Beiträge von Bremerin

    Den Ausflug zu den Krka Wasserfällen hatten wir auch gemacht, sehr schön, mit Schwimmmöglichkeit bei den Wasserfällen.

    Ich habe eine ähnliche Reise gerade mit der Artania gemacht. Dazu gibt es hier im Forum einen Live-Reisebericht (Die schönsten Ankerplätze rund um Italien). U.a. war ich auch bei den Krka Wasserfällen. Eine Tour dorthin lohnt sich wirklich. Aber schwimmen bei den Wasserfällen ist seit letztem Jahr für Touristen verboten. Dubrovnik habe ich individuell gemacht. Und in Bari lohnt sich die hübsche Altstadt, ist nur einen Steinwurf vom Kreuzfahrtterminal entfernt. Ich bin dann noch halbtags nach Alberobello gefahren und habe mir dort die Trulli-Häuser angeschaut. Der Ausflug hat mir auch sehr gut gefallen.

    VG Verena

    Liebe Gabi Gabi46 ,

    eine schöne Route habt Ihr Euch da ausgesucht. Diese Häfen sind wirklich immer wieder lohnenswert. Auf Eure Eindrücke von der Aida Cosma - und besonders wie voll bzw. leer sie ist - bin ich sehr gespannt.

    Vielleicht wollt Ihr ja auch von La Spazia aus die Cinque Terre besuchen. Das geht mit dem Zug oder dem Schiff. Es lohnt sich, aber auch La Spezia ist hübsch. Leider hatte ich dieses Mal keine Zeit für einen Rundgang mehr.

    Ich wünsche Euch ganz viel Spaß und gute Erholung und bin gespannt auf Deinen Bericht.

    VG Verena

    Wie stelle ich denn fest, das ich jetzt das Landnetz verlasse

    Bei meinem Iphone wird links oben in der Ecke der Provider, in meinem Fall Voda.... angezeigt. Links davon sind einige Balken, die die Empfangsstärke angeben, gezeigt. Im Ausland ist es dann natürlich nicht Voda.... sondern der Partner-Provider. Den musst Du Dir merken. Wenn da plötzlich ein anderer Name erscheint, obwohl Ihr z.B. noch in Norwegen seid, solltest Du schnell abstellen. Ich würde Dir allerdings empfehlen, immer beim Auslaufen in den Flugmodus zu gehen. Dann bist Du auf der sicheren Seite. Wenn ich dann noch schnell mal ne Message wegschicken oder eine Mail checken will, schalte ich ganz kurz den Flugmodus aus. Wenn dann noch der gleiche Provider angezeigt wird, schicke ich die Mail oder die Fotos ab. Ein Anhaltspunkt kann auch sein, wenn Ihr Land in Sicht habt und Häuser seht. Dann ist es auch wahrscheinlich, dass das jeweilige Landnetz noch zu empfangen ist. Aber das ist alles mit einem gewissen Restrisiko behaftet, deshalb lieber Flugmodus, sobald Ihr ablegt.

    VG Verena

    Nachtrag: Wenn Du den Flugmodus einschaltest, kannst Du Dich immer noch ins WLAN auf der Mein Schiff einwählen.

    Ein ganz herzliches Dankeschön für all Eure Kommentare. Bitte habt Verständnis, dass ich nicht auf jeden einzelnen Kommentar antworte, aber zu einigen will ich noch kurz etwas schreiben.

    Regina Die Kabine ist frisch renoviert. Aber da ist halt die schmale Tür. Sie ist nur 1-flügelig im Gegensatz zu den Balkontüren auf der Mein Schiff Flotte. Dadurch kommt weniger Licht in die Kabine, dann sind Gardinen vor dem Fenster (die ich immer als erstes zur Seite geschoben habe) und dann noch die dunklen Stoffe beim Sofa und Fußbodenbelag. Ich sag mal so: Menschen, die ein 'Höhlengefühl' mögen, fühlen sich sicher geborgen, aber ich brauche Helligkeit und Weite. Ich habe dann halt immer das Licht angemacht, sobald ich in die Kabine kam, und dann war es ok. Für die Grönlandreise auf der Amadea habe ich die Kabine noch einmal gewechselt: auf dem Lido-Deck gibt es vorne vier größere Balkonkabinen mit 2-flügeliger Tür. Die wirkt deutlich heller. Und die Route ist halt wirklich attraktiv, und von der Ausflugsplanung bei Phoenix war ich auch angetan. Und darauf wird es ja gerade in Grönland ankommen (wenn ich mich recht erinnere an Berichte von Fischern in Illulissat, die einfach nicht aufgetaucht sind mit ihren Booten).

    Cree Ich hatte mir für diese Reise vorgenommen alles einmal auszuprobieren, um dann auf weiteren Reisen zu wissen, was sich lohnt und was nicht. Und die Shows und Frühschoppen gehören auch für mich nicht dazu. Ich kann mir schon vorstellen, dass Euch die Artania gefällt, denn sie ist auch ein schönes Schiff.

    Maulwurf Ich denke auch, dass die Schiffe eher für etwas ältere Passagiere geeignet sind. Ich kann mir aber vorstellen, dass z.B. auf der Grönlandreise oder auch bei den Fernreisen die Zusammensetzung der Reisenden noch etwas anders (=jünger) sein wird. 2 Stunden Flug oder eine Busanreise wie dieses Mal ist halt auch für viele ältere Menschen noch machbar. Ich gehöre zwar auch selbst schon zur Gruppe der Rentnerinnen, bin aber mein Leben lang viel und weit gereist und immer noch fit.

    Emmalotta Da bin ich ganz Deiner Meinung. Außer: Vielleicht habe ich wirklich Pech gehabt zu Beginn der Reise, aber als Alleinreisende auf der Mein Schiff habe ich mich wohler gefühlt. Es fiel mir leichter mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen.

    Seefahrer6168 Meine nächsten 3 gebuchten Reisen sind alle mit der Amadea. Ich denke derzeit, dass mir die Artania vielleicht noch ein bisschen besser gefallen wird, aber wenn Route und Service stimmen, bin ich zufrieden. Wir werden bestimmt auch weiterhin mit der Mein Schiff fahren, aber irgendwie gehen uns da die Ziele aus.

    keseburg:thumbup::thumbup:

    Gabi46 Danke für Deine Rückmeldung. Was die Asienreise anbelangt, so müssen wir uns wohl noch ein paar Monate bis zur Entscheidung gedulden.

    Flavia Das wird bestimmt wieder schön :)

    VG Verena

    So, nun folgt der 2. Teil, garniert mit ein paar schönen Fotos der Reise, z.B.

    auf Sizilien

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    Die mitreisenden Passagiere

    Zumindest auf dieser Reise sind sehr viele alte und auch gebrechliche Menschen mitgefahren. Ich finde es gut, dass sie auf diesen Schiffen einen Platz gefunden haben, wo sie trotz ihrer Einschränkungen noch ihren Wunsch nach Reisen verwirklichen können. Manchmal wurde meine Geduld allerdings auch arg strapaziert, wenn ich z.B. im hinteren Teil im Ausflugsbus saß und es 5 Minuten dauerte, bis ich endlich auch aussteigen konnte.

    Was ich ganz schwierig fand, war die Platzsuche beim Abendessen. Offiziell gibt es zwar keine festen Tische, aber inoffiziell haben sich an den meisten Tischen die Leute am 1. Abend gefunden, und wenn ich dann fragte, ob ich mich dazu setzen darf, hieß es: nein, ist alles besetzt. Das war nicht schön für mich, zumal auch an den Alleinreisenden-Tische die Plätze für die Mitreisenden des 1. Abends freigehalten wurden. Eine solch feste Sitzordnung kannte ich von der Mein Schiff nicht. Da haben wir ja von Tag zu Tag entschieden, in welchem Restaurant wir zu Abend essen gehen wollen. Das ist hier anders. Und durch die späte Anreise habe ich das Abendessen am 1. Abend verpasst, und es hat bis zum 4. Abend gedauert, bis ich einen Tisch mit sehr netten Mitreisenden gefunden hatte. Ich war übrigens nicht die einzige Alleinreisende, der es so ergangen ist. Im Gespräch mit anderen berichteten die von den gleichen Problemen.

    Zum Frühstück bin ich ins Lido-Büffetrestaurant gegangen, weil es dort schneller geht und ich meistens draußen sitzen konnte. Dort war allerdings der Service deutlich schlechter, was auch daran lag, dass hier zu wenig Mitarbeitende eingesetzt waren, die zudem auch erst kurz auf dem Schiff waren. Man kann sich hier die Speisen selbst aussuchen; sie werden dann von einer Mitarbeiterin auf Teller gelegt. Hier ist mir aufgefallen, dass im Vergleich zur Mein Schiff das Obst zum Frühstück deutlich besser (=reif) war.

    Positano:

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    Ganzjährige Krippe im Wasser

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    Abendshows auf Kreuzfahrtschiffen entsprechen häufig nicht meinem Geschmack. Hier trifft das ganz besonders zu. Klar, Abba geht immer, und die Show war auch gut, aber der italienische Sänger, dessen Interpretation der italienischen Oldies für mich sehr gewöhnungsbedürftig war und der krampfhaft versuche, gute Laune aufkommen zu lassen, war so überhaupt nicht mein Fall. Und auch beim maritimen Frühschoppen, wenn Kiona zum Mitsingen und Mitklatschen auffordert, ist mir eher die Laune und der Appetit vergangen.

    Meine Wertung: 1 - 2 Punkt(e)

    Sardinien (Korkeiche)

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    Ausflüge. Im März wurden die Ausflüge zur Buchung freigegeben. Da zu diesem Zeitpunkt noch nicht absehbar war, ob und wo individueller Landgang erlaubt sind, habe ich insgesamt 5 Ausflüge über Phoenix gebucht. Bei vielen war zumindest etwas Zeit zur freien Verfügung; Cinque Terre umfasste nur den Transfer zu den verschiedenen Dörfern. Mir haben alle Ausflüge gut gefallen. Wenn ich mit der Gruppe gehe, muss ich Einschränkungen wie das unterschiedliche Tempo der Teilnehmer*innen sowie deren unterschiedliche Bedürfnisse in Kauf nehmen. Das hat mich manchmal genervt, genauso wie die Tatsache, dass manche Guides das von Phoenix zur Verfügung gestellte Audiosystem garnicht oder nur teilweise nutzen. Gewöhnungsbedürftig war für mich, dass die Abfahrtzeiten der Ausflüge erst am Vorabend auf dem Tagesprogramm bekannt gegeben wurden. Das erschwerte die Buchung von Anwendungen im Spa im Voraus. In Zukunft werde ich mich bemühen wieder mehr Ausflüge selbst zu planen und zu organisieren. Wobei ich lernen musste, dass die in der Ausschreibung angegebenen Liegezeiten nicht unbedingt auch die tatsächlichen sind. So sind wir am Anreisetag schon kurz vor Mitternacht ausgelaufen und haben dann vor Koper vor Anker gelegen. Und auch in Civitavecchia sind wir 1 Stunde früher ausgelaufen als im Programm angegeben. Das bedeutete, dass ich meinen individuell geplanten (und bereits bezahlten) Ausflug mit dem Zug zum Tarotgarten von Nicki de Saint Phalle aufgeben musste, weil das Zeitfenster für die Rückfahrt zu eng war.

    Meine Wertung: 4 Punkte

    Cinque Terre

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    Kleidung. Zugegeben, das Thema hat im Vorfeld der Reise und auch zu Beginn der Reise mehr beschäftigt als sonst. Besonders die Galaabende wollten geplant sein. Dank Siegrids uschisiggi Unterstützung habe ich mich dann für ein Outfit in schwarz-weiß entschieden. Aber ich habe gemerkt, dass ich damit nicht glücklich wurde; es entsprach nicht meinem Stil, im Sommer eine schwarze Hose anzuziehen. So wanderte denn auch noch eine weiße Hose und ein helleres Oberteil ins Gepäck. Mit dem Resultat, dass ich am ersten Galaabend in schwarz-weiß mit schwarzer Hose ging, am zweiten in weiß-bunt und am dritten wieder in schwarz-weiß, aber mit weißer Hose. An den anderen Abenden habe ich mich so angezogen, wie es mir entspricht und wie ich mich wohlfühle. Bei der nächsten Reise wird mein Koffer jedenfalls wieder nur 15 und nicht 18 kg wiegen. Einmal Galakleidung reicht. Mein Eindruck: es war alles vertreten vom langen (schwarzen) Abendkleid bis zu recht legerer Kleidung, die auch für meinen Geschmack nicht so 'elegant' war, wie in dem Tagesprogramm der Bekleidungsvorschlag lautete.

    Wellness. Der Saunabereich wirkte auch neu gestaltet. Es gab 3 gute Saunen. Morgens gab es für Männer und Frauen getrennte Zeiten, und ab 13.00 ist dann gemischte Sauna. Ich war zweimal dort, und beide Male waren nur wenige Leute anwesend. Mein Eindruck war, dass es auf dem Schiff nicht gerne gesehen wird, wenn man nur mit einem Bademantel bekleidet von der Kabine in die Sauna geht, sondern dass erwartet wird, dass man sich im Umkleideraum der Sauna umzieht. Das fand ich etwas umständlich.

    Die Muckibude habe ich nicht in Anspruch genommen, da ich mich tagsüber mehr als genug bewegt habe an Land.

    Die Friseurin war sehr gut gebucht und machte auch einen freundlichen und kompetenten Eindruck. Ich habe einmal Maniküre und einmal Pediküre gebucht. Bei beiden Behandlungen kam es an jeweils einer Stelle zu einer Nagelbettverletzung. Das sollte nicht vorkommen. Das hat mir auf der Mein Schiff besser gefallen.

    Sauna: 4 Punkte, Behandlung: 3 Punkte

    So, das war's. Ich hoffe, dass ich nichts vergessen habe. Falls doch, fragt einfach nach.

    Ich habe versucht, in lockerer Reihenfolge Punkte anzusprechen, die mir als 'Neuling' aufgefallen sind. Unterm Strich kann ich festhalten: es war eine tolle Reise, und ich bin mir sicher, dass es mir auch bei den nächsten Reisen auf der Amadea gut gefallen wird. Weil die Route und der Service stimmen.

    So, nun folgt noch das versprochene Fazit meiner Reise mit der Artania.

    Nach ca. 15 Reisen mit der Mein Schiff war dies die erste Reise mit einem Phoenix-Schiff. Ich habe mich bemüht, beim Fazit das Schiff und den Veranstalter Phoenix zu betrachten, aber ganz ohne Vergleiche komme ich nicht aus. Und vielleicht ist es für andere Mein-Schiff-Fahrer*innen auch interessant zu erfahren, welche Unterschiede mir aufgefallen sind. Ganz generell kann ich sagen, dass beide Veranstalter und auch die verschiedenen Schiffe Stärken und Schwächen haben.

    Sehr gut gefielen mir hier die Route, die Freundlichkeit der Mitarbeiter*innen, der Roomservice, das Headset für Ausflüge, das Tagesprogramm mit Hafeninformationen und die Ausflugsinformationen.


    Die Anreise und Vorbereitung der Reise durch Phoenix.

    Was die Informationen im Vorfeld anbelangt, so war ich sehr angetan. Telefonisch war jederzeit eine Mitarbeiterin erreichbar, die mir die gewünschten Informationen gab. Zwei Wochen vor Abreise kam dann ein dicker Briefumschlag mit den Reiseunterlagen und einem Reiseführer Mittelmeer. Die Unterlagen waren ausführlich und informativ.

    6 Tage vor dem Abflug erhielt ich die Information, dass mein Abflug ab Hamburg sich um 12 Stunden und 15 Minuten verschiebt. Das hat Phoenix nicht zu verantworten, aber es hatte Auswirkungen, die den Beginn meiner Reise ein wenig überschattet haben. Verspätungsbedingt sind wir gegen 21.00 in Venedig gelandet. Danach erfolgte ein knapp 2-stündiger Transfer nach Triest. Eilig wurden wir zum Schiff begleitet, erhielten ein Glas Sekt und mussten uns dann gleich im Eingangsbereich des Schiffes einem weiteren Antigentest unterziehen. Mit der Ansage, die nächsten 20 Minuten auf der Kabine zu verbringen, wurde ich zu derselben geschickt. Das wäre alles nicht weiter schlimm gewesen, hätte nicht der Kapitän entschieden, noch vor Mitternacht auszulaufen und nicht erst – wie im Programm angekündigt – am nächsten Morgen um 6.00. Was bedeutete, dass ich das Auslaufen nicht vom Deck aus verfolgen konnte. Das war schon sehr schade, und lange hielt sich das Gefühl, dass mir ein wichtiger Moment der Reise, nämlich der Anfang, fehlte. Dem Programm für den nächsten Tag entnahm ich, dass mein erster Ausflug in Koper um 8.00 starten sollte. Das bedeutete um 6.30 aufstehen. Bis ich den Koffer ausgepackt und das Schiff zumindest ein klein wenig erkundet hatte, war es 1.30, und ich sank müde ins Bett und bin sofort eingeschlafen.

    Dumm gelaufen, aber dennoch fühlte ich mich von Phoenix während der Anreise wie auch später bei der Abreise gut informiert und gut betreut.

    Meine Wertung: 5 Punkte (von 5 möglichen).

    Die Kabine 5353

    Wurde 2019 komplett renoviert und erhielt ein neues Badezimmer sowie 2 richtige Betten, die rechts und links von der Balkontür stehen. Der helle Holzlook gefällt mir, es gibt reichlich Stauraum, der auch gut aufgeteilt ist. Eine Nespressomaschine ist auch da (erst ab Balkonkabine aufwärts), prima. 6 Kapseln sind im Reisepreis inkludiert, jede weitere kostet 1 € Und es gibt ausreichend Steckdosen sowie zusätzlich USB-Steckdosen. Was ich allerdings überhaupt nicht nachvollziehen kann: wieso sind die Tagesdecke und die Sofapolster sowie der Teppich so dunkel grau-braun? Das macht die Kabine dunkel, und ich habe einige Zeit gebraucht mich daran zu gewöhnen. Das ist das einzige, was ich mir anders gewünscht hätte. Auch das Badezimmer mit der großen Dusche und den freundlichen Holztönen gefällt mir gut.

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    Der Balkon ist angenehm möbliert mit 2 verstellbaren Sesseln und einem kleinen Hocker. Rechts von der Kabine (von der Kabine aus gesehen) ist die Plattform für das Tendern, welche die Sicht nach rechts beeinträchtigt . Und direkt unter der Kabine ist eine der beiden Treppen, die herabgelassen werden, wenn das Schiff an Land festmacht. Auch wenn die Crew sich bemüht hat, unnötigen Lärm zu vermeiden, bin ich doch davon wach geworden, da ich mit offener Tür geschlafen habe. Sollte ich wieder eine Balkonkabine auf der Artania buchen, würde ich wahrscheinlich eine andere auswählen. Ich nehme an, dass die weiß umrandete Kabine meine ist, bin mir aber nicht ganz sicher. Jedenfalls sieht man - ebenfalls auf Deck 5 - links von der Kabine sowie ganz rechts im Bild die beiden Tenderplattformen. Unter der weiß umrandeten Kabine sieht man eine der beiden Treppen für den Landgang. Die andere ist noch ausgeklappt (ganz rechts unten im Bild) und wurde kurz darauf hochgefahren.

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    Meine Wertung: 4 Punkte

    Das Schiff

    Begeistert war ich von den vielen frei zugänglichen Flächen im Bug und Heck des Schiffes. Im Bug zu stehen und das Einlaufen in einen Fjord von dort zu sehen ist für mich einfach wunderschön. Auch sonst hat mir das Schiff in den Außenbereichen gut gefallen. Es gab reichlich Liegen. Der Pool ist klein, aber 3 Leute gleichzeitig konnten noch einigermaßen gut schwimmen. Leider habe ich keine Fotos von den Außenbereichen gemacht bzw. gefunden.

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    Meine Wertung: 5 Punkte

    Das Essen

    hat mir gut geschmeckt. Es gibt in allen Restaurants das gleiche Essen, und wir hatten jeden Abend die Wahl zwischen: 2 Vorspeisen, 1 Salat, 2 Suppen, 3 Hauptgerichte (Fisch, Fleisch, Pasta) sowie 2 Desserts, frisch geschnittenem Obst und Käse, sowie ein deftiges Gericht (Hausmannskost) und ein vegetarisches Hauptgericht. Auf dieser Reise gab es 3 Galadiners. Dann kam nach der Suppe noch ein Fruchtsorbet mit Champagner hinzu. Vorspeise, Salat und Suppe wurden zügig serviert. Danach dauerte es meist 1/2 Stunde oder länger, bis der Hauptgang kam, da dieser frisch zubereitet wurde. Als (Fisch essende) Vegetarierin kann ich die Qualität der Fleischspeisen nicht beurteilen, aber was den Fisch anbelangt, so war er eindeutig besser als im Atlantik Restaurant der Mein Schiff, was wohl an der frischen Zubereitung lag. Auch ein großes Plus dafür, dass ich Schinken oder Speckbeilage beim Fisch abbestellen konnte. Das hat mir sehr gut gefallen. Auch die Nachspeisen haben mir allesamt sehr gut geschmeckt. Lediglich die Wartezeit vor dem Hauptgang, die einmal mehr als 1 Stunde betrug, hat mich gestört.

    Nachmittags gab es Kaffee und Kuchen. Ob es daran lag, dass Roberta an Bord war, vermag ich nicht zu beurteilen, aber die Kuchen und ganz besonders die Wiener Kaffeezeit waren allererste Sahne. Wer wollte, konnte sich Kaffeespezialitäten mit Alkohol (aufpreispflichtig) bestellen. Da alle Speisekarten auf der Homepage von Phoenix öffentlich einsehbar sind, nehme ich an, dass ich sie auch hier veröffentlichen darf. Wenn nicht, bitte löschen.

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    In der Bodega Bar gab es an mehreren Abenden ein spezielles Abendessen unter dem Motto 'Kulinarisches Mittelmeer'. Man musste sich dazu vorher in der Rezeption anmelden (einmal pro Reise), und es war aufpreisfrei. Dieses Essen war ganz ausgezeichnet und übertraf die Qualität der Galadiners deutlich.

    Meine Wertung: 5 Punkte für die Qualität des Essens, 3-4 für die lange Wartezeit

    Getränke

    Zu den Mahlzeiten gibt es inklusiv Wasser (den Saft des Tages, der auch inklusiv ist, habe ich nie gesehen, wurde wohl nicht angefordert, aber auch nicht angeboten) sowie Weiß- und Rotwein. Alle anderen Getränke sind kostenpflichtig. Der Weißwein hatte für meinen Geschmack einen zu hohen Säureanteil, während der Rotwein mir sehr gut schmeckte. Das Wasser war na ja "kann man trinken". Ab und zu habe ich mir 1 Flasche San Pellegrino gegönnt.

    Cocktails sind preislich ok, aber von der Qualität war ich enttäuscht. Die schmecken mir auf der Mein Schiff eindeutig viel besser.

    Meine Wertung: 3 Punkte

    Was ich am meisten vermisse, sind die Hafeninformationen.

    Die Zusendung der Reiseunterlagen per Post hat meine Vorfreude immer sehr erhöht, und ich vermisse sie. Und dass ich meine Kofferanhänger nun auch noch selber basteln muss, führt eher zu Verdruss statt Vorfreude.

    Das Bonusprogramm für Vielfahrer vermisse ich auch. Und ich stimme meinen Vorschreiber*innen zu: es wurde ein neues Programm angekündigt, und das ist bis heute nicht erfolgt.

    Und ich wünsche mir auch für die Zukunft eine Rose auf der Kabine.

    Wenn ich das Schiff betrete, steht da "Willkommen zu Hause". Um mir dieses Gefühl auch in Zukunft zu vermitteln, bedarf es neben gutem Service und leckerem Essen und Trinken gerade dieser Kleinigkeiten, auf die ich mich freuen kann.

    VG Verena

    Zum Abschluss sind wir noch nach Vernazza gefahren. Da mein Kreislauf wegen Hitze und Flüssigkeitsmangel meckert, habe ich mich in ein schattiges Lokal verzogen und kann Euch deshalb leider keine Fotos vom Turm zeigen. Dafür einige Fotos vom Wasser.

    Auch dieses Mal bin ich wieder begeistert von dem schönen Flecken Erde. Leider hat sich das schon länger herumgesprochen, und es wimmelt von Touristen.

    Der heutige Tag ist schnell berichtet. Kurz nach diesem schönen Sonnenaufgang

    machten wir in Civitavecchia fest.

    Meinen Plan, heute zum Tarotgarten von Nicki de Saint Phalle zu fahren, musste ich gestern Abend begraben, als ich feststellte, dass wir heute bereits um 19.00 und nicht erst um 20.00 ablegen. Trotzdem habe ich noch bei den Taxen nachgefragt, was eine Fahrt hin und zurück kosten würde. Die Taxifahrer wollten aber lieber nach Rom fahren.

    Also bin ich kurz durch Civitavecchia gelaufen, aber auch dieses Mal hat mich die Stadt nicht zum Verweilen eingeladen

    Außer uns sind noch 4 Kreuzfahrtschiffe im Hafen

    So habe ich bald den Rückweg auf das Schiff angetreten und genieße hier die Ruhe und die Sonne.

    So, ich habe fertig für heute.