Den Ausflug zu den Krka Wasserfällen hatten wir auch gemacht, sehr schön, mit Schwimmmöglichkeit bei den Wasserfällen.
Ich habe eine ähnliche Reise gerade mit der Artania gemacht. Dazu gibt es hier im Forum einen Live-Reisebericht (Die schönsten Ankerplätze rund um Italien). U.a. war ich auch bei den Krka Wasserfällen. Eine Tour dorthin lohnt sich wirklich. Aber schwimmen bei den Wasserfällen ist seit letztem Jahr für Touristen verboten. Dubrovnik habe ich individuell gemacht. Und in Bari lohnt sich die hübsche Altstadt, ist nur einen Steinwurf vom Kreuzfahrtterminal entfernt. Ich bin dann noch halbtags nach Alberobello gefahren und habe mir dort die Trulli-Häuser angeschaut. Der Ausflug hat mir auch sehr gut gefallen.
eine schöne Route habt Ihr Euch da ausgesucht. Diese Häfen sind wirklich immer wieder lohnenswert. Auf Eure Eindrücke von der Aida Cosma - und besonders wie voll bzw. leer sie ist - bin ich sehr gespannt.
Vielleicht wollt Ihr ja auch von La Spazia aus die Cinque Terre besuchen. Das geht mit dem Zug oder dem Schiff. Es lohnt sich, aber auch La Spezia ist hübsch. Leider hatte ich dieses Mal keine Zeit für einen Rundgang mehr.
Ich wünsche Euch ganz viel Spaß und gute Erholung und bin gespannt auf Deinen Bericht.
Wie stelle ich denn fest, das ich jetzt das Landnetz verlasse
Bei meinem Iphone wird links oben in der Ecke der Provider, in meinem Fall Voda.... angezeigt. Links davon sind einige Balken, die die Empfangsstärke angeben, gezeigt. Im Ausland ist es dann natürlich nicht Voda.... sondern der Partner-Provider. Den musst Du Dir merken. Wenn da plötzlich ein anderer Name erscheint, obwohl Ihr z.B. noch in Norwegen seid, solltest Du schnell abstellen. Ich würde Dir allerdings empfehlen, immer beim Auslaufen in den Flugmodus zu gehen. Dann bist Du auf der sicheren Seite. Wenn ich dann noch schnell mal ne Message wegschicken oder eine Mail checken will, schalte ich ganz kurz den Flugmodus aus. Wenn dann noch der gleiche Provider angezeigt wird, schicke ich die Mail oder die Fotos ab. Ein Anhaltspunkt kann auch sein, wenn Ihr Land in Sicht habt und Häuser seht. Dann ist es auch wahrscheinlich, dass das jeweilige Landnetz noch zu empfangen ist. Aber das ist alles mit einem gewissen Restrisiko behaftet, deshalb lieber Flugmodus, sobald Ihr ablegt.
VG Verena
Nachtrag: Wenn Du den Flugmodus einschaltest, kannst Du Dich immer noch ins WLAN auf der Mein Schiff einwählen.
Ein ganz herzliches Dankeschön für all Eure Kommentare. Bitte habt Verständnis, dass ich nicht auf jeden einzelnen Kommentar antworte, aber zu einigen will ich noch kurz etwas schreiben.
Regina Die Kabine ist frisch renoviert. Aber da ist halt die schmale Tür. Sie ist nur 1-flügelig im Gegensatz zu den Balkontüren auf der Mein Schiff Flotte. Dadurch kommt weniger Licht in die Kabine, dann sind Gardinen vor dem Fenster (die ich immer als erstes zur Seite geschoben habe) und dann noch die dunklen Stoffe beim Sofa und Fußbodenbelag. Ich sag mal so: Menschen, die ein 'Höhlengefühl' mögen, fühlen sich sicher geborgen, aber ich brauche Helligkeit und Weite. Ich habe dann halt immer das Licht angemacht, sobald ich in die Kabine kam, und dann war es ok. Für die Grönlandreise auf der Amadea habe ich die Kabine noch einmal gewechselt: auf dem Lido-Deck gibt es vorne vier größere Balkonkabinen mit 2-flügeliger Tür. Die wirkt deutlich heller. Und die Route ist halt wirklich attraktiv, und von der Ausflugsplanung bei Phoenix war ich auch angetan. Und darauf wird es ja gerade in Grönland ankommen (wenn ich mich recht erinnere an Berichte von Fischern in Illulissat, die einfach nicht aufgetaucht sind mit ihren Booten).
Cree Ich hatte mir für diese Reise vorgenommen alles einmal auszuprobieren, um dann auf weiteren Reisen zu wissen, was sich lohnt und was nicht. Und die Shows und Frühschoppen gehören auch für mich nicht dazu. Ich kann mir schon vorstellen, dass Euch die Artania gefällt, denn sie ist auch ein schönes Schiff.
Maulwurf Ich denke auch, dass die Schiffe eher für etwas ältere Passagiere geeignet sind. Ich kann mir aber vorstellen, dass z.B. auf der Grönlandreise oder auch bei den Fernreisen die Zusammensetzung der Reisenden noch etwas anders (=jünger) sein wird. 2 Stunden Flug oder eine Busanreise wie dieses Mal ist halt auch für viele ältere Menschen noch machbar. Ich gehöre zwar auch selbst schon zur Gruppe der Rentnerinnen, bin aber mein Leben lang viel und weit gereist und immer noch fit.
Emmalotta Da bin ich ganz Deiner Meinung. Außer: Vielleicht habe ich wirklich Pech gehabt zu Beginn der Reise, aber als Alleinreisende auf der Mein Schiff habe ich mich wohler gefühlt. Es fiel mir leichter mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen.
Seefahrer6168 Meine nächsten 3 gebuchten Reisen sind alle mit der Amadea. Ich denke derzeit, dass mir die Artania vielleicht noch ein bisschen besser gefallen wird, aber wenn Route und Service stimmen, bin ich zufrieden. Wir werden bestimmt auch weiterhin mit der Mein Schiff fahren, aber irgendwie gehen uns da die Ziele aus.
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Die
mitreisenden Passagiere
Zumindest
auf dieser Reise sind sehr viele alte und auch gebrechliche Menschen
mitgefahren. Ich finde es gut, dass sie auf diesen Schiffen einen
Platz gefunden haben, wo sie trotz ihrer Einschränkungen noch ihren
Wunsch nach Reisen verwirklichen können. Manchmal wurde meine Geduld
allerdings auch arg strapaziert, wenn ich z.B. im hinteren Teil im
Ausflugsbus saß und es 5 Minuten dauerte, bis ich endlich auch
aussteigen konnte.
Was
ich ganz schwierig fand, war die Platzsuche beim Abendessen.
Offiziell gibt es zwar keine festen Tische, aber inoffiziell haben
sich an den meisten Tischen die Leute am 1. Abend gefunden, und wenn
ich dann fragte, ob ich mich dazu setzen darf, hieß es: nein, ist
alles besetzt. Das war nicht schön für mich, zumal auch an den
Alleinreisenden-Tische die Plätze für die Mitreisenden des 1.
Abends freigehalten wurden. Eine solch feste Sitzordnung kannte ich
von der Mein Schiff nicht. Da haben wir ja von Tag zu Tag
entschieden, in welchem Restaurant wir zu Abend essen gehen wollen.
Das ist hier anders. Und durch die späte Anreise habe ich das
Abendessen am 1. Abend verpasst, und es hat bis zum 4. Abend
gedauert, bis ich einen Tisch mit sehr netten Mitreisenden gefunden
hatte. Ich war übrigens nicht die einzige Alleinreisende, der es so
ergangen ist. Im Gespräch mit anderen berichteten die von den
gleichen Problemen.
Zum
Frühstück bin ich ins Lido-Büffetrestaurant gegangen, weil es dort
schneller geht und ich meistens draußen sitzen konnte. Dort war
allerdings der Service deutlich schlechter, was auch daran lag, dass
hier zu wenig Mitarbeitende eingesetzt waren, die zudem auch erst
kurz auf dem Schiff waren. Man kann sich hier die Speisen selbst
aussuchen; sie werden dann von einer Mitarbeiterin auf Teller gelegt.
Hier ist mir aufgefallen, dass im Vergleich zur Mein Schiff das Obst
zum Frühstück deutlich besser (=reif) war.
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Abendshows
auf Kreuzfahrtschiffen entsprechen häufig nicht meinem Geschmack.
Hier trifft das ganz besonders zu. Klar, Abba geht immer, und die
Show war auch gut, aber der italienische Sänger, dessen
Interpretation der italienischen Oldies für
mich sehr
gewöhnungsbedürftig war und der krampfhaft versuche, gute Laune
aufkommen zu lassen, war so überhaupt nicht mein Fall. Und auch
beim maritimen Frühschoppen, wenn Kiona zum Mitsingen und
Mitklatschen auffordert, ist mir eher die Laune und der Appetit
vergangen.
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Ausflüge.
Im März wurden die Ausflüge zur Buchung freigegeben. Da zu diesem
Zeitpunkt noch nicht absehbar war, ob und wo individueller Landgang
erlaubt sind, habe ich insgesamt 5 Ausflüge über Phoenix gebucht.
Bei vielen war zumindest etwas Zeit zur freien Verfügung; Cinque
Terre umfasste nur den Transfer zu den verschiedenen Dörfern. Mir
haben alle Ausflüge gut gefallen. Wenn ich mit der Gruppe gehe, muss
ich Einschränkungen wie das unterschiedliche Tempo der
Teilnehmer*innen sowie deren unterschiedliche Bedürfnisse in Kauf
nehmen. Das hat mich manchmal genervt, genauso wie die Tatsache, dass
manche Guides das von Phoenix zur Verfügung gestellte Audiosystem
garnicht oder nur teilweise nutzen. Gewöhnungsbedürftig war für
mich, dass die Abfahrtzeiten der Ausflüge erst am Vorabend auf dem
Tagesprogramm bekannt gegeben wurden. Das erschwerte die Buchung von
Anwendungen im Spa im Voraus. In Zukunft werde ich mich bemühen
wieder mehr Ausflüge selbst zu planen und zu organisieren. Wobei ich
lernen musste, dass die in der Ausschreibung angegebenen Liegezeiten
nicht unbedingt auch die tatsächlichen sind. So sind wir am
Anreisetag schon kurz vor Mitternacht ausgelaufen und haben dann vor
Koper vor Anker gelegen. Und auch in Civitavecchia sind wir 1 Stunde
früher ausgelaufen als im Programm angegeben. Das bedeutete, dass
ich meinen individuell geplanten (und bereits bezahlten) Ausflug mit
dem Zug zum Tarotgarten von Nicki de Saint Phalle aufgeben musste,
weil das Zeitfenster für die Rückfahrt zu eng war.
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Kleidung.
Zugegeben, das Thema hat im Vorfeld der Reise und auch zu Beginn der
Reise mehr beschäftigt als sonst. Besonders die Galaabende wollten
geplant sein. Dank Siegrids uschisiggi Unterstützung habe ich mich
dann für ein Outfit in schwarz-weiß entschieden. Aber ich habe
gemerkt, dass ich damit nicht glücklich wurde; es entsprach nicht
meinem Stil, im Sommer eine schwarze Hose anzuziehen. So wanderte
denn auch noch eine weiße Hose und ein helleres Oberteil ins Gepäck.
Mit dem Resultat, dass ich am ersten Galaabend in schwarz-weiß mit
schwarzer Hose
ging, am zweiten in weiß-bunt und am dritten wieder in schwarz-weiß,
aber mit weißer Hose. An
den anderen Abenden habe
ich mich so angezogen, wie es mir entspricht und wie ich mich
wohlfühle. Bei der nächsten Reise wird mein Koffer jedenfalls
wieder nur 15 und nicht 18 kg wiegen. Einmal Galakleidung reicht.
Mein
Eindruck:
es war alles vertreten vom langen (schwarzen) Abendkleid bis zu recht
legerer Kleidung, die auch für meinen Geschmack nicht so
'elegant' war, wie in dem Tagesprogramm der Bekleidungsvorschlag
lautete.
Wellness.
Der
Saunabereich wirkte auch neu gestaltet. Es gab 3 gute Saunen. Morgens
gab es für Männer und Frauen getrennte Zeiten, und ab 13.00 ist
dann gemischte Sauna. Ich war zweimal dort, und beide Male waren nur
wenige Leute anwesend. Mein Eindruck war, dass es auf dem Schiff
nicht gerne gesehen wird, wenn man nur mit einem Bademantel bekleidet
von der Kabine in die Sauna geht, sondern dass erwartet wird, dass
man sich im Umkleideraum der Sauna umzieht. Das fand ich etwas
umständlich.
Die
Muckibude habe ich nicht in Anspruch genommen, da ich mich tagsüber
mehr als genug bewegt habe an Land.
Die
Friseurin war sehr gut gebucht und machte auch einen freundlichen und
kompetenten Eindruck. Ich habe einmal Maniküre und einmal Pediküre
gebucht. Bei beiden Behandlungen kam es an jeweils einer Stelle zu
einer Nagelbettverletzung. Das sollte nicht vorkommen. Das hat mir
auf der Mein Schiff besser gefallen.
Sauna:
4 Punkte, Behandlung: 3 Punkte
So,
das war's. Ich hoffe, dass ich nichts vergessen habe. Falls doch,
fragt einfach nach.
Ich habe versucht, in lockerer Reihenfolge Punkte anzusprechen, die mir als 'Neuling' aufgefallen sind. Unterm Strich kann ich festhalten: es
war eine tolle Reise, und ich bin mir sicher, dass es mir auch bei den
nächsten Reisen auf der Amadea gut gefallen wird. Weil die Route und der Service stimmen.
So, nun folgt noch das versprochene Fazit meiner Reise mit der Artania.
Nach
ca. 15 Reisen mit der Mein Schiff war dies die erste Reise mit einem
Phoenix-Schiff. Ich habe mich bemüht, beim Fazit das Schiff und den
Veranstalter Phoenix zu betrachten, aber ganz ohne Vergleiche komme
ich nicht aus. Und vielleicht ist es für andere
Mein-Schiff-Fahrer*innen auch interessant zu erfahren, welche
Unterschiede mir aufgefallen sind. Ganz generell kann ich sagen, dass
beide Veranstalter und auch die verschiedenen Schiffe Stärken und
Schwächen haben.
Sehr
gut gefielen mir hier die Route, die Freundlichkeit der Mitarbeiter*innen,
der Roomservice, das Headset für Ausflüge, das Tagesprogramm mit
Hafeninformationen und die Ausflugsinformationen.
Die
Anreise und Vorbereitung der Reise durch Phoenix.
Was
die Informationen im Vorfeld anbelangt, so war ich sehr angetan.
Telefonisch war jederzeit eine Mitarbeiterin erreichbar, die mir die gewünschten Informationen gab. Zwei Wochen vor Abreise kam dann ein
dicker Briefumschlag mit den Reiseunterlagen und einem Reiseführer
Mittelmeer. Die Unterlagen waren ausführlich und informativ.
6
Tage vor dem Abflug erhielt ich die Information, dass mein Abflug ab
Hamburg sich um 12 Stunden und 15 Minuten verschiebt. Das hat Phoenix
nicht zu verantworten, aber es hatte Auswirkungen, die den Beginn
meiner Reise ein wenig überschattet haben. Verspätungsbedingt sind
wir gegen 21.00 in Venedig gelandet. Danach erfolgte ein knapp
2-stündiger Transfer nach Triest. Eilig wurden wir zum Schiff
begleitet, erhielten ein Glas Sekt und mussten uns dann gleich im
Eingangsbereich des Schiffes einem weiteren Antigentest unterziehen.
Mit der Ansage, die nächsten 20 Minuten auf der Kabine zu
verbringen, wurde ich zu derselben geschickt. Das wäre alles nicht
weiter schlimm gewesen, hätte nicht der Kapitän entschieden, noch
vor Mitternacht auszulaufen und nicht erst – wie im Programm
angekündigt – am nächsten Morgen um 6.00. Was bedeutete, dass ich
das Auslaufen nicht vom Deck aus verfolgen konnte. Das war schon sehr
schade, und lange hielt sich das Gefühl, dass mir ein wichtiger
Moment der Reise, nämlich der Anfang, fehlte. Dem Programm für den
nächsten Tag entnahm ich, dass mein erster Ausflug in Koper um 8.00
starten sollte. Das bedeutete um 6.30 aufstehen. Bis ich den Koffer
ausgepackt und das Schiff zumindest ein klein wenig erkundet hatte,
war es 1.30, und ich sank müde ins Bett und bin sofort
eingeschlafen.
Dumm
gelaufen, aber dennoch fühlte ich mich von Phoenix während der
Anreise wie auch später bei der Abreise gut informiert und gut
betreut.
Meine
Wertung: 5 Punkte (von 5 möglichen).
Die
Kabine 5353
Wurde
2019 komplett renoviert und erhielt ein neues Badezimmer sowie 2
richtige Betten, die rechts und links von der Balkontür stehen. Der
helle Holzlook gefällt mir, es gibt reichlich Stauraum, der auch gut
aufgeteilt ist. Eine Nespressomaschine ist auch da (erst ab Balkonkabine aufwärts), prima. 6 Kapseln
sind im Reisepreis inkludiert, jede weitere kostet 1 € Und es gibt ausreichend Steckdosen
sowie zusätzlich USB-Steckdosen. Was ich allerdings überhaupt nicht
nachvollziehen kann: wieso sind die Tagesdecke und die Sofapolster
sowie der Teppich so dunkel grau-braun? Das macht die Kabine dunkel,
und ich habe einige Zeit gebraucht mich daran zu gewöhnen. Das ist
das einzige, was ich mir anders gewünscht hätte. Auch das
Badezimmer mit der großen Dusche und den freundlichen Holztönen
gefällt mir gut.
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Der
Balkon ist angenehm möbliert mit 2 verstellbaren Sesseln und einem
kleinen Hocker. Rechts von der Kabine (von der Kabine aus gesehen) ist die Plattform für das
Tendern, welche die Sicht nach rechts beeinträchtigt . Und direkt
unter der Kabine ist eine der beiden Treppen, die herabgelassen
werden, wenn das Schiff an Land festmacht. Auch wenn die Crew sich
bemüht hat, unnötigen Lärm zu vermeiden, bin ich doch davon wach
geworden, da ich mit offener Tür geschlafen habe. Sollte ich wieder
eine Balkonkabine auf der Artania buchen, würde ich wahrscheinlich
eine andere auswählen. Ich nehme an, dass die weiß umrandete Kabine meine ist, bin mir aber nicht ganz sicher. Jedenfalls sieht man - ebenfalls auf Deck 5 - links von der Kabine sowie ganz rechts im Bild die beiden Tenderplattformen. Unter der weiß umrandeten Kabine sieht man eine der beiden Treppen für den Landgang. Die andere ist noch ausgeklappt (ganz rechts unten im Bild) und wurde kurz darauf hochgefahren.
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Meine Wertung: 4
Punkte
Das
Schiff
Begeistert
war ich von den vielen frei zugänglichen Flächen im Bug und Heck
des Schiffes. Im Bug zu stehen und das Einlaufen in einen Fjord von
dort zu sehen ist für mich einfach wunderschön. Auch sonst hat mir
das Schiff in den Außenbereichen gut gefallen. Es gab reichlich
Liegen. Der Pool ist klein, aber 3 Leute gleichzeitig konnten noch
einigermaßen gut schwimmen. Leider habe ich keine Fotos von den Außenbereichen gemacht bzw. gefunden.
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Meine Wertung: 5
Punkte
Das
Essen
hat
mir gut geschmeckt. Es gibt in allen Restaurants das gleiche Essen,
und wir hatten jeden Abend die Wahl zwischen: 2 Vorspeisen, 1 Salat,
2 Suppen, 3 Hauptgerichte (Fisch, Fleisch, Pasta) sowie 2 Desserts,
frisch geschnittenem Obst und Käse, sowie ein deftiges Gericht
(Hausmannskost) und ein vegetarisches Hauptgericht. Auf dieser Reise
gab es 3 Galadiners. Dann kam nach der Suppe noch ein Fruchtsorbet
mit Champagner hinzu. Vorspeise, Salat und Suppe wurden zügig
serviert. Danach dauerte es meist 1/2 Stunde oder länger, bis der
Hauptgang kam, da dieser frisch zubereitet wurde. Als (Fisch essende)
Vegetarierin kann ich die Qualität der Fleischspeisen nicht
beurteilen, aber was den Fisch anbelangt, so war er eindeutig besser
als im Atlantik Restaurant der Mein Schiff, was wohl an der frischen
Zubereitung lag. Auch ein großes Plus dafür, dass ich Schinken oder
Speckbeilage beim Fisch abbestellen konnte. Das hat mir sehr gut
gefallen. Auch die Nachspeisen haben mir allesamt sehr gut
geschmeckt. Lediglich die Wartezeit vor dem Hauptgang, die einmal
mehr als 1 Stunde betrug, hat mich gestört.
Nachmittags
gab es Kaffee und Kuchen. Ob es daran lag, dass Roberta an Bord war,
vermag ich nicht zu beurteilen, aber die Kuchen und ganz besonders
die Wiener Kaffeezeit waren allererste Sahne. Wer wollte, konnte sich
Kaffeespezialitäten mit Alkohol (aufpreispflichtig) bestellen. Da alle Speisekarten auf der Homepage von Phoenix öffentlich einsehbar sind, nehme ich an, dass ich sie auch hier veröffentlichen darf. Wenn nicht, bitte löschen.
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In
der Bodega Bar gab es an mehreren Abenden ein spezielles Abendessen
unter dem Motto 'Kulinarisches Mittelmeer'. Man musste sich dazu
vorher in der Rezeption anmelden (einmal pro Reise), und es war
aufpreisfrei. Dieses Essen war ganz ausgezeichnet und übertraf die
Qualität der Galadiners deutlich.
Meine Wertung: 5
Punkte für die Qualität des Essens, 3-4 für die lange Wartezeit
Getränke
Zu
den Mahlzeiten gibt es inklusiv Wasser (den Saft des Tages, der auch inklusiv ist, habe ich nie gesehen, wurde wohl nicht angefordert, aber auch nicht angeboten) sowie Weiß- und Rotwein. Alle
anderen Getränke sind kostenpflichtig. Der Weißwein hatte für
meinen Geschmack einen zu hohen Säureanteil, während der Rotwein
mir sehr gut schmeckte. Das Wasser war na ja "kann man trinken".
Ab und zu habe ich mir 1 Flasche San Pellegrino gegönnt.
Cocktails
sind preislich ok, aber von der Qualität war ich enttäuscht. Die
schmecken mir auf der Mein Schiff eindeutig viel besser.
Es gibt direkt am Ausgang vom Flughafen eine Straßenbahn Haltestelle. Die Bahn fährt ohne Umsteigen bis zum Hauptbahnhof. Von dort kannst Du mit dem Zug weiterfahren.
Noch ein Tipp, der sich bei 4 Tagen schon lohnen müsste. Es gibt eine Wochenkarte für die Pariser Metro, mit der Ihr sämtliche Verkehrsmittel in der Stadt (und wohl auch bis Versailles) nutzen könnt. Google mal: Pass Navigo Découverte. Er gilt immer von Montag bis Sonntag, und Du musst ein Passfoto von einer bestimmten Größe mitnehmen.
Wir waren vor einiger Zeit im Hôtel des Grandes Écoles. Hat den altmodischen, romantischen Charme von Paris und liegt sehr zentral. Im Garten kann man frühstücken oder auch mittags selbst mitgebrachtes Picknick essen. Uns hat es dort sehr gut gefallen.
Was ich am meisten vermisse, sind die Hafeninformationen.
Die Zusendung der Reiseunterlagen per Post hat meine Vorfreude immer sehr erhöht, und ich vermisse sie. Und dass ich meine Kofferanhänger nun auch noch selber basteln muss, führt eher zu Verdruss statt Vorfreude.
Das Bonusprogramm für Vielfahrer vermisse ich auch. Und ich stimme meinen Vorschreiber*innen zu: es wurde ein neues Programm angekündigt, und das ist bis heute nicht erfolgt.
Und ich wünsche mir auch für die Zukunft eine Rose auf der Kabine.
Wenn ich das Schiff betrete, steht da "Willkommen zu Hause". Um mir dieses Gefühl auch in Zukunft zu vermitteln, bedarf es neben gutem Service und leckerem Essen und Trinken gerade dieser Kleinigkeiten, auf die ich mich freuen kann.
Zum Abschluss sind wir noch nach Vernazza gefahren. Da mein Kreislauf wegen Hitze und Flüssigkeitsmangel meckert, habe ich mich in ein schattiges Lokal verzogen und kann Euch deshalb leider keine Fotos vom Turm zeigen. Dafür einige Fotos vom Wasser.
Auch dieses Mal bin ich wieder begeistert von dem schönen Flecken Erde. Leider hat sich das schon länger herumgesprochen, und es wimmelt von Touristen.
Der heutige Tag ist schnell berichtet. Kurz nach diesem schönen Sonnenaufgang
machten wir in Civitavecchia fest.
Meinen Plan, heute zum Tarotgarten von Nicki de Saint Phalle zu fahren, musste ich gestern Abend begraben, als ich feststellte, dass wir heute bereits um 19.00 und nicht erst um 20.00 ablegen. Trotzdem habe ich noch bei den Taxen nachgefragt, was eine Fahrt hin und zurück kosten würde. Die Taxifahrer wollten aber lieber nach Rom fahren.
Also bin ich kurz durch Civitavecchia gelaufen, aber auch dieses Mal hat mich die Stadt nicht zum Verweilen eingeladen
Außer uns sind noch 4 Kreuzfahrtschiffe im Hafen
So habe ich bald den Rückweg auf das Schiff angetreten und genieße hier die Ruhe und die Sonne.