Beiträge von Bremerin

    Tina28

    Liebe Martina,

    ganz herzlichen Dank, dass Du uns mitgenommen hast in diese schöne Stadt, für die ich beim nächsten Besuch bestimmt auch Zeit einplanen werde.

    Ich bin beeindruckt, was man in 1 1/2 Tagen alles sehen kann. Es hat Spaß gemacht Euch zu begleiten.

    LG Verena

    Gabi46 ,

    das Fotobuch ist dir wieder ganz toll gelungen - angefangen vom Cover bis hin zu den transparenten Hintergründen. Super. Ich bekomme immer so tolle Anregungen von dir. Dieses Mal nehme ich mit, mal das Arbeiten mit verschiedenen Ebenen auszuprobieren.

    Und dass Du nun gerade die Seiten von der Amalfiküste zeigst, ist ein nettes Bonbon, fliegen wir doch am Wochenende genau dorthin :) . Das steigert die Vorfreuede nochmals gewaltig.

    VG Verena

    Urlaubsgirl ,

    hab ganz herzlichen Dank für Deinen sehr informativen und schön bebilderten Bericht. Nach unserer ersten - und bislang einzigen - Reise mit Aida in die Karibik 2014 haben wir wegen der fehlenden Bedienrestaurats uns immer wieder für die Mein Schiff-Flotte entschieden. Aber Dein Bericht und auch einige andere zeigen, dass diese Entscheidung in Zukunft waackeln könnte: Aida hat deutlich aufgeholt, während der Sparzwang bei TC und die mangelnde Routenvielfalt deren Reisen für mich zumindest im Augenblick weniger attraktiv erscheinen lässt. Ob ich mir aber wirklich 5500 Passagiere an Bord antun will, da bin ich mir noch nicht so sicher. Ich bleibe dran am Thema.

    VG Verena

    Muesi ,

    danke für diesen wundervollen Bericht von Eurer Reise. Bislang habe ich den 'Flüsse-'Katalog von Phoenix immer schnell zur Seite gelegt, weil ich Flussreisen irgendwie uninteressant finde (zumindest noch), aber Deine Reise könnte ich sofort auch buchen. Die Ziele sind toll, und die Aussicht, vom Schiff aus ins Meer zu springen und zu baden, ist einfach der Hammer. Mal schauen, ob wir sie nächstes Jahr noch irgendwo unterkriegen, sonst bestimmt übernächstes Jahr.

    Nun wünsche ich Euch einen schönen Urlaub und freue mich auf den zweiten Teil.

    VG Verena

    Gabi46 ,

    ich finde Deine Fotobücher wie immer sehr, sehr schön. Den Tipp mit dem Freistellen werde ich gleich mal speichern, denn diese Möglichkeit zu haben gefällt mir.

    Ich weiß nicht, ob es Absicht oder ein Fehler ist: bei der Capilano Suspension Bridge hast Du geschrieben: gesucht. Ich bin mir nicht sicher, ob Du besucht gemeint hast.

    Liebe Grüße Verena

    Unterwegs mit SE-Tours und der Olympia auf der Zeelandroute

    In der Tat habe ich schon mal mit solch einer kombinierten Reise geliebäugelt. Aber bislang haben wir dann doch lieber ein Ferienhaus in den Niederlanden gemietet - so wie zuletzt Anfang August - und sind ann von dort aus sternförmig mit dem Rad losgefahren. Aber ich habe diese Möglichkeit durchaus im Kopf. Danke für den Tipp.

    VG Verena

    torstenp , Susi66 , bina.63 und alle anderen Interessierten

    Nachtrag zum Thema Radwandern.

    meine erste Fahrradtour mit Gepäck und Übernachtungen führte uns 2007 von Passau nach Melk entlang der Donau. Eigentlich wollten wir bis Wien fahren, aber das schlechte Wetter (es regnete ununterbrochen) ließ uns früher enden. Es folgten etliche weitere Radwege entlang an Flüssen, da es hier meistens keine Steigungen gibt. Außer der Donau und der Weser und einem Teil der Elbe war es allerdings häufig so, dass wir von den Flüssen nicht so viel gesehen haben, da hohe Bäume und Büsche am Ufer standen oder wir hinter dem Deich fahren mussten. Besonders negativ ist mir der Mainradweg in Erinnerung.

    Der Transport vom Fahrrad mit der DB stellt für mich auch jedes Mal eine Herausforderung dar: nicht vorhandene oder trotz Reservierung überfüllte Fahrradabteile, fehlende Fahrstühle an kleineren Bahnhöfen - alles habe ich schon erlebt. Andererseits: ich habe selten so viel Solidarität wie unter Radfahrern erlebt. Da wird geschoben, bis das letzte Rad auch noch reinpasst, und es gibt immer Menschen, die beim Tragen über Treppen oder Rausheben aus dem Zug mithelfen.

    Für 'Anfänger' ist vielleicht die Variante einer organisierten Fahrradtour überlegenswert. Es gibt inzwischen viele professionelle und seriöse Anbieter, die Touren anbieten. Es gibt sogar kombinierte Flusskreuzfahrt- und Fahrradtouren z.B. auf der Donau oder in den Niederlanden/Belgien. Manchmal kann man das eigene Rad mitbringen, andere wiederum bestehen darauf, die bereitgestellten Räder zu benutzen. Man fährt entweder in der Gruppe oder alleine. Dann bekommt man die Routenbeschreibung für den Tag, und häufig wird das Gepäck dann zum nächsten Quartier transportiert, und man hat nur das, was man für den Tag benötigt, dabei. Der ADFC gibt viele hilfreiche Tipps und hat auch ein größeres Angebot an organisierten Reisen (Radpauschalreisen).

    7. und letzter Abschnitt: von Landesbergen nach Nienburg

    Gefahrene km: 20 km, Wetter sonnig mit wenigen Wolken, bis 25 Grad

    Nach dem üppigen Frühstück machten wir uns auf den Weg nach Nienburg. Den Plan, bis Verden weiter zu radeln, haben wir in Anbetracht der Gesamtlänge von 70 bis 75 km aufgegeben, zumal der Radweg hier nur mehr selten an der Weser entlangführt.

    In Nienburg haben wir am Rande der Fußgängerzone unser Räder abgestellt und sind zu einem kleinen Stadtrundgang aufgebrochen. Hier waren wieder schöne Fachwerkhäuser

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    Auch das fanden wir in der Fußgängerzone

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    In einem Eiscafé tranken wir einen letzten Cappucchino und radelten anschließend die verbliebenen 1,5 km zum Bahnhof, wo wir mit einem RE nach Hause fuhren. Das Fahrradabteil war noch ziemich leer als wir einstiegen, es füllte sich dann im Laufe der Fahrt immer mehr. Am frühen Nachmittag waren wir wieder zu Hause.

    Fazit

    Wir sind 1 Woche unterwegs gewesen und in dieser Zeit ca. 300 km geradelt mit einem durchschnittlichen Tempo von knapp 15 km/h. Sicherlich kann man schneller fahren und auch mehr km zurücklegen, aber uns war es wichtig - neben der Bewegung - auch etwas von den Ortschaften und der Kultur mitzubekommen. Das Wetter war anfangs sehr heiß, aber nach dem Gewitter und Regen am 3. Tag kühlte es sich ab auf angenehme 20 - 25 Grad. Es gab einige Seen unterwegs, die zum Baden einluden und etliche Rastplätze.

    Es war eine sehr entspannte und entspannende Tour, und sie hat uns sehr gut gefallen.

    Zur Vorbereitung nutzen wir immer das hervorragende Heft von Bikeline, in dem der Weg genau beschrieben ist und auch Alternativrouten sowie Abstecher beschrieben sind. Unterkünfte suchen wir über die Seite von Bett+Bike sowie die einschlägigen großen Buchungsportale. Alle Hotels, wo wir abgestiegen sind, hatten einen Schuppen oder ähnliches, wo wir unsere Räder über Nacht sicher unterstellen konnten. Einige boten auch Ladeanschlüsse für das E-Bike. Ich habe zwei Packtaschen mitgenommen und die Kleidung auf das Wesentliche reduziert. So kam ich incl. Ladegerät auf ca. 10 km Gewicht.

    Der ganze Weserradweg geht von Hann. Münden nach Cuxhaven und hat eine Länge von 520 km. Wer gerne noch bis zur Nordsee fahren möchte und keine 520 km fahren will, kann evtl. in Hameln oder Nienburg in den Zug steigen und dann ab Bremen wieder losradeln.

    Ich hoffe, das Lesen und Anschauen der Fotos hat Euch Spaß gemacht und sage danke an torstenp, Susi66  keseburg für Eure Kommentare und hoffe, dass ich Eure bzw. des Partners Lust auf den Weserradweg wecken bzw. steigern konnte, an Maulwurf : ja, Hann. Münden war auch jetzt voll, hat uns trotzdem sehr gut gefallen, an uschisiggi  Emmalotta und Gabi46 für Euer Interesse, an bina.63 für den Hinweis auf die Schöpferin der 'Alltagsmenschen' an Flavia für den Hinweis, das Schloss Corvey UNESCO Weltkulturerbe ist und sage zum Schluss: Ich habe fertig :)

    VG Verena

    Eigentlich sollte unser heutiges Etappenziel Nienburg sein, aber dort waren keine Hotelzimmer mehr frei. Deshalb haben wir uns in einen kleinen Ort ca. 15 km vor Nienburg in einem Dorfgasthof, dem Mühlengasthof in Landesbergen, eingemietet. Landesbergen hat sonst nichts zu bieten, und als ich dann noch las, dass der Mühlengasthof montags geschlossen ist, fragte ich mich schon sehr, ob es wirklich Sinn macht hier zu übernachten oder ob wir nicht besser bis Nienburg durchfahren und dort gleich den Zug zurück nach Bremen nehmen sollten. Aber dann siegte meine Neugier, und im Nachhinein kann ich nur sagen: wie gut, dass wir dort Halt gemacht haben. Schon der üppige Garten hat mich sofort begeistert

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    und das mit viel Liebe für's Detail restaurierte alte Fachwerkhaus tat sein übriges

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    Nebenan ist die Hochzeitsmühle gelegen, wo regelmäßig Trauungen durchgeführt werden

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    Die Besitzer, zwei weitgereiste Männer, haben sich hier ein Kleinod geschaffen, das mich begeistert hat. Zu gerne hätte ich dort zu Abend gegessen, und ein Ausflug dorthin ist für die nächste Zeit fest eingeplant. Beim Check-in erkundigte sich Attila, der Koch, nach unseren Vorlieben, und das Frühstück am nächsten Morgen war genau auf uns abgestimmt. Für mich als Vegetarierin gab es vegane Wurst (lecker), es gab frisches Obst von wirklich guter Qualität sowie Tomaten und Paprika aus eigenem Anbau und, und und.... Wie schade, dass wir dann doch irgendwann satt waren.

    6. Abschnitt: Von Minden bis Landesbergen

    Gefahrene km: 45 km, Wetter: sonnig mit wenigen Wolken, bis 23 Grad

    Hinter Minden endet das Weserbergland, und die Fahrt geht durch eher flaches Land. Anfangs noch dirkt an der Weser entlang, anschließend geht es weiter auf einer ehemaligen Bahntrasse quer durch's Land.

    Wenn man Minden verlässt, kommt man an der großen Schachtschleuse vorbei. Sie ist mehr als 100 Jahre alt und wurde während des Baus des Mittellandkanals gebaut und stellt die kürzeste Verbindung zwischen Mittellandkanal und Weser dar. Die durchschnittliche Fallhöhe beträgt beachtliche 13,3 m.

    Nach kurzem Fotostopp ging es weiter an der Weser entlang. Ein sehr schöner und ruhiger Abschnitt, der in Petershagen endete.

    Der nächste Stopp war in dem kleinen Ort Schlüsselburg. Hier gibt es ein gut erhaltenes bzw. saniertes Scheunenviertel aus dem 17. Jh. Jeder Bauer stellte sich damals eine Scheune auf den höher gelegenen Teil des Ortes, um seine Ernte so vor Hochwasser zu schützen. Die jetzt noch erhaltenen 26 Scheunen werden größtenteils bis heute von ihren Besitzern als Lagerräume genutzt.

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    Am Ortsausgang sah ich diese hübsche Katze

    Weiter ging es durch fruchtbare Landschaft und an vielen Seen, die durch Kies- und Sandabbau entstanden sind, vorbei

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    nach Stolzenau, wo wir unsere Mittagspause machten. Fachwerkhäuser findet man jetzt nur mehr selten, dafür umso mehr Backsteinbauten.