Beiträge von Bremerin

    @AndreBI ,

    ich sage danke für Deinen Bericht von Eurer ersten Kreuzfahrt. Es hat mir Spaß gemacht Euch zu begleiten, wenn auch nur virtuell, und ich kann gut nachvollziehen, dass Euch nun das K-Virus gepackt hat (auf das andere kann man und frau gut verzichten).

    Ich hoffe, dass Du auch von Euren nächsten Kreuzfahrten berichten wirst, frei nach dem Motto: Kanaren geht immer ^^ .

    VG Verena

    Poncho probiert

    Besserwissermodus an: heißt Poncha ;) . Besserwissermodus aus.

    Ansonsten tolle Fotos, und Ihr seid ja richtig rumgekommen.

    Was das selber Fahren auf Madeira anbelangt, so kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass ich zweimal für 2 Wochen Urlaub gemacht habe und dort immer einen Leihwagen hatte. So lange man sich auf den größeren Straßen bewegt, ist das kein Problem. Zumal ja nicht so viele Autos unterwegs sind.

    LG Verena

    Weiter geht's mit Ravello.

    Ravello liegt 365 m über dem Meeresspiegel, 10 km von Amalfi entfernt. Seine Blütezeit war ebenfalls zur Zeit der Seerepublik; die Handelsbeziehungen mit dem Orient waren häufig in Konkurrenz zu Amalfi. Zu den reichen Kaufleuten dieser Zeit zählte die Familie Rufulo, deren Garten und Villa im 19. Jh. wieder aufgebaut wurden und heute besichtigt werden können. Ein weiterer Anziehungspunkt ist der Dom mit der prächtigen Kanzel, die auf sechs Löwensäulen ruht, sowie dem Dommuseum. Ein zweiter zauberhafter Garten gehört zum Luxushotel Villa Cimbrone. Der Garten ist weitläufig, und von seiner Terrasse hat man einen weiten und exklusiven Blick über das Meer.

    Auch Ravello habe ich zweimal besucht. Das erste Mal gleich im Anschluss an Amalfi - und auch dort regnete es ununterbrochen und in Strömen, während bei unserem 2. Besuch gut 1 Woche später strahlender Sonnenschein mit dazu beigetragen hat, dass wir auf dem Rückweg beide sagten, dass Ravello zu unserem Lieblingsort an der Amalfiküste aufgestiegen ist. Aber der Reihe nach:

    schon ziemlich durchnässt setzte uns unser Fahrer am Ortseingang von Ravello ab (weiter durfte er nicht fahren), und wir liefen die restlichen 500 m bis zum Zentrum zu Fuß. Besser gesagt, wir wateten durch das Regenwasser, das uns auch hier in großem Schwall entgegenkam. Zum Glück ging es zunächst in den Dom, der von außen eher unscheinbar wirkt. Hier links im Foto. Rechts ist der Eingang zur Villa Rufolo. Davon später mehr.

    Aufnahmen vom Inneren darf ich Euch leider nicht zeigen, nur so viel: ein Besuch hat sich sehr gelohnt. Anschließend ging es dann 15 Minuten weiter durch den Regen zur Villa Cimbrone. Das Wort Villa wird im Italienischen häufig für einen parkähnlichen Garten verwendet, und so war es auch hier. Ein riesiger Landschaftsgarten mit der berühmten 'Terrasse der Unendlichkeit', die ihren Namen wegen des unendlichen Blicks über das Meer hat. Bei uns sah es dann so aus:

    Immer wieder habe ich mich gefragt, warum Führer*innen in solchen Gruppen ein vorgegebenes Programm ohne Rücksicht auf Verluste durchziehen müssen. Ich weiß, damit sich nachher niemand beschweren kann. Aber ich bin mir sicher, dass wir bei einer Abstimmung alle dafür gestimmt hätten gleich nach Hause zu fahren. Statt dessen gab es auch hier 1,5 Stunden Freizeit mit dem Tipp für ein gutes Eiscafé (bei ca. 15 Grad Außentemperatur) und ein Restaurant. Dieses haben wir dann alle gestürmt, um uns ein wenig aufzuwärmen und einen mehr oder weniger großen Mittagsimbiss zu uns zu nehmen.

    Der zweite Ausflug sollte dann umso schöner werden. Auch die Busfahrt war erstaunlich problemlos: gleich der erste Bus in Praiano hielt (was nicht so selbstverständlich war, denn wenn der Bus voll war, ist er einfach vorbei gefahren), und in Amalfi hatten wir gleich Anschluss mit dem Bus nach Ravello. Lt. Fahrplan dauert die 10 km lange Fahrt 25 - 30 Minuten. Aber wie so oft ist die Straße völlig überlastet, und dann wird schnell mal die doppelte Fahrzeit daraus. Macht nichts, so konnte ich aus dem Bus heraus den einen oder anderen Schnappschuss machen.

    Gleich hinter Amalfi liegt Atrani, ein hübscher Ort mit schönen Badebuchten

    Von Scala aus, das hier linkerhand an der Straße nach Amalfi liegt, soll man einen schönen Blick auf Ravello haben

    In Ravello angekommen eröffnete sich uns dann dieser schöne Ausblick

    double999 ,

    schade, dass sie schon vorbei ist: Eure Kreuzfahrt und jetzt auch Dein Bericht. Ich habe ihn sehr gerne gelesen, denn Du hast so voller Begeisterung geschrieben, dass ich mich immer auf die Fortsetzung gefreut habe. Zudem ist es spannend , die Eindrücke von Erstfahrern zu lesen. Ich denke dann auch an meine erste Kreuzfahrt vor 12 Jahren zurück, der noch viele weitere gefolgt sind.

    Dass Du Dich in Norwegen ‚verliebt‘ hast, kann ich gut nachvollziehen, das geht mir auch jedes Mal so, wenn ich in dieses phantastische Land reise.

    Und nun bin ich gespannt, wohin es Euch beim nächsten Mal verschlagen wird.

    VG Verena

    Nach der Besichtigung der wirklich sehenswerten Kathedrale, besonders der Krypta, hatten wir 1 Stunde Freizeit, um uns noch in Amalfi umzuschauen.Aber wer hat dazu schon Lust bei strömendem Regen, wenn das Wasser in Sturzbächen die steilen Straßen hinunter rauscht und der Regenschirm mehr eine Alibifunktion hat? Na ja, ein paar Fotos, z.T. auch von unserem zweiten Besuch eine Woche später (bei strahlendem Sonnenschein) habe ich noch:

    Diese Krippe ist wirklich sehenwert - ich bin immer begeistert, wie mit den filigranen Püppchen das Alltagsleben (wahrscheinlich von vor nicht allzu langer Zeit) dargestellt wird

    In der Blütezeit Amalfis im 11. Jh. stifteten reiche Händler im Orient verschiedene Kirchen. Eine davon ist das Hospiz des Heiligen Johannes in Jerusalem, Keimzelle des Johanniterordens, der späteren Malteserritter. Deshalb hat Amalfi heute noch ein Malteserkreuz im Wappen

    Wenn man von der Kathedrale die Treppen hinabblickt, schaut man auf die quirlige Piazza del Duomo

    mit einem hübschen Brunnen

    und der stadtbesten Traditionspasticceria Andrea Pansa

    Ein wenig weiter stadtauswärts in Richtung Osten (Atrani) in der Kurve am rechten Rand des Bildes ist dann das berühmte Hotel Luna Convento, ein ehemaliges Kloster, das heute ein Luxushotel beherbergt.

    So, das war's schon mit Amalfi. Wer noch mehr Fotos sehen möchte, dem empfehle ich meinen Reisebericht vom Mai zu den schönsten Ankerplätzen rund um Italien. Hier auf S. 10, ab Post Nr. 183 hier ist der Link: Amalfi

    Weiter geht es mit Amalfi.

    Amalfi ist der Ort, der diesem Küstenabschnitt seinen Namen verliehen hat. Vom 10.-12- Jh. war es die Hauptstadt der mächtigsten und ältesten Seerepublik Italiens. Am schönsten ist es, wenn man auf Amalfi vom Meer her zufährt. Dann kann man sehen, wie sich die hellen Häuser die steilen Berghänge hinaufziehen. Weithin sichtbare Landmarken sind der mit Majolikafliesen belegte Campanile des Doms sowie der große Friedhof rechts oben in den Bergen.

    Als wir am Sonntag das erste Mal in der Gruppe nach Amalfi fuhren, nahmen wir allerdings die Amalfitana, also die schmale Küstenstraße. Diese geizte nicht mit schönen Ausblicken

    Allerdings war der Himmel wolkenverhangen. Und kaum waren wir in Amalfi, fing es an zu regnen, und es regnete in Strömen und hörte gar nicht mehr auf.

    Wenn man die Treppe hochgestiegen ist, steht man vor einer Bronzetür, die im 11. Jh. in Knstantinopel angefertigt wurde und der Kathedrale von einem Adeligen gespendet wurde.

    Schön anzusehen und mit Majolikafliesen verziert ist der freistehende Glockenturm

    Zum Abschluss gibt es noch einen Blick in den kleinen aber feinen Kreuzgang, der ursprünglich im 13. Jh. als Friedhof der Adligen von Amalfi errichtet wurde

    Mal davon abgesehen, dass ich Links zu kostenpflichtigen Angeboten hier nicht so prickelnd finde. Könnte man als Werbung auslegen.

    nö ist kostenlos, habe mir den Artikel durchgelesen und ich habe kein Abo.

    Wer den Spiegel als online-Ausgabe abonniert hat oder nur den Spiegel online abonniert hat, kann auch alle plus-Angebote kostenlos lesen. und Leseberechtigungen 'verschenken' (ich glaube, 10 pro Woche oder pro Monat). Das hat also nichts mit Werbung zu tun, und anfangs war dieser Link auch kostenlos (s. Maulwurf ). Nun ist der kostenlose Zugang aber nicht mehr möglich, weil er schon zu oft angeklickt wurde.

    VG Verena

    Mir ging es mit der Frage eher darum, wo ich das Auto lasse, wenn ich bei einer privaten Rundreise, dieses Ziel ansteuern möchte.

    Da eignet sind wahrscheinlich Salerno am besten, weil von hier aus neben den Bussen auch Boote zur Amalfiküste starten.

    Das Problem hier mit dem Verkehr ist nicht in erster Linie das Bergfahren, sondern zusätzlich die Tatsache, dass die Straße sehr schmal ist. Wenn sich dann z.B. in einer der Kurven zwei Busse begegnen (was häufig vorkommt), geht erstmal garnichts mehr, weil sie nicht aneinander vorbeikommen. D.h. einer von beiden und auch die diversen Autos dahinter müssen so lange rückwärts fahren, bis der Bus an dem anderen vorbeikommt. Manchmal steigt einer der Busfahrer dazu aus und dirigiert den Verkehr hinter ihm, bis es passt. Ich habe die Geduld der Fahrer dort sehr bewundert, aber es war wirklich Chaos pur. Für die 10 km von Amalfi nach Ravello hat der Busfahrer geschlagene 50 Minuten gebraucht. Als er uns heile oben ablieferte, gab es tosenden Beifall.

    LG Verena

    Liebe micki.mausi ,

    vielen, vielen Dank für Deinen so ausführlichen und schön bebilderten Reisebericht. Auch ich fühle mit Dir, dass der Südsee-Teil buchstäblich ins Wasser gefallen ist, das ist einfach nur sch...ade. Zum Glück gibt es ja den ersten Teil auf Hawaii, und all die schönen Erlebnisse dort sind Erinnerungen, die das Südsee-Desaster irgendwann in den Hintergrund rücken lassen.

    Ich wünsche Euch einen schönen und problemlosen Rückflug und wenig Probleme mit dem Jetlag.

    VG Verena

    Liebe Susanne Susi66 ,

    danke für den tollen und informativen Bericht, die schönen Fotos. Die Fahrradtour mit dem E-Bike von Koper aus hätte ich auch gerne gemacht, aber im Mai fehlte mir schlicht das Wissen über die Möglichkeit, und ob ich mich alleine getraut hätte...??

    Da ich leider immer wieder mit Griechenland fremdele, zieht es mich viel zu wenig dorthin. Aber Kefalonia ist durchaus einen Besuch wert. Und was Korfu (Stadt) anbelangt, so ist bei mir letztes und dieses Jahr der Funken auch nicht übergesprungen.

    Nach Opatija zu fahren könnte ich mir hingegen für die nächste Zeit durchaus mal vorstellen. Dort habe ich vor mehr als 50 Jahren meinen allerersten Auslandsurlaub überhaupt verbracht.

    Ich bin schon gespannt, wo es Euch dann nächstes Jahr in Italien hin verschlägt.

    LG Verena

    Falls man mit dem Auto anreist, wie ist das dann mit parken?

    Parkplätze zu finden ist - außer vielleicht in Salerno und Sorrent - an der ganzen Küste ein riesiges Problem. Es gibt nämlich so gut wie keine. Die beste Möglichkeit ist wohl, eine Unterkunft zu finden, die auch Parkplätze anbietet. Und dann das Auto stehenlassen und weiter mit Bus und Schiff. Darüber werde ich später noch ein wenig ausführlicher berichten.

    LG Verena

    Und dann gibt es noch Kunst satt in Praiano: Es gibt das Projekt Praiano NaturARTe, in dessen Rahmen Keramikkünstler*innen eingeladen wurden, die Gassen und Treppenwege des Ortes zu verzieren, was sie in großem und sehr unterschiedlichen Maß gemacht haben. Uns hat es sehr viel Spaß gemacht, immer wieder stehenzubleiben und die kleinen und größeren Kunstwerke zu bestaunen. Eine kleine Auswahl will ich Euch nicht vorenthalten.

    Sogar eine große Krippe gibt es

    Und noch vieles mehr

    Und zum Abschluss gibt es noch ein Orchester. Die Auswahl fiel mir echt schwer, denn es gibt so viele hübsche Motive.

    Liebe Conny Cobupu,

    solch ein Pech mit dem Wetter, dagegen kann auch eine tolle Stadt wie New York nichts ausrichten. Eine gute Idee, ihr eine 2. Chance zu geben sie bei Sonnenschein zu erleben.

    Es war eine schöne Reise und ich bin Dir gerne gefolgt. Den Südosten der USA kenne ich garnicht, und so habe ich mich über die vielen schönen Fotos sehr gefreut. Vielen Dank, dass Du uns hast teilhaben lassen an Deinen Erlebnissen.

    VG Verena

    Von der Hauptstraße führt eine Stichstraße den Berg hinauf in den Ortsteil Praiano. Von hier gibt es wunderschöne Ausblicke über die Küste (im Hintergrund sieht man Positano)

    Die Fahrzeuggrößen sind hier an die räumlichen Gegebenheiten angepasst

    Restaurants, die wenig spektakulär aussehen, bieten eine gute und teure Küche

    Auch das sahen wir auf unserem Weg

    Die Kirche San Luca

    Ein typischer Weg durch den Ort

    In Praiano gibt es auch einen Aufstieg zum Götterweg. Ein paar Fotos von dieser Wanderung folgen später.

    Weiter geht es mit Praiano. Sicherlich einer der weniger bekannten Orte und deshalb zum Glück noch nicht so überlaufen wie andere Orte in der Nähe. Da unser Hotel hier war, haben wir uns natürlich auch ziemlich ausführlich umgeschaut.

    Wie schon geschrieben, erstreckt sich Praiano rund um das Kap Sottile.

    Der Teil, der in Richtung Positano zeigt (links im Bild), heißt Vettica Maggiore. Der mitlere Teil ist das eigentliche Praiano und rechts liegt Marina di Praia.

    Kommt man von Positano, so ist an der Straße eine hübsche Skulptur

    Anschließend fährt man durch einen kurzen Tunnel

    und dann sieht man schon bald die hübsche Majolikakuppel der Kirche San Gennero

    Hinter der Kirche führt ein schmaler Weg, der dann irgendwann in Stufen übergeht, zum Strand Cala della Gavitella

    Der kleine Strand ist häufig überspült vom Brandungswasser, aber es gibt einen betonierten Platz zum Sonnenbaden und zum Genießen des Sonnenuntergangs.

    Die Sicht von hier über's Meer und bis nach Capri ist schön.

    Als wir am Strand waren, gab es rel. hohe Wellen. Bei ruhigem Wetter kommen wohl auch Taxiboote hierher.