Beiträge von Bremerin

    Nach einer Weile zweigt ein Stichweg ab zu einem alten Kommandoposten und einem Schrein. Durch ein hübsches Tor gehen wir auf das Gelände.

    Sueojangdae ist der letzte erhaltene von ehemals fünf Kommandoposten.

    Der Cheongryangdang Schrein ist dem General Yi Hoi gewidmet, der zu Unrecht der Korruption angeklagt wurde. Er hatte immer wieder seine Unschuld beteuert und vorhergesagt, dass bei seiner Exekution ein Adler erscheinen würde als Zeuge. Und so war es dann auch.




    Dieser Baum musste abgestützt werden


    Anschließend gingen wir auf unserer Runde dann weiter in Richtung Südtor. Es war ein beeindruckender Weg mit weiten Ausblicken auf Seoul und die Berge.

    Für den vierten Tag unseres Seoul-Aufenthalts haben wir uns einen Besuch der südlichen Han-Berg-Festung vorgenommen. Die Festungsanlage stammt aus dem 17. Jahrhundert und ist seit 2014 UNESCO-Weltkulturerbestätte.
    Die Festung hatte ursprünglich 9 Tempel sowie einige Gefechtsstände. Davon ist nur wenig übrig geblieben.
    Nachdem das Gebiet 1954 zum Nationalpark erklärt wurde, ist es heute ein beliebtes Naherholungsgebiet.

    Auf einer Übersichtstafel wurden die verschiedenen Wanderwege dargestellt.

    Wir sind vom Besucherzentrum, über das Nord- und Westtor bis zum Südtor und zurück zum Besucherzentrum gelaufen, um zum Anschluss noch den Königs-Palast zu besuchen.

    An einem Aussichtspunkt konnte man gut die ausgedehnten Hochhausquartiere in Seoul sehen: um den unzähligen Menschen eine Unterkunft zu bieten, wurden in den letzten Jahrzehnten relativ gesichtslose Hochhaussiedlungen hochgezogen. Jedes einzelne Hochhaus hat ca. 45- 50 Stockwerke. Die dichte Bebauung ermöglichte es auch, die soziale Infrastruktur wie Schulen, Kindergärten, U-Bahn-Anbindung, Krankenhäuser etc. gleich mitzuplanen und zu bauen.

    Wir sind entlang der alten Mauer weitergelaufen und kamen bald zum Westtor.

    Danach sind wir mit der U-Bahn in den Stadtteil Hongdae gefahren, der bei jungen Leuten sehr beliebt ist und viele Modegeschäfte hat.
    Ich fahre in fremden Städten gerne mit dem Bus und der U-Bahn, weil man hier ein Stück Alltagsleben mitbekommt. Hier ist das U-Bahnsystem sehr gut durchdacht. Jede Station hat eine Nummer, und da viele über zahlreiche Ausgänge verfügen, sind diese nummeriert. Wenn ich also weiß, wohin ich gehen will, kann ich mir vorher auf einer Navigationsapp raussuchen, welcher Ausgang der passende ist.
    In der U-Bahn sind die Sitzplätze an der Wand der U-Bahn angeordnet. Dort sitzen eng an eng gequetscht 7 Leute auf einem Platz, wo bei uns vielleicht 5 sitzen würden. Es gibt speziell markierte Plätze für Senioren, Schwangere und Menschen mit Handicaps. Die Temperatur hat im Sommer Kühlhauscharakter.

    In den zahlreichen Modegeschäften dominierten bei der Frauenkleidung die Farben beige, braun, schwarz und weiß.


    Der Spruch 'Sorry mom .... but I love u' auf dem nächsten Foto hat mich zunächst etwas ratlos gemacht. Hier eine mögliche Erklärung:

    Mütter mögen es oft nicht, wenn ihre Kinder sich ein Tattoo stechen lassen. Die tun es trotzdem und sagen dann: Sorry Mom, ich liebe Dich (trotzdem).

    Nach einer leckeren Stärkung mit einem Eiskaffee sind wir dann entlang einer stillgelegten Bahntrasse, die heute ein Park ist, zurück gelaufen. Es gibt Pavillons, die in zeitweiligen Ausstellungen den Menschen die Buchkultur näher bringen sollen. Deshalb heißt der Weg Gyeongui Line Book Street. Er hat mir sehr gut gefallen.

    Danach sind wir zu unserem Hotel zurück gegangen. Abends haben wir dann in einem kleinen Lokal vorzüglich zu Abend gegessen. Wer genau hinschaut, kann auf dem einen Bild die Bremer Stadtmusikanten erkennen.

    Das Essen heißt Bibimbab. Hier erhält man eine Schale Reis und Zutaten wie Gemüse, Fisch oder Fleisch einzeln sowie eine Würzpaste. Man kann sich dann je nach Belieben sein Essen selber mischen. Rechts unten im Bild ist eine sehr milde Suppe mit wenigen Sojasprossen. Sie soll die Geschmacksknospen bei einem (scharfen) Essen wieder beruhigen. In den beiden kleinen mittleren Schälchen ist unten die Würzpaste und darüber Kimchi (hier fermentierter Rettich; sehr häufig wird es aus Chinakohl hergestellt), das zu jeder Mahlzeit als Beilage gereicht wird.

    Der 3. Tag in Seoul

    Heute sind wir nach dem Frühstück zu dem mitten in der Stadt gelegenen Deoksugung-Palast gelaufen. Er ist der älteste Palast und einer von fünf Palästen in Seoul. Er wurde im 16. Jh. erbaut und diente zunächst als Prinzenpalast, doch nachdem die anderen Paläste während der japanischen Invasion niederbrannten, wurde es seit 1593 als solcher genutzt. Der Eintritt ist wie in fast allen öffentlichen Anlagen mit 70 Cent ausgesprochen niedrig; manchmal musste ich als Rentnerin gar nicht bezahlen.

    Der Eingangsbereich

    Der Palast




    Teil des Parks


    Auf dem nächsten Foto sieht man im Hintergrund einen etwas futuristisch anmutenden Glasbau. Es handelt sich hierbei um das Rathaus, dem wir als nächstes einen Besuch abgestattet haben.


    Die Deckenlampen haben mir - wie auch das großzügige Innere - sehr gut gefallen




    Dies ist ein Wortspiel. Da in der koreanischen Sprache die Lautverbindung eo wie ein o ausgesprochen wird, hören sich beide Begriffe fast gleich an.


    Zurück zum Hotel ging es dann wieder entlang dieses kleinen Baches, wo auch ein Reiher auf Nahrungssuche war.

    Nach einer kurzen Erholungspause sind wir dann zum Abendessen gegangen. Hier in Korea gehen viele Menschen gleich nach der Arbeit zum Essen, so dass die meisten Lokale nur bis 20.00 Essen anbieten. Um sicher noch einen Platz zu bekommen, ist es ratsam gegen 18.30 dort zu sein. Gerade bei angesagten Lokalen existieren Wartelisten. Aber davon später mehr.

    Zum Abendessen hatten wir uns ein Lokal ausgesucht, in dem es Bibimbab, ein leckeres Reisgericht, bei dem man die Zutaten einzeln bekommt und selbst zusammenmischt, gibt. Leider waren wir etwas zu spät und die Warteliste schon voll, so dass wir unseren Besuch auf den nächsten Tag verschieben mussten. Statt dessen fanden wir auf dem Rückweg durch den Stadtteil, wo gerade die Fassaden aufgehübscht werden, ein sehr gutes veganes Restaurant.

    Das Absacker-Bier gab es wieder im Artmonster

    Zurück im Hotel zeigte der Schrittezähler mehr als 10 km an, und der Jetlag machte uns auch zu schaffen. So gingen wir ziemlich früh schlafen.

    Auf unserem weiteren Weg passierten wir die beiden großen Tempelanlagen. Eine der beiden, den Changdeokgung-Palast mit seinem wunderschönen Garten, werden wir ein paar Tage später besuchen.

    Überall in Südkorea gibt es traditionelle Markthallen mit einem großen Angebot an Haushaltswaren (angefangen von Kochtöpfen über Bettdecken bis hin zu Stoffen), frischen Lebensmitteln sowie einen Bereich mit Imbissständen. Durch diese Märkte zu schlendern hat immer viel Spaß gemacht. Allerdings sind sie so voll, dass Aufnahmen ohne Menschen quasi unmöglich sind. Wir haben uns den Kwang Jang Markt angeschaut und dort einen kleinen sehr leckeren Mittagssnack eingenommen.

    Frittierter Ginseng

    Fisch und Oktopus

    Diverse Pfannkuchen

    Diese hier aus Mungobohnenmehl waren besonders lecker

    Auch wenn hier auf engstem Raum gearbeitet wird, wirkt alles hygienisch einwandfrei. Einziger Nachteil ist, dass es nur manchmal Sitzgelegenheiten gibt und man das Essen sonst mitnehmen oder im Stehen essen muss.

    Waren in Insa-dong die alten Häuser zu Geschäften und Restaurants umgebaut, so ist das Hanok Viertel Bukchon nach wie vor ein Wohnviertel; zum Leidwesen der Anwohner allerdings mit sehr hohem Touristenzuspruch: überall waren Schilder, man möge sich ruhig verhalten und die Privatsphäre der Anwohner berücksichtigen. Wir sind durch die engen Gassen geschlendert, haben die Ausblicke über die Dächer genossen und viele Fotos gemacht. Hier eine kleine Auswahl:

    Auch der Blick über die Dächer hat uns gut gefallen

    Hier liegen alt und neu eng beieinander

    Wegweiser erleichtern die Orientierung

    Die klassische Hanbok Bekleidung wird sehr gerne getragen. Bei unserem Aufenthalt in Seoul vor 14 Tagen konnte man, wenn entsprechend gekleidet war auch kostenlos in Museen.

    Dieser kostenlose Eintritt gilt für viele Museen und historische Plätze in Südkorea. Übrigens haben auch etliche TouristInnen sich diese Kleider ausgeliehen, um sich in den alten Stadtvierteln und Palästen zu fotografieren. Hier noch ein paar Fotos:

    Und nicht nur Menschen können sich traditionell kleiden

    Liebe Sabine bina.63

    auch von mir ein herzliches Dankeschön für Deinen Bericht aus Madeira. Ich habe auch schon zweimal 'Landurlaub' auf dieser wundervollen Insel gemacht und finde sie immer wieder wunderschön. Aber Du hast auch wieder Neues berichtet, und so ist das Winetasting für den einen Landtag Funchal auf unserer nächsten Kreuzfahrt im Januar 24 auf die Liste sehenswerter Plätze gekommen.

    Gutes Ankommen in Deutschland und

    viele Grüße

    Verena

    Dann fuhren wir mit der Metro nach Insa Dong.

    Aber zunächst ein paar Fakten zu Seoul. Diese Stadt ist die Hauptstadt Südkoreas und mit (je nach Zählweise) 10 - 15 Millionen Einwohnern eine Megacity. Im Umkreis wohnen sogar 25 Mio Menschen, also die Hälfte der Bevölkerung Südkoreas. Ein wesentlicher Grund für die Konzentration in wenige Großstädte im Land ist, dass ca. 80 % der Fläche Südkoreas bergig bzw. mit Wald bedeckt sind und somit für größere Ansiedlungen oder auch Landwirtschaft nicht geeignet ist.

    Zurück zur U-Bahn: sie ist das günstigste und schnellste Verkehrsmittel, um sich in Seoul fortzubewegen. Es gibt 23 Linien und über 500 Haltestellen. Sich zu orientieren, ist einfach: die Namen der Bahnstationen sind draußen auch in lateinischen Buchstaben angeschrieben, und auch in der U-Bahn werden die Haltestellen auf Monitoren u.a. auch in lateinischen Buchstaben angezeigt. Wenn man die Navigationsapp Naver hat, kann man dort sogar schon erkennen, in welchen Wagen man am besten einsteigt, um dann am Ziel gleich in der Nähe des richtigen Ausgangs für den gewünschten Ort zu sein. In jeder U-Bahn-Station gibt es Schranken, wo man die T-Money-Card einfach durch Auflegen einliest und beim Verlassen erneut. Dann wird auch das verbliebene Guthaben angezeigt. Das ist alles wirklich sehr einfach. Aufladen kann man übrigens in jedem Convenience Store, den es in jeder Straße gibt.

    Insa Dong ist ein Stadtteil, in dem noch viele traditionelle Häuser stehen, die heute entweder zu Restaurants umgebaut worden sind oder Souvenirläden beherbergen. Mir hat dieser Teil Seouls sehr gut gefallen.

    Korea ist sehr bemüht, alte Traditionen zu pflegen bzw. wiederzubeleben. Dazu gehört auch der Verleih bzw. Verkauf von traditioneller Kleidung. Mit dieser hat man dann z.B. kostenlosen Eintritt in Museen. Wir sahen etliche Menschen - auch TouristInnen - mit solhen Kleidern

    Was mit diesem Pinsel wohl gemalt wird?

    Traditionelle Gemälde

    Auch etliche Wände waren künstlerisch verziert

    Das Handy muss für Selfies natürlich immer sofort einsatzfähig sein

    Die weiteren Teile unseres Spaziergangs, der letztlich dann 10 km lang war, zeige ich Euch morgen.

    Tag 2 mit ersten Eindrücken von Seoul

    Wir hatten das Hotel über booking.com mit Frühstück gebucht. Als wir ankamen, teilte man uns mit, dass das Hotel über kein eigenes Frühstücksangebog verfügt. Statt dessen bekamen wir Gutscheine, die wir in vier verschiedenen Lokalen einlösen konnten. Zwei schieden aus, da sie rein koreanische Frühstücke anboten, die so gar nicht meins sind, ein weiteres hatte nur Sandwiches und ein drittes Croissants und Kaffee. Bei letzterem haben wir dann ein Croissant gegessen und einen Kaffee bzw. eine Tasse Tee getrunken.

    Danach ging es los zu einem ersten Stadtbummel. Dank unserer T-Money-Card konnten wir mit der U-Bahn schnell von einem Ort zum anderen fahren.

    Aber zunächst ging es zu Fuß zum Tapgol Park. Wir durchquerten einen Business Distrikt mit vielen Hochhäusern und liefen dann an einem kleinen Kanal entlang.

    Viele Straßen sind verkehrsberuhigt, und nur Anlieger dürfen hier fahren

    Im Park befindet sich ein Denkmal zur Unabhängigkeit Koreas

    An vielen alten Gebäuden ist der chinesische Einfluss deutlich erkennbar

    Da wir recht erschöpft waren und das Wetter durch den Dauerregen alles andere als einladend war, war kein großes Programm vorgesehen. Abendessen gab es in einem urigen, im Michelin erwähnten Lokal, mit roboterunterstützer Bedienung. Mit der leckeren, sehr reichhaltigen Nudelsuppe und Mandu waren wir pappsatt. Als Absacker gab es im Artmonster leckeres Bier, was den Abend abgerundet hat.

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    Eine solche Ansammlung von Feuerlöschrohren haben wir später noch oft gesehen

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    Wir sind planmäßig am Internationalen Flughafen in Incheon angekommen. Die Koffer kamen zügig, und auch die Einreise erfolgte zügig und problemlos. Man muss nur vorher ein Einreiseformular ausfüllen, das im Flugzeug verteilt wurde.

    Nach dem Verlassen des Sicherheitsbereiches wurden wir von Utes Sohn begrüßt, der sich sehr freute uns wiederzusehen. In der großen Ankunftshalle konnten wir dann einen Router für den Internetzugang mieten. In Südkorea können Ausländer keine lokalen Sim-Karten kaufen sondern nur E-Sims oder diesen Router mieten. Der Router hat den Vorteil, dass wir ihn auch mit 3 Personen gleichzeitig benutzen konnten. Die Gebühren für 1 Monat lagen bei 50 - 60 € mit unbegrenztem Datenvolumen. Normalerweise gibt es zwei Anbieter, deren Stand direkt beieinander liegt: LG+ und KT. Als wir da waren, gab es von LG+ keine Router. Die Geräte sind relativ klein, wiegen gut 100 g und halten ca. 8 - 10 Stunden ohne erneutes Laden.

    Dann ging es zum Geldautomaten, um uns mit etwas Bargeld zu versorgen. Für 1 € bekommt man ca. 1400 Won. Fast überall kann man mit Kreditkarte bezahlen, allerdings funktioniert Applepay so gut wie nirgendwo. Und dann gibt es noch eine Prepaidkarte (ich glaube, sie hieß T-Card), mit der man landesweit alle öffentlichen Verkehrsmittel nutzen kann. Die haben wir mit Guthaben aufgeladen.

    Dann ging es zur U-Bahn, und wir sind ca. 45 min lang nach Seoul gefahren. Da unser Hotel in einer verkehrsberuhigten Zone liegt, mussten wir noch ca. 5 Minuten zu Fuß gehen, um es zu erreichen. Wir konnten dort die Koffer abgeben, Checkin war erst um 14.30. So sind wir dann in ein gegenüber liegendes Cafe gegangen, um die Zeit zu überbrücken. Leider regnete es draußen, so dass wir von einem Spaziergang abgesehen haben.

    Wir hatten ein sehr schönes, helles Eckzimmer in dem Hotel. Fotos gibt es leider nicht.

    Das Boarding in der großen Boeing 777 ging schnell vonstatten, und erneut pünktlich hoben wir für den fast 11-stündigen Flug ab.

    Dieser Flug war echt der Hammer. Vor 50 Jahren bin ich zum ersten Mal geflogen und seitdem ungezählte Male. Aber es gibt nur wenige Flüge, die ich noch gerne und gut erinnere. Dieser Flug wird dazu gehören. Das gab‘s noch nie: ein Candlelight Dinner in 11 km Höhe. Aber der Reihe nach: bereits vor dem Start zeigte uns ein Koch die Menükarte, und wir konnten zwischen drei verschiedenen Hauptgängen (Fleisch, Fisch, Pasta) auswählen. So weit so normal. Nach dem Start wurde dann der Tisch gedeckt: zunächst eine kleine Tischdecke, dann ein Teller mit Salz, Pfeffer, Butter, Kräutern, Olivenöl sowie einem kleinen Behälter für ein Brötchen. Das kam dann, frisch aufgebacken und lauwarm kurze Zeit später. Dazu dann ein kleines Teelicht sowie Getränke nach Wahl und ein Teller mit Nüssen zum Aperitif. Die Vorspeisen konnten wir von einem Rollwagen auswählen. Alles war sehr appetitlich angerichtet wie wir es auf der Mein Schiff in der X-Lounge erlebt haben. Und auch die Hauptspeisen (Fisch und Pasta) haben vorzüglich geschmeckt. Und zum Nachtisch gab es dann noch frische Früchte, ein Eclair mit Schokoladensauce sowie Pfirsicheis.
    Fazit: ein gutes Essen ist was Feines, aber hier haben die Kleinigkeiten den Unterschied ausgemacht.

    Wer schon öfter Business Class geflogen ist, der wird jetzt vielleicht denken: das ist doch nichts Besonderes, aber für uns war es das erste Mal, und wir haben jeden Augenblick und ganz besonders auch die Freundlichkeit der türkischen Crew sehr genossen.

    Die Vor- und Nachspeisen wurden von einem Wagen serviert. Es gab eine größere Auswahl

    Der Sitz konnte waagerecht zu einem Bett verstellt werden

    Anreise nach Seoul am 19. und 20.9.

    Pünktlich um 10.25 hob die Boeing 320-800 von Turkish Airlines vom Bremer Flughafen ab. Erstmals Business Class haben wir die bequemen Sitze und den komfortablen Sitzabstand zur Vorderreihe sehr genossen. Zur Begrüßung wurde uns ein Glas frisch gepresster Saft von dem sehr freundlichen Stewart gereicht. Die 3 Stunden Flug nach Istanbul vergingen mit einem Essen und Internetzugang schnell. In Istanbul bestaunten wir dann erst einmal den neuen - riesigen - Flughafen. Ein Traum.

    Anschließend haben wir es uns dann in der riesigen und wunderschönen Lounge bequem gemacht bis - viel zu schnell - die Zeit kam, das Abfluggate aufzusuchen.

    Der Teesalon

    Leckere Mezze - leider hatten wir kaum Hunger

    Die Waschbecken in der Toilette schienen zu schweben

    Nun sind wir wieder zu Hause, und der Reisebericht kann beginnen. Um schon mal ein ganz kleines Fazit vorweg zu nehmen: es war eine interessante, abwechslungsreiche, manchmal auch recht anstrengende Reise mit wunderschöner Landschaft, riesigen Städten und freundlichen, wenngleich sehr zurückhaltenden Menschen. Die drei Wochen sind wie im Fluge vergangen, und es waren so viele Eindrücke, dass ich abends einfach nur mehr platt war.

    Wir waren jeweils für mehrere Tage in den verschiedenen Städten, und ich werde besonders bei Gyeongju und Busan auch einige Empfehlungen für KreuzfahrerInnen aussprechen, da Busan ja doch recht häufig angelaufen wird.

    Auch Incheon, wo ja der große internationale Flughafen ist, wird manchmal angelaufen. Von hier aus kann man gut und einfach mit der U-Bahn nach Seoul reinfahren. Wer Interesse hat, sollte den Teil Ankunft in Seoul etwas genauer lesen. Wir sind zwar am Flughafen angekommen, aber ich könnte mir vorstellen, dass man vom Kreuzfahrt Terminal auch gut zur U-Bahn kommen kann. Das habe ich allerdings nicht recherchiert.

    Gleich beginnt der Reisebericht.

    Liebe Jutta Emmalotta ,

    auch von mir ein herzliches Dankeschön für Deinen Bericht. Ich habe mit Dir gefühlt, wie schlimm es sein muss plötzlich ohne Handy dazustehen. Und dann noch solch eine hässliche Entzündung. Gut, dass es letztendlich gut ausgegangen ist. Und ein Handy lässt sich ja zum Glück auch ersetzen. Deinen Bericht und die Fotos, zusammen mit den vielen schönen Bildern von klassikfan habe ich sehr gerne gelesen. Ihr seid ein tolles Team, und ich bin immer wieder überrascht und erfreut, wieviele nette - die Reise überstehende - Bekanntschaften hier im Forum ihren Ausgang nehmen....

    VG Verena