Beiträge von Bremerin

    Funchal am Morgen

    Der Wetterbericht sagte mal wieder Regen vorher. Auch wenn es nicht danach aussah, entschieden wir uns an Bord zu bleiben, denn die Zeit bis zum Auslaufen des Schiffes schien uns zu knapp bemessen, um eine größere Tour zu machen. Und es war eine gute Entscheidung: so konnte ich ein paar Fotos vom Schiff aus machen. Und zuschauen, wie die britische Spirit of Discovery der Saga Line einlief und festmachte. Und mit welcher Präzision und welchem Kraftaufwand der Müll von dem Schiff in einen Container verladen wurde.

    Zum Zustand des Schiffes gibt es bislang keine Informationen, aber vielleicht kann ich die noch nachtragen, wenn der Kapitän seine Durchsage gemacht hat.

    Ansonsten verabschiede ich mich mit ausführlichen Berichten bis in 7 Tagen, wenn wir -hoffentlich - in St. Barth festmachen.

    Nachtrag: die Maschinen sind erfolgreich repariert, das Schiff kann wieder mit Höchstgeschwindigkeit fahren.

    Das Wetter wir in den nächsten beiden Tagen unruhig und regnerisch werden. Danach soll das Wetter besser werden. Noch ist unklar, welche Insel wir als erste anlaufen werden in der Karibik, es wird aber wohl eine Änderung geben.

    Bougainvillea an einer Felswand

    Das große rosa Gebäude ist das Reid‘s Hotel

    Mehr Sonne war nicht

    Funchal am Abend

    Pünktlich um 18.00 haben wir gestern Abend festgemacht. Und der Wetterbericht hatte sich geirrt: nicht der langanhaltende Regen sondern trockene 18 Grad erwarteten uns. Da hielt es uns nicht an Bord, sondern wir machten uns gleich nach der Schiffsfreigabe auf den Weg nach Funchal auf. Die Orientierung ist einfach: immer am Wasser entlang bis zum Yachthafen. Dort einfach nach links eine der kleinen Straßen hochgehen, und schon ist die Hauptstraße erreicht. Vorbei am Theater und der wie so oft geschlossenen Kathedrale ließen wir uns durch die Gassen treiben. Die meisten Geschäfte waren bereits geschlossen, aber eine beträchtliche Zahl von Lokalen und Bars lud zum Verweilen ein. Ein Poncha, das Nationalgetränk der Insel sollte es sein, und bald hatten wir einen netten Platz mit einer Bar gefunden. Dass dort auch Einheimische ihr Bier tranken, verhieß Gutes. Und tatsächlich schmeckte der Poncha köstlich, so gut, dass es nicht bei einem blieb, denn auf zwei Beinen steht es sich bekanntlich besser.

    Was ist Poncha: ein Cocktail, der aus Zitronensaft, Zucker und Rum besteht. Es gibt ihn inzwischen aber auch mit anderen Fruchtsäften wie z.B. Maracuja oder Clementine.

    Am Ufer entlang gingen wir gemütlich zurück auf‘s Schiff.

    Fazit: Die Verspätung der Amadea hat auch ihr Gutes, denn Funchal am Abend ist wirklich hübsch und einen Besuch wert.

    Ankunft bei Sonnenuntergang

    Abendspaziergang


    Poncha

    Impressionen von unterwegs


    Zwischenfragen. Bist du mit der Zuverlässigkeit/Geschwindigkeit des Internets zufrieden?

    Und hätte es für die gesamte Reise ein Internetpaket gegeben?

    Die Internetgeschwindigkeit und -Erreichbarkeit ist bislang gut. Nicht sehr schnell, aber ok. Es hätte zwei Pakete gegeben: 70 Tage für rund 450€ und für die ganze Reise das Paket für 699€. Da wir aber ab Kolumbien eine eSim von Airalo gekauft haben, versuche ich damit auszukommen. Die kann ich zwar auf See nicht nutzen, aber wir haben dann ja reichlich Tage an Land.

    So, dann will ich mal versuchen zu antworten.

    Kati22 , uschisiggi, Flavia, Cree , bluekat

    Also, ich denke nicht, dass es nur ein Netz in der Schraube ist. Gestern wurden schon Leitungen ausgetauscht, und heute meinte der Kapitän ja, dass wir alle erforderlichen Ersatzteile dabei haben. Das bleibt zu hoffen, und ich gehe das Thema mal optimistisch an. Und mir ist es ehrlich gesagt auch lieber, dass die Probleme jetzt auftauchen und behoben werden als irgendwo mitten auf dem Atlantik auf dem Weg in die Karibik.

    Und was Funchal anbelangt, so wäre viel Regen und Sturm zwar recht schade, aber ich kenne die Insel sehr gut und mehr als ein Bummel durch Funchal oder eine Fahrt nach Monte hatten wir ohnehin nicht geplant. Wenn das Wetter es zulässt, werden wir morgen gleich nach dem Anlegen einen Bummel durch das abendliche Funchal machen.

    So, und nun zum Leben an Bord. Was ich jetzt schreibe, sind erste Eindrücke. Und da muss ich als erstes festhalten, dass mir unsere tolle Truppe von der Grönlandreise doch sehr fehlt. Natürlich sind hier auch nette Leute an Bord, aber die Stimmung ist anders. Nur ein Beispiel: auf unserer Grönlandreise war der gleiche Pianist an Bord wie auf dieser Reise. Hatten seine Musikdarbietungen in der Vista Lounge damals schon fast Konzertcharakter, so ist es dieses Mal eher Loungemusik. Die Leute kommen hierher, um nach dem Essen noch einen Absacker zu trinken und sich zu unterhalten, und die Musik ist dabei nebensächlich. Das finde ich schon schade.

    Was den Dresscode beim Galadiner anbelangt, so war gestern Abend so ziemlich alles vertreten. Gerade die meist jüngeren Schauspieler*innen hatten sich aufgebrezelt, während das ältere Publikum von Glitzerhose über schwarzer Hose bis zu ‚normaler‘ Hose bzw. Kleid sehr gemischt gekleidet war. Und besagte Dame trägt überwiegend den gleichen Rock und Oberteil.

    Nun zum Internet. Ich habe nach viel Überlegung ein 14-Tage Paket mit 3000 MB gekauft von davon bislang gerade mal 340 verbraucht. Der Preis ist mit 95€ zwar happig, Aber ich konnte so gar nicht einschätzen, wieviel ich wohl brauchen werde.

    Was die Karibik anbelangt, so werden wir dort auch mit Verspätung ankommen. Was sich dann auch auf das Programm auswirkt. Aber genaueres wissen wir noch nicht. Hängt wahrscheinlich auch davon ab, wie schnell das Schiff nach der Reparatur fahren kann.

    Tja, und was das Promenadendeck anbelangt, so ist der kurze Weg von unserer Kabine raus auf-s Deck wirklich super.

    Ach ja, Dreharbeiten. Erst mal ein ganz großes Lob: alle Leute von dem Team sind super freundlich. Es macht richtig Spaß sie zu erleben. Die Zeiten, wann gedreht wird, sind im Programm vermerkt, und dann werden die Bereiche auch abgesperrt. Die Einschränkungen sind aber nicht störend. Störend sind eher die Passagiere, die mit ihren Handys während der Dreharbeiten fotografieren und nicht zu realisieren scheinen, dass es für das Drehteam Arbeit ist. Und wer will schon gerne bei der Arbeit ständig fotografiert werden.

    So, jetzt mache ich Schluss für heute. Wenn nichts Besonderes passiert, melde ich mich aus Funchal wieder.

    Ein weiterer kurzer Gruß von unterwegs. Das Wetter ist prächtig: Sonne satt und 18-20 Grad. Entsprechend bevölkert sind die Außendecks.

    Es gibt leider eine nicht so gute Nachricht: wir haben technische Probleme, wahrscheinlich mit dem Antrieb. Deshalb haben wir gestern schon zweimal die Fahrt aus dem Schiff genommen. Jetzt fahren wir mit 15 kn nach Funchal, wo wir dann erst morgen gegen 18.00 ankommen werden. Wir bleiben dann über Nacht bis Samstag Mittag. In dieser Zeit soll das Schiff repariert werden. Leider ist Kapitän Rittig nicht so mitteilsam wie Kapitän Burkhard Möller. Er meinte lediglich, wir hätten alle notwendigen Ersatzteile an Bord. Und da ich gestern Phoenix Mitarbeiter mit Tauchausrüstung sah, spekuliere ich mal, dass die Arbeiten auch von außen am Schiff erfolgen müssen.

    Für morgen ist leider eine Wetterverschlechterung vorhergesagt.

    Ein paar Fotos gibt es auch noch.

    Da heute Nacht die Zeit eine Stunde zurückgedreht wurde, bin ich rechtzeitig zum Sonnenaufgang aufgewacht

    Ein kurzer Gruß von unterwegs. Haben jetzt die spanische Südküste erreicht.

    Wettertechnisch wechseln sich Sonne und Wolken ab, und die Höchsttemperatur lag gestern bei 12 Grad im Schatten und heute bei 14-15 Grad.

    Es sind nur 360 Passagiere an Bord, und manchmal wirken die Speisesäle etwas verwaist, wenn wie heute Morgen nur wenige Leute im 4-Jahreszeiten-Restaurant sind.

    Heute Morgen begrüßte uns ein schöner Sonnenaufgang.

    Liebe Grüße

    Seit 14.00 sind wir auf der Amadea. Um 4.00 heute Morgen haben wir unsere Wohnung verlassen, dann ging es per Flug von Bremen nach Frankfurt, weiter Frankfurt - Mailand. Beide Flüge waren angenehm und pünktlich. Verpflegung an Bord der Lufthansa-Maschinen: eine kleine Flasche Wasser und ein Stück Schokolade. In Mailand wurden wir dann von einer lokalen Agentin und einer Phoenix-Mitarbeiterin in Empfang genommen, und dann ging es mit dem Reisebus ca. 2 1/2 Stunden über die Autobahn nach Savona. Der Bus war nur zur Hälfte gefüllt, so dass reichlich Platz auch für das Handgepäck war. Alles in allem die perfekte , wenn auch etwas lange, Anreise. Die Fahrt durch die Po-Ebene war bei grauem Himmel recht eintönig, aber je mehr wir uns dem Meer und Genua näherten, desto hügeliger und grüner wurde es. Die Wolken hingen bis runter in die Berge, und die hübschen kleinen Dörfer machten beim schnellen Durchfahren einen einladenden Eindruck. Die letzten geschätzt 40 km waren übrigens eine ziemliche Herausforderung für den Busfahrer, wechselten sich doch kurze, enge Tunnel mit einem Stück offener Straße ab, ehe es wieder in den nächsten Tunnel ging. Manch einer der deutschen Gäste hielt manchmal den Atem an, wenn der Fahrer dann auch noch überholte. Mein Eindruck war eher, dass der Busfahrer einen richtig guten Job machte.

    An Bord wurden wir freundlich begrüßt, und wir konnten nach dem Check-In auch gleich unsere Kabinen beziehen. Wir haben eine Veranda-Kabine auf Deck 7, dem Promenadendeck. Von innen ist sie gleich eingerichtet mit unserer Kabine auf Deck 9 bei der Grönlandreise. Da die Balkontür aber nur 1-flügelig ist, wirkt es innen dunkler. Aber wir sind zufrieden.

    Gleich um 18.30 ist die obligatorische Seenotrettungsübung, und dann heißt es um 19.00 bei einem weiteren Gläschen Sekt ‚Leinen los‘. Am Freitag werden wir dann in Madeira sein.

    Das Flugzeug musste vor dem Start enteist werden

    Das Meer ist erreicht

    In Savona

    Unsere Kabine

    Blick vom Schiff auf den Hafen

    Meine nur sehr sporadische Anwesenheit i den letzten Wochen hier im Forum und auch sonst in den sozialen Medien war der Tatsache geschuldet, dass die Zeit seit Weihnachten doch deutlich stressiger war als gedacht. Sei es der Besuch des (erwachsenen) Sohnes, unerwarteter Silvester-Besuch, sei es der Elektronik-Motor-Defekt am Tag vor Weihnachten (und keine einzige Werkstatt, die ich kontaktiert habe, wollte vor unserer Abreise sich des Autos annehmen), sei es die doch aufwändigere Kofferpackerei bei solch einer langen Reise, die zudem noch in fast alle Klimazonen führt, seien es unvorhergesehene Rechnungen oder Kontoabbuchungen, die ein Handeln erforderlich machen..... ich könnte die Liste durchaus noch fortsetzen. Aber am schlimmsten war der kurz vor Weihnachten einsetzende und nicht enden wollende Regen. Er hat dazu geführt, dass der Grundwasserpegel in Bremen so hoch ist wie noch nie zuvor. Mit dem Ergebnis, dass das Wasser durch die Grundplatte in den Keller drückt. Und als Nachbarn, die eine Straße weiter wohnen, genau dies berichteten von zweien ihrer Nachbarn, gingen bei mir alle Warnlampen an. Das Problem nur: mit diesem Thema hatte ich mich in der Vergangenheit nur rudimentär beschäftigt, da wir nie betroffen waren. Aber was tun und besonders: wer kann helfen, wenn wir jetzt so lange weg sind und es wieder so viel regnet? Wo bekomme ich so auf die Schnelle einen Nasssauger her, um das Wasser dann aus dem Keller zu saugen (wegen der 'geringen' Mengen ist die Feuerwehr nicht zuständig) und welcher ist geeignet? Viele, viele Stunden war ich damit beschäftigt, einen Notfallplan zu erstellen, bis er dann endlich so war, dass ich das Gefühl hatte, so kann es gehen.

    Und nun ist der Kühlschrank leer geräumt, alles noch einmal geputzt.

    Da unsere Koffer schon seit Mittwoch auf dem Weg nach Savona sind, werden wir mit kleinem Gepäck anreisen, was ich als sehr angenehm empfinde.

    Und als Belohnung, dass Ihr so brav mit Lesen durchgehalten habt, gibt es noch ein paar Fotos.

    Die ersten zeigen meinen Adventskalender, den meine Liebste wie jedes Jahr in liebevoller und kreativer Arbeit erstellt hat: Im großen Schiff, natürlich die Amadea, hat sie 24 Koffer deponiert, die jeweils ein Zielland unserer Reise (mit Flagge und Hafen) repräsentieren. Und das Segel ist die Reiseroute :love: :love: :love: .

    Und dann unsere Koffer, die am Mittwoch auf die Abholung durch Tefra warteten.

    Liebe Siegrid und Roland uschisiggi , liebe Regina , liebe Ursula Ursula52 , liebe Cobra19 , liebe Gabi Gabi46 , liebe Gudrun und Wolfgang Cree , liebe Gabi.71254 und @alle anderen, die mir geschrieben haben und ich ich nicht namentlich erwähnt habe: ich sage ein ganz herzliches Dankeschön für Eure lieben Reisewünsche und bin jetzt endlich ziemlich entspannt ganz nach dem Motto: 'was ich jetzt noch nicht erledigt habe, muss warten, bis wir zurück sind.'

    LG Verena

    gibt es bei den Sitzplätzen im Zug eine bessere Seite, oder sieht man von beiden Seiten gut?

    Beide Seiten haben ihren Charme. Ich persönlich würde empfehlen, auf der Hinfahrt auf der rechten Seite zu sitzen und runter auch wieder, dann habt Ihr beide Seiten. Rechts ist der Blick freier auf die Landschaft, links gehen die Berge zumindest im zweiten Abschnitt etwas höher und sind dichter an der Bahnstrecke. (Bezogen auf die Hinfahrt). Wir sind unterwegs immer mal wieder aufgestanden, wenn wir etwas Interessantes gesehen haben und dann von der anderen Seite fotografiert.

    Liebe Grüße

    Verena

    Liebe Gudrun Cree ,

    da habt Ihr wirklich eine wunderschöne Norwegenreise ausgesucht. Außer Bergen kenne ich noch Vik und Flam, und Falm hat es mir ganz besonders angetan. Eine Fahrt von dort mit der Flambahn ist immer wieder ein Erlebnis. Beim letzten Mal sind wir dann von oben runter gewandert. Die Atmosphäre und die Ausblicke werde ich so schnell nicht vergessen. Ihr werdet es bestimmt auch lieben.

    LG Verena

    So eine ausziehbare Wäscheleine ist nicht schlecht, haben wir auch meist dabei. Zusätzlich zu der, die in der Dusche ist. Ansonsten haben wir auch Magnethaken im Gepäck und ein Utensilo pro Person. Und auch eine kleine Thermoskanne für heißes Wasser und Teebeutel, wie Siegrid uschisiggi schrieb.

    Was mir jetzt beim Packen das meiste Kopfzerbrechen bereitet hat, war die Frage, welche und wie viele Schuhe nehme ich mit.

    Ich gehöre eigentlich zu den Menschen, die mit wenig Gepäck reisen, aber ich habe festgestellt, wenn ich länger als 3 Monate unterwegs bin, möchte ich nicht immer die gleichen Klamotten anziehen. Also wurden es auch ein paar Hosen, Blusen und T-Shirts mehr.

    Was bei uns auch im Gepäck ist, sind Treckingstöcke für Wanderungen sowie ein Mückennetz für's Gesicht. Dann Mückenspray für den Körper und auch für die Kleidung. Dann evtl. Schnorchel und Taucherbrille, falls Du gerne schnorchelst.

    Und ein Fernglas.

    VG Verena

    Ja, wäre das Heimweh nicht. Ob wir es doch noch wagen?

    Man schiebt und irgendwann ist es zu spät. Die Zeit rennt uns davon.

    Liebe Ursula,

    ich halte es wie Siegrid uschisiggi ; nichts mehr schieben, dafür ist die verbleibende Zeit zu kurz. Ich persönlich fahre gerne weg, habe unterwegs selten Heimweh, aber am Schluss der Reise freue ich mich dann auch wieder sehr auf zu Hause. Und weiß es sehr zu schätzen…… bis ich dann wieder Fernweh bekomme und die nächste Reise buche :)  :) :)