Beiträge von Bremerin

    Danach ging es weiter zum Brimstone Hill, einer riesigen Festungsanlage aus dem 18. Jh., die seit 1999 Weltkulturerbe ist. Von hier aus hat man - gutes Wetter vorausgesetzt- einen tollen Blick auf die umliegenden Inseln. Wir konnten immerhin in den Wolken St. Eustatius erkennen.


    Wir hatten 50 Minuten Zeit, in der Festungsanlage umherzugehen und uns auch einige Ausstellungsräume anzuschauen.

    Anschließend fuhren wir zurück in Richtung Osten der Insel vorbei am Flughafen zum Südzipfel der Insel, wo der Timothy Hill liegt. Hier trifft der Atlantik auf die Karibik, und vom Timothy Hill aus hat man einen guten Blick auf beide Meere: links der Atlantik, rechts die Karibik.

    Von hier aus ging es dann noch weiter zu einem Badestopp in einem Resort. Die Amerikaner wollten allerdings lieber gleich zurück zum Schiff, während wir noch eine Runde schwimmen gingen.

    Nach einer Stunde holte Thenford uns dann ab und brachte uns zurück zum Schiff (der Badestopp war Teil der Ausflugsausschreibung). Es war ein sehr schöner Ausflug, und Thenford hat uns seine Insel, die für uns nicht unbedingt zu den schönsten und wohlhabendsten in der Karibik gehört, von ihren liebenswerten Seiten gezeigt. Diesen Anbieter kann ich vorbehaltlos empfehlen.

    Da es nun etwas aufgeklart hatte, sind wir nochmal kurz nach Basseterre gegangen, ehe es um 18.00 dann Leinen los hieß und wir mit der untergehenden Sonne St. Kitts verließen.

    Wir haben heute einen sehr schönen Ausflug über St. Kitts gemacht. Wir waren eine kleine Gruppe von 8 Personen, wobei die übrigen 3 Paare US-Amerikaner von einem Schiff der HAL und einem Carnival-Schiff waren. Unser Guide Thenford Grey sprach ein hervorragendes Englisch und war ein extrem umsichtiger Autofahrer.

    Zu Beginn unserer Tour hat es heftig geregnet, so dass wir uns Basseterre vom Auto aus angesehen haben. Danach ging es über die Küstenstraße in Richtung Westen. durch kleine Ortschaften. Wir sind dann ins Landesinnere abgebogen und auf einer schmalen Straße durch wunderschönen karibischen Regenwald

    zum ersten Stopp , der Romney Manor Plantation gefahren. Das ca. 8 ha große Anwesen wurde im 17. Jh. errichtet und hat neben einem wunderschönen Garten einen bekannten Batikladen auf seinem Gelände.




    Guten Morgen von unterwegs. Heute ist der 5. Seetag. Jetzt um 8.00 morgens beträgt die Wassertemperatur 25 Grad und die Lufttemperatur 26 Grad. Von Funchal sind wir inzwischen 2200 sm entfernt, und der Wind weht mit 4 Bft aus Ost. Wir fahren mit 16.3 kn einen südwestlichen Kurs und werden St. Kitts wohl planmäßig am Samstag Morgen erreichen.

    Jede Nacht drehen wir die Uhr 1 Stunde zurück. Und so bin ich (Nachteule) heute Morgen um 6.00 wach geworden, habe mich kurze Zeit später in meine Sportklamotten geschmissen und meine 10 Runden auf dem Deck gedreht. War es vor einigen Tagen die Schattenseite, die ich möglichst schnell hinter mich bringen wollte, so ist es nun die Sonnenseite ^^: es ist zu warm.

    Und in Ermangelung von Alternativen gibt es heute wieder ein paar schöne Sonnenaufgangs- und Wolkenfotos.

    Ich bin immer wieder begeistert, wie schön und unterschiedlich die Wolken sind.

    Aber Du hast vermutlich recht mit fehlendem Personal

    Die Leute der Crew, die einen laufenden Vertrag haben, sind alle an Bord geblieben und werden auch regulär bezahlt. Die wussten auch schon etwas länger, dass der Abreisetermin sich wohl um 3 bis 4 Wochen verschiebt. Aber ich denke auch, dass der Abschnitt nicht vermarktet wird. Allerdings soll es ja einen Versorgungsstopp in Deutschland geben. Wer weiß?

    da steckt eine riesige Menge Arbeit dahinter, eine Verspätung "auszugleichen", und es macht überhaupt keinen Sinn, Eventualitäten zu kommunizieren;

    Das ist eine mögliche Sichtweise. Die andere wäre, die Passagiere mitzunehmen, indem man den Stand der Dinge kommuniziert. So fühle ich mich ernst genommen. Und dass dies auch auf einem Kreuzfahrtschiff möglich ist, hat Kapitän Burkhard Müller letztes Jahr auf der Amadea bewiesen.

    Der dritte Seetag begrüßte uns mit Sonnenschein und wenig Wellengang und angenehmen 20 Grad. Das bedeutete, dass wir auf dieser Reise zum ersten Mal draußen frühstücken konnten, beschienen von der Sonne. Welch ein Genuss und Geschenk.

    Um 10.00 kam dann die Durchsage von Kreuzfahrtdirektorin und Kapitän, dass aufgrund der Verspätung St. Barth nicht angelaufen werden kann und wir direkt nach St. Kitts fahren. Stand jetzt können wir dort auch pünktlich ankommen. Das ist ok für uns, ein Ausfall von St. Kitts wäre schlechter gewesen. Zurück auf der Kabine konnten wir dann live und gemütlich auf unserer Veranda sitzend die Dreharbeiten für 'Traumschiff' verfolgen. Sie fanden nämlich direkt vor unserer Kabine statt. Und da es sonst nicht viel zu berichten gibt, will ich allen, die sich dafür interessieren, mal einen kurzen Einblick in die Dreharbeiten an Bord geben. Fotos kann ich leider keine hochladen, da sich dort immer viele Menschen befinden, aber drei Wolkenfotos und ein Foto von der köstlichen vietnamesischen Pho-Suppe, die zum Mittagessen draußen gereicht wurde, kann ich statt dessen noch bieten.

    Kurze Vorbemerkung: Das Folgende entstammt meiner Beobachtung. Es kann sein, dass ich das eine oder andere falsch wahrgenommen oder interpretiert habe. Das bitte ich mir nachzusehen.

    Es ist nicht so, dass längere Szenen auf einmal gedreht werden, sondern kurze Sequenzen, die z.B. auf dem Promenadendeck draußen stattfinden, werden nacheinander gedreht. Erst am Ende werden diese Sequenzen dann zu den Filmszenen zusammengesetzt. Einige Zeit vor Drehbeginn kamen die 'Techniker', um die optimale Stelle für den Dreh zu finden, die Aufstellung der Statist*innen festzulegen, die Beleuchtung zu kontrollieren (hartes Licht wird dann z.B. mit großen Schirmen korrigiert) und den Wagen mit dem Mikrofon zu platzieren. Dann wurde die Szene mit den beteiligten Schauspieler*innen besprochen und der Dreh konnte beginnen. Der Produktionsleiter rief zur Ruhe auf, dann Mikrofon an, dann fiel die Klappe und es wurde gedreht: ein Mann und eine jüngere Frau (vielleicht Vater und Tochter) unterhalten sich, dann kommt von rechts ein anderer jüngerer Mann und begrüßt die Frau ganz herzlich, und alle drei unterhalten sich noch kurz. Das war's. Ich würde mal sagen, die Szene hat nicht mehr als 1 - 2 Minuten gedauert. Sie wurde mehrfach wiederholt, bis dann alle zufrieden waren. Anschließend durften die Statistinnen ihr Glas Orangensaft wieder abgeben, das sie die ganze Zeit über in der Hand gehalten hatten (außerdem mussten sie sich die ganze Zeit über unterhalten und auf's Meer schauen), und damit war die Szene abgeschlossen. Es war interessant zuzuschauen, wie ruhig und konzentriert dort gearbeitet wurde.

    Noch eine kurze Anmerkung zum Internet: die Verbindung ist hier auf hoher See etwas langsamer, aber immer noch stabil. Ich hatte vor 1 Woche ein Paket mit 3 GB gekauft (gültig 14 Tage) und habe davon knapp 1 GB verbraucht. Diese Woche wird es etwas mehr werden, weil ich ja meine deutsche Sim-Karte nicht mehr benutzen kann. Aber als Anhaltspunkt kann ich sagen, dass ich pro Tag gut mit 250 MB ausgekommen bin incl. Hochladen von Fotos hier im Forum, Internetrecherche, Spanischlektionen bei duolingo und Nachrichten lesen und versenden in WhatsApp und Signal.

    Sonnenaufgang heute Morgen



    Bis bald. Verena

    Ich bin ja zur Zeit mit der Amadea in Richtung Südamerika unterwegs. Wir hatten Probleme mit der Maschine, weshalb das Schiff anfangs nur mit verminderter Geschwindigkeit fahren konnte. So kamen wir statt Freitag Morgen erst am Abend in Funchal an und blieben bis Samstag Mittag. D.h. wir hatten fst 20 Stunden verloren. Dazu kam noch Sturm und hohe Wellen an den letzten beiden Tagen, so dass das Schiff nur mit verminderter Geschwindigkeit fahren konnte. Damit war klar, dass wir nicht alle Ziele in der Karibik anfahren können. Erst heute Morgen teilte die Kreuzfahrtdirektorin uns dann mit, welcher Hafen ausfällt. Also keine Zwischeninformation, sondern erst das fertige Ergebnis. Das scheint Phoenix-Politik zu sein.

    VG Verena

    Phoenix hat jetzt kommuniziert, bis zum kommenden Donnerstag mitzuteilen, wie es weitergeht. Hoffentlich geht's weiter.

    Ich drücke euch allen die Daumen, denen die jetzt schon an Bord sind und denen, die zusteigen wollen, dass die Amera nun fahrtüchtig ist und Ihr so schnell wie möglich ein- bzw. umsteigen könnt.

    VG Verena

    Nach einer Woche Amadea Verandakabine kann ich für mich das Fazit ziehen, dass es mir hier gefällt. Wie andere schon vor mir schrieben, ist sie von innen identisch mit Balkonkabinen auf Deck 8 und 9 - auch das Badezimmer. Als die größte Einschränkung empfinde ich, dass sie deutlich dunkler ist als die Balkonkabine auf Deck 9, die wir letztes Jahr auf unserer Grönlandreise hatten. Ja, es kommen Leute hier vorbei, und besonders bei gutem Wetter wird es zeitweise voll, wenn alle ihre Runden drehen. Aber dann habe ich meine halt auch gedreht. Heute, bei Wind und Regen und angenehmen 20 Grad lasse ich die Verandatür offen und habe das Meer zum Greifen nahe. Als ehemalige Seglerin genieße ich das: so nah am Wasser, die Wellen sehen und trotzdem nicht nass zu werden. Aber wie uschisiggi und meer(er)leben schon schrieben, das ist wirklich Geschmacksache. Und noch ein Aspekt: das Geld, das wir - gerade auf dieser langen Reise - gespart haben im Vergleich zu einer Balkonkabine, können wir nun für Ausflüge, Massagen, einen leckeren Cocktail... ausgeben.

    VG Verena

    Galadiners gibt es auf jedem Abschnitt dreimal: zu Beginn der Reise, in der Mitte und am Ende. Und hinzu kommen drei Galadiners für die Durchfahrer, das sind die Passagiere, die alle Abschnitte der Reise gebucht haben. Also werden wir auf dieser Reise fünfzehn Galadiners haben. Dort ist ‚festliche‘ Kleidung erwünscht. Was das ist, interpretiert jede Reisende für sich. Und es gibt ein besonderes Essen. Wir sind jetzt genau seit einer Woche unterwegs und hatten bereits zwei Galadiners: eines für den Beginn des ersten Reiseabschnitts und vorgestern Abend dann das erste exklusiv für die Durchfahrer. Es gab eine extra Einladung, und das Amadea Restaurant war für uns reserviert und festlich geschmückt - übrigens von dem Mann, der bei dem Produktionsteam für das Traumschiff zuständig ist für die schöne Gestaltung der Szenen.



    Zur Begrüßung gab es ein Glas Champagner, und nachdem alle der 135 geladenen Gäste Platz genommen hatten, gab es eine kurze Begrüßung durch die Kreuzfahrtdirektorin und denKapitän

    und ein Lied des Showensembles.

    Danach wurden die Speisekarten verteilt

    Danach wurden die einzelnen Gänge aufgetragen. Vom Hauptgang gibt es leider keine Foto. Nach 3 1/2 Stunden, die wir mit dem Genießen des köstlichen Essens und netten Gesprächen verbrachten, war der Abend beendet.


    Gestern Abend gab es dann im Theater die Vorstellung des Produktionsteams und der Schauspieler*innen vom Traumschiff. Der Produktionsleiter stellte jede einzelne Person mit ihrer Funktion vor: vom Produktionsassistenten über die Menschen, die für Beleuchtung und Akkustik zuständig sind, über den ‚Inneneinrichter, die Visagistin, die ‚Schneiderin‘, die Kostümbildnerin, die Komparsenbetreuerin, die Kameraleute bis hin zur Regisseurin. Insgesamt rund 30 Personen. Und dann noch 10 Schauspieler und Schauspielerinnen. Leider kann ich Euch von der Veranstaltung keine Fotos zeigen, da es sich ja um lauter Personen handelt. Aber es war eine sehr interessante und informative Veranstaltung, und der Eindruck, dass es sich um ein gutes und überwiegend harmonisches Team handelt, wurde hier bestärkt.

    So, draußen scheint die Sonne, Zeit diesen Bericht zu beenden und rauszugehen. Bis bald.

    Liebe Gudrun Cree, und @all

    Keine Sorge, bei mir sind die Laufrunden ‚Gehrunden‘. Und da es nach Tee und Kuchen (es gab gebackene Apfelringe mit Zimt und Zucker und dazu eine Kugel Vanilleeis) anfing zu regnen, fand die Laufrunde in der Kabine statt: rein virtuell :P

    Nachher gibt es dann noch einen kurzen Bericht über das spezielle Galadiner für die Durchfahrer.

    Das Wetter heute Morgen: bewölkt bei 18 Grad. Der Wind hat deutlich abgenommen, und die lange Atlantikdünung hat uns durch die Nacht geschaukelt.

    Es ist jetzt 7:30 hier an Bord, und am Horizont zeigt sich das erste Tageslicht.

    Wir haben inzwischen 2130 sm zurückgelegt und seitdem wir Funchal am Samstag Mittag verlassen haben 680 sm.

    Wetterupdate heute: Wind zwischen Stärke 5 und 8, Wellenhöhe 3-4 m, meist bewölkt und diesig, aber heute Mittag gab es auch einen sonnigen Abschnitt.

    Was tun bei diesem Wetter: Sauna und Massage. Beides war super. :thumbup: :thumbup:

    Und nun gibt es Kaffee und Kuchen (und anschließend ein paar Laufrunden auf Deck 7 oder in der Muckibude).

    Übrigens: ab übermorgen ist Wetterbesserung angesagt.