Beiträge von Bremerin

    Die Stadt bot jede Menge Fotomotive und hat uns sehr gut gefallen.

    Französischer Obelisk

    Das lokale Bier war lecker und erfrischend

    Nun sind wir auf dem Rückweg zum Schiff, wo wir gegen 20.00 eintreffen werden.

    Fazit: Ein Ausflug mit mehr Licht als Schatten. Panama City ist definitiv einen Besuch wert. Und wenn die Sanierung des Besucherbereichs in den Schleusen abgeschlossen ist, lohnt sich ein Besuch dort vielleicht wieder.

    Morgen früh fahren wir dann selbst durch den Panamakanal.

    Heute stand ein Ausflug nach Panama City auf dem Programm.

    Colon ist eine hässliche, verarmte Hafenstadt, und die Vorstellung, dass in den heruntergekommenen Häusern Menschen leben müssen, war für mich nur schwer auszuhalten.

    Welch ein Kontrast, hier die Sea Cloud Spirit zu sehen.

    Um 13.00 fuhren wir los in Richtung Panama. Sehr viele Passagiere hatten diese Reise gebucht, und so starteten vier Reisebusse in kurzem Abstand.

    Erster Stopp war nach gut 1 Stunde Fahrt durch überraschend schöne dicht bewaldete Landschaft die alte Miraflores Schleusenanlage. Hier hatten wir 1,5 Stunden Zeit, uns zunächst einen wirklich guten Film über die Geschichte und Gegenwart des Panamakannals in 3D anzuschauen. Der Rest war dann eine große Enttäuschung, da man so gut wie nichts von dem Schleusen sehen konnte. Deshalb gibt es davon auch nur 1 Foto. Diesen Programmpunkt hätte man sich sparen oder zumindest deutlich abkürzen können.

    Danach ging es in die historische Altstadt von Panama Stadt, die UNESCO Weltkulturerbe ist. Und da hat es uns so richtig gut gefallen: aufwändig sanierte Häuser, die - ähnlich wie in Cartagena - heute häufig als Geschäfte, Restaurants oder Boutique Hotels genutzt werden.

    Das weiße Gebäude im Hintergrund ist der Präsidentenpalast

    Die Türme der Kathedrale haben Muschelintarsien

    Indigene Emberas in traditioneller Kleidung Tanzen und spielen Panflöte. In ihren Territorien haben sie eine Selbstverwaltung

    Nach zwei Stunden war dann unsere Aufnahmefähigkeit erschöpft: Hitze, Lärm und Reizüberflutung forderten ihren Tribut. Da war ein wenig Abkühlung im klimatisierten Auto sehr willkommen. Wir sind dann nach in langsamem Tempo durch den Stadtteil Getsemane gefahren, wo sich eine quirlige Szene von Künstlern, Studenten und Alteingesessenen daran gemacht hat, diesem Stadtteil mit Graffitis, Straßencafes und kleinen Läden neues Leben einzuhauchen.

    Nach 4 Stunden ging es zurück zum Schiff. Es war ein super Ausflug, der uns in kurzer Zeit einen Eindruck von der Vielseitigkeit dieser fast 500 Jahre alten Stadt vermittelt hat.

    Nach der ausführlichen Besichtigung fuhren wir zur Festung Castillo de San Felipe, wo wir einen kurzen Fotostopp einlegten. Diese Festung wurde gebaut, um die vielen Angreifer abwehren und die Stadt schützen zu können. Ganz in der Nähe befindet sich eine Skulptur mit zwei riesigen Schuhen. Sie wurde errichtet zu Ehren des Dichters Luis Carlos López.



    Frauen in traditioneller Tracht lassen sich gerne für ein Trinkgeld mit Touristinnen fotografieren

    Danach sind wir dann den kurzen Weg zur Altstadt gefahren, die wir sehr ausführlich zu Fuß erlaufen haben. Der ganze Bereich ist von einer Stadtmauer umgeben, auf der man zum Teil auch gehen kann. Es hat uns ganz viel Spaß gemacht, die wunderschön restaurierten Häuser, die unterschiedlichen Balkone, die belebten Plätze, die unterschiedlichen Menschen, die teils riesigen schattenspendenden Bäume zu sehen und das bunt gemischte Warenangebot zu bestaunen.

    Cartagena de Indias - Ein Tag, der holprig begann und dann wunderschön wurde.

    (Achtung: Heute gibt es viel Text und noch mehr Fotos)

    Vor ca. 8 Wochen hatten wir über Get your Guide eine private City-Tour gebucht: in vier Stunden einige der wichtigsten Punkte in Cartagena , wobei wir mit einem privaten Wagen von einem Punkt zum nächsten gebracht . Am Vortag des Ausfluges sollten wir dann per Mail oder Telefon erfahren, wann die Tour startet. Als ich dann gestern Nachmittag noch immer keine Nachricht hatte, versuchte ich mehrfach, den Anbieter per Mail zu kontaktieren, was aber nicht klappte, da die Mails nicht zugestellt werden konnten. Bis zum Schlafengehen keine Information, also stellten wir uns drauf ein, alleine in die Altstadt von Cartagena zu fahren. Dumm nur, dass ich den Ausflug bereits bezahlt hatte. Also kontaktierte ich gleich nach dem Aufwachen Get your Guide via Chat, und eine Stunde später hatten wir die Information, dass der Ausflug um 10.00 startet.

    Die Sonne geht auf über Cartagena


    Pünktlich begrüßte uns Francia am Ausgang, und mit Geronimo hatten wir einen umsichtigen und sehr freundlichen Fahrer. Groß war meine Freude, dass unser erstes Ziel das Kloster Popa auf der höchsten Erhebung Cartagenas sein sollte. Sie erzählte, dass derzeit sehr viele Menschen den Berg hinauf zu dem Kloster pilgern würden (wie jedes Jahr um diese Zeit), um zur Marienstatue Nuestra Señora de la Candelaria zu gelangen. Diese wird dann Anfang Februar in einer großen Prozession nach Cartagena hinunter getragen. Dieses Kloster, das heute größtenteils Museum ist, ist sehr schön und darüber hinaus bietet es einen herrlichen Ausblick über die Stadt und den Hafen.

    Diese Glocke wurde anlässlich der Unabhängigkeit Kolumbiens 1810 gegossen

    Inzwischen haben wir nicht nur die Tour in den Tayrona Nationalpark gemacht, sondern auch Cartagena besucht. Also muss ich mich sputen. WLAN gibt es hier in den Häfen nicht kostenlos, und unsere eSim ist sehr langsam, häufig nur 3G.

    Also, Tiere haben wir so gut wie keine gesehen, dafür einen wunderschönen Regenwald. Viele Bäume, die z.T. sehr hoch waren, Palmen, und das tosende Meer, dessen zerklüftete Küste im Dunst wildromantisch aussah. Die angekündigte Wanderung war eher ein kurzer Spaziergang, und nachdem wir auf dem gleichen Weg zurückgekommen waren, ging es noch auf einem anderen kurzen Weg zum Strand. Alles in allem ein netter Ausflug, aber für den aufgerufen Preis von 159 € pro Person viel zu teuer.

    Der Weg heißt ja: 7 Steine. Es sind Repliken von Steinen, die für die indigenen Menschen, die bis heute hier (teilweise sehr zurückgezogen) leben, eine symbolische Bedeutung besitzt.



    St. Marta

    Gegen 11.30 haben wir im Hafen von Santa Marta festgemacht. Ein Foto erspare ich Euch: nur Container, die mit viel Lärm von einem Platz zum anderen transportiert werden. Wir haben einen Phoenix Ausflug zum Tayrona Nationalpark gebucht. Den Ausflugstext - zusammengefasst - werde ich jetzt schon mal einstellen, die Fotos folgen dann heute Abend.

    Der Tayrona Nationalpark ist 15.000 ha groß. Berge, Bäche und eine üppige Vegetation zeichnen ihn aus. Hinzu kommen Ausblicke auf das Meer und schöne Strände. Wir werden eine Rundwanderung auf dem Wanderpfad ‚9 Piedras‘ (Steine) machen und hoffen, dabei die verschiedensten Pflanzen und Tiere anzutreffen u.a. Affen, diverse Vogelarten, kleine Echsen und Faultiere. Wie passieren einen Naturstrand, wo es ein Erfrischungsgetränk gibt. Die Fahrt zum Nationalpark soll 1,5 h dauern.

    Sowieso

    Es gibt auch vorher schon Strände, aber der Eagle Beach ist der schönste. Und dort gibt es auch die palmbedeckten Sonnenschirme. Bei den hier herrschenden schwül-heißen Temperaturen würde ich immer den Bus nehmen. Gestern hatten wir 27 Grad, gefühlt waren es 30.

    Nachtrag: Hinzu kommt, dass der Eagle Beach sicher 2 km lang ist, und wir waren im mittleren Abschnitt. Die Linienbusse auf Aruba sind übrigens groß und bequem.

    Aruba ist berühmt für seine Strände. Also nichts wie hin. Phoenix ruft für den reinen Strandtransfer stolze 29 € auf. Pro Person. Und dann noch mit vorgegebenem Zeitrahmen. Im Internet hatte ich gelesen, dass die öffentlichen Busse regelmäßig zu den Stränden fahren für 5 $ hin und zurück. Also haben wir die morgendlichen Regenschauer abgewartet und uns dann auf den Weg zum Busbahnhof gemacht, der nicht weit entfernt vom Terminal war. Die Fahrt dauerte gerade mal 10 Minuten, und dann begrüßte uns ein Traumstrand mit türkisfarbenem Wasser und hellem, feinen Sand. Strohgedeckte Sonnenschirme und Liegen sind kostenlos in bestimmten Abschnitten. Bei privaten Anbietern zahlt man 40$.

    Nachmittags haben wir dann noch einen Spaziergang durch Oranjestad gemacht.

    Um 18.00 legen wir ab nach St. Marta in Kolumbien.