Beiträge von Bremerin

    Buenos Aires ist die Hauptstadt von Argentinien und das kulturelle, administrative und wirtschaftliche Zentrum des Landes. Hier laufen alle Fäden zusammen.

    Die Stadt Buenos Aires liegt am Río de la Plata, einer trichterförmigen Mündung der Flüsse Río Paraná und Río Uruguay in den Atlantik, an der Ostküste des südamerikanischen Kontinents. In der Stadt leben rd. 3 Mio Einwohner. Die offiziell nur 202 Quadratkilometer große Stadt bildet den Kern einer der größten Metropolregionen Südamerikas, des Gran Buenos Aires mit etwa 13 Millionen Einwohnern.

    Westlich und südlich von Buenos Aires erstrecken sich die Pampas, das landwirtschaftlich fruchtbarste Gebiet von Argentinien.

    Die Stadt wurde 2005 durch die UNESCO mit dem Titel Stadt des Designs ausgezeichnet.

    Wir haben die Stadt an zwei Tagen von Norden nach Süden mit Adrian (Reiseleiter Heynen) erkundet und ich werde versuchen, dies auch bei den folgenden Beiträgen beizubehalten.

    1. Stadtteil Palermo

    Hier siedelten sich Ende des 19. und Anfang des 20. Jh. wohlhabende Menschen an und bauten herrschaftliche Häuser und Paläste (viele davon sind heute Botschaftsgebäude). Wir besuchten den hübschen Rosengarten.

    Auf dem Weg dorthin sahen wir diese durch einen Wirbelsturm zerstörte Blüte

    Im Park

    Dieser Baum trägt Blüten und Früchte zur gleichen Zeit

    Blühende Jaccaranda

    Anschließend legten wir einen kurzen Stopp an einem Denkmal für Eva Perón ein. Das Gebäude im Hintergrund ist die Nationalbibliothek

    Liebe Katja Kati22 ,

    danke für die Pinguinfotos. Bei mir waren nämlich plötzlich die meisten Dateien zu groß.

    Die Mücken waren tatsächlich lästig, aber nun scheint Phoenix sie dank chemischer Keule in den Griff zu bekommen.

    Und außerdem war das WLAN im Terminal endlich mal schön schnell.

    Unser Auslaufen verzögert sich mal wieder, wahrscheinlich wegen des starken auflandigen Windes.

    Mehr Fotos von Pinguinen kann ich leider nicht hochladen, da alle anderen Dateien, obwohl mit meinem alten iPhone aufgenommen, zu groß seien.

    Also fahren wir weiter zu den Seehunden und Seelöwen nach Punta Norte im Norden der Halbinsel Valdes.

    Hier sind großzügige Besucherplattformen aufgebaut, von denen aus wir in sicherer Entfernung die Seehunde und Seeelefanten beobachten konnten. Hier wie übrigens auch bei der Pinguinkolonie wird die Einhaltung der Regeln von Rangern kontrolliert. Auch ein großer weißer Reiher, zwei Magellan Austernfischer sowie diverse Möwen wurden gesichtet. Männliche Seeelefanten im Alter von ca. 7 Jahren bauen sich einen Harem auf und wachen eifersüchtig darüber, dass sich kein anderes Männchen einer ‚seiner‘ Seeelefantinnen nähert. Das bedeutet allerdings, dass sie in der Paarungszeit nicht ins Wasser gehen können, um nach Nahrung zu suchen, was sie zunehmend schwächer werden lässt und den Konkurrenten neue Möglichkeiten eröffnet…..,

    Seeelefanten leben im Wasser und kommen nur zur Paarung an Land. Seelöwen hingegen sind Landtiere und können sich auf ihren vier Beinen fortbewegen.

    Nachdem wir den Anblick eine Weile genossen und den Inhalt unserer leckeren Lunchbox verzehrt hatten, fuhren wir voller schöner Eindrücke nach Puerto Madryn zurück, wo wir uns ganz herzlich von Leonie und dem Fahrer Federico verabschiedeten. Auf dem Rückweg hielten wir noch für einige Vogelsichtungen.

    Orcas wurden am 8.2. hier zuletzt gesichtet

    Seeelefant mit seinem Harem

    Ein Riesensturmvogel

    Die gesamte Halbinsel Valdes ist zwar Naturschutzgebiet, dennoch gehört der größte Teil Farmern, die hier Schafe züchten. An der Küste einer dieser Ranches, der San Lorenzo Ranch, haben sich seit etwa 20 Jahren Pinguine angesiedelt, und um dorthin fahren zu dürfen, müssen wir an die Ranch ein ziemlich hohes Eintrittsgeld zahlen. Dort kann man auch frisch gegrilltes Lamm essen, worauf wir aber verzichten. Uns zieht es zu den Tieren. Nach weiteren 7 km Pistenfahrt ist das Ziel erreicht. Die Pinguine leben hier über eine weite Fläche verstreut. Um sich vor der Hitze zu schützen, nisten und brüten sie in Erdlöchern oder unter einem der kleinen Sträucher.

    Jungtier

    Dieser Pinguin ist gerade in der Mauser

    Als wir dann zum Wasser gingen (es war gerade Ebbe), sahen wir dies:

    Als plötzlich Seelöwen auftauchten, entfernten sich die Pinguine schnell vom Ufer

    Sieht ähnlich aus wie ein Perlhuhn. Den Namen habe ich leider nicht notiert.

    Mit Ushuaia und Kap Hoorn war der südlichste Teil unserer Reise erreicht, ab jetzt ging es wieder nach Norden. Nach zwei Seetagen erreichten wir Puerto Madryn, wo wir mit unserer Guide Leonie, die fließend deutsch sprach, einen wunderschönen Tag verbrachten. Gebucht hatten wir diese Tour über Darwin Tours - Patagonia. Die Inhaberin, Carina Saens, ist sehr sympathisch und spricht fließend englisch.

    Vor 50 Jahren noch ein verschlafenes Fischerdorf, entwickelte sich Puerto Madryn nach der Ansiedlung einer Aluminiumfabrik und der Nutzung der vielen schönen Strände für den Tourismus schnell und hat heute ca. 115000 Einwohner. Uns zog es allerdings schnell raus aus der Stadt hin zur knapp 200 km entfernt liegenden Halbinsel Valdés. Hier gibt es eine große Pinguinkolonie sowie Seelöwen und Seeelefanten zu bestaunen. Auch Orcas kommen hier manchmal her, und von Juli bis Oktober nutzen Wale die geschützten Gewässer, um sich zu paaren und ihre Jungen aufzuziehen.

    Bei der Anfahrt auf Puerto Madryn

    In der Nähe des Terminals begrüßt uns dieser Wal


    Leonie, die sich ehrenamtlich in der Orcabeobachtung engagiert, wusste uns schnell mit ihrer Begeisterung für die Tierwelt auf diesem so trockenen und lebensfeindlichen Stück Erde anzustecken.

    Auf einer gut ausgebauten Straße fuhren wir in einem bequemen Minivan in Richtung Norden und passierten die Zahlstation zu dem Naturschutzgebiet, das auch UNESCO- Weltnaturerbe ist. In einem kleinen, sehr gut gestalteten Besucherzentrum hielten wir an, und Leonie erklärte uns einige der Tafeln und das Skelett eines jungen Wals.

    Besonders interessant ist, dass hier auch Orcas ankommen, die sich von der Flut auf den Strand spülen lassen, um Jungtiere der Seelöwen zu fangen und zu fressen. Dieses Unterfangen ist für sie mit großen Risiken verbunden, da sie es schaffen müssen, auf dem kieseligen Untergrund wieder zurück ins Wasser zu kommen.

    Leider kann ich Euch von dem Besucherzentrum keine Fotos zeigen, da ich annehme, dass sie urheberrechtlich geschützt sind.

    Beim Weiterfahren tauchten dann schnell die ersten Tiere auf, die wir vorher im Besucherzentrum auf Tafeln gesehen hatten.

    Guanacos sind scheu und laufen weg, wenn das Auto anhält

    Mutter mit Jungem

    Puerto Piramides ist das einzige kleine Dorf auf der Halbinsel


    Zwei Nandus

    Schon seit einer Weile fahren wir über eine staubige Wellblechpiste, die unserem hervorragenden Fahrer Federico volle Konzentration abverlangt. Die gesamte Tour war pro Strecke gut 180 km lang.

    Achtung Guanacos

    und hier ist das Schild etwas größer

    Unten an der Lagune angekommen erreichten wir den Punkt, wo die argentinische Nationalstraße 3 , die Panamericana, endet.

    Dann fuhren wir weiter zu einem kleinen Besucherzentrum, das über Geologie, Tier- und Pflanzenwelt des Parks informiert. Daran schloss sich noch eine weitere kurze Wanderung entlang eines Sees an. Immer wieder offenbarten sich schöne Ausblicke auf Seen, grüne Wiesen und die umliegenden Berge.

    Anschließend ging es zurück nach Ushuaia, wo wir noch kurz in der Stadt blieben und uns ein wenig umschauten.

    Es war ein schöner Tag voller neuer Eindrücke. Das traumhafte Wetter trug sicherlich auch dazu bei, dass der Tag ein voller Erfolg wurde.

    Wir blieben noch eine Weile am Ufer des Sees, bewunderten das glasklare, z.T. grüne Wasser, die Berge und freuten uns über das herrliche Wetter.





    Wir fuhren weiter durch den Nationalpark, vorbei an Flüsschen, wo Angler auf den großen Fang warteten (Forellen) und über kleine Brücken, vorbei an Seen und durch saftige grüne Landschaft.

    Danach verließen wir das Auto für eine halbstündige Wanderung durch den Wald. Es gab eine schöne Sicht auf die Bahia Lapataia, an dem auch das Postamt gelegen ist.

    Der Feuerland Nationalpark

    Nachmittags hatten wir dann einen 5-stündigen privaten Ausflug in den Nationalpark gebucht. Zunächst sind wir durch Ushuaia gefahren und hatten bei einem Stopp am alten Flughafen einen schönen Blick auf die schön gelegene Stadt.


    Dann sind wir ca. 12 km zum Nationalpark gefahren. Während der Fahrt erzählte uns der englisch sprechende Guide schon viel zu den Bemühungen, diesen Nationalpark in seiner Schönheit zu erhalten.

    Unser erster Stopp war die Station der historischen Eisenbahn. Ursprünglich von (politischen) Häftlingen gebaut, um das Holz für den Häuserbau zu transportieren, ist sie heute eine Touristenattraktion. Wir haben uns den Zug, der gerade abfahrbereit war, und das Gebäude angeschaut und ein paar Fotos gemacht.


    Danach ging es weiter über eine staubige Piste zum südlichsten Postamt der Welt an der Bahia Ensenada. Hier gibt es Postkarten, die - mit den entsprechenden Stempeln versehen - in alle Welt verschickt werden können.






    Aus aktuellem Anlass schreibe ich nun über Buenos Aires, wo wir seit gestern Morgen liegen. Es ist eine Stadt, die mich schon nach wenigen Stunden in ihren Bann gezogen hat mit ihren schönen Parks, Häusern, Empanadas, den Cafés und dem Tango. Eine Großstadt, die zu leben und zu genießen weiß. Wo ich mir gut vorstellen kann, einen längeren Urlaub zu verbringen.

    Auf der anderen Seite ist es der anstrengendste und lauteste Hafen, in dem wir jemals gelegen haben: ein riesiges Containerterminal, in dem Schiffe und LKWs fast rund um die Uhr be- und entladen werden. Und wenn da mal Ruhe ist, dröhnt der Lärm der startenden Flugzeuge vom nahegelegenen Inlandsflughafen herüber. Mit geöffneter Verandatür schlafen - vergiss es! Und als ob das nicht genug wäre, gibt es derzeit eine Stechmückeninvasion, die einen Aufenthalt im Freien zu einem Dauernahkampf werden lässt. Und der Kapitän meinte heute Nachmittag, dies sei erst der Anfang….. Selbstverständlich sprühen wir uns regelmäßig ein und haben unsere Kleidung und auch die Gardinen imprägniert, aber all das hilft nur bedingt. Mal schauen, wie es in den nächsten Tagen weitergeht. Die Kreuzfahrtdirektorin hat jedenfalls schon verkündet, dass Ausräuchern nicht mehr zeitgemäß sei.

    Genozid an den indigenen Ureinwohnern.

    Feuerland und Patagonien war bis ins 19. Jahrhundert von indigenen Ureinwohnern besiedelt, die von der Jagd, dem Fischfang und essbaren Beeren und Pilzen in den Wäldern lebten. Gegen die Kälte hatten sie in Feuerland fast immer ein Feuer brennen. Dann ‚entdeckten‘ europäische Farmer, dass sich das Land in Patagonien gut als Weideland und zur Viehzucht eignet; die dort nomadisierenden Ureinwohner standen diesem Vorhaben allerdings im Weg. Legitimiert durch die Aussage von Charles Darwin, der hier Forschungsreisen unternahm, dass diese Wilden noch unterhalb domestizierter Haustiere anzusiedeln seien, begann die systematische Ermordung durch bezahlte Söldner, die erst endete, als alle ausgerottet waren. Heute erinnern Tafeln und Nachbauten ihrer Hütten an ihre Existenz, nicht jedoch an die Massaker.

    Danach ging es weiter zu einer Inselgruppe mit einem kleinen Leuchtturm. Hier lebte eine riesige Kormorankolonie (die Kormorane hier haben einen weißen Bauch) einträchtig neben einer großen Gruppe Seelöwen. Dicht gedrängt lagen sie auf den Steinen und bewegten sich kaum. Nur die Jungtiere waren etwas aktiver.


    Nachdem wir ausgiebig Zeit hatten, die Tiere zu beobachten und zu fotografieren, fuhren wir gemütlich zurück zum Hafen.

    Es war eine schöne Tour und die 80 $ wert. Trotz der vielen Passagiere fand jedeR einen Platz zum Schauen und Fotografieren. Gebucht haben wir diese Tour wie die private Exkursion am Nachmittag über Calaio viajes y turismo. Informationen und Terminabsprache wie auch die Durchführung der Ausflüge erfolgte auf englisch.

    Ushuaia hat so viel zu biete: eine lebendige Stadt, spektakuläre Natur zu Wasser und zu Lande. Da unsere Liegezeit heute von 8-22.00 großzügig bemessen ist, haben wir mit unserer 6-er-Gruppe gleich zwei Ausflüge gebucht. Und so starten wir pünktlich um 9.30 zu unserer Katamaranfahrt in den Beagle Kanal. An Bord sind etwa 100 Passagiere aus aller Welt. Bereits am Vormittag ist es angenehm warm, so dass wir die vorsichtshalber mitgenommenen Jacken und Pullover schnell zur Seite legen. Im Laufe des Tages steigt das Thermometer noch bis 20 Grad - ein Rekord für diese Gegend.

    Die Landschaft hier ist atemberaubend schön: wild gezackte Berge, gletscherbedeckte Gipfel, Wolken wie Gemälde, tiefblaues, glasklares Wasser laden ein zum Staunen und begeistern mich immer wieder auf‘s Neue.

    Unser erster Stopp ist die kleine Insel Puerto Karelo, benannt nach einem kroatischen Siedler. Wir hatten Zeit, uns an Land umzusehen.

    uschisiggi

    Ich denke mal, beides stimmt: wir haben so viel gesehen, dass es mir wie eine Ewigkeit vorkommt, seitdem wir in Savona gestartet sind, andererseits ist die Zeit auch wie im Fluge vergangen. Jedenfalls sind wir beide glücklich, dass unsere Reise noch weitergeht: von Heimweh keine Spur.

    Wir achten allerdings drauf, dass wir uns nicht zu viel (Reize) zumuten. Und deswegen haben wir für morgen den Ausflug ins Paranadelta storniert. Wahrscheinlich erholen wir uns an Bord.

    Mit Erreichen von Ushuaia betreten wir zum ersten Mal Argentinien. Ushuaia ist die Hauptstadt vom Argentinischen Teil von Feuerland, der Inselgruppe an der Südspitze Südamerikas. Und damit auch weltweit, denn kein Land liegt südlicher. Die Stadt liegt an einem Berghang direkt am Beaglekanal. Ursprünglich war Ushuaia lediglich ein Strafgefangenenlager und die Häftlinge wurden zum Bau einer Eisenbahnlinie und Schaffung einer städtischen Infrastruktur herangezogen. Aus einem verschlafenen Dorf ist Inzwischen eine Stadt mit etwa 57.000 Einwohnern, mit Tendenz nach oben, geworden. Das Motto der Stadt lautet: „Das Ende der Welt, der Beginn von Allem.

    Von hier starten die Fahrten in die Antarktis und es lagen etliche Expeditionsschiffe im Hafen.

    Seit gestern Morgen sind wir in Buenos Aires, und heute haben wir Bergfest: die erste Hälfte der Reise liegt hinter uns, und wenn ich von diesem Teil ein Fazit ziehe, so kann ich schreiben, dass sie unsere Erwartungen noch übertroffen hat. Wir haben wunderschöne Destinationen gesehen, herrliche Landschaften, faszinierende Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten dürfen und das alles bei überwiegend gutem bis sehr gutem Wetter und - ganz wichtig - in Begleitung anderer lieber Mitreisender. Leider sind Katja Kati22 und Uli heute weitergereist und Silke Muesi und Detlef auf dem Weg nach Hause. Was bleibt, sind Unmengen an Fotos und die Erinnerung an traumhaft schöne - selbst organisierte - Ausflüge, viel Spaß beim gemeinsamen Abendessen und dem einen oder anderen Getränk am Abend.

    Und nun will ich die Zeit, in der ich Internetzugang habe, nutzen, um mit einigen Beiträgen über Ushuaia fortzufahren.

    Nach der spektakulären Fahrt durch die Straße der Gletscher sind wir im Laufe des Tages weiter durch den Beagle Kanal gefahren. Dabei haben wir Ushuaia links und Puerto Williams rechts liegen lassen. Danach sind wir in Richtung Süden abgebogen, und gegen 16.30 haben wir dann die Insel Cabo de Horno erreicht, die wir einmal umrunden. Unsere Kabine war der Logenplatz: dick eingemummelt sitze ich windgeschützt und verfolge, wie sich immer wieder neue Perspektiven auftun. Der Wind bläst kräftig mit 7-8 Bft, und die Wellenhöhe ist mit 3-4 m eher moderat.Außentemperatur 9 Grad.

    Eine Umrundung von Kap Hoorn ist der Traum vieler Segler*innen, und ich bin glücklich, dass dieser Traum für mich auf der Amadea in Erfüllung gegangen ist.

    Gleichzeitig gedenken wir hier an Bord auch der mehr als 10.000 Seeleute, deren Schiffe gesunken sind und die hier ein nasses, kaltes Grab gefunden haben.

    Rechts ist der Sendemast erkennbar, daneben das Haus des Soldaten, der diese Insel bewacht. Und noch weiter rechts die Skulptur

    Sie ist aufgestellt worden zum Gedenken an all die Seeleute, deren Schiffe hier gesunken sind und die hier ein kaltes, nasses Grab gefunden haben.

    Auf dem Rückweg nach Ushuaia

    Jetzt ist es 22.00, und wir verlassen gerade den Hafen von Ushuaia. Hinter uns liegt ein wunderschöner Hochsommertag mit Temperaturen bis 18 Grad - so heiß ist es hier nur an wenigen Tagen im Jahr.

    An den nächsten beiden Tagen sind wir auf See, Zeit die Fotos zu sortieren und die nächsten Beiträge vorzubereiten. Am Montag steht ein weiterer 8-stündiger Ausflug auf dem Programm, so kann es sein, dass ich mich erst wieder aus Buenos Aires melde. Jedenfalls könnt Ihr Euch auf viele schöne Fotos freuen.

    Und vielleicht klappt es ja auch noch mit ein paar Fotos aus Punta Arenas.

    Aber erst der Text:

    Mit Punta Arenas (sandige Spitze) erreichen wir heute den letzten chilenischen Hafen auf unserer Reise. Mitte des 19. Jahrhunderts als Militärstützpunkt und Strafkolonie gegründet, hat sich der Ort schnell zu einer wichtigen Hafenstadt entwickelt. Bis zur Eröffnung des Panamakanals im Jahr 1914 nahmen alle Schiffe die Route durch die 1520 von Fernando Magellan entdeckten Ost-West-Passage. Die Stadt liegt auf dem südlichsten Festlandsteil Südamerikas und wird häufig als südlichste Stadt der Welt beschrieben. Dieser Titel kommt wohl eher dem Argentinischen Ushuaia zu, aber

    ich lasse es offen.

    Pavillon an der Plaza de Armas

    Magellan, umgeben von Ureinwohnern


    xxxAdminxxx gelöscht, erkennbare Personen.


    Während wir unser letztes chilenisches Geld für ein leckeres Bier ausgaben,….

    ….gingen Silke Muesi und Detlef zum sehenswerten Friedhof und machten dort auch diverse Fotos. Leider sind die Fotos mit den Bäumen, die um die Gräber herum beschnitten wurden, zu groß. Vielleicht füge ich sie später mal ein.