Beiträge von Bremerin

    Freut mich, dass ihr euch mit Katharina einig geworden seid und eine gute Zeit auf meiner Lieblingsinsel hattet. :)

    Der Tipp bei Katharina zu buchen war super. Sie ist eine sehr sympathische Frau, und wir haben uns gleich sehr gut mit ihr verstanden. Und sie hat uns mit so viel Enthusiasmus ihre Insel gezeigt. Das war ein ganz toller Tag.

    Tobago hat mir von allen Karibikinseln am besten gefallen. Hier könnte ich mir auch vorstellen Urlaub zu machen.

    Danach fuhren wir zu einem hübschen Strandlokal zum (leckeren) Mittagessen. Auch der Strand lud zum Verweilen und Baden ein. Aber wir mussten weiterfahren. Unterwegs hielten wir immer wieder an, um malerische Buchten zu bewundern und zu fotografieren. Den schönen Abschluss des Tages bot ein 1,5-ständiger Aufenthalt am Pigeon Point, einem der schönsten aber leider auch sehr gut frequentierten Strände der Insel. Es war ein ganz toller Tag mit Katharina, den wir alle sehr genossen haben.

    Englishman‘s Bay, wo wir gegessen haben


    Eine weitere traumhafte Bucht

    Strandaufenthalt am Pigeon Point

    Und danach ging es in den Regenwald. Und hier hatte Katharina eine tolle Überraschung für uns: wit hielten an einem Platz an, wo ganz viele Kolibris und Vögel waren. Jeder von uns erhielt eine kleine Schale mit Zuckerwasser, das die Kolibris gerne trinken. Indem ich es in der Hand gehalten oder vor mir aufgestellt habe, konnte ich in aller Ruhe beobachten, wie die Kolibris von der süßen Flüssigkeit tranken und diese wunderschönen Tiere von ganz nah bewundern. Später kamen noch ein paar Vögel, um das bereitgestellte Obst zu fressen.

    Danach sind wir an der Atlantikküste entlang gefahren. Es ging über gewundene Straßen durch kleine Ortschaften mit immer wieder schönen Ausblicken auf‘s Meer fuhren wir bis nach Roxborough.

    Anschließend ging es weiter zu einer Kakaoplantage, wo wir die Frucht kosten konnten, mehr über den Anbau von Bananen erfuhren und Kassavapflanzen fotografieren konnten.

    Die einzelnen Bohnen sind von einer etwas glibberigen, sehr wohlschmeckenden Schicht überzogen


    Reife Kakaofrucht



    Steinfrucht




    Der letzte Tag in der Karibik ist angebrochen. Ein letztes Mal sind wir am Strand, um im warmen Wasser zu schwimmen. Im ‚Lobster alive‘ gibt es zwei Liegen und den Sonnenschirm incl. Drink für 15 US-$. Und kostenloses WLAN. Also will ich zumindest noch von unserem genialen Tag in

    TOBAGO

    berichten.

    Wir liegen im Hafen von Scarborough, der Hauptstadt der Insel Tobago. Tobago bildet zusammen mit Trinidad den Inselstaat Trinidad und Tobago. Scarborough liegt im Südwesten der Insel an der Rockly Bay und hat rd. 20.000 Einwohner. Die Insel ist etwa so groß wie Bremen.

    Entdeckt wurde die Stadt 1498 von Christoph Kolumbus. In der Folgezeit wurde Tobago immer wieder von europäischen Großmächten erobert und hat mindestens 33 Mal den Besitzer gewechselt, was ihr in der karibischen Kolionalgeschichte einen Rekord einbrachte.

    In Tobago wurde übrigens 1776 das erste Naturreservat zum Schutz des tropischen Regenwaldes gegründet.

    Wir haben die Insel zu Zehnt in einer privaten Tour erkundet.

    Pünktlich holte Angelika uns am Hafen ab. Wir hatten den ganzen Tag über ein klimatisiertes Auto mit einem super freundlichen und fröhlichen Fahrer zur Verfügung. Beide arbeiten schon lange zusammen und sind ein tolles Team.

    Zunächst fuhren wir zum Fort King George oberhalb der Stadt, von wo aus man eine gute Aussicht hat. Gut restaurierte Gebäude und ein schöner alter Baumbestand runden das positive Bild ab.





    Viele Bäume sind über und über bewachsen mit Bromelien. Was ihnen aber nichts auszumachen scheint






    Nachmittags sind wir dann noch einmal in den Ort St. George‘s gelaufen.

    Unser erster Stopp galt dem House of Chocolate, wo wir nicht nur Kakao und Schokolade erstehen konnten sondern auch noch einen sehr leckeren Kakao getrunken haben.

    Im inneren Hafen, den wir morgens von See aus gesehen haben

    Das Nationalmuseum haben wir uns für unseren nächsten Besuch aufgespart

    Die Carenage

    Abends hat uns dann auf dem Schiff eine Steelband bei Vollmond mit temperamentvoller Musik begeistert

    Gestern waren wir in Grenada.

    Kurz vor 7 h haben wir die Hauptstadt St. George‘s erreicht und wurden bereits mit mit strahlendem Sonnenschein begrüßt. Die Stadt wächst an den Hängen rund um eine natürliche, hufeisenförmige Hafenbucht empor. Das Stadtbild ist kolonial geprägt. Der Einfluss der Franzosen und Briten, die sich immer wieder um die Herrschaft gestritten haben, ist deutlich erkennbar. Erst 1783 wurde Grenada endgültig britisch und seit 1974 unabhängig. Da sich die Unabhängigkeit in diesemJ ahr zum 50. Mal jährt, hat sich die Stadt herausgeputzt und bunte Fähnchen sind überall zusehen.

    Am Vormittag haben wir eine Rhum Runner- Tour mit einem Schiff gebucht. Rumpunsch, Softgetränke und Knabberkram sorgen für das leibliche Wohl, karibische Musik heizte uns ein und ein erfrischendes Bad in einer traumhaften Bucht rundeten den Ausflug ab.


    Am schönen inneren Hafen geht die Fahrt vorbei.

    Bis wir eine wunderschöne Bucht mit feinem weißen Sand erreichten. Hier konnten wir an Land und ins Wasser gehen. Selbst hier wurde Rumpunsch serviert.

    Nach zwei Stunden Aufenthalt ging es zurück zum Schiff

    Unverhofft kommt oft: ein traumhafter Sonnenuntergang direkt am Meer mit einem karibischen Rumpunsch und schnelles WLAN. Den Punsch trinke ich alleine, aber die Fotos von Bequia, ausgesprochen Backway, will ich gerne mit Euch teilen.

    Heute Morgen waren wir in St. Vincent, einer von Armut geprägten karibischen Insel. Und heute Nachmittag- nur wenige km entfernt, das pure Gegenteil: eine traumhafte Insel mit vielen kleinen, bunten Häusern und Sandstränden in geschützten Buchten, die zum Baden einladen. Und jetzt lasse ich Fotos sprechen.

    Es regnet. So wie es jeden Tag hier am Amazonas geregnet hat: mal kürzer, mal länger. Gerade regnet es viel und lang. Der Kapitän hat den Anker geworfen für einen technischen Stopp: die Abmeldung bei den brasilianischen Behörden ist erforderlich. Ob die bei dem starken Regen wohl kommen???….

    Unsere Köchin Marie-Jo, die einen hervorragenden Job macht, war am Samstag in Manaus auf dem Markt: seitdem gibt es endlich reife, saftige Mangos, Papaya und Ananas.

    Einen Pirarucu, der stolze 92 kg wiegt, hat sie auch erstanden. Ihr wisst schon, der größte Amazonasfisch. Den gibt es heute zum Abendessen :)  :) :) .

    Wenn wir den Amazonas und somit die Nähe zum brasilianischen Festland verlassen, endet der Gültigkeitsbereich meines airalo Internetpaketes. Ich werde also in der nächsten Zeit auf WLAN angewiesen sein. Wahrscheinlich werde ich dann nicht mehr so zeitnah berichten können. Dann folgt der Rest spätestens, wenn ich in drei Wochen wieder zu Hause bin. Aber vielleicht klappt es auch von unterwegs noch.

    Ich habe noch ein paar Fotos von dem Boi Bumba Abend gefunden, die ich Euch nicht vorenthalten möchte.

    Wir nähern uns langsam dem Ende des Amazonas-Abenteuers. Unser Kapitän ist gut in der Zeit und hat deshalb außerplanmäßig einen Abstecher nach Vitoria do Jari in die Reise eingebaut. Also kurz mal nach links abgebogen, bis in Höhe des Ortes geschippert und Kehrtwendung zurück. Es war zwar nicht besonders spektakulär, aber wunderschöne Ausblicke auf die Uferlandschaft und immer wieder einzelne Häuser/Siedlungen. Da der Seitenarm wesentlich schmaler als der Amazonas ist, waren wir teilweise schon ziemlich dicht in Ufernähe.

    Vitoria do Jari


    Mein Fazit zum Amazonas: Wenn man Belem dazuzählt, haben wir 10 Tage auf dem Amazonas verbracht. Gerade im unteren Teil ist der Fluss sehr breit, meistens mehrere km. Und der Regenwald -oder besser, das was von ihm in Ufernähe übrig geblieben ist - entspricht auch nicht mehr den Bildern, die man so aus dem Fernsehen kennt. Umso wichtiger sind hier die Ausflüge bzw. Landgänge, wenn das Schiff auf Reede liegt. Dann erschließt sich eine ganz eigene, vielfältige Welt, die mich sofort in ihren Bann gezogen hat: das Gezwitscher und Geschnatter der Vögel, herrliche Sandstrände, die zum Bad im warmen Wasser einladen, freundliche Menschen, die uns häufig sehr herzlich begrüßt haben und -vielleicht am wichtigsten - eine üppige Natur, die alles im Überfluss bietet. Gemessen an unseren Maßstäben sind die meisten Menschen hier eher arm und ihre Unterkünfte auch. Es gibt in Manaus viele Obdachlose (evtl. auch viele Flüchtlinge aus Venezuela), und ich habe den Eindruck, dass viele keine geregelte Arbeit haben. Was allerdings das deutlich gemütlichere Tempo hier anbelangt, so habe ich vollstes Verständnis: die klimatischen Bedingungen sind hier so herausfordernd, dass auch Einheimische, die an dieses Wetter gewöhnt sind, langsamer arbeiten und immer wieder Pausen machen müssen.

    Wo es keine Straßen gibt, übernimmt der Dampfer den Transport - auch von LKWs




    Immer wieder gehen schmale Seitenarme ab



    Santarém

    Bereits letzte Woche haben wir hier auf dem Weg nach Manaus einen Halt gemacht. Damals ging es dann ganz früh mit dem Boot zum Maicasee, sodass für einen Besuch der Stadt keine Zeit mehr blieb. Das haben wir heute gemacht. Gleich mit dem ersten Tenderboot sind wir bei brütender Hitze und 100% Luftfeuchtigkeit an Land gefahren. Da weit und breit kein Taxi zu sehen war, haben wir uns zu Fuß auf den Weg am Wasser entlang in die Stadt gemacht. Zahlreiche kleine und größere Boote lagen im Wasser, leider auch Unmengen an Plastikmüll. Schnell waren wir völlig durchgeschwitzt. Unser erstes Ziel war der Fischmarkt, aber der war leider schon beendet; nur zwei Silberreiher hofften vergeblich auf Fischabfälle. Danach ging es weiter zur Kathedrale, wo wir eine kurze Pause zum Abkühlen einlegten. Danach ging es weiter in die Fußgängerzone, wo Bäume Schutz vor dem einsetzenden leichten Regen boten. Ein schönes Haus mit Azulejos wollte auch fotografiert werden. Am Ufer entlang sind wir dann noch zu den Überresten eines alten Forts gegangen. Eine bunt bemalte Treppe führte hinauf, und von oben hatte man eine schöne Aussicht. Zurück zum Tenderbootanleger ging es dann mit dem Taxi.

    Auf dem Weg ins Zentrum

    In der Fischmarkthalle war leider nichts mehr los. Nur zwei Silberreiher hofften noch auf Fischabfälle.

    Ganz weit hinten neben dem Hochhaus kann man die Kathedrale erkennen

    Ein altes Haus mit schönen Azulejos auf der Fassade

    Hübsches Restaurant direkt am Wasser

    Diese Treppe führt zum ehemaligen Fort


    Oben angekommen erinnern nur mehr ein paar Kanonen an das Fort

    Dafür gibt es diesen duftenden Strauch

    Und fast jeden Tag wieder ein Ganztagesausflug, das ist echt sportlich. Was da im Vorfeld schon an Planungsaufwand geleistet wurde, man muss sich ja mit jedem Hafen und dessen Möglichkeiten beschäftigen um die passenden Ausflüge auswählen

    Mit Ausflügen auf dem Amazonas hatte ich mich im Vorfeld tatsächlich nicht beschäftigt. Ich wusste nicht, wie nach der langen Trockenheit der Wasserstand sein würde und der von Phoenix angegebene Zeitplan ist für den Amazonas auch eher ungenau. Da wir aber möglichst viel abseits des großen breiten Flusses sehen wollten und die Phoenix Ausflüge gerade in Manaus so gar nicht meinen Vorstellungen entsprachen, habe ich mich während der Reise gekümmert und hatte das Glück, dass unser Stadtführer für Salvador, Nicolas Stockmann, auch über Kontakte am Amazonas verfügt. Und er hat uns wirklich zwei super Ausflüge vermittelt.

    Boca da Valeria liegt zwischen den Städten Parintins und Santarém. Der Name bedeutet schlicht Mündung des Flusses Valeria. Nur knapp 100 Einwohner leben in dem kleinen, ursprünglichen Fischerdörfchen am Mündungsdelta des Rio da Valeria in den Amazonas. Die Einwohner werden „Cabolos“ genannt und leben in auf Stelzen errichteten Häusern, da die Fluten des Amazonas während der Regenzeit schnell mehrere Meter ansteigen können.

    Straßen gibt es nicht, aber ein weit verzweigtes Netz von Wasserwegen. Wir haben uns ein Boot mit Bootsführer gemietet und haben eine Stunde die Ruhe und Schönheit von Wasser und Regenwald genossen.

    Bei Ankunft mit den Tenderbooten wurden wir von bestimmt 50% der Einwohner in Empfang genommen und zahlreiche Verkaufsstände oder Kinder mit exotischen Tieren warteten auf uns.

    Das Zentrum mit Kirche und Schule

    Auch hier gibt es wunderschöne Seerosen

    Die Gemeinde besteht aus drei Ortschaften. Hier die Kirche einer weiteren

    Die Bäume stehen schon fast bis zur Krone unter Wasser

    Die Schule

    Überflutete Landschaft

    Es ist eine ganz besondere Erfahrung, mit dem Boot über Wiesen zu fahren

    Nach knapp 255 Seemeilen seit Manaus, sind wir am Montag kurz nach 10:00h in Parintins angekommen. Die Stadt, immerhin mit gut 100.000 Einwohnern ist die zweitgrößte Stadt im Bundesstaat Amazonas. Sie liegt auf der Insel Tupinambarana. Erste Erwähnung fand die Insel 1795, weil ein portugiesischer Karmelitermönch hier eine Kirche erbaute. Die Insel wurde damals von mehreren Indianervölkern bewohnt und gehörte vorher zum Einflussgebiet spanischer Missionare aus Peru und Kolumbien. Nach Besetzung der Insel durch brasilianische Milizionäre wurde 1803 die erste Siedlung gegründet. Die war die Grundlage für die spätere Stadt Parintins. Der Stadtname beruht auf dem Namen des hier lebenden indigenen Stammes. Dieser Stamm ist heute noch auf der Insel anzutreffen, nennt sich selbst aber Cacahyba.

    Wir haben die Stadt auf eigene Faust erkundet. Außer den üblichen Kirchen, Kathedralen, dem Friedhof und den Uferpromenaden, wird das Bumbodromo als Mittelpunkt der Stadt angesehen. Hier ist der Endpunkt des jährlichen Karnevalsumzugs und Austragungsort des Tanzspektakels Boi-Bumba, das ich heute Abend (in einer exklusiven Aufführung für die Amadea) besuchen werde.

    Es gibt zwei konkurrierende Boi-Gruppen, die dem Stadtbild mit ihren Vereinsfarben blau und rot, reklamemäßig das Gesicht geben.


    Die leicht überdimensionierte Kathedrale ist auch von innen sehr schlicht

    Kunststudenten haben die Außenmauer des Friedhofs farbenfroh gestaltet

    Das Stadion, in dem jährlich im Juni die Boi Bumba Wettkämpfe stattfinden

    Das Vereinshaus

    Jackfruit

    Unser lokales Tenderboot

    Dann sind wir zurückgefahren zum Januariosee. Wir hielten an einer anderen Stelle als gestern. Über einen Holzsteg ging es ca. 10 Minuten durch den Urwald, bis wir zu einer Stelle kamen, wo man einen sehr schönen Blick auf einen größeren Teich mit Seerosen hatte. Danach ging es zum Mittagessen, heute in einem anderen schwimmenden Restaurant. Abschließend fuhren wir noch durch einen Kanal, der den See mit dem Rio Solimões verbindet. Hier sahen wir neben diversen Vögeln ein Faultier und Kaimane.

    Nach 7 1/2 Stunden waren wir zurück auf der Amadea.

    An der Anlegestelle tummelten sich Äffchen

    Seerosenteich. Oben am Ufer kann man zwei Schildkröten erahnen

    Der größte Fisch, Pirarucu, hat enorme Kräfte

    Hier in essfertiger Form


    Weiter ging es durch einen schmalen Kanal, der zum Rio Solimões führt.


    Hier ruhten sich diverse Kaimane aus

    Oben im Baum schläft ein Faultier