Beiträge von Bremerin
-
-
Liebe Katja Kati22 ,
herzlichen Glückwunsch zur Buchung der Grönlandreise. Da beneide ich Euch sehr. Unsere Grönlandreise vom letzten Jahr wird mir noch lange in Erinnerung bleiben. Da stimmte alles: das Wetter, die unbeschreiblich schöne Natur und dann noch Nordlichter auf dem Rückweg nach Island. Mir geht es da wie Gudrun Cree und Siegrid uschisiggi: ich könnte auch gleich wieder losfahren.

Liebe Grüße Verena
-
-
O wie schön. Viel Spaß in Soller. Und vielleicht auch noch Puerto Soller?
Liebe Grüße Verena
-
Liebe Susanne Susi66 und Holger caribeanfreak (ich hoffe, das ist richtig), ich wünsche Euch beiden auch einen angenehmen Flug, eine schöne Zeit auf Mallorca und danach eine genauso schöne Kreuzfahrt und gute Erholung.
VG Verena
-
habt Ihr schon ein Hotel in Lissabon gebucht?
Danke für den Tipp in Lissabon.
VG Verena
-
Auch von mir ein ganz herzliches Dankeschön für Deinen Bericht und die vielen schönen Fotos. Wir planen für den Herbst eine Portugaltour nach Porto und Lissabon, und so kam Dein Bericht und auch der Hoteltipp sehr gelegen. Ich finde, Ihr habt trotz des schlechten Wetters viel von der Stadt gesehen, und sie hat Euch gefallen. Und das ist entscheidend.
VG Verena
-
Liebe Gudrun Cree ,
Auch von mir ein herzliches Dankeschön für Deinen Reisebericht und ganz besonders für die vielen schönen Fotos. Die haben schon Lust gemacht, auch mal eine Donaukreuzfahrt zu erwägen. Ganz so weit bin ich allerdings noch nicht. Aber Budapest ist definitiv auf meiner Prioritätenliste nach oben gerutscht.
Auch wenn das Wetter etwas besser hätte sein können, so habt Ihr dennoch viel gesehen. Nun wünsche ich Euch ein schönes Ankommen zu Hause.
Liebe Grüße
Verena
-
Aber beim Zwischenstopp in Wien musst Du Dich wieder melden.
Das mache ich sehr gerne.

-
Tolle Fotos - das macht Lust auf einen erneuten Anlauf nach 20 Jahren.
Weiterhin eine schöne Reise mit ganz viel Sonnenschein und endlich wärmeren Temperaturen und
Liebe Grüße
Verena
-
-
Auch von mir ein herzliches Dankeschön für Deinen Reisebericht über die Fahrt mit der Alena Urlaubsgirl . Den südlichen Teil der Niederlande und Belgien kenne ich noch nicht, deshalb habe ich mir besonders die Bilder mit viel Interesse angeschaut. Das könnte durchaus ein Ziel für die nächste zeit werden.
VG Verena
-
Liebe Siegrid uschisiggi ,
ich denke mal, vorerst wird das bei mir nichts mit Flusskreuzfahrt. Dennoch habe ich Deinen Reisebericht gerne gelesen, und Dein Fazit fand ich sehr nachvollziehbar. Und die Tulpenblüte ist wirklich sooo schön, da würde ich auch gerne mal wieder hinfahren.
Nun wünsche ich Dir und Roland und natürlich auch Klaus osna1 ganz viel Spaß und Sonnenschein auf dem Weg nach Norden. Für die notwendige Stimmung ist ja gesorgt.
LG Verena
-
Trotz des bescheidenen Wetters ein schöner erster Tag de Reise. Möge es so weitergehen.
Und den Vergleich Donaudelta - Amazonas werde ich bestimmt auch noch machen. Allerdings nur mit der Garantie auf 30 Grad, sonst kann ich nicht vergleichen
.Liebe Grüße
Verena
-
Liebe Gudrun Cree ,
ich bin gerade über Deine Reisenkündigung gestolpert und schließe mich ganz schnell all den guten Reisewünschen hier im Forum an. Auch wenn die arktische Kaltluft uns fest im Griff hat, so wünsche ich Euch zumindest ganz viel Sonnenschein und eine schöne Zeit auf dem Schiff.
Liebe Grüße
Verena
-
Abschließende Anmerkungen
Würde ich Phoenix wieder buchen? Ja. Für uns ist die Route sehr wichtig, und die Routen von Phoenix sind wirklich gut. Es gibt nicht viele Anbieter, die z.B. den Amazonas im Angebot haben. Und auch das Kümmern um die Passagiere bei Problemen weiß ich sehr zu schätzen. Und dass ich dieses Kümmern manchmal als Bevormundung empfunden habe, hat viel mit der Kreuzfahrtdirektorin auf dieser Reise zu tun. Auf der Artania vor zwei Jahren war das ganz anders.
Würden wir eine solch lange Reise noch einmal machen? Eher nicht. Zumindest nicht auf der Amadea. Die ersten drei Abschnitte, also 75 Tage, waren in Ordnung, und auch die Ziele in der Karibik waren schön und ebenso die vielen Tage auf See am Ende der Reise. Was mich zunehmend mehr genervt hat, war das Bordleben: die immer gleichen (meiner Meinung nach häufig überflüssigen) Durchsagen der Kreuzfahrtdirektorin, die ständigen Ess-Events, die Shows, die sich immer wiederholten. Der Anspruch, ein klassisches Kreuzfahrtschiff zu sein, ist vielleicht auf der Amadea besonders ausgeprägt. Das weiß ich nicht, da ich die Amera z.B. nicht kenne. Ich persönlich mag es etwas legerer und werde zukünftige längere Reisen, z.B. rund Afrika, dann eher mit der Amera oder Artania machen.
Was sind unsere Pläne? Dieses Jahr werden wir keine weitere Kreuzfahrt buchen. Nächstes Jahr geht es mit der Mein Schiff 6 mit den ‚Kindern‘ und Partnerinnen auf eine Familienreise in die Adria. Auf unserer Wunschliste ganz oben stehen die Inseln im Indischen Ozean vor Südostafrika sowie Spitzbergen. Andere Ziele wie die Azoren, Sizilien, Südafrika werden wir wohl eher per Flug und Mietwagen bereisen. Ob es uns dann noch nach Japan ziehen wird, steht im Augenblick noch in den Sternen. Der lange Flug schreckt mich ab. Und wir wollen nicht mehr so lange im Voraus unsere Reisen buchen.
So, das war‘s. Ich danke Euch für Euer Interesse, die vielen positiven Rückmeldungen und hoffe, dass ich den einen oder anderen trüben Winterabend ein wenig erwärmen konnte. Mir hat das Schreiben Spaß gemacht, es hat beim Verarbeiten der Eindrücke geholfen und manchmal hat es mir auch Stress gemacht, wenn das Internet mal wieder viel zu langsam war oder beim Hochladen der Fotos die Meldung kam, die Datei sei zu groß. Oder wenn ich einfach zu sehr in Verzug kam. Aber letztendlich habe ich alle Schwierigkeiten gut gemeistert. Jetzt kommt hier der Alltag wieder auf mich zu: das heißt Handwerker suchen, die es schlichtweg nicht gibt oder die gleich ein ganzes Haus sanieren wollen. Sollte jemand zufällig einen Maurer oder eine Baufirma im Großraum Bremen kennt, die noch Aufträge annimmt, bin ich sehr dankbar für einen Tipp.
Viele Grüße
Verena
-
Info- und Entertainment. Nichts ist so abhängig von den eigenen Vorlieben und Erwartungen wie dieser Punkt. Deshalb möchte ich ausdrücklich betonen, dass ich hier nur meine eigene Meinung wiedergebe.
Das Unterhaltungsangebot bestand tagsüber aus Sport- und Rätselterminen sowie Lektorenvorträgen. Es gab drei Lektoren pro Abschnitt: eine hatte den Schwerpunkt, zum jeweiligen Zielgebiet Hintergrundinformationen zu liefern, der zweite war eher im Technikbereich angesiedelt (Computer, Raumfahrt) und die dritte im Psychologie-/Selfcarebereich. Bei den landeskundlichen Lektoren ist mir Jörg Hertel positiv in Erinnerung geblieben, der mit viel Wissen aus eigener Erfahrung zu überzeugen wusste. Die anderen haben mich persönlich nicht begeistert. Die Vorträge aus dem IT-Bereich habe ich manchmal besucht, wenn mich das Thema interessierte, z.B. Bildbearbietung. Und auch die Vorträge des Raumfahrthistorikers Stephan Hillenbrandt im letzten Reiseabschnitt über Meilensteine in der Raumfahrt (das ist mein Arbeitstitel) fand ich sehr interessant.
Das Amadea Show-Ensemble konnte mich nur zum Teil überzeugen, was zum einen an mangelnden sängerischen bzw. tänzerischen Fähigkeiten einzelner Ensemblemitglieder lag, zum anderen aber auch daran, dass mich viele Inhalte nicht wirklich ansprachen. Comedians und Zauberkünstler sind nicht mein Fall. Die Gastkünstler*innen, die klassische Musik oder Crossover Musik dargeboten haben, fand ich zum Teil hervorragend. Mit meinem Wunsch nach etwas anspruchsvollerer klassischer Musik war ich allerdings wahrscheinlich in der Minderheit, und so waren es dann eher die populären klassischen Stücke wie Carmen oder Ausschnitte aus den Vier Jahreszeiten, die präsentiert wurden.
Phoenix-Ausflüge. Ein schwieriges Thema. Oft waren wir enttäuscht, was vielfältige Gründe hatte: Die Qualität der Guides vor Ort war manchmal schlecht: während der Corona Pandemie haben etliche ehemalige Reiseleiter in Südamerika andere Jobs gefunden und sind nicht mehr zurückgekehrt. Und die lokalen Agenturen sind nur mäßig engagiert, neue Mitarbeiter*innen zu finden und diese zu qualifizieren. Dann hatten wir zum Teil falsche Erwartungen: wenn auf der Mein Schiff eine Wanderung angeboten wurde, handelte es sich auch wirklich um eine (für mich manchmal anstrengende) Wanderung. Bei Phoenix würde ich eher von Spaziergängen sprechen. Zwar steht in vielen Ausflugsbeschreibungen, dass bestimmte Ausflüge nicht geeignet sind für Menschen mit Gehbehinderungen. Dieser Begriff wird allerdings von vielen Gästen sehr großzügig interpretiert, und bei Phoenix scheint man das zu wissen. Und deshalb lag dann bei den ‚Wanderungen‘ der Schwerpunkt nicht so sehr auf der Bewegung sondern auf der Besichtigung. Ein drittes Problem war die schlechte Koordination der Ausflüge vor Ort: da es nur ein relativ eingeschränktes Angebot an Ausflügen in den Häfen gab, kam es vor, dass mehr als 100 Personen den gleichen Ausflug gebucht haben. 120 Passagiere wurden dann auf 4 Busse aufgeteilt. So weit so gut. Aber dass dann alle Busse genau die gleiche Route abfuhren, war nicht gut. Besonders dann, wenn ein kleines Museum bzw. Stadthaus besichtigt werden sollte oder es sich um einen Ganztagsausflug mit Mittagessen handelte. Lange Wartezeiten und daraus resultierende Streichungen bei nachfolgenden Besichtigungspunkten waren das unerfreuliche Ergebnis. Hier muss Phoenix für zukünftige Anläufe auf einer besseren Koordination bestehen.
Aber es gab auch Ausflüge, die uns gut oder sehr gut gefallen haben.
Private Ausflüge. Im Vorfeld und auch während der Reise habe ich zahlreiche Ausflüge bei privaten Anbietern gebucht. Mal waren wir zu zweit, mal zu sechst und maximal zu zehnt. Ausnahmslos alle Ausflüge waren gut bis sehr gut. Was die Kosten anbelangt, so waren sie häufig günstiger und nur ganz selten teurer als bei Phoenix. Wir hatten kompetente, häufig deutschstämmige Guides, die von ihrer neuen Heimat begeistert waren, komfortable Fahrzeuge und ausgesprochen zuverlässige Vertragspartner vor Ort. Und was die immer mal wieder geäußerte Befürchtung „Und was ist, wenn wir zu spät zum Schiff zurück kommen?“ anbelangt, so kann ich jetzt sagen, dass alle Veranstalter erfahren im Organisieren von Ausflügen für Kreuzfahrttouristen sind und die Routen so zusammengestellt haben, dass wir mit fortschreitender Zeit immer näher zum Schiff kamen. Mehrtägige Überlandausflüge würde ich allerdings immer über Phoenix buchen, und bei den Tagestouren habe ich auch immer darauf geachtet, einen genügend großen Zeitpuffer zu haben.
-
Hier folgt jetzt das versprochene und von Euch gewünschte Fazit de Reise. Damit der viele Text nicht zu viel wird, habe ich ihn mit ein paar Wolkenbildern aufgelockert.
Fazit unserer Reise
es war eine wundervolle Reise, die unsere Erwartungen voll erfüllt hat. Sollte sie so wieder angeboten werden, ich würde jeder und jedem empfehlen zu buchen. Das lag besonders an der perfekten Route, wo ich mir lediglich noch einen Abstecher zu den Falklandinseln gewünscht hätte. Wir haben viele Höhepunkte erlebt: die hübsche Stadt Cartagena, den Panamakanal, Peru mit dem Ausflug nach Cuzco und Machu Picchu, die (unfreiwillige) Busfahrt durch die Anden und die Atacama Wüste, der Vulkan Osorno in voller Pracht, Pinguine in Puerto Montt und später noch einmal in Puerto Madryn, die Fahrt durch die Straße der Gletscher und danach Kap Hoorn bei bestem Wetter und der hübsche Ort Ushuaia. Danach die Städte Buenos Aires, Montevideo, Rio de Janeiro und Salvador, die bleibende Eindrücke hinterlassen haben genauso wie die 10 Tage auf dem Amazonas. Die kleine Île de Salut (Französ. Guayana) und Tobago wie auch die anderen Karibikinseln mit ihrem glasklaren, warmen Wasser. Auch die Rückreise mit den vielen Seetagen habe ich nicht als langweilig oder belastend erlebt sondern eher als eine Möglichkeit, das Erlebte schon ein wenig zu verarbeiten und langsam wieder zu Hause anzukommen.
Nun zu einigen Details. Es gab insgesamt viel Licht, aber auch Schatten.
Das Schiff, die Amadea. Mit rund 550 Passagieren ist die Amadea ein eher kleines Kreuzfahrtschiff, was ich als sehr angenehm erlebt habe. Selbst wenn sie voll ausgebucht ist, kommt nirgendwo ein Gefühl von Enge auf.
Unsere Verandakabine mit getrennten Betten ist zwar relativ eng, aber die hellen Möbel sind ansprechend, und das moderne Bad sowie der Stauraum in den Schränken ist auch für eine solch lange Reise ausreichend. Der größte Nachteil für mich ist, dass es dunkel ist in der Kabine, da die Glastür zum Promenadendeck nur einflügelig und von außen verspiegelt ist. Aber mit angeschaltetem Licht oder geöffneter Balkontür ist es gut auszuhalten. Dass Passagiere vor unserer Veranda spazieren gegangen sind, hat uns nicht gestört. Manchmal gab es nette Gespräche; die meisten sind aber einfach vorbei gegangen.
Die Verpflegung lässt wenig Wünsche offen, und die Qualität des Essens war ganz überwiegend sehr gut. Bei einer solch langen Reise stellt sich allerdings früher oder später (nicht nur bei uns) der Wunsch nach einer Alternative zu den servierten Menüs am Abend ein. Hier fehlt ein Büffetrestaurant, wo ich einfach mal einen Salat oder mehr Gemüse essen kann als bei den vorgefertigten Menüs. So war ich sehr froh, als während der langen Sommerabende in Brasilien häufiger ein Grillbüffet mit Salat im Amadea Restaurant angeboten wurde.
Ein spezielles Thema sind die Galadiners. Auf unserer Reise gab es 12 plus zwei spezielle Menüs für die ‚Durchfahrer‘, also die Gäste, die die gesamte Reise gebucht hatten. Das war mir definitiv zu viel. Die gebetsmühlenartige Wiederholung der Kreuzfahrtdirektorin, doch bitte das Beste, was wir im Kleiderschrank hängen haben, anzuziehen, nervt und hat mir die Lust mich schick anzuziehen bereits im Vorhinein verdorben. Dann dauert das Essen mindestens zwei Stunden, weil die Küche besonders beim Zubereiten des Hauptgangs viel Zeit benötigt. Und mal abgesehen von einem Zwischengang, wo es zugegeben ein sehr leckeres Sorbet mit Champagner gibt und ein paar (genauso leckeren) Pralinen zum Nachtisch unterscheidet sich das Menü nicht wesentlich von den guten Menüs an anderen Tagen.
Die zwei speziellen Abendessen für die Durchfahrer waren qualitativ deutlich besser und hatten für mich viel mehr den Charakter von etwas Besonderem. Mir persönlich würde ein Galadiner pro Abschnitt genügen, dann aber gerne mit ausgewählt hochwertigem Essen.
-
für 50 MB 4,99€ für 7 Tage
Meinst Du wirklich 50 MB oder 500?
Ich denke, es hängt davon ab, wie häufig und wofür Du das Internet nutzt. Ich hatte zwischendurch auch mal Fotos in sozialen Medien und im Forum hochgeladen und habe deshalb 1 GB von Airalo gebraucht. Immerzu nach WlAN zu suchen und zu hoffen, dass die Geschwindigkeit dann auch einigermaßen hinhaut, wäre mir zu aufwändig. Allerdings ist das Internet auf Grönland ohnehin nicht das schnellste. Ich war mit Airalo auch sehr zufrieden.
-
Neueste Info von der Artania: sie fährt nun doch nicht durch das Rote Meer und den Suezkanal nach Savona sondern von Dubai über die Seychellen, Mauritius, Madagaskar nach Namibia, wo die Weltreise endet. Es gibt noch reichlich freie Kabinen.
VG Verena