Ich habe eine unverbindliche Anfrage losgeschickt
Ich wäre mit 2 Personen evtl. auch interessiert. Hängt vom Programm ab. Info gerne auch als PN.
VG Bremerin
Ich habe eine unverbindliche Anfrage losgeschickt
Ich wäre mit 2 Personen evtl. auch interessiert. Hängt vom Programm ab. Info gerne auch als PN.
VG Bremerin
Hallo siegrid @uschisiggi
Auch ich freue mich auf Deine lange Version. Und wenn ein bisschen Abstand ist zwischen den Abschnitten, kommt es mir gerade gelegen, da ich auch am Samstag erst zurück gekommen bin von einer sehr interessanten, aber auch etwas anstrengenden Reise.
VG Verena
@Cobupu
Toller Reisebericht von einer schönen Insel. Gut, dass es immer noch Ecken gibt, wo es sich lohnt zu sein.
Danke dafür.
VG Verena
@Tina28, @Susi66, @Isuledda99, @Gabi46, @Thymian, @RuM, @Cobupu, @nordwind
Danke für Euer positives Feedback, über das ich mich sehr gefreut habe. Und noch mehr habe ich mich gefreut, dass mein nachdenkliches Fazit von Euch so positiv aufgenommen wurde. Venedig ist eine wunderschöne Stadt, sie ist wirklich einmalig @ nordwind, und dies zu wissen bedeutet für mich Chance und Herausforderung zugleich: achtsam sein, wenn ich da bin und ihre Schönheit und Zerbrechlichkeit (mir fällt kein besseres Wort ein) würdigen und nicht jeden - vielleicht verlockenden - Blödsinn mitmachen.
Und: Schizophrenie meines Berichtes: ich will ja meine Begeisterung mit Euch teilen und das führt zwangsläufig dazu, dass einige sich aufgrund des Berichts entscheiden nach Venedig zu fahren. Und das ist auch gut so.
Ich wünsche allen noch einen schönen Sonntagabend und einen guten und sonnigen Start in die Woche
Verena
Hallo Anja, @whiterose13
Ich freue mich mit Eurem Sohn,
das ist ne klasse Aktion !!! ![]()
(Dass sich das auch noch reimt, war so nicht geplant ) :freude:
VG Verena
Danke @Kaline für Deine Rückmeldung. Und Deinem Wunsch und der Hoffnung, dass Venedig uns noch lange erhalten bleiben möge, stimme ich aus vollem Herzen zu.
Viele Grüße und Dir auch einen schönen Abend
Verena
5 Tage Venedig - mein Fazit
Diese Stadt hat mich mit ihrer maroden Schönheit erneut fasziniert und begeistert. Und doch gab es dieses Mal den einen oder anderen Wermutstropfen: auch wenn ich selbst Touristin bin und zu der übervollen Stadt mit meinerAnwesenheit beitrage, so habe ich in diesem Jahr die Menschenmassen als sehr störend empfunden und besonders die Rücksichtslosigkeit größerer Gruppen, die ich immer wieder beobachtet habe. Venedig ist einfach zu voll geworden oder - wie unser Vermieter treffend bemerkte - Disneyland. Auch viele Venezianer scheinen die Nase voll zu haben: aus den Fenstern hingen häufig Plakate mit der Aufschrift: Venezia e una vera citta (frei übersetzt: Venedig ist eine echte Stadt). Nur um die Dimensionen klar zu machen: Die Einwohnerzahl beträgt ca. 56 000 (1950 waren es noch ca. 175 000), und es kommen jährlich 20 bis 30 Mio. Besucher. Diese Stadt könnte eine Pause gut vertragen. So wie es dieser (Silber-?)Reiher am Rande eines kleinen Kanals gerade macht (stehen und schauen):
Venedig kann man nur zu Fuß oder mit dem Boot erkunden: Autofahren oder Radfahren geht hier nicht. Und zwangsläufig bedeutet das eine enorme Entschleunigung. Und die Möglichkeit, viele Schönheiten entlang des Weges zu entdecken
Und gleichzeitig bleibt Venedig für mich die Stadt der Überraschungen: Planen lohnt sich kaum und wenn, dann nur, um die Pläne schon nach ganz kurzer Zeit wieder über den Haufen zu werden. An jeder Ecke wartet etwas Interessantes, und es wäre schade, achtlos daran vorbei zu laufen, nur weil die Zeit nicht reicht. Deswegen ist mein Tipp, viel Zeit für Venedig einzuplanen, und wenn die Zeit sehr knapp bemessen ist, sich eher wenig vorzunehmen. Die Sehenswürdigkeiten warten überall
Wir sind jeden Tag ca. 10 km zu Fuß unterwegs gewesen und täglich mehrmals mit dem Vaporetto gefahren. Die Investition in die Wochenkarte hat sich mehr als gelohnt. Besonders schön war es, und damit möchte ich diesen Reisebericht beenden, wenn die Sonne unterging
So, nun geht es weiter mit dem Samstag:
Der letzte Tag unserer Venedigreise brach an, und endlich schien wieder die Sonne. Und der Wetterbericht verhieß angenehme 22 Grad. Eigentlich wollten wir heute zur Biennale – aber bei diesem schönen Wetter sich drinnen in alten, düsteren Hallen und engen Pavillons aufhalten??? Nein, dann schmeißen wir doch lieber ganz schnell unsere Pläne über den Haufen und planen einen Draußen-Tag. Da gibt es ja noch die beiden Stadtteile Canareggio und Castello nördlich vom Bahnhof und Markusplatz, die wir bislang nur einmal von Nord nach Süd durchquert hatten. Auch dort lohnt sich ein längerer Besuch.
Zunächst zog es uns wieder zur Promenade, dem Zattere, wo sich gleich auch wieder schöne Fotomotive präsentierten:
Anschließend sind wir an der Haltestelle Accademia am Canale Grande in ein Boot der Linie 1 gestiegen und einmal ganz durch den Kanal gefahren. Und wieder gab es neue interessante Ausblicke:
Auf einem Dachgarten leuchteten bunte Glasblumen
Danach sind wir durch Canareggio langsam immer mehr nach Osten gelaufen:
Manchmal endete der Weg auch an einem Kanal, und wir mussten umkehren, weil es keine Brücke gab.
Bis wir schließlich in dem Stadtteil Castello ankamen, wo drei Damen, bewaffnet mit Block und Bleistift, ganz konzentriert diesen Ausblick im Bild einfingen:
Nur ein paar Schritte weiter steht man unversehens vor dem majestätischen Eingangsportal zum Arsenale, der ehemaligen venezianischen Schiffswerft. Heute ist hier ein militär. Stützpunkt, und nur zur Biennale darf das Gelände von den Besuchern betreten werden
In Castello haben früher die einfachen Venezianer gewohnt, und auch heute sollen die Mieten hier noch etwas erschwinglicher sein als in anderen Teilen Venedigs
Danach ging's zurück nach Hause und anschließend zu einem Abendessen in unserem leckeren veganen Restaurant.
Morgen folgt dann noch mein Fazit.
@Emmalotta
Danke für den Tipp mit Petra Reski, das liest sich wirklich sehr interessant. Und vieles kann ich gut nachvollziehen.
VG Verena
Je mehr ich schreibe und Bilder aussuche, desto mehr habe ich selbst auch das Gefühl nochmals mittendrin zu sein. Und Dein Spruch, Susanne, "das Schöne am Reisen ist, dass Du nie zurückkommst, wie Du gegangen bist" kommt mir sooooo wahr vor. Ich fühle mich reicht beschenkt von dieser Stadt, von ihrer Geschichte und ihrer Gegenwart. Und dass sie diese Touristenmassen (wenn auch grummelnd) immer noch erträgt.
LG Verena
Nach dem Museumsbesuch ging es weiter zur Insel Burano. Es gibt vom Markusplatz-Anleger ein direktes Boot, das fährt aber nur einmal pro Stunde und war gerade abgefahren. So haben wir dann das Boot Linie 7 nach Murano genommen, und von dort aus ging es gleich weiter nach Burano. Früher mal eine eher verschlafene Fischerinsel mit kleinen, knallbunt gestrichenen Häusern, hat sich ihr Charme inzwischen herumgesprochen, und die Touristenmassen fahren auch hierhin. Selbst an diesem eher diesigen Tag leuchteten die Häuser um die Wette.
Auch hier war es sehr voll, und es gab unzählige Geschäfte, u.a. mit Stickerei- und Klöppelarbeiten (die hier früher tatsächlich entstanden sind). Heute sieht man nur noch ab und zu eine alte Frau in einem Laden, die stickt. Aber es wirklte nicht so überladen wie gestern in Murano.
Und weil es so schön ist, hier noch ein paar Bilder von Burano, die ich vor zwei Jahren bei Sonnenschein aufgenommen habe:
Auf dem Rückweg konnten wir dann das direkte Boot zum Markusplatz nehmen, das Meer und die Wolken bewundern
bis sich plötzlich ein kleines Schiffchen ins Blickfeld schob
Heute Abend ging es dann zum Abendessen in eine Venezianische Institution, die ich jedem Fischliebhaber nur empfehlen kann: das Restaurant Alla Madonna, in einer kleinen Seitengasse gleich hinter der Rialtobrücke (auf der Marktseite) gelegen. Geduldig muss man sich in die Warteschlange vor der Tür einreihen (oder schon deutlich vor der Öffnungszeit um 19.00 da sein), um dann mit köstlich frischem Fisch belohnt zu werden. Es gibt eine riesige Auswahl an Antipasti, Vor- und Hauptgerichten, und die Portionen sind mehr als sättigend, und die Preise sind angemessen.
Morgen folgt dann der letzte Tag.
Freitag
Leider lag auch heute Morgen der Nebel über der Lagune und wollte sich nicht so richtig auflösen. So haben wir uns erst mal Zeit gelassen mit dem Frühstück, das – wie jeden Morgen – auf einem hübschen Servierwagen vor unser Zimmer gerollt wurde
Anschließend stand ein Besuch im Peggy Guggenheim-Museum auf dem Programm. Gemütlich sind wir vom äußersten Westen des Stadtteils Dorsoduro,wo wir wohnen, nach Osten gelaufen, haben den schönen großen CampoSanta Margarita (mit guten, günstigen Lokalen) überquert
Danach haben wir dann das Peggy-Guggenheim-Museum erreicht und erst mal einen Blick außen von der Terrasse auf den Canale Grande geworfen, ehe wir uns die exquisite Sammlung von Bildern und Plastiken überwiegend aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts angeschaut haben. Bilder von innen gibt es nicht.
Vorher "Große Freiheit" /Unheilig
dann " Lied der Gezeiten" (Auftragskomposition),
jetzt -GsD- wieder der Graf
LG Michi
Danke für die Aufklärung. Stimmt, das "Lied er Gezeiten" war nciht der Burner. Schade nur, dass die Hymne nicht mehr live beim Auslaufen gesungen wird.
Sorry für OT
VG Verena
@Nordlichter64, @willimaus, @Seehase1, @nordwind, @Susi66, @Heike68
Ich schaffe es leider nicht jeder bzw. jedem von Euch einzeln zu antworten. Und hoffe auch sehr, dass ich jetzt beim Dankeschön-Sagen niemanden vergessen habe. Es freut mich sehr, dass Euch allen diese wunderschöne Stadt auch so gefällt.
VG Verena
Die Masse der Negativ-Meldungen hat schon einmal funktioniert... Nämlich beim Thema Hymne.
Kannst Du mir mal ein wenig nachhelfen: was war vorher und was nachher?
VG Bremerin
Tolle Bilder hast Du da gemacht von Eurer stürmischen Fahrt. ![]()
Und die Installation in der Kirche finde ich auch sehr gelungen: Mein erster Gedanke war: ob durch das Gebilde der Heilige Geist runterkommen kommen soll? Aber meistens ist es ja so, dass die Künstler ganz andere Ideen haben. Egal, Hauptsache es gefällt.
VG Verena
Danach sind wir dann wirklich auf die Rialtobrücke gegangen, von wo aus wir einen Blick auf die verschiedenen Verkehrsmittel im Canale Grande werfen konnten
Nach dem Mittagessen ging es mit dem Boot der Linie 3 nonstop nach Murano. Hier ist das Zentrum der Glasbläserei, und zahlreiche Manufakturen und noch mehr Geschäfte buhlen um die Gunst der Käufer. Das führte bei mir spätestens beim 5. Geschäft dazu, dass mich das (Über-)Angebot an Glaswaren schier erschlagen hat. So gibt es denn auch nur ein Foto von einer großen Glasskulptur:
Als dann noch hier draußen in der Lagune der Nebel immer dichter wurde, sind wir nach einer Weile zurück zum Fondamento Nove gefahren, von wo aus wir zu Fuß bis zum Canale Grande gelaufen sind. Vorbei am städtischen Krankenhaus, das früher das Bruderschaftshaus der Goldschmiede und Seidenhändler war, und eine prächtige Fassade besitzt,
und danach durch enge Gassen, über große und kleinere Plätze, wo jetzt am späten Nachmittag Groß und Klein versammelt waren und die Kinder mit lautem Getöse Fußball spielten.
Als wir wieder zu Hause ankamen, ging gerade die Sonne unter
Wir beendeten den Tag mit einem Spaziergang durch das nächtliche Dorsoduro
@scallywag
Wir haben uns den Tag über uns durch die Stadt treiben lassen. Sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln reingefahren, und ich hatte vorher ein paar markante Punkte rausgesucht. Hier noch mein Tagebucheintrag:
Mit dem Hafenshuttle und anschließend dem öffentlichen Bus sind wir bis in die Altstadt gefahren. Eine wunderschöne Stadt. Wir haben uns treiben lassen, und bald standen wir vor der riesigen Markthalle, die leider geschlossen war. An Wochentagen soll es hier 1200 Stände geben. So konnten wir den
prächtigen Jugendstilbau leider nur von außen bewundern. Gleich daneben war das Gebäude, das ich unbedingt von innen besichtigen wollte: die ehemalige Seidenbörse. Im 15. Jhd. von Händlern erbaut
diente sie fortan dem Seidenhandel. Sie gilt als eines der schönsten gotischen Gebäude Europas und ist Weltkulturerbe. Sie besteht aus einem Turm, zwei Hallen mit prächtigen Decken und Fußböden sowie
einem Innenhof mit Orangenbäumen. Danach haben wir uns weiter durch die Gassen der Altstadt treiben lassen, die vielen schönen alten Häuser und Geschäfte bewundert und haben unsere Mittagsmahlzeit in einer kleinen Tapasbar am Rande der Altstadt zu uns genommen. Danach ging
es zum Stadttor. Dahinter liegt das trockengelegte Flussbett des Turia, das auf eine Länge von 6 km in eine begrünte Freizeitoasemitten in der Stadt verwandelt worden ist.
Auf halber Strecke zum Hafen beginnt die Neustadt, die von einem weiteren Highlight Valencias dominiert wird: der Stadt der Künste und der Wissenschaften. Die fünf futuristischen Gebäude wurden von dem spanischen Architekten Calatrava entworfen und zwischen 1990 und 2010 gebaut. Wie Perlen reihen sich die Oper, eine Veranstaltungshalle, ein Wissenschaftsmuseum und ein Aquarium aneinander. Dazwischen steht noch eine Art botanischer Garten mit Palmen sowie eine extravagante Zugseilbrücke. Alle Gebäude bis auf das Aquarium (das nicht von Calatrava gebaut wurde) sind in strahlendem weiß gehalten, und an diesem Tag leuchteten sie besonders intensiv im Kontrast zum blauen Himmel.
Ganz erfüllt sind wir zurück zum Hafen gefahren, wo wir noch einen letzten Blick auf das schöne Jugendstil-Hafengebäude geworfen haben, ehe uns der Shuttlebus wieder zum Schiff zurück gebracht hat.
VG Verena
@Regina
Bin gerade über oder besser in Deinen tollen Valencia-Bericht gestolpert. Wir waren auch letztes Jahr mit der MS 5 für einen Tag dort. Und ich kann Dein Urteil nur voll bestätigen: eine wunderschöne Stadt, was mich auch überrascht hat. Leider war bei uns der Markt auch geschlossen, weil Nationalfeiertag war. Allen, die noch nicht dort waren, kann ich sagen: es lohnt sich nach Valencia zu fahren