Beiträge von Bremerin

    @MoJo

    Wie schön ist Wellington bei Sonnenschein. Uns blieb bei strömendem Regen nur das Nationalmuseum, das aber einen Besuch wirklich lohnt. Wie Du schreibst, kann man Stunden und Tage darin zubringen.

    Und weil sie so schön ist, hier noch mal die Blüte des Weihnachtsbaums. Alle, die sie im thread 'Zeige mir dein Lieblingsfoto' schon gesehen haben, mögen mir das doppelte Zeigen nachsehen:

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    LG Verena

    7. Tag

    Der letzte Tag in Wien bescherte uns wieder strahlenden Sonnenschein und blauen Himmel. Das passt gut, denn wir hatten beschlossen, noch mal den 1. Bezirk, also die Altstadt anzuschauen. Am Rathaus vorbei ging es durch den Volksgarten zur Hofburg, die wir ausgiebig von allen Seiten besichtigten.

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    Dabei kamen wir auch an den Stallungen der Spanischen Hofreitschule vorbei, wo die Lipizzaner gerade gefüttert wurden.

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    Weiter ging es zum Ballhausplatz, wo ja eine Mauer zum Schutz des Bundespräsidenten vor Sprengstoffattentaten errichtet werden sollte. Nach erheblichen Protesten der Bevölkerung ist sie nun
    wieder entfernt worden, und statt dessen sollen hier versenkbare Poller hingestellt werden. Bislang ist das ganze aber nur eine Baustelle. Wegen des schönen Wetters waren massenhaft Fiaker
    unterwegs, und die Luft war manchmal geschwängert von dem Geruch der Pferde.

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    Eine hübsche Passage, die Ferstel-Passage machte uns neugierig.

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    Sie ist in dem sog. Palais Ferstel, einem prächtigen Gebäude aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, in dem damals die Nationalbank, die Börse, ein Caféhaus sowie ein Basar untergebracht werden sollten. Das Café gibt es heute noch bzw. wieder (Café Central) und der Basar oder ein Teil desselben ist eben die Ferstel Passage mit edlen Geschäften.

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    Hier befindet sich auch das Bistro Beaulieu, wo wir einen sehr leckeren Salat und ein Couscous zu Mittag gegessen haben. Auch den leckeren Lavendelsirup zum Herstellen eines Lavendelgespritzten konnte frau hier erwerben.


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    Weiter ging es zur Fußgängerzone, wo wir durch die Straße Graben vorbei an der Engel Apotheke und der Pestsäule schlenderten und die Auslagen der Schaufenster begutachteten.

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    Auch das Restaurant ‚Zum schwarzen Kameel‘ aus dem 17. Jh. lag an unserem Weg.

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    Als wir weiter schlenderten, sahen wir eine Dachterrasse mit großen bunten Sonnenschirmen. Der Besuch einer der vielen Dachterrassen-Bars fehlte uns noch, also nichts wie hinauf ins Hotel Lamée.

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    Von dort oben im 8. Stock hatten wir einen tollen Blick über die Altstadt und besonders zum Stefansdom.

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    Und der Kaffee schmeckte auch gut und war nicht besonders teuer. Wir haben eine ganze Weile in der Sonne gesessen, ehe wir uns gemächlich wieder auf den Heimweg gemacht haben.

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    Die Innenstadt hat uns heute richtig gut gefallen. Ich glaube, es macht einen großen Unterschied, wenn man sich ein wenig auskennt und nicht mehr alles so neu ist. Dadurch waren wir weniger erschlagen als am Anfang.

    Ein letztes Mal geht es am Rathaus vorbei zurück zu unserer Unterkunft

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    Abends bringt uns dann das Flugzeug pünktlich und problemlos nach Hamburg zurück.


    Fazit

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    Wien ist eine sehr schöne Stadt, die uns von Tag zu Tag besser gefallen hat. Was uns beide sehr beeindruckt hat, ist die Offenheit, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Menschen hier. Nicht nur uns gegenüber, sondern auch untereinander. Da öffnet der Straßenbahnfahrer nochmal die Tür, wenn jemand angelaufen kommt. Da hilft der Busfahrer zwei Frauen, ihre Fahrräder in das Gepäckabteil zu packen. Oder die Frau, die uns in Rust anbietet, uns den Weg in den Ort zu zeigen. Und wenn ein Schüler im Bus erklärt, dass er den neuen Ausweis zwar schon beantragt aber nicht erhalten hat, erhält der zwar eine Ermahnung, aber dann kann er einsteigen und muss nicht bezahlen. Oder der Ober, der mir im Café Bräunerhof geholfen hat, meinen Reißverschluss am Anorak, der wieder mal klemmte, zu schließen. Das sind nur ein paar Beispiele.

    Und auch die Ampelmännchen bzw. -frauen haben mir sehr gut gefallen, sei es das schwule oder lesbische oder Heteropaar, das sich an den Händen hält,

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    sei es der Radfahrer mit dem Rad neben sich (rot) bzw. darauf sitzend (grün). Die wünsche ich mir auch für Bremen und andere Städte in Deutschland.

    Irritiert hat mich, dass in etlichen Lokalen, in denen Essen ausgegeben wird, geraucht werden darf. In anderen wiederum ist es verboten. Das habe ich nicht durchschaut.

    Die Preise für Wein sind hier deutlich höher als bei uns. Das hat mich überrascht, weil ich immer gedacht habe, dass in Österreich so viel Wein (bzw. Trauben) angebaut wird.

    Es gibt unzählige Geschäfte mit schönen, preisgünstigen und sehr individuellen Klamotten, auch in größeren Größen. Da macht das Stöbern so richtig Spaß.

    Die öffentlichen Verkehrsmittel sind genial: sie fahren im 5-Minuten-Takt, sind zuverlässig und preisgünstig. Eine Wochenkarte kostet 16,50 €.

    Wir sind jeden Tag um die 13.000 Schritte gelaufen, das entspricht zwischen 9 - 10 km, hatten ein sehr schönes 2-Zimmer-Appartment, wo wir morgens gefrühstückt und uns abends erholt haben. Das Wetter war „für die Jahreszeit zu kühl“, aber immerhin bis auf den Sonntag trocken.

    Wir werden bestimmt nochmal wiederkommen. Dann zu einer Jahreszeit, wo wir abends auch mal draußen sitzen und einen Wein trinken können. Und mehr von Wien, auch abseits der üblichen Touristenpfade, entdecken können.

    ersten Arbeitsplatz

    Liebe Martina,
    das ist wirklich eine schöne Geschichte.
    Das Foto ist inzwischen auch im Bericht. Es dauert immer einen Augenblick, bis ich alle (Schreib-)Fehler korrigiert habe.
    Mir scheint, dass wir einen ähnlichen Geschmack haben :thumbup: , zumindest was das Essen und Trinken anbelangt. Den Wein im Burgenland fand ich nämlich auch ziemlich lecker. Nur dass die Gläser so klein waren, daran musste ich mich erst gewöhnen :joke:

    Der 6. Tag (Sonntag)


    Auch heute sollte der Wetterbericht (leider) Recht behalten: es regnete, und zwar ziemlich kräftig und ausdauernd. Aber für solche Fälle hatten wir ja vorgesorgt und uns die Pflicht, nämlich den Museumsbesuch, reserviert. Wir ließen den Tag gemütlich angehen, und als es ein klein wenig heller wurde, machten wir uns auf den Weg mit U2 und U3 zum Gasometer. Dieser wurde Ende des letzten Jahrhunderts renoviert,

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    und es wurden Wohnungen, Freizeiteinrichtungen, Geschäfte und Restaurants eingebaut.

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    Überhaupt ist die Stadt Wien der größte Besitzer von Wohnungen und kann daher relativ viel Wohnraum für Menschen mit wenig Geld zur Verfügung stellen. Leider regnete es wieder in Strömen, so dass das Fotografieren eher schwierig war. Nachdem wir einmal durch alle vier Gebäude gegangen waren, und die Gebäude auch noch von außen begutachtet hatten,

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    fuhren wir mit U-Bahn und Straßenbahn zum Oberen Belvedere. Die Anlage besteht aus zwei Teilen, dem oberen und dem unteren Belvedere. Dazwischen erstreckt sich ein Barockgarten.

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    Es ist das ehemalige Sommerschloss von Prinz Eugen und gilt als eines der schönsten Barockschlösser Österreichs. Heute gehört es dem Staat und beherbergt verschiedene Ausstellungen. Für alle, die - wie wir - die Gemälde von Gustav Klimt lieben, ist der Besuch dort ein Muss, denn es beherbergt die größte (und schönste) Sammlung von seinen Bildern.

    Zum Glück waren die Schlangen kurz, und so konnten wir schnell ins Museum eingelassen werden. Und gleich haben wir uns auf den Weg in den ersten Stock gemacht. Der zentrale Raum ist riesig und überwältigend schön. Kein Wunder, dass hier (asiatische) Hochzeitspaare bevorzugt ihr Hochzeitsfotoshooting machen. Ich habe hingegen die Wand- und Deckengemälde sowie den Blick auf den Garten und hinunter nach Wien genossen.

    In den angrenzenden Räumen waren dann viele Bilder aus der 2. Hälfte des 19. Jh. und dem Beginn des 20. Jh. ausgestellt.

    Ein ganzer Raum war Gustav Klimt gewidmet, darunter so bekannten Bildern wie ‚Der Kuss‘ und ‚Judith‘. Erstaunt war ich, dass hier offensichtlich das Fotografieren nicht verboten war, und die Besucher machten davon regen Gebrauch. Leider kann ich die Bilder hier nicht einstellen, aber wer Interesse hat, kann sie problemlos im Internet googeln.

    Wir haben auch noch die weiteren Teile der Ausstellung angeschaut, aber nach zwei Stunden war unsere Aufnahmekapazität erschöpft, und wir sind wieder raus in den Regen gegangen. Mit der Straßenbahn fuhren wir zum Stefansdom und schlenderten durch die Fußgängerzone,


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    bis wir in der Stallburggasse angekommen waren. Der Bräunerhof, ein altes Wiener Kaffeehaus, war dort unser Ziel. Und wir hatten Glück: nach kurzem Warten wurde ein Tisch frei, und wir konnten in diesem schönen alten Café Platz nehmen. Passend zum Ambiente spielte ein Duo (Geige und Klavier) Walzermusik. Mit einem Gläschen Sekt stießen wir auf Renates und Jürgens 41. Hochzeitstag an und tranken einen Kaffee.

    Danach ging es erst mal zurück zu unserer Unterkunft.

    Da der Magen irgendwann knurrte, haben wir uns auf den kurzen Weg zum Restaurant Einstein am Rathausplatz gemacht, einem netten Lokal mit gutem Bier und Essen und - wie immer bisher - freundlichen Kellnern.
    Auf dem Heimweg haben wir dann noch das beleuchtete imposante Rathaus und das gegenüber liegende Hoftheater bewundert und nochmal wieder festgestellt, wie prächtig diese Stadt ist. Das Rathaus beherbergt übrigens die Bezirks-, die Regional- sowie die Stadtverwaltung und hat Platz für die politischen Parteien. Um 13.00 gibt es eine Führung.

    So, nun geht es weiter mit dem 5. Tag (auch als wir in Wien waren, verging die Zeit wie im Fluge).

    Heute Nacht hat es lange und kräftig geregnet, und heute Morgen war der Himmel zwar bewölkt, aber es regnete nicht mehr. So haben wir beschlossen eine weitere Outdoor-Aktivität zu unternehmen. Martina hatte uns u.a. eine Tour nach Rust an den Neusiedler See empfohlen, und heute war der geeignete Tag dafür. Mit dem Bus Linie 13a sind wir zum Hauptbahnhof gefahren, und von dort startete am Busbahnhof der Bus Linie 200 nach Eisenstadt und weiter nach Rust. Auch hier waren wir wieder beeindruckt von der Freundlichkeit des Busfahrers und einer Mitreisenden, die uns nicht nur geduldig all unsere Fragen beantwortete, sondern uns in Rust noch den Weg zeigte und zur Vernissage im örtlichen Kunstverein einlud.

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    Je weiter wir uns von Wien entfernten, desto mehr riss der Himmel auf, und immer mal wieder kam die Sonne zum Vorschein. Wir fuhren durch hübsche kleine Ortschaften, vorbei am Schloss Esterházy, dem Weingut Esterházy, von wo Josef Haydn immer seinen Wein bekam, durch die hübsche Stadt Eisenstadt bis nach Rust. Diese mittelalterliche Stadt besteht im wesentlichen aus drei Straßen, zwei Kirchen und unzähligen Weingütern mit Buschen. (Das sind unsere Besenwirtschaften). Ein 14-tägiger Urlaub würde wahrscheinlich gerade ausreichen, wenn man jeden Tag eine ausprobiert. Aber so viel Zeit hatten wir natürlich nicht. So haben wir ein Weingut ausgewählt, das sehr einladend aussah: das Weingut Gabriel.

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    Dort haben wir im Hof gesessen, eine Jause zu uns genommen und ein Gläschen Wein getrunken (der Wein wird hier in 1/8-l-Gläsern ausgeschenkt).

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    Anschließend haben wir einen Spaziergang zum Neusiedler See gemacht

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    Auf dem Weg zurück in den Ort gab es dann diese schönen Anblicke

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    Rust ist bei Hochzeitspaaren sehr beliebt, und so gab es anschließend eine zünftige Hochzeit mit Blasmusik, der Feuerwehr Müllendorf in Trachtenlook und Freunden aus dem Football-Verein. Der Bürgermeister, den wir später auf der Vernissage trafen, traut hier jedes Jahr 100 Paare.

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    Weiter ging es durch den hübschen Ort, vorbei an weiteren Weinlokalen und Besenwirtschaften, über einen großen Platz, wo ich die riesigen Kürbisse bestaunte


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    Gerade als es anfing zu regnen standen wir vor der Galerie, wo es nicht nur sehr sehenswerte Bilder eines Malers gab sondern auch Skulpturen, sehr ästhetische Einrichtungsgegenstände wie z.B.
    Lampen sowie Klamotten. Als wir alles ausgiebig angeschaut hatten (und auch ein wenig eingekauft hatten), war der Regen vorbei, und wir traten die Heimreise, wieder per Bus an.
    Fazit: Ein Ausflug, der sich sehr gelohnt hat und den man problemlos an einem Tag mit öffentlichen Verkehrsmitteln von Wein aus durchführen kann.

    Hallo Sven @CosmoST
    Ein schöner Reisebericht, der die Sehnsucht und das Fernweh gleichzeitig beflügelt und stillt. Ich bin erstaunt, wie weit die Sagrade Familia inzwischen gediehen ist und bin ebenfalls fasziniert von dem LIcht und dem schlanken Inneren, das auch mich in seinen Bann zieht.
    Einen Besuch der Kirche und auch des (Aussichts-)Turms kann ich allen nur wärmstens empfehlen. Aber unbedingt vorher online die Tickets buchen. Spontan ist da gar nichts mehr zu machen.
    LG Verena

    Liebe Monika @MoJo und liebe Susanne @Susi66
    Neuseeland und besonders der Milford Sound sind schon ganz besondere Reiseziele. Wir waren damals fast 5 Wochen auf Neuseeland, davon 3 Wochen auf einer geführten Radtour (die ich so nicht mehr machen würde), und ich erfreue mich immer noch an den Fotos oder wenn ich - wie jetzt - einen Reisebericht sehe oder lese.
    Und was den Flug und die anschließende Bootsfahrt durch den Milfordsound anbelangt: es war einer der Höhepunkte der Reise.
    LG Verena

    Ausklingen zum Abend hin


    Ja, das finde ich auch gut. Ich habe von damals noch in Erinnerung, dass die Public Pier auf der Kowloon-Seite am Wasser ein wunderschöner Ort war, um die illuminierten Schiffe und Häuser im Dusiness District zu beobachten. Ich glaube, ich würde bei schönem warmen Wetter lieber draußen sitzen als in einer klimatisierten Bar. Aber wir müssen ja auch nicht den ganzen Tag zusammen verbringen. Die Idee sich dann ggf. aufzuteilen finde ich sehr gut. Und wer weiß, vielleicht entscheiden wir uns alle dann spontan zusammen zu bleiben.
    LG Verena

    PS. Dass Du noch andere Anbieter anschaust, finde ich gut. Ich hab's nicht eilig mit dem Buchen.

    Liebe Monika @MoJo,
    ich bin auch ganz begeistert von Deinem tollen Bericht, von dem Schiff und natürlich auch von Deinen Reiseimpressionen. Vor 6 Jahren war ich auch Mitte Dezember in Neuseeland, und wir hatten auf der Südinsel Traumwetter mit Temperaturen bis zu 30 Grad, während es auf der Nordinsel kühler und regnerisch war - verkehrte Welt.
    Wir sind von Queenstown aus mit einem kleinen Flugzeug zum Milford Sound geflogen, und nachdem wir zunächst die schneebedeckten Berge zum Greifen nah hatten,

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    erreichten wir den Milford Sound. Ich finde, dass die Fotos von oben eine schöne Ergänzung zu Deinen Bildern darstellen, deshalb will ich mich schnell mal dazwischen schummeln

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    Rechts in den Bäumen sieht man den Schatten von unserem Flugzeug

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    Und abschließend noch ein Foto für Dich als Dankeschön für den tollen Bericht (nein, das sind keine überdimensionierten Nacktschnecken ;) )

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    LG Verena

    Weiter geht's mit dem 4. Tag

    Heute Morgen schien wieder die Sonne als wir aufwachten. Also, nichts wie aufstehen und frühstücken. Und dann mahnte meine Freundin auch schon zum Aufbruch, weil die Fahrt mit dem Riesenrad bei Sonnenschein am schönsten ist, und wer weiß, wie lange sie noch scheint. Mit der U-Bahn konnten wir bis zum Eingang am Praterstern durchfahren. Auch die Tickets waren schnell gekauft

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    und die Warteschlange am Riesenrad war überschaubar. Und schon ging es los: in gemächlichem Tempo ging es langsam bis auf ca. 40 Meter Höhe.

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    Die Sicht war gut, und wir hatten einen tollen Blick über die ganze Stadt und das Umland bis zu den Kalkalpen.


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    Beeindruckend der viele Wald im Pratergelände, der eine Idee davon vermittelt, wie es hier ausgesehen haben muss, als der Prater noch das Jagdrevier eines Kaisers war.

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    Direkt vor uns die Gondel Nr. 6 war der Salonwagen mit Stehtischen und Sitzschalen und Gardinen, den man privat mieten kann.

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    Zurück auf dem Boden sind wir mit der Liliputbahn einmal durch den Vergnügungspark gefahren. Leider waren schon viele Fahrgeschäfte geschlossen.

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    Die Sonne schien immer noch und so beschlossen wir zum Naschmarkt zu fahren. Auf dem Weg dorthin kamen wir an dem Secessions-Gebäude vorbei.

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    Natürlich sind wir reingegangen und haben uns die Geschichte des Gebäudes und das von Gustav Klimt gestaltete Beethovenfries angeschaut.

    Anschließend haben wir auf dem Naschmarkt einen kleinen Imbiss zu uns genommen.


    Danach sind wir dann noch zu dem Majolikahaus gegangen

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    und haben auch die anderen Prachtbauten in der Linken Wienzeile bewundert und fotografiert, ehe wir mit der U-Bahn zurück in unsere Unterkunft gefahren sind.

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    Ganz in der Nähe unserer Unterkunft in der Josefstädter Straße war heute Straßenfest, und wir hatten uns entschieden nachmittags dorthin zu gehen. Die Straße war ab morgens für jeglichen Verkehr gesperrt, selbst die Straßenbahn endete vorher. Und die zahlreichen Geschäftsleute, aber auch etliche andere, hatten Stände aufgebaut, wo man Klamotten, Flohmarktartikel, Bücher, Schuhe, Kosmetik und vieles andere erwerben konnte. Und natürlich gab es jede Menge zu essen und zu trinken. Und Livemusik an mehreren Ständen und andere Kleinkünstler, die ein buntes Programm darboten.Gemütlich sind wir die Straße hinauf geschlendert, haben hier und dort etwas anprobiert oder auch mal eine Kleinigkeit gegessen oder getrunken und den Künstlern zugehört. Und uns nicht zum ersten Mal darüber gefreut, wie freundlich und hilfsbereit die Menschen hier sind. In einer tollen Konditorei (Oberlaa) mit Wintergarten und Blick auf den Innengarten haben wir einen leckeren Kaffee getrunken. Eine nette Begebenheit: neben uns saß ein Mann mittleren Alters. Plötzlich sprang er auf und nahm einem kleinen Mädchen ihren gedrehten (in Dackelform) Luftballon aus der Hand und angelte damit einen Luftballon von der Decke, der dem Mädchen eine ganze Weile vorher aus der Hand und an die Decke geflogen war. Dann ging er wortlos aus dem Lokal. Immerwieder haben wir hier freundliche und hilfsbereite Menschen erlebt, das werden wir als ganz positive Erinnerung an Wien mit nach Hause nehmen.
    In einem griechischen Lokal (Trilogie) haben wir noch eine Kleinigkeit gegessen, ehe wir nach Hause gingen und gleich müde ins Bett fielen. Unser Fazit (nicht nur) des heutigen Tages lautete:

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    @Thymian Es war eine tolle Woche in Wien, und bestimmt wird Dir etliches bekannt vorkommen

    @Tina28 Wenn der liebe Augustin links von der orthodoxen Kirche war, dann haben wir ihn gesehen. Aber nicht wirklich bewusst. Das Lokal mit dem Palatschinken, wo man bei gutem Wetter auch draußen sitzen kann, haben wir auch besucht. Es war mega lecker.
    Ich hoffe, dass ich alles richtig wiedergebe. Ansonsten darfst Du mich gerne verbessern.
    LG Verena

    3. Tag

    Heute hieß es früh aufstehen, denn bereits um 9.00 startete unsere Bootsfahrt in die Donauauen. Da wir uns gestern schon mal informiert hatten, wo das Boot abfährt, war es heute leicht für uns den
    Anleger zu finden. Als wir froh gelaunt runter liefen, kam uns eine freundlich lächelnde Frau entgegen, die sich als Tina28 vorstellte, und schnell war klar, dass es Martina war, die uns da überrascht hat. Es war ein nettes Gespräch, und sie erklärte, dass sie ganz in der Nähe arbeitet. Leider war die Zeit nur kurz, weil wir auf’s Boot gehen mussten und sie zur Arbeit.

    Pünktlich um 9.00 startete unser voll besetztes Boot Skorpion, ein älteres kleines Ausflugsboot. Es ging flussabwärts durch den Donaukanal.

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    Es gab einige Erklärungen, so z.B. dass an der Salztorbrücke früher der Fischmarkt war. Bis Mitte des 20. Jahrhunderts gab es einige Fischer, aber da der Fischbestand kontinuierlich abnahm, gaben immer
    mehr Fischer auf, der letzte Anfang der 90-er Jahre.
    Weiter ging vorbei am Badeschiff, einem Partyschiff mit Swimmingpool

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    und diversen weiteren Lokalitäten rechts und links des Kanals. Rechts und links am Ufer standen Büsche und Bäume, dahinter schöne alte und auch neuere Häuser.
    Irgendwann hörten die Häuser auf, und an der Uferböschung tauchten kleine Hütten auf, vor denen jeweils ein großes quadratisches Fischernetz hing, Daubel o.ä. genannt. Der Grund gehört dem Fischerverein, und nur wer einen Fischereischein besitzt, kann hier eines der kleinen Häuschen erwerben. Und darf dann nicht nur dort seine Wochenenden verbringen sondern auch ganz offiziell fischen. 30 verschiedene Fischarten soll es hier geben, u.a. Karpfen, Hecht, Zander und Regenbogenforellen.

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    Insgesamt 6 km fahren wir durch den Kanal, ehe wir am Praterspitz in die Donau fahren. Der Prater, bei uns meistens bekannt als Vergnügungspark mit seinem Riesenrad, ist ein sehr großer Naturpark, ein ehemaliges Sumpf- und auch Jagdgebiet, mit Wald bestanden, das heute nur noch wenige feuchte Stellen, angeblich aber einen einzigartigen, unverwechselbaren Geruch aufweist.

    Wir fahren ein kurzes Stück die Donau herunter, um dann kurze Zeit später in einen anderen Arm einzubiegen. Linkerhand liegt eine riesige Ölraffinerie und rechts der Anleger, von wo aus wir dann
    unseren Spaziergang durch die Donauauen beginnen. Der Nationalpark Donau-Auen erstreckt sich entlang der Donau von Wien bis nach Bratislava und die die größte zusammenhängende, ökologisch
    weitgehend intakte Auenlandschaft in Europa. Hier leben viele Tiere, und man findet viele Pflanzen, von denen mich die 30 m hohen Silber- und Schwarzpappeln am meisten beeindruckt haben.


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    Das Wasser hier ist sehr sauber und das Grundwasser dient z. T. der Trinkwasserversorgung von Wien. Deshalb wird seine Qualität an vielen Stellen regelmäßig überprüft. Wenn die Donau Hochwasser hat, dient die Auenlandschaft als Überlaufbecken. So schwankt der Wasserstand regelmäßig zwischen Trockenfallen und einigen Metern Höhe. Und last but not least ist es ein Naherholungsgebiet mit Rad- und Wanderwegen für die Menschen der Region.

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    Wir sind eine Stunde durch diese schöne Landschaft gegangen, ehe wir wieder zurück auf unser Schiff gegangen sind.

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    Zurück fuhren wir auf gleichem Weg durch den Donaukanal. Neben uns saßen - wie schon auf
    der Hinfahrt - drei sehr sympathische junge Wiener, die uns viel erzählt haben. Die Frau hatte gerade Anfang des Jahres eine der Fischerhütten gekauft und hat sie uns beim Vorbeifahren dann ganz
    stolz gezeigt.

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    Er fährt immer mit

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    Neue und alte Gebäude beidseits des Kanals

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    Um 13.00 waren wir wieder zurück. Es war kein spektakulärer aber trotzdem sehr schöner Ausflug mit einem netten alten Schiff.

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    Nachmittags wollten wir dann in den Prater fahren und anschließend auf den Kahlenberg und nach Grinzig in ein Heurigenlokal. Als wir mit der Straßenbahn beim Schwedentor ankamen, zogen sehr dunkle Wolken auf, und außerdem war Sturm angesagt. So entschieden wir uns, gleich auf den Kahlenberg zu fahren, da man von dort eine schöne Aussicht auf Wien haben sollte. Je näher wir kamen desto düsterer und unheimlicher wurde es, und auf den Rat meiner Busnachbarin hin sind wir bereits an der Station Cobenzl ausgestiegen. Von hier aus hatten wir einen schönen Blick über Wien. Nur war es leider sehr diesig.

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    Inzwischen war es sehr stürmisch und kalt geworden, so dass wir gleich wieder nach Grinzig runtergefahren sind. Dort haben wir uns ein Heurigenlokal gesucht, wo wir deftig zu Abend gegessen haben.
    Zurück in der Josefstadt sind wir dann noch in der Weinstube Josefstadt eingekehrt, eine sehr rustikale Weinstube mit Kleinigkeiten zu essen. Bei schönem Wetter kann man wunderschön im Innenhof sitzen. Wir haben uns mit einem leckeren Glas Wein begnügt und so den Tag ausklingen lassen.