Gepokere um günstigere Preise für Reisen, die zu den Preisen schon so im Katalog stehen,
Ich denke mal, dass Menschen, die bei Phoenix eine Reise buchen, nicht zu den Schnäppchenjägern gehören: die gibt es hier nämlich nicht. Aber diejenigen, die hier posten, haben für dieses Jahr eine Reise gebucht zu einem Preis, der für uns alle so in Ordnung war. Dass diese Reisen nun aller Wahrscheinlichkeit nicht stattfinden werden, hat weder der Reiseveranstalter noch wir zu verantworten. So weit so gut oder schlecht (die Vorfreude der meisten auf diese Reise ist ja immerhin schon mehr als 1 Jahr da). Nun stellt sich aber die Situation so dar: Phoenix ist ein kleiner Reiseveranstalter mit gerade mal 4-5 Hochseeschiffen, die alle recht klein und nicht mehr die jüngsten sind. Balkonkabinen in nennenswerter Zahl gibt es nur auf 3 Schiffen. Und von diesen drei Schiffen fährt im nächsten Jahr nur 1 Schiff, nämlich die Amera nach Grönland. Und die ist fast ausgebucht. Und wenn - wie Stabsfeldwebel, Nane und
@pamina schon vorher beschrieben haben - wir nun umbuchen wollen, müssen wir zu dem jetzigen Reisepreis einen gewaltigen Aufpreis zahlen und haben nur mehr sehr wenige Balkonkabinen zur Auswahl.
Bei den Reisen, die Phoenix bisher abgesagt hat, gab es Rabatte, um die Passagiere zum Umbuchen zu motivieren (und vielleicht auch, um die saftigen Preiserhöhungen für 2021 wenigstens einigermaßen auszugleichen). Das finde ich angemessen und das hat überhaupt nichts mit Schnäppchenjagd zu tun. Wir wären auch bereit, die Anzahlung bei Phoenix zu belassen und umzubuchen, aber dafür muss es auch ein Angebot geben. Wir haben uns für Phoenix entschieden, weil wir nach Grönland fahren wollen und nicht, weil wir unbedingt mit Phoenix eine Reise machen wollen (obwohl die auch andere gute Reisen im Angebot haben). Und wenn es für nächstes Jahr kein bezahlbares Angebot gibt, werden wir wohl oder übel unsere Anzahlung zurückfordern. Schade für beide Seiten, und ich hoffe nicht, dass es dazu kommt.
VG Verena