Beiträge von Bremerin

    Liebe Elke GrannySmith ,

    ein neues Schiff und eine neue Reederei auszuprobieren ist ja immer ein Risiko, und ich freue mich, dass es Dir auf der Artania so gut gefallen hat.
    Was Deine Kritik am Essen anbelangt, so kann ich sie nachvollziehen, auch wenn ich abends bislang immer sehr zufrieden war. Und mittags gehe ich meistens nicht essen. Die Auswahl an Gerichten ist halt deutlich eingeschränkter, da in allen Restaurants das gleiche Essen serviert wird. Es ist zwar möglich, sich das Kabinenessen ins Restaurant zu bestellen und wird auch wahrgenommen, gleichwohl würde ich mir dort zusätzlich ein - täglich wechselndes - Nudelgericht wünschen.
    Und noch eine letzte - persönliche - Anmerkung zum Trinkgeld. Ich war zwar noch nicht in Indonesien und auf den Philippinen. Aber in anderen asiatischen Ländern ist es unüblich ein Trinkgeld zu geben. Die Crew freut sich zwar sehr über einen zusätzlichen Obulus, aber ich denke mal, dass es aufgrund ihres kulturellen Hintergrundes nicht üblich ist sich zu bedanken. Auch unser Zimmerkellner hat sich nicht bedankt, aber er ist überaus freundlich und hilfsbereit, und das ist mir persönlich Dank genug.
    Zum Schluss sage ich ganz herzlichen Dank für Deinen Reisebericht.
    Viele Grüße

    Verena

    Von zwei Schleppern begleitet wagen wir gerade unseren 3. Versuch in den Hafen einzulaufen. Die starken seitlichen Winde haben es bislang unmöglich gemacht.
    Die Wettervorhersage ist zumindest schon besser geworden: statt Dauerregen soll es nun einzelne Schauer geben. Allerdings wird der Wind ab mittags zunehmen.
    Positiv: wir werden seit gut 1 Stunde regelmäßig und ausführlich über die Situation informiert.

    Update: mit Hilfe von 2 Schleppern, in diesem Fall allerdings Drückern, sind wir jetzt im Hafen angekommen. DANKE an alle, die das ermöglicht haben xxxAdmin(bitte nur die von der Forums-Software vorgesehenen Emojis verwenden)xxx



    Vorbei an der Igreja dos Clérigos


    und dem Torre dos Clérigos, dessen Besteigung leider aus Zeitmangel entfallen musste

    ging es an der Universität vorbei in ein Viertel, das sich durch nette Kneipen und Restaurants auszeichnete und evtl. eines der Szeneviertel der Stadt ist. Da inzwischen die Sonne zum Vorschein gekommen war, saßen entsprechend viele Menschen draußen, und wir hätten uns gerne dazu gesetzt. Ich lasse einfach mal ein paar Bilder sprechen





    Aber die Uhr tickte unaufhörlich weiter, uns so blieb uns nur der Abstieg über diese Treppe



    mit Jazzkneipe mittendrin


    Zwei Stunden später waren wir zurück in Vigo

    Fazit: Für uns hat sich dieser Ausflug jedenfalls gelohnt, und dank Silkes tollem Stadtplan konnten wir einen guten ersten Eindruck dieser vielfältigen Stadt gewinnen. Porto, wir kommen wieder!!!

    Schließlich erreichten wir die Markthalle.


    Sie bietet in ihrem überdachten Inneren alles, was das Touristenherz begehrt





    Dank Silkes Muesi Tipp fanden wir am südlichen Ausgang eine hübsche Bäckerei, wo es u.a. diese Köstlichkeit gab


    Derart gestärkt ging es weiter zum Rathaus, wo sich vor dem Porto-Schriftzug eine längere Schlange Fotografierwilliger aufgebaut hatte. Wir beließen es deshalb bei einem seitlichen Blick. (Den Rest hat die KI von Apple wegretuschiert)


    Anschließend setzten wir unseren Weg in Richtung Douro fort


    Inzwischen ist Sonntag, und wir fahren bei 8 Windstärken und 5 - 6 m hohen Wellen gen Westen. Wasser und Luft haben nun relativ konstante Temperaturen um die 20 Grad. Die Dünung ist langgezogen, und der Wind kommt von hinten, so dass der starke Wind mich nicht stört.
    Seit Beginn dieser Reise gibt es fast täglich Zeitumstellungen, manchmal sogar innerhalb eines Tages: als wir von Vigo in Spanien nach Porto gefahren sind, galt bei der Abfahrt in Spanien die MESZ, während wir dann in Porto alle die Uhren um 1 Stunde zurück gestellt haben, um pünktlich um 14.00 wieder am Bus zu sein. 2 Stunden später galt in Vigo beim Ablegen wieder die MESZ. Da wussten einige dann doch nicht mehr, wie die Uhr richtig tickt;). Seit heute gilt hier die Winterzeit, und in der nächsten Nacht werden die Uhren dann ein weiteres Mal zurückgestellt, damit liegen wir dann auf den Azoren 2 Stunden hinter unserer Zeit (MEZ) zurück.
    Gerade kam die Durchsage, dass wegen eines weiteren medizinischen Notfalls eine Ausschiffung erforderlich sein wird und wir dem Rettungshubschrauber, der von der Insel Terceira kommt, ein Stück entgegenfahren.

    So, und nun geht es wie versprochen mit Fotos aus Porto weiter. Wir sind dann über die Brücke zurück gegangen in Richtung Innenstadt (die Portweinkellerei muss bis zu unserem nächsten Besuch in Porto warten), und unser erstes Ziel war der schöne Bahnhof, dessen Eingangshalle mit großflächigen Azulejos geschmückt ist, die historische Szenen darstellen. Leider darf ich hier keine Fotos zeigen, da es sich ja um Innenaufnahmen handelt. Aber auch der Außenbereich der Bahnsteige ist sehenswert. Rund um den Bahnhof ist eine Großbaustelle, so dass wir ein wenig suchen mussten, bis wir unseren Weg Richtung Fußgängerzone und Markthalle fortsetzen konnten.

    Die Bahnsteige


    Gleich hinter dem Ausgang befinden sich diese Häuser


    Auf dem Weg in Richtung Fußgängerzone kamen wir an dieser Kirche, die vollständig mit Azulejos gekachelt ist, vorbei


    Mosaik-Pflaster


    Neben Häusern, die stark sanierungsbedürftig sind, gibt es auch solche Prachtexemplare


    Und noch eine Kirche

    Porto ist die zweitgrößte Stadt Portugals. Die Stadt, deren Name wörtlich übersetzt Hafen heißt, liegt an der Atlantikküste am Nordufer des dort mündenden Douro. Die Metropolregion Porto mit 1,76 Millionen ist das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Nordportugals.
    Der Douro teilt Porto in eine nördliche und eine südliche Hälfte, die durch mehrere auffällige Brücken miteinander verbunden sind.
    Die historische Altstadt von Porto gehört aufgrund ihrer kulturellen Bedeutung bereits seit 1996 zum Weltkulturerbe der UNESCO.

    Porto ist auch namensgebend und bekannt für den Portwein, der aus seinem Anbaugebiet (Alto Douro) nach Porto transportiert, im angrenzenden Vila Nova de Gaia gelagert und von Porto in die Welt exportiert wird.
    Für den Bummel durch Porta hatten wir nur knapp 4 Stunden Zeit. Diese reichten zwar für die Überwindung etlicher Treppenstufen. die Bewunderung vieler historischer Gebäude, den Genuß eines Paste de Nata und die Aufnahme des wohltuenden Flairs der Stadt, nicht aber zum Genuß des Portweines oder die Besteigung des Torre dos Clerigos.


    Im Altstadtviertel Ribeira am Fluss



    Kähne zum Transport von Portwein

    Blick von der Brücke Dom Luis I

    Salisbury ist eine mittelalterliche Kathedralenstadt in der südenglischen Grafschaft Wiltshire. Meistens wird Salisbury im Zusammenhang mit dem nur 12 km entfernten Stonehenge erwähnt. Aber auch ansonsten ist es eine durchaus sehenswerte kleine Stadt.
    Das bedeutendste Bauwerk ist die Kathedrale, die sich südlich der Altstadt befindet, aus dem 13. Jahrhundert mit ihrer kunstvoll verzierten Westfassade. In der Kathedrale befindet sich die älteste Uhr der Welt sowie die Magna Carta, eine alte Urkunde aus dem Jahre 1215. Sie ist das wichtigste Verfassungsdokument Großbritanniens und in Teilen Vorlage für etliche Verfassungen diverser anderer Länder.
    Natürlich haben wir auch einem traditionelle, charaktervollen Pub, die „Bishops Mill“ besucht und uns ein lokales Bier gegönnt.
    Last but Not least mussten 2 Caches gefunden und geloggt werden.

    Die imposante Kathedrale


    Der Kreuzgang des Klosters


    Impressionen von einem kurzen Spaziergang durch den hübschen Ort




    Weihnachtliches, aus Fudge hergestellt


    Die Kneipe


    ….mit Hundetrinkstation


    Innenraum



    Ganztagsausflug nach Stonehenge und Salisbury
    Am Dienstag haben wir einen Ganztagsausflug nach Stonehenge und Salisbury unternommen. Es ist ein von Phoenix vermittelter Ausflug, und mit 42 Personen ist unser Bus gut gefüllt. Das Wetter ist sonnig bis bewölkt und mit ca. 14 Grad ist die Temperatur auch noch ok. Wir haben eine nette Guide, die gut Deutsch spricht und uns auf der 1,5-stündigen Fahrt viel über die beeindruckende Landschaft und später über Stonehenge erzählt.
    Zunächst fahren wir ein Stück über die Autobahn, um dann nach 1/2 Stunde abzubiegen. Es geht dann in eine herrliche Landschaft, New Forst, die seit Jahrhunderten im Besitz weniger Familien war und viel Wald und Heidelandschaft aufweist. Das besondere ist , dass die Tiere, die alle einen Besitzer haben, hier frei herumlaufen. So sahen wir viele Ponies, schwarze Schweine, Kühe und Schafe sowie Pferde, die zum Polospielen genutzt werden. Nach der Fahrt durch den bunten Herbstwald haben wir Salisbury zunächst rechts liegen lassen und sind ins wenige km entfernte Stonehenge gefahren. Nach einer kurzen Einführung hatten wir dann ausreichend Zeit, uns diese beeindruckenden Steine, die über 4500 Jahre alt sind, in unserem eigenen Tempo anzuschauen.

    Frei laufende Ponies im New Forest

    Hier gibt es neben dem Wald auch Heidelandschaft


    Stonehenge












    Nun sind wir schon 750 sm von Bremerhaven entfernt. Gestern lagen wir bis 20.00 in Portsmouth und haben von dort aus einen Ausflug nach Stonehenge und Salisbury unternommen. Bericht und Fotos folgen, wenn ich wieder kostenfreies WLAN habe.

    Seit Beginn unserer Reise hatten wir im Badezimmer einen sehr unangenehmen Kloakengeruch, der trotz aller Bemühungen der Crew einfach nicht weichen wollte. Erst nachdem das Schiff letzte Nacht die vollen Tanks mit Grauwasser geleert hat, ist er endlich vorbei. Ansonsten gefällt es uns in unserer Balkonkabine gut, und wir hoffen auf trockenes und wärmeres Wetter, damit wir den Balkon dann auch nutzen können. Nun sind wir schon gut 700 sm von Bremerhaven entfernt. Durch das Ablassen von ‚Grauwasser‘ letzte Nacht hat der Gestank m Badezimmer nun endlich aufgehört. Und unsere Lebensqualität in der Kabine ist entsprechend gestiegen. Nun stört nachts nur noch das Klappern der Balkontür.

    Die See war vormittags ruhig und ab und zu schien die Sonne durch die Wolken hindurch. Mittags hat es angefangen zu regnen und ab heute Abend ist ein Sturmtief angekündigt mit 8-9 Bft und 6 - 8 m hohen Wellen. Der Kapitän ‚von der Brrrrügge‘ hat auch die entsprechenden Verhaltenshinweise gegeben. Aber wir sind sturmerprobt und werden nicht seekrank.

    Übermorgen sollten wir dann in Leixoes, dem Hafen von Porto anlegen . Aber daraus wird nichts: in Portugal wird gestreikt. Aber Phoenix wäre nicht Phoenix, wenn nicht auch gleich ein Plan B parat wäre: nun fahren wir nach Vigo in Spanien, und von dort gibt es einen kostenlosen Shuttle, der uns in 2 Stunden nach Porto bringt.. und so dürfen wir uns weiter darauf freuen Porto kennenzulernen.

    Langweilig wird es nicht an Bord: mit lesen, Stricken und Bilder sortieren vergehen die Stunden wie im Fluge. Und für das leibliche Wohl ist wie immer bestens gesorgt.

    Für ein Fazit ist es noch zu früh, aber ein erstes Zwischenfazit ist schon möglich, und das ist ausgesprochen positiv: die Mitarbeitenden sind ausgesprochen freundlich (von einigen, die wir von früheren Reisen kennen, wurden wir ausgesprochen herzlich begrüßt) und hilfsbereit, das Essen ist lecker, der Kreuzfahrtdirektor informiert zeitig und ausführlich und für das ausbaufähige Wetter kann niemand was. Es ist halt Spätherbst.

    PS. Ich habe diesen Text offline vorgeschrieben und dann eingefügt. Warum er hier so klein ist, weiß ich nicht. @Admimistrator: vielleicht können Sie die Schrift vergrößern.



    Zum Frühstück gab es Egg Benedict

    Maritimer Frühschoppen

    Kaffeestunde