Tag 8 - 26.12.18 - Phu My / Ho-Chi-Minh-Stadt (Saigon) - Teil 1
TUI-Ausflug
„Ho-Chi-Minh-Stadt zu Land und aus der Luft im kleinen Kreis“, Beginn 7:30 Uhr,
Dauer 10 Std.
Am 2.
Weihnachtsfeiertag wartet also Vietnam! Die Anfahrt in die größte Stadt des
Landes dauert vom Hafen aus etwa 1,5 Stunden und führte uns vorbei an üppiger
grüner Natur und zahlreichen Reisfeldern.
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Sobald man
sich dem Innenstadtbereich nähert, kann man nur noch staunen: zigtausende
Mopeds, Motorräder und Fahrräder verstopfen die Straßen, Ampeln werden meistens
ignoriert. Aber was soll man sagen - es scheint zu funktionieren. Einfach ein
klasse anzusehendes Schauspiel.
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Zuerst besuchen
wir die Pagode des Jadekaisers. Sie gilt als eine der schönsten taoistischen
Tempel Vietnams. Um zum Eingang der rosa Pagode zu gelangen, muss man
einen kleinen Vorhof durchqueren.
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Im Inneren
gibt es zahlreiche Figuren zu bewundern.
xxx Admin bitte keine Innenaufnahmen von Kirchen, Tempeln etc.
Nächster
Programmpunkt ist der Platz vor der Kathedrale Notre Dame und das
gegenüberliegende Hauptpostamt, wo wir etwas Freizeit zur Besichtigung haben.
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Am Eingang
zur Post befindet sich gleich eine Wechselstube. Wir haben 20€ für Souvenirs
und Co. getauscht und waren auf einen Schlag Halb-Millionär, aber leider nur mit
vietnamesischen Dong .
Beim nächsten
Stopp geht´s hoch hinaus. Der Bitexco Financial Tower bringt es auf 265 Meter.
Alle Fans von Wolkenkratzern kommen hier auf ihre Kosten.
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Wieder unten
angekommen bringt uns der Bus zum Ben-Thanh-Markt, wo wir ca. 1 Stunde Freizeit
haben. Der Markt ist praktisch eine riesige Halle und mehr oder weniger
geordnet in verschieden Abteilungen, wie Textilien, Souvenirs, Gewürze,
Essensmeile und frische Lebensmittel. Also Obst und Gemüse, aber auch noch
lebende Fische. Gewöhnungsbedürftig dann aber das Fleisch das auf offener
Straße (wenigsten draußen) einfach da hängt. Mit Fotos ist es schwierig, da
hier unglaubliche Menschenmassen unterwegs sind und man nur durch die engen
Gassen gequetscht wird. So einen quirligen vietnamesischen Markt muss man wohl
mal mitgemacht haben, aber da man auch ohne Unterbrechung von den Verkäufern angequatscht
wird auch anstrengend. Eine schöne Erfahrung – aber nach einer Stunde ist dann
auch genug .
Ja, Weihnachten an Bord oder das erste Mal fernab der Heimat. Da hatten wir uns natürlich schon gefragt, wie das so sein wird. Der Tag begann erst mal so:
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und ich denke, da gibt es schlechtere Möglichkeiten das Fest zu verbringen…
Ach ja, ich wollte ja vom „Seegang“ berichten. In Kurzform: von Koh Samui nach Laem Chabang 0, nach dem Ablegen von Laem Chabang 0 und an den beiden Weihnachts-Seetagen 0 Komma nix. Beste Voraussetzungen für ein schönes Weihnachtsfest!
Nach der morgendlichen Reinigung wartete auf der Kabine auch schon die erste Überraschung:
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Der Kreuzfahrtdirektor sprach in seiner morgendlichen Durchsage vom stressigsten Tag des Jahres für die Crew, um den Gästen einen ganz besonderen Weihnachtsabend bieten zu können. Ausnahmsweise wurde der Anckelmannsplatz bereits nach dem Mittagessen für die Vorbereitungen geschlossen.
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Einen zentralen Bestandteil des Abends sollte natürlich das Weihnachtsessen einnehmen. Für die beiden Atlantik-Restaurants, die an Heiligabend übrigens mit einheitlichem Menü auftraten, sollte man sich bereits im Vorfeld der Reise (über das Internet im Bereich „Meine Reise“) für eine 2-stündige Genusszeit entscheiden. Acht verschiedene Startzeiten standen zur Wahl, beginnend um 17:30 Uhr und die letzte Möglichkeit ab 21:15 Uhr. Auch hier alles sehr schön dekoriert.
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Verwöhnt wurde man mit allerlei Köstlichkeiten, beispielsweise aus dem weihnachtlichen Menü mit Keule von der Weihnachtsgans und Schokoladenbrownie mit Kirschwassermousse und Kirschsorbet (extrem lecker!).
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Die Weihnachtsgala „Weihnachten swingt“ im Theater wurde in identischer Form sowohl vom 18:30 Uhr als auch um 21:30 Uhr angeboten. Zum Abschluss der Show nach den Darbietungen des Theaterensembles, teilweise begleitet durch swingende Weihnachtslieder, sagen alle Musiker der Truppe Stille Nacht im ihren jeweiligen Muttersprachen.
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Uns hat der Tag super gefallen. Kein typischer Weihnachtsstress. Den Tag gemütlich mit etwas Sport im Fitnessstudio und am Pool in der Sonne und Wärme verbracht. Zudem kann sich jeder die Dosis Weihnachten holen, die man individuell wünscht. Um 23:00 gab es noch eine Christmette im Klanghaus.
Beim „Heimkommen“ wartete dann für jeden noch ein Kulturbeutel im Mein Schiff-Design als Weihnachtsgeschenk.
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Ab ging die rasante Fahrt (wie angenehm, endlich etwas Wind) über den Chao Phraya River. Ein tolles Erlebnis vorbei an in Boot treibenden Verkäufern, Wohnungen quasi im Wasser, unzähligen exotischen Pflanzen und mehreren kleinen Tempeln.
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Hier hatten wir eine knappe halbe Stunde Zeit für unsere Erkundungen. Dann wurde es etwas chaotisch. Erst schickte uns unsere thailändische Reiseleiterin ans eine Ende der Schlage, dann ans andere, um wieder auf ein Boot mit unserer Gruppe zu kommen. Letztendlich wurde das dann gar nichts und wir stellten uns nach einem kurzen Fußweg an einer anderen Schlange an. So setzten wir dann mit der öffentlichen Fähre auf die andere Seite des Flusses über, das aber zum absoluten Schnäppchenpreis, umgerechnet ca. 2,50 € für unsere 24-köpfige Gruppe.
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Nach ein paar Minuten Fußweg kamen wir dann zum Wat Pho mit seiner Hauptattraktion, dem liegenden Buddha. Nachdem alle wieder soweit den Kleidungsvorschriften entsprachen (also Schultern und Knie bedeckt) bekamen wir jeder eine Plastiktüte für unsere Schuhe in die Hand gedrückt, um die dann am liegenden Buddha vorbeizutragen. Gut, wenn man noch sein paar Socken griffbereit hatte. Dann also rein zur 46m langen und 15m hohen Statue:
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Als wir dann alle durch waren bekamen wir erst mal das im Eintrittspreis enthaltene Wasser und dann wollte unsere Reiseleiterin uns den Rest der Anlage schon noch ausführlichst näherbringen. An sich sehr sehenswert. Leider kann ich hier nicht so viele Fotos anbieten, da so viele Leute da waren und es so entsprechend viele schöne Motive nur mit vielen Menschen darauf gibt. Aber dennoch bleibt was übrig:
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Der Großteil der Gruppe hatte jetzt nach so vielen Tempeln einfach genug. Unser dringlichster Wunsch war: bitte nicht noch ein Buddha! Aber die kleine Thailänderin war unnachgiebig und so mit Begeisterung dabei - und in dieser Anlage gibt es wirklich viele Buddhas. Wir haben wahrscheinlich jeden gesehen.
Um 17:00 Uhr hatten wir es dann geschafft und wir machten uns auf den Weg zurück zum Hafen, den wir ca. um 19:15 Uhr erreichten. Unser Scout verkürzte uns die Fahrzeit, indem sie uns launig aus dem Leben einen Ausflugsscout an Bord der Mein Schiff erzählte, inklusive einiger ganz besonderer Erlebnisse und Ereignisse während Ausflügen, die sie in ihrer bisherigen Zeit begleiten durfte.
Noch ein paar Zahlen: an diesem Tag machten sich 56 TUI-Ausflugsbusse auf den Weg in die thailändische Hauptstadt, allein 356 Passagiere, die mit 10 Bussen unterwegs waren, entschieden sich für den Ausflug „Bangkok zu Land und zu Wasser“ plus 44 Passagiere in 2 Bussen im kleinen Kreis.
Fazit: lange Busfahrt nach Bangkok hin und zurück. Aber es hat sich gelohnt - wirklich viel gesehen und sehr interessant! Aber es war auch ein anstrengender Tag. Dieser wurde auch von vielen Mitreisenden, mit denen wir gesprochen haben, als härtester der Reise angesehen. So waren wir froh, dass wir in Koh Samui am Vortag etwas langsamer gemacht hatten.
Ach ja - es war ja auch noch der 4. Advent. Da mussten wir natürlich noch auf den Weihnachtsmarkt. Bei 30 Grad und Weihnachtsmusik hatte man in der Arena aber wenigstens die Wahl zwischen warmen und kalten Glühwein, und der war nicht mal schlecht.
TUI-Ausflug „Bangkok zu Land und zu Wasser im kleinen Kreis“, Beginn 8:30 Uhr, Dauer 11 Std.
Nach einer
Busfahrt von gut 2 Stunden erreichten wir den Innenstadtbereich von Bangkok.
Wir verließen unseren Bus und sahen diesen erst zur Rückfahrt am Abend wieder.
Alle Wege während des Ausflugs wurden per pedes oder mit dem Boot zurückgelegt.
War aber gut machbar, da immer nur relativ kurze Etappen zu laufen waren. Zum
Glück verdeckten einige Wolken die Sonne zumindest teilweise, da das
Thermometer heute bis auf 35 Grad steigen sollte. Die Luftfeuchtigkeit ist hier
auch nicht so hoch wie z. B. in Singapur.
So
erreichten wir gegen 11:30 Uhr das Gelände des Königspalastes. Schon am
Treffpunkt auf dem Schiff am Morgen wurde nochmal darauf hingewiesen, dass man
nur mit langer Hose, bedeckten Schultern und geschlossenen Schuhen reinkommt.
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Trotz der
kleinen Gruppe mit 22 Leuten meinte unsere Reiseleiterin, dass es unmöglich sei
hier aufgrund der Vielzahl von Menschen eine Führung zu machen. Es war eine
Thailänderin, deren Englisch nur begrenzt gut zu verstehen war. Aber zum Glück
wurde unsere Gruppe heute von einem Scout vom Ausflugsteam begleitet. Sie war
gut beschäftigt und gab sich alle Mühe, uns alles immer gut zu übersetzen und
aus dem nicht zu bremsenden Redefluss unserer Reiseleiterin die für uns wichtigen
und interessanten Information weiterzugeben.
So erhielten
wir nach der Durchquerung des Eingangs eine Erklärung über das Gelände und
hatten dann (leider nur) eine halbe Stunde Zeit den Hauptplatz auf eigene Faust
zu erkunden. Anfangen sollten wir dabei unbedingt im Wat Phra Kaeo-Tempel, um
den Smaragd Buddha anzuschauen. Um dort rein zu kommen, musste man dann seine
Schuhe ausziehen und in den dafür bereitgestellten Regalen ablegen. Darum auch
schon der Hinweis auf dem Ausflugsticket, dass man Socken mitnehmen solle. Im
Inneren durfte dann auch nicht fotografiert werden. Daher hier auch nur ein
(erlaubtes) Foto aus sicherer Entfernung von außen:
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Da war man
dann auch schnell durchgeschleust und es konnte weitergehen mit der
Erkundungstour. Aber Fotos ohne Menschen zu machen ist hier praktisch
unmöglich. Daher hier nur einige wenige Bilder, aber man bekommt einen
Eindruck von dem ganzen Glanz und der Architektur:
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Der
Königspalast ist sehr sehenswert. Hier hätte man sich aber noch Stunden
aufhalten können. So war die Zeit im Rahmen des Ausflugs schon sehr begrenzt. Aber
sollte man meiner Meinung nach auf jeden Fall gesehen haben, wenn man schon in
Bangkok ist.
Mittlerweile
zeigte die Uhr auch schon 13 Uhr und wir gingen ein Stück bis zu unserem
Restaurant,
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wo wir die
ca. 1-stündige Mittagspause einlegten und mit Massen an thailändischen
Köstlichkeiten verwöhnt wurden. Ein Gang nach dem anderen wurde auf die Tische
gestellt und man konnte sich bedienen.
Reis, Fisch,
Hähnchen, Früchte, Bambus, Nudeln. Manches sehr lecker, manches an europäischen
Maßstäben gemessen schon sehr gewöhnungsbedürftig. Also an die Fischsuppe beispielsweise
wagte sich von unserem Tisch niemand…
Das
Restaurant befand sich gleich am Fluss, auf dem später auch die Bootsfahrt
starten sollte. Alles sehr sauber und mit ordentlichen Toiletten. Weihnachtlich
dekoriert war auch. Sogar mit Außenterrasse, in dem Fall waren wir aber über
unseren klimatisierten Innenplatz ganz froh. Endlich mal durchatmen nach dem
Vormittag in der Hitze.
Du hast ins Schwarze getroffen ! Foto hab ich im Punta Sur Park in Cozumel gemacht. Da haben wir ja fast das gleiche Bild als Profilbild. Da war´s echt superschön, ein echter Karibikstrand eben.
maryilis und andreaO , ja stimmt, hab die Leute immer bestochen, dass sie aus dem Bild gehen. Hab ja beim Geldwechsel 55 Bath rausgeholt. Nein, im Ernst. Ich weiß auch nicht. Vielleicht waren wir irgendwie antizyklisch unterwegs. Zumindest bei den Hotspots keine Ausflugsbusse. Beim Big Buddha war wenig los und im Wat Plai Leam waren wir echt fast alleine. Einen Moment gewartet und dann immer Feuer frei für ungestörte Bilder.
In dem Fall wär´s wirklich egal gewesen, wo man wechselt. Das macht das Kraut nicht fett .
Aber wir wollten auch mal kurz in den Ort rein und uns da ein bisschen umsehen. Das war´s nur ein Nebeneffekt, dass es da etwas mehr gegeben hat. Macht ja nicht mal 2€ bei 100€ aus.
In Koh Samui mag es zwar viele schöne Ausflüge über TUI geben, aber die starten alle schon unglaublich früh. Sogar in Beach Resorts wurde schon teilweise vor 8 gestartet. Das wollten wir uns nicht antun nach dem doch anstrengenden Hinflug und der 7-stündigen Zeitverschiebung. Und am nächsten Tag wartete ja auch schon ein 11-Stunden Ausflug nach Bangkok auf uns.
So frühstückten wir erst mal gemütlich und warfen sodann bei einem Kaffee auf der Außenalster einen ersten Blick auf die Insel. Die Sonne brannte schon unbarmherzig vom Himmel und um 9:00 Uhr hatten wir bestimmt schon die 30 Grad-Marke geknackt.
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Da die meisten Passagiere schon an Land waren, konnte man mittlerweile ohne Tender-Karte zu den Booten kommen. Ohne Wartezeit konnten wir gegen 10:00 Uhr die ca. 30-minütige Überfahrt starten.
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Am Pier angekommen, wartete schon eine Horde von Taxifahrern, die lautstark um Kundschaft buhlten. Da wir aber erst Geld wechseln wollten, sind wir erst mal unter vielen Neins an allen vorbei. Am Pier ist schon die erste Wechselmöglichkeit. Hier hätte man 36 Bath für einen Euro bekommen. Wir sind aber noch ein Stück gerade weiter in das kleine Örtchen mit seinen paar Souvenir- und Klamottenlädchen rein. Nach ein paar Geschäften ist dann links eine Wechselstube (direkt im Haus mit einer Apotheke). Da haben wir dann zu einem Kurs von 36,55 Bath getauscht.
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Als wir dann wieder Richtung Hafen gingen wurden wir sofort wieder von Taxifahrern angesprochen. Wir wollten so um die 4 Stunden die Insel erkunden. Ich hatte mich vorher natürlich schon etwas im Internet umgesehen (u. a. auch hier im Forum), was eine Inselrundfahrt so kosten darf.
Der erste Fahrer kam schon mit einem Schild, dass er für eine Rundtour 150US$ oder 4000 THB haben will, was natürlich völlig utopisch war nach dem was ich vorher gelesen hatte. Nach zähen und von seiner Seite her unnachgiebigen Verhandlungen war er nicht unter 3000 THB zu bringen. Auf unsere gebotenen 2500 THB wollte er dann partout nicht eingehen und so ließ er uns dann doch weiterziehen. Als wir dann sein Auto gesehen haben, haben wir das dann schon verstanden, denn es war ein Van, in dem locker 6 Personen Platz gehabt hätten. Aber das brauchten wir ja auch gar nicht, ein Taxi mit normaler Größe reichte uns.
Der nächste Taxifahrer stand schon in den Startlöchern und nahm uns sofort in Beschlag, als sein Vorwerber von uns abgelassen hatte. Erst hat er uns auch wieder ein Schild mit den 4000 THB gezeigt, war dann aber sofort mit den von uns gebotenen 2500 THB für alle drei Personen ohne weitere Verhandlungen einverstanden. Dafür wollte er uns hinfahren wohin wir wollten und wie lange wir wollten. Sein Englisch war so lala, aber es reichte, um ihm klar zu machen, was wir sehen wollten.
Also ab ins gelb-rote Taxi mit „Pseudo-Taxameter“-Aufschrift und los ging´s. Ein Blick aus dem Fenster offenbarte, dass die Mein Schiff doch ganz schön weit weg ist, es hier also schon ein Stück Tenderweg ist.
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Erste Station sollte der Big Buddha sein. Unser Fahrer erklärte uns, dass er denn längeren Weg der Rundstraße über den Süden der Insel nimmt, weil auf dem kurzen Weg viele kleine, langsame Autos unterwegs sind und wir trotz der kürzeren Strecke länger brauchen würden. Da wir ja den Festpreis vereinbart hatten, war uns das egal solange wir an unserem gewünschten Ziel ankommen.
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Den ersten Stopp legten wir am Lad Koh View Point in der Nähe vom Chaweng Noi Beach ein. Hier hat man eine großartige Sicht auf die Ostküste und den Chaweng Beach. In der Ferne konnte man auch schon den Big Buddha erkennen der hoch über der Insel thront.
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Zu dem fuhren wir dann auch weiter. Rings rum ist ein kleines Touristendorf. Das übliche: Souvenirs und Klamotten. Aber man konnte sich auch mit günstigen Getränken eindecken - dringend notwendig bei dieser Hitze! Die paar Treppen hoch bringen einen da schon an seine Grenzen. Und wer will kann sich auch mit einer frisch aufgeschlagenen Kokosnuss erfrischen.
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Nach einer knappen Stunde Aufenthalt fuhren wird dann das kurze Stück weiter zum Wat Plai Laem. Der Big Buddha beeindruckt schon mit seiner Größe und mit der tollen Aussicht von oben, aber diese Tempelanlage hat mir insgesamt doch besser gefallen. Schon von weitem sichtbar ist die zwölfarmige Statue von Guanyin und dazu der lachende Buddha. Im Teich tummeln sich viele Fische. Eine wirklich sehenswerte Anlage.
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Zum Abschluss der Tour wollten wir einfach noch etwas Zeit am Strand verbringen. Dazu sind wir dann zum Chaweng Beach. Ich hab hier schön öfter was Negatives über diesen Strand gelesen und dass der weit entfernt sei von einem Traumstrand. Also kann ich nicht bestätigen. Ich denke dieses Bild sagt genug:
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Aber anscheinend ist das stark wetterabhängig wie der Strand erscheint. Ein Guide vom TUI-Ausflugsteam hat einige Tage später erzählt, dass sie bei der Tour zwei Wochen vorher auch an dem Strand bei regnerischen und trüben Wetter war und sie sich gefragt hat, wo denn die berühmten Traumstrände von Koh Samui sein sollen und bei unserer Tour sei es so toll gewesen.
Auf dem Weg zurück zum Taxi gab´s auch noch was zu sehen:
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Nachdem wir ca. 4,5 Stunden unterwegs waren, setzte uns unser Fahrer direkt vor der Anlegestelle der Tenderboote ab. Hatte alles super geklappt und wir verabschiedeten uns mit einem ordentlichen Trinkgeld.
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Abgelegt haben wir dann mit ordentlicher Verspätung. Aber es hieß, dass sei in Koh Samui immer so. Liegt wohl an den Fahrrädern, die auch per Tenderboot an Bord zurückmüssen.
Ich hab natürlich auch deinen Reisebericht gelesen. War wirklich super geschrieben und hat mir viel geholfen. Vielen Dank dafür!
Orchard Road zu Weihnachten wollten wir eigentlich auch unbedingt sehen. Aber das war zeitlich leider nicht mehr zu machen in Verbindung mit der Lichtershow vor dem Marina Bay Sands und der Supertree-Show mit dem Weihnachtsmarkt.
Ja, der erste Seetag. Mit dem haben wir eigentlich so gut wie immer schlechte Erfahrungen bezüglich des Seegangs gemacht. Noch nicht richtig angekommen schüttelt´s einen erst mal so richtig durch, und das wenn man am Anfang noch gar nicht ans Schaukeln gewöhnt ist.
Gleich bei unserer ersten Kreuzfahrt hat´s uns auf dem Weg nach Madeira erwischt, wo die Restaurants dann wirklich leergefegt waren und wir eine extreme Stampfbewegung hatten. Gut, ist eben der Atlantik und nicht so ungewöhnlich. Aber für unerfahrene Erstfahrer, denen vorher von allerlei Bekannten eingeredet wird, dass man auf einem so großen Schiff ja praktisch gar nichts spürt, ist das dann doch nicht so ein Spaß. Zumal wenn sich dann herausstellt, dass nicht alle Mitreisenden so richtig seefest sind…
Von La Romana auf dem Weg nach Kolumbien hat´s dann auch zugeschlagen. Die Mitarbeiter an der Rezeption meinten, dass sie so einen Seegang die zwei Monate, die sie schon auf dieser Route unterwegs waren, noch gar nicht gehabt hätten.
Krönung war dann mit der 5 der Weg zwischen Mallorca und Korsika, wo wir Windstärke 10-11 hatten und einen Umweg bis fast zur französischen Südküste gefahren sind, um noch Schlimmerem zu entgehen. Da sah es dann beispielsweise so aus:
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Bei unserer Mittelamerika-Tour mit der Mein Schiff 6 hatten wir zwar keine solchen Extreme, aber irgendwie hat es da immer geschaukelt, sobald wir gefahren sind, selbst wenn das Meer ruhig erschien. Ich weiß, die Sache mit der Dünung usw. Aber unter den Passagieren verbreitete sich dann schon der Tenor, dass dieses Schiff wohl einfach nicht anders kann als zu Schaukeln, und das auf eine irgendwie unangenehme Weise. Schwimmen im Pool war wirklich unglaublich nervig und machte keinen Spaß. Aber am letzten Seetag hat das neue Schiff dann doch noch zeigen wollen, dass es auch anders geht und es nicht an ihm, sondern am Karibischen Meer lag…
Nach diesem Exkurs aber nun wieder zurück zur Asien-Reise. Ich hatte mir überlegt, die Stärke des Seegangs für mich subjektiv anhand einer Skala von 0 bis 5 einzuordnen. Also 0 bedeutet für mich, dass man gar nicht spürt, dass das Schiff überhaupt fährt und 5 Mega-Seegang. Also bei unserer Mittelamerika-Tour hätte ich das die meiste Zeit so bei 2-3 eingeordnet.
Als wir von Singapur ablegten, war es ja etwas gewittrig, das Meer aber nur leicht aufgewühlt. So war abends und nachts nur ein ganz leichtes, angenehmes Schaukeln zu spüren. Also auf meiner Skala eine 1, die sich zum Morgen des Seetages dann auf eine 0 reduzierte und auch bis Koh Samui bleiben sollte. Also für uns ein total untypischer erster Seetag – aber im positiven Sinn. Dazu leichte Bewölkung und ein angenehmes Lüftchen. Das sieht dann schon etwas anders aus:
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Gegen 11 Uhr machten wir uns dann wiederum mit der MRT auf Richtung Chinatown. Ein Paradies für Souvenir-Jäger, dazu typische Restaurants. Einmal durch das geschäftige Treiben der Pagoda Street….
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Insgesamt verbrachten wir hier etwas mehr als eine Stunde bevor es wieder zurück zur U-Bahn-Station sind. Es wäre hier auch möglich bis zur Marina Bay zu laufen, die Hochhäuser des Bankenviertels schließen sich gleich an. Bei der Hitze haben wir aber lieber Ressourcen gespart, der Tag sollte ja noch lange werden.
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Nun stand das Highlight des Tages auf dem Programm - das Marina Bay Sands Hotel. Wieder mit der MRT ging es also von Chinatown zu der schon vom Vorabend bekannten Station Bayfront, wo wir diesmal den Ausgang Richtung Marina Bay Sands nahmen, was auch alles gut ausgeschildert ist. Nach kurzem Fußweg steht man in der Lobby des Hotels. Auch hier kein Vorbeikommen an der Weihnachtsdeko.
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Da wir natürlich nach oben wollten, sind wir der Beschilderung zum Sands SkyPark Richtung Tower 3 gefolgt. Hier hat man dann zwei Möglichkeiten. Zum einen kann man das Observation Deck auf der 56. Etage besuchen. Der Eintritt kostet 23 S$ und der Eingang befindet sich außerhalb des Hotels vor Tower 3 (dort, wo auf folgendem Foto „Sands SkyPark“ drübersteht).
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Wir wollten aber lieber in die CÉ LA VI Skybar. Der Zugang dazu befindet sich direkt im Tower 3 (also unter der HOTEL-Aufschrift auf obigem Foto reingehen). Dort steht dann schon ein Counter, wo man die 20 S$ Eintritt bezahlt, geht auch mit Kreditkarte. Im Gegenzug bekommt man ein Ticket, dass voll für Snacks und Getränke in der Bar angerechnet wird. Die aktuelle Karte mit Preisen findet man übrigens auf der CÉ LA VI Singapore Facebook-Seite. Immer beachten, dass zum angegebenen Preis nochmal 10% an Service und Steuern draufkommen.
Ja jetzt aber erst mal genug geschrieben. Mit dem Aufzug geht’s nun direkt nach oben auf die 57. Etage. Oben angekommen, hat man dann die Wahlmöglichkeit zwischen praktisch zwei getrennten Bar-Bereichen, was wir aber zunächst nicht wussten. So sind wir einfach nach rechts Richtung Observation Deck gegangen und haben uns dort einen hübschen Außenplatz gesucht. In diesem Bereich hat man eine tolle Sicht auf den Singapore Flyer, also das Riesenrad und auf das National Stadium. Und hier blickt man dann auch auf das (hier gerade leere) Observation Deck und kann dann auch erkennen, dass man auf der Aussichtsplattform eben näher an den Rand kommt im Vergleich zum Barbesuch. Aber wir empfanden die Sicht auch so als ausreichend und absolut beeindruckend.
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Wie beim Observation Deck kann man auch hier auf die Meerseite rumgehen. Es eröffnet sich ein toller Blick auf die dort liegenden unzähligen Schiffe, die Gardens und auch die Mein Schiff 3 taucht in der Ferne (bzw. am rechten Bildrand) auf:
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Wie bereits erwähnt, gibt es aber auch noch die Möglichkeit nach links zu gehen, wenn man den Aufzugsbereich verlässt. Und das gab für uns den Ausschlag für den Vorzug der Bar gegenüber dem Observation Deck. Man kommt nämlich seeehr nah an den Pool heran. Zugang dazu haben ja nur Hotelgäste.
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Nachdem wir uns ca. anderthalb Stunden hier aufgehalten und einigermaßen an der tollen Skyline sattgesehen hatten, machten wir uns wieder auf den Weg zum Aufzug und es ging wieder abwärts. Wir verließen das Hotel gleich am Tower 3 und zur Fuß ging es weiter auf die Helix Bridge.
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Jetzt waren wir doch schon eine ganze Zeit lang unterwegs. Mittlerweile war es schon kurz nach vier. So traten wir den Weg zurück zum Schiff an. Alle Mann an Bord war um 17:45 Uhr und wir mussten ja auch noch durch das ganze Pass-Prozedere. Naheliegendste MRT-Station war Raffles Place. Auf dem Weg dorthin haben wir uns dann doch etwas verlaufen. Wie ich jetzt gesehen habe, wäre es wohl ganz einfach gewesen. Nachdem man vom Merlion durch die Unterführung ist, nur noch die kleine Treppe hoch und dann schnurstracks Richtung U-Bahn. So machten wir noch einen Umweg über die Anderson und Cavenagh Bridge mit Blick auf den Singapore River und den Boat Quay, aber dann haben wir letzten Endes doch hingefunden.
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Nach der Rettungsübung verließen wir pünktlich um 19:00 Uhr vor der Kulisse eines traumhaften Sonnenuntergangs auf der einen Seite und eines Gewitterschauers über der Skyline auf der anderen Seite den Hafen von Singapur.
Hallo schaffy ! Uns ging es ähnlich. Wir waren gegenüber
Asien immer etwas skeptisch. Aber genau das Gegenteil war dann der Fall. Fanden
die Reise schöner als die Mittelamerika-Tour – gut mag auch daran liegen, dass diese
Reise irgendwie schon insgesamt nicht unter so einem guten Stern stand für uns.
Schon die Anreise chaotisch, nach Lamanai im Schnellboot bei strömenden Regen,
in Roatan hat es noch mehr gegossen und dann kam noch Magen-Darm dazu.
Aber in Asien gibt es einfach mehr zu sehen. Ihr könnt
euch auf die Reise freuen!
Hallo andreaO ! Habe deinen Bericht natürlich im Vorfeld
unserer Reise auch gelesen und viele Tipps daraus ziehen können. Vielen Dank dafür!
Hallo Pippilangstrumpf ! Haben vorher schon viele
geschrieben, dass das mit der MRT wirklich komfortabel und einfach ist. Kann
ich also nur bestätigen. Einzig der Weg bis zur Station vom Schiff aus zieht sich
schon immer etwas. Dauert ja schon immer bis man überhaupt vom Schiff runter
ist (auch wegen der Passkontrollen) und dann muss man auch noch ein Stück
gehen, bevor man überhaupt den überdachten Weg erreicht – aber alles machbar.
Erstes Ziel
des Abends sollte die Spectra Licht- und Wassershow an der Event Plaza des
Marina Bay Sands sein. Dahin kommen wollten wir mit der MRT, der U-Bahn von
Singapur. Wenn man aus dem Hafenterminal draußen ist, sind es noch ca. 500m
Fußweg bis zur Station „Marina South Pier“. Der Weg dorthin ist überdacht
(türkis), hab ich hier mal mit Blick vom Schiff aus umrandet, rechts ist dann
die Station:
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Die
Automaten für die Tickets sind wirklich einfach zu bedienen. Man wählt seine
gewünschte Zielstation auf der Karte oder per Namen aus, bezahlt (Achtung:
Automat nimmt max. 5S$, also unbedingt gleich beim Geldwechsel kleine Scheine
geben lassen!) und schon wird das Ticket ausgeworfen. Das hält man dann an den
Scanner und kann durch die Schranke zur Plattform gehen und wenn man die
Zielstation verlässt, macht man noch mal das gleiche.
Am Bahnsteig
ist eine große Scheibenfront, und die Türen öffnen automatisch, sobald die Bahn
da ist und zum Einstieg bereit.
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Unser Ziel
war die Station „Bayfront“. Also eine Station mit der roten Linie bis „Marina
Bay“, dort auf die orange Linie umgestiegen und noch eine Station bis zum Ziel gefahren.
Nach
Verlassen der U-Bahn-Station nach links ist man direkt in „The Shoppes at
Marina Bay Sands“ mit seinen Gondeln, mit denen man sich durch das
Einkaufszentrum schippern lassen kann.
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Um die Event
Plaza zu erreichen, wo um Punkt 20 Uhr die Spectra-Show beginnt, muss man beim
großen Leuchtschriftzug „THE SHOPPES AT MARINA BAY SANDS“ rausgehen. Also
einmal durch das Zentrum durch, immer auf den Schriftzug zusteuern (kann man im
Foto oben auch schon gut erkennen).
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Noch ein
paar Schritte nach vorne und man steht auf der Event
Plaza. Nun kann die Show beginnen: einfach gigantisch das Zusammenspiel von
Licht, Wasserfontänen und Musik - und das vor diesem Hintergrund, eine
einmalige Atmosphäre!
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Die Show
dauert ca. 15 Minuten. Dann ging´s gleich weiter Richtung Gardens by the Bay,
wo wir die Weihnachtsausgabe der Garden Rhapsody Show an den beleuchteten
Supertrees um 20:45 Uhr sehen wollten. Dazu sind wir von der Event Plaza wieder
in die Shoppes rein und rechts nach den ersten Geschäften ist dann gleich der
Zugang zur Rolltreppe zu den Gardens. Hier der Blick von der schon weiter oben
liegenden Rolltreppe und rot eingezeichnet der eben beschriebene Weg:
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Wenn man auf
der anderen Seite rauskommt geht man einfach weiter, fährt mit Rolltreppe oder
Aufzug nach unten und ist dann auf der Dragonfly Bridge, dem Zugang zu den
Gardens. Dann ist alles gut ausgeschildert bis zur Supertree Grove, wo die Show
stattfindet. Dachten schon, dass das zeitlich mit einer halben Stunde zwischen
den Shows recht sportlich wird, war aber kein Problem.
Normalerweise
kostet es hier keinen Eintritt, in unserem Fall wurden aber für den Zutritt zur
Supertree Grove 10S$ pro Person fällig, da dort in der Adventszeit täglich ab
16:00 Uhr das Christmas Wonderland stattfindet, so eine Art Weihnachtsmarkt.
Aber es hat
sich gelohnt, tolle Show an den blinkenden Bäumen untermalt von
Weihnachtsliedern - beeindruckend!
Vor etwa anderthalb Jahren gebucht - und nun endlich am Ziel: Singapur und die Mein Schiff 3 warten!
Aber zuerst hieß es mit dem bereits im Flugzeug ausgefüllten Einreisekarten durch die Passkontrolle (mit Scan der Fingerabdrücke!) - und das zog sich dank langer Schlange leider etwas. Dann noch Koffer holen und gegen neun saßen wir dann endlich im Transferbus.
Doch halt - vorher, wenn man den Flughafen gen draußen verlässt, läuft man erst mal gegen eine Wand. Da spürt man dann gleich mal was fast 30°C und eine unglaublich hohe Luftfeuchtigkeit bedeuten. Aber mal kurz an unsere windigen 2°C vom Vorabend beim Bummel über den Freisinger Weihnachtsmarkt gedacht, dann fühlt sich das doch auf einmal ganz gut an…
Dann noch eine halbe Stunde Fahrzeit zum Marina Bay Cruise Centre, zügiger Check-In und dann findet man sich eben schon wieder in der Schlange zur Passkontrolle. Dieses Prozedere darf man hier in Singapur übrigens jedes Mal durchlaufen, wenn man aufs Schiff oder runter will - immer natürlich mit entsprechender Wartezeit.
Nun war es soweit - Singapur und die Mein Schiff 3 empfingen uns bei bestem Wetter, blauer Himmel mit leichter Bewölkung. Nach zwei Jahren endlich zurück an Bord!
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Da wir es zu Beginn ruhig angehen lassen wollten und es durch die Zeitumstellung bedingt für uns ja eigentlich mitten in der Nacht war, suchten wir uns schöne schattige Liegenplätze und holten etwas Schlaf nach, da wir abends unbedingt Singapur bei Nacht erkunden wollten.
Am frühen Nachmittag - nach dem Eis zwischendurch - überlegten wir uns dann, dass es wahrscheinlich gut wäre, wenn wir uns abends nicht mehr lange mit dem Geldwechsel aufhalten müssten und das lieber gleich erledigen. Eine Wechselstube hatten wir schon beim Einchecken vor der Sicherheitskontrolle im Obergeschoss ausgemacht, aber wir wussten auch nicht, ob die abends auch noch geöffnet hat (was aber der Fall ist, wie wir im Nachhinein gesehen haben!). Am Flughafen haben wir auf dem Weg von der Kofferausgabe zum Transferbus keine Wechselmöglichkeit gesehen. Da haben wir aber auch nicht intensiv gesucht. Nach dem langen Flug wollten wir einfach nur so schnell wie möglich aufs Schiff. Daher sind wir dann am Hafen auch gleich zum Check-In.
Aber so wurde das „schnell mal Geld wechseln“ ganz schön kompliziert: Erst zum Ausgang auf Deck 5, dann ein Stück zu Laufen und durch die Passkontrolle (wir sind ja vom Schiff aus wieder nach Singapur eingereist). Die Rolltreppe runter, dann durch die Sicherheitskontrolle beim Ausgang, raus aus dem Gebäude und daneben gleich wieder rein. Dann die Rolltreppe hoch bis zu den Wechselstuben. Da sind zwei nebeneinander. Hier reicht ein etwas unentschlossener Blick, wo man den Wechseln möchte und schon wird ein besserer Kurs angeboten als an den Tafeln angeschrieben. Das war ganz lustig, der eine hielt gleich ein vorbereitetes Schild mit seinem besseren Angebot hoch. Die machten sich einen Spaß daraus, um die Kunden zu werben. Aber Kurs war OK. Dann wieder anstellen in der Schlange zur Passkontrolle und zurück aufs Schiff.
In der Ferne war die AIDAvita auszumachen, die nachmittags vom anderen Kreuzfahrthafen, dem Singapore Cruise Center, ablegte.
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Pünktlich um 15 Uhr war dann auch die Kabine bezugsfertig und nach dem Auspacken und einem Abendessen im Anckelmannsplatz machten wir uns gegen 18:30 Uhr auf Richtung City.
Das zeigt mir, dass sich die Arbeit durchaus lohnt und einige
Interessierte mit an Bord sind.
Da es mein erster Bericht ist, bin ich noch etwas am Austesten mit der
Formatierung und hoffe, dass das mit den Fotos gut klappt.
Vorausschicken möchte ich, dass das Individuelle bei
meinem Bericht zu dieser Reise vielleicht doch zum Teil auf der
Strecke bleibt.
Zum einen haben wir etwas vorschnell das An-/Abreisepaket über TUI
mitgebucht. Das haben wir im Nachhinein schon ein bisschen bereut, da es gerade
in Singapur noch so viel zu entdecken gibt. Da hätte man schon mit zwei
Vorübernachtungen noch deutlich mehr Spielraum gehabt. Aber damals war unsere
Meinung, dass wir mit insgesamt 17 Tagen unterwegs sowieso schon eine lange und
große Reise vor uns haben. Zudem waren wir froh den Urlaub in Abstimmung mit
unseren Arbeitsstellen (und einigem Hin und Her) so überhaupt endlich fest
buchen zu können. Doch je mehr ich hier gelesen habe, desto enttäuschter war
ich dann doch, dass die Zeit in dieser Mega-City so knapp sein würde.
Zum anderen haben wir diesmal (für unsere Verhältnisse) viele Ausflüge
übers Schiff gebucht. Das hat einfach damit zu tun, dass gerade bei den
Großstädten in Thailand, Vietnam und Malaysia jeweils lange Wege in die Stadt
zu überwinden sind und man auch viel im Bus sitzt.
Hier im Forum sind auch für diese Städte viele tolle
Touren von privaten Ausflugsanbietern beschrieben. Wir haben uns diesmal aber
für den anderen Weg entschieden. Zum Teil auch, weil viele dieser Touren doch
sehr vollgepackt waren und wir zwar viel sehen wollten, aber andererseits auch der
Entspannungsfaktor eine Rolle spielen sollte. So war es uns beispielsweise einfach
zu anstrengend das Mekong-Delta und Ho-Chi-Minh-Stadt an einem Tag zu machen,
wenngleich man dann natürlich auch einiges verpasst. Aber das muss jeder für
sich individuell entscheiden.
So, genug der Worte. Jetzt soll´s dann endlich richtig
los gehen…
Nachdem wir bei unserer Mittelamerika-Tour mit der Mein Schiff 6 im Januar aufgrund von Schneechaos auf den Straßen fast unseren Flug nach Montego Bay verpasst hatten, haben wir uns diesmal für eine Vorübernachtung in Nähe zum Flughafen entschieden.
Damals setzte - ohne dass das in dieser Form vorhergesagt war - starker Schneefall über Nacht zum Abflugtag hin ein und wollte dann auch partout nicht mehr nachgeben. So haben wir für die 200km zum Münchener Flughafen über vier Stunden gebraucht (der im Autoradio angekündigte Stau für das letzte Stück hatte sich gottseidank noch aufgelöst) und kamen weniger als eine Stunde vor Abflug am Check-in-Schalter an. So geschwitzt haben wir noch nie auf einer Autofahrt und so haben wir uns geschworen, dass wir so etwas nicht noch einmal haben müssen. Das hätte trotz wirklich großem Sicherheitspuffer ins Auge gehen können…
So beschlossen wir diesmal in Ruhe am Nachmittag vor dem Flugtag mit der Bahn nach Freising zu fahren, um den langen Flug dann am nächsten Morgen entspannt und ausgeruht antreten zu können. Nach einem ausgiebigen Frühstück im Hotel ging es dann die knapp 30 Minuten mit dem Flughafenbus Richtung Terminal 2 des Airports.
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Da das so schnell ging und es noch ca. zwei Stunden Zeit bis zum geplanten Abflug um 12:20 Uhr waren, konnten wir noch etwas über den Weihnachtsmarkt am Flughafen schlendern und begaben uns dann langsam aber sicher Richtung Abfluggate, wo auch schon unser Airbus A350 wartete.
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Der Flug war ruhig und die fast 12 Stunden und über 10500km vergingen doch schneller und angenehmer als befürchtet, aber natürlich waren wir froh, als wir uns endlich dem Ziel näherten.