Beiträge von Beatnik

    Walvis Bay Catamaran Tour

    Die Passkontrolle im Klanghaus ging flott vonstatten. Trotz Schlange bis zum Treppenhaus A waren wir in 10 Minuten durch.

    Wir halten uns rechts und verlassen den Hafen Richtung Waterfront. Unterwegs werden uns Touren und Taxifahrten angeboten. Auch an der Waterfront sind Büros der Anbieter für Touren an Land und Wasser.

    Bei

    buchen wir für 13:00 Uhr 3,5 Stunden Fahrt für € 65 pro Person. Der gleiche Preis wie auf GetyourGuide.

    Die Zeit bis dahin nutzen wir für einen Spaziergang Richtung Lagune. Flamingos sehen wir nur in der Ferne, auch sonst ist nicht viel zu entdecken.

    In einem Cafe direkt am Wasser, das vor allem von Einheimischen besucht wird, trinken wir noch was.

    Die Fahrt mit dem Katamaran war eine der besten Touren die wir je gemacht haben. Wir sind 20 Passagiere und 5 Crewmitglieder. Unser Guide Billie, ein Einheimischer mit deutschen Vorfahren erzählt viel, abwechselnd Deutsch und Englisch, über die Bucht und ihre Bewohner.

    Es leben hier an die 100.000 Robben in dem kühlen, aber sehr nährstoffreichen Wasser.

    Als wir uns der natürlichen Halbinsel nähern hören wir sie schon schreien. Das sind die Anfang des Jahres geborenen Jungtiere, die an ihrem Ruf von den Müttern erkannt werden. Diese sind zu hunderten im Wasser auf Jagd. Es war unbeschreiblich!

    Vor etwa 50 Jahren hat man auch begonnen, hier Austern Bänke anzulegen. Die Bojen finden auch die Robben als Rastplatz sehr ansprechend.

    Während der Fahrt gab es auch laufend Softdrinks, lokales Bier und auch namibischen Wein, der an Port erinnert.

    Die lokalen Austern wurden natürlich auch verkostet. Das Angebot war groß und gut, dazu gab es südafrikanischen Sekt.

    Ich fand die Austern hervorragend, fleischig und aromatisch, nicht so flüssig und salzig wie die französischen.

    Auf der Rückfahrt sehen wir noch etliche Delphine, und haben zwei weitere tierische Passagiere.

    Pelikane treffen wir leider nicht, aber es war ein fantastischer Nachmittag!

    Aus Gesprächen mit einigen Verantwortlichen war zu entnehmen, das versierte Mitarbeitende auf die Relax gewechselt sind.

    Auf der MS4 nun viele neue ab Dubai, aber auch nochmals ab Kapstadt. Unsere wunderbare Kellnerin im Atlantik hat auch erwähnt, dass generell zu wenige MA da sind.

    11. Seetag

    Nein, meine Linse ist nicht angelaufen!

    Mein Mann meinte gerade wie bei "Asterix bei den Briten".

    So war es schon heute früh. Um Mittag auch kurz blauer Himmel, jetzt um 17:30 wieder dicht. Es ist auch kühl, 16°C und 37 km/h sagt das Bord-Portal.

    Seit gestern Nachmittag konnten wieder Slots für die Einreise gebucht werden. In der App wieder nicht möglich nur über die Ausflugs-Terminals.

    Dazu sind auch noch Formulare für Ein- und Ausreise auszufüllen. Diesmal nur für jene, die von Bord gehen wollen. Man wird sehen, wie das dann ab April mit den kostenpflichtigen Visa gehandhabt wird.

    Kapstadt 3. Tag

    Für heute waren Waterfront und Two Oceans Aquarium geplant.

    Da ich aber ziemlich angeschlagen bin, haben wir nur einen Spaziergang gemacht und waren gegen Mittag am Schiff zurück.

    Hier gab es Zeiten für die Gäste, die auf dem Schiff blieben, alle anderen sollten ihren Pass mitnehmen.

    Tatsächlich wurde nur das Bild mit der Person verglichen, der Pass einbehalten, ein Punkt auf die Bordkarte geklebt und diese dann noch gescannt. An der letzten Station entstand immer wieder ein Stau, weil der Scanner nicht funktionierte.

    Um 17:00 sollten wir ablegen. Weil das Stempeln der Pässe länger dauert wurde das hinausgeschoben. Es ist jetzt 19:40 und wir sind immer noch im Hafen und es wurden in der letzten halben Stunde etwa 15 Kabinen aufgerufen, ihre Pässe abzugeben. :/

    Schiffspfleger

    Deine Erfahrungen mit den Drinks, Service und Unterhaltung teile ich zu 100%. Lustlos und nicht gekonnt. Wir würden auch gerne mal Tanzen, schade, trotz einiger Gespräche mit der Band, keine Änderung.

    Das Essen im Atlantik hat uns positiv überrascht, einige Fails aber im großen und ganzen sehr ordentlich. Die Pizza ist auch gut.

    Nach den ersten wirklich unmöglichen Erfahrungen im Mediterran haben wir nun eine Station, die so läuft, wie das Management gerne hätte. Aber wir haben auch noch 3 Wochen vor uns.

    Kapstadt 2. Tag

    War es gestern Wald fällt dieser Tag unter das Motto "Wasser".

    Mit der Red Line fahren wir durch die Stadt und an den Tafelberg bevor wir nach etwa einer Stunde unser erstes Ziel Camps Bay erreichen.

    Eine wunderbare Bucht, feiner, weißer Sand und ganz gute Wellen. Wassertemperatur um 15°C und es trauen sich doch einige ins Wasser.

    An der stark befahrenen Straße reiht sich ein Lokal an das nächste.

    Eine Bus Station (Queens Road) weiter liegt Sea Point, ein belebtes Wohngebiet direkt am Meer.

    Wir gehen die Regent Road entlang mit vielen Geschäften und Lokalen.

    Dann wieder Richtung Meer treffen wir genau auf die Sea Point Pools, ein Schwimmbad direkt am Atlantik.

    Zum Abschluss geht es noch aufs Schiff. Die 30minütige Rundfahrt an der V&A Waterfront bietet noch einen weiteren Blickwinkel.

    Viele Fischerboote, Ausflugskatamarane, Pilot- und Schlepperboote und ein legendäres Expeditionsschiff teilen sich den doch sehr begrenzten Platz.

    Großes Kino auch die Seals, die hinter dem Aquarium eine eigene Platform haben und diese auch gerne nützen.

    Kapstadt 1. Tag Groot Constantia

    Gegründet 1685 ist dieses Weingut ein Teil der ursprünglichen Ansiedlung von Reben in Südafrika. Nach mehreren Teilungen und einer großen Pilzeseuche hat schließlich nach 100 Jahren Verwilderung der Staat die Kontrolle übernommen und alles wunderschön revitalisiert und auch technisch auf den aktuellen Stand modernisiert.

    Sehr chilig hier! Führung mit Weinverkostung inklusive. Wobei der Pinotage tatsächlich besonders war, alle ander gut aber nicht spektakulär.

    Zurück fahren wir wieder mit der Purple und Blue Line. Wir steigen in Hout Bay aus, eher wenig einladend, würde ich nicht nochmals machen.

    Am Aquarium reihen wir uns nicht in die Schlange zum Shuttle zum Hafen sondern nehmen wieder die Red Line und steigen ein Station später aus, sind ein wenig Schritte mehr aber viel entspannter.

    Wieder ein perfekter Tag in Kapstadt, keine Wolke, auch kein Tablecloth über den Tafelberg.

    Kapstadt 1. Tag

    Den Liegeplatz vor dem Terminal hat sich Costa gesichert. Wir werden mit Shuttlebussen zum Terminal gebracht.

    Ich habe noch vom Schiff online 2-Tages-Tickets für die Hop-on Busse gekauft, rund € 20. Ist günstiger und die Schlange am Ticket Schalter war lang.

    Da auch auf den Zubringer Bus zur 1. Haltestelle viele gewartet haben, sind wir zur Station 2 Clocktower am Zeitz MOCCA Museum gegangen, gleich gegenüber vom Hafenausgang. Hier hält die Red Line. Die Online Tickets tauscht man beim Fahrer in Papierfahrscheine und erhält auch Kopfhörer.

    An der Longstreet wechseln wir auf die Blue Line, denn unser Ziel ist Constantia. Da es sehr heiß ist, verzichten wir auf Frischluft und sitzen im klimatisierten unteren Teil. Während der Fahrt nutzen wir das WLAN um unsere Fotos hochzuladen.

    Die Route führt am Fuß von Tafelberg und Devils Peak entlang auf die Rückseite der Berge. Schön ist es hier, Wald, tolle Villen und dann beginnen die Weingärten. Den Botanischen Garten in Kirstenbosch besuchen wir nicht sondern steigen an der nächste Station in die Purple Line um, die uns nach Groot Constantia bringt, dem ältesten Weingut Südafrikas.

    (Fortsetzung folgt, wir fahren jetzt nach Camps Bay)