Als erstes möchte ich mich für Deinen
supertollen, ausführlich beschriebenen, mit vielen Infos und Tipps
gespickten, und hervorragend bebilderten Reisebericht, und und und,
herzlichst bedanken.
Eure Reise geht ja bald zu Ende, wir
werden dann ab dem 07.03. Euren Spuren auf Mahe folgen.
Zur Zeit sind wir noch am Koffer packen
und werden morgen mit Emirates zu einem 3-tägigen
Dubai-Zwischenstopp, mit einigen Besichtigungen (Miracle Garden,
Frame usw.) aufbrechen.
Nach unserer Ankunft auf Mahe, folgen
wir zunächst nicht Eurer Spur, denn wir haben dort für fünf Tage
eine „Selbstversorger-Unterkunft“ in Beau Vallon.
Aber dann, bei den dortigen Ausflügen
nehmen wir bestimmt wieder Eure Spur auf.
Mit Deinen vielen „super-tollen
Fotos“ hast Du die Messlatte in Deinem Lifebericht verdammt hoch
gesetzt.
Da bleiben für mich, der gerne und
viel fotografiert, kaum noch lohnenswerte Fotomotive übrig.
Mal sehen, ob wir bei unseren Ausflügen
im Mietwagen, noch ein paar Plätze finden, die Ihr hoffentlich
übersehen habt! Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Von Mahe geht es dann mit „Air
Seychelles“ weiter nach Praslin.
Mit dem Flieger deshalb, ich werde
leicht seekrank, außerdem ist es bestimmt schön die Inselwelt von
oben zu sehen und zu fotografieren. Dann habe ich eventuell ein paar
Fotos die Du nicht hast.
Auf Praslin bleiben wir drei Tage, mit
einem Tagesausflug nach „La Digue“, bevor es dann für uns, mit
einem 3-tägigen Zwischenstopp in Istanbul, wieder nach Hause geht.
Ich wünsche Euch, bis zu Eurer Abreise
noch einen sonnigen, regenfreien Restaufenthalt in Eurem
fantastischen, doch etwas neidisch
machenden Hotel. Nein, bin nicht wirklich neidisch!
virtuell bin ich auf eure Reise schon
seit eurem Flughafentransfer dabei.
Der Hauptgrund für mein besonderes
Interesse an Deinem Reisebericht ist, wir haben die gleiche Reise
nach Euch mit der Blu gebucht. Leider hat AIDA die Reise abgesagt.
Nun werde ich die Kreuzfahrt nur anhand
deines Reiseberichtes miterleben können.
Für deinen bisher ausführlichen
Bericht mit den tollen Fotos möchte ich mich herzlichst bedanken.
Besonders imponiert hat mir euer
Vorprogramm mit dem Aufenthalt in der ausgewählten, ich möchte es
mal so ausdrücken, „Luxusherberge“.
Ich wünsche Euch herrliche
Kreuzfahrttage und bleibe gedanklich bei Euch.
Auch wenn AIDA unsere Kreuzfahrt
gestrichen hat, verzagen wir nicht.
Wir haben die Reise kurzfristig jetzt
aber auf „eigene Faust“ zeitlich, flug- und hotelmäßig, jedoch
ohne Kreuzfahrt, auf den 04. März neu / umgebucht.
Allerdings wird unser ehemals geplantes
Vorprogramm nun zum Hauptprogramm in einem Appartement in „Beau
Vallon“ und das dann auch nur in der „Holzklasse“.
Als Vorprogramm haben wir statt dessen
drei Tage Dubai vorgesehen.
Uns ist klar, dass diese Notlösung
kein Ersatz für die Kreuzfahrt sein kann.
Natürlich geht’s auch mit dem Flieger für drei Tage nach „Praslin“ und La Digue, ehe es mit Emirates von Mahe aus, zu einem dreitägigem Zwischenstopp in Istanbul geht, danach mit TK-Airline nach Hause.
Da
unser „Transfer-Limousinenbus“ uns erst um 16:00 Uhr zum
Flughafen Osaka bringen sollte, hatten wir noch gute 6 Stunden Zeit
etwas in der Nähe zu unternehmen.
Nach
dem Frühstück und unserem Hotel-CheckOut durften wir unser Gepäck
bis zur Abreise im Hoteldepot aufbewahren. Dann ging es auch sofort
zu Fuß los.
Wir
beschlossen den nahen, kurz hinter dem Bahnhof liegenden:
Higashi
Hongan“-Tempel
zu
besuchen.
Durch
den Bahnhof quer durch und nach ca. 1 Km Fußweg, waren wir am
Tempel-Eingang.
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Es
macht uns immer wieder Freude, besonders die, für uns doch, in
fremdländischer Kimono-Mode, hübsch gekleideten Frauen anzuschauen.
Abgesehen davon, gilt das natürlich auch für Männer und Kinder in
traditioneller, japanischer Bekleidung.
Beim
weiteren Rundgang durch den „Shosei-en
Garden“,
ließen wir uns für diese
Reise
ein letztes Mal von der „japanischen-Gartenanlage-Kunst“
beeindrucken.
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Im
Hotel warteten wir dann in einem großzügigen Warteraum, mit
kostenlosen kalten und heißen Getränken aus einem Automaten, bis
zur Abreise. Die Automaten sind aber erst ab 14:00 Uhr eingeschaltet.
So
ließ sich die restliche Wartezeit bis zum Flughafentransfer angenehm
überbrücken.
Der
Limousinenbus-Transfer zum Osaka / Kansai – Flughafen dauerte 90
Minuten.
Somit
hatten wir bis zum Abflug um 23:30 Uhr noch genug Zeit für CheckIn
und Security.
Nach
einem 11 Stunden 15 Minuten dauernden Flug hatten wir eine
Zwischenlandung in Dubai, bevor es von dort nach 3 Stunden Aufenthalt
mit einen 7 Stunden-Flug weiter nach Hamburg ging.
Trotz
der langen und anstrengenden Flüge und den für uns geschmacklich
sehr ungewöhnlichen japanischen Mahlzeiten, die wir irgend wie, im
wahrsten Sinne des Wortes
„umschifft“
haben, war es eine tolle Reise.
Aus
diesem Grund freuen wir uns auch auf die „AIDAstella-Reise
Shanghai-Tokyo“ im März 2025.
Ich
hoffe, mein Bericht hat dem Einen oder Anderen „Japan-Neugierigen“
eine Japan-Reise etwas näher gebracht, zu einer solchen Reise etwas
motiviert oder gar einen letzten Schubs gegeben.
Auch
hier in Kyoto konnten wir für Einkäufe, McDonalds oder Bahnfahrten
unsere „SUICA“-Bezahlkarte
nutzen. So brauchten wir keine Bahn-Tickets extra zu lösen.
Anfahrt:
Vom Kyoto-Station fuhren wir mit der „grünen
Karasuma-Linie“
in Richtung Kokusaikaikan.
Nach
5
Stationen stiegen wir an der Station „Imadegawa“
aus.
Von
dort sind es geschätzte 500m bis zum Eingang des Kaiserpalastes.
Der
Eintritt war frei, es erfolgt aber im Eingangsbereich eine
Taschenkontrolle und jeder Besucher bekommt ein farbiges Armband,
welches beim verlassen des Kaiserpalastes wieder abgegeben werden
muß.
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da
kam aus einem Nebengebäude eine Gruppe traditionell gekleideter
Personen zu einer Zeromonie heraus. Uns war nicht klar was diese
Zeromonie bedeutet, aber wir folgten der Gruppe.
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Von
den „kaiserlichen“ Gebäuden ging es weiter in den „wirklich
kaiserlichen Park“
mit seinen, nicht
nur einfachso
angepflanzten Bäumen und Sträuchern, sondern an mit
bedacht gewählten
Plätzen und kleinen Teichen, passend für die jeweilige Baum- oder
Strauchart.
Auch
kleine Bogenbrücken, Kieselsteinpfade oder Steinfiguren ergänzen
das Gesamtbild des Parks zu einer perfekten, wunderschön
anzuschauenden Komposition.
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Das
massive, mit Gold verzierte Karamon Tor und die schönen Gärten sind
Nijos Markenzeichen. Wie sie, zählen heute auch die historischen
Bauten mit den sogenannten "Nachtigallenböden"
zumWeltkulturerbe.
Zitat aus Nijo
Prospekt:
Der
Nachtigallen-Korridor im Ninomaru-goten-Palast.
Wenn man den Flur
begeht, machen die Dielen des Palastes Töne, wie der Gesang der
Nachtigall. Dies wird durch Klemmen verursacht, die sich gegen, in
die tragenden Holzbalken, eingeschlagenen Nägel bewegen.
Zitat ende.
Auch
in der Nijo-Burg gibt es eine vorgegebene Laufrichtung durch die
Anlage.
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Nach
dem Rundgang durch die Burg-Anlage machten wir uns auf den Weg zurück
ins Hotel.
Von
der orangenen Nijo-Station
fuhren wir zurück zur „grünenKarasuma
Oike“-
Station. Dort stiegen wir in die grüne Linie um, um drei Stationen
bis zur Kyoto-Station zurück zu fahren.
Im
Hotel machten wir erst mal eine kleine Erholungspause, um dann, am
späteren Nachmittag, zu unserem dritten Tagesziel aufzubrechen.
Yasaka
Schrein
Anfahrt:
Von der Kyoto-Station auf der grünen Linie, wieder bis zur „Karasuma
Oike“-Station fahren, dort dann in die rote Linie umsteigen und bis
zur „Sanjo Keihan“-Station fahren.
Der
direkte Weg zum Yasaka-Schrein ist ca. 1,6 km lang. Auf dem Weg
dorthin kommt man auch am „Gion“-Stadtviertel
vorbei,
mit seinen Gebäuden in traditioneller Bauweise.
Sehenswert
ist auch ein Blick von der „Tatsumi“-Brücke“
Nach
einem japanischen
„continental“
Frühstück mit kaum bis sehr wenig angebotenen Toastbrot und etwas
Rührei begaben wir uns zum angegebenen Ausflugs-Treffpunkt neben
dem Busbahnhof.
Der
von uns, bei „Get your Guide“ gebuchte Ausflug, wurde für
verschiedene Buchungsportale, von dem Veranstalter „LIMON“
durchgeführt.
Der
Start war um 09:15 Uhr und sollte um 18:00 Uhr enden
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Vom
Busbahnhof ging es nach einer ca. 20 minütigen Busfahrt zum ersten
Bus-Parkplatz.
Vom
Bus-Parkplatz führte ein ca. 15 minütiger Fußmarsch durch
verschiedene Straßen zum:
Fushimi
Inari Taisha Tausend Tori Schrein
Der
Schrein ist vor allem für die mehr als tausend roten Tori bekannt,
die in langen Reihen hinter dem Hauptschrein zu finden sind. Hier war
ein 80 minütiger Aufenthalt eingeplant, bevor es gemeinsam zu Fuß
zum Bus zurück ging.
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Weiter
ging die Bustour zum:
Kiyomizu
Schrein
Auch
hier führte ein ca. 10 minütiger Fußweg vom Parkplatz zum Schrein.
Für
diesen Aufenthalt waren 100 Minuten incl. Mittagessen eingeplant. Auf
das Mittagessen verzichteten wir und schauten uns statt dessen lieber
die Tempelanlage länger an.
Der
Besuch dieser Tempelanlage ist ein Muß wenn man Kyoto besucht. Hinzu
zum Tempel kommt noch die Lage mit Blick auf die Stadt und bei
unserem Besuch die herbstliche Färbung der Bäume.
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Gerne
hätten wir uns hier mehr Zeit gelassen, aber unser Tour-Guide wartet
am Bus, um uns zum
nächsten
Besuchsziel:
Kinkaku-ji oder
auch Goldener
Pavillon
zu
bringen. Auf dieses Ziel haben wir uns besonders gefreut um ein paar
schöne Fotos, von diesem, besonders für uns „typisch
japanischen Fotomotiv“,
zu machen.
Für
den Foto-Rundgang um den Pavillon waren „knappe“
45 Minuten vorgesehen.
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Dieser
goldene Pavillon gehört auch als UNESCO-Weltkulturerbe zu den
berühmtesten Sehenswürdigkeiten von Kyoto.
Als
letzter Punkt auf dem Besuchsprogramm stand die Busfahrt zum:
Arashiyama
Park
Die
meisten Arashiyama-Sehenswürdigkeiten befinden sich an der
Hauptstraße, die bis zur Togetsukyo-Brücke führt. Unsere
Besuchsdauer war mit 80 Minuten zu knapp um sich den riesigen Garten
und den Bambuswald anzusehen. Wir entschlossen uns, abseits des
Menschengewimmels auf der Hauptstraße, nur gemütlich durch den
Garten zu spazieren und dabei einen Blick auf die Gebäude zu werfen.
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Besonders
interessant fanden wir den Garten nicht und begaben uns Richtung
Gartenausgang. Allmählich schmerzten auch die Füße und so
verzichteten wir auch auf die Togetsukyo-Brücke zu gehen. Was es
dort, auf der oder hinter der Brücke gab, blieb uns verschlossen und
wir wollten es auch nicht mehr wissen.
Im
Nachhinein hat sich der Arashiyama-Besuch nicht gelohnt.
So
entschlossen wir uns, auf dem Weg zum Bus, noch durch ein paar
Souvenier-Geschäfte zu gehen, um danach dann rechtzeitig für die
Rückfahrt am Bus zu sein.
Die
Rückfahrt zum Busbahnhof bzw. Hotel dauerte ca. 30 Minuten.
Pünktlich
um 18:00 Uhr waren wir zurück.
Im
Hotel machten wir uns erst mal frisch, um danach in einem Restaurant
im „AVANTI-Haus etwas zu essen.
Nach
dem Essen, zurück im Hotel, überflogen wir noch mal die „auf
eigene Faust“-Planung
für den nächsten Tag.
Damit
wir dafür ausgeruht und fit sind, wollten wir nach diesem erlebten
aber auch anstrengenden Tagesausflug nur noch schlafen.
Ausgeruht
ging es am nächsten Morgen zeitig zu dem für uns „minimalistischen
Hotelfrühstück“.
Ich
wiederhole: Für uns minimalistisch.
Nach
dem Frühstück machten wir uns auf den Weg zu unserem ersten
Tagesziel:
RB - Japan
auf eigene Faust Teil2 mit Kyoto vom 09.11 bis 28.11.2023
Ab
hier der zweite „Auf eigene Faust-Teil “ der Reise
Weiterreise
von Kobe nach
Kyoto:
Mit
unserem Gepäck gingen wir vom Cruise-Terminal direkt zur
Portliner-Station, die uns schon
„vom ersten Kobe-Anlauf“
bekannt war.
Von
dieser Station „Port
Terminal“ konnten wir, dank unserer „Suica-Karte“,
ohne ein Ticket zu lösen, gleich mit dem nächsten „Port-Liner“
zwei Stationen
zum Bahnhof „Sannomiya“
fahren.
Dort
gingen wir zur „JR-Linie
Bahnsteig 1-2“
. Von diesem Bahnsteig kann man entweder mit einer bummel
„Local-Bahn“ oder einer schnell „Rapid“ Bahn nach Kyoto
fahren.
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Für
die Bahnfahrt nutzten wir wieder unsere „Suica“-Bezahlkarte“
und
nahmen die „erste beste“ Bahn Richtung Kyoto die dort
abfahrbereit stand. Es war eine bummel „Local“. Ich habe nicht
die Anzahl Haltestellen gezählt, es waren aber gefühlte viele
viele.
In
Kyoto angekommen gingen wir zu einem Bahnsteig-Ausgang
mit Fahrstuhl
und fuhren eine Plattform höher mit vielen Hinweisschildern.
Wir
versuchten uns zu orientieren, hatten aber keine Chance und gingen
erstmal ein Stück, in der Hoffnung ein paar Hinweise auf unser Hotel
„Keihan
Kyoto Grande“
zu sehen, das sich unmittelbar in Bahnhofsnähe befindet oder andere,
für uns hilfreiche Namen wie dem „Avanti“
Kaufhaus.
Da
wir nichts dergleichen fanden, hatten wir die Idee auf ein „Exit“-Schild zu achten, sahen aber nichts passendes. Nach einer
Weile genauerem umschauen sahen wir ein Schild „Central“.
Dem
folgten wir bis zum anderen Ende dieser oberen Plattform. Dort führte
ein Rolltreppe wieder hinunter. Dort unten stand ein Wachmann, den
wir nach dem Hotel fragten. Er zeigte uns die Richtung in die wir
immer geradeaus gehen sollten. Nach gefühlten200 Metern sahen wir
erste uns bekannte Schilder „Mc Donalds und Avanti“
Heute
wissen wir: Man muß Richtung „East“-Ausgang oder Richtung
„Shinkansen“ gehen um zum
Hotel
zu kommen.
Der
Kyoto-Bahnhof ist für jedermann ein Labyrinth wenn man das erste Mal
dort ankommt.
Nachdem
wir endlich am Bahnhofsausgang angekommen waren, sahen wir auf der
gegenüberliegenden Straßenseite das gesuchte "Avanti"
Schild bzw. Kaufhaus und daneben unser Hotel „Keihan
Kyoto Grande“.
Zügig
überquerten wir die Straße und nach weiteren ca. 100m waren wir an
der Hotelrezeption.
Auch
hier wieder das "Self-CkeckIn" am Automaten, das mit sehr
freundlicher, hilfsbereiter Unterstützung durch das Personal schnell
erledigt war.
Danach
fuhren wir mit dem Fahrstuhl in die 13. Etage zu unserem
Superior-Zimmer.
Alle
Zimmer in der 13. Etage sind Superior-Zimmer, die nur durch eine
gesondert zu öffnende Tür erreichbar sind. Hinter dieser Tür
befindet sich ein Aufenthaltsraum mit frei wählbaren, verschiedenen,
kostenlosen, Getränken (Cola, Bier, Kaffee usw.) und anderen
Service-Dingen.
Unser
Zimmer war verhältnismäßig groß und wie zu erwarten, typisch
japanisch ausgestattet.
Das
WC-Becken mit der üblichen beheizten WC-Brille und vielen
Bedienknöpfen und dann erst mal die Dusche. Wir konnten uns zu erst
nicht vorstellen wofür all die vielen Knöpfe sein sollten.
Später,
nach intensiverem Studium und Ausprobieren erschlossen sich uns die
doch sinnvollen Bedienungsfunktionen.
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Nachdem
wir uns den Tempel und die beleuchtete Gartenanlage aus allen
möglichen Perspektiven angeschaut hatten, gingen wir zurück zum
Hotel.
Direkt
am Hotel befindet sich auch der Bus-Bahnhof
mit Warteraum und Ticket-Automaten.
Für
unsere Rückreise in 3 Tagen, zum Flughafen Kansai in Osaka,
benötigten wir noch Limousinen-Bus-Tickets.
Wir
beschlossen diese Tickets, sicherheitshalber jetzt schon am Automaten
in der Wartehalle zu kaufen.
Am
Automaten wählt man als Sprache „Englisch“, wählt den Zeitpunkt
der Busfahrt und schiebt die Scheine für den geforderten Betrag in
den entsprechenden Schlitz. Das Ganze wiederholten wir für das
zweite Ticket.
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Nachdem
wir die Tickets aus den Automaten gezogen hatten, wollten wir noch
einen Versuch wagen und in einem Schnellrestaurant etwas essen.
Wir
wählten eine „Ramen-Suppe“. Da diese uns überhaupt nicht
schmeckte, verließen wir das Restaurant und gingen hinüber zu
McDonalds im Bahnhof .
Später,
am nächsten Tag entdeckten wir, dass es auch, neben unserem Hotel,
im „AVANTI-Haus“ mehrere
Restaurants
und McDonalds gibt.
Weitere
Versuche mit japanischen Speisen trauten wir uns nicht mehr zu. Für
die nächsten 3 Tage reichte uns
das
„abwechslungsreiche“ McDonalds-Angebot.
An
diesem Tag hatten wir genug gesehen und erlebt.
Für
den nächsten
Tag
hatten wir schon von zu Hause aus einen „ganz
Tages-Ausflug“
über „Get
your Guide“
gebucht und bezahlt.
Der
Grund dafür war: Es gibt auf diesen Ausflug vier
Besuchsziele, die auch noch weit auseinander liegen, sodaß man die
nicht schafft, an einem Tag, auf eigene Faust, zu besuchen.
Mit
dem Ausflugsbus wird man zu einem Parkplatz in die Nähe des
Besuchszieles gebracht. Der Tour-Guide begleitet dann die Gruppe auf
den, manchmal 10
bis 20 minütigen langen Fußweg,
zum Besuchsziel und nach vorgegebener Zeit wider zurück zum Bus.
Um
für den nächsten Tag ausgeruht zu sein begaben wir uns direkt ins
Hotelzimmer.
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Zurück
an Bord hieß es dann sich auf das nahende Kreuzfahrtende
vorzubereiten.
Wir
packten die Koffer, um sie später, bis 22:00 Uhr, zum Abtransport
durch die Crew, vor die Kabinentür zu stellen.
Im
Laufe des Abends nahmen wir im, ich nenne es mal „Treppenhaus-Atrium“
noch ein paar Drinks zu uns.
Hier
spielte sich über zwei Decks ein Großteil des abendlichen
„Bar-Unterhaltungs-Leben“
ab, mit Piano-Musik (japanisch / International im wechsel), den
typischen MSC-svarowski-glitzer Treppen und den Fotografen.
Ansonsten
unterscheidet sich das Bordleben doch um einiges gegenüber unserem
gewohnten TUI-AIDA-Bordleben. Es sind nicht nur die Speisen, die
Aufteilung des Schiffes und der Decks, die Unterhaltung und ja, auch
die Passagiere, die uns das Bordleben anders erleben ließen.
All
das genauer zu beschreiben, würde an dieser Stelle zu weit führen
und den Rahmen sprengen.
Dazu
wäre mindestens, ein dafür eigener, gesonderter Bericht nötig.
Dabei
sollte man bedenken, dass die Belissima anscheinend für den
japanisch / chinesischen Markt konzipiert ist.
Am
nächsten Tag legten wir um 14:00 Uhr in Kobe an. Bis um 16:00 Uhr
mußten wir die Kabine verlassen und an einem bestimmten der
verschiedenen Sammelplätze auf unsere Freigabe zum Verlassen des
Schiffes warten.
Organisiert
war das Verlassen des Schiffes nach Gruppen mit vorgegebenen
Uhrzeit-Intervallen
Erst
zu den vorgegeben Uhrzeit-Intervallen wurden die Koffer, der
jeweiligen Uhrzeit-Gruppe, in die Halle gefahren und standen auch
dann erst zum Abholen bereit. Vorher warteten die Koffer auf sortierte Gepäckwagen auf dem Pier.
Nachdem
unsere Gruppe in die Kofferhalle durfte, fanden wir auch schnell
unsere Koffer.
Damit
war die Kreuzfahrt und somit auch der Kreuzfahrt-Abschnitt
zu ende.
Dort
wäre wohl der zentrale
Pier (Chuo Futo) in Okihamamachi
unser Anleger gewesen.
Geplant
hatten wir eine
ca. 20 minütige Fahrt mit dem Bus vom Fährport ins Stadtzentrum.
Von
dort wollten wir verschiedene Tempelanlagen
besuchen z.B.:
An
der
„Jotenji-dori Avenue“ mit
ihren historischen Gebäuden oder
am
„Hakata Sennen-no-Mon Gate“ ,
u.A. den buddhistischen „Tocho-ji“
Tempel.
Leider
wurde daraus nichts!
Schon
beim Ablegen in Busan kam die Durchsage, dass der Hafen in Fukuoka
wegen starken Windes und schlechtem Wetter geschlossen ist und wir
statt dessen gleich zum nächsten Hafen unserer Route fahren:
Das
wars vom Kapitän für diesen Hafen!
„Kanazawa“
Die
Überfahrt war dann auch recht schauckelig.
Angekommen
in der Nähe des Hafens, kam die nächste schlechte Durchsage vom
Kapitän:
Auch
der Hafen Kanazawa ist wetterbedingt geschlossen aber wir wollen noch
etwas abwarten, eventuell kommt noch ein kleines Zeitfenster zum
Einlaufen in den Hafen. Gut 2 Stunden lagen wir auf Reede, bis die
endgültige
Absage zum Einlaufen nach Kanazawa
kam.
Für
Kanazawa hatten wir geplant uns ein Tagesticket (800 Yen) für den
„Loop
Bus“
zu kaufen.
Auf
der „Loop
Bus-Route“
wollten wir u.A. den „Kenrokuen-Garten“
(ab 60 Jahre Eintritt frei), einen der „3
gepflegtesten und schönsten Gärten Japans“ besuchen.
Ein
weiteres Ziel wäre das „Higashi
Chaya-Viertel“
am „Loop
Bus-Stopp Hachibacho“
(Koban-mae)
gewesen. Hier soll „das
größte und beliebteste der 3 Geisha-Viertel“ mit jeder Menge
traditioneller Teehäuser“
sein.
Es
hat nicht sollen sein! Die Westküste Japans ist wohl recht
stürmisch?
Also
ging es weiter nach
„Hakodate“
Mit
einem Shuttlebus kommt man vom Hafen in die Innenstadt. Von dort kann
man
mit
der 10 Km langen Straßenbahnlinie 2 oder 5 die „Hakodate
Berg-Seilbahn“
oder die „historische
Festung Goryokaku“
besuchen. In der Festung kann man zur Kirschblütenzeit
ca.
1600 blühende Kirschbäume erleben.
Leider
waren wir dafür, je nach dem wie man es sieht, ein paar Monate zu
spät oder zu früh hier.
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Pünktlich
um 12:00 Uhr legten wir im Hafen, weit außerhalb vom Stadtzentrum,
an.
Der
Grund für diesen, verkehrsmäßig nicht so gut angebundenen
Liegeplatz, liegt wohl in der Höhe der MSC-Bellissima. Mit ihrer
Höhe kommt sie wohl nicht, im Gegensatz zur „TUI-MS5“ unter der
Brücke durch, hinter der der Liegeplatz, mit der gut fußläufig
erreichbaren U-Bahn-Station, liegt.
Dieses
Mal war es uns aber egal, da wir unser Busan-Ausflugprogramm, wegen
der knappen Hafen-Liegezeit, nicht auf eigene Faust machen wollten.
Aus diesem Grund hatten wir einen Ausflug über MSC gebucht.
Dieser
5-stündige Ausflug führte uns als erstes zu dem doch weiter
entfernten:
Hedong-Vonggungsa-Tempel
Eine
Fahrt auf eigene Faust dorthin ist zwar möglich, aber nur mit
mehrmaligem Umsteigen. Wir hatten es zwar geplant, dann aber doch
wegen des jetzt weiter außerhalb liegenden Liegeplatzes, dazu dieses
Mal ohne Metro-Station in der Nähe, verworfen.
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Das
nächst Besuchsziel war das:
„Gamcheon
Culture Village“
Früher
war dieses Viertel eine den Armen vorbehaltene Gegend.
Mit
der Zeit und dem steigenden Wohlstand in Süd-Korea haben
aufstrebende junge Menschen diesen Stadtteil populär gemacht, sodass
viele gerne hierher ziehen wollen. Von einem Armen-Viertel kann nicht
mehr die Rede sein.
Die
bunten Häuser sind das, was die Gegend ausmacht.
Da
wir schon im April in Kagoshima waren, möchte ich zu Kagoshima auf
meinen damaligen Reisebericht verweisen:
„Erlebnisse und Tipps
auf TUI-MS5 HongKong-Japan-Korea-Taiwan vom 12.04. bis 26.04.2023“
Über
neue Erkenntnisse, Ergänzungen oder Erlebnisse werde ich hier oder
auch im weiteren Verlauf der Reise berichten.
Zum
besseren Verständnis möchte ich an dieser Stelle erwähnen, dass
laut Rezeption 3800 Passagiere an Bord waren, davon 3000 Japaner.
Diese hohe Anzahl an Passagieren brachte bezüglich Landgang,
Shuttlebus- / Ausflugstransport so manche Herausforderung mit sich.
Einen
Vorteil hatte die hohe Anzahl japanischer
Passagiere. Die Japaner sind es gewohnt sich diszipliniert in „Reih
und Glied“ auch in einer langen, langen Warteschlange einzureihen.
Soweit
meine Einlassung.
Zum
Kagoshima-Landgang: Shuttle-Preis 18 $
/ im April 15 €
Natürlich
hatten wir eigentlich auch dieses Mal die Absicht mit dem Shuttle ins
Stadtzentrum zu fahren. Vom Balkon konnten wir beobachten wie die
Warteschlange am Shuttlebus länger und länger wurde und nicht
abnahm. Die Shuttlebus-Frequenz war
ca.
alle 15 Min. ein Bus. Für uns sah es so aus, dass der überwiegende
Teil der Passagiere mit dem Shuttle ins Stadtzentrum fahren wollte.
So konnten wir uns ausrechnen wie lange es wohl dauern würde bis wir
mit dem Shuttle an der Reihe wären.
Wir
verzichteten auf den Shuttle, da wir schon im April in Kagoshima
waren und gingen nur ins Cruise-Terminal zum Schauen und „Free
WiFi“. mit Wi2_OneTap
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Unsere
Befürchtung war: Wie schafft man es, bei so vielen
Shuttle-Passagieren und langer Warteschlange, ins Stadtzentrum, eine
Besichtigung („Sengan-en
Garden“ oder / und Fähre
nach Sakurajima)
während
der kurzen Liegezeit bis 17:00 Uhr zu machen und pünktlich zurück
am Schiff zu sein? Wir trauten uns das nicht zu!
Bei
unserem Besuch im April waren wir um 08:30 einer der ersten
Shuttle-Passagiere und hätten bis 17:30 Uhr, dem letzten Shuttle
zurück zum Schiff Zeit gehabt. Dazu gab es bedeutend weniger
Shuttle-Passagiere. Die meisten Passagiere waren damals mit einem
Ausflug von TUI unterwegs.
Auf
Grund dessen haben wir einen ruhigen Tag an Bord verbracht, ohne
lange, nervige Platzsuche zum Frühstück und Mittag und kein
Gedränge in den Gängen an den Essensausgaben.
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Um
15:00 Uhr wurde das Schiff für den Landgang freigegeben. Von da an
wälzte sich eine Menschenschlange, in Reih und Glied, durchs Schiff,
durchs Cruise-Terminal, zum Ausgang.
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Von
dort wurde ein kostenloser Pendel-Shuttlebus zur Innenstadt
angeboten.
Als
wir endlich den Ausgang erreichten und die lange, lange, lange
Warteschlange für den Shuttle sahen, war uns klar, das kann bestimmt
Stunden dauern bis wir an der Reihe sind?
Zumal
es für uns so aussah, als ob es nur einen oder wenige Shuttles gibt,
da während wir in der Schlange warteten nur ein Bus abgefahren war.
Nach ca. 10 Min. warten, ohne einen weiteren Shuttle zu sehen,
entschlossen wir uns unsere selbst geplante Besichtigungstour in
umgekehrter Reihenfolge zu machen.
Ursprünglich
wollten wir mit dem Shuttle nach China-Town, dann von dort die
weiteren Ziele der Reihe nach aufsuchen und zum Schluß vom
„Ikuta-Jinja-Schrein“
zu Fuß zum Bahnhof „Sannomiya“
dann
von dort
dem „Port-Liner“ zurück
zum Schiff zur Station „Port
Terminal“.
Da
direkt am Cruise-Terminal auch die Station „Port
Terminal“
liegt, konnten wir, dank unserer „Suica-Karte“,
ohne ein Ticket zu lösen, gleich mit dem nächsten „Port-Liner“
zwei Stationen
zum Bahnhof „Sannomiya“ fahren.
Von
dort waren es mit „Google Map“ ca. 10 Min, zu Fuß zum:
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Dieser
Garten ist ein schöner„traditioneller, japanischer
Landschaftsgarten“, mit ein paar Bambusrohr-Wasserspielen, der
seinen Eintrittspreis von 300 Yen pro Person wert ist.
Für
uns wurde die Zeit etwas knapp, da der Garten um 18:00 Uhr schließt.
Gerne wären wir noch etwas länger geblieben.
Während
unseres Rundganges im Park konnten wir ein paar sehr schöne Fotos
von einem jungen Paar in traditioneller, japanischer Kleidung
erhaschen, das sich erst professionell und anschließend, uns zuwinkend,
fotografieren ließ. Danke dem Paar.
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Das
große Tor ist der Haupteingang des Viertels. Genau gegenüber sollte
der Ein- und Ausstieg des Shuttlebusses sein. Wir sahen uns dort um,
konnten aber keinen Shuttle entdecken.
Da
wir sowieso erst später, dann aber mit dem „Port-Liner“
zum Schiff zurück wollten, war es uns egal wo der Schuttlebus
bleibt. Es hatte ja schon auf dem Hinweg nicht geklappt.
Wir
gingen also durch das Tor ins Zentrum und drehten dort ein paar
Runden hin und her.
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ging es dann in knappen 10 Min. Fußweg,
auch über ein paar Treppen, wieder zum
„Bahnhof Sannomiya“.
Von dort, zwei
Stationen mit dem „Port-Liner“, zurück
zur Station „Port
Terminal“ am
Schiffsanleger.
Im
Nachhinein war es ein Glück, dass es zu Beginn mit dem Shuttlebus
nicht geklappt hat.
Wir
hätten auf der ursprünglichen Route es nicht mehr geschafft
den
wirklich schönen „Sorakuen Garden“bei Tageslicht zu
besuchen.
Zurück
auf dem Schiff nutzten wir die Gelegenheit einen letzten Blick von
Deck 16 auf die beleuchtete Kobe-Skyline in Richtung „Kobe
Port Tower und Riesenrad“
zu werfen.
Weiter geht es aber
zunächst mit dem „Kreuzfahrt-Abschnitt“
auf der MSC-Bellissima,
bevor es zum zweiten, aber für uns schönsten „Auf
eigene Faust-Teil“
der Reise geht.
Zitat
aus einer MSC-Email: „Für den
Shuttleservice vom Yamashita-Park zum Terminal fallen keine Kosten
an. Der Shuttle fährt 30 Min. bevor der CheckIn öffnet und verkehrt
bis 2 Std. vor der geplanten Schiffsabfahrt. Feste Abfahrtzeiten gibt
es nicht“
Zitat
ende:
Die
Belissima lag wegen ihrer Größe und Höhe nicht am üblichen
Liegeplatz für Kf-Schiffe. Eine Brücke mit zu geringer
Durchfahrtshöhe versperrt ihr dorthin die Durchfahrt.
Nach
unserer Ankunft mit dem Limousinenbus an der Yamashita-Park
Haltestelle
an der Hauptstraße waren keinerlei MSC-Schilder oder sonstige
Anzeichen zu sehen.
Wo mag die
Shuttlebus-Haltestelle sein?
Wir
warteten eine Weile dort mit unserem Gepäck. Schließlich nahmen wir
uns ein Taxi für 2800 Yen zum: MSC-Liegeplatz
DAIKOKU-FUTO 13,
Daikoku Pier, Tsurumi Ward.
Dort
konnten wir in der Gepäckhalle unsere Koffer einchecken. Unser
CheckIn war dann später nach einer Wartezeit mit einem
Wartenummern-Aufkleber bei MSC in der Cruise-Wartehalle.
Ansonsten
verlief der CheckIn zügig und wir waren dann endlich in unsere
gewählten Kabine.
Die
Koffer kamen auch recht bald in die Kabine, sodass wir uns einrichten
konnten.
Ja,
wir hatten eine „Individual-Anreise“. Trotzdem
fühlten wir uns erstmal von der
MSC-Informationspolitik
schlecht informiert und allein gelassen.
Das
sollte sich später, während der Kf, bei anderen „Gelegenheiten“
(Umroutung) wiederholen.
Nachtrag *1:
Später,
bei unserem Kf-Routen-Aufenthalt in Yokohama und einem Ausflug zum
Yamashita-Park,
stellten wir fest, daß wir zuvor, bei der Anreise zu der
Yamashita-Park Haltestelle,
uns nicht gründlich genug umgeschaut hatten.
Bäume
und Sträucher der Parkanlage versperrten uns den Blick zum
Bus-Bahnhof. Von dort fährt auch der kostenlose Shuttlebus zum
MSC-Liegeplatz vor der Brücke.
Nachtrag Ende.
Mittlerweile
war es 16:30 Uhr und das Abendlicht dämmerte. Bei einem Blick vom
Balkon konnten wir den Fuji, etwas versteckt, neben Wolken und
Hochhäusern, im Abendlicht entdecken.
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Nach
dieser Fotoserie wurde es Zeit für unser Abendessen im Restaurant
„Le Cerisier“:
Dort
hatten wir unseren Zweiertisch zugewiesen bekommen.
Auf
der Bellissima gibt es zwei Essenszeiten. Die Erste ab 17:30 Uhr, die
Zweite ab 20:00 Uhr.
Wir
hatten uns für die Erste entschieden.
Die
Kellner und die Speisenabfolgen sind sehr flott, sodass wir die
„obligatorische Seenotübung“, die noch zu absolvieren war, schon
um 18:30 erledigt hatten.
Die
vorgegebene Seenotübung bestand darin:
Ab 18:15 Uhr sich den
Sicherheitsfilm (der wohl immer läuft ???) im Kabinen-TV anzusehen
und sich anschließend zur„Assemblystation“ zu begeben um
dort die Bordkarte scannen zu lassen.
Das
war dann alles !
Nix
mit Rettungsweste anlegen und nochmal erklären lassen.
Um 19:00 Uhr legte das
Schiff zu unserer Kreuzfahrt „rund um Japan“ ab.
Schon
nach dem Aufstehen sahen wir beim Blick aus dem Fenster, dass es in
Strömen regnete.
So
ließen wir uns Zeit zum
und beim
Frühstück, was uns nach dem gestrigen, anstrengenden Tag auch ganz
gut paßte. So zum späten Vormittag wurde der Regen weniger und
hörte später ganz auf.
Da
waren wir aber schon unterwegs zu unserem ersten Tagesziel:
Dem
„Asakusa-Schrein“
Vom
Terminal 3, Ankunftshalle 2te Etage erreicht man die Asakusa-Station
und den gleichnamigen Schrein am einfachsten mit der „Keikyu
Linie“ die Richtung„Narita-Flughafen“
fährt
und dann an der Asakusa-Station aussteigt.
Vom
Ausgang der Asakus-Station kann man ganz einfach zu Fuß in Richtung
Schrein gehen und dabei Asakusa erkunden.
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Da
uns noch immer die Anstrengung vom Vortag in den Muskeln und Knochen
steckte, beschlossen wir wieder mit der „Keikyu
Linie“ zurück
zum Terminal 3 in unser Hotel zu fahren und noch ein wenig
die
Beine hochzulegen und eine Mütze voll Schlaf zu nehmen
Am
nächsten Tag stand die Weiterreise an.
Abreise
von Tokio, Anreise nach Yokohama zur MSC-Bellissima-Kf
Gleich
nach dem Aufstehen und vor dem Frühstück gingen wir zum
Busticket-Verkauf und reservierten uns 2 Plätze für den stündlich
fahrenden Limousinen-Bus nach Yokohama.
Dann
gings zurück zum frühstücken ins Hotel und später zum CheckOut.
Nach
dem CheckOut konnten wir unser Gepäck, gesichert mit einem Netz und
einer Aufbewahrungsnummer in der Hotellobby lagern. So konnten wir
uns noch im Terminal überall im frei zugänglichen Bereich
umschauen. Wir nutzten u.A. das Observationsdeck, mit Blick auf das
Vor- und Flugfeld und den Bereich mit den verschiedenen Gaststätten.
Dabei
versuchten wir auch unsere erste typische „Beef-Bowl“, die uns
nicht so ganz zusagte.
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Danach
ging es zurück zu unserem Gepäck in der Hotellobby. Auf dem Weg
dorthin hatten wir noch die Gelegenheit einen Blick in Richtung
Fujiyama zu werfen.
Wir
konnten es fast nicht glauben, da war er in der Ferne zusehen.
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Schnell
ein paar Fotos gemacht, dann ging es mit unserem Gepäck weiter zum
Bus-Bahnsteig 8.
Nach
ca. 10 Min. Wartezeit kam unser „Limousinenbus“. Das Gepäck
wurde eingeladen, wir stiegen in den Bus, bezahlten beim Fahrer jeder
800 Yen
mit der „Suica-Karte“
.
Die
Fahrt nach Yokohama, zur Haltestelle Yamashita-Park,
dauert ca. 40 Min.
Bis hierher der erste
„Auf
eigene Faust-Teil “ der Reise
Falls ich mich aufraffen kann, schreibe ich in einem oder
gar zwei weiteren Teilen von den Erlebnissen auf der Belissima-Kf
und den zweiten "Auf eigene Faust Teil" in
Kobe und Kyoto"
Noch nicht ausgeschlafen aber voller
Entdecker-Erwartung, nicht nur wegen des oft beschriebenen
Komfort WC-Beckens mit Popo-Spülung, ging es erst mal zum
Frühstück.
Ja, hier zeigten sich schon die ersten
Unterschiede zu europäischen Hotels. Obwohl das Hotel zur gehobenen
Klasse gehört, fällt das Continental-Frühstück doch etwas anders,
als bekannt aus.
Es gab weit überwiegend japanische
Speisen. Selbst das allseits bekannte Rührei ist etwas anders
zubereitet, schmeckte aber. Wir blieben weitestgehend bei unser
gewohnten Abfolge der Speisen mit Kaffee, Toastbrot und Rührei und
verzichteten, auch aus zeitlichen Gründen, auf eine kulinarische
Erweiterung unseres Frühstücks.
Schließlich warteten Tokios
Sehenswürdigkeiten auf uns.
Damit man für seine Fahrten nicht
ständig Tickets lösen muß und dann auch fast alle Bahnen und Busse
benutzen kann, empfiehlt es sich eine „Suica“-Bezahlkarte“
an einem dafür besonderen Ticket-Automaten zu kaufen und sie dabei
gleichzeitig aufzuladen.
Man kann nur mit Bargeld (Münzen /
Scheine) die Karte kaufen und aufladen.
Beim Kauf dieser Karte kann man einen
der am Automaten angezeigten Beträge:
zwischen 1000 und 10000 Yen wählen
Mit dieser Karte kann man auch in
vielen Läden bezahlen, nicht nur in Tokio, z.B. auch in Kobe oder
Kyoto. Die Karte hat eine Gültigkeit von 28 Tagen. Also nicht
zuviel aufladen, lieber später nachladen. Wir kauften jeder
unsere Suica-Karte im Terminal 3 / Ankunft in der 2ten Etage in der
Nähe bei den Bus-Ticket-Schaltern.
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Zur Benutzung einer der vielen
Bahnlinien hält man die Karte an der Zugangssperre kurz auf das
beleuchtete Fenster. Dabei wird der dann, auf der Karte, noch
verfügbare Betrag angezeigt. Bei Beendigung der Fahrt hält man an
der Ausgangssperre wieder die Karte auf das beleuchtete Feld und es
wird dann wieder der dann jetzt noch verfügbare Betrag
angezeigt.
Unser erstes Ziel für diesen Tag, in
unserem zeitlich ehrgeizigen Besuchsprogramm war
der „Meiji-Schrein“,
der zu den 10 beliebtesten Sehenswürdigkeiten Tokios zählt.
Ausgehend
vom Hotel im Terminal 3 fuhren wir mit Keikyu Linie vom Bahnsteig 2
in 18 Min. zur Station „Shinagava“. Dort stiegen wir in die „JR
Yamanote-Linie auf Bahnsteig 3“ um und fuhren weiter zum
Zielbahnhof „Harajuku“. Vom „Ausgang Omotesando“
sind es ca. 10 Min. Fußweg bis zum „Meiji-Schrein“.
Auf dem Weg zum Schrein durchschritten
wir 3 Tori und kamen noch an verschiedenen Blumen und Bonsai
Präsentationen vorbei,
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Nach vielen Eindrücken und Fotos wurde
es Zeit sich unserem zweiten Tagesziel zuzuwenden, um:
„Vom
Shinjuku Rathaus kostenlos über Tokio blicken“
Den Meiji-Schrein verließen wir über
einen Seitenweg, mit einem kleinen Parkplatz zu einer Allee, die uns
nach ein paar hundert Metern grobe Richtung Yoyogi-Station führt.
An der Yoyogi-Station stiegen wir in
die „Toei Oedo-Linie am Bahnsteig 2“ und fuhren in 4 Min.
und 2 Stationen bis zum „Bahnhof
Tocho-mae“.
Angekommen, ging es am Ausgang A2 oder
A4 nach links, ca. 150 m zum Gebäude mit den zwei Türmen.
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Hier muß man sich entscheiden: Nord-
oder Südturm. Wir wählten den Süd-Tum ohne Restaurant, dafür mit
360 Grad Rundblick.
Wir benutzten den Eingang, rechts
vorbei, an den vielen, dort in Reih und Glied, am Boden sitzenden
Personen (Obdachlose, Bettler ?) Richtung Fahrstuhl.
Der Zugang zu den Fahrstühlen liegt in
der Kelleretage 1BF.
Vor den Fahrstühlen wird eine kurzeTaschenkontrolle durchgeführt.
An den beiden Fahrstühlen wurde die
zulässige Fahrstuhl-Personenzahl abgezählt, die jeweils ohne
Zwischenstopp auf die Aussichtsetage im 51.ten Stock befördert
wurde.
Hier konnten wir, ohne zeitliches
Limit, Tokio von oben betrachten.
Leider konnten wir, wegen Wolken in der
Ferne, den „Mount Fuji“ nicht.sehen.
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Nach einem langen Rundgang dort oben
fuhren wir mit dem Fahrstuhl wieder runter zum Ausgang des
Süd-Turmes.
Vom Süd-Turm ging es zu Fuß
zurück, wieder vorbei am Bahnhof Tocho-mae-Ausgang, knapp 1 Km
zur „Shinjuku-Station“ und
zu unserem dritten Tagesziel.
Die bekannte „Shibuya-Kreuzung“
Vom riesigen „Shinjuku-Bahnhof“ mit
den vielen Bahnlinien, fuhren wir mit der
„JR Shonan-Shinjuku-Linie vom
Bahnsteig 1“ eine Station (5 Min) zur Shibuya-Station.
Die „Shibuya-Kreuzung“
befindet sich direkt vor dem „JR-Hachiko-Ausgang 8“.
Wir besuchten verschiedene Stellen, um
das Geschehen auf der Kreuzung zu beobachten.
Wie in verschiedenen Berichten
gelesen, bieten sich an:
Starbucks am Shibuya-Ausgang 6-3,
Magnet-Kaufhaus am Shibuya-Ausgang7-1, Fahrstuhl in 8te Etage, dann ein paar Stufen zur
Aussichtsplattform. Eintritt 550 Yen dafür gibt’s dann einen
Softdrink.
Wir begnügten uns mit verschiedenen
frei zugänglichen Standpunkten.
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und das nachmittags um 15:00 Uhr. Wir
haben nicht auf die Feierabend-Stunden gewartet um uns dann erst das
„Menschen-Gewimmel“ anzusehen.
Nach einer Weile mit vielen (Serien-)
Fotos von dem „Menschengewusel“ wollten wir weiter zu
unserem vierten Tagesziel.
Roppongi
Hills mit dem Tokyo-Tower
Von der „Shibuya-Station“
ging es mit der „Tokyo Metro Ginza-Linie“ Richtung
„Asakusa“ bis
zur „Aoyama-itchome-Station“.
Dort stiegen wir in die „Toei Oedo-Linie auf Bahnsteig 1“
um, fuhren zur Roppongi-Station. Fahrzeit 14 Min.
Roppongi-Hills, als Teil des berühmten
Vergnüguns-Viertels Roppongi, liegt es neben der
Roppongi-Station.
In ein paar Gehminuten und ein paar
Treppen erreicht man diesen Bereich. Hier befindet sich u.A. der 238m
hohe Mori-Tower, eines der höchsten Gebäude in Tokio mit einer
Aussichts-Plattform und dem Mori-Art Museum. Es kostet Eintritt und
ist nur mit dem Museum kombinierbar.
Wir machten uns aber zielstrebig
Richtung „Tokyo-Tower“ auf den Weg, um ihn noch
unbeleuchtet und später dann beleuchtet zu fotografieren.
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Nach ca. 20 Min. warten wurde
Beleuchtung am Tower eingeschaltet. In der Zwischenzeit hatte sich
schon am besten Aussichtspunkt auf den Tower eine Menschentraube
gebildet. Nun galt es einen günstigen Augenblick für ein passendes
Foto zwischen all den hochgehaltenen Handys zu erhaschen.
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Irgendwie gelang es mir, von weiter
hinten, hoch gekrabbelt auf einen Mauerabsatz und festgeklammert am
stabilen Zaun ein paar Schnappschüsse zu machen.
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Das sollten aber für diesen Tag die
Letzten sein, denn:
Nachdem wir, nach unserem Frühstück,
so um knapp 10:00 Uhr, unser Hotel im Airport verlassen hatten, es
jetzt 16:47 Uhr ist, in der Zwischenzeit nichts gegessen, nur
etwas Wasser getrunken hatten, knurrte der Magen heftig. Zufällig
sahen wir auf dem Weg zur Roppongi-Station ein
McDonald-Schild.
Egal, obwohl wir jetzt schon auf dem
Rückweg zum Hotel waren, haben wir uns jeder erst mal ein
Big Mac Menü gegönnt.
Nach der „opulenten“ Mahlzeit ging
es dann direkt zur Roppongi-Station.
Von dort mit der „Toei Oedo Linie“
3-Stationen bis zur Daimon-Station.
Dort stiegen wir um in die „Toei
Asakusa-Linie Bahnsteig 1“ und fuhren zum Haneda-Airport
in.unser Hotel.
Angekommen im Hotel, waren wir total
geschafft. Obwohl es in den Bahnhöfen, zwischen den einzelnen
Linien auch viele Rolltreppen gibt, bleiben mehr als genug
normale Treppen übrig.
Uns schmerzten die Füße für gefühlte
1000 Treppen. Diese Treppen zu den verschiedenen Linien, führen mal
„wer weiß wie weit“ hinunter unter die Erde und dann mal
wieder ganz hinauf.
Jedenfalls wollten wir so schnell wie
möglich ins Bett, versäumten Schlaf nachholen, damit wir für den
nächsten Tag einigermaßen fit sind.
RB - Japan auf eigene
Faust Teil1 und mit MSC-Belissima vom 09.11 bis 28.11.2023
Vorwort:
Aus übermütiger Reiselust hatten wir
unsere Japan-Reise schon im Frühjahr als reine Flugreise mit
Hotelaufenthalten geplant und auch so gebucht.
Unser Übermut entstand und wurde
beflügelt durch mehrere Gespräche, mit zwei verschiedenen Paaren
auf unserer HongKong- Kreuzfahrt (Kf ) mit TUI-MS5 vom 12.04 bis
26.04.2023.
Auf jener Kf besuchten wir u.A.
Nagasaki und Kagoshima. Dort hatten wir auch unsere ersten sehr
positiven Japan-Erlebnisse, über die ich schon in meinem
dazugehörigen RB berichtet habe.
In jenen, voneinander unabhängigen
Gesprächen, wurde uns berichtet, wie einfach es ist, auch ohne
japanisch zu können, dort zu reisen und klarzukommen.
Zudem, wenn es doch mal notwendig
werden sollte, bekommt man von den sehr freundlichen und hilfsbereiten Japanern immer irgendwie Hilfe.
Unser Entschluss zu einer Japanreise
war gefallen:
Zurück von jener Kreuzfahrt (Kf), ging
es daran, die Japan-Reise zu planen.
Als Reisezeit wählten wir die Zeit
aus, in der die Bäume in ihren herbstlichen Farben leuchten. Passend
dazu haben wir dann auch die Hotels, sowie die entsprechenden
„Multistopp-Flüge“ gebucht.
Von vorn herein war klar, wir wollten
erst Tokio besuchen und danach dann weiter nach Kyoto, um zum Schluss
von Osaka aus nach Hause zu fliegen.
Zwischen dem Zeitpunkt der euphorischen
Buchung und der Reise lag ja noch ein halbes Jahr.
In dieser Zwischenzeit kamen uns erste
Bedenken:
Wie werden wir mit den dortigen, doch
andersartigen Mahlzeiten klarkommen?
Erstmal beruhigten wir uns damit: Es
gibt ja auch dort „Mc Donalds“.
Trotzdem blieben Zweifel im Hinterkopf.
Zufällig hielten wir Ausschau, bei
verschiedenen Kf-Anbietern im Internet, nach einer weiteren Kf.
Dabei fiel uns die MSC-Belissima-Kf auf, die zufällig zu unseren schon gebuchten Flügen paßte.
Wir überlegten nicht lange und buchten
diese 11-tägige MSC-Kf vom 13.11. bis 24.11.2023.
So blieben uns noch ein paar Tage
Kf-Vorprogramm in Tokio und am Ende der Kf ein paar Tage
Nachprogramm in Kyoto, bevor es dann am
27.11. von Osaka aus nach Hause geht.
Durch diese Änderung der Reiseplanung
war auch das Problem der „andersartigen“ Mahlzeiten für die
meisten Tage gelöst. An den übrigen Tagen muss notfalls „Mc
Donald“ herhalten.
So war unsere Überlegung.
Anreisestart:
Ein 6-stündiger Flug mit Emirates
brachte uns von Hamburg nach Dubai.
Nach einem 2-stündigen Zwischenstopp
ging es mit einem 8-stündigen Flug weiter nach Tokio.
Am Haneda-Airport landeten wir
pünktlich um 22:30 Uhr. Die Einreisekontrolle war nach ca. einer
knappen Stunde „Warteschlangen-stehen und Fingerabdruck-nehmen“,
sowie
dank des bereits zu Hause erhaltenen
und ausgedruckten Online-Einreise-QR-Codes schnell erledigt.
Die Gepäckausgabe verlief danach recht
zügig.
Es folgte aber noch die Zollkontrolle:
Leider hatten wir zu Hause, beim Lesen
der Erklärung zur Zollkontrolle, etwas falsch verstanden.
Wir hatten die Erklärung so
interpretiert, dass man nur eine Zollerklärung abgeben muß, wenn
man
anmeldepflichtige
Waren einführt.
Diese
Annahme ist falsch. Man muß immer eine Zollerklärung
abgeben.
Hätten wir das richtig verstanden, so
hätten wir schon von zu Hause aus
eine gemeinsame
„Online-Zollerklärung“ abgeben können.
Dafür bekommt man nämlich als
Bestätigung einen weiteren QR-Code, den man dann, später
vorOrt, an einem „Zoll-Qnline-Ausgang“
vorzeigen kann. Damit ist dann auch die Zollformalität schnell
erledigt.
So mußten wir aber ein gemeinsames
Zollformular, das dort vor Ort ausliegt suchen, ausfüllen und uns
wieder in die lange Warteschlange zur Abgabe der Erklärung und zum
vorzeigen des Passes einreihen.
Erst danach war die Einreise endlich
erledigt.
Von der langen Anreise total geschafft
wollten wir nur noch schnell in unser Flughafen-Hotel.
Da wir, trotz später Stunde, nicht die
einzigen anreisenden Hotelgäste waren, mußten wir uns auch hier
wieder in die Schlange vor dem CheckIn-Automaten einreihen.
Der eigentliche CheckIn war aber dank mehrere Automaten und der Hilfe
einer freunlichen Dame schnell erledigt.
Endlich, um 00:30 im Zimmer wo das Bett
wartet.
Nun konnte nach einem kurzen Schlaf
unser 3-tägiges Tokio-Vorprogramm beginnen.