Beiträge von Wortguthaben

    Liebe Admins, aufgrund der umfangreichen Löschungen der Bilder aus dem Inneren (zum Teil auch von Außendecks) der Schiffe (insbesondere aus dem Inneren der im Freien stehenden Schiffe) nur vorsorglich eine kurze Frage:

    Warum sind Innenaufnahmen von Kreuzfahrtschiffen erlaubt, aber nicht aus anderen Schiffen, die von der Öffentlichkeit besucht werden können und keine Kunstwerke o.ä. zeigen? Aus rechtlicher Sicht ist mir das nicht recht nachvollziehbar...

    5.Tag - Tallin (Teil 2)


    Bis ungefähr 15:00 Uhr waren wir auf dem Domberg und in der unteren Altstadt unterwegs – dabei sind doch einige Kilometer zustande gekommen. Und da insbesondere für den Jüngsten Altstadtbesichtigungen zwar nicht uninteressant, aber doch nicht zwingend tagesfüllend sind, haben wir die lange Liegezeit genutzt, um noch spontan ein weiteres Ziel anzufahren (schließlich folgen in den nächsten zwei Tagen gleich zwei weitere Städte):

    Das estnische Maritime Museum am und im ehemaligen Wasserflugzeughafen (Sea Plane Harbour).

    Ein Tipp für alle, die nicht nur die schöne Stadt besuchen wollen, sondern die (reichliche) Zeit nutzen möchten, um noch einen weiteren (lohnenden!) Programmpunkt zu haben. Wer „Sea Plane Harbour Tallin“ googelt, findet das leicht. Hingekommen sind wir mit (fast schon erschreckend) günstiger Uber-Fahrt schnell und einfach.

    Im und am Hafenbecken und den ehemaligen Hangars der Wasserflugzeuge stehen zahlreiche Schiffe und U-Boote zur Besichtigung bereit, dazu gibt es eine moderne, gut aufbereitete und für alle Altersgruppen interessante Geschichte der (überwiegend militärischen) Seefahrt.

    Die Schiffe dienten teils der zivilen Nutzung wie ein alter Dampfeisbrecher,

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    teils der militärischen und sind mit dem einmaligen Ticket frei zugänglich und können besichtigt werden.

    Nach einem leckeren Getränk auf der Terrasse des Museumscafés ging es "heimwärts". Zurück zum Hafen (mit modernem Cruiseterminal) ging wiederum mit einem Uber. Der sehr nette Fahrer hat uns viel vom Baltikum und der Geschichte Estlands erzählt. Als wir ihm erzählt haben, dass es am nächsten Tag nach Helsinki geht, meinte er, dass die Sprachen eng miteinander verwandt seien – während die Esten das Finnische also ganz gut verstehen, wollen die Finnen hingegen dieses Sprachverständnis nicht recht erwidern– er meinte mit einem Zwinkern, dass das große Bruderland wohl etwas faul sei.

    Zurück zum Schiff also, gegen kurz nach 19:00 Uhr.

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    Eigentlich wollten meine Frau und ich am späteren Abend noch mal ohne die Jungs in die Stadt, um in einer Weinbar oder so das abendliche/nächtliche Tallinn zu erleben - aber nach den vielen Metern waren die Bars an Bord doch zu verlockend – wir sind also da geblieben und haben dann zu später Stunde

    Hüvasti Tallin

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    gesagt. War ein ebenso voller wie erlebnisreicher und schöner Tag!

    5. Tag – Tallinn

    Puh, aktuell ist hier bei der Arbeit so ein bisschen der „Wiesofährstduauchinurlaub“-Stress ausgebrochen, von daher dauert das mit dem Reisebericht doch etwas länger als gedacht. Aber gut, ohne Arbeit kein Kreuzfahren, von daher…

    Zumindest der erste Tallin-Teil folgt jetzt.

    Heute Morgen hieß es jedenfalls Guten Morgen Estland,

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    guten Morgen Tallinn.

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    Bei schönstem Sommerwetter haben wir in Tallinn festgemacht, die Kreuzfahrtschiffe legen hier schön nahe der Altstadt an, so dass man unproblematisch in die Stadt bummeln kann. Das war auch unser Plan, Unterstadt und Domberg auf eigene Faust.

    Damit haben wir uns aber zunächst etwas Zeit gelassen: Unsere Liegezeit ging bis 23:59 Uhr, so dass es „hinten raus“ völlig entspannt war. Zeit für ein nicht so schnelles Frühstück war also auf jeden Fall.

    Danach ging es rein, zunächst vorbei an der dicken Margarete

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    und den deutlich schlankeren Drei Schwestern

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    ging es zuerst in die Unterstadt.

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    Hier sind wir an schönen Gebäuden und Fassaden,

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    kleinen Häuschen

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    und dem Rathaus vorbeigeschlendert,

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    bis wir den Domberg „bestiegen“ haben.

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    Dort haben wir sowohl die Domkirche

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    als auch die orthodoxe Alexander-Newski-Kathedrale besichtigt.

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    Beides lohnende Besichtigungen. Vor allem die zahlreichen Wappenepitaphe der (deutschbaltischen) Adelsfamilien machen die Domkirche und ihre Ausstattung zu etwas Besonderem. Vom Turm aus

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    hat man dann noch einmal einen schönen Blick auf die benachbarte Kathedrale

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    und das hinter der Olai-Kirche in der Ferne liegende Schiff.

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    Eingekehrt sind wir (rustikal, aber in Ordnung) gegen Mittag im Restaurant Domberg (auch hier an vielen Orten historische Spuren mit deutschem Bezug),

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    bevor wir dann wieder durch die Unterstadt spaziert sind.

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    Durch hübsche, schmale Gassen

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    ging es Richtung Stadtmauer. Dort ging es sowohl eng hoch

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    als auch wieder eng runter

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    Hübsch ist es dort aber trotzdem.

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    Die Esten teilen meine Sympathie für Sachsen offenbar – und zwar so sehr, dass sie Sachsen und Deutschland in ihrer Sprache gleichsetzen;)

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    Soviel zur Stadtbesichtigung – am frühen Nachmittag (lange Liegezeiten haben was!) haben wir dann noch kurzfristig einen weiteren Programmpunkt aufgenommen, dazu aber später mehr!

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    Hallo User123 ,

    ich war da ein, zwei Mal mit dem Kleinen Currywurst essen.

    Von der Raumaufteilung her ist das nicht so toll, finde ich:

    Die Mein-Schiff-Bar ersetzt ja die Tui-Bar. Und die SchauBar gleich mit. Großer Andrang also.

    Und anders als beim Tag und Nacht, das separat war, geht das Bistro (als Nachfolger) räumlich in die MeinSchiff-Bar über. Schön für die Barbesucher: Mehr Platz. Wenn man indes abends nur mal rasch ein Häppchen essen will, ist es dort oft so voll, dass man keinen freien Tisch bekommt. Für die „späten Snacker“ etwas schade.

    4. Tag - Seetag

    Schon der zweite Seetag dieser Reise, allerdings kam er uns recht willkommen, damit sich alle Mitglieder der Reisegruppe regenerieren konnten.

    Nach dem Frühstück ging es zum Sport, danach passierte nicht wirklich viel.

    Entspannen,

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    Schach spielen, vorlesen, abhängen in den wiederum recht leeren X-Bereichen

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    und Touren im und ums Schiff.

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    Nach dem Abendessen haben meine Frau und ich mal die Captainsbar besucht. Eine ohne Zweifel sehr schöne Bar am Bug des Schiffes, sehr große Fenster, tolle Raumwirkung, nicht übermäßig besucht. Die Cocktails waren hübsch anzuschauen, meine Frau hat gleich eine ganze Badewanne ausgetrunken.

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    So ganz kann ich das „Bohei“ von Tui um die Cocktails aber nicht nachvollziehen. Sie sind gut, aber leben natürlich auch von der Show, die beim Servieren gemacht wird. Mir ist (geschmacklich) ein echter Klassiker doch etwas lieber, aber ein Besuch ist schon recht nett und lohnt. Das Captains-Bar-Paket, bei dem man für einen Tag EUR 69,00 dafür bezahlt, Cocktails und Co. unlimitiert zu trinken, werden wir aber mit Sicherheit nicht buchen.

    Später, nach Sonnenuntergang,

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    haben wir mit dem Jüngsten bei der X-Bar noch ein Gesellschaftsspiel gespielt – und er hat gewonnen! Sogar den Hauptgewinn, ein Motorrad!

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    Nein, im Ernst: Das war eine nette Überraschung und ein schönes Geschenk vom Barkeeper für ihn. Anstrengend war nur, dass meine Frau und ich vorher mehrere Flaschen von dem Zeug leeren mussten, damit genügend Radkappen zur Verfügung standen …

    Da man an Seetagen ja mehr Zeit hat, sich einen Eindruck von Schiff zu verschaffen, hier noch ein paar Eindrücke, die bei uns hängen geblieben sind.

    Der zweite Pool fehlt. Auf den älteren Schiffen wird dieser ja häufig von Kindern und Jugendlichen genutzt, was zu einer meist recht sinnvollen Trennung von Schwimmern und Tobern führt. Hier gibt es nur einen Pool, die einseitig verglaste Badewanne auf dem Agoradeck, die TUI etwas übertrieben Infinitypool nennt, ist wirklich kein Ersatz.

    Überhaupt konnten wir mit dem Agoradeck nicht viel anfangen, es ist zwar gut für die abendlichen Partys geeignet, tagsüber aber war es mehr oder weniger eine ungeordnete Ansammlung von Sitzgelegenheiten.

    Was ich beim Pool wiederum störend finde, ist, dass an einer der beiden Kopfseiten des Beckens eine Art Bar mit Barhockern und entsprechendem Badtisch montiert ist. Beim Schwimmen schwimmt man also in einer Richtung immer auf die Gäste zu, die dort mit einem Glas in der Hand direkt auf den Pool schauen. Irgendwie ist das etwas komisch, finde ich, man schwimmt direkt „aufs Publikum“ zu.

    Gut gefallen hat uns dagegen die Barista Bar auf Deck 3. Zwar zuzahlungspflichtig, aber sehr guter Kaffee, mit den offenen Decks darüber und den großen Fenstern ein schöner Ort, um nachmittags mit guter Klaviermusik am Flügel begleitet. Hier waren wir nachmittags öfter mal, der Cappuccino hat meiner Frau am besten geschmeckt. Die Schokotrüffel waren aber auch gut…

    Was macht übrigens ein 17jähriger, der nicht richtig satt wird? Er geht zum Griechen. Und bestellt sich dort Gyros.

    Doppelte Portion.

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    Die Karte des griechischen Restaurants ist zwar etwas kurz, aber an der Qualität hatten wir nichts zu mäkeln.

    Morgen Tallin!

    3. Tag - Gdingen/Gdynia (Teil 1 – Marienburg)

    Wird Zeit, dass es sich hier langsam einmal weitergeht…

    …zumal es vom zweiten Teil unseres Polentages gar nicht so viel zu berichten gibt.

    Kurz nach halb zwei ging es von Malbork mit dem Zug zum Hauptbahnhof in Danzig, dort sind wir nach halbstündiger Fahrt um kurz nach zwei angekommen.

    Der Schwerpunkt lag bei diesem Hafen beim Besuch der Marienburg, so dass wir uns in Danzig darauf beschränkt haben, etwas durch die Altstadt zu schlendern.

    Das geht von Gdansk Glowny aus völlig unproblematisch, der Weg in die „Rechtstadt“ ist kurz. Vorbei an schönen Gebäuden

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    und Markthallen

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    ging es in die Stadt, sehr belebt, auf den Straßen war Markt mit einem abwechslungsreichen Angebot.

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    Wir sind zwischen dem Langgasser Tor

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    und der Grünen Brücke

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    hin und her spaziert, haben uns an den gut erhaltenen (oder besser: gut restaurierten) Gebäuden

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    und Fassaden gefreut

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    Lohnend ist eine Besichtigung der St. Marienkirche mit ihrem markanten Turm:

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    Danach sind wir am Langen Markt zum Essen und Trinken eingekehrt und mussten feststellen, dass

    a) Bier in Polen gut schmeckt und
    b) Es auch in Restaurants in Touristenfallenlage noch ein aus deutscher Sicht gutes Preis/Leistungs/-Verhältnis gibt.

    Hübsche Bahnhöfe haben die hier im Norden Polens!

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    Aber diese Backsteinoptik mag ich eh gern.

    Hübsch auch die altertümlich anmutenden Fahrplanrollen am Bahnhof.

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    Einziger Schönheitsfehler unseres Danzigaufenthalts: Keinerlei Kontakt mit Danziger Goldwasser! Aber man muss ja auch Rückkehrgründe schaffen ;)

    Vom Bahnhof in Gdingen haben wir dann ein Taxi genommen und das Schiffchen genauer von außen inspiziert.

    Lang, aber nett anzuschauen.

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    Ja, auch von hier ein manierlicher Anblick.

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    Aber so von hinten drauf, ich weiß ja nicht. Kein Bodyshaming – aber die Relax hat einfach ein etwas zu breites, naja, Hinterteil, um als wirklich elegantes Schiff durchzugehen…

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    Das Auslaufen haben wir uns vom X–Sonnendeck angeschaut und uns gefreut, dass alles so gut geklappt hat sehr schöne Ziele, sehr gutes Wetter und unser Jüngster hat auch prima durchgehalten.

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    Nach dem Abendessen im Atlantik (wieder mit durchaus respektabler Warteschlange) habe ich zu späterer Stunde noch eine kleinere „Eine Bar – ein Bier“-Runde mit dem Mittleren gedreht. War lustig. Und an Seetagen muss eh keiner früh raus!

    Wer von Gdingen auf eigene Faust nach Danzig oder zur Marienburg will, sollte nicht mit dem Shuttle von TUI fahren. Zum Bahnhof in Gdingen geht es mit dem UBER schnell und sehr preiswert, nach Danzig (und zurück) gehen sehr (!) häufig Züge, diue Fahrt geht schnell, die Züge sind top. Und auch weiter nach Malbork geht es ohne Probleme regelmäßig.

    Morgen steht Erholung am Seetag auf dem Reiseplan, bevor es dann mit Tallinn, Helsinki und Stockholm gleich im Dreierpack weitergeht.

    3. Tag - Gdingen/Gdynia (Teil 1 – Marienburg)

    Kurz vor 7:00 Uhr haben wir bei strahlendem Sonnenschein pünktlich den Hafen von Gdingen erreicht.

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    Gerade rechtzeitig zu unserer Reise hat die UNESCO das moderne Stadtzentrum von Gdingen in die Liste des Welterbes aufgenommen. Begründet wurde diese Aufnahme unter anderem mit dem „Bruch der modernistischen Architektur mit dem Historismus“ – aus diesem Grunde ist die Besichtigung der Innenstadt bestimmt für architektonisch einschlägig Interessierte zu empfehlen, wir hingegen wollten auf unserer Reise mit Sicherheit keinen „Bruch mit der Architektur des Historismus“ vollziehen – und haben uns aus diesem Grunde für andere Ziele entschieden.

    Wir waren noch nie in Danzig – haben aber auch noch nie die Marienburg besucht. Im Ergebnis haben wir uns entschieden, den Schwerpunkt auf die Marienburg zu legen, sie gilt nicht nur als größte Burg der Welt, sondern auch als größter Backsteinbau Europas (und ist schlussendlich auch UNESCO Welterbe, nur eben ohne architektonischen Bruch).

    Wie alle Ausflüge haben wir die Tour auf eigene Faust unternommen, was auch unproblematisch möglich war.

    Für Interessierte einige Infos zur Umsetzung:

    Ich hatte bereits im Vorfeld einen Zug gebucht. Angelegt hat das Schiff um 7:00 Uhr, Abfahrt des Zuges in Gdingen war um 8:17 Uhr – gut zu schaffen. In Polen scheint es ähnliche Frühbucherrabatte zu geben wie in Deutschland – wir haben bei dieser recht früh reservierten Fahrt für vier Personen einschließlich Sitzplatzreservierungen rund EUR 19,00 (einfache Fahrt nach Malbork) gezahlt. Ticket gab`s aufs Handy.

    Auch die Eintrittskarten mit Einlass mit Zeitfenster für den Einlass von 10:00 Uhr bis 10:30 Uhr (der Zug sollte um 9:34 Uhr ankommen, der Fußweg beträgt keine 20 Minuten) wurden auf der mehrsprachigen Webseite der Burg einige Tage im Vorfeld besorgt (260,00 Zloty - rund EUR 60,00 für uns vier / mit Besichtigung der gesamten Anlage, nur außen ist preiswerter).

    In den Tag gestartet sind wir allerdings mit einem Handicap: Der Jüngste hat geschwächelt. Er fühlte sich tatsächlich recht warm an, war schlapp, auch frühstücken wollte er gar nichts. Was also tun?

    Nach Tagung des Familienrats: Wir versuchen es - und wenn es nicht (mehr) geht, wird abgekürzt oder abgebrochen. Um das Ganze etwas zu erleichtern, haben wir am Schiff ein Uber bestellt und sind damit zum Bahnhof von Gdingen gefahren. Nach wenigen Minuten Wartezeit kam der Wagen – und der Preis hat mich umgehauen: Reiner Fahrpreis ohne Trinkgeld: Weniger als EUR 4,00. Uber in Polen schlägt als Transportmittel preislich alles, so mein Eindruck.

    Angekommen in Malbork/Marienburg sind wir pünktlich (wir sind ja nicht in Deutschland…) und haben gleich mal vorsorglich die Bahnhofsapotheke aufgesucht, um gewappnet zu sein…

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    Vom Bahnhof sind es bis zur Marienburg wie gesagt keine zwanzig Minuten zu Fuß. Wir hatten Glück und konnten die Hälfte der Strecke mit dem (kostenlosen) Bus der Linie 1 vom Bahnhof Richtung Innenstadt zurücklegen, danach ging es gemütlich zur Burg, die wir vor dem allgemeinen Ansturm (es wurde deutlich voller im Laufe des Vormittags) erreichten.

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    Vorbei an den äußeren Befestigungsanlagen

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    ging es zunächst über die Brücke

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    durchs Tor

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    in den Innenhof.

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    Innenaufnahmen sind ja leider (so wie auch Aufnahmen von ausgedruckten Tagesprogrammen ;)) nicht möglich, so dass ich nur schreiben, nicht aber fotografisch beweisen kann:

    Eine Besichtigung lohnt sich sehr!

    Tolle Räumlichkeiten, hochinteressante Geschichte, schöne Ausstellungsstücke (u.a. mit mittelalterlichen Waffen und Rüstungen auch für Jüngere viel dabei), wunderbare Decken und Gewölbe. Ein echtes Highlight, in den Räumen und auf dem Gelände kann man leicht einige Stunden verbringen.

    Wir waren mit Audioguides und ohne Führung unterwegs. Das würde ich auch definitiv wieder so machen: Die (auch deutschsprachigen) Audioguides, die im Eintrittspreis inkludiert sind, sind GPS-gesteuert und funktionieren sehr gut. Das Gerät „weiß“, wo man ist, ortet jeden kleinen Raum richtig zu und kommt auch prima damit klar, wenn man mal abkürzt oder einen Raum zurückläuft. Sehr schön gemacht, auch mit Hinweisen auf dem Display.

    Abschließend noch ein paar Außenaufnahmen der Anlage:

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    Nach der ausführlichen Besichtigung sind wir noch kurz auf die Fußgängerbrücke über die Weichsel spaziert, um das Schloss von der Flussseite aus zu sehen.

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    Danach ging es durchs Städtchen (mit einem Stopp bei McDonalds für den Jüngsten – kulinarische Durchhaltebelohnung quasi…) zurück zum hübschen Bahnhof von Malbork,

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    an dem unter anderem ein historischer Gruß aus der Heimat prangt.

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    Mit dem Zug ging es dann recht flott nach Danzig, davon im nächsten Beitrag!

    dänemarker

    Ich bin zwar nicht unbedingt ein "erfahrener Suitenbucher", war aber gerade auf der Relax in den Suitenbereichen unterwegs. Einige Eindrücke findest du hier:

    Reisebericht Ostsee vom 2. bis zum 12. August 2026 / Mein Schiff Relax

    Nach 19:00 Uhr gibt es in der X–Bar nur noch die regulären Bargetränke, kein Champagner etc - zumindest nicht ohne Zahlung. Wir sind aber trotzdem gut durch die Abende gekommen ;)

    Ein Seetag bietet sich natürlich auch dafür an, die X-Bereiche an Bord genauer zu inspizieren. Da es zu diesem Thema im Forum vor einiger Zeit (Stichwort: X-Pass) ja recht kontrovers Hin und Her ging, mal etwas ausführlicher zu diesem Bereich.

    Vorweg: Ich war wirklich positiv überrascht:

    Vom X–View hatte ich ja bereits berichtet. Beim nachmittäglichen Vorlesen mit dem Jüngsten in der X-Lounge stellte sich die Auslastung am heutigen ersten Seetag so dar:

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    Im Außenbereich des X–Coast, in dem meine Frau den Kabinenservice abgewartet hatte, sah es vormittags nicht viel anders aus:

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    Und als wir uns nachmittags zum Spielen hinten auf Deck 6 beim X–Coast über das Schraubenwasser gesetzt haben, war es auch nicht viel anders.

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    Und an jedem Tag, ob Hafen– oder Seetag, gilt: Ein Glas Champagner trinkt man hier stets an einem schönen Platz, da ist immer ordentlich was frei.

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    Etwas skurril kam es mir mit der geringen Auslastung vor, als wir am Tag des Stockholmbesuch abends in der Sonne durch die wunderschönen Schäden gefahren sind. Zunächst waren auch andere Gäste da, aber das änderte sich rasch (wahrscheinlich wollten die schnell in die Schlange vorm Atlantik…) – hier ein Bild des Außenbereichs des X–Coast um kurz vor 19 Uhr, mitten in den sonnenbeschienenen Schären.

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    Wirklich einziges Manko: Die Sitzgelegenheiten sehen zwar schick aus, sind aber nur mit einem Kissen im Rücken gemütlich. Und die Zahl der entsprechenden Kissen war auf dieser Kreuzfahrt zu gering, da musste man immer „auf die Jagd“ gehen.

    Und abends, in der X-Bar? Nie richtig leer und öde, immer Gäste da, aber auch hier waren immer (hinreichend!) Plätze frei, so dass der abendliche Blick über das X–Sonnendeck zumeist so aussah:

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    Als wir einmal im X–View zum Frühstück keinen Platz im Innenbereich bekommen haben (es war recht windig), sind wir kurzerhand runter ins X-Coast, dort hatten wir dann die Möglichkeit, unter verschiedenen Tischen zu wählen und haben uns (wiederum an einem Seetag gegen 9:30 Uhr) für einen Vierertisch am Fenster entschieden.

    Das hätte ich so (auf einem derart großen Schiff mit doch nicht wenigen Juniorsuiten und Suiten) so nicht erwartet. Die Werbung von TuiCruises, den X-Bereich deutlich aufgewertet und vergrößert zu haben, trifft zu. Andere Reisende meinten, sie hätten es auch schon deutlich voller erlebt, aber ich kann nur berichten, was ich gesehen habe. Einziges Manko (aber ein Minimanko): Der Weg zu X-Coast und X-Lounge ist irgendwie verbaut, man muss die Kabinengänge entlang und dann ist da plötzlich hinten der Zugang. Vielleicht haben andere Gäste die Bereiche nicht gefunden und wir hatten deshalb so viel Platz 😉

    Das Einzige, was ein Seetagen wirklich gut ausgelastet war, war das X–Sonnendeck.

    Und das dürfte auch der Knackpunkt sein, an dem die Kritik am kurzzeitig eingeführten X-Pass im Hinblick auf die Auslastung nachvollziehbar erscheint:

    Die Innenbereiche, die Lounge, das X-View und das X-Coast bieten völlig unproblematisch weiteren Besuchern (etwa mit X-Pass) Platz. In der Lounge kam man sich mitunter durchaus etwas verloren vor. Wenn aber noch mehr Passagiere das X-Sonnendeck nutzen wollten, wird es dort sofort etwas arg voll (aber auch nur dort). Mit anderen Worten:

    Lounge, Coast und View vertragen den X-Pass völlig unproblematisch und würden sogar für etwas Belebung sorgen, das Sonnendeck hingegen dürfte rasch an Überlastung leiden.

    Eine für TuiCruises mit Sicherheit nicht ganz einfache Situation. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

    Wirklich schön ist es übrigens abends in der X-Bar. Auch wenn ein Champagner und Co. nach 19 Uhr nicht mehr inklusive sind, sind es die Getränke wie an den anderen Bars weiterhin. Die Barkeeper kennen einen bereits am zweiten Abend, der Service ist super nett, super aufmerksam und schnell. Getränke muss man dann eigentlich nicht mehr bestellen, sondern der freundlichen Nachlieferung aus gesundheitlichen Gründen Einhalt gebieten. Wir waren ebenso regelmäßig wie gern dort (und haben abends eigentlich kaum andere Bars besucht).

    An der Rezeption der X-Bereiche liegt übrigens morgens in überschaubarer Auflage noch etwas aus:

    xxxAdmin (Bildrechte) xxx

    Das gute alte gedruckte Tagesprogramm…! Blättern „wie früher“ ist schon immer noch nett.

    Zum Schluß: Um meinen Ruf als Romantiker zumindest etwas zu retten („Wortguthaben bucht das Romantikpaket also nur um zu sparen, der alte Geizer“): Ein Bild vom Blumenstrauß, den ich meiner Frau für den ersten Seetag bestellt habe

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    Morgen Polen. Werde berichten.

    2. Tag – Seetag

    Bei bestem Wetter ging es heute über die Ostsee, von Kiel nach Gdingen/Gdynia.

    Wir haben länger geschlafen und sind dann rasch zwei Treppen hoch ins X-View zum Frühstück. Gegen halb zehn, eine Uhrzeit, in der frühstücken nicht nur unsere Idee ist. Trotzdem haben wir (ganz anders als auf unserer letzten Fahrt mit der MS7 in den vergangenen Herbstferien) sofort einen freien Tisch für vier gefunden. Wobei wir nicht einen freien Tisch gefunden haben, sondern die Auswahl zwischen mehreren freien Vierertischen hatten. Bemerkenswert, an einem Seetag zur besten Seetagsfrühstückszeit.

    Danach haben wir uns übers Schiff verstreut, ich bin mit dem Mittleren zum Sport. Der Fitnessbereich der Relax überzeugt eher so mittel: Ich habe den Bereich auf der MS 7 als größer, besser ausgestattet und schöner gestaltet (mit Quasi-Rundum-Aussicht) in Erinnerung. Aber mit einer gewissen Flexibilität bei der Geräteauswahl geht es schon recht gut, die Laufbänder etc. waren nicht alle belegt, davon gibt es einige.

    Nachmittags ging es auf dem Schiff mal hierhin, mal dahin, auch nach weit oben

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    Ich habe die Partie übrigens „aus pädagogischen Gründen“ nicht verloren ;-)

    Hier (ich glaube, es war ganz oben auf Deck 19) fand man übrigens immer gut freie Plätze in der Sonne oder im Schatten, auch wenn es am Pooldeck prall gefüllt war.

    Abends waren wir zum Essen (die Tradition des Besuches des schiffseigenen Steakhauses am Abend des ersten Seetags will es so) im Høfde. Das Essen war wirklich gut. Hervorragende Steakqualität im jeweils gewünschten Gargrad. Auch die Vorspeisen richtig gut. Sehr schön. Zwei kleine „Abers“ gibt es aber:

    Ich als alter Romantiker hatte aus rein ökonomischen Gründen vorab ein Romantikpaket gebucht: Der Kleine liebt mit Schokolade überzogene Erdbeeren. Die Gattin liebt roséfarbenen Champagner. Der Mittlere liebt Steaks in ernstzunehmender Größe. Und Vaddern liebt es, manchmal ein paar Euro zu sparen.

    So weit so gut.

    Wenn man dann aber im Høfde im Rahmen des romantischen Steakessens mehr oder weniger direkt mit den Worten „Sie dürfen drei Gänge essen. Insgesamt bekommt jeder 0,3 Liter Wein. Eine Flasche Wasser ist inbegriffen. Den Rest müssen Sie bezahlen.“ empfangen wird, gefährdet dass das Aufkommen tiefer romantischer Gefühle schon etwas.

    Nun denn, meine Frau hat trotzdem romantisch-mütterliche Anwandlungen bekommen und ihr bestelltes 400 Gramm Chianina Steak mit dem kleinen Filetsteak, das sich unser Sohn bestellt hatte, geteilt.

    Wie gesagt: Das Essen war sehr gut. Aber (zweites kleines „Aber“) die Wartezeit… Ob an Land oder auf See, eine Wartezeit von über einer Stunde zwischen Vorspeise und kurzgebratenem Hauptgericht ist schlicht zu lang.

    Gabriele73  urlauberin2

    Einen Teensbereich als Anlauf- und Treffpunkt (wie etwa die Teenslounge auf den älteren Schiffen) gibt es auf der Relax nicht.

    Am Abend des ersten Tages gab es um 21 Uhr in der Arena ein „Meet and Greet Teens“ für die Alterspanne von 12 bis 17. Unser fast 18jähriger war da, aber wenig begeistert: Überwiegend jüngere Teens, mitunter in Begleitung ihrer offenbar sorgenvollen Eltern, die partout dabeibleiben wollten. Sie wurden dann zwar weggeschickt – um sich dann weiter oben winkend hinter den Fenstern zu postieren („Peinlich!“😉).

    Er hat dann am nächsten Abend im D4 (der „Abtanzbar“) vorbeigeschaut, sehr schnell eine größere Gruppe von 17 bis 20jährigen kennengelernt, mit denen er nahezu jeden Abend unterwegs war. Waren nach seiner Aussage sehr nette Leute (den Eindruck hatte ich bei gelegentlichen „Überdenweg-Läufen“ auch), hat ihm sehr gut gefallen. Er war also fast täglich mit einer Gruppe mehr oder weniger Gleichaltriger zusammen und hatte viel Spaß – aber auf eigene Faust, nicht im Rahmen des Angebots auf dem Schiff.

    Über den Kidsclub und sein Angebot kann ich leider nichts berichten – unser Jüngster hatte dazu keine Lust, so dass wir (wie auf den vorhergehenden Reisen auch) keinen Kontakt mit dem Kidsclub und seinem Angebot hatten.

    1. Tag – Kiel

    Angereist sind wir bei bestem Wetter mit dem Auto. Gegen 12 Uhr haben wir in Kiel die Relax in der Ferne liegen sehen und sind rasch ins Parkhaus Altstadt Kiel, Flämische Straße (Q-Park) abgebogen. Dort hatten wir im Vorfeld einen Parkplatz gebucht, zehn Tage für EUR 132,00. Das Parkhaus ist sehr empfehlenswert, sauber, sehr nah am Liegeplatz. Nach nur wenigen Minuten Fußweg waren wir am Kreuzfahrtterminal, nur wenige Minuten später ging es an Bord. Der Check-In ging superschnell vonstatten.

    An Bord ging es direkt hoch auf Deck 16, um im X-View bei einem Gläschen auf die anstehende Reise anzustoßen

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    und eine Kleinigkeit zu essen.

    Erster positiver Eindruck:

    Im X-View waren innen wie außen die allermeisten Plätze frei, der Service schnell und freundlich, das Angebot in guter Qualität. Das X-View und, zusammen mit dem verbindenden X-Sonnendeck, die X-Bar machten einen schönen und geräumigen Eindruck (und wurden von uns während der Reise häufig besucht).

    Nachdem wir uns gestärkt hatten, ging es um kurz nach eins erstmal in die Kabine. Danach haben wir einige Runden über die verschiedenen Decks absolviert, um einen ersten Eindruck zu bekommen, dabei sind wir einige Male „mit Schmackes“ falsch abgebogen, insbesondere auf den Decks 4 und 5, wo am Fuße der Treppen (im hinteren Treppenhaus) plötzlich nicht die Schaubar ist – sondern uns eine Wand abrupt abbremste. Was erlaubt sich TUI? Hier ging es doch immer lang!🙃

    Auf der Tour über die Decks wurden die Teenslounge und der „Zockerraum“ vermisst, die Einkaufsmöglichkeiten abschließend in Augenschein genommen, aber auch Positives bemerkt: Etwa die in der Decke „geöffneten“ Decks oberhalb der Barista Bar, das große, schön am Heck platzierte Atlantik etwa und die große Zahl an Bars und Bistros vor allem im Außenbereich.

    Schön ist auch, dass man, anders als etwa auf der MS 7 im letzten Herbst, auf Deck 5 wieder eine komplette Runde draußen ums Schiff drehen kann – vom Bug

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    zum Heck

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    Teilweise auch in freundlich-entspannter Begleitung.

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    Abends war der vordere Bereich des Promenadendecks indes (mindestens häufiger, womöglich immer) gesperrt, wohl, um den dann bei Beleuchtung gut einsehbaren Balkonkabinen in Lauf- oder Augenhöhe mehr Privatsphäre zu gewährleisten. Schade, denn einen abendlichen Gang ums Schiff haben wir stets recht gern gemacht.

    Zum Abendessen (Atlantik Deck 5) dann eine leichte Überraschung: Durchaus bemerkenswerte Schlangen. Schon vorher hatte ich gesehen, dass sich zu meinem Erstaunen nicht wenige Mitreisende bereits ab wenigstens 17:30 Uhr in Position gebracht, um möglichst schnell ins Restaurant zu kommen, aber auch in der Folge gab es während der Reise vorm Atlantik (und auch bei anderen Restaurants) häufiger Schlangen und Wartezeiten. Ich weiß jetzt nicht, ob wir dieses Mal zu anderen Zeiten essen gegangen sind als sonst, in dieser Häufigkeit war mir das aber noch bei keiner Reise aufgefallen.

    Das Essen im Atlantik war gut, die Wartezeiten (wohl auch dem Andrang am ersten Abend geschuldet) aber schon etwas lang.

    Anders als auf den sogenannten Nummernschiffen kam uns das Ganze dazu etwas unpersönlicher vor: In unserem „Stammrestaurant“, dem Atlantik Mediterran, war es eigentlich meistens möglich, in seine „vertraute Ecke“ zum „Lieblingsteam“ zu kommen. Das ging hier nicht mehr, die Verteilung erfolgte über das gesamte, sehr große Restaurant. Hier merkt man, dass jedenfalls über 1000 Passagiere mehr Abendessen möchten als auf den anderen Schiffen.

    Morgen ist Seetag, da schreibe ich mal was zu den X-Bereichen der Relax.

    Abends ein erster Sonnenuntergang,

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    mal schauen, was die Reise so bringt…

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    Hallo zusammen,

    unsere Ostseekreuzfahrt auf der Relax ist Geschichte – Zeit also, peu á peu einen Reisebereicht zusammenzutragen! Schließlich waren für uns nicht nur einige neue Ziele dabei, sondern auch ein neues Schiff.

    Der Reiseplan:

    2. August – Ablegen in Kiel
    3. August – Seetag
    4. August – Danzig (Gdingen)
    5. August – Seetag
    6. August – Tallin
    7. August – Helsinki
    8. August – Stockholm
    9. August – Seetag
    10. August – Kopenhagen
    11. August – Kopenhagen
    12. August – Kiel

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    Das Schiff:

    Mit gewisser Neugier (auch nach den kontroversen Einschätzungen hier im Forum) ging es auf die große Relax.

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    Über das Schiff allgemein, die X-Bereiche etc. berichte ich im Laufe des Reisetagebuchs immer mal wieder.

    Die Kabine:

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    Untergebracht waren wir in einer Weitblick-Suite auf Deck 14, Backbordseite. Über die Kabine habe ich ja schon einen Beitrag im passenden Thread veröffentlicht, so dass ich mir hier zur Vermeidung von Wiederholungen einen forumsinternen Link erlaube:

    Weitblick Suite 14187

    Als gegen Mittag die Kabinenfreigabe kam, war die Neugier natürlich groß und jeder wollte der Erste sein, der sie betritt….

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    Verreist sind wir zu viert, meine Frau, die beiden Jungs und ich. Unsere Große hatte eigene Pläne – was uns natürlich die Kabinenauswahl etwas erleichtert hat, da es für fünf Leute doch etwas schwieriger ist. Gefehlt hat sie uns natürlich trotzdem 😉

    Los und weiter geht es in den nächsten Tagen!

    Hallo zusammen,

    während unserer Ostseekreuzfahrt Anfang Augst haben wir auf der Relax die Weitblick-Suite 14187 auf Deck 14 (Backbordseite) bewohnt. Ein Reisebericht zur Kreuzfahrt folgt, vorab zunächst eine Vorstellung der Kabine:

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    Gelegen wie gesagt auf Deck 14, die letzte Kabine vorm Heck (an dem wir ja auf den vorherigen Kreuzfahrten stets zu finden waren). Einmal als Suchbild

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    und einmal der Balkon von unten vergrößert.

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    Die Kabine ist groß und in Wohn- und Schlafzimmer unterteilt. Das war bei unserer Viererbelegung ein wesentlicher Grund, sie zu buchen. Ein Blick in die Kabine von der Eingangstür her:

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    Gleich nach dem Betreten rechts finden sich Schränke und der Schminktisch.

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    Das separate Schlafzimmer mit Tageslichtfenster zum Bad, das vom Schlafzimmer her durch einen Vorhang komplett abgedunkelt werden kann:

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    Da wir mit zwei unserer Kinder gereist sind, wurde das Sofa im Wohnzimmer zum Doppelbett umgebaut.

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    Ich habe versucht, es einmal mit dem „iPhone-Maßband“ zu vermessen und bin dabei auf eine Breite der Liegefläche von 145cm gekommen (Seltsame Größe. Aber 140cm hat sie jedenfalls). Die Jungs haben dort jedenfalls gut geschlafen, der kleine seitliche Erweiterungsteil hat dem Ganzen einen etwas großzügigeren Eindruck verpasst. Zwei Erwachsene werden sich bei der Nutzung der Schlafcouch womöglich etwas schwertun (oder erfreulich nahekommen, je nachdem), mit zwei Kindern ist es allerdings selbst dann, wenn eines nicht nur größer, sondern groß ist, gut möglich.

    Schön eingerichtet und sehr geräumig ist das Bad.

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    Dusche und WC sind separat,

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    Einrichtung und Ausstattung haben uns gut gefallen - schick, groß, gut. Die Badewanne haben wir wenig überraschend nicht genutzt (außer als Ablageort für Handtücher am Wannenrand), aber der großzügige Eindruck des Raums wird dadurch schon verstärkt. Und wer weiß, nach einem frostigen Ausflug am Nordkap oder auf Island ist ein warmes Bad vielleicht schon verlockend.

    Der Balkon ist gleichfalls geräumig und mit Hängematte, Liegestuhl, zwei (ausziehbaren) Stühlen und einem Tischchen versehen.

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    Der Blick vom Balkon in Richtung Brücke vermittelt gut einen Eindruck davon, wie lang das Schiff ist:

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    Unser Eindruck zur Kabine:

    Gerne wieder. Für eine Familie gut geeignet, ohne dass man sich beengt fühlt. Der Platz in den Schränken und Schubläden hat uns gut ausgereicht, der Balkon ist groß, die Lage ist zwar nicht ganz am Heck, aber doch fast.

    Ausgestattet ist die Kabine mit dem Üblichen: einem Fernglas, zwei Regen(abwehr)schirmen, einer Nintendo Switch 2 mit zwei aktuellen Spielen. Und die Minibar hat der gestrengen Überprüfung der Füllung standgehalten…

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    Zur Lage:

    Der Weg zum hinteren Treppenhaus ist trotz der (Fast-)Hecklage kurz, zwei Treppen hoch und man steht vor den Türen zum X-View und zur X-Bar (mit angeschlossenem X-Sonnendeck). Kurze Wege also. Auch runter zum im Heck gelegenen Atlantik geht es schnell (wie auch zu X-Lounge und X-Coast auf Deck 6 und 7).

    Auf sämtlichen vorhergehenden Reisen haben wir die verschiedensten Kabinenarten am Heck bewohnt – und für uns ist es nach wie vor der schönste Ort. Die freie Sicht rundum und direkt aufs Schraubenwasser gefällt uns besser als der seitliche Blick, aber das wäre Jammern auf hohem Niveau.

    Da die Nachbarkabine (eine Fernweh-Suite) den größten und vor allem tieferen Teil ihres Balkons zum Heck hat, haben wir von den Nachbarn zur Linken überhaupt nichts mitbekommen.

    Die Lage auf Deck 14 führt indes dazu, dass von den (nicht seltenen) Partys auf dem Agoradeck Bässe auf dem Balkon zu hören sind.

    Wir können die Kabine aber guten Gewissens empfehlen und haben uns sehr wohl gefühlt! Bei Fragen jedweder Art: Gern!