Beiträge von Tuffi65

    Samstag, 20.07.19 – Qeqertarssuaq

    Was soll ich sagen…. Qeqertarssuaq liegt an der Südküste der größten Insel vor der Küste Grönlands und diese Insel wird Diskoinsel genannt. Und wo liegt diese Insel? In der Diskobucht. In unserer Phantasie heißt das „Eisberge“. :):love::)

    Soweit der Traum. Wir hatten ja schon ein paar kleinere Exemplare gesehen und waren davon völlig fasziniert. Es gibt doch bestimmt noch ein paar größere… :saint:

    Anlegen sollte um ca. 09:00 sein, aber für uns war klar, heute ist frühes Aufstehen angesagt. Vielleicht sehen wir ja was. Wir sind sooo gespannt.

    Freitag, 19.07.19 – Sissimiut

    Unser Nicht-Nuuk-Abenteuer hatte den Vorteil, dass wir bereits um 08:00 in Sissimiut ankamen statt erst um 13:00 und trotzdem bis 19:00 bleiben konnten. Wunderbar, denn Sissimiut hat uns sehr gut gefallen.

    Fast mehr Boote an Land als Häuser,

    extrem spezielle Parksituationen,

    Wimmelbilder im Hafen – mitten drin sitzt jemand im Boot,

    Supermarkt mit Außenborder und Angebotswand voll mit Waffen. Besonders gefallen hat mir die grönländische „Quengelware“, Batterien, Alkohol und Backwaren direkt an der Kasse und drüber hängt das Gewehr. Zum Wegschreien. Ich habe mich vor Freude nicht mehr eingekriegt und habe versucht, den Spaß zu fotografieren und die Einheimischen haben sich über mich „Bekloppte“ königlich amüsiert. Zudem gab es in einem dänischen Cafe die beste Rumkugel, die ich seit langem – bestimmt seit Kindertagen – gegessen habe. Wer also mal dort hinkommt, unbedingt in die „Konditori Tiggaliorfik“ gehen. :):)

    Und dazu kommt noch eine wunderschöne Schärenlandschaft.

    Ein schöner Ort, in dem wir zum Glück viel Zeit hatten, um ganz in Ruhe und ohne Hetze durch die Gegend zu bummeln und einfach nur zu gucken.

    Donnerstag, 18.07.19 – Nuuk

    Diese Nacht hat es heftigst geschaukelt, wir waren froh, als endlich Nuuk in Sicht kam und somit Aussicht auf ein paar Stunden festen Boden unter den Füßen. Erst einmal waren wir völlig begeistert von dem Anblick – ein Berg, der doch sehr an den Zuckerhut in Rio erinnert.

    Und Wolken, ein Traum. :love:

    Durch dieses Naturspiel gut abgelenkt, ignorierten wir zuerst den etwas eigenartigen Winkel, den unser Schiff fuhr und fragten uns dann irgendwann, wo denn nun der Hafen sei. Dort wo das Containerschiff lag, das uns gestern Abend überholt hatte, konnte er ja nicht sein, wir fuhren ja geradewegs auf die Berge los… Und dann warf der Käpt’n den Rückwärtsgang ein. Spannend, das muss ich sehen, also ab nach hinten. Und kaum war ich hinten, merkte ich, wie der gute Mann Gas gab, allerdings jetzt im Vorwärtsgang. Oh!! Das war‘s wohl mit Nuuk- oder wie heißt es so schön „Wir hatten genug von Nuuk“. :S

    Vor uns lag nun ein langer schaukeliger Seetag mit viel Essen, ein wenig Wodka zur Freude der Bediensteten und einem neuen Kartenspiel, das uns nette Reisebekannte beibrachten. Zeit hatten wir ja heute genug. ;)

    Mittwoch, 17.07.19 - Paamiut

    Paamiut ist uns im Gedächtnis geblieben, weil hier zum 1. Mal alle nicht entspannt waren. Ursprünglich gab es mehrere feste Tendergruppen mit Tickets, anschließend sollte freier Tenderservice sein. Als wir dran waren, kam die Durchsage, dass das Wetter sich verschlechtern würde und wir evtl. früher losfahren müssten. Bei 3x Typhoonsignal sollten wir SOFORT zum Tenderhafen kommen. Ok…. Und wir wären die letzten, die tendern könnten, danach würde der Service eingestellt…. Ich habe noch kurz drüber nachgedacht, ob wir wirklich an Land gehen sollten, aber die Neugierde siegte.

    Einsteigen war relativ spannend, rüberfahren durch eine hier nicht erwartete Schärenlandschaft eher ruhig und dauerte relativ lange. Der Ort eher unspektakulär.

    Die Rückfahrt war eher unentspannt, da die Maschine des Bootes Warnsignale abgab, der Bootsführer hektisch wurde, Hilferufe in seiner Sprache abgab, aber immer weiter „fröhlich“ aufs offene Meer zufuhr. Mmhhh… Vertrauensvoll war das jetzt nicht. Und das Anlegen am Schiff war auch nur mit Muskelkraft einiger starker Männer möglich. Das war das einzige Mal, dass ich mich nicht wohl und sicher gefühlt habe.

    Mein Mann konnte dann beim Abendessen beobachten, wie schwierig es war, das Tenderboot wieder an Bord zu bekommen, zig Runden mussten die armen Kerle fahren, bis es endlich am Haken war. Kaum war das Ding hochgezogen, gab der Kapitän Gas und los ging die wilde Fahrt.

    Dienstag, 16.07.19 – Narssaq

    Der 2. Hafen heute war Narssaq. Eigentlich ein Tenderhafen, aber wir haben doch an der Pier angelegt, gleich neben einem kleinen Eisberg.

    Irgendwie waren wir die Sensation, gefühlt war der halbe Ort auf den Beinen, um unser Schiff zu bestaunen. Eine grönländische Rasselbande (die ich leider nicht zeigen darf), lungerte am Kai und guckte und kicherte. Die „Hafenarbeiter“ haben das Tau mit dem Gabelstapler bewegt. Es war herrlich zu beobachten. Dann kam die Durchsage, dass die Eissituation sich geändert hätte. Wer wollte, könne JETZT aussteigen und dann würden sie das Schiff auf Reede bringen, zurück ginge es dann mit dem Tender. Das hatten wir auch noch nicht. Wir also alle schnell runter vom Kahn, damit das Schiffchen weg vom Minieisberg konnte, der sich wohl beim Einparken gedreht hatte. Wie gerne hätte ich meine Rasselbande beobachtet, als wir Touris alle weg waren und unser Schiff losfuhr. Die hatten bestimmt Spaß!! :D:S

    Ein paar Impressionen:



    Ach so, ich bin ja gebeten worden, etwas über die MS Hamburg zu schreiben... Was soll ich sagen...

    Das Schiff ist klein, kommt an Stellen, an die andere Schiffe nicht kommen. Deshalb haben wir es gebucht.

    Durch die Größe sind alle Wege sehr kurz.

    An Deck kann man überall fotografieren, ohne durch Glaswände oder ähnliches gestört zu werden - das freut das Fotografenherz.

    Die Hamburg ist laut Unterlagen 20 Jahre alt.... Vom Interieur her machte sie auf uns einen wesentlich älteren Eindruck, es muss dringend einmal renoviert werden.

    Es waren 5 Lektoren an Bord, die Vorträge zu den unterschiedlichsten Themen - alle bezogen auf diese Reise - gehalten haben.

    Das Essen war durchweg gut, den ganzen Tag über gab es Tee und Kaffee zur Selbstbedienung. Die Preise für Getränke sind mehr als moderat.

    Die Stimmung an Bord ist herrlich unaufgeregt. In einer Nacht hat es heftigst geschaukelt. Auf AIDA oder Mein Schiff hätten hier schon längst die berühmten Spucktüten im Treppenhaus gehangen. Hier nicht. Es gab überhaupt keine Tüten auf dem Schiff. Es wackelt einfach nicht!! :D:S

    Über das sog. Showprogramm sage ich nichts, wir waren hier nicht die Zielgruppe, wir haben es zu 99,9 % ignoriert, unser Programm fand draußen statt.

    Wir haben uns ja aus ganz bestimmten Gründen für diese Tour entschieden, und die wird so halt nur von der MS Hamburg angeboten. Wir haben genau das bekommen, was wir wollten: das Schiff hat uns zu unseren Zielen in der grandiosen Natur gebracht, wir hatten ein Bett und etwas zu Essen. Wir wollten keine Bespaßung. Wir haben noch nicht einmal einen Blick in die Bücher geworfen, die wir mit hatten.

    Mit uns an Bord waren einige, die es genau so gesehen haben. Es waren immer die Gleichen, die seelig lächelnd draußen standen, ihre Fotoapparate glühen ließen oder einfach nur geguckt und genossen haben.

    Einen schönen Sonntagabend noch

    Dienstag, 16.07.19 – Narssarssuaq

    Nun waren wir also in der völlig fremden Welt angekommen….

    Mein neues Lieblingswort beim Scrabbeln. :P

    Hier in Narssarssuaq, einem Ort mit ca. 150 Einwohnern, gibt es einen internationalen (!) Flughafen, den zweitgrößten in Grönland. Sogar mit Flughafentransferbus. Sonst eher nichts…

    Den Rückweg zum Schiff haben wir mit den Zodiaks zurückgelegt, nicht ohne vorher zu den diversen kleinen Eisbergen zu fahren, die in der Bucht schwimmen. Es war toll!!

    Nachtrag zu gestern Abend:

    Es war Crewshow angesagt, wie auf jedem Schiff ist das ein Muss-Termin für uns. Höhepunkt und Abschluss der Show war eine Gruppe von 10 bis 15 Indonesiern, die in einheimischer Kleidung mit entsprechender Maske einen Tanz aus ihrer Heimat vorgeführt haben. Es war eine Freude, diese Männer so zu sehen. Dieser Stolz! Besonders der Krieger, der den Drachen besiegt hat!! Das hatte nichts mehr mit der Personen zu tun, die uns im Restaurant bedient. Es war ein Geschenk, dies sehen zu dürfen und es hat mir ehrlichgesagt im Herzen wehgetan, dass sie diesen Tanz hier fern der Heimat auf diesem Schiff tanzen müssen statt zuhause. Als wir danach die Lounge verliessen, saß die ganze Truppe noch im Treppenhaus und hat fröhlich weiter ihre Lieder gesungen. Es war ein Riesenspaß!

    Am nächsten Tag hörte ich im Tender einer Dame zu, die vom gestrigen Abend erzählte: Da war eine Gruppe nackter Männer mit ganz vielen Tätowierungen, die da ein lustiges Tänzchen aufgeführt haben.

    Ja, es gibt unterschiedliche Wahrnehmungen….

    Abends ging es irgendwann weiter mit Naturschauspielen. Jeder, der zu diesem Zeitpunkt gerade an Deck war, war geflasht und konnte nicht aufhören zu gucken und zu staunen.

    Bis wir uns dann umschauten und merkten, dass hinter uns der Mond aufgeht.


    Kennt ihr das, wenn man sich nicht losreissen kann? Irgendwann hat die Kälte uns dann reingetrieben in die Bar. Kaum waren wir drin, kam eine Mitreisende und meinte nur, wir müssten SOFORT wieder mit rauskommen, da wäre ein Eisberg, ein GROSSER Eisberg. Als ich zur Tür rauskam, sah ich den Eisberg in voller Größe. Als ich die Kamera hoch nahm zum Fotografieren, sah ich noch das.

    Dazwischen lagen Sekunden!! Das war einfach unglaublich, ein Rieseneisberg war einfach weg!! Nicht umsonst dürfen Schiffe sich nur mit zwei Eislotsen an Bord in grönländischen Gewässern bewegen.

    Montag, 15.07.19 – 2. Seetag auf dem Weg nach Grönland

    Es ist wie meistens auf dieser Tour, sind wir an Land ist bestes Wetter, sind wir auf dem Wasser, ist es grau und kühl, Seenebel eben. Heute um ca. 16:00 steht die Passage von Kap Farvel auf dem Plan. Wir sind so gespannt…. Vor 3 Jahren sind wir bei bestem Wetter durch den Prins Christian Sund gefahren, was erwartet uns wohl diesmal?

    Was soll ich sagen, der Wettergott oder wer auch immer hier Regie führt, meint es wieder mal gut mit uns. Pünktlich reißt der Himmel auf und wir sehen Grönland!!!

    Kaum hat man sich von der Schönheit da draußen mal kurz losgerissen, kommt das nächste Phänomen: ein weißer Regenbogen. :love:

    Samstag, 13.07.19 – Grundarfjördur

    Halbinsel Snaefellsnes – Landschaft pur, die sich jedoch so richtig Islandlike hinter mystischen Nebelschwaden versteckt. Hier habe ich zum 1. Mal gedacht, man muss diese Landschaft und Einsamkeit auch aushalten können.

    Jedenfalls habe ich überall Trolle gesehen. ;)

    Richtig spektakulär wurde es dann bei der Ausfahrt. Wir haben alle ewig lange an Deck gestanden und uns dieses Naturschauspiel aus Licht und Wolken angeschaut. Es war gigantisch.

    Das war der Abschied von Island, vor uns liegen 2 Seetage auf dem Weg nach Grönland!

    Freitag, 12.07.19 – Reykjavik

    Da wir den ganzen Tag in Reykjavik liegen, haben wir ein Auto gebucht und wollten damit Richtung Süden fahren zum Seljalandsfoss, Skogafoss und Kap Dyrholaey evtl. noch bis Vik. So der Plan. Da die MS Hamburg so klein ist, liegt sie im alten Hafen gleich an der Harpa. Der Verleiher ist direkt in der Harpa zu finden, Mietbeginn 08:00 – wir haben ja einiges vor. Und dann finden wir ein Schild mit neuen Öffnungszeiten für die Harpa – 09:00. Grrrrrr. Und wie es so ist, verfährt man sich anfangs erste einmal und so waren von unserem wunderbaren Zeitplan schon einmal 1,5 Stunden weg…

    Seljalandsfoss – das ist dieser geniale Wasserfall, hinter dem man herlaufen kann. Seht selbst.

    Ein Besuch am Skogafoss ist dem gekürzten Zeitplan um Opfer gefallen, wir haben ihn von der Straße aus gesehen und kurz zugewunken. Das nächste Ziel zog uns mehr an.

    Am Kap Dyrholaey gibt es diese wunderbare Aussicht auf den schwarzen Strand Reynisfjara und die Felsspitzen Reynisdrangar, der Sage nach sind das versteinerte Trolle.

    Aber das allerbeste ist, hier fliegen einem die Puffins nur so um die Ohren. :love: Es war absolut genial.

    Vor allem sieht man, wenn man oben auf dem Felsen steht, dass die Kerlchen angeflogen kommen und irgendwo landen, aber man sieht nicht wo. Von unten kann man dann sehen, dass die Puffins zum Teil keine 10 cm unterhalb der Abbruchkante sitzen, also genau unter den staunenden Menschen. Klasse!!!

    Zurück ging es dann gefühlt im Tiefflug. Die Strecke zog sich wie Kaugummi, wie hatten keine Traute mehr, irgendwo anzuhalten. Aber es hat sich mehr als gelohnt. Und die Island-Rundreise mit dem Auto ist im Kopf schon so gut wie geplant und gebucht.

    Der Ausflug endete bei selbstgebackenem Kuchen. Sehr lecker. ABER das kann doch jetzt nicht alles gewesen sein, auf Nachfrage hatten wir noch eine halbe Stunde Zeit. Eigentlich wollten wir den Weg noch einmal zurück gehen, aber irgendwie hatten wir keine Lust auf die angriffslustigen Schwalben, also bummelten wir lieber noch einmal zur Windmühle. Vielleicht sitzt da ja noch der eine oder andere Puffin...

    Ohne Worte, oder?

    Und dann gucke ich "eine Etage" tiefer:

    DAS ist jetzt wirklich nicht mehr zu toppen!!! <3:love:

    Glücklich und zufrieden flitzten wir zum Boot.

    Weiter geht es. Ausgestattet mit Stangen, die wir über unsere Köpfe halten müssen, um die brütenden Seeschwalben, die sehr vehement ihre Brut verteidigen, davon abzuhalten, uns in den Kopf zu piken. Ist schon spektakulär, wenn diese Kerlchen in vollem Flug auf einen zukommen, schimpfen wie ein Rohrspatz und auf Angriff gehen. Man hört so einige Quietscher der Ausflügler. Die Aufgabe, Stange und Fotoapparat zu händeln, ist eine echte Herausforderung, die aber zu schaffen ist. ^^

    Wir bekommen einige Erläuterungen zur Insel und zur hiesigen Puffinkolonie. Ich gebe zu, dass ich den Erläuterungen kaum gelauscht habe, denn ich hatte nur Augen für die Puffins, die draußen auf dem Wasser rumflogen sind und sich dann irgendwo niedergelassen haben.

    Daaaaa :D

    Meine Gruppe war weg, die Schwalben hatten mich als einzigen Feind und ich hatte Mundwinkel, die einmal um den ganzen Kopf gingen, mindestens. :D:love:

    Donnerstag, 11.07.19 - Isafjördur

    Nach 3 Seetagen haben wir Island erreicht. Da Akureyri wegen unseres geänderten Reiseverlaufs ja ausfallen musste, ist Isafjördur unser 1. Hafen. Hier haben wir einen Ausflug zur Insel Vigur gebucht und hoffen dort Puffins zu sehen.

    Ein kurzer Fußweg zum Anlager und los geht die „wilde“ Fahrt, herrlich. Blauer Himmel, Wind um die Nase und diese Landschaft. Geht. ;)

    Begrüßt werden wir von ein paar extrem relaxten Seehunden.

    Wir laufen zur Windmühle.

    Tja, und hinter der Windmühle ist ein dicker Fels... Da war die Windmühle jetzt nicht mehr die Hauptattraktion. :)


    Montag, 08.07.19 - Seetag auf dem Weg nach Island

    Heute konnten wir uns von dieser ganzen Schönheit einmal erholen, es gab „nix“ zu sehen außer Nebel. Perfekt zum Schiff erkunden und Schlafen und Essen natürlich. Abends war dann Gala angesagt… Nichts für uns. Also gingen Tuffis (wieder) nicht ins Restaurant an den für uns reservierten Platz sondern ins Buffetrestaurant. Das liegt oben vorne an der Schiffsspitze, hat große Fenster mit wunderbarer Sicht und Zugang zu diesem bereits erwähnten „Balkon“ direkt oberhalb der Brücke. Also genau richtig für uns. :)

    Und dann ging die Party los. Genau vor dem Schiff war Blas zu sehen. Nicht einmal, nicht zweimal, sondern mindestens dreimal. Es hielt mich nicht mehr auf dem Stuhl. Als ich dann realisierte, dass das gute Tier immer näher kam, war kein Halten mehr. Raus auf den Balkon. Und da war er – genau neben mit, zum Greifen nah, an der Wasseroberfläche, schnaufend zog er am Schiff vorbei. Ich war völlig aus dem Häuschen. Ein Wal nur für mich!!! Mein Mann kam bald hinterher, aber da war die Party schon vorbei, nur noch eine seelig lächelnde bzw. strahlende Frau war dort zu finden. Unter uns auf der Brücke hatte es auch einen Seemann raus auf die Nock getrieben, der glücklich grinste und „Daumen hoch“-Zeichen zu mir hoch machte. Das war eine Gala ganz nach meinem Geschmack!!! :love:<3:love:<3 Und sie war nur fürs Herz bzw. innere Archiv, denn ich war völlig techniklos.

    Das Wetter war mittlerweile richtig toll, die Sonne lachte vom Himmel. Wir haben uns einen schönen windgeschützten Platz gesucht und noch bis tief in die Nacht in der Sonne gesessen.

    Genau! Man sitzt mitten in der Nacht in der Sonne!! :D Und die scheint so heftig, dass man sich fast einen Sonnenbrand holt. Man denkt die ganze Zeit, ich bleib noch ein wenig sitzen, das muss ich ausnutzen, die Sonne geht ja gleich weg und dann ist es wieder kalt im Schatten. Aber die geht nicht weg… Das ist nicht drin im Kopf. Es ist völlig irre. :S8) Einfach genial. :love: