Beiträge von KnolleJupp

    Selbst bei meiner letzten 7-Nächte Fahrt wurden alle drei Touren mindestens einmal angeboten, also Blickwinkel, Brücke und Maschinenkontrollraum. Die Blickwinkeltour sogar zweimal, bei den beiden anderen weiß ich es nicht mehr, weil die für mich ehr nicht in Frage kamen.

    Alle drei standen auch nicht als Programmpunkt im Tagesprogramm, sondern nur in der App. Und die wurden da wohl auch sehr kurzfristig reingestellt, weil ich sie erst während der Fahrt gesehen hatte, da natürlich bereits alle ausgebucht.

    Allerdings sah ich dann das plötzlich wieder Plätze frei waren für die Blickwinkeltour am letzten Tag und habe spontan zugeschlagen. Das war wirklich sehr interessant, hat gute zwei Stunden gedauert obwohl wir z.B. doch nicht ins Theater konnten, weil dort gerade für die Abschieds-Show geprobt wurde. Wir waren in der großen Galley, also der Küche, in diversen Kühlräumen, der Wäscherei usw. Es wurde auch viel erzählt über das generelle Leben an Bord, die Crewkabinen, Arbeitsverträge (natürlich nicht über Gehälter usw.), wie/wo die Crew ihre Freizeit verbringt uvm.

    Für nur Brücke oder nur Maschinenkontrollraum, fand ich den aufgerufenen Preis zu hoch, aber die Blickwinkeltour kann ich wirklich empfehlen.

    Es gab vorher Sekt, in der Küche gab es leckere Häppchen und Pralinen und alle schwärmten von den Full Metal Cruises, weil da zwar doppelt so viel getrunken wird wie auf allen anderen Fahrten, es aber kaum bis gar keine Probleme mit den Gästen gibt, anders als auf vielen normalen Fahrten.

    Meine Freundin hat lange aber sehr dünne Haare, die schwierig zu pflegen sind. Was Pflegespühlung angeht, hat sie quasi alles durchprobiert, auch richtig teure Produkte und die - ihrer Meinung nach - beste, ist erstaunlicherweise so eine ganz billige aus einem Action-Markt, die sie mal aus Neugier gekauft hatte:

    xxx.action.com/de-de/p/3009292/this-is-it-haarmaske/

    Ich selber nutze die Produkte vom Schiff, also Schampoo/Duschgel und Pflegespühlung und die sind für mich als Mann völlig in Ordnung. Meine Freundin füllt sich für einen Urlaub ihr Zeug in kleine Fläschchen um.

    Ja, mit Lederhose und passendem Hut, Kapitän Sven Kassel kommt schließlich aus der hanseatischen Stadt München...

    (Ich habe auch ein Bild davon, weiß aber nicht ob ich das hier einstellen darf.)

    Und gespielt wurde passende "Festzelt"-Musik und Party-Songs. Nicht nur die TUI Cruises typischen Standard-Lieder.

    Über Major Tom bis zum Zug, der keine Bremse hat, über einen Wackelkontakt und Hulapalu bis zum Böhmischen Traum... alles mögliche halt.

    Dazu gab es Stände mit Glühwein, Schmalzkrapfen, Laugenbrezeln, Weißwurst, und natürlich Bier in richtigen Masskrügen.

    War echt nett der Abend. Hat mir gefallen.

    Ich konnte mich gerade noch davon abhalten die Schokoerdbeere in den süßen Senf zu dippen...

    Ob nun der Aufpreis für eine Junior-Suite oder Suite gerechtfertigt ist oder nicht, ob das zu viel ist oder zu wenig, das kann, darf, soll und muss jeder für und mit sich und seinem Portemonnaie entscheiden, zum Glück. Diese Diskussion mache ich hier sicher nicht auf... ;)

    Richtig ist aber tatsächlich das die Preise in den letzten Jahren deutlich nach oben geschraubt wurden, während durchaus das eine oder andere Goodie weggefallen ist.

    Also auf meiner Fahrt - wie gesagt, Heimfahrt war gestern - gab es jeden Tag ein gedrucktes Tagesprogramm auf der Kabine, es gab allabendlich Betthupferl in Form von Milka-Täfelchen, es gab jeden Tag ein neues Bettlaken-Tier, es gab ein Schokofrüchte-Buffet im Rahmen eines Oktoberfestes - bei dem sogar Oktoberfest-typische Musik gespielt wurde inkl. dem Kapitän in Lederhose und nicht die üblichen Standard-Schlager wie sonst immer -, es gab ein Käsebuffet, es gab ein Kaviar-Buffet, es gab auch alles andere an Kleinigkeiten was es sonst immer gibt.

    Es ist ganz einfach:

    Bucht man eine Suite oder Junior-Suite und/oder eine der VIP-Tarifoptionen, hat man dabei:

    - Beim Check-in am Hafen kann man den Suiten Check-in nutzen (da dort weniger Gäste anstehen, kann es dort schneller gehen).

    - Early Check-in am Anreisetag.

    - Late Check-out am Abreisetag (Tagespauschale).

    Gäste, die eine Suite oder Junior-Suite gebucht haben, haben zusätzlich zu diesen noch weitere Annehmlichkeiten:

    - Kostenlose Minibar.

    - Kostenlose Internet-Flatrate.

    - Zugang zu den X-Bereichen an Bord.

    - Concierge-Service.

    Einzige Einschränkung: Early Check-in und Late Check-out gibt es nicht in US-amerikanischen Häfen.

    Was es alles in der X-Lounge auf Deck 14 zu essen und trinken gibt, kann ich dir nicht sagen, da ich dort noch nie drin war. Habe mir bisher nur ordinäre Balkon-Kabinen geleistet.

    An Aufpreis-Restaurants hast du auf der Mein Schiff 4 das "Hanami", das "Surf & Turf", das "La Spezia" und das "Bistro La Vue".

    Im "Bistro La Vue" kann man morgens gegen einen Aufpreis von 8,50€ p.P. frühstücken, außer ihr bucht die VIP-Tarifoption 1 dazu, dann ist das Frühstück dort kostenlos.

    Und dann gäbe es noch das "Die Ganz Große Freiheit"-Paket, das man hinzubuchen kann gegen einen saftigen Aufpreis, dort ist dann für die gesamte Reise alles an aufpreispflichtigen Speisen und Getränken enthalten. Man kann also z.B. die Diamant Bar leer trinken ohne was zuzahlen zu müssen.

    Ach ja, bei meiner letzten Fahrt (gestern zu Ende gegangen) war gegen Ende der Baileys ausgegangen, es wurden einfach zu viele "Casanova" geordert von den Gästen...

    Vielleicht bin ich bereits ziemlich seefest, aber ich fand das Geschaukel auf dieser Fahrt nicht besonders schlimm, die Wellenhöhe war auf meiner letzten Kanarentour deutlich höher und das an allen Tagen.

    Davon abgesehen hatten wir meiner Meinung nach echt Glück mit dem Wetter an allen Destinationen.

    Auffällig war das das Schiff quasi ausgebucht war, es war schon überall recht voll, aber natürlich hat man immer irgendwo ein Plätzchen für sich gefunden. Die fast 500 Kinder an Bord (Ferienzeit) haben auch genau gar nicht gestört bzw. sind (mir) gar nicht groß aufgefallen.

    Alles in allem war das ein wirklich sehr, sehr schöner Urlaub, vor allem da es mein erstes mal in Norwegen war.

    Und ja, wir sind nicht nur pünktlich, sondern bereits einige Stunden vor der geplanten Ankunftszeit in Bremerhaven angekommen.

    Gestern, also am letzten Seetag habe ich die "Blickwinkel"-Tour gebucht an Bord und die 79€ haben sich wirklich gelohnt. War sehr interessant, der Blick hinter die Kulissen.

    Ach ja, wir sind mit eigenem PKW angereist, auf P1 und der Fußweg vom Auto ins Terminal betrug ungefähr 20m... :love:

    Bei meiner anstehenden Kreuzfahrt ab/bis Bremerhaven:

    Anreise: Normale Check-in Zeit (ohne Early Check-in): 13:00-16:00 Uhr. Mit Early Check-in: 09:00-13:00 Uhr.

    Abreise: Kabine verlassen: 09:00 Uhr. Kreuzfahrt-Ende: 11:00 Uhr. Late Check-out: 16:00 Uhr.

    Bei der letzten Kreuzfahrt ab/bis Las Palmas/Gran Canaria war der Late Check-out 18:00 Uhr.

    Wie lange man an Bord bleiben darf kommt auch darauf an, wann das Schiff wieder abfährt.

    Ich hatte es mal das in exakt dem Moment wo ich im Hafen-Terminal mit dem Check-in und der Sicherheitskontrolle durch war und nach draußen trat, die SMS mit der Kabinenfreigabe ankam.

    Beim vorletzten mal, als ich schon um 08:30 Uhr auf dem Schiff war, konnte ich so früh natürlich noch nicht in die Kabine, ich bin dann erstmal in Ruhe frühstücken gegangen und habe mich danach entspannt an die Außenalster-Bar gesetzt...

    Bucht man das An-/Abreise-Paket mit, hat man praktisch nichts von dem in den VIP-Tarifoptionen enthaltenen Early Check-in und Late Check-out, aber da sind ja noch mehr Goodies enthalten. Bei meiner in wenigen Tagen anstehenden Fahrt hatte ich die VIP-Tarifoption 1 auch wieder mitgebucht, dieses mal reisen wir individuell an, da kann und werde ich das natürlich nutzen.

    Man kommt schon früher an Bord, das heißt aber nicht das man auch früher in seine Kabine rein kommt.

    Die offizielle/allgemeine Kabinenfreigabe ist gegen 15:00 Uhr. Aber die Kabinen werden quasi individuell freigegeben, je nach dem wie das Housekeeping mit den einzelnen Kabinen fertig wird. Sobald im "Kabinen-Briefkasten" der Umschlag mit den Bordkarten steckt, kann man in die Kabine rein. Das kann auch schon vor 15:00 Uhr der Fall sein. Die "Kabinen-Briefkästen" sind die Kabinen-Nummern, die außen angebracht sind.

    Habt ihr beim Schiffsmanifest und dem Online Check-in eine Handynummer angegeben und auch angehakt das ihr benachrichtigt werden dürft, bekommt ihr eine SMS sobald eure Kabine bezugsfertig ist.

    Habt ihr die VIP-Tarifoption 1 oder 2 mitgebucht, habt ihr u.a. den Early Check-in am Anreisetag kostenfrei dabei und den Late Check-out ("Tagespauschale" genannt) am Abreisetag. Achtung, Late Check-out bedeutet trotzdem das ihr eure Kabine am Abreisetag bis spätestens 09:00 Uhr geräumt haben müsst. Man kann - wenn man möchte und noch Kabinen frei sind - für den Abreisetag eine sogenannte Tageskabine buchen, dazu geht man am besten am Anreisetag zur Rezeption. Ist aber nicht günstig. Offizielles Kreuzfahrt-Ende ist meist 11:00 Uhr. Habt ihr das An-/Abreise-Paket mitgebucht, könnt ihr natürlich so lange an Bord bleiben, bis der entsprechende Bus zum Flughafen für euren Rückflug vom Hafen abfährt. Nach 09:00 Uhr könnt ihr nur nicht mehr in eure Kabine.

    Wenn ihr das An-/Abreise-Paket über TUI Cruises mitgebucht habt, ist der Check-in am Hafen geöffnet sobald ihr dort mit dem Bus vom Flughafen ankommt, egal wann das ist. Und natürlich könnt ihr nach dem Check-in auch sofort aufs Schiff, egal ob ihr den Early Check-in dabei oder mitgebucht habt oder nicht. Nur kommt man dann evtl. noch nicht in die Kabine rein.

    Bei meiner vorletzten Kreuzfahrt (mit der Mein Schiff 2) war ich nach dem Hinflug schon um 08:30 Uhr auf dem Schiff...

    auch wenn es mir von zwei Patienten (die dann gegangen sind) anders unterstellt wurde

    Das ist schade. Aber letztlich muss man die Meinung auch hinnehmen.

    Es ist ja eben nicht so das du morgens aufgewacht bist mit der Idee "ich will jetzt mal eine Frau sein", sondern du trägst diesen Gedanken und diese innere Überzeugung schon sehr lange in dir. Deshalb auch meine Hochachtung das nun ganz bewusst auch im Alltag... nicht auszuleben, sondern als neuen Normalzustand anzunehmen. Du machst das ja nicht für andere, sondern ganz bewusst für dich, aus dir selbst heraus.

    Ich konnte noch nie verstehen, wie man als Außenstehender da irgendwas gegen haben könnte und aus welchem Grund. Weil, betrifft ja einen anderen Menschen und wie der denkt und fühlt und sich selber wahrnimmt, ist ja nun wirklich ganz individuell verschieden und vor allem die eigene Wahrnehmung kann man schlecht auf andere übertragen.

    Egal ob das das Geschlecht betrifft, die Religion, die sexuelle Orientierung, die Ernährung, die politische Meinung oder anderes. Solange sich das innerhalb des erlaubten Spektrums bewegt und - vor allem - solange die Person das anderen nicht aufdrängt, kann, soll und darf jeder so machen wie er will. Es wäre anmaßend sich darüber ein Urteil zu erlauben.

    Bei solch lebensentscheidenden und lebensverändernden Dingen, sollte aber nicht der Zeitgeist oder irgendeine Form von "Mode" der Grund sein, sondern eine echte, wahrhaftige, innere Einstellung. Manchmal braucht es eine ganze Weile, bis man selber zu der Erkenntnis gelangt das man etwas verändern möchte. Und manchmal bedarf es einigen Mutes, das auch durchzuziehen. Nicht wegen einem selbst, sondern es fällt eben schwer, sobald man meint das ginge gegen soziale und gesellschaftliche Normen.

    Ich mag es nur nicht, wenn man dann missionarisch auftritt, sich ein Schild um den Hals hängt: "ich bin anders und ihr habt das gefälligst anzuerkennen". Wenn man also nur auffallen will und das gar nicht aus einer inneren Überzeugung heraus macht oder der Meinung ist das man andere nun bekehren muss und alle anderen es einem nachzumachen haben.

    Für nahestehende Personen, die eigene Familie usw. kann so was natürlich schwierig werden, manchmal auch unmöglich, darum ist es schön ein positives Beispiel zu hören und es ist doch toll das deine Familie - und ich bin sicher du hattest Zweifel - so hinter dir steht.

    Ich wünsche dir alles Gute auf deinem Weg und das du es schaffst dich selbst zu verwirklichen, ohne dich ständig zu verstellen und dich anzupassen, wo Anpassung nicht nötig ist. Wir leben in schwierigen Zeiten und egal als wie aufgeklärt wir uns sehen, manchmal habe ich den Eindruck das sich die Gesellschaft zurückentwickelt. In so einem Umfeld ist es nochmals schwieriger.

    Du schreibst von Praxis und Patienten, ich bin mir sicher, ärztliche Kompetenz hat nichts mit dem Geschlecht zu tun...

    Weißt du, ich bin ein Mann, heterosexuell, katholisch, CDU-Wähler und esse Fleisch. Damit bin ich ein völlig langweiliger Normalo. Aber so ist das nunmal. Bei dir ist das anders, aber das ist deshalb nicht unnormal.

    Ich kann ja auch mal meinen Werdegang erzählen.

    Als Kind/Jugendlicher habe ich zahllose Wohnwagen-Urlaube mit meinen Eltern verbracht, Deutschland, Niederlande, Österreich, Schweiz, Italien usw.

    Danach habe ich jahrelang praktisch gar keinen richtigen Urlaub mehr gemacht, bis ich 2017 dank Lagerkoller zu Hause auf die Idee kam, mal Urlaub zu machen. Mit den zahlreichen Pauschalurlaub-Angeboten hatte ich aber keinerlei Erfahrung. Was also machen?

    Da kam mir der Gedanke, es gibt doch auch Kreuzfahrten. Das klang erstmal interessant, aber auch da, null Plan von gar nichts.

    Die Überlegung war recht einfach. Buche ich irgendwo ein Hotel, selbst wenn das eine große Ferienanlage ist, und z.B. das Wetter ist schlecht oder das Hotel ist doch nicht so toll wie gedacht, sitzt man da fest. Auf einem Schiff wacht man jeden Tag woanders auf.

    Nachdem ich die langen Rundgang-Videos vom "Schiffstester" Matthias Morr auf Youtube gefunden hatte und dort sah, was es alles auf so einem Schiff gibt und wie das grundsätzlich funktioniert, war ich spontan infiziert. Allerdings stimmte meine Vermutung, Kreuzfahrten sind teuer.

    Egal, nach Jahren Abstinenz sollte es eine Kreuzfahrt werden und nachdem ich schon fast eine Fahrt mit AIDA gebucht hatte, fand ich TUI Cruises. Das sagte mir sofort mehr zu. Das Konzept fand ich auf dem Papier besser.

    Ich hätte die Kreuzfahrt auch alleine gemacht, aber ich fragte einen guten Freund (zu dem heute kein Kontakt mehr besteht), ob der nicht spontan mitkommen wolle. Das Angebot sah so aus: Ich zahle den Preis, den ich als Alleinreisender bezahlen würde und er muss nur den Aufpreis von einer zu zwei Personen zahlen. Hätte er nein gesagt, hätte ich das schließlich für mich alleine gebucht. Aber er kam mit und das wurde eine extrem tolle Woche im Mittelmeer.

    Die nächste Kreuzfahrt machte ich dann alleine. Dann kam Corona und eine bereits gebuchte Kreuzfahrt im Jahr 2021 wurde storniert. Daraufhin buchte ich natürlich neu, mit immerhin 10% Rabatt. Auch wieder ich alleine. Kurz vor der Fahrt kam ich mit meiner Freundin zusammen, war für uns beide OK, fühlte sich aber komisch an, ich auf dem Schiff und sie zu Hause. War aber halt schon lange im Voraus gebucht, noch bevor ich überhaupt an eine Freundin dachte.

    Die letzte Kreuzfahrt war dann natürlich zusammen mit meiner Freundin, es war ihre erste Kreuzfahrt und es gefiehl ihr ausgesprochen gut. Ich machte ihr sogar einen Heiratsantrag auf dem Schiff. Das war wirklich schön... Ich hatte mir dazu was ungewöhnliches aber nicht zu kitschiges ausgedacht und heimlich an Bord geschmuggelt. Den Rest überlasse ich eurer Phantasie.

    Da wir beide auch mal nach Norwegen wollten, geht es Ende nächster Woche auf die Mein Schiff 3 nach Norwegen...

    Und das obwohl ich lieber Urlaub in den Bergen mache und meine Freundin lieber Urlaub am Meer. Sie fährt für ihr Leben gerne nach Sankt Peter-Ording. Irgendwann muss ich mit ihr mal zum Gardasee, da habe ich Berge, sie Wasser und dann gibt es da noch das Gardaland, weil in Freizeitparks gehen wir beide sehr gerne.

    Aber jetzt geht es erstmal nach Norwegen, zwar ohne Globus (schade), dafür mit Geirangerfjord, zwar nur in Form eines Landausflugs, aber immerhin.

    Auch von mir herzlichen Glückwunsch nachträglich.

    Ich bin 46 und meine Freundin/Verlobte ist 45. Meine erste Kreuzfahrt habe ich 2017 gemacht und die nächste in weniger als zwei Wochen. Ist aber nicht meine/unsere einzige Urlaubsform.

    Wie alle anderen schon richtig gesagt haben, bei TUI Cruises/Mein Schiff kommen die Kosten für über die Reederei gebuchte Landausflüge mit auf eure Bordkonten, wie beispielsweise alles was man an Bord aufpreispflichtiges isst/trinkt oder SPA-Anwendungen, Frisör, Sportkurse, Verköstigungen und alles andere an aufpreispflichtigen Leistungen.

    2-3 Tage nach der Kreuzfahrt bucht TUI dann das dort aufgelaufene Geld vom Konto ab, wenn ihr eines unter "Meine Reise" angegeben habt.

    Ich habe mir für eine Vorübernachtung ein Zimmer im "im-jaich Hotel Bremerhaven" gebucht und für das Auto einen Stellplatz auf dem "Columbus Cruise Center P1" Parkplatz. Vom Hotel bis zum Parkplatz/Terminal sind es 3,2km oder 6Min.

    Wir werden samstags Vormittag ganz entspannt zu Hause losfahren, etwa 400km bis zum Hotel. Sonntags morgens im Hotel in Ruhe frühstücken und uns dann langsam aufmachen Richtung Parkplatz/Schiff. Dank Early-Checkin kein großes Problem.

    Abgesehen von einer Bahnanreise dürfte das vielleicht nicht die günstigste, aber sicher die bequemste und einfachste Variante sein. Ob ich mein Auto so lange in einem öffentlichen Parkhaus abstellen wollte, ich weiß nicht... Der gebuchte Parkplatz ist zwar nicht überdacht aber zumindest überwacht und es kommen nur Kreuzfahrt-Gäste da drauf. Auf einem öffentlichen Stellplatz hätte ich wohl zu viel Angst vor Dellen, Kratzern und Vandalismus. Aber das muss jeder für sich entscheiden.

    Auch entfällt ein Transfer vom Parkplatz zum Terminal und zurück und auch das "erst Koffer abgeben, dann Auto parken und nochmal zurück". Ist auch bei der Abreise bequemer, da wir vom Schiff praktisch direkt ins Auto einsteigen können.

    Ich hatte mir da alle möglichen Varianten angesehen, weil es diesesmal eine Kreuzfahrt mit eigener Anreise werden sollte und das empfand ich als die insgesamt beste Lösung.

    Es geht ja nicht nur um diese Urlaubsreise, welche Klassen sind denn nun in deinem Führerschein eingetragen? Das ist doch eine harmlose Frage. Bei mir sind es die Klassen AM/A1/A2/A/B/C1/BE/C1E/CE/L und gemacht habe ich den Führerschein 1997.

    Weil, auch wenn man das im Alltag vielleicht nicht täglich braucht, wäre es doch interessant zu wissen, was man fahren darf und was nicht und mit einem alten Klasse 3 Führerschein darf man definitiv - egal ob umgeschrieben oder nicht - bis 7,5t fahren und es ist ja vielleicht mal nützlich falls man das bisher falsch gedacht hat. Es sei denn bei der Umschreibung ist einiges schief gelaufen. Dann würde ich mir das aber auch nachtragen lassen. Weil das Datum des Ersterwerbs müsste ja mindestens drauf stehen. Weil es eben einen Bestandschutz gibt für die alten Führerscheinklassen.

    Ansonsten, auch ein übliches Wohnmobil bis 3,5t sollte ausreichen, wenn man überlegt packt. Aber es gäbe ja auch Wohnmobile dazwischen, z.B. mit 4,5t oder so, die dann eben nur ein bisschen größer sind und vielleicht das eine oder andere unterwegs erleichtern würden.

    Es sagt ja niemand das du direkt in ein 7,5t Wohnmobil einsteigen und wie ein Profi losfahren sollst. Aber das Wissen das man es zumindest dürfte, kann ja nicht schaden.

    Hast du einen alten Klasse 3 Autoführerschein, darfst du bis 7,5t fahren.

    Ist der bereits umgeschrieben auf den neuen Karten-Führerschein, müsstest du mindestens die Klassen AM/B/C1/BE/C1E/CE/L eingetragen haben. Dann darfst du Fahrzeuge bis 7,5t fahren. Und zusätzlich noch A1, falls du den Führerschein vor 1980 gemacht hast.

    Ist auf der Rückseite des Führerscheins noch die Schlüsselzahl 79 eingetragen, dürftest du auch einen schweren Anhänger hinter das 7,5t Wohnmobil hängen. Ab 50 Jahre müsste man diesen Zusatz aber verlängern lassen, da er sonst nicht mehr gültig ist. Das gilt aber nur für Anhänger (CE). Die Klassen C1 und C1E, die du mit dem Erwerb des alten Klasse 3 Führerscheins bekommst, sind unbefristet gültig.

    Für Fahrzeuge über 3,5t gelten aber besondere Vorschriften. Über 3,5t und unter 7,5t (die meisten dieser Wohnmobile haben offiziell 7,49t) gilt u.a.:

    Innerhalb geschlossener Ortschaften max. 50km/h. Außerhalb geschlossener Ortschaften max. 80km/h. Autobahn max. 100km/h.

    Mit Anhänger sind es dann entsprechend max. 50km/h, max. 60km/h und max. 80km/h.

    Das gilt aber nur, wenn das Fahrzeug im Fahrzeugschein als Wohnmobil (als "M1 SA, Fahrzeug zur Personenbeförderung, Sonderaufbau Wohnmobil") ausgewiesen ist und nicht als LKW. Wenn das so ist, ist das Wohnmobil auch von der Mautpflicht befreit.

    Wenn du deinen Autoführerschein 1987 gemacht hast, hast du die alte Klasse 3 und darfst somit bis 7,5t fahren, egal was das "Amt" sagt. Den Autoführerschein Klasse B mit maximal 3,5t gibt es erst seit 1999.