Als ich gerade dein Bild mit der Kugel gesehen habe ist mir eingefallen, dass ich die im letzten Urlaub nicht einmal benutzt habe
Ich habe sie immer im Rucksack dabei und sie auch einige Male rausgeholt. Es werden noch ein paar Bilder damit kommen. Dabei wird auch eins sein, was mir selbst besonders gut gefällt, weil die Spiegelung durch eine Verdopplung aufgehoben wurde. Mehr wird noch nicht verraten.
es freut mich sehr, dass du für uns schon mal alles getestet hast. Da kannst du uns im November sozusagen an die Hand nehmen und uns bestens ins Flußkreuzfahrerleben einfügen . Uch freue mich schon sehr auf die gemeinsame Reise.
Vielen Dank für die schönen Ansichten aus Deutschland. Das hat mir sehr gefallen.
Die ersten Meter hinter dem Kloster waren nicht besonders angenehm zu laufen, da die Steine relativ feucht waren. Hinterher haben wir gesehen, dass es auch einen anderen Weg gegeben hätte
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aber dann begann der interessante Teil des Weges. Teilweise musste man sich ganz schön bücken, um sich nicht den Kopf anzuhauen. Dass dies Teil eines Pilgerweges ist, war in vielen Nischen im Fels zu erkennen. Immer wieder ist man auf Bildchen des heiligen Romedios oder selbstgefertigte Kreuze gestoßen.
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Über San Romedio habe ich folgendes gefunden:
Die Wallfahrtskirche S. Romedio befindet sich in der Nähe von Sanzeno im Nonstal und zählt zu den wohl interessantesten Beispielen der mittelalterlichen christlichen Kunst im Trentino.
Der Wallfahrtsort erhebt sich auf einem 70 m hohen Kalkfelsen und besteht aus mehreren Kirchen und Kapellen, die sich der Felsenform anpassen. Umgeben von einem faszinierenden natürlichen Rahmen, abseits menschlicher Siedlungen, ist die gesamte Struktur auf dem Felsen durch eine steile Treppe mit rund 131 Stufen verbunden. Die vielen Bauwerke stammen aus verschiedenen Epochen und die älteste Kirche wurde bereits um das Jahr 1000 auf dem Grab des Hl. Romedius errichtet. Im Laufe der Zeit wurde diese dann erweitert, und es kamen drei kleine Kirchen, zwei Kapellen und sieben Stationen der Passion Christi hinzu.
Dieser zauberhafte und spirituelle Ort ist somit rund um die Figur des Hl. Romedius entstanden. Es gibt einige Legenden um den Eremiten Romedius, die wohl bekannteste ist jene mit dem Bären. Man erzählt, dass Romedius auf dem Weg nach Trient einen Bären geritten haben soll, den er auf wundersame Weise gezähmt hatte…
Heute ist die Wallfahrtskirche S. Romedio eine sehr beliebte Pilgerstätte und wird jährlich von über 200.000 Menschen besucht. Der Wallfahrtsort wird von zwei Brüdern des Ordens des Hl. Franziskus von Assisi bewacht und ist durch einen Bußweg mit Kreuzwegstationen mit der Basilika der Hl. Märtyrer in Sanzeno verbunden.
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Der Eintritt war eigentlich kostenfrei, aber es wurde um eine Spende gebeten. Nachdem wir diese natürlich gerne gegeben haben, bin ich die vielen Stufen hochgestiegen (mit Maske ganz schön anstrengend) und habe mir die verschiedenen Kapellen angesehen. Ihr müsst leider selbst hinfahren zum schauen, da ich die Bilder ja hier nicht zeigen darf. Holger hat es sich derweil auf der Terrasse des kleinen Klostercafés gemütlich gemacht. Im Treppenhaus hingen viele Votivbilder von dankbaren Pilgern, hauptsächlich wohl auch Familien, die sich für glücklich geborene Kinder bedankten. Als ich wieder hinunterstieg war dort auch gerade ein Ehepaar mit Baby, deren Dankesbild aufgehängt wurde.
Nach einem leckeren Cappuccino wanderten wir weiter. Der Bär, der derzeit im Klostergehege sein Gnadenbrot erhält hat sich uns übrigens nicht gezeigt. Dafür begegnete uns im Wald dieser hier
Zum Frühstück wurde das Hygienekonzept wie folgt umgesetzt:
-Man musste sich mit Uhrzeit und Zimmernummer in eine Liste eintragen
-Handdesinfektionsmittel standen bereit
-Kaffee, Eierspeisen, Crepes und Toast konnte man direkt am Tisch bestellen
-alles andere (Aufschnitt, Brot, Bötchen, Müsli, frisches Obst, Kuchen, Joghurt) gab es am Buffet und wurde dort nach Wunsch aufgelegt
Frisch gestärkt machten wir uns dann auf zu unserer ersten Wanderung. Das Ziel war die Wallfahrtskirche San Romedio. Das Wetter war anfangs noch ein wenig bedeckt.
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an einer Stelle wies ein Hinweisschild auf einen Panoramapunkt hin. Die 500 m extra führten relativ steil bergauf, so dass Holger lieber unten auf mich wartete. Gesellschaft hatte er dort auch
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Die Speisekarte gab es zum Glück auf Deutsch. Ähnlich wie im Atlantik-Restaurant auf der Mein Schiff gab es ein Klassik-Menü mit 5 Gängen oder ein "Gesundes"/Vegetarisches Menü und zusätzlich noch zwei Vorspeisen und zwei Hauptgerichte. Aus dieser Auswahl konnte man sich sein Menü nach Wunsch zusammenstellen. Frisches Quellwasser stand schon auf dem Tisch und die Angestellten waren durch die Bank sehr freundlich.
Ein Auszug des Menüs am ersten Abend: Risotto mit Pfifferlingen, Halbgefrorenes von der Mango mit Erdbeeren und Tartar von geräucherter Forelle. Besonders das Dessert war ein Gedicht
Ich glaube, es liegt nicht nur an der anderen Wahrnehmung, sondern man gibt auch anderen, näheren Zielen eine Chance, die sie vorher wahrscheinlich nicht gehabt hätten. Und oft ist man dann tatsächlich positiv überrascht. Und das ist etwas, was mich dieser ganzen blöden Situation wenigstens etwas Gutes abgewinnen lässt.
Nach dem Frühstück packten wir noch schnell unsere Sachen zusammen und checkten aus. Der Manager unterhielt sich noch kurz mit uns, wie es uns gefallen hat. Sehr freundlich und wenn wir wieder kommen, dann eventuell auch wieder in dieses Hotel. Ein letztes mal ging es zur Haltestelle San Alvise und mit dem Boot Richtung Piazzale Roma
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Im Hotel Castello in Malcesine wurden wir schon erwartet. Sabine und Frank bina.63 verbrachten dort die nächsten Tage ihres Urlaubs und da es leider bisher in Deutschland noch nicht mit einem Treffen geklappt hat, war hier doch eine gute Gelegenheit. Auf der Hotelterrasse mit diesem schönen Ausblick auch bei Regen
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haben wir, ehe wir es uns versahen, 3 Stunden über Gott und die Welt gequatscht, als ob wir uns schon Ewigkeiten kennen würden. Wieder einmal eine sehr schöne Begegnung, die uns dieses Forum beschert hat.
Gegen 17 Uhr machten wir uns dann auf den restlichen Weg zum Hotel Pineta Nature Resort in Predaia im Nonstal. Wir hatten hier über einen Gutschein 4 Nächte mit HP gebucht. Das Hotel besteht aus mehreren Häusern mit neuen Zimmern in verschiedenen Größen. Unser Zimmer war im Haupthaus und leider nicht renoviert. Es war aber alles da, was man brauchte und die Aussicht wäre bestimmt sehr schön, wenn das Wetter besser wäre
Und wie gerne hätte ich „mein“ Venedig auch mal so leer erlebt ...!
Gestern haben wir hier mal wieder festgestellt, dass wir dieses Jahr trotz oder vielleicht sogar wegen Corona einige sehr schöne Urlaube machen durften. Es waren so viele tolle Erlebnisse dabei, die uns auch sehr dankbar sein lassen. Und wer weiß, ob das in normalen Zeiten auch so gewesen wäre.
so kann ich mir auch ein wenig vorstellen, wie es gewesen wäre, wären wir dabei gewesen bzw. schon ein paar Tage vor Euch dort.
Liebe Martina, mit euch zusammen auf der Dachterrasse wäre das I-Tüpfelchen für dieses Wochende gewesen. Ich finde es immer noch sehr traurig, dass es nicht geklappt hat