Beiträge von Dorothea

    Mein Mann und ich sind beide große Fans von Seetagen. Nun hatten wir bisher noch kein sommerlich-heißes Wetter, weder damals auf der Norwegen-Tour noch jetzt auf Mittelmeer und Atlantik. Vielleicht würde es uns dann weniger gefallen, wenn wir uns auf dem Pooldeck erst um eine Liege und dann um einen Platz im Pool drängeln müssten, dazu kann ich also nichts sagen.
    Wir buchen Balkon oder Veranda, dann haben wir zur Not unser eigenes Reich.

    Ansonsten durchstöbern wir gern das ganze Schiff von oben bis unten und auch gerne drum herum, wo es möglich ist. Wir setzen uns mit oder ohne Buch irgendwo hin, ich löse gelegentlich mal ein Sudoku (in der Bibliothek stellt TUI Bögen mit Sudokus verschiedener Schwierigkeitsgrade zur Verfügung), mein Mann durchforstet den „Spiegel“ o.ä., wir schauen auf Wasser und Gegend und können uns nicht sattsehen. Wir mögen außerdem Klaviermusik, gehen zu Vorträgen, hören den Livebands in den Bars mit Wohlwollen zu, genießen die Ruhe, das einmal Nichtstunmüssen und brauchen da kaum Weiteres.
    Ich würde vielleicht gern mal einen Tanzkurs belegen, aber meinen Mann graust es regelrecht davor – er tanzt gern, aber er hat seine eigene DiscoFox-Version entwickelt – und behauptet, er könne sich keine Schritte merken. Wahrscheinlich ist ihm ein „Tanzstunden-Pubertäts-Trauma“ :joke: zurückgeblieben, meine Schwester hatte damals bei derselben Tanzlehrerin Unterricht und fand sie auch ziemlich schrecklich. Tja, so wird das wohl nix mehr mit Tanzkurs für Fortgeschrittene.

    Die folgenden drei Tage hatten wir etwas zu sehr mit Ausflügen zugepflastert, mehr als mir lieb war. Doch wir wogen ab: Gran Canaria und Teneriffa kannten wir schon, Fuerteventura und Lanzarote jedoch noch gar nicht. Wenn man nur einen Tag hat, will man gern viel sehen, also buchten wir 2x hintereinander je einen Tagesausflug. Selbst so eine Bustour kann ziemlich anstrengend werden, vor allem wenn sie um 8 in der Frühe beginnt. ;)

    Die nächste Kreuzfahrstation war also Fuerteventura. Das Handy weckte uns um 6.30 Uhr, damit wir einigermaßen in Ruhe frühstücken konnten, da das „Anckelmanns“ so früh noch nicht auf hatte, besuchten wir das „La Vela“. Hier war es angenehm ruhig, das Büfettangebot ist allerdings beschränkter. Mein Mann holte sich sein geliebtes Ei mit Schinken etwas später von nebenan.

    Dann ging es auch schon los. Unsere Reiseleiterin war eine gebürtige Deutsche, die auf Fuerteventura lebt. Sie sprach recht gut, doch hätte ich mir noch mehr zu Land und Leuten und einheimischen Lebensverhältnissen gewünscht. Wir steuerten nacheinander u.a. eine Aloe Vera Farm, ein Mühlenmuseum und eine Art Panoramakino an. Überall gab es Produkte zu probieren oder zu kaufen oder nur zu betrachten: Aloe Vera in allen Variationen; Gofio, die traditionelle Speise der Urbevölkerung; Marmeladen, Saucen, Gewebtes und Gesticktes. Interessant war der uns gezeigte Weg von der frisch geernteten Aloe-Vera-Pflanze zum Endprodukt, interessant (und außerordentlich sättigend) schmeckte auch das Gofio. Auf einem erhöhten Aussichtspunkt etwas später erhielt jeder nach Wunsch noch ein Glas Sekt oder O-Saft, dann folgte in einer extra für Busmassen eingerichteten Gaststätte ein spätes, wirklich üppiges, mehrgängiges Mittagsmahl. Danach war ich jedenfalls rechtschaffen müde und schlief beinahe ein im Bus. Nach kurzer Fahrt wurden noch die ausgedehnten Dünen besichtigt, ehe es ca. 17 Uhr zurück aufs Schiff ging.
    Auch uns bestätigte sich das Vorurteil, dass es auf Fuerteventura, abgesehen von ein paar hübschen Landschaftsblicken eher weniger zu sehen gibt. Oder es wurde uns nicht gezeigt. Bemerkenswert immerhin fand ich die vielen freilaufenden Ziegen.

    Der Nachteil so einer Bustour: man muss immer mit und von Porto Rosario sowie den Hotels und den Stränden im Süden sahen wir fast nichts. Es blieb nicht mal die Gelegenheit, eine Karte zu erwerben oder zu schreiben.
    Das Schiff legte 18 Uhr ab und schon gegen 22 Uhr waren wir in Arrecive auf Lanzarote.

    An diesem Abend begnügte ich mich im „Anckelmannsplatz“ mit ein wenig Artisan-Brot und Leberwurst.
    Auf dem Pooldeck war Party mit Schokoladen-Büfett, aber wir guckten nur mal kurz. Es war sehr voll, die Musik sagte uns nicht recht zu, so verzogen uns lieber wieder in die Schaubar. Wir saßen ein Weilchen draußen, doch selbst dafür war ich zu müde.

    Das Wetter war nun frühlingshaft, tagsüber meist heiter erreichte es 22, 23 Grad, auf Lanzarote vielleicht noch etwas mehr. Richtige Sommersachen trugen wir jedoch kein einziges Mal, auch in Marokko nicht. Sommerkleid und Caprihose blieben ungenutzt im Schrank, aber Shirts und kurzärmelige Hemden oder Blusen konnte man gut brauchen.

    Unsere zweite Kreuzfahrt (die erste führte auf der MS 1 zum Nordkap) buchten wir auf der bauähnlichen "Mein Schiff 2", um noch ein weiteres – letztes? – Mal die Vorteile eines richtigen Schiffes zu genießen. Bereits im Vorfeld freuten wir uns, dass unsere Flexbuchung Balkon uns eine Verandakabine, steuerbord auf Deck 9 zwischen den Treppenhäusern A und B gelegen, beschert hatte.

    Dafür kappte die veränderte Flugzeit nach der Pleite von Niki den vorgesehenen Aufenthalt in Palma. An einem bitterkalten Tag starteten wir nachmittags in Tegel. Wie zum Trost wurden wir recht stilvoll mit der Lufthansa befördert, wo trotz Holzklasse sogar noch ein Imbiss und Getränke aller Art kostenlos serviert wurden. Für den Flieger, eine fast ausgebuchte A321, offenkundig voll mit TUI-Cruise-Passagieren, musste zuvor noch ein Ersatzteil beschafft werden, so dass sich Boarding und Start noch etwas weiter verzögerten. Schließlich kamen wir erst 19 Uhr auf dem Schiff an.

    Das Einchecken ging dann sehr fix und recht bald war auch unser Gepäck in der Kabine. Wir aßen noch eine Kleinigkeit im „Anckelmanns“, absolvierten die Seenotrettungsübung und genossen gegen 22 Uhr die Ausfahrt draußen von der Schaubar aus, wo wir es aushielten, bis die letzten Lichter von Palma außer Blick waren. Zur Schaubar, die wir auf der weiteren Reise besonders gern aufsuchten, kamen wir ein wenig „wie die Jungfrau zum Kind“. Die Seenotrettung war für uns nämlich auf Deck 7 im „Surf und Turf“ bzw. in dem Kunstbereich davor. Anders als seinerzeit auf der MS 1 funktionierten jetzt Mikro und sonstige Technik, so dass wir etwas mitbekamen, aber nach und nach wurde es ebenso stickig, ich "hatte Rücken" und uns klebte buchstäblich schon die Zunge am Gaumen.
    Nach Beendigung setzte denn auch eine wahre Völkerwanderung ein. Auch wir gingen Richtung Heck, wichen jedoch auf das Außendeck aus und überholten so den Stau. Das führte uns fast wie von selbst in die Schaubar.

    Wir sind zwar Nichtraucher, doch es stört uns gewöhnlich wenig, wenn nebenan geraucht wird, zumal sich das hier im Außenbereich doch in Grenzen hielt. Jedenfalls entdeckten wir für uns diese Bar innen und außen und durchaus als Alternative zur Außenalster.Die „Mein Schiff 2“ insgesamt gefiel uns fast noch besser als die 1. Mein Mann meinte, sie sei noch etwas besser in Schuss. Das empfand ich nicht ganz so, aber da war ich vielleicht bestochen durch die wärmeren Holztöne auf der 1. Auf der 2 fehlt auch die Naschbar, doch war dafür die Schaubar irgendwie besser angeordnet. Auf der 1 wirkte letztere nach meiner Erinnerung innen ein wenig verqualmt, wohl weil der Rauch vom Casino herüber zog.

    Den darauffolgenden ersten Seetag gingen wir ganz und gar ruhig an. Nach einem guten Frühstück hörten wir uns einen Vortrag der Lektorin über Cadiz an. Selbiger schreckte uns beinahe ab, weitere zu besuchen, doch waren die nachfolgenden später wesentlich besser und wir hätten etwas recht Interessantes versäumt.
    Mittags besuchten wir das Pooldeck. Da war es sehr frisch, es zog buchstäblich "wie Hechtsuppe“. Trotzdem waren viele Passagiere dort auf den Beinen, denn es gab ein Tapas-Büfett. Doch selbst die Bedienung fror, dass Gott erbarm´. Wir fanden keinen einzigen zugfreien Platz auf dem Deck, verschlangen also unsere paar Häppchen in größter Eile – gemütlich geht anders. Da mein Mann gerade einen Infekt überstanden hatte, nahmen wir uns vor, zukünftig vorsichtiger zu sein, nämlich dergleichen zu vermeiden und uns auch nicht öfter als nötig, der besonders trockenen Klimaanlagenluft im Theater auszusetzen. Den Abend verbrachten wir in unserer sehr gemütlichen Kabine und schalteten den Fernseher auf die Vorstellung der Mannschaft und die nachfolgende Show. Die Kameraposition war suboptimal, aber auch die Show kein Genuss, für den es sich gelohnt hätte, eine halbe Stunde vor Beginn im Theater zu sein. Wir können Shows auch anderswo selten etwas abgewinnen und merkten uns das für die weitere Reise.
    Nachts nahm der Wind zu, das Wasser wurde recht kabbelig, je näher wir Gibraltar kamen, die Kabinenaufhängung knartschte, Fußboden und Bett waren merkbaren Erschütterungen unterworfen, gelegentlich schien das Schiff kleine Sprünge zu vollführen, so dass man im Bett etwas unfreiwillig die Lage wechselte. (Rote-Kreuz-Kenntnisse wie das Einnehmen der stabilen Seitenlage waren hier hilfreich und letztlich dann schlaffördernd. ;) )

    Gegen 8 Uhr des Folgetages legte das Schiff in Cadiz an. Der Regen vom Morgen verzog sich allmählich und wir erwarben direkt bei der Rezeption Tickets für den Hop on/Hop off-Bus der Stadt. Mit etwas Glück eroberten wir die beiden letzten freien Plätze im unteren Busbereich und fuhren zunächst mal die gesamte Runde mit. Auch bei der zweiten Runde standen schon wieder vielmehr Leute vor dem Schiff, als in den Bus hineinpassten. Einige stiegen trotz der unbeständigen Witterung getrost in die gänzlich offene, obere Bushälfte, gegen möglichen Regen hatten sie sich mit Schirmen und Plastikfolie-Überwürfen,wie man sie in Freilufttheatern erhält, einigermaßen gewappnet.
    Wir hingegen blieben still auf unserem Platz und stiegen hernach an der Kathedrale aus. Diese beschauten wir jedoch nur von außen, denn für einen flüchtigen Blick wollten wir nicht extra Eintritt bezahlen. Da das Wetter sich inzwischen gebessert hatte, bei immer noch kühlen 15 Grad schien nun immerhin die Sonne, bummelten wir einfach ein bisschen durch die Altstadt, erwarben hier und da eine
    Kleinigkeit, die wir vergessen hatten mitzunehmen. Darunter war namentlich eine Duschhaube (solche gab es in Kerkelings "Das ganze Leben ist ein Quiz" als Trostpreis :joke: )
    Leider kannte ich weder die englische noch die spanische Bezeichnung dafür, sondern musste mich auf meine Augen verlassen. Nach einigem Suchen fand ich tatsächlich eine - in einem so knallfarbenen Bonbonrosa, dass man beinahe Augenkrebs bekam, aber sie passte gut, war auffällig und ein bisschen schräg, so dass ich sie später sogar mit nach Hause genommen habe und bis zum heutigen Tage benutze.
    Eingekehrt sind wir auch in einem Straßencafé. Da wir aber nichts essen wollten, sondern nur etwas trinken, mussten wir uns mit einem Tischchen ohne Tischdecke begnügen wie auch andere von unserem Schiff, die nun allesamt im äußeren Bereich um das (leere) Esszentrum herum saßen. Ich wiederum wollte eigentlich nur in Ruhe die ersten Karten an Schwiemu und die Kinder schreiben.

    Am frühen Nachmittag ging es zurück zum Schiff. Dank dem „Anckelmanns“ mussten wir nicht verhungern und konnten den Genüssen in der Außenalsterbar eine festere Grundlage geben. Hier fanden sich nach und nach zahlreiche Leute ein, es wurde gelesen, geschwätzt und Karten gespielt oder ein wenig in der Sonne gedöst und alle wollten die Abfahrt um 18 Uhr von hier miterleben.
    Kaum aus dem Hafen hatten Wind und Atlantik uns wieder. Das Bordfernsehen zeigte zwar lediglich Windstärke 4 oder 5 an (und nicht 11, wie ein Kabinennachbar vom Personal erfahren haben wollte), aber in der langwelligen Dünung schaukelte das Schiff ganz erheblich. Als wir gegen 22 Uhr noch einmal die Außenalsterbar besuchen wollten, hingen überall die berühmten Tüten, die Türen nach draußen waren
    gesperrt und wir selbst hatten einige Mühe, die langen Flure und dann die zwei Treppenetagen zu überwinden. Wenigstens wissen wir jetzt, dass wir nicht so leicht seekrank werden (dessen ungeachtet: toi toi toi für künftige Vorfälle). Anderen erging es wohl weniger gut, denn die Bar am Heck war viel weniger voll als sonst und die Kellner hatten Mühe, mit den Getränken heil an die Tische zu gelangen.

    In dieser Nacht wurden wegen der Zeitverschiebung alle Uhren eine Stunde zurückgestellt.
    Was folgte, war ein eher trüber Seetag (unser zweiter) immer noch mit viel Wind, aber doch weniger als es nachts geblasen hatte. Wir waren sehr faul, saßen ein Weilchen auf Deck 5 innen, beguckten die Wellen und hörten dann einen (dieses Mal recht guten) Vortrag zu Fuerteventura und Lanzarote. Für das Essen, auch das Abendessen, kaprizierten wir uns immer mehr auf das "Anckelmanns". Da gab es im Wesentlichen genau dasselbe wie im Atlantik, nur nicht so schön angerichtet. Dafür konnte man sich vom grünen Spargel, der Perlhuhnbrust oder dem Dessert nach eigenem Gusto bedienen und vor allem: wir fanden fast immer einen schönen Platz direkt am Fenster, von wo wir nach Herzenslust den Blick nach außen genießen konnten. Ich selber habe hier oft gebratenen Fisch gegessen und zwar mindestens 10 verschiedene Sorten gekostet.
    Ich persönlich fand auch, dass legere Freizeitkleidung, wie hier die meisten trugen, nicht recht mit dem Atlantik-Ambiente harmoniert, aber ich bin zugegeben auch recht altmodisch. An Land würde ich mich jedenfalls chic machen für ein vergleichbares Restaurant. Hätte ich das hier getan, wäre mein Mann wohl dennoch nicht dazu zu bewegen gewesen und es gibt nicht leicht Komischeres bei einem Paar, als wenn einer overdressed, der andere aber leicht schlampig daherkommt :rolleyes:

    [Jetzt habe ich noch ein paar Fotos gefunden - keine schönen, denn ich habe sie überwiegend mit dem Handy gemacht, aber ich kriege sie hier nicht rein , bekomme jeweils die Meldung: Datei ist zu groß ?]

    Hallo @sandy und alle anderen,

    wir haben genau die gleiche Tour, auf dem gleichen Schiff, nur eine "Runde" vor Euch, nämlich vom 3. bis zum 14 . März gemacht. Wir hatten eine ganze Menge über TUI gebuchte Ausflüge dabei und sind sportlich weniger ambitioniert, soll heißen: unsere Reise wird trotz gleicher Route und gleichem Schiff eine in vielen Punkten andere gewesen sein als die Eurige.

    Ich hatte nun (nur für mich) mal angefangen mit einem kleinen Reisebericht. Jetzt frage ich mich, ob hier noch Bedarf für sowas ist. Es gibt (oder gab?) hier ja schon den RB von @Faulpelz vom Februar.
    Wann ich dazu käme, weiterzuschreiben, kann ich zudem nicht sagen und so schöne Fotos habe ich leider auch nicht. (Worauf ich keinerlei Lust hätte, das sind Zensuren von diesem einen Oberlehrer im Forum)

    Schönes Restostern wünscht Dorothea

    @NellyCruise
    Ich weiß nicht genau, ob es das in Bremerhaven so noch gibt. Wir haben dort vor etlichen Jahren eine Hafenrundfahrt mit dem Bus gemacht. Zunächst nur aus Verlegenheit weil es so kalt war, aber so viel wie dabei haben wir noch auf keiner Hafenrundfahrt gesehen und so nahe herangekommen ans Geschehen waren wir zuvor noch nie.
    Anders als mein Mann bin ich technisch eher wenig interessiert, doch das fand auch ich gut. Wir sahen zum Beispiel aus nächster Nähe wie Hunderte Autos verladen wurden, von Container & Co nicht zu reden.

    Unbedingt zu empfehlen sind die hier schon genannten Auswandererhaus, Klimahaus und Zoo am Meer. In allen dreien kann man gut und gerne einen ganzen Tag verbringen.

    Die Bahn liegt nach eigenen Angaben derzeit bei knapp 80 % pünktlichen Zügen. Ich fahre selbst sehr viel im Nahverkehr und ungefähr alle Vierteljahr bin ich auch mal quer durch Deutschland unterwegs. Wenn das stimmt mit den pünktlichen Prozenten, erwische ich wohl meist die anderen. Sehr oft klappen die Anschlüsse nicht und ich kann all die Stunden auf zugigen Bahnhöfen schon gar nicht mehr zählen.
    Da ist trotz eingeplanten Zeitpuffer die Anreise am Vortag deutlich entspannter.

    Eine wunderbare Cruise wünscht Dorothea

    Wir waren ja bis Mittwoch auf der Mein Schiff 2, da habe ich an der Rezeption nachgefragt.
    Der junge Mann wusste nicht 100% was kommen wird, aber es ist wohl so, dass die Werft (Meyer?) die neue MS 2 gar nicht wie geplant fertig bekommt. Und ehe die nicht da ist, fährt eben die alte weiter.
    Meinerseits keine Garantie für diese Aussage, aber so wurde es uns gesagt.

    Wir fahren nun im Sommer 2019 unsere erste Tour mit der neuen 1.

    Hallo @XENIA,

    ich würde mich freuen, wenn Du dann auch berichtest.

    @GöttlicheDS , vielen Dank für den Bericht “aus erster Hand“- da hat man doch eine gute Grundlage für eigene Entscheidungen. Schiffe wie die Prima oder Perla scheinen sehr zu polarisieren, jedenfalls lese ich oft eher einseitige Darstellungen.

    Obwohl, ich glaube, die großen Schiffe würden mir von keiner Reederei gefallen. Grüße von Dorothea

    Ich reise bei sowas auch gerne mit, mit dem Finger auf der Landkarte, wie meine Mutter früher sagte.
    Ich habe leider nicht die Zeit, um all die interessanten Berichte hier zu verfolgen, aber hier und da sich eine Anregung holen, das geht.

    Eine wunderbare Cruise wünscht Dorothea

    P.S. Die Route, die Stationen, das Schiff sind alle nicht unwichtig, doch wichtiger ist die eigene Freude. Die hat durchaus nicht jeder und so betrachtet, hängt es am stärksten von einem selbst ab, wie die Reise nachher wird. Sich freuen können wie ein Kind, diejenigen sind beneidenswert.

    Uns geht es genauso wie hier schon einige berichteten.
    Für unsere erste Kreuzfahrt (nach Norwegen) hatten wir eine Verandakabine und jetzt für die geplante 2. Fahrt (Mittelmeer mit Kanaren und Marokko) sollte es mindestens wieder eine Balkonkabine sein. Beim zweiten Mal wurde allerdings Flex gebucht (und wir bekamen wieder eine Verandakabine).

    Eine Junior-Suite ist mir zu teuer, ich habe noch andere Hobbies und so recht erschließt sich mir der Mehrwert nicht. Außerdem lese ich von manchen Suite-Bewohnern auf einer bekannten Bewertungsplattform zuweilen regelrechte Verrisse zu ihrer KF. Nun weiß ich nicht: sind die Klagen alle berechtigt oder handelt es sich vielleicht um Snobs, denen eh nix recht zu machen ist? Und falls das letztere der Fall ist, würde ich mich mit solchen Leuten in keiner x-Lounge besonders wohlfühlen.

    Innenkabine möchte ich wiederum nicht, ich brauche frische Luft und will immer sehen können, wo ich gerade bin oder wie das Wetter ist und nicht zuletzt schätze ich den eigenen Rückzugsort, der mich ein Stückweit unabhängig macht von Liegenbesetzern und Pooldränglern. Im Zweifel mache ich lieber keine KF als eine in der Innenkabine. Ich kenne aber eine Reihe Kreuzfahrer, die aus Überzeugung und nicht primär aus finanziellen Gründen eine Innenkabine nehmen.

    Jeder Jeck ist anders und das ist gut so, findet Dorothea

    Hallo,

    ich bin wahrscheinlich nur zu blond - aber ich finde solche Infos auf den TUI-Cruise-Seiten nicht?
    Wenn ich statt dessen bei Tante Gockel Kapitäne und Mein Schiff eingebe, werden mir irgendwelche Porträts angezeigt und hier und da auch mal, dass XY jetzt dies oder jenes Schiff kommandiert. Aber meist ohne genaue Daten, so dass ich rein gar nichts weiß.

    Kann das mal jemand für mich DAU (= Dümmster Anzunehmender User) möglichst simpel erklären?

    Danke sagt Dorothea

    Hallo,

    die Reiseunterlagen sind mir egal. Nicht egal ist mir hingegen, die Aufteilung auf den neueren Schiffen, die die attraktivsten Bereiche - und zwar nicht nur den Bugbereich, auch früher öffentliche Heckbereiche - aus der öffentlichen Zugänglichkeit herausnimmt.
    Mich hat das bislang abgeschreckt, dort was zu buchen.

    Grüße von Dorothea

    @Tibby
    Genau das glaube ich auch.

    Mein Sohn ist Informatiker. Er schüttelt oft den Kopf, wenn er sieht was für fehleranfällige, primitive oder kundenunfreundliche Oberflächen selbst riesige Firmen verwenden.
    Und ich sehe bei meiner Arbeit (öffentlicher Dienst), wie sich das bei jedem Wechsel potenziert.

    Irgendwie gewöhnen sich alle an den Murks - bis zum nächsten - der ist dann noch murksiger.

    Guten Rutsch wünscht Dorothea

    Hallo Silke,

    Warnemünde ist ein Stadtteil von Rostock. Das Kreuzschiffterminal ist daselbst an der Mittelmole. Je nachdem, wo Ihr untergekommen seid, geht ihr die Brücke über den "Alten Strom", durchquert den Warnemünder Bahnhof und seid dann da. Wir haben uns das alles Ende Oktober mal angeguckt (zu dieser Jahreszeit waren allerdings keine Kreuzschiffe mehr da).
    Im Rostocker Hafen kenne ich keine solche Einrichtung, zumindest keine für die richtig großen Eimer.

    Aber vielleicht weiß das ein Einheimischer noch genauer?
    Beste Grüße von Dorothea

    Hallo @Flipper,

    Ihr habt ja schon mehrere solche Mittelmeerreisen gemacht, wenn ich richtig sehe.
    War das denn jedes Mal so mit den Betrunkenen bzw. sonstigen Gierhälsen? (Auf unserer Nordlandreise in diesem Jahr im Juli war mir nichts in der Richtung untergekommen).

    Ich frage, weil wir für März die Fahrt Mallorca mit Kanaren und Agadir gebucht haben.
    Nun hoffe ich natürlich, dass unsere Buchung weder die Jahreszeit noch die Route für Kegelclubs & Co darstellt.

    Kannst Du (oder auch andere Kreuzfahrterfahrene) dazu was sagen?

    Beste Grüße und Dank im voraus von Dorothea

    Hallo,

    kann ich alles bestätigen, was hier geschrieben wird. :huhu:
    Wir haben nun unsere erste Kreuzfahrt auf der MS 1 (zum Nordkap) hinter uns und sind so was von begeistert...
    Gleich in der ersten Woche daheim haben wir die nächste Reise gebucht - im März 18 geht es mit MS 2 von Mallorca aus zu den Kanaren und wieder zurück. (Diesmal probieren wir Flexpreis Balkon aus, das ist schon was günstiger und Mittelmeer im März ist eh nicht so teuer wie Nordland)

    Was wir unbedingt wollten: nochmal ein vergleichbares Schiff wie die MS 1, so lange es diese Möglichkeit noch gibt.

    Eine schöne Reise auf der MS 1 wünscht Euch Dorothea

    P.S. Sogar unser Hund, um den ich mir im Vorfeld so viel Sorgen machte, hat den Aufenthalt in der Hundepension prima weggesteckt - den ganzen Tag mit Artgenossen spielen hat vielleicht auch einen Reiz.

    Hallo,

    ich habe mein kleines Problemchen immer noch bzw. immer wieder.
    Ich gehe korrekt auf das Häkchen "Alle Beiträge als gelesen markieren" - aber nix passiert und die nicht gelesenen Beiträge werden mehr und mehr und mehr.

    Nun nutze ich standardmäßig den Browser Internetexplorer, der heißt jetzt wohl anders: irgendwas mit Edge - Microsoft Edge?, Sorry, ich habe da keinen Sachverstand.
    Damit geht's - jedenfalls zur Zeit - bei mir nicht.

    Auf meinem Rechner ist auch noch Firefox und damit funktioniert es.

    Ich hatte sowas Ähnliches schon einmal als ich mir die Toolbar für Gooding einrichten wollte, das ging auch nur mit diesem Firefox-Dingens.

    Oder habe ich mir einfach irgendwas falsch eingestellt?

    Vielleicht weiß das ja einer, hofft Dorothea