Beiträge von Dorothea

    Danke für die Info kati3004 ...das finde ich ja echt blöd mit den Lieblingen für jeden Tag. Mein Sohn mag sehr gerne das Rindersteak UND den Lachs...und da wir fast ausschließlich ins Mediterran abends gehen, muss er ja dann IMMER Lachs nehmen. Schade...da man sich auf den letzten Reisen einmal daran gewöhnt hatte...

    Das ist auch ein Grund, weshalb wir gern ins Anckelmanns gehen - da kann ich immer selbst entscheiden, ob ich Fisch oder Fleisch will und habe auch da noch Auswahlmöglichkeiten. Dort gibt es ja auch eine "Ganz schön gesund"-Ecke mit täglich wechselnden Fischsorten (in der Regel zwei ). Ich habe auf unserer letzten Reise wenigstens 10 verschiedene, darunter mir bis dato völlig unbekannte, probieren können.

    Die Sachen aus den beiden Atlantiks haben wir zu großen Teilen schon durchprobiert, da ist vieles köstliche dabei, aber doch die Abwechselung begrenzt. Deswegen freue ich mich, wenn der Lafer auf der Herz da womöglich frischen Wind hineinbringt.

    Sehr wenig Steckdosen... stimmt, gut dass Giorgos das noch mal erwähnt.

    Ich war auch entgeistert, dass ich genau 1 Steckdose am Schreibtisch hatte, die auch noch mit der Nespressomaschine zu teilen ist.

    Dieser Meindl Kaffee geht übrigens gar nicht, finden wir... schauerlich. Hab ich auch in den Bewertungsbogen geschrieben.

    LG Regina

    Uns hat der Meinl-Kaffee, den es jetzt übrigens auf allen Schiffen geben soll (auf den ganz neuen auch die zugehörige Meinl-Maschine) durchaus gemundet. Schließlich ist Meinl - zumindest vom Anspruch her - beste Wiener Kaffehaustradition und kein Billigklitschengesöff. Und so gut war/ist Nespresso nun auch wieder nicht. Mit beiden Kapselsystemen aber werden die Meere völlig unnötig belastet.

    Die eine Steckdose wiederum zeigt, dass das Schiff noch aus Zeiten ohne ständiges Handyaufladen stammt.

    Man kann sich an der Rezeption als Abhilfe eine Mehrfachleiste oder -stecker ausleihen.

    An Atmosphäre, Herzlichkeit und Liebenwürdigkeit hat die Herz ganz ganz viel zu bieten. Man kann noch hinten ins Schraubenwasser sehen und vorne die Nase in den Wind halten.

    Liebe Regina,

    genau deswegen haben wir uns für das nächste Jahr wenigstens (leider nur) eine einwöchige Reise auf der Mein Schiff Herz ausgesucht. Nix Spektakuläres, sondern wieder Kanaren und Madeira, was wir alles schon kennen.

    Wir wollen dieses wunderbare Schiff noch einmal genießen und angenehme Temperaturen haben, wenn in Deutschland Schmuddelwetter ist. Die bekannte Route hat zudem den Vorteil, dass wir nahezu alles selbst unternehmen können, nicht um 8 Uhr zu irgendwelchen Ausflügen eilen müssen, sondern uns ganz entspannt eine Auszeit gönnen können.

    [O.T.: Uns haben die 4 und nun die neue 1 auch sehr gut gefallen, aber das Erlebnis Schiff und Meer war irgendwie weniger greifbar. Besonders auf der neuen, wirklich sehr, sehr chic gewordenen MS 1 kann man als Nichtsuitengast nur vom Außenbereich des Anckelmannplatzes noch einen schönen Heckblick erleben und vorne kommt man gar nicht mehr hin. Das ist kein Grund für uns, sie nicht zu buchen, doch im Zweifel würden wir die älteren, etwas kleineren Schiffe bevorzugen. Das Essen allerdings war wirklich top und das bisher beste von allen Mein Schiffs, die wir kennenlernen durften.]

    Danke für Bericht, Kommentare, Fotos und Fazit sagt Dorothea

    Wir sind gerade zurück von der nMS 1 und haben dort im Atlantik, im Fischhaus, im Esszimmer, im Tag & Nacht und sehr oft auch im Anckelmanns gegessen.

    Wie schon früher beobachtet, gibt es im letzteren oft dasselbe wie in den Bedienrestaurants, nur eben nicht so schön angerichtet. Es gab dort zum Beispiel Maispoularde, Perlhuhnbrust, Fasan und jede Menge verschiedene Fischsorten, die auch Teil der Menükarte im Atlantik sind.

    Zwei Dinge sind uns speziell im Anckelmannsplatz auf der nMS1 aufgefallen:

    - An den Abreise-/Anreisetagen (wir erlebten immerhin 3 davon) war es im Anckelmanns brechend voll, weil viele sonstige Atlantikgänger und sogar Suitengäste nun auch hier aufschlugen. Hinzu kamen neue Gäste, die schon zum Frühstück da waren, und alte, die noch nicht fort waren. Das ergab ein sonst nicht gegebenes Gedränge. Paxe, die nur dieses erleben, kennen nicht den Normalfall.

    Plätze fand man aber selbst dann allemal, mein Mann und ich haben immer einen Fensterplatz gehabt. Gern waren wir auch in der Backstube oder im hinteren Teil des Restaurants oder im Außenbereich.

    - Dieses Mal war die Auswahl in vielen Bereichen besonders vielfältig. Außer (mindestens!) 10 verschiedenen Fischsorten innerhalb von 14 Tagen gab es z.B. sehr viel verschiedenes Gemüse: weißer und grüner Spargel, Möhren in verschiedenen Zubereitungen, Schwarzwurzeln, diverse Kohlgerichte, Erbsen, Brokkoli, Auberginen, Zuchinis, Paprika, Schmorgemüse, dazu Kombinationen mit Kohlrabi oder Sellerie, Fenchel, Zwiebeln, gegrillte Tomaten - deutlich mehr als auf der alten 1 und 2 und auf der 4, prima. Und wieviel sonstige Beilagen: Reis etwa in allen Variationen, als Gemüsereis, Eierreis, Risibisi, Risotto, Bratreis … dazu Couscous, Bulgur, Perlgraupen, jedes Mal eine andere Pastasorte, Kartoffeln sowieso, ich gerate direkt ein bisschen ins Schwärmen.

    Jedenfalls: Das Essen (im Anckelmanns!) war noch einmal deutlich besser, als wir es von den vorigen Schiffen kannten.

    Auch mein Mann, der mehr Fleisch isst als ich, war sehr zufrieden mit Auswahl und Geschmack der verschiedenen Fleischzubereitungen.

    Hier fehlende Kulinarik zu unterstellen, ist stillos und stimmt zudem nicht, findet Dorothea

    Hallo, ich glaube, es hängt auch von einem selber ab, wie stressig oder wie erholsam es wird, wie viel Kultur, wie viel Natur vorkommen, ob und welche und wie viele Ausflüge man macht.

    Wir sind heute auf Lanzarote und haben den Tag mit Strand und Shopping verbracht, genießen darüber hinaus das Schiff. Voriges Jahr, selber Ort stand ein Ganztagsausflug auf dem Programm.

    Zudem treffen wir immer mal Leute, die das Schiff fast gar nicht verlassen, denn gerade an Hafentagen sei es besonders entspannt auf dem Schiff selbst.

    Grüße von Dorothea

    Wenn aber Kinder im wahrsten Sinne des Wortes über Tische und Bänke/Stühle laufen (in Anwesenheit von zig Erwachsenen auch durch Essenreste, die auch die Erwachsenen auf den Teppich fallen ließen etc.) und diese Stühle/Teppiche nach dem Essen eigentlich einer Generalüberholung bedürfen (Tische konnte man ja abwischen),

    Also Ich lese ja viele Bewertungen auf verschiedensten Portalen und zu allen möglichen Schiffen. Ganz Ähnliches, was hier beschrieben ist, findet man zu allen Schiffen, wenn Ferienzeit ist, ganz egal, welche Reederei (vielleicht mit Ausnahme des Luxussegmentes) es ist, und es gibt auch kaum Unterschiede zwischen deutschen und ausländischen Kindern oder Eltern.

    Ich glaube Kati22 und den anderen jedes Wort, doch denke ich eher, dass die Ferienzeit das Entscheidende ist. 300, 500 oder noch mehr Kinder zusätzlich an Bord sind so viele wie eine ganze Schule. Und da ist die Nationalität ganz wurscht, die machen Krach, toben herum, okkupieren die Pools und vieles mehr.

    Bei unseren bisherigen Fahrten waren nicht ganz so viele Kinder dabei, da störte es mich nicht, wenn die Einkriegen oder Verstecken in Fluren, Treppenhaus und Fahrstühlen spielten. Wenn es aber mehr gewesen wären, sähe es womöglich anders aus.

    Lehre für mich: Schulferien meiden oder Routen (und Schiffe) wählen, die weniger von Familien gewünscht sind.

    .. ich würde es auch gerechter empfinden, wenn die Kunden, die den höheren Flexpreis gezahlt haben, eine

    "bessere" Kategorie der Kabine bekommen.

    Genauso gut hätte der Flexpreis auch angestiegen sein können. Hättest Du dann auch gefordert, dass die späten Bucher dann bessere Kabinen erhalten müssen, Du mit Deiner frühen Buchung aber eine schlechtere?

    100 % Gerechtigkeit gibt's nicht auf unserer Welt. Wo sowas versprochen wurde, kamen immer Zwangssysteme heraus, die neue Ungerechtigkeiten produzieren.

    Freue Dich lieber über die Reise, besonders wenn Flex Dir Annehmbares beschert hat!

    Hallo Sabine,

    ich hatte das schon mal. Erst hat meine Zahnärztin versucht, die Sache von oben in den Griff zu bekommen, hat aufgebohrt, den Wurzelkanal? gereinigt, dann wieder zugemacht. Sah immer erstmal aus, als wollte es funktionieren.

    Aber spätestens nach anderhalb Wochen fing es wieder an zu schmerzen.

    Schließlich blieb nichts übrig als eine Wurzelspitzenresektion.

    Ich habe das ambulant bei einem niedergelassenen Kiefernchirurgen machen lassen und hab mir vorher vor Angst fast ins Hemd gemacht. Es war dann gar nicht so schlimm. Man bekommt soviel Betäubungszeug gespritzt, dass man nichts merkt. Auch hernach habe ich nur einmal eine Schmerztablette benötigt.

    Eine gute Woche später kamen noch die Fäden raus, seitdem ist Ruhe, Gott sei Dank und toitoitoi.

    Wir waren damals auch kurz vor einer Reise, hatten es zeitlich geradeso geschafft.

    Allerdings weiß ich aus den Wochen vorher, dass man einiges auch mit Schmerzmitteln überbrücken könnte. Ob das aber auf einem Schiff empfehlenswert ist?Zahnärztlicher Hilfe gibt's dann nur an Land.

    Ich drück Dir beide Daumen, dass sich eine Lösung findet.

    Dorothea

    Wir haben unangenehme Gerüchte auf der MS 2 gelegentlich in den öffentlichen WCs gehabt. Meist war dann was verstopft, weil irgendwelche Idiotinnen (sorry, ich kenne nur die WC für Damen) da etwas Unpassendes entsorgt hatten.

    Auf unserer Kabine hatten wir das nicht. Das war aber schon vor einem Jahr.

    Ich bin jetzt technisch nicht sehr beleckt, mein Mann erklärt mir dass es nicht aus dem Unterdrucksystem beim Abwasser kommen kann, sondern mit der Belüftungs- bzw. KLimaanlage zu tun hat. Auf der 4 roch es auch mehrmals, (wir haben dann gelüftet, dann war's schnell weg)

    So etwas kommt vor in Flugzeug Toiletten und in Kaufhäusern, überall wo permanent künstlich be- und entlüftet wird, vor allem wenn es sich um größere verbundene Systeme handelt. So habe ich ihn zumindest verstanden.

    Worauf ich mich nie und nimmer eingelassen hätte, ist die hier mitgeteilte Auskunft einer “Gastgeberin “, die technisch wahrscheinlich genau so unbeleckt ist wie ich.

    Btw: ist damit die Hausdame für die Etage gemeint?

    Irgendwer schrieb mal in einer Bewertung, ein Urlaub auf den “Mein Schiffen“ sei so deutsch wie einer im Teutoburger Wald und sehnte sich nach internationalem Flair, wie man es bei anderen Gesellschaften finden würde...

    Ich weiß nicht genau, woran er dachte.

    Erfahrungen mit anderen Mentalitäten können bereichernd, exotisch, interessant und nervig sein. Ganze Gruppen besoffener Skandinavier oder Briten sind kein Stück angenehmer als lautstarke Russen, Italiener, Malteser oder deutsche Kegelclubs.

    Und umgekehrt erscheint vieles, was wir in Deutschland für normales oder sogar höfliches Benehmen halten, anderswo als grob, viel zu direkt, kalt. Uns wiederum geht's ähnlich mit manchen Leuten vom Balkan oder aus Osteuropa. Kellner, Servicepersonal von dort wirkt im Vergleich zu den teils fröhlichen Asiaten dann unfreundlich, wahrscheinlich sind sie das aber gar nicht.

    Gegen massenhafte Zusammenkünfte störender anderer Menschen hilft Ausweichen, ansonsten aber - gerade auf Reisen - Toleranz und: Neugier.

    :)

    Von den letzten beiden uns allen eine ordentliche Portion wünscht Dorothea

    Wir buchen stinknormale Busausflüge immer dort, wo wir noch nicht gewesen sind oder wo das Programm besonders interessant klingt. Wir machen das in der Regel auch vorab online.

    Was ich nach den Erfahrungen unserer Mallorca-Kanaren-Agadir-Tour vom Vorjahr beschränke, sind Ganztagsausflüge. Für unsere aktuelle Reise im März haben wir nur einen dabei, sonst nur wenige kürzere Sachen - und alles Übrige erfolgt dann in Eigenregie.

    Für unsere geplante Ostseekreuzfahrt im Sommer werde ich für Danzig und für St. Petersburg etwas über TUI buchen.

    P.S. Wir gucken über Youtube gerne Reisevideos von Mein Schiff. Besonders gern sehen wir dabei einem älteren Paar zu, das schon -zigmal auf den Kanaren gewesen ist und sich wohl auch deshalb immer selbständig macht. Ohne großartige Ausflüge gehen die einfach in die jeweilige Stadt und bummeln ein bisschen herum. Höchstens den Shuttlebus nehmen sie in Anspruch.

    Es gibt halt begabte und unbegabte Fotografen. Ich bin sehr unbegabt. Mir gelingt beim Drauflosknipsen mal zufällig ein passables Bild, aber die meisten sind Schrott und so schöne wie Fabio kriege ich bestimmt niemals nicht hin.

    Als Kind hatte ich eine kleine tschechische Schwarz-Weiß-Kamera, welche Bilder im Format 4x4 machte. Da war ich schon froh, wenn das begehrte Foto-Objekt da überhaupt vollständig drauf war.

    Auch mit etwas besseren Apparaten sind mir wiederholt absurdeste Fehler passiert, z.B. von meinem Mann nur die Füße oder gar nur der Schatten drauf, nicht er selber. Oder ohne Kopf - auch eine putzige Variante. Und wie viele zusätzlich verwackelt waren.||

    Mit dem Smartphone passiert all das weniger und außerdem kann man Misslungenes einfach runterschmeißen. Großartige Fotos werden es aber trotzdem nicht.

    Insofern gilt meine Bewunderung allen, die hier schöne, gelungene Bilder posten. Ich tue es ihnen aber nicht nach, weil: s. o.

    Trotzdem und obwohl bei mir persönlich wohl Hopfen und Malz verloren ist, bin ich dankbar für gute Tipps.


    Meine Arbeitskollegin, die sich schon auf den Berufsausstieg vorbereitet, hat das Fotografieren zu ihrem Hobby erkoren. Ihr geht es vorerst gar nicht mal so sehr um tolle Bilder, sondern um die Fokussierung der Aufmerksamkeit für die Objekte, die Wahrnehmung und Auswahl geeigneter Perspektiven und Blickwinkel. Sie lernt dabei anders (und genauer) hinzusehen. Das finde dann sogar ich interessant, obwohl ich nicht glaube, es ihr jemals nachzutun.

    P.S. Bei den Schiffsfotografen gibt es auch solche und solche.