Beiträge von Nelly
-
-
Nelly Vanessa, es ist herrlich, wie du schreibst.. bin gespannt, was das Objekt deiner Begierde ist
Wird hoffentlich noch aufgelöstLG Kathrin
Vielen Dank für die lieben Worte! Na klar wird das noch aufgelöst... Aber noch nicht...
Ich aber auch... will weiterlesen

Na das höre ich aber gerne!
Jetzt machst du mich echt neugierig... Nelly
Das war doch nie meine Absicht

mich auch.....
Hihi, sehr gut!
Diese Spannung!!!! Weiter bitte!!!
Alles klar, wird gemacht!
ch bin auch gerne dabei und werde in Erinnerungen an diese Reise schwelgen

Das freut mich, wenn du mitkommst.... Warst du gleichzeitig an Bord?
...und wir sind jetzt auch mächtig neugierig, machen die Tour dieses Jahr und die Vorfreude steigert sich von Tag zu Tag

Es ist auch echt eine schöne Tour, da könnt ihr euch drauf freuen!
-
2. November – Seetag – „Denn es reist sich besser mit leichtem Gepäck“
Ziemlich glücklich und angetüddelt waren wir mit geöffneter Balkontür ins Bett gegangen, irgendwann kurz vor Mitternacht und waren dann geschockt, als wir aufwachten. Halb neun! Ernsthaft? Hatten wir vielleicht eine Zeitumstellung gehabt, von der wir nichts mitbekamen? Tatsächlich verglichen wir unsere Uhren völlig fassungslos mit dem Bord-TV und konnten unser Glück kaum fassen… Wir hatten ausgeschlafen! Auf dem Schiff! (So ganz hatten wir den sehr schlaflosen Kanarenurlaub noch nicht aus dem Gedächtnis gestrichen.)
Nach einem kleinen Lachsfrühstück im Gosch machten wir erst einmal zum Ankommen ein „Zug durch die Gemeinde“, oder auch: Wir sahen uns das Schiff an. Bislang kannten wir von unseren zwei Reisen nur die Mein Schiff 4, jetzt wollten wir doch mal mit der Schwester vergleichen. Im Großen und Ganzen sind die Schiffe ja sehr ähnlich, uns gefiel die Himmel und Meer Lounge auf der 3 etwas besser, dafür die Café-Lounge auf der 4. Aber das war es dann auch schon. Und während wir so über die verschiedenen Decks tigerten, sah ich sie. Auf Deck 5. Sie, die einzig wahre und schönste seit langer, langer Zeit. Vanessa und schockverliebt, kommt selten vor, aber kommt vor. Steffi bemerkte sofort meinen Blick, der an ihr kleben blieb, ich drehte mich sogar um und meine weltbeste Ehefrau wusste, es war um mich geschehen. Aber bis auf ein paar Herzen, die ich ihr entgegenschmiss, passierte nichts. Noch nichts.
Um 14 Uhr ging ich zum WhatsApp Gruppen Treffen, Steffi hatte, wie die eine oder andere bessere Hälfte auch, keine Lust. Macht nichts, wir kleben nicht aneinander. Wir waren glaube ich über 40 Menschlein in der Schaubar, der Kreuzfahrtdirektor Anton Halbmayr sagte ein paar nette Worte und Lothar hatte zusammen mit T. für jeden ein Namensschild organisiert. Das habe ich sogar noch zu Hause in meiner kleinen „Schatzkiste“ und da sind nicht viele Dinge drin! Ich wurde übrigens vorgestellt als die „Frau fast ohne Gepäck“ weil ich nämlich in der Vor-Urlaubs-Diskussion über die Menge des Gepäcks ausplauderte, dass ich ganze 15 Kilo inklusive Bücher (keine E-Books) dabei hatte. Alle anderen versuchten irgendwie Übergepäck zu buchen und ich fragte mich, was ich denn eigentlich noch alles einpacken sollte. Keine Ahnung, wie wir das machen.
Am Bug gab es ein paar tolle Gruppenfotos und schöne Gespräche mit den verschiedenen Menschen. Mit Lothar und seiner Frau versackte ich auf ein paar Getränke im Anckelmannsplatz und plapperte Steffi am späten Nachmittag mit meinen neuen Eindrücken voll.
Wir kamen beide unheimlich schnell im Urlaub an, genossen das Gosch zum Abend und verzogen uns schließlich mit unseren Lieblingscocktails auf die Kabine. Man mag es kaum glauben, aber trotz des Nichts-Tuns schliefen wir ziemlich früh und das nur sanfte schaukeln des Dampfers wog uns gemütlich ins Land der Träume.
-
1. November Anreise nach Kreta – Ein Start der besonderen Art
Da wir die Reise als lang genug empfanden und entsprechend das Anreisepaket buchten, für Puffer war einfach kein Platz mehr, waren wir auf die Flugzeiten von Tui angewiesen. In einer schönen Mittagspause, ich saß ganz gut gelaunt in der Sonne, sah ich sie dann: Die Flugzeiten. Abflug 14:25 und Ankunft 18:50. Ich grummelte ungefähr fünf Minuten vor mich hin, teilte meiner weltbesten Ehefrau die schlechte Nachricht mit und schickte dann sofort die gute Nachricht hinterher.
Ich beschloss: Abflug am frühen Nachmittag hieß übersetzt so viel wie: normal lange schlafen, frühstücken, mit dem Metronom statt dem Taxi zum Flughafen, dann gleich auf die Kabine, in der Tag und Nacht einen Snack zu sich nehmen, dann die SNRÜ und dann ab aufs Pooldeck. Mit ein bisschen genauerem Hinsehen, war das sogar eine ausgesprochen großartige Flugzeit!
Ich teilte dann Steffi sofort mit, dass wir großes Glück hatten, verkündete in der WhatsApp Gruppe genau die gleichen Gedanken und fand den Plan bis zum Abreisetag immer noch toll. In der langen, langen Schlange zum Check In in Hamburg lernten wir Bea und Wolfgang kennen, verstanden uns auf Anhieb und quatschten bis wir an der Reihe waren. Lief also alles rund.
Bis… ja, bis der Flieger Verspätung hatte. 15 Minuten und noch 15 Minuten und noch 15 Minuten und schließlich zwei Stunden. Im Chat trudelten die ersten Bilder von Heraklion und dem Schiff ein und wir hätten eigentlich schon lange in der Luft sein müssen. Grmpf.
Viel zu spät kamen wir, bei Dunkelheit am Hafen an und tada, die SNRÜ war bereits auf dem Schiff in vollem Gange. Ohne uns, wohlgemerkt. Wer also immer schon wissen wollte, was in so einem Fall passiert: Die findet dann im Hafenterminal im Stehen statt. Der Film wurde auf einer Zeltwand gezeigt, man konnte weder besonders viel gucken, noch hatte man da so richtig Lust zu und dann wurden wir, nach unseren Musterstationen, einigen Mitarbeitern zugeteilt, die mit uns zusammen auf das Schiff gingen. Das heißt also: Sobald wir unsere Übung durchhatten, liefen wir „unserem“ Mitarbeiter hinterher, durch das Treppenhaus, den Aufzug benutzen durfte niemand und sahen uns noch einmal alle zusammen unsere Musterstation, für uns die Abtanzbar an. Gefühlt sah uns das halbe Schiff von den Balkonen der Backbordseite aus dabei zu, wie wir vor der Mein Schiff 3 standen und nicht reinkamen. Ein paar Tage später kamen wir mit jemandem ins Gespräch der meinte „die armen Schweine, die da so spät erst kamen, ich hab mir das von ganz oben angeguckt, wie die auf das Schiff sind.“ Jo, das waren wir. Fazit: War aber nicht so schlimm, jetzt erzähle ich mal was in einem Reisebericht, was noch nicht so oft erzählt worden ist, oder?
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Was besseres hab ich bei dem Licht nicht zu Stande bekommen, aber ich wollte unbedingt ein Ankunftsbild!
Nach einem kurzen Abstecher in den Anckelmannsplatz und einem Rundgang über Deck 14, wo wir gleich Anja und Anja direkt in die Arme liefen, was für ein Hallo!, beschlossen wir, erstmal anzukommen und wahrscheinlich früh ins Bett zu gehen.
In der Kabine wartete eine Flasche Champagner vom Reisebüro auf uns, die ich erstmal gegen eine kalte tauschen musste. Boah, mit dem Kübel und der Flasche durchs halbe Schiff tigern, sich ganz dekadent eine kalte mit neuem Eis geben lassen und dann den Weg wieder zurück, das ist ja so gar nicht meins. Aber ich muss schon sagen: Es war großartig am ersten Novembertag spätabends im T-Shirt auf dem Balkon zu sitzen und Champagner zu genießen. Mehr Urlaub ging in diesem Moment gar nicht!
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt. -
Wow, das kleine Boot wird ja richtig voll mit uns... Klasse, dass ihr mitfahrt! Vielen, vielen Dank für eure lieben Kommentare!
So viel sei schon mal verraten: Die Tour war weitgehend schaukelfrei, die wenigen Ausflüge großartig, das Wetter meist super und um ehrlich zu sein habe ich sogar noch eine Reise gebucht, zu der aber aus diversen Gründen noch der Countdown fehlt... Jep, uns hat so schnell nichts aufgehalten...
Hoch motiviert geht es auch schon weiter!

-
SeeFah08 berichtest du über das Ergebnis?
-
Wenn der Zeitraum nicht so absolut unpassend wäre würde ich es glatt mal versuchen und ein Gebot abgeben, einfach mal um zu gucken ob es klappen könnte...
Mich wundert auch, dass sie das Schiff zu der Zeit nicht voll haben, aber gut, das hat wahrscheinlich viele Gründe...
Ich finde es irgendwie eine witzige Sache für den Kunden und irgendwie unmöglich und schade... bin mir ganz offensichtlich nicht sicher, was ich davon halten soll...
-
Ich kann einfach nicht anders: Auch zur letzten Reise mit der Mein Schiff gibt’s einen Reisebericht von Steffi und mir… Chillt mit uns auf der Reise von Kreta nach Dubai und genießt das süße Nichtstun…
Knappe vier Wochen nach unserer Kanarenkreuzfahrt hatte ich mich vom ständigen Auf- und Ab der Gefühle und der Wellen erholt und wir entschieden uns für eine Transreise in den Orient. Aus guten Gründen: Uns gefielen die kurzen Flüge, der Oman wurde uns mehr als einmal ans Herz gelegt und die Mein Schiff sollte ihn gleich zwei Mal anlaufen, das Wetter im Roten Meer war beständig und es gab viele, viele Seetage. Wir hatten durch die vielen Häfen auf der Kanarentour gelernt, zu viel gucken ist auch nichts.
In diesem Sinne: Das Schiff ist das Ziel.
Im Reisebüro buchte ich uns eine Balkonkabine auf Deck 7 auf der Backbordseite und überließ nichts dem Zufall: Bett in der Mitte und in Fahrtrichtung, so hatten wir auf der ersten Tour wunderbar geschlafen und uns gut erholt, das wollten wir unbedingt wieder so! Außerdem wollte ich partout nicht den ganzen Tag Sonne auf dem Balkon, Angst vor Sonnenbrand und Co, ich bin ein Schattenkind. Als Flughafen wählten wir Hamburg und sobald wir die Sitzplätze reservieren konnten, tat ich auch das, zumindest für den etwas längeren Rückflug. Tja, peinlich, peinlich, ich habe keine Kreditkarte und nur so ging das aber bei Emirates. Was für ein Glück, dass wir schon Stammkunden sind und die Filialleiterin Frau Z. uns vorschlug, sie buche die Plätze für uns und ich gebe ihr das Geld. Steffi guckte mich zu Hause etwas schief an, als ich ihr das erzählte, freute sich dann aber über unsere 2er Reihe in der Boeing 777.
Übrigens freute ich mich nicht nur einfach so, sondern mit ganz vielen anderen, die ich in einer WhatsApp Gruppe kennenlernte, zu der mich der liebe Lothar GinaLucky65 hinzufügte. Mit dabei waren Bille13, AnjaE , Anke und viele andere deren Namen ich hier nicht kenne. Die Aufregung und die Planung der anderen versüßte mir so manchen Arbeitstag und mit Anja verstand ich mich auf Anhieb auch außerhalb der Gruppe. Eine ganz tolle Sache, viele Wiederholungstäter, den einen oder anderen Tipp konnte ich auch mitnehmen und auf das Gruppentreffen am ersten Seetag freute ich mich auch schon.
Die Vorfreude war lang und weil wir die letzte Reise inzwischen nicht mehr so schrecklich fanden, buchten wir noch vor Antritt der Transreise eine Kreuzfahrt auf der Ostsee, ein Countdown alleine ist ja langweilig.
Verrückt muss man sein.
Viele Grüße, eure Nelly

-
Dorothea herzlichen Dank für deinen tollen Reisebericht!!!
Ich oute mich mal als "gerne viel Text Leser" und noch lieber mit kleinen Erlebnissen die ein bisschen außerhalb von Kreuzfahrt sind (Musikinstrumente, Sonnenbrand, Steine) und daher: großartig dein Bericht, genau nach meinem Geschmack!
Ich bin zwar kein Kanarenfan, aber habe dich trotzdem gerne begleitet...
Ganz viele liebe Grüße, Nelly
-
Das war ein schöner bericht Nelly. Schade nur das es mit dem Wetter nicht so geklappt hat. Das können die kanaren wirklich besser.
.Für eure nächste Tour wünsche ich euch besseres Wetter (die Chance dafür ist gross).

Lg Martina
Vielen Dank!
Oh ja, das Wetter auf der Transsuez war super, mal sehen wie es in zwei Wochen auf der Ostsee aussieht!
Liebe Grüße
-
Der letzte Tag…
Ein letztes Frühstück mit Inge und Rainer, ein letztes Mal nachsehen, ob wir wirklich nichts in der Kabine vergessen haben und ein letztes Mal die Mein Schiff 4 ansehen… Letzte Urlaubstage sind immer komisch. Wir hatten jedoch Glück und unser Transfer vom Schiff zum Flughafen erlaubte ein ausschlafen und ein gemütliches Frühstück, bevor wir von Bord gingen.
Der Heimflug war angenehm und kurzweilig, in Hamburg verabschiedeten wir uns noch einmal ganz ausgiebig von unseren neuen Freunden und versprachen uns, uns recht bald mal wieder zu sehen.
Das war sie, unsere zweite Kreuzfahrt…
Unser Fazit:
Kurz und knapp: Wäre dies unsere erste Kreuzfahrt gewesen, es wäre auch die Letzte.
Nicht ganz so knapp: Das Schiff war toll, der Service super, das Essen großartig und alles immer Tip-Top. Für das Wetter konnte niemand was, und dass die Stabilisatoren bei Windstärke 10 eingefahren wurden, hatte auch Sicherheitsgründe. Das Wetter hat uns, ehrlich gesagt, mürbe gemacht. Vielleicht war es die Erwartung, dass es schöner wird, weil wir das immer von allen gehört hatten, dass es toll sei. Vielleicht waren es die vielen Berichte, die ich gelesen hatte und die Erzählungen, dass einige schon mehrmals die Tour gefahren waren, weil sie so schön ist. Vielleicht war es einfach nicht unsere Reise, weil es nur der „Ersatz“ für eine Reise war, die wir nicht antreten konnten und vielleicht war es auch das vergangene halbe Jahr, das so anstrengend war, dass wir über urlaubsreif hinaus waren. Ich weiß es nicht. Vielleicht gefallen uns die Kanaren auch einfach nicht, kann passieren.
Aber: Wir haben unglaublich viele tolle Menschen kennengelernt und mit Inge und Rainer haben wir tatsächlich regelmäßig Kontakt! Wenn wir von dieser Reise reden, dann davon, dass sie uns menschlich so unheimlich viel gegeben hat. Und gelernt haben wir auch etwas: Nur, weil wir eine Kreuzfahrt machen, heißt das nicht, dass wir auch alles angucken müssen, was wir angucken können. Manchmal sollte man auch seinem Gefühl folgen (Lanzarote) oder einfach den lieben Gott einen guten Mann sein lassen und nichts machen, auch wenn man könnte (Gran Canaria). Und vielleicht sollte man das öfter mal machen.
Kommen wir jetzt zu den Fun-Facts…
Zwei Tage nach der Kreuzfahrt:
Steffi: Und, wann geht’s wieder los?
Ich: Bist du verrückt? Nie wieder aufs Schiff! Es schaukelt immer noch alles in mir!
Eine Woche nach der Kreuzfahrt:
Steffi: Na, schon wieder Lust?
Ich: Aber nur wenn es warm ist. Und kein langer Flug. Und nicht so viele verschiedene Sachen. Und auch nicht so oft.
Zwei Wochen nach der Kreuzfahrt:
Steffi: Also einmal im Jahr könnten wir?
Ich: Warm. Und kurzer Flug. Und viele Seetage.
Vier Wochen nach der Kreuzfahrt:
Steffi: Wie findest du denn die Reise Kreta bis Dubai?
Ich: Soll ich heute buchen oder morgen?
In diesem Sinne: Ich hoffe ihr habt euch vom Schaukeln erholt und habt Lust mit mir vom östlichen Mittelmeer in den Orient zu reisen.
Eure Nelly
-
Vielen Dank an alle, die mich und uns bis hierher begleitet haben...
20.01. La Gomera
Der letzte Tag und die Insel, auf die ich mich neben Madeira am meisten gefreut habe. Zu Recht?
Wir hatten uns, wen wundert es, für eine Wanderung entschieden. Zum einen, weil wir gerne wandern, zum anderen, weil wir von vielen gehört hatten, dass ausgerechnet La Gomera dafür ideal und beliebt sein soll. Also, los geht’s!
Unsere Reiseleiterin war ziemlich sympathisch und erzählte uns, dass sie nach einem Praktikum während des Tourismus-Studiums auf dieser Insel hängengeblieben war und das konnte ich mir gut vorstellen. Aus dem Bus sah La Gomera schon mal wundervoll aus: Schön grün, bergig, tolle Natur, und sogar Sonne. Nun, bis wir das Tal mit dem Hafen verließen und weiter ins Landesinnere, bzw. auf eine Anhöhe Richtung Wald gefahren sind. Ihr ratet es schon: Regen. Und kalt. Nur knapp im zweistelligen Bereich. Nun gut, der ewige Frühling war durchaus mit dem deutschen Frühling zu vergleichen, schien es. (Wenn man vom Frühling 2018 mal absah.)
Die Wanderung startete in Richtung einer Schlucht und wir waren auf den teils sehr rutschigen Felsstufen das eine oder andere Male ehrlich froh über unsere Wanderschuhe, die inzwischen schön eingelaufen waren. Vom Laufen, nicht vom Regen. Leider waren nicht alle der Aufforderung von Tui gefolgt „festes Schuhwerk“ und so hatten wir einige dabei, die das Ganze in Sandalen abliefen. Puh. Kann man, sollte man aber eher nicht.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Unsere Guide erklärte uns jede Menge zu den terrassenartig angelegten Feldern, der Landwirtschaft, der Geschichte von La Gomera und als wir den Wald erreichten, über den Kräutergarten der Natur. Früher waren wohl viele für ihre Küche dort „einkaufen“ gewesen, jetzt war das nicht mehr so gerne gesehen, weil es überhand genommen hatte.
Kleine Anekdote am Rande: Eines der Gewächse ist ziemlich ähnlich in der Lüneburger Heide zu finden, wir hatten es auch schon mal gesehen. Ein Mitwanderer strahlte: „Oh, die Lüneburger Heide, da wohne ich ganz in der Nähe! Nur 80 Kilometer entfernt.“
Wir kicherten in uns hinein. Steffi und ich wohnen nämlich nur einen knappen Kilometer Luftlinie dahin entfernt, noch näher wäre mittendrin. Aber klar, von München aus betrachtet ist 80 Kilometer quasi um die Ecke.
Hintereinander weg ging es durch einen wunderschönen Wald, tief durchatmen, die verschiedenen Gerüche wahrnehmen, das Plätschern des Regens auf dem Blätterdach lauschen und sich freuen, als er aufhörte, versüßte uns die nächste Stunde.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.An einem Picknickplatz gab es eine längere Pause, auch zum Pipi machen, wer denn den Wald als solches aufsuchen wollte. Also, Männer auf die eine Seite, Frauen auf die andere und den nackten Bobbes hinter einem umgekippten Baum versteckt. So hockten wir dann da, nebst einer völlig fremden Frau (ist ja was ganz natürliches) und ich bekam, weil das so absurd war, einen Lachanfall. Jedenfalls kippte ich vorne über, noch bevor ich mich erleichtern konnte, stütze mich mit den Händen an den Baumwurzeln ab (wir hatten uns für den Teil vom Baum entschieden, der einst im Boden verankert war) und nahm auf dem Weg dorthin noch zwei Spinnweben mit meinen Haaren mit. Liebevoll wie meine Frau so ist, lachte sie mich aus und ich durfte den Klebkram selbst aus meiner Wolle entfernen. Eine Spinne saß übrigens nicht drin und ich frage mich, ob das hier eigentlich jemand lesen will, aber was solls: So war es halt, wenn das nächste Stille Örtchen erst wieder auf dem Schiff ist.
Abends genossen wir einen oder zwei letzte Drinks mit den vier üblichen Verdächtigen, packten leicht angetüddelt die Koffer und freuten uns auf zu Hause.
Im nächsten Bericht dann die Abreise, ein Fazit und ein paar Fun Facts über den weiteren Verlauf des Kreuzfahrt-Virus.
-
Auch von mir ein herzliches Willkommen liebe Gipsy und Glückwunsch zu so vielen tollen Träumen und der Entscheidung für diese Route! Wir haben sie im November gemacht (Reisebericht folgt) und sie ist wirklich sooooo schön (vor allem Petra!)
Liebe Grüße, Nelly
-
Wir auch, Oceanmotion , wenn ihm zu langweilig wird bringen wir unsere alten Herren einfach zusammen...

-
Wie schön
Nelly Noch 17 Tage- ich freu mich schon riesig...
Oh jaaaaaa ich mich auch, wir machen eine kleine "Familienkreuzfahrt", bin gespannt...
-
Huhu,
wir sind dabei, musst nicht alleine reisen

Liebe Grüße, Nelly
-
Hallo zusammen, wir sind auch dabei!
Haben uns ebenfalls für eine individuelle Anreise mit 3 Tagen Aufenthalt in Singapur entschieden und freuen uns schon sehr!
Wir haben vor einigen Jahren eine Rundreise durch Thailand gemacht und Bangkok eine Woche auf eigene Faust erkundet und sind jetzt auf die nächste asiatische Großstadt gespannt...
Liebe Grüße, Nelly
-
Vielen lieben Dank für euer Feedback und eure vielen Likes!
Ich hatte versprochen dass es es recht bald weitergeht und hier bin ich...
19.01. Teneriffa
Heute fuhren wir Teneriffa das zweite Mal an. Beim ersten Mal hatten wir ja diese geniale Wanderung, jetzt wollten wir noch einmal Wale beobachten. Für uns das insgesamt dritte Whalewatching, aber von der Natur und seinen Geschöpfen konnten wir einfach nie genug bekommen!
Nur eines hatte sich in der letzten Nacht manifestiert: Meine Erkältung. Zwei Tassen Tee zum Frühstück, zwei Ibuprofen und die erfolglose Suche nach Nasenspray ließen mich auf einen schönen Tag hoffen. Gut eingepackt, soll heißen: zwei T-Shirts, Sweatshirtjacke, Halstuch und Regenjacke und ich fühlte mich einigermaßen gerüstet für den Tag.
Nach einer etwa einstündigen Busfahrt wurden wir zu unserem Ausflugsboot gebracht. Dieses war eines der eher „klassischen“ Boote, mit Bänken und schönen Liegen im vorderen Bereich und wegen der ruhigeren Fortbewegung durchaus rücken- und familienfreundlich. Ganz im Gegensatz zu den RIB’s auf Madeira. Außerdem gab es kostenlose Getränke und Sandwiches. Die Sonne schien und verwöhnte uns mit Wärme. Jedenfalls habe ich das so in Erinnerung und in mein Reisetagebuch geschrieben, auf den Fotos sieht es irgendwie anders aus. Einige sonnten sich auf dem Weg zu den Walen und Delphinen sogar in Bademode, ich bibberte leider nur so vor mich hin. Brr… Mir war kalt, obwohl es nicht kalt war. Nun denn. Das war vergessen, sobald wir zum wiederholten Male auf dieser Reise plötzlich inmitten von Pilotwalen und Delphinen waren. Wieder waren die Tiere eher schüchtern, keines zeigte sich im Ganzen, aber das ist völlig okay! Immerhin konnte ich dieses Mal in aller Ruhe Bilder machen, da die Säuger ziemlich ruhig waren. Auch hier wurden die Motoren ausgestellt und eine angenehme Ruhe stellte sich auf dem Boot ein. Ein paar Mädels von der Umweltorganisation, von welcher der Ausflug war, kamen mit Bildern von den Tieren rum und erzählten ein bisschen was.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Im Großen und Ganzen ein sehr schöner und entspannter Ausflug, der nur dadurch ein bisschen „verlor“, weil Madeira so unglaublich überwältigend war. Trotzdem war es unglaublich schön, für ein paar Stunden Teil dieser uns so unbekannten Welt zu sein.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Auf dem Rückweg dauerte es keine fünf Minuten und ich schlief im Bus ein, ungewöhnlich für mich!
Nach einem kleinen Mittagessen auf der Mein Schiff machten wir uns noch einmal auf den Weg in die Stadt, das wahrscheinlich teuerste Nasenspray meines Lebens kaufen. Meine Bitte nach „ich möchte wieder atmen, es muss kein teures Spray sein“ wurde mit einem Schnäppchen von 13,45 belohnt. Uff. Es sei aber auch ein besonders gutes Spray, mit Cortison und würde Wunder wirken. Nun ja. Wer zu dusselig ist, es in seine Reiseapotheke zu packen den bestraft das Leben. Oder, um ehrlicher zu sein: denjenigen, der zu dusselig ist, es in seinem sonst sehr aufgeräumten Koffer und der Kabine zu finden! *mit der flachen Hand an die Stirn klatsch*
Wir tigerten, endlich durchatmend, noch ein wenig durch die Innenstadt und setzten uns an einen Springbrunnen, genossen die Sonne und beobachteten ein paar Tauben. Die badeten und plantschten vor sich hin, zu goldig! Eine setzte sich genau unter einen der kleinen „Wasserfälle“, wurde vom Strahl richtig platt gedrückt und genoss ganz offensichtlich das Leben. Ich mag Tauben. Die sind echt witzig, wenn man sie mal länger beobachtet und die Tatsache, dass sie die Städte mit ihrem Kot verdrecken, liegt einzig und allein am Menschen. Sie fressen leider unsere Abfälle, kein besonders gutes Futter für einen Vogel. Aber was erzähle ich, dazu muss ich natürlich nicht nach Teneriffa fahren, das gibt’s in der Heimat jeden Tag zu sehen. Dies war einer der Momente, in dem ich mir wünschte, diese Ruhe zu haben: Deren Lebensplan ist klar, ganz im Gegensatz zu unserem.
Abends trafen wir uns mit Inge und Rainer und der Kellner lief in der Schaubar grinsend an unserem Tisch vorbei, ohne eine Bestellung aufzunehmen und kam dann strahlend mit vier Ladykillern zurück. Hoppla, tranken wir zu viel, dass man schon wusste, was wir uns wünschen? Der Gute war ein bisschen traurig, als ich noch einen Dolce Vita orderte, aber einen halben „mit Wumms“ schaffte ich dann doch.
Mit vielen tierischen Eindrücken und unglaublich tollen Gesprächen im Herzen gingen wir ins Bett. Wie es wohl war, wenn wir nicht mehr abends mit unseren lieb gewonnenen Freunden zusammen waren?
-
Tja, Lanzarote hat alles gegeben
außer das mit den Nachrichten war nicht so toll hoffe beiden geht es gut.....Ich glaube euch bis NRW gehört zuhaben
aber nur 6 Mann hörte sich nach mehr an

Das ist lieb von dir!
Leider ist bei Opa Krebs statt Schwächeanfall rausgekommen und meine Mom hatte bei der nächsten Untersuchung auch wieder bösartige Neubildungen, aber beiden geht's den Umständen entsprechend gut...
Hihi, jaaa, wir hatten Stimmkraft für viele!
-
18. Januar
Lanzarote und Kunst…
„Im Hafen kann man gut schlafen“ sagt wohl eine alte Seefahrerweisheit. Nun, es schaukelte nicht mehr, dafür röchelte ich allmählich vor mich hin. Wie viele an Bord hatte ich mir in der Zwischenzeit eine schöne Erkältung zugezogen. So ein Mist aber auch!
Nun, wie beschreibe ich diesen Tag? So wie er war? Mit allem was dazu gehört?
Lanzarote war von Anfang an verwurmt. Ursprünglich hatte ich versucht privat einen Wanderguide ausfindig zu machen. Leider wurde das nichts, entweder passten die Tage nicht, oder man holte nur am Hotel ab, oder… Nun gut, im Forum hatten wir zwei nette Menschen aufgetan, die noch Mitstreiter für eine Tour über die Insel mit freien Wünschen suchten und das klang richtig gut! Die Bewertungen im Internet waren prima und wir hatten Lust, auf eine Tour im kleinen Kreise und schlossen uns an. „Leider“ ergab sich für die anderen beiden etwas Besseres (und das konnte ich auch gut verstehen) und jetzt war ich diejenige, die Mitreisende suchte. Da sich auch nach einiger Zeit nichts tat, stornierte ich die Tour wieder, da inzwischen mehrere Anfragen (von größeren Gruppen, die aber schon voll waren), sich ebenfalls bei dem Guide meldeten. Wie der Zufall es so wollte, bekam ich just einen Tag nach Stornierung eine Anfrage von Mitreisenden, ob wir noch suchten.
Dann hatten wir unsere Wanderung durch das Tal der 1.000 Palmen nach der etwas langweiligen Wanderung auf Fuerteventura gekippt und uns für den Tui-Ausflug „Auf den Spuren des Inselkünstlers César Manrique“ entschieden. Das Wetter war schon mal nicht so dolle, aber vielleicht war uns Petrus ja noch gnädig. Ich war jedenfalls froh, nicht wandern zu müssen, da ich mich eigentlich ins Bettchen sehnte, aber der Meinung war, ich mache doch keine Kreuzfahrt um nicht alles zu sehen, was geht! (Auch hier änderte ich meine Meinung noch.)
Im Bus schaltete ich mein Datennetz auf dem Handy an, weil ich nämlich dünnhäutig auf Nachricht von zu Hause wartete und am Seetag zuvor das Netz natürlich aushatte. Die Nachricht „Opa ist im Krankenhaus, aber es geht ihm gut“ brachte mich zum Schlucken, damit hatte ich nicht gerechnet, und die nächste Nachricht von meiner Mama „das Ergebnis ist da, keine neuen Melanome bei mir“, brachte mich dann mitten im Bus zum Weinen. Uff. Das wäre geschafft. (Sorry für die Gefühlsduselei, aber heute war alles dabei!)
Zuerst ging es zum Mirador del Río, was ziemlich schön anzusehen war, die Insel La Graciosa genau gegenüber. Der Aufenthalt war für unseren Geschmack leider etwas zu lang und da es ziemlich bedeckt war, ließen die Fotos auch zu wünschen übrig. Wie immer ist nichts bearbeitet, daher bekommt ihr die volle ehrliche Dröhnung wünschenswertes Wetter...
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Danach sollte unser Highlight folgen, der Kaktusgarten. Über 1.400 Kakteen sind hier zu bestaunen und das taten wir auch in aller Ruhe. Die Zeit hier war angemessen, wir hatten viel Freude an den Blumen und der Pracht. Vor allem Steffi freute sich über ihre Lieblinge, die Schwiegermutterhocker. Wir schicken ihrer „Schwimu“ gleich ein Bild von Steffi nebst eines solchen Kaktus, die Freude in Deutschland über das Bild war groß. (Echt jetzt, meine Mom findet sowas witzig.)
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Zum Schluss durften wir das ehemalige Wohnhaus des Künstlers besichtigen. Ziemlich beeindruckend, die Wohnung, die in Vulkanblasen eingebaut wurde. Joa, Teile davon könnten mir auch gefallen! Ungewöhnlich, faszinierend, einfach anders. Leider gab es unserem Guide nur etwa 5 Minuten Erklärungen dazu, dann wurden wir einfach drauf losgelassen. Insgesamt machte die Frau den Eindruck, dass sie ihren Job nicht besonders mochte. Ich hatte noch nie einen Guide, der so wenig und langweilig erzählt hat. Puh. Auch wenn wir viele schöne Sachen gesehen haben, waren wir froh, als der Bus zurück ins Hafengelände rollte. Dieser Ausflug hat uns nicht gefallen, was wohl auch am furchtbaren Wetter gelegen hat, aber wir hatten uns mehr versprochen.
Der Busfahrer war allerdings cool. Kaum, dass die Mein Schiff 4 in Sicht kam, machte er das Radio auf volle Lautstärke an.
Die Sonne scheint bei Tag und Nacht
Eviva Espagna!
Der Himmel weiß, wie sie das macht
Eviva Espagna!
Die Gläser, die sind voller Wein
Eviva Espagna!
Und jeder ist ein Matador
Espagna por favor
Und alle im Bus sangen in voller Lautstärker mit! Alle! Naja, fast alle. Ich verkroch mich in meinem Sitz, Volksmusik ist nicht so meins. Aber jetzt, einige Zeit später, sagen wir beide, das war das beste am ganzen Ausflug!
Und weil ich am Anfang versprochen habe, dass an diesem Tag alles dabei war, höre ich jetzt auch auf zu jammern. In der Außenalster trafen wir unsere neuen Freunde Inge und Rainer, die uns gleich mit Elke und Martin bekannt machten. Wir unterhielten nicht nur uns, sondern auch die Tische neben uns. Halleluja, hatten wir einen Spaß! Eingemummelt in dicke Decken fragte ich, ob ich wohl das Gruppenbild, das einer von uns schoss, ins Forum stellen dürfte mit dem Untertitel „Grüße von der Nordkap-Tour“. Ich hätte übrigens gedurft, aber so freue ich mich zu Hause an unserer Pinnwand darüber.
Wir genossen das Auslaufen, die Männer holten acht Gläser Sekt für fünf Menschen (ich wollte nichts trinken, Erkältung und so) und sangen alle lauthals die Große Freiheit mit.
Abends trafen wir uns der Schaubar und versackten dort bis kurz vor Mitternacht. Wir sechs hatten so viel Spaß, das war schon unanständig.
Ihr seht: Lanzarote hielt alles für uns bereit!