anscheinend habe ich den Überblick bezüglich meiner gebuchten Reisen verloren . Ich habe die Vorfreudefahrt abesagt.
Hier geht es ja um die Andrea-Berg-Reise. Bis dahin hoffe ich, wieder fit zu sein. Dann sind wir natürlich dabei und freuen uns sehr auf ein Wiedersehen mit Dir.
Early Check-in habe ich auch schon gebucht.
Liebe Grüße,
auch von meinem Göga,
heidschnucke
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Yeah, das freut mich sehr! Dann freuen wir uns schon auf einen leckeren Drink mit euch beiden!!!
auch von mir noch verspätet ein herzliches Dankeschön für deinen Reisebericht!
Ich hätte eine kurze Frage: meine Familie und ich werden kommenden Mittwoch auch mit der Prima in Zeebrügge sein. Geplant war eigentlich wieder ein Trip ins schöne Brügge…leider sieht die Wettervorhersage eher bescheiden aus. Ohne größere Mengen an belgischer Schokolade nach Hause zu kommen ist aber auch keine Option…weißt du noch, wo sich diese Schokoladenfabrik in Zeebrügge ungefähr befindet? Ist sie fußläufig gut zu erreichen oder sollten wir uns (wenn sich die Wettervorhersage bewahrheitet) besser ein Taxi nehmen? Ich würde mich sehr freuen, wenn du mir dazu eine kleine Info geben könntest!
Herzliche Grüße aus Südhessen,
Katrin
Huhu, ich hoffe ich bin nicht zu spät. Wenn ihr aus dem Hafen raus sind es nur ein paar Minuten, an den Bahnschienen rechts halten und dann sieht man es auch schon... vielleicht Spaß und liebe Grüße!
„Willkommen am letzten Tag Ihrer AIDAprima Reise. Sie wünschten sich schon so lange einmal mit uns zu reisen und haben sich jetzt für eine Kurzkreuzfahrt entschieden? Wie gut, dass Sie schon erfahren sind, sonst wären Sie jetzt vielleicht enttäuscht gewesen.“
So oder so ähnlich hätte die Stimme aus dem Off klingen können. Wir hatten den letzten richtigen Tag unserer Reise vor uns und das ist für uns immer ein Grund die Reise schon mal Revue passieren zu lassen. Aber ich spanne euch noch ein bisschen auf die Folter, mein Fazit kommt erst mit dem Abreisetag. Hihi, so viel Spaß muss sein.
Wir beschlossen uns noch einmal ein paar Ecken anzuschauen, die wir noch nicht näher begutachtet hatten. Da wäre der Beachclub. Warum hatten wir hier noch kein Bier getrunken? Mist, war eigentlich ganz lustig hier oben. Wir saßen eine Stunde in den Korbstühlen, tranken ein oder zwei Bierchen und beobachteten einfach ein bisschen das Treiben. Und das bei angenehmen Temperaturen und ein bisschen dem Gefühl von „Sommer und Draußen.“
Zum Mittag besuchten wir das Fuego, hauptsächlich, um uns ein Softeis zum Nachtisch zu gönnen. Große Freude bei Steffi: Die Sorte des Tages war Schokolade! Die große Freude bei mir: Immerhin ist es Softeis.
Nachmittags klarte es ein wenig auf und ich wollte unbedingt noch ein paar schöne Urlaubsbilder machen. Wir donnerten uns also ein gaaaaanz klein wenig auf (bisschen Kajal und Wimperntusche) und tigerten erstmal in die Spray Bar, die noch nicht geöffnet hatte. Einen Champagner wollten wir hier auf jeden Fall noch trinken, würde zwar erst gegen 22 Uhr was werden, aber da schlafen wir ohnehin noch nicht. Von dieser Bar aus gibt es auch die Möglichkeit gaaaaanz vorne am Bug zu stehen und aus dem richtigen Winkel den Kussmund der Dame anzusehen. Hui, ganz schön hoch. Aber überdacht, keiner außer uns da, also konnten wir ganz in Ruhe mal ein paar verliebte Pärchenbilder von uns machen. Selfie-Modus und die Möglichkeit das Handy abzustellen sei Dank. Ach, das hat richtig viel Spaß gemacht und unsere Verknalltheit sieht man auf jedem einzelnen Bild.
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Ich überredete Steffi noch ein paar Bilder von mir auf dem Skywalk zu machen, ich habe zwar Höhenangst, aber das bemerkte ich heute erstaunlich wenig.
Später am Nachmittag nahm ich ein Video für eine liebe Kollegin auf, die ihren letzten Arbeitstag hatte und die ich ironischerweise immer Aida nannte, weil es noch eine Kollegin mit demselben Vornamen gab. Also wurde sie mit ihrer größten Leidenschaft von mir angesprochen.
Abends kauften wir uns für 10 Euro ein paar Rubbellose, gewannen 7 Euro, reinvestierten diese und verloren 6 wieder. Aber hey, für 9 Euro Spaß gehabt und die Gewinnchancen sind beim Lotto auch nicht besser.
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Wir ließen den Tag in der Spray Bar ausklingen, tranken zwei Moët und packten erst gegen Mitternacht unsere Sachen für den morgigen Abreisetag. Ach, irgendwie ging dieser Urlaub viel zu schnell rum, obwohl wir uns wirklich gut erholt haben. Jaaaa, kein Witz, wir haben uns auf dieser Reise erholt, obwohl es alles etwas anders war, als wir es von acht „Mein Schiff“ Reisen kannten.
Bonjour Le Havre. Moment. Bon heißt gut, oder? An diesem Hafentag war es eher ein britisches „it’s raining cats and dogs“. Die armen, die Ausflüge in die Bretagne oder nach Paris gebucht hatten. Wir beschlossen frühestens dann das Schiff zu verlassen, wenn das Wetter wenigstens im Ansatz mitspielte.
Spoiler: Wir blieben an Bord.
Wir verbrachten den Tag mit faulenzen, lesen, Hörbuch hören und quatschen. In der Lounge hörten wir an diesem Tag ein paar skurrile Geschichten, die ich euch nicht vorenthalten möchte.
Wie eingangs erwähnt gab es einige Junge-Leute-Truppen an Bord, die viel Spaß hatten. Eine neue Bekanntschaft von uns war mit vielen dieser Partypeople in einer Whats-App-Gruppe, man hatte sich auf Facebook kennengelernt. Sie zeigte mir also den Chatverlauf dieser Gruppe, und wenn ich es nicht gelesen hätte, hätte ich es nicht geglaubt.
Ein paar hatten an die 20 gelbe „Achtung Rutschgefahr“ Aufsteller entführt und in ihrer Kabine verteilt. (Wirklich wahr, ich habe Fotos gesehen!) Andere mussten zum 1. Offizier und ihnen wurde die All Inklusiv Karte für Alkohol gesperrt. Zwei ganz patente wurden im Casino zu VIP’s ernannt, weil sie so unglaublich viel Geld verspielt hatten.
Puh, das war so ein Moment in dem ich dachte „ich glaube Kreuzfahrten sind viel zu billig.“ Aber, wenn ich fair bleibe, ich selbst habe nicht soooo viel davon mitbekommen, denn tagsüber lagen die Jungs in sauer (ich hoffe ihr kennt die Redensart) und abends verkrümelten wir uns in die Lounge und in die Kabine.
Ein wenig spannender, dafür entspannter Tag ging vorbei, morgen war wieder ein Seetag und der letzte Tag der Reise. Und leise war es heute auch, im Brauhaus wurde nicht gefeiert.
19. Dezember – Vanessa im Schokoladenhimmel – und in Gefahr
Beim Frühstück im Rossini fragte ich die nette Kellnerin, ob eigentlich jeden Abend im Brauhaus Party sei.
„Nö, eigentlich nicht. Also da gibt es die Karaokenacht, das Alpenglühen, dann einfach so Gute Laune und Musik und meist noch einen Abend für die Route mit einer Besonderheit, aber das variiert.“
Alles klar, Steffi und ich beschlossen uns Ohropax an Land zu kaufen. Fun-Fact: es war das erste mal in meinem Leben, dass ich ohne welche verreiste und das erste Mal, dass ich sie ernsthaft gebraucht hätte. Aaaaaber wir wollten ja ein bisschen Urlaub machen und die Schiffe nicht vergleichen und mal abgesehen vom Brauhaus fanden wir die AIDA ganz gut. Ganz gut war auch das Wetter, im Vergleich zu dem, was wir uns ausgemalt hatten jedenfalls. Wir verließen das Schiff nach dem Frühstück und tigerten ein bisschen durch Zeebrügge. Viel los war nicht, es war auch noch früh, mit Mitte Dezember wahrscheinlich auch absolute Nebensaison und Wind und Regen kamen auch wieder. Egal. Einmal durchpusten lassen tat bestimmt gut.
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Nach einem längeren Spaziergang beschlossen wir der kleinen Schokoladenfabrik einen Besuch abzustatten. Erstens bin ich nämlich ein Schokoladenfan und zweitens hatten wir beschlossen unseren Eltern zu Weihnachten ein paar Leckereien mitzubringen. Wir schenken uns offiziell nichts, aber ein „danke für die Einladung“-Mitbringsel darf es dann schon sein.
Oh weh, oh weh, die Auswahl war gigantisch! Wie sollten wir denn da das richtige für unsere Eltern finden? Und für uns? Okay, das war ein bisschen leichter, weil wir nämlich beide ziemlich anfällig für alles mit Salzkaramell sind. Danach nahm ich mir Tüte Nummer 1 und schmiss alles Mögliche mit Nuss, Krokant, Kaffee und Marzipan ins Tütchen, für meine Mama. Dann den ganzen Weg zurück und für meine Bonusmama (aka Bonny) eine etwas „wildere Auswahl“. Steffis Mom durfte sich zu Hause über schokolierten Ingwer und Co freuen.
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Damit ich meinen Müttern erklären kann was sie schönes in der Tüte haben gibts jede Menge Bilder von den Pralinen, hier nur mal eine kleine Auswahl.
Im nächsten Shop und letztem Stopp in Zeebrügge nahmen wir schönes belgisches Bier in großen Flaschen mit. Okay, und 2 Dosen, die wollten wir uns auf der Kabine gönnen. Zurück an Bord wussten wir erst nicht so recht, ob wir in der AIDA-Lounge chillen wollten bevor es zur nächsten Massage ging, oder erst was zu Mittag essen. Das Wetter war wieder schlechter geworden und wir waren uns sicher, dass wir Draußen nichts verpassten. Ich für meinen Teil wollte unbedingt noch mit der Wasserrutsche sprechen und zog mir Badeanzug, Mein Schiff Badeschlappen und den Bademantel an und machte mich auf den Weg zum Racer. Hui, die Rutsche sah schon ganz flott aus, aber ich freute mich. In meiner Kindheit und Jugend konnte es mir nicht schnell genug gehen und wir hatten in unserer Familie die Schnellrutschtechnik perfektioniert. Ohne drüber nachzudenken wandte ich die natürlich auch an. Klappt übrigens auch mit Mitte 30 noch hervorragend. So hervorragend, dass ich nicht mehr in der Lage war zu bremsen, als es mir dann doch ein wenig zu schnell wurde, weil ich links und rechts an der Röhre immer höher glitschte. Es kam, wie es kommen musste, ich überschlug mich und landete auf meinem rechten Ellenbogen. Erwähnte ich bereits, dass ich blaue Flecken liebe? Naja, hielt mich auf jeden Fall nicht davon ab, noch zwei weitere Male zu rutschen, für einmal Spaß haben ziehe ich mich doch nicht extra um!
Bei der Massage am Nachmittag gab es eine erfrischende Ganzkörpermassage mit Aloe Vera und ich biss die Zähne zusammen, obwohl es ganz schön war. Merke: Massage und blaue Flecken sind keine gute Kombination.
Abends gingen wir zum Suiten-Welcome-Dinner ins Buffalo-Steakhouse. Wir sollten ein fertiges Menü bekommen, von dem ich allerdings Gang 1 und Gang 2 schon nicht mochte. Aber man war sofort kulant und es wurde etwas anderes angeboten, das wir uns ohnehin ausgesucht hätten, also alles kein Problem. Kundenservice: Note 1. Und jetzt doch ein kleiner Vergleich zum Surf & Turf auf der Mein Schiff. Beide super!
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Weil wir keine Lust hatten an diesem Abend wieder Schlager zu hören beschlossen wir selbst Party zu machen, wenn auch in der Disco D6. Viel los war zwar nicht, aber die Musik war super! Keine Schlager! Tanzbare Mucke! Prima, so ließ es sich aushalten. Und dann waren da noch die Jungs in Matrosenkostümen, die wir schon den ganzen Tag gesehen hatten. Die gehörten übrigens zu der Sorte mit der seeeeehr guten Laune. Ich fragte, ob sie einen Junggesellenabschied feierten. (Jaaa, mein Fehler.) Nein, nein, sie sind einfach nur verrückt. Alles klar, damit konnten wir leben. Sobald ich wieder bei Steffi stand kam allerdings einer diesen gut angebrüteten Jungspunde zu mir, und fragte mich, ob ich denn mit meinem Freund da sei, oder Semesterferien sind und was ich denn studiere, ob er mich auf einen Drink einladen darf und ich musste mir ein Lachen verkneifen. Das war einer der klassischen Momente in denen man das Cocktailglas demonstrativ so hält, dass der Ehering genau im Blickfeld des Gegenübers landen muss. „Sorry, ich bin verheiratet.“
Die Jungs hatten weiter ihre gute Laune, ich erfuhr in den nächsten Tagen noch ein paar echt schräge Sachen und weil wir erst nach Mitternacht ins Bett gingen und ein bisschen Glück hatten, war es ruhig. Die Brauhausparty war schon vorbei! Ha, der Plan war aufgegangen.
Hoppla, ich wollte hier niemandem die Lust auf die AIDA nehmen… Jaaaa, es war ordentlich Party an Bord, aber ganz ehrlich: Auf einer Reise auf der Mein Schiff gab der DJ bei der Poolparty auch mal die Durchsage, er müsste jetzt Schluss machen, weil sich den Tag davor die Leute ein Deck drunter über die laute Musik beschwert hätten…
Ich sag mal so, eine Verkettung ungünstiger Umstände. Das mit der Party hätte für meinen Geschmack nicht sein müssen, vor allem nicht, weil es ja auch eine ganz offizielle Party war, aber ich bin auch wirklich kein Mensch für „ganz laut und bumm bumm“.
Irgendwann, es war schon wieder morgens, wachten wir auf und weil es noch dunkel war, brauchten wir Licht. Kein Problem, ich griff mit der linken Hand nach dem Lichtschalter, der rechts neben mir am Bett angebracht war. Ich hatte schon bessere Ideen. Ich musste mich ein wenig zur Seite rollen, bekam dabei Übergewicht in Richtung Boden, knallte erst mit meiner rechten Schulter auf den tieferliegenden Nachttisch, rumste auf dem Weg nach unten mit dem Kopf an die Glastür zum Wintergarten und federte unten schließlich galant mit dem Knie meinen Körper ab. Autsch. Das tat weh. Und zwar so richtig. Und laut war es auch. Weil das Licht natürlich noch nicht an war, fragte Steffi schlaftrunken, was ich denn gemacht habe und als ich meine Sprache nach drei Schrecksekunden wieder hatte, lachte ich laut los. Besser ist, jammern konnte ich später noch. Die blauen Flecken habe ich übrigens 3 Wochen lang als Souvenir behalten.
Was soll ich sagen: Wach waren wir, also ab in die Dusche und dann ins Rossini zum Frühstück. Meeeega, wie gut, dass wir eine Junior-Suite hatten, hihi. Es gab frischen Saft, tollen frischen Kaffee oder ähnliches, eine Etagere mit Lachs, Käse und Obst, Garnelenomelette für Steffi und French Toast für mich. So ließ es sich aushalten. Zum Frühstück nehmen wir uns gerne Zeit und haben das am liebsten auch abseits des Trubels. Außerdem war ich noch ein wenig knatschig, weil mir das Knie unglaublich wehtat und ich nicht sonderlich viel geschlafen hatte.
Nach dem Frühstück begaben wir uns auf eine weitere Erkundungstour auf der prima. Ui, was für schöne Läden mit Klamotten und die Einrichtung in den verschiedenen Ecken, die man nutzen konnte, ein paar der Sessel würden uns auch zu Hause gefallen und überhaupt… Es machte richtig Spaß das Schiff zu erkunden und sich über alles zu freuen, was wir noch nicht kannten, woher auch?
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Später am Tag hatten wir unsere erste der drei vorab gebuchten Massagen und es war wirklich schön. Ein toller Spa-Bereich, die Sauna ist leider nicht inklusive, aber hier gab es richtige Wohlfühl-Atmosphäre.
Ich setzte noch einen drauf und ließ mir kurzfristig die Haare schneiden. Das war okay, aber nicht besonders doll. Mein Friseur sprach kein Deutsch und auch nur sehr schlecht englisch, wie gut, dass ich keinen komplizierten Haarschnitt wollte! Ich hätte es ihm nur schwer erklären können. Tatsächlich hat er das, was er gemacht hat, aber gut gemacht, auch wenn ich, untypisch für mich, meinen langen Haaren ein bisschen hinterhertrauere. Aber hey, ich habe gesagt „schneid ab“, selbst schuld, die wachsen auch wieder.
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Das Wetter war leider nicht besonders schön, sodass wir für unseren ersten Landtag morgen in Zeebrügge hofften, dass es wenigstens trocken war. Wir erwarteten im Dezember nicht viel, aber trocken wäre schon schön. Und eine gute Nacht wünschten wir uns auch.
Was soll ich sagen: Es gibt eindeutig zu viele Schlager auf diesem Planeten. Irgendwann gegen Mitternacht, ein paar Kabinen weiter hatte schon jemand „Ruhe“ gebrüllt, zog ich mir was über und versuchte rauszufinden, wo die Party stattfand.
Im Brauhaus. Eine offizielle AIDA-Party im Brauhaus. Über dem unsere Kabine lag. Na schönen Dank auch. Das konnte ja lustig werden. Aber jetzt wussten wir, wer uns um den Schlaf brachte. Hoffentlich ging das nicht jede Nacht so.
„Naaaa, in welcher Farbreihenfolge sind die Buchstaben?“ Steffi parkte das Auto auf dem zuvor gemieteten Parkplatz und grinste mich an. Mist. Und das, wo ich doch eben gerade noch zum Schiff geguckt hatte. „Aber am Ende der Reise weißt du es, versprochen?“
Na klar, sowas von versprochen. Wir lieben Kreuzfahrten von Deutschland aus, vor allem wenn sie in Hamburg starten, ist einfach der kürzeste Weg für uns. Und in diesem Falle waren das mit dem Auto knappe 40 Minuten. Was übrigens auch der ausschlaggebende Punkt war nicht mit der Bahn zu fahren.
Wir holten also unser Gepäck aus dem Kofferraum, gaben die Koffer bei AIDA ab und fühlten uns wie Erstfahrer. Ob das Einchecken wohl anders lief? Wie die ersten Schritte auf dem Schiff so waren? Ach, was es nicht alles zu erleben gab. Während wir also in der Schlange für den Gesundheitscheck standen schauten wir uns schon mal um. Wir hatten uns fest vorgenommen, nicht mit der Mein Schiff zu vergleichen. Okay, so gut das ging. Das Publikum war eher jünger, aber das hatten wir uns vorher schon gedacht. Nun, ein paar Freundegruppen waren auch unterwegs und hatten gute Laune. Die hatten wir auch, also alles gut für den Moment. Aber ich spoiler mal: Die hatten wirklich fünf Tage lang seeeeehr gute Laune.
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Unsere Juniorsuite war eine ehemalige Lanaikabine und hatte bis auf den Wintergarten und die Suitenvorteile keine nennenswerte Besonderheit. War aber freundlich eingerichtet und somit völlig okay für uns. Wobei wir uns schon überlegten, dass eine „richtige“ Suite schon auch mal nett wäre.
Weil es inzwischen 14 Uhr war statteten wir nach der Sicherheitseinweisung dem Markt Restaurant einen Besuch ab und futterten eine Kleinigkeit. Die Auswahl war gut, die Aufmachung fanden wir auch gelungen und schmecken tat es auch. Danach wollten wir das Schiff erkunden und vor allem die AIDA-Lounge testen.
Sagen wir mal so: Das Schiff ist riesig und am ersten Tag hatten wir noch so unsere Probleme mit der Orientierung und vor allem der Reizüberflutung. Aber wir konnten uns jederzeit in die ruhige Lounge zurückziehen und das war wirklich toll! Wegen des Wetters war leider die ganze Tour über nur der Innenbereich geöffnet, aber wir haben immer eine schöne Zeit dort verbracht.
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Das erste Auslaufen genossen wir an der Lanaibar mit einem heißen Lumumba, war lustig, aber fürs nächste Mal wollten wir uns einen anderen Platz suchen.
Abends aßen wir sehr gut im French Kiss und wegen des dazugebuchten AI war es uns auch egal, dass hier die Getränke exklusiv waren.
Wir nahmen uns später noch einen Cocktail mit auf die Kabine, wir waren müde, aber glücklich. Steffi schlief sofort ein, ich saß allerdings um Punkt 22 Uhr wieder senkrecht im Bett, geweckt von „Last Christmas“. Es ist nicht mein Hasslied, aber es blieb nicht dabei. Bis 2:30 wurde irgendwo, zu dem Zeitpunkt konnte ich das noch nicht zuordnen, Party gemacht. Und zwar so laut, dass ich jedes verdammte Lied hätte mitsingen können. War also nicht so meine Nacht. Ich bevorzuge Ruhe oder leises Meeresrauschen. Aber egal, war ja Urlaub und ich hatte nicht vor, mir den durch ein bisschen Gegröle vermiesen zu lassen.
In diesem Sinne: Gute Nacht AIDA, morgen lernen wir uns dann mal richtig kennen.
Ist die AIDA prima? Eine Kurzreise von Hamburg nach Zeebrügge und Le Havre
Es ist 1996, meine Freundin ist weg und … Moment, falscher Text. Es war allerdings tatsächlich 1996 als ich im Nachmittagsprogramm eine Werbung der AIDA sah. Urlaub auf einem Schiff! Wow! Ich hatte schon immer ein gewisses Fernweh und Schiffe fand ich sowieso toll. Das habe ich im Blut, Papa ist schließlich jahrelang zur See gefahren. Naja, bei meinen Eltern stieß der Vorschlag von Klein-Vanessa auf lachende Ohren.
„Eine Kreuzfahrt? Das können wir uns nicht leisten. Und du bist erst 10 Jahre alt, wenn wir jetzt schon eine Kreuzfahrt mit dir machen, wo soll denn da noch eine Steigerung sein? Wenn du erwachsen bist, kannst du alles machen was du dir leisten kannst.“
Grummel. War ja klar. Das Leben war schon hart, kein eigenes Pony, keine Flüge in die Karibik, keine Kreuzfahrt und das Taschengeld reichte auch nie für alles, was ich wollte.
2006 war ich 20 Jahre alt, hatte eine eigene kleine Wohnung, ein altes Auto und zusätzlich keine Zeit für Urlaub da ich Leistungssport im Team mit Wettkämpfen betrieb. Naja, und Kreuzfahrten waren mir immer noch zu teuer. Als ich den Leistungssport an den Nagel hängte und einige Jahre später mit Steffi zusammenkam begann die große Reiserei. Gerne individuell, wenn möglich etwas abseits vom Massentourismus und um Gottes Willen keine Kreuzfahrt! Furchtbar, wenn man nicht von Bord könnte, wenn man wollte. Brr. Nichts für uns.
2016 entschieden wir uns für unsere Hochzeitsreise für etwas, das wir beide noch nie gemacht hatten. Blieb fast nur die Kreuzfahrt. Nach etlichem Hin- und Her buchten wir die Mein Schiff. Und das bis heute tatsächlich schon achtmal.
2022 und ich unterbreche die schöne 6er Reihe, lagen wir eines schönen Abends im Baumhaushotel im Bett und beobachteten nachts mit dem Fernglas die großen Containerschiffe, die von Hamburg Richtung Cuxhaven die Elbe runterschipperten. Und auf einmal wurde ich ganz hibbelig. „Da ist ein Kreuzfahrtschiff! Ich glaube eine AIDA, guck mal genau!“
Steffi gab mir verdutzt das Fernglas und ich hatte sowas von Recht. Die AIDAprima dampfte an uns vorbei und wir freuten uns einen Keks. Schiffe sind schon was Schönes. Meine weltbeste Ehefrau sah ebenfalls durch das Fernglas, nahm ihr Glas Sekt vom Nachttisch und sprach die erlösenden Worte: „Wollen wir nicht auch mal mit der AIDA fahren?“ Jaaaaa, juhu, eigentlich wollten wir diese Art von Urlaub etwas hintenanstellen, aber ein neues Schiff ist schon erlaubt, oder?
Drei Wochen später, im Dezember 2022 checkten wir in einer Junior Suite auf der AIDAprima ein und für mich hieß es: „Ein Kindheitstraum wird wahr.“
Habt ihr Lust mitzukommen? Es ist noch jede Menge Platz, der Kahn ist nicht voll gebucht...
Ich hätte eine Frage: weiß jemand, was die GGF momentan für 14 Tage kostet? Bei den buchbaren Paketen für unsere kommende Reise wird leider nur der Betrag für 7 Tage (€ 599,-) angezeigt mit dem Vermerk, dass für längere Reisen der Vorzugspreis direkt an Bord angepasst wird…
Nitsrek8 da haben wir euch vielleicht gesehen, als ihr wiedergekommen seid? Habt ihr da eine Horde mit Thermoanzügen auf dem Weg zu Schlauchbooten gesehen? Das waren wir...
Wir sind auf Deck 6 gelandet ... wir freuen uns schon sehr und hoffen, dass es mit der Reise klappt... aber noch bin ich guter Dinge und denke positiv... ärgern kann ich mich noch früh genug
wir haben die Hoffnung immer noch nicht aufgegeben, in Narvik eine schöne Huskytour zu buchen..
Auf der Seite von Visit Narvik haben wir die Bardu Husky Lodge gefunden.
Hier werden auch Husky Tagestouren durch das Tal "Stordalen" angeboten. (auch bis in den April)
Liest sich richtig gut, finden wir ... ...ist aber auch 60 km von Narvik entfernt.
Die Lodge haben wir per Mail kontaktiert und einfach mal unverbindlich angefragt, ob man uns auch ein Angebot
incl. Transfer machen könnte, was das kosten würde, usw...
Wir haben die Liegezeiten vom Schiff erwähnt, also keinen festen Termin angefragt.
Eine Antwort haben wir 3 Tage später erhalten.
Evtl. könnte man einen Transfer organisieren und dann die Frage, wie groß ist eure Gruppe?
Naja, unsere Gruppe sind 2 Das haben wir auch so kommuniziert.
Vielleicht schaut der ein oder andere sich die Homepage einfach mal an. Eure Meinung würde uns interessieren.
Alles anzeigen
Huhu, wir würden uns unter Umständen der Tour anschließen, wenn Nitsrek8 auch mitkommen, wären wir doch schon ein paar... Meinst du, das könnte was werden?