06.06.2024. - Klaipeda
Das der Hafen von Klaipeda mit auf der Route lag freute uns besonders. Wir hatten über viele Jahre Au Pais aus Litauen in unserer Familie und haben daher viel über das Land erfahren und durften es 2010 auch schon einmal persönlich kennenlernen. Doch ein Ziel fehlte noch - die Kurische Nehrung. Daher stand for uns von Anfang an fest, das wir dieses Fleckchen Erde mit dem Mietwagen erkunden wollen.
Begrüßt wurden wir im Hafen von einer Gruppe mit folklorischer Musik. Für mich sind das immer besondere Momente. Etwas ähnliches hatten wir in Liverpool beim Auslaufen erlebt.
Wir frühstückten wieder im Atlantik Klassik, dann machte ich mich auf den ca. 15minütigen Weg zur Mietstation von Sixt. Schnell waren die Formalitäten erledigt und ich startete zur Pier um die Mitreisenden abzuholen. So erreichten wir die Autofähre um ca. 9.35 Uhr und bekamen für ca. 20 Euro (Hin- und Rückfahrt) Tickets für 10.00 Uhr. Doch unser VW hatte auch auf der Fähre um 9.40 Uhr noch Platz. 10 Minuten später waren wir auf der Nehrung.
Unser Plan war die Straße bis Nidda zu fahren, dabei an schönen Punkten einen Stop einzulegen und auf der Rückfahrt einen letzten längeren Stop am Ostseestrand zu genießen.
Die Natur faszinierte uns von Anfang an, die Unterschiede von Haff- und Seeseite waren fantastisch und die Höhe der Dünen, die sich auch im Berg-und Talfahrten widerspiegelten, unerwartet. Es gab zwei Baustellen auf der Strecke mit Ampelregelung, für Busse und LKW war die schmale Fahrspur herausfordernd. Die Architektur in den Orten erinnerte uns an die Bäderarchitektur auf Rügen, was ja kein Wunder ist - das ist ja auch Ostsee. Außerdem passierten wir die Mautstelle, hier wurden wir um 30 Euro ärmer. Da es auf der Seeseite sehr windig war verwarfen wir die Strandidee. Uns gefiel jedoch der Zugang zum Strand, der auch für Rollstuhlfahrer möglich wäre. Stattdessen fuhren wir zum Anleger der Personen- und Fahrradfähre. Hier hatten wir einen schönen Blick auf unser Schiff.