Beiträge von Flavia

    Tag 2. 19.5.24 Safari!

    Nach einer erholsamen Nacht und einem guten Frühstück (typisch mit frischem Obst, frische Eierspeisen mit Tomate, Toast mit Marmelade und Pfannkuchen zum Beispiel), treffen wir unseren Safari Guide und Fahrer Josef, der mit seinen 63 Jahren (er wirkt viel jünger und agiler) eine Menge Erfahrung und Kenntnisse mitbringt.

    Unser 1. Safaritag ist ein Sonntag, also wenig Verkehr, die Geschäfte am Wegesrand sind geschlossen. Aber die Leute sind „schick gemacht“ zu Fuß auf dem Weg zur Kirche. Mofataxen warten auf Kundschaft. Davon gibt es viele, private Autos sind eher selten.


    Mto Wa Mbu heißt übrigens „Ort der Mücken“=O

    Dafür gibt TucTucs, Busse und LKW jeder Größe und natürlich Safarifahrzeuge (genau wie unseres).


    Wir fahren heute in den großen Grabenbruch wo der riesige Lake Manyara mit seinem dicht bewaldeten Nationalpark liegt. Unsere Mitreisenden haben sich für den Anfang „Elefanten“ gewünscht, und die sollen sie bekommen!

    Maulwurf danke für den tollen Bericht! Das Fazit ist genial (und die Kostenrechnung auch – besonders für einen echten sparsamen Lipper wie mich :D). Mein Mann wünscht sich nämlich genau so eine Reise. Da muss ich wohl mal nach Kreuzfahrten mit Amis da schauen. Hast du einen Tipp wie genau du das zuerst gefunden hast ( ein Portal?) , ging ja doch hin und her, bis die Kreuzfahrt stand. Ich glaube das TUI das mal aufnimmt, könnte man ewig warten! :/
    LG Flavia (die auch nicht so recht verstehen kann was an Gefängnis(Inseln) so interessant ist und trotz mehrfachem Aufenthalt im südlichen Afrika zum Beispiel noch nie auf Robben Island war; wenn sowieso nur wegen der Robben ;))

    Die African View Lodge liegt in der Nähe von Arusha, direkt unterhalb vom Mount Meru (4566 m) ein (zur Zeit nicht aktiver) Vulkan.

    Auf der gegenüber liegenden Seite der höchste Berg Afrikas, der Kilimandscharo (5805 m), der sich aber, wie meistens, in Wolken hüllt.

    Die Lodge ist ein Traum, ein Haupthaus mit Empfang, Bar und Restaurant, wenige kleine Bungalows in einem paradiesischen Garten mit Pool.

    Wir packen schnell aus und um, für die beginnende Safari morgen! Dann erkunden wir den Park und haben ein erstes Treffen mit der Agentur vor Ort (Wilkinson), die uns den genauen Ablauf der Safari erklärt.


    Danach testen wir den Pool, um uns anschließend mit unseren 5 Reisegefährten zu einem ersten schönen Abendessen zu treffen. Danach fallen wir müde aber erwartungsfroh ins Bett.

    18.5.2024, 13.00 Uhr Arusha

    Der Kilimandscharo Airport ist jetzt wirklich recht verschlafen, aber sehr schön. Das für Tansania erforderliche Visum haben wir nicht vorab online abgewickelt, sondern holen es vor Ort (je 50 US Doller, Bargeld! sind dazu passend bereit zu halten). Es ginge so vor Ort schneller, als bei der „Online Schlange“, hatte das Reisebüro geraten. Das war auch so.


    Das Aufgabe-Gepäck (wir hatten nur noch einen Koffer) war dann auch schon da (glücklicherweise). Am Ausgang haben wir dann in einer Wechselstube noch schnell 250 Euro in Tansanische Shilling getauscht (kleine Scheine, für Kleinigkeiten und Trinkgeld). Sonst kann man größere Beträge überall problemlos mit Karte zahlen.


    Vor der Tür erwartet uns Wärme, strahlender Sonnenschein und ein freundlicher Abholservice. Wir treffen noch ein Mutter-/Tochtergespann und eine Einzelreisende und lernen so unsere ersten Mitreisenden für die kommenden Tage kennen. Wir sind uns gleich sympathisch. Die Tochter ist Biologin, die Einzelreisende hat Nationalparkmanagement studiert, Experten für so eine Reise, und sind alle Afrikaneulige auf ihrer ersten Safari.

    Wir werden in den nächsten Tagen zusammen mit einem weiteren Paar (das schon in der 1. Lodge auf uns wartet) zu einem hervorragenden Team. Unser Fahrer versorgt uns auf der Fahrt schon mal mit ersten Informationen über Land und Leute, nach etwa einer Stunde sind wir in der ersten Unterkunft.

    Mount Meru (oder zumindest schon mal ein Teil davon)

    Wenn ich die Fotos so anschaue, wäre es denn möglich gewesen, vom Schiff zuerst auf den Markt und dann an den Strand zu laufen? Oder morgens zum Schwimmen, kleiner Imbiss und anschließend über den Markt? Also ganz individuell?


    Los ging es am 17.5.2024 , erst nach Frankfurt zu unserer Tochter (die auch das Auto gebrauchen konnte), und uns dann gegen 18.30h am Flughafen abgesetzt hat.

    Checkin bei Ethopian Airlienes, Sicherheitskontrolle, alles ging sehr zügig. Im Terminal haben wir uns „unterm Goethe“ noch eine Kleinigkeit zu essen gegönnt, dann ging es pünktlich um 21.35 los nach Addis Abeba.

    Der Flug war ruhig und ereignislos, erstaunlich leckeres Essen, danach eine ordentliche Mütze Schlaf (das klappt mittlerweile gut) und im ersten Morgenlicht landen wir pünktlich auf dem Flughafen in Addis im Ethiopischen Hochland auf über 2000 m Höhe.

    Wer jetzt einen verschlafenen afrikanischen Provinzflughafen erwartet, täuscht sich. Ich schätze auf dem Aussenplätzen und am Terminal standen so ca. 70-80 Maschinen, alle von Ethopian (ich entdecke nur eine andere) und im Terminal brodelt das Leben.

    Die Passagiere kommen aus allen Regionen Afrikas, viele Inder u Asiaten, und wie wir auch aus Europa. Wir schauen an welchem Terminal es weiter geht. Dann setzen wir uns auf den Hauptdurchgang und schauen uns das bunte Treiben an, die Welt flaniert (oder rennt) vorbei. Ein Mode Scout könnte sich hier viel Anregung holen. Ab und zu macht jeder von uns mal einen Bummel, mein Mann zum Rauchen, zum WC oder auch durch das bunte Shoppingangebot und die interessanten Kaffeestände. Überall gibt es kostenlose Wasserspender (vorbildlich).


    Die Zeit vergeht „wie im Flug“ und kurz nach 10.00h Ortszeit geht es weiter zum Kilimandscharo Airport in Tansania (2,5 Stunden Flug) auf die Südhalbkugel.

    So auch mein Plan für unsere nächsten Safaris! :saint:

    Flavia

    Bin gespannt auf deine Ausführungen. Wenn das Gepäck in Addis nicht mitkommt, ist es natürlich blöd. Mutti hat dort mal geschafft, ihren Weiterflug zu verpassen, weil die da gern mal die Flugsteige ändern und diese Änderungen nur bekanntgeben, indem sie mit Pappkärtchen durch das Flughafengelände rennen. :D

    Ja genau, das Gate wurde auch bei uns kurz Weiterflug „klammheimlich“ von einem Ende zum anderen auf dem nicht kleinen Flughafen geändert. Da wir „in der Mitte saßen“ für uns kein Problem! Aber wenn das öfter passiert, erklärt das die hektisch rennenden Menschen. :D

    Hey Anke66 fast hättest Du mich am Bahnsteig vergessen;). Liebe Flavia danke das Du mich auch noch mitnimmst auf diese tolle Reise. Ich war Anfang der 90iger in der Masai Mara für 5 Tage und habe immer noch sooooo tolle Erinnerungen an diese unvergessliche Reise:love:. Die frische ich gerne wieder auf durch Deinen Reisebericht:thumbup:.

    Ja Afrika „packt“ einen und lässt nicht mehr los, ein Leben lang!!:love:

    Als Vorbereitung habe ich nochmals den Reisebericht von Faulpelz hier durchgelesen, und mein Mann hat eine Arbeitskollegin interviewt, die erst Ostern mit der ganzen Familie dort war. Sogar meine alten Reiseführer und auch das Internet taten einen guten Dienst. Einhelliger Rat, alle Kleidung mit NoBite behandeln (TzeTze Fliegen!). Ein Arzttermin, um den Impfstatus zu überprüfen und die Reiseapotheke aufzufüllen, gehört bei uns zu jeder Afrikareise auch dazu.


    Vom Reisebüro gab es zudem eine Liste mit ToDo’s und mit Dingen die man mitnehmen soll. Das „Strandgepäck“ könnte in der ersten Unterkunft bleiben, weil wir dort auch wieder die letzte Nacht auf der Weiterreise nach Sansibar verbringen werden. Auf der Safari soll es eh nur kleines Gepäck sein, dass kennen wir ja.


    Auf den Anweisungen vom Reisebüro stand auch, dass wir quasi alles, was wir auf Safari wirklich brauchen mit ins Handgepäck nehmen sollen, da wir über Addis Abeba fliegen, und es sein könnte das das Aufgabegepäck abhanden kommen könnte.





    Also haben wir uns einen superleichten Cabinmax Rucksack angeschafft, der eine wirklich grosse Menge Sachen aufnimmt. In den Koffer kam dann auch noch eine leichte leere Reisetasche. Der Plan, wir müssen dann noch etwas umpacken, in der ersten Unterkunft. Mein Mann hat dann als Handgepäck einen stabilen Rucksack, zum Beispiel für die Kamera (Panasonic DMC FZ 300). Unserer Meinung nach ist eine „bessere Kamera“ auf Safari unumgänglich, obwohl ein gutes Mobiles Gerät auch gute Dienste leistet, weil immer zur Hand!



    Wie kam es zu dieser Reise, ich bin seit jeher begeistert von Afrika (mein Vater auch , und eine Zeitlang war als Kind bei uns zu Hause, ein Thema auszuwandern nach Südafrika, aber meine Mutter war dagegen, so blieb es ein Traum). Wie Tania Blixen würde ich umgehend alles andere stehen und liegen lassen, wenn mich jemand zu einer Safari einlädt. Ich hätte meine Sachen gepackt und wäre umgehend auf dem Weg zum Flughafen.

    Mein Mann und ich waren vor 30 Jahren schon mal in Kenia, um die „Great Migration“ zu sehen, wie die berühmte grosse Tierwanderung von mehr als 1,5 Millionen Gnus, Zebras und Antilopen zu heisst, und diese auf der der kenianischen Massai Mara mitzuerleben (die Teil der größeren Serengeti ist).

    Damals waren wir auch im Tsavo Nationalpark, im Amboseli, Lake Nakuru und dem Mount Kenia und auf Wasini Island zum Schnorcheln, die Tierwelt damals war umwerfend und unsere 1. Safari, was sowieso ein unvergessliches Erlebnis. Aber Tansania mit Serengeti, Norongoro Krater und Sansibar, soll das alles noch toppen!?

    Wir haben (wie viele von Euch auch) zu Hause so eine Liste, auf der steht welche Reiseziele wir unbedingt sehen möchten. Als wir letztes Jahr unsere Pläne für 24 besprochen habe, war der Vorschlag meines Mannes. „Lass uns das gesundheitlich herausforderndste machen, was auf der Liste steht, wir werden nicht jünger“, OK das wäre die 5-6 Wochentour durch Namibia mit Allrad und Dachzelt. Aber 1. waren wir erst 2021 in Namibia, 2. haben wir noch keine 5-6 Wochen Zeit für so eine Reise, und 3. das mit dem Dachzelt war so noch nicht ausdiskutiert.

    Aber Afrika soll es sein, dann also Tansania! Natürlich nicht in Eigenregie sondern in keiner Gruppe mit Guide, mit unserem Afrika-Anbieter Diamir und ich wünschte mir „am Ende der Regenzeit“, weil ich alles mal anders, also „in üppigen Grün“ haben wollte. Ein perfektes Datum war schnell gefunden, über Pfingsten, da brauchten wir auch nur 7 Urlaubstage!

    Gesagt gebucht!

    Ja schade das es den wunderbaren Flug von Düsseldorf nach Newark nicht mehr gibt (2019 hatten wir den noch, der war perfekt). Deine Meinung zur 1 (und 2) teile ich auch zu 100% und das mit den Kinder verstehe ich gut, seit unsern „Erfahrungen“ aller 1. Kreuzfahrt mitten in den Sommerferien ;) ! Seit dem schaue ich in den Kalender, der in verschiedenen Farben anzeigt wieviel Bundesländer grade Ferien haben und Juli u August sind „sowieso raus“! Da können wir froh sein das wir „nichts müssen“ und bleiben da zuhause !