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Heute endlich! ist es soweit, Jahrzehnte nach der ersten Planung werden wir heute also in Hongkong (an)landen. Damals Mitte der 90er hatte ich mir das schon schön ausgemalt, auf diesem spektakulären Flughafen, KaiTak genannt, zu landen. Die Hochhäuser in Kowloon durften nicht höher gebaut werden, weil die Flieger damals beim Landen fast die Wäscheleinen von den Dächern rasierten. Nun „landen“ wir auch genau dort, denn der neue Flughafen auf Lantau hat KaiTak längst ersetzt, aber hier landen nun die Kreuzfahrtschiffe an, und somit auch wir. Es kommt halt alles so, wie es kommen soll!
Zuerst einmal beginnen wir noch vor Sonnenaufgang (der ist um 6.28 Uhr) in der Dunkelheit eine einmalige Hafenrundfahrt mit dem Schiff. Einmalig deswegen, weil wir als erstes Schiff der Reederei hier anlegen, darum wird uns diese besondere Ehre zu teil, denn normalerweise kommen die Schiffe auf einer anderen Route (hinten rum sozusagen) an das Cruise Terminal gefahren.
Suneexpress die hat TUI uns auch mal aufs Auge gedrückt, die wollten nix von unseren gebuchten und bezahlten Premium Sitzen wissen! Ich hatte aber ein Papier dabei, das und Hartnäckigkeit, dann ging es doch. Der Flug war OK! Aber für uns ein Grund nach Möglichkeit aufs Anreisepaket zu verzichten.
Kostet das Umbuchen etwas, oder muss man dafür seinen „Wohlfühl Umbuchungs Bonus“ verwenden? Ich buche Flüge ja gern selbst um mir passende Zeiten und Fluggesellschaften zu bekommen, aber bei manchen Destinationen ist das schwierig (La Romana); und auf einen Truppentransporter a la Air Tanka hab ich überhaupt keine Lust!
Die Bilder sind super schön, aber der Regen wäre jetzt nicht unbedingt nötig gewesen
Ja das stimmt wirklich, aber im März ist leider noch „Winter“ aber auch sonst ist dieses nebelige Wetter typisch Halong, darum heißt es hier zu Hause jetzt „wir haben Halongwetter“ wenn’s nieselt
An Bord unterbreitet eine
junge Vietnamesin verschiedene Angebote, (kleine bestickte Täschchen, Perlen …).
Manch kleines Geschäft wird gemacht. Nach einiger Zeit legen wir an einer Insel
an. Wir sollen eine Tropfsteinhöhle, die Überraschungshöhle (Hang Sung Sot)
genannt wird, besichtigen. Die heißt so, weil sie überraschend groß sein soll.
Erst mal müssen wieder zahlreiche Stufen bis zum Eingang hinauf bewältigt
werden, danach folgt eine recht kleine Höhle mit schönen Tropfsteinen.
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Aber nachdem wir uns alle durch einen ziemlich engen Spalt gequetscht haben,
ist die nächste Höhle wirklich beeindruckend groß. Die Menschen darin sehen aus
wie Ameisen. Die ganze Insel muss wohl hohl sein. Der Ausgang liegt erhöht am
Berg und hier lichtet sich der Nebel für einige Momente und die Sonne kommt
(fast) heraus. Zurück an Bord sind die Tische mit weißen Tischdecken eingedeckt
und in der kleinen Kombüse hat die junge Verkäuferin (jetzt Köchin) ein
leckeres Essen zusammen gestellt.
Es gibt Interessantes, meist aus dem Meer (für nicht Fischesser gar nicht
leicht, die müssen mit Tofu Vorlieb nehmen). Es gibt Dinge die ich noch nie
gegessen hatte, besonders lecker die frittierten Frühlingsrollen mit kleinen
Glasnudeln umhüllt und die interessant gefüllten Krebse. Leider habe ich keine
Fotos davon gemacht. Danach fahren wir zu einer gegenüber liegenden Insel mit
einem Aussichtspunkt, aber inzwischen regnet es richtig, ich schicke meinen
Göttergatten vor, ich bleibe lieber trocken an Bord.
Anschließend geht es zurück in
den Hafen und weiter mit dem Bus zum Schiff. Auf die angebotene Besichtigung
von Markt und Perlenfarm verzichten wir aufgrund des Regens lieber.
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Zurück an Bord suchen wir die
Sauna auf (wer hätte das gedacht, das so etwas auf dieser Reise nötig sein
würde) und gehen abends schön Mediterran essen, ausnahmsweise mal nur zu zweit.
Da habe ich doch im Eifer des Gefechtes einen Seetag vergessen
12.Tag, Dienstag 19. März 2019, 3. Seetag
28 Grad, Sonne, frischer Ostwind, nachts Nebel, denn es tutet das Nebelhorn in regelmäßigen Abständen
Wir gehen mit etwas über 20 Personen an Bord eines der typischen Halong Boote. Das Wetter bleibt unverändert (nass), was der wunderbaren Kulisse aus hunderten, teilweise bizarren Inseln (an küssende Hühner kann ich mich erinnern), mit zahlreichen Booten dazwischen, aber eigentlich keinen Abbruch tut. Wir Fotografieren eifrig.
11.Tag,
Montag 18. Marz 2019, Vietnam Halong Bay, Nebel und Nieselregen, 20-22 Grad
Nieselregen?! Das
Tagesprogramm hatte für heute Sonne versprochen, aber Frau drückte gestern
schon ihre Skepsis darüber aus. Denn eigentlich hat der Drache, der ja für die
2000 Inseln in der Bucht verantwortlich sein soll, sehr oft erheblichen „Schnupfen“.
Selten sieht man Fotos von hier, mit absolut blauem Himmel. Der
Kreuzfahrtdirektor (Anton) verspricht jetzt Sonne am Mittag. Wir packen aber
mal besser eine Jacke in den Rucksack.
Schon beim Frühstück sehen wir
viele Boote, die direkt an einem Ponton, der fest am Schiff anliegt, die
Passagiere zum Ausflug abholen. Das sieht fast aus wie Welpen, die an der
Mutter saugen (in diesem Fall Touristen absaugen).
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Wir liegen aber an der nagelneuen Pier und müssen nicht Tendern, unser Bus mit
Reiseleiter (heute Hr. Giang) wartet schon, alle sind (sehr) pünktlich!
Wir fahren durch die Stadt, die auch hier eine unerwartete Großstadt mit
obligatorischem Vergnügungspark (Seilbahn und Riesenrad), gepflegten
Grünanlagen und gigantischen Bauprojekten (Apartmentanlagen, hunderte Meter
lang). Ich vermute hier pumpt China massiv Geld rein, die Grenze ist nah, aber
ob Vietnam das auf Dauer gut tut, steht auf einem anderen Blatt. Nach ca. 25 km,
vorbei an zahlreichen Perlenzuchtanlagen, sind wir in einem neuen,
touristischen Hafen, inmitten moderner und protziger Villen gelegen, (hoppla
sind wir hier nicht in einem kommunistischen Land???)
So dann kommen die Fotos vom Forumtreff. Ich versuche zuzuordnen. Bitte verzeiht, wenn ich nicht alle aus dem Gedächtnis zuordnen kann.
Auf jeden Fall wurden alle vor Bildaufnahme gefragt, ob einverstanden, sonst möge sich derjenige unter dem Tisch verstecken - nach Vorgabe von Peter
Weil bei der Menge an Teilnehmern auch eine Menge Tische zur Vorsicht da sein mussten, sind es 7 Gruppenbildrr geworden und einige waren auch schon nicht mehr da.
Danach geht’s zum Essen in ein sehr modernes luxuriöses Hotel (Ana Marina) mit Marina am Stadtrand. Das erste Mal vietnamesisches Essen, und ich muss sagen es war sehr lecker und (für mich leider) wenig scharf.
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Schließlich geht’s mit dem Bus in eine große Bar am Strand (Lousiane Brewhouse), es gibt unterschiedliche Getränke, auch vor Ort gebrautes Bier (Bia Hoi) und wir treffen Hr. Schink persönlich. Leider bleibt hier nicht mehr viel Zeit zum Baden und der Ozean ist wild bewegt, also nur etwas für geübte Schwimmer wie werder, aber es gibt Liegen und Sonnenschirme, für Leute mit Zeit. Der Strand ist sauber, es gibt Palmen und im Restaurantbereich einen Pool (das wäre eigentlich der richtige Ort für bebe66 schwere Strandtasche gewesen). Dann müssen wir leider schon zurück zum Tenderpunkt, da hat sich eine lange Schlange gebildet und was soll ich sagen es dauert …
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Fazit, ein interessanter erster Tag, sehr vielseitig der Ausflug und Vietnam hat mich wirklich überrascht. Viel moderner als ich dachte. Überall war es recht voll, es lag allerdings auch noch ein 2. Kreuzfahrtschiff vor Anker und lt. unserem Reiseleiter nutzen auch viele Strandtouristen (viele russische Gäste und natürlich Chinesen) die kurzen Anfahrtswege (alles war innerhalb der Stadt) um eine Besichtigung zu machen. Aber ich denke vielleicht 1 Besichtigungspunkt weniger (vielleicht die Kirche) und anstelle des schicken Hotelessens lieber etwas einfacher, direkt in der Strandbar (die hatte auch ein großes Restaurant) und dann bliebe etwas mehr Zeit für’s Meer (das ich ja sehr liebe), aber das ist meine ganz persönliche Meinung.
Nachdem wir wieder an Bord waren, froh über unser MITFAHRENDES ZUHAUSE, geduscht und uns einigermaßen ausgehfein gemacht hatten, sind wir in den Goschbedienbereich gegangen um draußen lecker Grillteller zu essen. Ein nettes Paar aus Leipzig an unserem Tisch berichtete uns, das das Tendern endlos lange gedauert hätte, die letzten seien erst nach 11.00 von Bord gekommen und einige seien gar nicht mehr gegangen (da hatten wir ja noch Glück). Das Auslaufen fand (ziemlich verspätet) bei Dunkelheit statt, und es war wirklich ein sehr schöner Blick zurück auf Nha Trang, mit der hell beleuchteten Küste.
Anschließend sehen wir die Po Nagar Cham Towers, des alten Volkes der Cham, die Mittelvietnam einst beherrschten. Die Gebäude sind über 1200 Jahr alt, und die Ziegel sind mit einer uns heute unbekannten Technologie zusammengefügt, die die Jahrhunderte überdauert hat. Die einzelnen unterschiedlich großen Türme beherbergen auch heute noch
prächtig ausgestattete hinduistische Götterstatuen, denen nach wie vor Opfergaben dargebracht werden.
Nächste Station ist die Long Son Pagode, ein sehr schöner Buddhistischer Tempel mit einer großen weißen Buddha Statue zu der man 150 Stufen (bei den Temperaturen schon eine Herausforderung) hochklettern muss. Auf halben Weg gibt es aber noch einen großen liegenden Buddha. Wir haben nicht aufgepasst und erklimmen die Stufen barfuß, bringt bestimmt gutes Karma, aber auch heiße Füße.
Als erstes besuchen wir die Katholische Kathedrale, die auf mich hier in Vietnam etwas skurril wirkt. Aber das Christentum ist eine Hinterlassenschaft aus Kolonialzeiten (Franzosen) und wird wohl auch heute noch von einem Teil der Bevölkerung praktiziert. Danach geht es zu einem Markt (DAM Market), Überdacht und vollgestopft mit Waren, vor allen Dingen Kleidung und Stoffe, aber auch anderes, wie Handtaschen und Schmuck.
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Mein Mann nutzt die Gelegenheit mal wieder sein Händlertalent unter Beweis zu stellen und ersteht für unsere Mitreisende Bremerin und auch für sich je ein Oberhemd mit Drachenmotiv (bezahlt in US Dollar) als Mitbringsel. Ich derweil, passe nicht mit auf den winzigen Stand und „warte“ deshalb beim Nachbarstand, und erwerbe so ganz nebenbei eine hübsche Bluse für 10 Singapurdollar, die bei uns noch reichlich übrig sind (weil Singapur doch nicht so teuer war wie erwartet). In Vietnam kann man übrigens schnell mal zum Millionär werden, denn 3,80 Euro sind schon 100.000 Dong.
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Heute müssen wir Tendern! Wir hatten uns schon sehr früh in der Meerlebenbar verabredet, zum gemeinsamen Tendern. Leider hält sich ein Paar nicht daran, was dazu führt, das wir alle am Bus warten müssen (und ziemlich sauer deswegen waren). Für uns persönlich war es das erste Mal (auf der jetzt 6. Kreuzfahrt), dass wir getendert sind, und ich muss sagen „das muss ich nicht so oft haben“. Es ist halt sehr zeitaufwendig.
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Wir haben ja alle Ausflüge in Vietman über Christian Schink (Vietnamdreams) gebucht und sind schon ganz gespannt, wie es ablaufen wird. Die Busse warten am Tenderpunkt in Reih und Glied, natürlich auch unserer, aber wie gesagt wir müssen warten. Der Reiseführer stellt sich schon mal vor (Herr Hu) unsere Gruppe ist überschaubar (16 Personen). Endlich kommt das fehlende Paar und los geht’s. Alle Reiseführer, die wir hatten waren übrigens einst Gastarbeiter in der ehemaligen DDR und hatten allerlei interessante Anekdoten über ihr Leben im fernen, exotischen und ach so kaltem Deutschland zu erzählen. Ihr Deutsch war teilweise etwas gewöhnungsbedürftig, man musste sich jedes Mal erst einmal „einhören“.
So hatte ich mir Vietnam eigentlich gar nicht vorgestellt! Nha Trang ist eine quirlige Großstadt mit vielen Hochhäusern, langen weißen Sandstrand (sieht eigentlich aus wie Miami, aber nur auf den 1. Blick), einer schönen Promenade und vielen (russischen) Badetouristen. Und wir staunen aus dem Busfenster über zahlreiche Roller, die mit ganzen Familien besetzt sind und über die für uns abenteuerlich anmutende Elektroverkabelung.
8.Tag,
Freitag 15. März 2019, Sonne, 28 Grad, frischer Nordwind
Ein Seetag der 1. Ganze, und die laufen bei uns immer sehr entspannt ab, daher
fasse ich die dann mal später zusammen, da sie sich ja doch irgendwie gleichen!
Die Uhr wird 1 Stunde zurück gestellt. Wir haben am Abend einen Tisch im
Surf&Turf bestellt.
7.Tag, Donnerstag 14. April 2019, Erst Singapur dann auf See, Sonne 32 Grad, schöner Wind
Wir schlafen aus und gehen hinten, draußen frühstücken (wie immer). Da die Seenotrettungsübung schon um 12.15h ist, beschließen wir den Tag gemütlich angehen zu lassen. Das Schiff ist einigermaßen leer (wir beobachteten schon morgens vom Balkon aus, wie sehr viele Leute, früh das Schiff für Ausflüge verlassen hatten).
Wir nutzen die Gelegenheit und den Pool. Dann ging’s zur SNRÜ (Film schauen) ins Theater, anschließend Auslaufen (verzögert weil irgendein I… seinen Pass nicht abgegeben hatte !!!) mit einem Gläschen Sekt und Malone. Nach einer Kleinigkeit zum Mittag, ist es schon so weit, wir haben das Forentreffen mit 83 Personen.
Unser Kreuzfahrtdirektor (Anton aus Tirol) hält eine kurze Ansprache und auch
@enix sagt uns ein paar nette Worte, alle stehen einmal auf und nennen ihren (Foren)-Namen. Leider konnte ich mir nicht alle (Foren)-Namen/ Gesichter merken. Aber unsere Gruppen für die Vietnamausflüge und Hongkong finden sich und wir besprechen das (etwas problematische) Tendern in Nha Trang.
Wir sitzen noch lange sehr nett zusammen (natürlich gibt es auch etwas zu trinken) , bis es Zeit wird, sich in aller Ruhe zum Abendessen fertig zu machen. Wir gehen heute schön ins Mediterran und was soll ich sagen in netter Gesellschaft aus dem Forum. So ist das in Zukunft immer, wenn man möchte, hat man immer sehr angenehme Gesellschaft, gefühlt kennt man ja jetzt das halbe Schiff.
Kati22, magst Du die Forenbilder einstellen die Du gemacht hast, Peter hatte es ja genehmigt (Tische sanden in ausreichender Zahl bereit)