Wie ich bereits schrieb sind wir 1997 mit der Maxim Gordkii von Auckland nach Acapulco gefahren, wohnten in einer winzigen Innenkabine
mit einem schmalen Pritschenbett und einem nicht auszuklappenden roten Plüsch-Sofa, (auf dem musste ich natürlich schlafen) das abends einfach mittels Bettwäsche als Bett gerichtet wurde. Ein kleiner Röhren-Fernseher mit viel "Schnee" zeigte uns Bilder von draussen. Da musste man raus, ob man wollte oder nicht
und nachdem wir auf Bora Bora waren wurde überall gesungen: Bora-Bora hey...![]()
Eines Abends, der harte Kern war wieder an der Aussenbar und alle hatte die Arme erhoben wedelten und sangen das bekannte Lied. Da rief einer "Land in Sicht" und tatsächlich war in weiter Ferne die Küste Mexikos zu sehen.
Aber in der russischen Schiffsband war ein begnadeter Sänger und ab und zu kam er auch in die Aussenbar und sang für uns alle "Kalinka", so wunderschön, da blieb so manches Auge nicht mehr trocken.
Wir hatten ja von Osten nach Westen kommend einen Tag doppelt, erkundigten uns in der Wolga-Bar, was kann man mit diesen Tag, den es ja eigentlich gar nicht gibt, machen? Es dauerte nicht lange, da hatte Juri die idee, Kaviar und Champagner (durch 6 geteilt zahlte später jeder 30,- DM, inkl. auch der 2. Fl. Champagner... , alles stilecht serviert hatten wir ein paar wunderbare Stunden, Musik dazu, es wurde auch getant...
Von Acapulco hatte Phoenix einen Vollcharter nach Frankfurt und als vermeintlich alle schliefen, spielte unser Freund Chris Christian (Gast-Künstler bei Phoenix) auf der Trompete das "Il Silencio" - Gänsehaut pur - unvergessen. Wir haben heute noch Kontakt und wir erzählen immer noch von dieser Reise...
(Während ich hier jetzt schreibe, tauchen immer mehr Erinnerungen auf.
)
LG