Hallo Angela, hallo Daniela,
ihr könnt euch jetzt noch mehr freuen!
Wir sind heute von der Viktoria zurück nach Hause gekommen.
Es gab allerdings eine Woche vor Abreise am 29.06. eine komplette Routenänderung:
Passau, Krems, Esztergom, Budapest, Bratislava, Wien, Ybbs, Passau.Ob ihr auch davon betroffen werdet, kann ich nicht sagen.
Wir hatten uns für die letzte Nacht vor Beginn der Kreuzfahrt in der Pension Gambrinus in Passau einquartiert. Der Grund: Man kann für 3,- €/Nacht das Auto während der Donaureise dort parken und man kann den Transfer zum Schiff für 5,- € p.P. und Strecke in Anspruch nehmen.
Auch das Zimmer war geräumig und sauber, das Frühstück o.k.
Im Gambrinus teilte man uns mit, dass unser Schiff nicht in Passau sondern in Österreich in Engelhartzell startet. Seitens Nicko Cruises gab es darüber keinerlei Information. Unser Transfer erfolgte also anstatt zur Anlegestelle in Passau nun zum Bahnhof. Hier wartete ein Bus der uns nach Engelhartzell brachte.
Die Passagiere, die an der angegebenen Anlegestelle an der Donau warteten und vergeblich Ausschau nach der Viktoria hielten wurden immer mal wieder von Nicko-Mitarbeitern dort aufgepickt. Letztendlich kamen dann doch alle mit. Vorab informiert wurde niemand.
Bevor man in Engelhartzell an Bord durfte, wurde jeder Passagier einem Corona-Schnelltest unterzogen.
Ein Picks in den Finger, 3 Minuten Wartezeit, dann wurde die Kabinennummer (die wir erst beim Einstieg in den Bus am Passauer Bahnhof erhielten) aufgerufen, deren Bewohner dann an Bord durften. Fieber wurde täglich gemessen.
Es waren 87 von insgesamt 180 Personen an Bord. Mundschutz musste getragen werden, wann immer man sich auf dem Schiff bewegte, am Tisch im Speisesaal und im Salon, sowie auf dem Sonnendeck nicht. Ging man aber morgens zum Buffet, hier wurde man von einem Mitarbeiter begleitet und das Frühstück wurde nach Wunsch vorgelegt, musste man schon den Mundschutz tragen. Ich trug meinen am Handgelenk und hatte ihn so stets griffbereit.
Das Personal ist absolut freundlich und sehr bemüht, alle Wünsche zu erfüllen. Die Kreuzfahrt-Leiterin Stefanie gibt ausreichend Informationen zu allen wichtigen Dingen auf dem Schiff, zur Route und zu den Ausflügen bekannt.
Der absolute Höhepunkt dieser Reise war Budapest! Wir kamen am Abend des 01. Juni dort an und hatten die Lichterfahrt gebucht, die ich unbedingt empfehlen möchte. Zunächst ging es zum Restaurant Segred und dort in die Kellergewölbe. Hier wurde nicht nur für uns getanzt, gesungen und die Geigen weinen gelassen, wir erhielten auch jeder ein Kesselchen Gulaschsuppe, es gab viel Brot dazu, eine höllisch scharfe Paste und einen Nachtisch. Rot- und Weißweinflaschen standen auf dem Tisch. Es war ein wunderschöner Abend. Dann fuhren wir mit dem Bus auf den Budapester "Berg" (sorry, habe den Namen vergessen...) und von dort aus lag uns das traumhaft schön beleuchtete Budapest zu Füßen - Wahnsinn. Kann ich wirklich nur empfehlen. (40,- €)
Am nächsten Tag haben wir an einer Fahrt in die Puszta teilgenommen. Nach etwa 1 Stunde Fahrzeit kamen wir zu einem Pferdegestüt, einem sehr schönen Hof mit natürlich einer Pferdevorführung.
Wir konnten zahlreiche Mütter mit ihren Fohlen in riesigen Ställen besuchen und dann gab es riesige Platten mit Rohkost, Käse, Obst, sehr apetittlich angerichtet und sehr lecker. Dazu gab es Karaffen Rosé- und Weißwein sowie Wasser. (46,- €)
Unbedingt empfehlen möchte ich den Besuch der Budapester Markthalle, Sie lag von der Viktoria etwa 700 m entfernt. Wer sich also mit Paprika, Salami, Gänseleber u.v.m. eindecken möchte, ist hier richtig. (1.000 Forint entsprechen etwa knapp 3,- €). Man kann überall mit Euro bezahlen, Der Kurs an den einzelnen Ständen ist allerdings etwas ungünstig für uns. (Beispiel: aus 5,80 € wurden dann 7,- €, für uns aber immer noch günstig genug).
Die meist bayrisch-ungarischen Mahlzeiten auf der Viktoria sind sehr gut, mittags gibt es 3 Gänge, abends 4. Es hat uns rundum gut geschmeckt.
Da wir bereits einen fünftägigen Besuch in Wien erlebt haben, nutzten wir den sonnigen Tag auf dem Oberdeck. Unsere Tischnachbarn waren aber sehr begeistert.
Die anderen Orte haben wir zu Fuß erkundigt.
Wir hatten sehr gutes Wetter mit viel Sonne, Temperaturen bis zu 33°.
Bei unserer Rückkehr aus Engelhartzell stand unser Transferbüschen am Bahnhof Passau schon bereit (wir hatten 20 Min. vorher im Gambrinus angerufen).
Es war eine sehr schöne Woche, die wir noch mit einer letzten Übernachtung im Allgäu abgeschlossen haben.
Weiterhin viel Vorfreude wünsche ich euch. Über das Preis-/Leistungsverhältnis brauchen wir ja nicht zu diskutieren, es war einfach super.
Liebe Grüße
Josi