Beiträge von nordwind

    Dubrovnik

    +++ADRIA+++AIDAblu+++3.Mai+++Dubrovnik/ Kroatien+++Liegezeit 7:30 - 16:00+++wechselhaft+++19°C


    Am heutigen Morgen passte alles. Ich war da, die Zeit stimmte und auch die Sonne war in bester Laune und zauberte eine wundervolle Morgenstimmung über der Küste vor Dubrovnik.

    Warum viele Worte machen, da lass ich einfach den Zauber des Lichts wirken und beobachte Wind und Wellen, Wolken und Sonnenstrahlen, dunkle Bergketten die in goldenes Licht getaucht werden, Schiffe die aus dem Nichts auftauchen und wieder verschwinden. Genauso muss ein Morgen auf See sein - traumhaft schön.



    Lg ücki

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    +++Altstadtgassen+++Stadtmauer+++Fliegende Schirme+++Und ein Waschsalon



    Unsere eigene Tour führte uns zur Hafenpromenade und einen sehr schönen Weg auf der Stadtmauer. Vom Café "Ciclatera sotto il mare“ hatten wir einen wunderbaren Ausblick aufs Meer und die Promenade. Hier wurden unsere neugewonnenen Kenntnisse gleich mal für einen Espresso freddo getestet. Ergebnis war auch wieder ein Espresso mit Eis, und sah doch wieder ganz anders aus. Erfrischt hat er dennoch. - Sucht mal unter Espressino freddo.

    Hier hätten wir noch gern etwas länger gesessen, wenn da nicht die Geschichte mit den fliegenden Schirmen gewesen wäre… Vom Meer kamen plötzlich und unerwartet heftige Windböen mit solch einer Wucht, dass die riesigen massiven Schirme gefährlich ins Wanken kamen und einer sogar umflog und dabei zum Glück keine Gäste verletzte.



    Auf der Stadtmauer läßt es sich wunderbar flanieren, links die Gassen der Altstadt, rechts der Blick zum Meer, dem Hafen und der Neustadt. Der Blick hinüber erinnerte mich mit dem Riesenrad und der Bauweise der Häuser sofort an Marseille. Der Vergleich ist nicht so von ungefähr, wurde doch mit dem Bau der schachbrettartig angeordneten Straßenzüge 1813 begonnen, als der Schwager Napoleons König von Neapel war. Die großen Boulevards sind heute typische italienische Einkaufsmeilen. Für uns reicht leider die Zeit nicht, um dies zu überprüfen. Die Reisekasse freut´s.



    Zurück in der Altstadt - Bari vecchia oder auch Citta vecchia - schlenderten wir nocheinmal durch einige der Gassen, die wir vorhin nur kurz durchfahren hatten.



    Dabei kamen wir auch in noch weitere hübsche Ecken. Wir fühlten uns im Grunde genommen überall sicher. Garantien gibt's nie.



    Irgendwann war es Zeit zum Schiff zurückzukehren.

    Vor diesem erwischte uns wieder einmal der Bordfotograf, der uns auch schon in Bari aufgenommen hatte. Er freute sich wieder willige Modells gefunden zu haben und wir machten den Spaß mit. Es gibt ja mehrere Kollegen, doch wir trafen immer wieder unverhofft auf denselben.



    +++ AIDAblu+++Info+++

    Angesichts der hängenden Wäsche aus Baris Fenstern, wird's Zeit den Waschsalon zu finden.

    Gerade für längere Reisen oder Familien eine günstige Variante.


    Der Waschsalon liegt etwas versteckt (Deck 7, vorderes Treppenhaus), aber wir haben ihn gefunden und doch nicht genutzt, sondern ein günstiges Reinigungspaket, welches an den letzten Tagen angeboten wurde und deutlich günstiger war, als die über MY AIDA buchbaren Pakete.

    Lg ücki

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    Das sind ja mal ganz besondere Einblicke in das italienische Flair.

    Stimmt, das hat uns auf der Tour gerade so gefallen.:)

    Danach fühlten wir uns an den folgenden Tagen in Venedig und noch später gleich viel wohler mit so ein bisschen Input. Wir sind halt bisher sehr wenig im Süden unterwegs gewesen und unsre Strände lagen in der Kindheit an der Ostsee und nicht an der Adria8)

    ich glaube da wäre Segway fahren was für uns.....danke für den Tipp

    Gern geschehen. Schau auch mal bei Buchungsportalen, wie g..y...guide oder trip....sor.

    Wann soll´s denn hingehen? Evtl.ist auch der Hafen der Neustadt und die Geschäfte in den Einkaufsstraßen was für Euch.

    wundervolle Bilder und Einblicke

    :love:


    wäre eine Rikscha genau das Richtige für mich.

    :)


    p.s. wo habt ihr denn Robby gelassen

    Keine Sorge Robby geht es bestens.

    Der sitzt auf seinem Lieblingsplatz und liest fleißig mit;)

    Momentan hat er mir die Tasten überlassen, doch sicher gibt er bald wieder seinen Senf dazu;)

    ...Kannste wissen! Bin aber ein höflicher kleiner Seehund und weiß, wenn ich mal Sendepause habe....


    Siehst, der Kleine ist noch der Alte:S


    Lg ücki und selbstverständlich Robby

    +++Dolce Vita und Alte Mauern oder auf Neudeutsch: meet the locals+++

    Verschiedene Lokale oder Geschäfte liegen auf der Tour.

    Zur Erfrischung gibt's einen Espressino freddo. Das ist ein kleiner Espresso mit Eis, doch jeder versteht darunter etwas anderes…

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    Hier gab´s Focaccia mit Bier . Von Davide erfahren wir, dass es üblicherweise Mittags Focaccia mit einem kleinen Bier gebe, die gehaltvollere Pizza erst am Abend. Wir stehen mit unserem kleinen Snack in der Hand noch vor dem Lokal. Ein schnell vorbeilaufender ältere Italiener bemerkt uns und freut sich riesig, dass es MG offensichtlich schmeckt und er richtigerweise Bier dazu trinkt. Also alles richtig gemacht…

    Dann ging es noch in einen kleinen feinen Lebensmittelladen. Dort durfte ich ganz frei fotografieren.



    +++

    Gasse der Nudelmacherinnen - Arco Basso („Niedriger Bogen“) - Gegenüber dem Schwabenkastell



    Davide zeigt uns den Eingang und Ausgang zum Viertel der Nudelmacherinnen. Natürlich ist es egal wierum wir laufen, am Ende kommen wir hoffentlich wieder bei Davide mit seiner Rikscha an. Unbewacht wollte er sie nicht stehen lassen, und in den schmalen Gassen auch nicht brauchbar. Geschäftstüchtig nutzt er die Zeit und hat schon die nächsten Touren mit Touristen vereinbart.



    Bari ist die Heimat der Orecchiette – Öhrchennudeln. In der schmalen Gasse und in den umliegenden stehen Tische mit fertigen Öhrchen bereit zum Verkauf. Frisch oder getrocknet, eine typische Spezialität. Die Frauen fertigen unermüdlich mit Fingerfertigkeit seit Generationen hier ganz traditionell diese Pasta aus Hartweizengries für sich, für die Familie, für lokale Köche oder auch für die Touristen.



    MG guckte nicht schlecht, als eine Frau das glatte Pflaster der Gasse mit einem Wischmop nass machte. Doch mit diesem Trick wird nicht nur Staub gebunden, sondern ist auch ein kleiner Kühleffekt. Der Alltag hat hier offensichtlich andere Gewohnheiten, als wir sie kennen.

    +++

    Schwabenkastell - gegenüber befindet sich der obige Platz mit Viertel der Nudelmacherinnen


    Hier kamen gerade die beiden coolen Typen vorbei...



    Mit Davide gelangen wir in Hinterhöfe und Gassen, in die wir sonst eher kaum abgebogen wären. Süditalien pur. Der Platz vor den Häusern wird zum Wohnzimmer, da die meisten alten Häuser kein solches besitzen, sondern nur eine große Küche im Erdgeschoß und Schlafräume in den oberen Etagen. Auch die überall hängende Wäsche ist dem Platzmangel geschuldet.

    Er selbst ist in solch einem Hof groß geworden. Daher wußte er sehr genau, was er meinte, als er uns verriet, dass es hier keine Geheimnisse gibt… Zu dicht lebt man aufeinander. Gut, wenn die Nachbarn dann hoffentlich auch die besten Freunde sind…



    Wer einwenig tiefer in das Flair Baris und Süditaliens abtauchen will, kann ich solch eine private Tour nur empfehlen.

    Verbuchungen im Internet sind möglich, doch nicht zwingend notwendig. Der Infostand war gleich am Ausgang des Hafens.

    +++++

    Lg ücki

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    +++Bari+++per Pedes oder ?+++

    Im Vorfeld hatten wir uns über mögliche Ausflüge unterhalten und uns letztlich dann doch entschieden die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. So marschierten wir am späten Vormittag in Richtung Hafenausgang. Dabei mussten wir schön gemächlich laufen, denn sonst setzen die Fußschmerzen bei meinem Guten (MG) viel zeitiger als sonst ein. Wir wußten, dass es in Bari mehrere Touristenangebote zur Stadtbesichtigung gab.



    Über den Fahrradservice hatte ich einiges gutes gelesen. Somit hatten die Mitarbeiter am Infostand des Velo Service leichtes Spiel uns eine deutschsprachige Rikschatour mit Verkostung von Spezialitäten der Region durch die Altstadt anzubieten. Dauer ca. 1 Stunde. Wir haben es nicht bereut.


    +++Unterwegs mit Davide+++Rikschatour von veloservice+++Sprache Deutsch+++

    Die Geschicke der Stadt sind mit einem mittelalterlichen PR-gag oder Husarenstück bis heute aufs Tiefste verbunden - der Entführung der Reliquie von St. Nikolaus, genau dem echten Nikolaus, den mit den Stiefeln. Damit kamen am 9.Mai 1087 die Beteiligten in Bari an. Daraufhin wurde die Basilika San Nicola errichtet, um dem Ganzen einen prächtigen Rahmen zu bieten. Der Handel zwischen Adel und Klerus hatte Erfolg. Bari wurde eine bedeutende Pilgerstätte des Mittelalters, besonders für die Kreuzritter, und ist es bis heute geblieben.

    Hier begann und endete die Tour, wobei uns David zuvor am Hafen abgeholt hatte und entlang der Stadtmauer fuhr.



    Bis heute findet jährlich das Patronatsfest zu Ehren der Reliquie statt. Dementsprechend groß sind auch die Vorbereitungen. Tage vorher werden große Bereich der Hafenpromenade abgesperrt, um dort eine Festkulisse zu errichten. Überall waren schon festliche Beleuchtungen und Absperrungen zu sehen.

    +++

    Davide trat kräftig in die Pedale, erklärte, zeigte und organisierte auch die verschiedensten Leckereien.

    Rasant geht es durch die verwinkelte Altstadt.

    Marktplatz mit dem Viergesichterbrunnen (Geschichte dazu: Wenn jemand nicht sein wahres Gesicht zeigt, heißt es in Bari er habe vier Gesichter.), dem Rathaus und dem Pranger.

    So eine Tour macht Appetit auf regionale Spezialitäten und Davide führte uns zu Allerlei Köstlichkeiten...

    Wir lassen uns auf Dolce Vita auf Süditalienisch ein...

    Bis bald in Bari, wo Öhrchen nicht nur zum Hören sind.

    Lg ücki

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    BARI

    +++ADRIA+++AIDAblu+++2.Mai+++Bari/ Italien+++Liegezeit 10:00 bis 18:00+++sonnig+++25°C


    Nach dem gestrigen wunderbaren Sonnenaufgang wollte ich wieder rechtzeitig zur Stelle sein, zumal der innere Wecker mich erneut geweckt hatte. Doch was war das? Ich war da, die Zeit stimmte, auch die richtige Bordseite, das einzigste was fehlte war die Sonne. Statt dessen waberte Nebel und Gischt sprühte über Deck. Nee, bei soviel Ungemütlichkeit rief die Bettdecke nach einer verlockenden Verlängerungsrunde im noch warmen Bett. Herrlich, nach wenigen Schritten war ich wieder zurück auf unserer Kabine…Hab ich Euch schon gesagt, wie genial so eine IMB ist?

    Wir hatten es heute nicht eilig. Bari ist Hauptstadt der Region Apuliens, dem Stiefelabsatz Italiens. Die Region ist stark von der Landwirtschaft geprägt. Kostproben süditalienischer Gelassenheit und Eigenart erhalten wir schon während der Einfahrt in den Hafen.

    Noch lag eine dichte Dunstglocke über dem Meer und verhüllte auch die Silhouette Baris. Wir verfolgen die Einfahrt vom vorderen Bereichs des Pooldecks, dort ist noch freie Sicht nach vorn möglich.

    Zielsicher schiebt sich das Schiff Richtung Hafen und genau in unserer Fahrrinne ankern Fischerboote mit ausgeworfenen Angeln. Trotz mehrerer Warntöne bewegen diese sich keinen Meter von ihrer Position. Unser vergleichsweise riesiger Kahn erntet von den Fischern nur ärgerliche Blicke. Sie waren zuerst da… Mit wenigen Metern Abstand zu den Booten gleitet unser Schiff langsam durch. Solch ein Manöver gehört bestimmt zu den weniger beliebten Aktionen des Kapitäns. Unverständnis wohl über die Einschätzung der notwendigen Sicherheit auf beiden Seiten.

    Der Lotse kommt an Bord.



    Gleich im Hafen können wir uns auch wieder nur wundern. Der Arbeit der Festmacher ist eine körperlich schwere und auch gefährliche Tätigkeit. Eine gewisse Grundsicherheitsausrüstung gehört zur Arbeit eigentlich dazu, eigentlich. Weder Helm noch Handschuhe schützen die Männer, mit bloßen Händen zerren sie die dicken Seile an Land. Selbst im Festmacherboot wird keine Schwimmweste getragen.


    Der heruntergekommene Eindruck des Hafens wird durch das ausgebrannte Wrack der Fähre „Norman Atlantic“ verschärft. Diesen bedrückenden Anblick erspare ich Euch lieber...



    Wie eine Fata Morgana in dieser Kulisse wirkt da das neue moderne und auch farblich freundliche Empfangsgebäude.


    Wir sind gespannt was wir in Bari erleben werden.

    Lg ücki

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    @Isuledda99 , mach das.

    Nachmittags scheinen die meisten Busgruppen durch zu sein und das Licht ist ganz wunderbar.

    Die Taverne mit der schönen Aussicht ist auch nicht weit. Zu finden ist sie unweit des Dorfes Kato Garouna an der Westküste Korfus. In Maps findet ihr die Taverne unter Wine&Dine at Manelouzos. Geleitet wird der Familienbetrieb von Spyros Agathos. Das Besondere sind die vielen selbstproduzierten landwirtschaftlichen Erzeugnisse von Wein, Olivenöl, Gemüse usw. die dem Gast angeboten werden.


    Lg ücki

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    +++Achilleion+++

    Dank Christinas geschickter Planung konnten wir nach dem größten Besucheransturm im schönsten Nachmittagslicht das Schloß besichtigen.

    Eine besonders schöne Hinterlassenschaft der verschiedensten Einflüsse, ist das ehemalige Schloss der österreichischen Kaiserin Elisabeth. Sisi verliebte sich in die Schönheit der Insel und lies sich das Schloss Achilleion errichten.

    Namensgeber war Achilles, dessen tragische Geschichte aus der griechischen Mythologie es Sisi ganz besonders angetan hatte. Daher stand auch die Skulptur des sterbenden Achilles an markanter Stelle, bis dieser von einem anderen Verehrer mit völlig anderen Geschmack, Kaiser Wilhelm II. ersetzt wurde.

    Private Erinnerungstücke erinnern an Sisi und auch an Kaiser Wilhelm II. Beeindruckend fand ich den Schreibstuhl des Kaisers - einer der ersten ergonomischen Bürostühle, sein Sitz war ein Reitsattel.

    Der Garten stand leider nicht mehr in überschwänglicher Pracht, wie auf früheren Fotos. Erheblich trugen dazu die fehlenden Palmenkronen bei. Diese mussten wegen des Palmrüsslers, einem gefräßigen Käfer, verschnitten werden.

    Das gesamte Schloß und der Garten ist eine Augenweide und hat immer wieder wunderschöne Ausblicke und idyllische Ecken.


    Zum Abschluss gab es noch einen kurzem Fotostop an einem Strand. Die Vorbereitungen für ein Dorffest zum Feiertag liefen auf Hochtouren.

    Leider konnten wir nicht bleiben, sondern unsere Fahrt ging zum Schiff zurück. Von Korfu-Stadt sahen wir so auch noch einwenig.

    Der Abend endete so wie er begann im schönsten Sonnenlicht.

    Es liegen 187 Seemeilen auf dem Weg nach Bari vor uns.

    Lg ücki

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    +++AIDAausflug: Achilleion & Typische Dörfer+++

    Auf Korfu habe ich mich besonders gefreut, sind wir doch nun nach fast 20 Jahren wieder einmal in Griechenland und dann noch auf solch einer schönen grünen Insel. Korfu ist für seine Blütenfülle und grüne Vegetation, bestehend vor allem aus riesigen Olivenhainen und Zypressen bekannt und wird deswegen auch als Smaragdinsel bezeichnet. Doch der bevorstehende Hitzesommer wirft hier bereits seine Schatten voraus, sodass die meisten wilden Blumen bereits verblüht oder verdorrt sind.

    Dies und noch vieles mehr erfahren wir von Christina unserer wunderbaren Reiseleiterin auf der Busfahrt:

    Achilleion & Typische Dörfer.


    Als echte Korfiotin weiß sie viel vom Alltag der Griechen und ganz besonders hier auf der Insel zu erzählen.

    Kurzgesagt hat Korfu eine sehr bewegte Geschichte hinter sich. Die verschiedensten Mächte regierten seit der frühen Antike auf der Insel und nutzten die strategische Lage der Insel für ihre Zwecke.

    Für unsere Reise ist die Zugehörigkeit zur venezianischen Seerepublik vom Mittelalter bis zur Machtübernahme durch Napoleon von Bedeutung. Die Insel stand relativ kurze Zeit unter russischer Herrschaft und letztlich beschloß der berühmte Wiener Kongress von 1814 die Machtübernahme durch England. Seit 1864 gehört Korfu zu Griechenland. Kein Wunder, dass all diese Einflüsse Spuren hinterlassen haben.

    Der Besuch eines Bergdorfes gleich zu Beginn der Fahrt, war geschickt von Christina gewählt.


    Anschließend hielten wir an einer Taverne mit grandioser Aussicht. Der kleine Teller mit selbstgebackenen Brot und eigenem Olivenöl dazu etwas Wein und ein paar Salatbeilagen war einfach und lecker! Im Schatten der Terrasse hätten wir gern noch länger gesessen, doch die nächste Busgruppe rückte schon an.



    Weiter ging die Fahrt...

    Lg ücki

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    +++Straße von Korfu+++


    Entlang der Straße von Korfu bauen sich die albanischen Berge auf der einen Seite

    und im Laufe des Vormittags auf der Steuerbordseite die grüne Küste Korfus auf.

    Gleich einem norwegischen Fjord wird die Meerenge immer schmaler und bildet eine großartige Kulisse für ein ausgiebiges Frühstück an Bord.



    So vergeht der Vormittag auf recht angenehme Art.


    Der Bordfotograf erwischt uns an Deck beim Einlaufen nach Korfu und auch später vor dem Schiff. Im Laufe der Reise entstehen so wieder einige schöne Fotos, auf denen wir beide in die Kamera lächeln. Auf unserer Norwegenreise hatten wir ein Fotoshooting für uns gebucht. Diesmal sind es eher Momentaufnahmen während der Reise. Am Ende der Reise wählen wir die Besten aus und nehmen die Daten auf Stick mit.

    Lg ücki

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    KORFU

    +++ADRIA+++AIDAblu+++1.Mai+++Korfu, Griechenland+++Liegezeit 11:00 bis 19:00 Bordzeit (ohne Umstellung auf griechische Zeit)+++sonnig+++22°C


    Nach einer erholsamen Nacht tickt die innere Uhr, wie immer an Bord, laut genug um mich rechtzeitig zu wecken, um den Sonnenaufgang zu erleben. Kurzer Gang ins Bad, Kamera geschnappt und los geht’s. Der Weg zum Promenadendeck ist ja gleich um die Ecke.

    Das zarte Morgenlicht der noch hinter den mächtigen Bergketten versteckten Sonne taucht den Himmel und das Meer in einen pastellfarbigen Seidenteppich. Weich und sanft wogen die Wellen der Adria, aus dem Morgendunst steigen langgezogene Bergketten hervor und die lauwarme Luft streichelt die Haut samtig weich.

    Das Promenadendeck liegt noch verschlafen da, bis auf die ersten fleißigen Mitarbeiter, die sich genauso, wie das gesamte Schiff bereit machen für einen neuen aufregenden Tag.


    Der Weg nach Steuerbord führt mich durch die begehbare Bugspitze. Puh, hier weht ja gleich ein ganz anderer Wind. Gischt spritzt auf, Seenebel und raue Luft begrüßen mich. Kaum zu glauben, wie verschieden die Wetterverhältnisse zwischen Land- und Seeseite sind.


    Nun aber schnell zurück, durch die Durchgänge auf Deck 5 nach Backbord. Gerade rechtzeitig. Schiebt sich doch eben die Sonne über die Bergspitzen und begleitet uns auf einem sonnigen Tag.





    Lg ücki

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