+++Dolce Vita und Alte Mauern oder auf Neudeutsch: meet the locals+++
Verschiedene Lokale oder Geschäfte liegen auf der Tour.
Zur Erfrischung gibt's einen Espressino freddo. Das ist ein kleiner Espresso mit Eis, doch jeder versteht darunter etwas anderes…
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Hier gab´s Focaccia mit Bier . Von Davide erfahren wir, dass es üblicherweise Mittags Focaccia mit einem kleinen Bier gebe, die gehaltvollere Pizza erst am Abend. Wir stehen mit unserem kleinen Snack in der Hand noch vor dem Lokal. Ein schnell vorbeilaufender ältere Italiener bemerkt uns und freut sich riesig, dass es MG offensichtlich schmeckt und er richtigerweise Bier dazu trinkt. Also alles richtig gemacht…
Dann ging es noch in einen kleinen feinen Lebensmittelladen. Dort durfte ich ganz frei fotografieren.
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Gasse der Nudelmacherinnen - Arco Basso („Niedriger Bogen“) - Gegenüber dem Schwabenkastell
Davide zeigt uns den Eingang und Ausgang zum Viertel der Nudelmacherinnen. Natürlich ist es egal wierum wir laufen, am Ende kommen wir hoffentlich wieder bei Davide mit seiner Rikscha an. Unbewacht wollte er sie nicht stehen lassen, und in den schmalen Gassen auch nicht brauchbar. Geschäftstüchtig nutzt er die Zeit und hat schon die nächsten Touren mit Touristen vereinbart.
Bari ist die Heimat der Orecchiette – Öhrchennudeln. In der schmalen Gasse und in den umliegenden stehen Tische mit fertigen Öhrchen bereit zum Verkauf. Frisch oder getrocknet, eine typische Spezialität. Die Frauen fertigen unermüdlich mit Fingerfertigkeit seit Generationen hier ganz traditionell diese Pasta aus Hartweizengries für sich, für die Familie, für lokale Köche oder auch für die Touristen.
MG guckte nicht schlecht, als eine Frau das glatte Pflaster der Gasse mit einem Wischmop nass machte. Doch mit diesem Trick wird nicht nur Staub gebunden, sondern ist auch ein kleiner Kühleffekt. Der Alltag hat hier offensichtlich andere Gewohnheiten, als wir sie kennen.
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Schwabenkastell - gegenüber befindet sich der obige Platz mit Viertel der Nudelmacherinnen
Hier kamen gerade die beiden coolen Typen vorbei...
Mit Davide gelangen wir in Hinterhöfe und Gassen, in die wir sonst eher kaum abgebogen wären. Süditalien pur. Der Platz vor den Häusern wird zum Wohnzimmer, da die meisten alten Häuser kein solches besitzen, sondern nur eine große Küche im Erdgeschoß und Schlafräume in den oberen Etagen. Auch die überall hängende Wäsche ist dem Platzmangel geschuldet.
Er selbst ist in solch einem Hof groß geworden. Daher wußte er sehr genau, was er meinte, als er uns verriet, dass es hier keine Geheimnisse gibt… Zu dicht lebt man aufeinander. Gut, wenn die Nachbarn dann hoffentlich auch die besten Freunde sind…
Wer einwenig tiefer in das Flair Baris und Süditaliens abtauchen will, kann ich solch eine private Tour nur empfehlen.
Verbuchungen im Internet sind möglich, doch nicht zwingend notwendig. Der Infostand war gleich am Ausgang des Hafens.
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Lg ücki
RB - Fortsetzung