Beiträge von nordwind

    Zadar

    +++Adria+++AIDAblu+++4.Mai+++Zadar/ Kroatien+++Liegezeit: 10:00 - 18:00+++sonnig+++22°C+++

    Ein kurzer Wettercheck zum Sonnenaufgang versprach einen schönen Tag. Der Weg zur eigenen Koje ist nicht weit und wird unverzüglich wieder angetreten. Bis zum Einlaufen in Zadar ist noch reichlich Zeit.


    Zadar hat im Wechselspiel der Geschichte viele Herrscher und Mächte kommen und gehen sehen. Die Geschichte gleicht anderen Orten an der Adria. Hinterlassen haben sie in der Stadt römische Ruinen, byzantinische Bauten oder die Stadtmauer mit den beiden Toren aus venezianischer Zeit, natürlich mit dem venezianischen Löwen als Hoheitszeichen.

    Die schöne Hafenstadt bietet vieles zum Schauen, zum Flanieren an der Hafenpromenade oder lädt zum Bummeln über einen Markt mit frischem Gemüse oder Fisch aus der Region ein. Somit hatten wir uns für den Shuttlebus entschlossen. Nur einen Haken hatte die Stadt, es war halt wieder eine Stadt mit alten Mauern, und davon hatten wir auf der Reise bisher schon reichlich…

    Zum Frühstück geht’s wieder ins Eastrestaurant, dieses öffnet heute ab 8:00. Also kein Grund zur Eile. Bei der Aussicht auf die kroatische Küste schmeckt es umso besser.





    Zadar, der letzte Hafen bevor wir morgen wieder in Venedig einlaufen, kommt währenddessen in Sicht.


    Lg ücki

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    ++++Mächtige Mauern+++

    Die Stadtmauer ist ein riesiges Bollwerk und eine Meisterleistung der Festungsbauten. Schöne Details gibt es dennoch. Berühmt und auch teuer ist der Rundgang auf der Mauer.


    +++Yachthafen/ Ehemaliges Arsenal+++

    Wer bis jetzt noch keinen Ausflug gebucht hat, kann sich hier noch kurzentschlossen für eine Bootsfahrt entschließen.

    Überall finden sich solch steinerne Ringanker aus der Zeit des Arsenals.

    Eine steinerne Windrose.


    ++++

    Tipp: Gleich am Durchgang zum Arsenal/ Yachthafen befindet sich links eine Toilettenanlage.

    ++++

    Lg ücki

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    +++Am Pločetor+++

    Nachdem wir das Pločetor wieder passieren, pausieren wir in einem herrlich gelegenen Restaurant im Bereich der Befestigungsanlagen. Die Kanonen sind zum Glück nur noch Dekoration.

    Die Sitzbereiche sind in Restaurantgäste mit Essen oder Cafégäste nur Getränk und evtl. eine Kleinigkeit unterteilt. Somit erhalten die Restaurantgäste eine ruhigere Atmosphäre mit einer großartigen Aussicht. Uns genügt ein Eiskaffee.

    Der Ausblick ist auch hier sehr gut.

    Blick zum Yachthafen bzw. dem ehemaligen Arsenal.


    Unser nächstes Ziel - der Hafen.

    Lg ücki

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    +++Stadtmauer+++Seilbahn+++

    Am Plochetor verlassen wir die Altstadt. Hier und da ist der Blick frei zum Hafen, auf die Stadtmauer und die mächtigen Mauern der Befestigungsanlagen.


    Wir folgen diesem Schild:


    Die Seilbahnstation auf dem Hausberg Srd ist unser Ziel. Der Weg führt zwischen den Häusern an dem kleinen Café vorbei eine Treppe bergauf.

    Die Talstation hat wieder wegen zuviel Wind geschlossen. Enttäuscht gehen wir zurück.

    Statt einem Blick von oben, gab´s nur einen Blick nach oben.

    Dafür entschädigte uns dieser Ausblick wenigstens einwenig.

    Auf dem Weg hatten wir ein nettes Café mit wunderschöner Aussicht gesehen.


    Lg ücki

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    +++ Entlang der Stradun+++Seitengassen+++

    Der Blick nach oben zeigt leider eine dichte Wolkendecke, aufkommender Wind und letztlich ein kurzer Regenschauer begleiten uns.

    Versteckt in den Seitengassen warten die Restaurants auf den nächsten Ansturm zur Mittagszeit.

    +++Wer schreibt noch Postkarten?+++

    Für echte Urlaubsgrüße müssen es manchmal noch unbedingt richtige Postkarten sein. Rechtsseitig der Stradun liegt die Ulicka Široka mit einer Poststelle . Der Briefkasten weißt den Weg. Hier sind Postkarten, Briefmarken und freundliches Personal vorhanden.

    +++Franziskanerkloster und alte Apotheke+++

    Auch hier wird gedrängelt und geschoben. Ruhe findet sich nur für wenige Augenblicke im Klostergarten mit seinen schönen Säulengang.

    Noch ein Hinweis zur ältesten Apotheke. Seit 1317 wird im Kloster eine Apotheke betrieben. Die Apotheke im Eingangsbereich ist zwar ebenfalls recht alt, doch deutlich jünger und ist eine reguläre Apotheke. Die eigentliche alte Klosterapotheke ist vom Säulengang aus zu erreichen. An einer großen Wandnische ist sie dargestellt, mit allerlei historischen Gerät. Eine freie Ansicht ist wieder einmal nicht möglich, da die Menge kaum einen Blick freigibt.

    +++Was sind Rupe?+++

    Damit konnte ich eigentlich auch nichts anfangen. Rupe sind 15 in den Fels geschlagene Getreidespeicher und damit Hohlräume, soweit die Erklärung meiner Kollegin. Damit konnte ich nicht allzuviel anfangen, daher ließen wir diesen Ort rechts liegen. Schade eigentlich, denn dieser Ort ist durchaus sehenswert.

    Hätte ich mir die nötigen Infos gleich selber nachgelesen, wären wir vermutlich hineingegangen. Es handelt sich um eine umfangreiche Sammlung des Lebens in Dalmatien. Wunderschöne Trachten und Alltagsgegenstände werden in den hergerichteten alten Speichern gezeigt.


    Lg ücki

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    +++Dubrovnik auf einen Blick+++


    Mit dem nächsten Bild läßt sich eigentlich bis auf dem Hafen fast alles Sehenswerte von Dubrovnik zeigen und erklären.


    Der Torbogen gehört noch zum Piletor und damit zur berühmten Stadtbefestigung mit seiner begehbaren Stadtmauer. Der Blick geht über die überfüllte Stradun zum Glockenturm an deren Ende. Nebenan kaum erkennbar befindet sich der Sponza-Palast. Vorn links, gleich nach dem Piletor, liegt das Franziskanerkloster mit der berühmten alten Apotheke. Rechts gegenüber wölbt sich die Decke aus Stein über den Onofriobrunnen. Diesem schließen sich Wohnhäuser an. Und im Hintergrund erhebt sich der Hausberg Srd. Auf diesen führt eine Seilbahn hinauf.


    Wenn ihr meint, dass wäre jetzt etwas zu wenig an Fotos gebe ich Euch durchaus recht, oder auch nicht. Dieses eine Bild gibt realistisch das Dilemma Dubrovniks mit den Touristenmassen wieder. Es ist schlicht für die ankommenden Besucherströme zu wenig Platz im Inneren der Altstadt vorhanden. Natürlich gibt es Parallelstraßen und Seitengassen. Dennoch ist Dubrovnik bereits in der Vorsaison überfüllt und entwickelt sich eher zu einem Freilichtmuseum, statt zu einer lebendigen Stadt, in der sowohl die Einheimischen, als auch die Besucher gleichermaßen die Straßen und Plätze bevölkern.

    Sehenswertes gibt es reichlich, daher lasst Euch nicht abschrecken, sondern

    laßt Euch verzaubern von Impressionen einer wunderschönen Stadt, die zurecht Perle der Adria genannt wird.

    Lg ücki

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    das Bild anklickt, dass die Bilder logischerweise größer werden, aber der Text dazwischen fehlt.

    Genau das ist's was ich wissen wollte, wie ihr damit klar kommt oder mögt. Flop oder Top?;)

    Wer, wie ich über die Dateianhänge hochlädt muss halt bisschen haushalten mit den 10 Fotos pro Beitrag.

    Es allen recht machen ist eh nicht machbar, doch ehe ich mich begeistert an dieser Sache austobe..., bin ich über klare Rückmeldungen froh.

    Echte Collagen sind eh eine Abteilung extra, die Wirkung liegt dann mehr in der Gesamtwirkung als Stilelement wie uschisiggi es ausdrückt und natürlich an der Größe der Endgeräte.

    Lg ücki

    ebenezer ;):S

    @Isuledda99 Klar verstehe ich. Drum die Frage ob's auf den verschiedenen Geräten Sinn macht.

    Der Trick besteht im einmaligen Anklicken zum Vergrößern, kann dann als Diaschau mit schwarzem Hintergrund angeschaut werden.

    Wollte wieder mal die technischen Möglichkeiten ausloten.

    Mal sehen wie das dann gefällt. Will das auch nur bei großer Bilderfülle nutzen;)

    Lg ücki

    +++Wechselspiele der Geschichte+++Hilfe die Touristen kommen+++


    Dubrovnik hat im Laufe der Geschichte schon viele Invasionen erlebt. Der letzte Ansturm spiegelt sich im täglichen Ansturm der Besucher wider, die die Perle der Adria selbst einmal sehen möchten.

    Und sehenswert ist die Stadt, die schon in früheren Jahrhunderten von sich Reden machte und Begehrlichkeiten weckte. Erfolgreich behaupteten sich die Bewohner der Stadt, die früher Ragusa genannt wurde und ein wohlhabender Stadtstaat mit einer mächtigen Handelsflotte war, immer wieder, sogar gegen die Seemacht Venedig.

    Selbst nach einem verheerenden Erdbeben 1667 bauten sie die Stadt wieder völlig auf. Sowohl Napoleons und auch die Österreichische Herrschaft endeten. Und vor 100 Jahren, im Jahre 1918 wurde Dubrovnik Teil der Vielvölkergemeinschaft Jugoslawien. Und dann kam wohl eines der traurigsten Kapitel der Stadt - 238 Tage Belagerung und Beschuss im Kroatienkrieg vor kaum 30 Jahren. Die Bewohner erlebten eine unglaublich schwere Zeit. Die Versorgungslage war katastrophal und ein Großteil der Stadt wurde stark beschädigt.

    Wer heute die Stadt besucht, findet kaum noch Spuren der Zerstörung. Die wiedergeschaffene Schönheit zieht Touristen aus aller Welt, wie Motten das Licht an. Und genau wie in Venedig sieht man kaum noch die eigentliche Stadt vor Menschenmengen. Fluch und Segen können manchmal sehr eng beieinander liegen, in Dubrovnik heißt der Treffpunkt Stradun, die Hauptachse zwischen Pile- und Pločetor.

    Wir werden zu einem Teil dieses Gewusels. Der Busshuttle von AIDA bringt uns bis zum Piletor. Dort ist auch wieder die Abfahrt. Wenn ich vormittags dachte, was für Massen, war das nix gegenüber dem späten Nachmittag zur Abfahrt. Wieder gut organisiert. Nur ist es nicht gerade lustig sich halb seitlich durch zwei laufende Busse im Gänsemarsch zum Einstieg zu bewegen, weil sonst mindestens eine Schulter den Bus streift. Doch auch das haben wir geschafft, Wartezeit länger als 30 min.

    Alternativen, findet ihr hier:

    xx


    Begleitet uns nun hinein in die altehrwürdige Stadt mit ihrer imposanten Stadtmauer.

    Lg ücki

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