Abendsonne - mal nicht am Meer
Hier geht die Sonne später unter als im Rest Deutschlands. Herrlich. Freut Euch also auf schöne Bilder ohne Kommentar.
Lg ücki
Abendsonne - mal nicht am Meer
Hier geht die Sonne später unter als im Rest Deutschlands. Herrlich. Freut Euch also auf schöne Bilder ohne Kommentar.
Lg ücki
Zwischen Dünen und Deichen
Wer auf Borkum unterwegs ist, braucht ein Fahrrad. Punkt.
Zumindest ist es sinnvoll eins auszuleihen. Die Insel ist recht groß, der Bus fährt unregelmäßig und nur eine feste Route im Ringverkehr Hafen - Borkum/ Bahnhof = Zentrum - Ostland. Der Zug pendelt zwischen Fähre/Hafen, besser gesagt Borkum Reede und Borkum Bahnhof.
Begleitet mich ins grüne Borkum zwischen Dünenlandschaft, alten und neuen Deichen an einem schönen Spätsommerabend Ende August zum Seedeich mit Blick aufs Wattenmeer, wo Schiffe wie aus einer anderen Welt über die Salzwiesen gleiten.
Wo, wenn nicht hier wird der alte Spruch deutlich: Wer nicht will weichen, muss deichen. Am Deichtor des Deiches an der Reedstraße mahnt dieser auf Borkumer Platt. Der Deichgraf aus Theodors Fontanes „Schimmelreiter“ erhält hier einen greifbaren Hintergrund.
Lg ücki
Mach das. Du wirst sicher, das für Dich passende finden.
Der Brandung lauschen, ja das ist immer wunderbar.
Drum geht's wieder zurück nach Borkum, wo es oft ziemlich weit bis zum Meer war. Dafür beinahe menschenleer am Strand...
Lg ücki
Busrundfahrt auf den Ostseeinseln mit Quatier in Greifswald und waren echt begeistert ( auch von den Fischbrötchen). Seither schiele ich immer auf die Angebote mir direktem Flug nach Usedom - aber dort gibts keine Robben.
Na denn mal dazu meine Überlegungen in Kurzform![]()
Der Weg von Wien an die Ost- oder Nordsee ist weit, daher sollte sich der Zweck ( Seehund gucken) erfüllen.
Dir hat es an der Ostsee bzw. am Bodden sehr gut gefallen, klasse. Jetzt stellt sich die Frage kann Borkum für Dich diese Erwartungen erfüllen.
Borkum mit Usedom zu vergleichen, ist so als würde man Wien und Berlin gegenüberstellen. Alles klar?![]()
Borkum ist eher friesisch herb und nüchtern, im Vergleich zu den mondänen Kaiserbädern auf Usedom. Dornenhecken und Dünenlandschaft gegen Buchenwald und Steilküste. Ich mag beides sehr.
Die Nordseeinseln sind stark von der Tide (Ebbe und Flut) abhängig. Das fängt beim Fährbetrieb an, hat Einfluß auf die Entfernung des Meeres vom Strand (und das kann unglaublich weit sein, z.Bsp. wegen der Priele)) und die Seehunde liegen auch nur bei Ebbe auf der Sandbank. Insgesamt ist auch das Reizklima durch die salzhaltige Luft stärker. Möchtet ihr nur mal rüber als Tagesausflug, oder soll es eine Auszeit zum Entschleunigen sein. Beides ist möglich und hat seinen eigenen Reiz.
Um Seehunde richtig zu beobachten braucht es auch auf Borkum ein gutes Fernglas. Ansonsten seht ihr durch die Schutzabstände nur sich bewegend dunkle Punkte. Wenn Du meinst mit einer Fischkutterfahrt näher ran zu kommen, gibt es keine Garantie, da auch hier die Ruhezonen eingehalten werden müssen. Vorteil hier oder auch anderswo am und im Wattenmeer: Tierbeobachtung im natürlichen Lebensraum. Übrigens sind die niedlichen Tiere durchaus Raubtiere.
Oder möchtest Du einmal so richtig in diese großen Augen schauen und dabei diese klugen Tiere im Wasser bewundern?
Es gibt z. B. in Bremerhaven den Zoo am Meer. ( Ja, genau - Kreuzfahrthafen
)
Eine gute Alternative bieten Seehundstationen an der deutschen Nordseeküste. Diese kümmern sich um kranke aufgefundene Tiere und zeigen den Besuchern ihre Arbeit.
Und was ist nun mit Usedom? Mein Tipp:
Flug nach Rostock - Laage, Übernachtung in Warnemünde (wieder Kreuzfahrthafen!
) und dann das
Robben-Forschungszentrum Warnemünde. Dieses befindet sich im Yachthafen Hohe Düne direkt an der Ostmole der Warnow. Nach Voranmeldung ist es sogar möglich mit Seehunden zu schwimmen und auch sonst werden die Besucher sehr gut informiert. Die Ostseeküste rund um Warnemünde ist ebenfalls wunderschön, Fährverbindungen nach Skandinavien oder auch Ausflüge nach Rügen oder Usedom, bieten sich bei guter Planung an.
( Ich glaub ich hab mir grad meinen nächsten Wunschurlaub zusammengestellt. Gut, für uns Auto oder doch die Bahn
)
Ich hoffe diese Infos helfen Dir etwas weiter bei der Entscheidung, wie wann und wo Du auf Robbys Kumpels trifft.![]()
Lg ücki
Der Winter kommt nicht in Frage, da sind wir das Personal unserer Mieze, welche nur für kurzfristige Vergnügungen auf nachdrücklichen Wunsch die warme Stube verlässt. Ich habe eher an Mai bis September gedacht, da bekommt das Personal auch Ausgang, weil die Nachbarin im Garten füttert.
Da hat Eure Mieze gut aufgepasst bei der Auswahl, der persönlichen Dosenöffner.![]()
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Lg ücki
Hallo Christine novak ,
zuerst die gute Nachricht
Der nächste Flughafen ist sogar auf der Insel!![]()
Abflug in Emden.
Leider wird es jetzt etwas schwieriger. ![]()
Denn wo dort der nächste Flughafen wäre, der günstig von Wien erreichbar ist, kann ich Dir so nicht beantworten. Das müsste ja über die entsprechenden Internetportale herausfindbar sein. Evtl. ist auch Groningen in den Niederlanden interessant, da ab Eemshaven ebenfalls, wie ab Emden eine regelmäßige Fährverbindung besteht.
Alternativ wäre auch der Zug über Bremen der direkt bis Emden Außenhafen fährt sinnvoll. Wie wärs überhaupt mit einer Zuganreise ab Wien. Die ÖBB bietet z. B. ab Wien einen Nachtzug nach Hamburg über Hannover an. Dort ist der Umstieg in Züge Richtung Emden möglich.
Bei weiteren Fragen gerne per PN.
Möchtest Du sichergehen und auch im Winter Seehunde beobachten, ruf doch in der Touristinfo auf Borkum an. Dort kann Dir sicher auch mit Tipps für die Anreise geholfen werden.
Auf der Insel kommt man sehr gut ohne Auto zurecht.
Lg ücki, die gespannt ist , ob Du die Idee umsetzt
Mach das Maulwurf
Die Insel ist immer noch schön ![]()
Ja, die Sandbank hat sich seit meiner ersten Reha vor ca. 20 Jahren enorm verändert. Ansonsten fand ich vieles unverändert vor. Draußen am Hafen tut sich aber jetzt auch einiges in Sachen Bebauung. Scheinbar werden dort neue Siedlungen gebaut ![]()
Ach ja, und in der Alten Liebe lässt es sich noch immer wunderbar auf Meer und Strand bei gutem Essen schauen ![]()
Lg ücki
Dankeschön Nordfriesin ![]()
Das ist ja grad das Schöne an der Seehundbank vor Borkum, dass die Seehunde direkt von gegenüber beobachtet werden können. Voraussetzung freilich ein gutes Fernglas ![]()
Lg ücki
Susi66 ,
schön wenn die Geschichten die Geschichte etwas lebendiger werden lassen.![]()
Die Walfängerzeit hat die Insulaner geprägt und ist kulturelles Erbe der Insel.
Sie ist aber auch Mahnung und Lehrstunde in Sachen Naturschutz und sorgfältigen Umgang mit natürlichen Ressourcen, aktueller denn je. Aber, das würde hier zu weit führen.
Lg ücki
Robby und die Wale - eine Wanderung entlang des Borkumer Walpfades
Von der oberen Promenade haben wir einen fantastischen Blick auf die Seehundbank und das Strandgebiet mit der kleinen Lagune vor dem Hauptstrand.
Es ist ein schöner Vormittag, die Sonne scheint, ein leichter Wind weht um meine Nase. Die Urlauber flanieren entspannt oder stellen die Fahrräder ab. Eltern beladen sich oder die Bollerwagen mit Badetaschen und Spielzeug, rufen die Kinder zurück und hoffen noch einen schönen Platz am Strand zu finden. Ein ganz normaler Sommertag auf der Insel. Bis, ja bis Punkt 11 Uhr meine Welt auf den Kopf gestellt wird.
Erst glaube ich mich verhört zu haben, doch dann höre ich es wieder. Ganz deutlich. Melodischer Singsang und Schnauben. Das ist doch nicht möglich.
Da wieder! Hörst Du das auch ücki?
Ja, das klingt seltsam. Es kommt von da vorn.
Das ist ganz deutlich der Gesang von einem Wal. Der kann hier doch gar nicht im Wasser schwimmen. Der braucht ganz sicher unsere Hilfe.
Na, dann nix wie los und hin.
Sieh mal, dort muss er sein. Siehst du das Wasser in der Luft? Der Arme liegt hier auf dem Trockenen. Das geht doch gar nicht…
Ganz aufgeregt sehe ich ihn dann. Ein riesiger Glattwal, genauer ein Nordkaper, liegt in einem Art Brunnen und rührt sich nicht. Dennoch stößt er seinen Blas aus und sein charakteristischer Gesang ist weiter zu hören.
Langsam wird mir klar, dass dies gar kein echter Wal ist, sondern ein täuschend echter Wal, eine künstlicher.
Ach ücki. Jetzt hab ich wirklich geglaubt ein echter Wal braucht hier unsere Hilfe.
Glaub mir Robby, es ist besser, dass dieser Wal kein echter ist. Außerdem gibt es von dieser Art nur noch wenige Hundert Tiere.
Aber wieso denn?
Das ist eine lange traurige und auch spanende Geschichte.
Erzähl mal.
Das hängt ganz eng mit der Geschichte der Insulaner zusammen. Vor vielen Generationen lebten die Borkumer vom Walfang im Hohen Norden.
Oh, das wußte ich nicht. Und dieser Wal ist von Ihnen gefangen worden?
Zumindest ganz viele seiner Artgenossen. Daran erinnert dieser hier und mahnt die heutige Generation und ihre Kinder achtsam mit der Natur umzugehen. Sieh mal, wäre dieser Wal tatsächlich hier vor Borkum gestrandet, hätte er kaum eine Überlebenschance. Hier an Land fernab seiner eigentlichen Heimat würde er nicht überleben. Ein anderer Wal hatte vor einigen Jahren so ein Schicksal. Heute ist er im Heimatmuseum ausgestellt.
Oh, was ist das denn für ein Museum?
Das Borkumer Heimatmuseum beschäftigt sich mit der Inselgeschichte. Es ist in einem alten ehemaligen Bauernhaus bzw. Deichhaus untergebracht. Später gehörte es einem Kapitän oder Commandeur. Da gibt es viel spannendes zur Inselgeschichte zu entdecken.
Das klingt spannend, gehen wir da hin?
Wenn Du möchtest folgen wir ein Stück dem Borkumer Walpfad. Er beginnt hier, und dort siehst Du die erste Schautafel dazu. Sie informiert über die Walart der Nordkaper und warum, sie so sehr als Beute bei den Walfängern begehrt waren. Durch die verschiedenen Stationen möchten die Insulaner an ihre Geschichte und ihre Verbindung zu den Walen erinnern, und gleichzeitig über die Walarten und ihr Leben informieren.
Leben denn hier Wale, das müsste ich doch wissen?
Es gibt kleinere Wale, die Schweinswale die in den Gewässern vor Borkum leben. Auskunft gibt darüber die nächste Schautafel am Nordseeaquarium. Von dort schauen wir uns im alten Ortskern rund um den Alten Leuchtturm um.
Am Alten Leuchturm wird die Geschichte einzelner Familien auf dem alten Walfängerfriedhof deutlich. Noch heute künden die Gräber und ihre Inschriften vom Leben und Sterben der Menschen in dieser Zeit. Nicht weit davon stehen die übriggebliebenen Reste der Borkumer Walknochenzäune. Diese Zäune bestehen aus den Unterkieferknochen. Diese wurden zur Knochenölgewinnung angebohrt. Diese Bohrlöcher sind noch heute erkennbar. Die leeren Knochen erhielten die Commandeurs. Diese nutzten noch das Restöl und stellten dann die Knochen als Schutz vor dem Sand um ihre Grundstücke. Damit zeugen diese Zäune einerseits von der schonungslosen Jagd bis fast zur Ausrottung einzelner Walarten seit dem 16.Jhd. und gleichzeitig von der wirtschaftlichen Not unter der Inselbevölkerung, die durch den Walfang zu einem bescheidenen Wohlstand kam.
Dies und vieles andere aus der Zeit des Walfangs und seines Niedergangs für die Borkumer Seeleute und Walfänger erfährt der Besucher im Heimatmuseum.
Aber sag mal ücki, warum mussten die Menschen überhaupt die Wale jagen?
Ob, sie wirklich mussten, ist sicher fraglich. Damals aber war es ein großes Geschäft und der Wal lieferte den Menschen über viele Jahrhunderte wertvolle Rohstoffe, wie das wertvolle Öl. Tran wurde erst durch Petroleum im 19.Jhd. als Brennstoff für Lampen ersetzt. Aber auch die Seeleute mussten einen hohen Preis bezahlen. Krankheit und Tod begleiteten diese auf ihren langen und gefährlichen Fahrten, die immer weiter in den Norden nach Grönland und Spitzbergen führten. Dabei waren die Segelschiffe aus Holz oftmals vom Packeis bedroht. Wurde ein solches Schiff vom Eis eingeschlossen, hatten die Mannschaften selten eine Überlebenschance.
Aber auch das Erlegen und Zerteilen, sowie die Trankocherei waren gefährlich. Mahnungen zur Rücksicht auf die Tiere wurden auch damals ausgesprochen, doch verhallten sie ungehört. Letztlich war es eine rücksichtslose Jagd nach dem großen Geld. Dieses verdienten sich die verschiedenen Herren der Fangflotten. Die Borkumer waren als erfahrene Seeleute gefragte Spezialisten und so brachten sie unter meist holländischer Flagge einen bescheidenen Wohlstand auf die Insel. Dieser endete abrupt im Seekrieg zwischen England und den Niederlanden. Die Engländer siegten über die Holländer und schalteten so ihre ärgste Konkurrenz aus. Doch der Walfang ging weiter. Die beschlagnahmten Logbücher aus dieser Zeit lagerten seitdem 200 Jahre in englischen Archiven, bis vor einigen Jahren ein Borkumer Heimatforscher davon erfuhr und sich an die mühevolle Arbeit machte, diese Bücher aufzuarbeiten.
An Bord hatten die Männer oftmals lange Wartezeiten, auch davon gibt es einiges im Museum zu sehen.
Wie geht das denn?
Die Seeleute bauten, schnitzten so Allerlei für ihre Wohnungen. Auf ihren Reisen sammelten sie Nützliches oder Exotisches. So findet sich ein buntes Sammelsurium in den Vitrinen.
Im Museum findet sich auch eine Bereich über die Entwicklung des Tourismus der Insel. Mit diesem kamen ab den 1850er Jahren langsam wieder bessere Zeiten auf die Insel.
Ein ziemlich nachdenklicher kleiner Seehund verläßt das Heimatmuseum.
Haben die tatsächlich auch Robben gejagt?
Ja, leider mein Kleiner. Zum Glück stehen Wale und Robben heute unter Schutz. Hier vor Borkum ist ein besonderes Schutzgebiet, das Wattenmeer.
Hhm, da bin ich aber froh. Du, das ging mir ganz schön unter mein Fell.
Das glaube ich Dir. Komm wir schauen mal, was es noch so auf dem Weg zurück zur Klinik zu sehen gibt.
Auf dem Heimweg kamen wir am Upholmhof vorbei. Auf den Wiesen ringsum grasten friedlich die Pferde.
Dennoch kreiselten meine Gedanken immer weiter. Ich konnte einfach meine Eindrücke über den Walfang und erst recht über die Robbenjagd nicht vergessen. Jetzt versteht ihr sicher, warum ich einfach ans Meer musste. Ücki wußte ja auch einen guten Rat und hat mich zur Seehundbank gebracht. Da ging es mir ja bald besser.
Irgendetwas muss ich mir auch ausdenken, damit ücki eine besondere Freude bekommt. Mal sehen was mir dazu einfällt. Notfalls muss 00Robby wieder in Aktion treten.
Bis dahin zeigt Euch ücki noch ein bisschen die Insel und ich döse schön auf meiner Sandbank oder tauche mal in Wellen der Nordsee ab.
Tschüß denn, bis zur nächsten Geschichte und die wird bestimmt wieder lustiger.
Eurer Robby
Am / Im Fenster sitze ich des öfteren.
Ja, ich liebe diese schönen Fenstersitze. Irgendwann, werde ich auch einen eigenen haben.
Doch vorerst schaue ich mit Dir zusammen auf die schöne Landschaft und träum mich hinein ins Pilcherland, oder doch richtiger England![]()
Lg ücki
Ich würde gerne mal erfahren wie ihr das seht und hoffe das ganze klappt möglichst Wertfrei.
Welche Bedeutung hat für euch die Unterkunft? Ob nun Hotel oder Ferienwohnung, Pension oder Hostel.
Diese Frage, oder so ähnlich stelle ich mir oft vor einer Buchung.
Lassen wir also die Frage des Preises beiseite, denn selbst wenn nur ein bestimmtes Budget zur Verfügung steht, gibt es meist verschiedene Möglichkeiten. Das mal grundsätzlich. Also wonach wähle ich/wir?
Dank des Internets gibt es vielfältige Möglichkeiten sich vorher umfangreich zu informieren. Bewertungen, Erfahrungen und Tipps lesen, in Karten die Lage checken, das alles gehört heute einfach dazu. Einfach nur ein Postkartenmotiv im Katalog gezeigt bekommen und dann ein Hotelzimmer für 14 Tage gebucht, war sowieso noch nie unser Ding.
Macht es das einfacher für mich? - Klar, mehr Infos. Fotos vermitteln einen umfassenderen Überblick und Beschreibungen und Kleingedrucktes die Ausstattung und Konditionen.
Ist es einfacher sich zu entscheiden? - Nicht unbedingt. Vielfalt im Angebot bereichert, so wie in vielen Lebensbereichen, aber erschwert auch die Entscheidung.
Wonach richtet sich unsere Entscheidung? Da gehe mit der Meinung vieler mit, das die Art der Reise ein Faktor ist.
Ich nehme hier mal unsere Zugreisen mit Übernachtung im Schlafwagen oder wenigstens Liegewagen etwas raus. Da entscheiden andere Dinge, doch ein Mindeststandard sollte auch dort gewährt sein. Camping oder Übernachten im Auto möchte ich auch nicht mehr, es sei denn dringendste Notwendigkeit.
Grundlegend lege ich Wert auf eine saubere gepflegte Unterkunft, diese braucht keinen Luxus, doch ein vernünftiges Bett für Zwei, eigenes Bad und möglichst Internet (von unterwegs gibt es manchmal mehr Infobedarf über die Optionen vor Ort als man denkt, auch ein Art Freiheit und Unabhängigkeit), Nichtraucherzimmer(kalter Rauch ist einfach schauderhaft). Es sollte auch sonst weder muffig noch feucht sein. Wer all das als Luxus bezeichnet, gut dann ist dies mein Mindestmaß an Luxus.
Doch was betrachte ich als wirklich wünschenswert, wieder je nach Zweck und Ort der Reise oder Länge des Aufenthaltes?
Gibt es Frühstück oder hat das Zimmer wenigstens einen Wasserkocher passt sie schon für Kurzübernachtung mit vollen Tagesprogramm, egal ob Familienfeier oder Städtetrip, bzw. Zwischenstopp auf einer längeren Tour. Ist es ein kleines Studio mit Miniküche, schaue ich auch gern nach vergleichbaren Apartments, die evtl. etwas teurer sind, dafür mehr Komfort bieten.
Komfort ist für mich ein extra Schlafzimmer, eine eingebaute Miniküche oder Küchenzeile oder sogar Küche mit Essgelegenheit, ein extra Wohnzimmerbereich mit Tisch und Couch, Balkon/Terrasse, schöne Bettwäsche und Handtücher, eine geschmackvolle Einrichtung, egal ob rustikal oder sachlich modern. Gerne auch ein hübsches Ferienhaus mit etwas Freigelände. Verkehrslärm sollte möglichst fern sein.
Richtig toll finde ich schöne Aussichten, einen extra Kamin, einbaute Saunen, Schwimmbad im Hotel oder Pools im Außenbereich (daran hat´s bisher gemangelt...
)
Was ist noch wichtig? Verkehrsanbindung, abhängig von der Anreise. Lage vor Ort - kurze Wege zum Zentrum oder Strand und alternativ richtig idyllisch in der Natur.
Und was ist auf Kreuzfahrt entscheidend? Tja, da spaltet sich der Wunsch etwas vom Budget. Ohne Balkon wollte ich nie fahren, doch eine Alternative war eine Innenkabine auf dem Promenadendeck, da war der Weg nach draußen nicht weit. Nach zwei Reisen mit Balkon kann ich sagen, dass wir lieber dabei bleiben möchten. Wann und wo, oder ob es doch eine Innenkabine wird, wird die Zeit zeigen. Momentan haben wir noch einige andere (Reise)wünsche.
Letztlich entscheidet, aber oftmals nicht die reine Vernunft, sondern innerhalb einer gezielten Auswahl das ganz persönliche Bauchgefühl.![]()
So, da sag noch einer ich bin anspruchsvoll![]()
Und was ist wenn all unsere Vorstellungen, trotz bester Vorbereitung nicht erfüllt werden? Darüber sollte jeder nachdenken, wenn es ihn trifft. Sind es nur Kleinigkeiten oder tatsächlich ernsthafte Mängel? Und lassen wir uns davon eine eigentlich schöne Zeit des Reisens und Entdeckens vermiesen oder schaffen wir es das Beste draus zu machen?
Danke @Schnufkel für die Anregung sich mal darüber Gedanken zu machen.
Lg ücki
PS: Der wohl noch heute schönste Urlaubsort war ein alter Bauernhof mit einfachen Bodenkammern und Plumpsklo im Kuhstall. Das war schon damals ziemlich aus der Zeit gefallen. Gemeinschaftsbad und Küchennutzung mit meinen Feriengroßeltern und einer Handvoll weiterer Feriengäste, die zum Frühstück zusammen in der guten Stube oder unter einer riesigen Kastanie im Hof saßen. Ein Luxus ganz anderer Art - Freiheit und Natur in gutem Zusammenleben.
ob die Robben das ganze Jahr über dort sind
Hallo, ich meld mich kurz dazu. Soviel, wie ich nachlesen konnte, leben die Robben und Seehunde die größte Zeit im Meer. Die Seehundbänke werden um die Zeit der Geburt, das ist bei den Seehunden im Sommer, bei den Kegelrobben im Winter, aufgesucht. Ansonsten nur zum Ausruhen und Sonnen. Gerade die Jungtiere müssen sich Fettreserven anfressen. Also ist es meines Erachtens durchaus möglich Tiere im Winter auf einer Sandbank zu sichten.
Vielleicht können uns einige Küstenbewohner, Nordlichter usw. weiterhelfen? Ich bin auch ganz neugierig geworden.
Da ist gerade @Schnufkel wieder aktiv, oder Nordfriesin oder Nordlichter64? Was meint ihr?
Lg ücki
Robby wundert sich über Robben und Menschen am Strand - Strandleben auf Borkum ist doch irgendwie anders
Moin, da bin ich wieder Euer Robby. Die Zeit unter meinen Kumpels ist einfach herrlich. Was haben wir auch für ein Glück so eine schöne Sandbank für uns zu haben und dennoch ganz eng mit den Menschen diese schöne Welt zwischen Land und Meer zu teilen. Ganz nah dürfen sie natürlich nicht kommen. Doch zum gegenseitigen Beobachten ist der Abstand bestens geeignet, und zu Gucken gibt es genug.
Die Robben und Seehunde auf der Sandbank brauchen unbedingt Ruhe. Besonders die Jungtiere müssen genügend Speck ansetzen, um den Winter zu überleben.
Übrigens bin ich wohl Dank meines weißen Jungtierfells eigentlich eine Kegelrobbe, also in Wirklichkeit gar kein Seehund, obwohl jeder Seehund gleichzeitig eine Robbe ist… Doch im Allgemeinen wird meist von Seehunden gesprochen, auch wenn es sich streng genommen um Kegelrobben oder eine der anderen Robbenarten handelt. Das nur mal so am Rande. Es lohnt sich, die kleinen und großen Unterschiede herauszufinden. Wusstet Ihr, dass Kegelrobben mit meinem dichtem weißen Kuschelfell im Winter in der Zeit von Dezember bis Januar geboren werden? Echte Seehunde dagegen werden im Sommer von Mai bis Juli geboren. Zudem teilen sich Seehunde und Robben sich öfters sich eine Sandbank, dass macht eine Unterscheidung nicht gerade einfacher, oder?!
Bevor ich also in meinen Strandurlaub auf Borkum antrat begleitete ich selbstverständlich ücki als erfahrener Kurbegleitseehund bei ihrem Alltag in der Klinik oder auch zu einigen Ausflügen über die Insel Borkum. Manchmal sind wir geradelt oder gelaufen, ab und zu fuhren wir auch ein Stück mit dem Inselbus. Eine dieser Haltestellen ist das Gezeitenland, eine Wasserlandschaft für alle, die nicht im Meer baden wollen. Kann ich gar nicht verstehen, gut im Winter bei Sturm ist es bestimmt angenehmer im warmen Wasser zu schwimmen. Auf einer der Rutschen runterzusausen ist sicher auch lustig.
Davor stand noch einer der alten Badekarren, die vor über 100 Jahren von den einfachen Fischersleuten samt den feinen Badegästen ins Meer gerollt wurden. Diese zogen sich darin um. Über die daran befestigte Trittleiter kamen sie wieder raus und stiegen so direkt ins Wasser. Ziemlich aufwendig meine ich. Das änderte sich auch bald, denn es kamen die lustigen Borkumer Badezelte auf. Diese gibt es noch heute, genau wie den Strandkorb.
Fest zum Borkumer Strandleben gehören seit damals die Milchbudjes genannten Dünenrestaurants. Am Strand werden mehr oder weniger erfolgreich Sandburgen gebaut, sich in der Sonne gebräunt und selbstverständlich im Meer vergnügt. Dabei zählt das Alter keine Rolle. Es findet sich für jeden das Passende.
Inzwischen hat sich nicht nur die Bademode verändert, sondern auch manch anderes. Darüber berichten die Borkumer Fremdenführer auf verschiedenen Rundgängen, oder auch zahlreiche Schautafeln, wie der Borkumer Walpfad. Da wurde ich hellhörig. Wale auf Borkum, kann das sein? Darüber wollte ich mehr wissen ihr auch?
Bis bald Euer Robby
@Isuledda99 , das sind wieder schöne Erinnerungsbücher.
Lg ücki
Es war viel Arbeit und mein Mann musste schon sehr tolerant sein, weil ich immer vor dem PC gesessen bin und der Haushalt in dieser Zeit etwas zu kurz kam
. Bis ein Buch fertig ist, zieht es mich immer zum PC, das ist wie eine Sucht.
Das kommt mir sehr bekannt vor...![]()
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Lg ücki
Einfach wow![]()
inimu
Super gelungen. Ich kann mich nur dem Lob hier anschließen. Die Stunden des Tüftelns haben sich gelohnt. So viel Liebe zum Detail steckt in jeder Seite.
Das Spiel mit den verschiedenen Stilen beherrscht Du sehr gut. Dankeschön fürs Zeigen ![]()
Lg ücki
Das klingt nach spanendem Wetter im NP![]()
Sicher jetzt im November viel weniger Besucher als im Sommer.
Freu mich auf die Fotos.
Lg ücki
Hallo Athena ,
die Sendung hab ich nur teilweise gesehen. Schön ist es dort, Deine Begeisterung für die Insel kann ich gut verstehen.
Lg ücki