Na dann...........los geht`s
Nach einer kleinen Stadtrundfahrt mit zum Bus hatten wir sie erreicht - "unsere" E2. Wir hatten absichtlich den letzten Bus genommen da sich das Einschiffen in Hamburg damals doch recht lange hinzog. Im Gegensatz zu anderen Reedereien startet "das Boarding" erst gegen 16.00 Uhr und dann für alle gleichzeitig. Die Wartezeit wurde zwar mit einer Menge Champagner und Häppchen überbrückt aber iwie stehe ich einfach ungern an.
In Lissabon gab es keine Schlangen. Eine Mitarbeiterin holte uns im Terminal ab, rasch wurden noch ein paar Hände geschüttelt und schon waren wir auf dem Schiff und eingecheckt. Die Dame hätte uns noch direkt auf unsere Suite gebracht aber da wir uns schon auskannten war das nicht nötig.
Mein Mann blieb gleich in der Lobby hängen da dort der Begrüßungschampagner ausgeschenkt wurde und knüpfte erste Kontakte mit netten Mitreisenden.
Ich übernahm das (wie ich finde) lästige reservieren der Restaurants.
Ein Wort zum Restaurantkonzept:
Grundsätzlich gibt es auf der E2 weder feste Tischzeiten noch feste Tischzuordnungen. Im Buffetrestaurant Yacht Club sowie dem Hauptrestaurant "Weltmeere" kann man zu den Öffnungszeiten einfach kommen wann man möchte.
Die Spezialitätenrestaurants sind sehr klein (ich schätze so 30-40 Plätze) und bedürfen einer Reservierung. Diese kann man nicht vorab über das Internet,eine App .... machen sondern erst an Bord (das Gleiche gilt für Massagen und Co). Dafür traben dann alle Gäste zu den jeweiligen Restaurants um ihre Wünsche loszuwerden. Dabei gilt, "der frühe Vogel fängt den Wurm" = wer zu spät reserviert kann halt nur noch das nehmen was übrig ist (an Tagen). Grundsätzlich kann jeder Gast jedes Restaurant 1x am Abend besuchen, wenn dann noch Kapazität frei ist steht einem weiteren Besuch nichts im Weg.
Ich finde dieses Procedere etwas lästig, aber da ich diese Restaurants gerne an den Anfang der Reise lege bin ich halt gleich losgetigert um zu reservieren.
Als ich zurück kam waren die Mädels bereits verschwunden - unsere Kleine meinte sie findet das Zimmer schon - und mein Mann in intensive Gespräche vertieft. Mein Glas Blubberwasser lies nicht lange auf sich warten und so verging die nächste Stunde bis wir unsere Kabine enterten.
Wir hatten eine Garantiesuite gebucht und mit Deck 8 (Passagierdecks gehen bis 10 und auf 9 sind keine Kabinen) eine hohe Kategorie bekommen. Die Lage war prima, allerdings würde ich die "833" zu diesem Preis niemals buchen. Für unsere Reise summierte sich der Aufschlag für die Kabine auf über 4000 EUR (im Vergleich zu unserer letzen Suite auf Deck 5) - wozu ? Damit ich 10 Meter höher bin als auf Deck 5 ?
Wir hatten auch sehr starke Knarzgeräusche im Zimmer. Ich weiß nicht ob das auf dem gesamten Deck 8 so ist oder speziell ein "Problem" unsere Kabine. Ich hab mich dran gewöhnt - kein Problem.
Nach der SNRÜ genossen wir an Deck die Ausfahrt aus Lissabon (natürlich gab es wieder Champagner für alle), leider war die Sicht nicht gut. Ich lies den Moment auf mich wirken und musste beim Auslaufen auch ein Tränchen verdrücken. Das ich so eine tolle Reise auf diesem, meinem Traumschiff machen durfte hat mich ganz schön gepackt.
Ich war so glücklich !
Zum Abschluss des Tages gingen wir zum Italiener und hatten ein feines Dinner mit frischen Nudeln und einer hervorragenden offenen Lasagne mit Hummer und Trüffel.
Danach rief schon das Bett, der Seegang machte mir doch etwas zu schaffen.
Geschenke für die Mädels
Das Wetter spielt leider nicht 100 % mit
Der Triumpfbogen von der Wasserseite aus
Noch ist das Dach offen