Beiträge von andreaO

    Auf unserer Fahrt war nicht jeder geimpft.

    Auf der Tanzflächen stand auch kein Schild.

    Als ein paar Paare getanzt haben , wurde von der Band geklatscht und und auch die anderen wurden animiert.

    Dass nicht immer getanzt wurde, lag eher daran, dass meistens ein paar Kinder über die Tanzfläche getobt haben und so irgendwie keine Stimmung zum Tanzen aufkam.

    Mittwoch, 11.8.2021 - Warum vergeht die Zeit an einem Seetag so schnell?

    Den heutigen Seetag nutze ich mal, um etwas über die Bedingungen dieser Reise zu diesen besonderen Zeiten zu berichten.

    Wir waren 1200 Passagiere, also nicht einmal die maximale Auslastung von 60 % , für die Reederei natürlich nicht das Optimale, für uns wunderbar. Ich mag es auch zu normalen Zeiten nicht, wenn mir fremde Menschen sehr dicht auf die Pelle rücken und wenn ich ständig einen Platz suchen muss. Andererseits waren genug Leute da, dass alles belebt wirkte und man nicht ganz alleine war. Wenn man wollte, fand man auch Kontakt. Kinder waren einige an Bord, sind mir aber nicht als viel aufgefallen. Die meisten spielten tagsüber in der überdachten Lagune.

    Man musste jeden Tag bis 12.00 zum Fiebermessen. Am ersten Seetag wurden die Impfzertifikate eingescant. Ungeimpfte mussten vor jedem Hafentag und vor Abreise einen Coronatest machen. Die einzelnen Länder ließen das Schiff nur anlegen, wenn alle Passagiere geimpft, genesen oder getestet waren. Dafür durften wir die Städte auf eigene Faust erkunden. :)

    Beim Sport, im Pool und in den Wirlpools war die Anzahl der Personen beschränkt, warten mussten wir trotzdem nie. Liegen und die Auflagen am Pool lagen weit auseinander.

    Kostenfreie Sportkurse waren sehr schnell ausgebucht, kostenpflichtige hatten meist noch Plätze frei. Saunazeiten hatten wir keine gebucht, ich habe aber fast jeden Tag freie Plätze angezeigt bekommen, wenn auch nicht zu jeder Uhrzeit.

    An den Bars waren einige Barhocker gesperrt, auf anderen konnte man sitzen. Zum Getränkeabholen musste man sich in einer Schlange anstellen, also nicht wild um die Theke verteilen, was ich gut fand.

    In den Restaurants waren, wo die Abstände nicht eingehalten werden konnten, Tische gesperrt, genauso in den Bars. Beim Betreten musste man die Hände desinfizieren in den Restaurants auch waschen. Erfreulicherweise hat sich auch (fast) jeder daran gehalten.

    Das Atlantik-Mediterran hatte jeden Tag zum Frühstück und Mttagessen geöffnet, das Klassik war morgens und mittags zu.

    In den Innenräumen war Maskenpflicht, außen nur beim Anstehen in den Bars und da, wo es eng wurde. Auch hier hat sich fast jeder daran gehalten, außer drei, vier Unverbesserlichen und immer die selben Pappnasen. :cursing:

    Im Theater musste man reserviert haben, auch zu den Lektorenvorträgen und wurde mit Abstand platziert, auch hier Maskenpflicht. Wenn sich jemand nicht daran hielt, wurde er sehr schnell ermahnt. ;)

    Wir fanden diese Maßnahmen gut und haben uns sehr wohl und sicher gefühlt.

    Und nun zu unserem Tag. Wir sind zum Lachsfrühstück ins Atlantik und auf dem Rückweg zur Kabine gleich zum Fiebermessen, das war schnell Routine geworden. Um 11 gingen wir wieder zum Lektorenvortrag über Tallin, wieder sehr informativ und unterhaltsam. Prof. Müller ist richtig gut.

    Entgegen der Vorhersage kam auch die Sonne raus, und wir konnten mittags im Gosch draußen sitzen und ein Fisch- bzw. Krabbenbrötchen essen. Ein Dessert durfte es dann aber auch noch sein.

    Am Pool war heute einiges los, aber eine freie Liege hat man immer gefunden und auch im Wasser war viel Platz.

    Der Nachmittag verging mal wieder viel zu schnell.

    In unseren Kabine erwartete uns ein großes Wesen, das auch noch die Fernbedienung geklaut hatte.

    Nach einem sehr guten Essen in einem der Atlantiks sind wir noch einmal ins Theater zu Gina de`Amore - wieder sehr lustig. ^^ Also ich mag die.

    Von dort wurden wir direkt in die Meerleben Bar gespült und da die Musik so nett war, sind wir auch noch auf ein oder zwei Drinks geblieben. ;)

    Ich liebe Seetage! <3

    Morgen sind wir dann in Tallinn.

    Andrea

    Kaum waren wir an Bord fing es wie aus Eimern an zu regnen. Da half nur heißer Kaffee und ein Eis. ;)

    Noch etwas Faulenzen auf der Kabine, Aufhübschen für den Abend und schon war der Spuk wieder vorbei, so dass wir nach dem Essen im Atlantik Klassik noch einen Drink in der Außenalsterbar genießen konnten mit Blick auf das abendliche Warnemünde.

    Für den späteren Abend hatte ich wieder Plätze im Theater reserviert.

    Es gab eine Travestieshow mit Gina de l´Amore.

    Wir fanden die Show super lustig und haben Tränen gelacht. :D Das Paar neben uns sah allerdings manchmal recht pikiert aus. :rolleyes:

    Mit einem Glas Sekt beendeten wir den schönen Tag in der TUI-Bar.

    Bis morgen am Seetag

    Andrea

    Die kleinen Straßen in Warnemünde sind richtig malerisch, mit vielen Bäumen, Blumen und schmucken kleinen Häuschen. Für Gehfaule fährt eine weiße Bimmelbahn durch.

    Wir ließen uns treiben, kamen am Heimatmuseum der Pfarrkirche und dem Kurhaus vorbei.

    Und jetzt dürft ihr mich mal auslachen. Ich habe ein neues Handy und dieses hat auch eine ganz gute Kamere mit vielen neuen Funktionen, die ich Techniklegastheniker (vor allem unterwegs ohne Brille) :rolleyes: leider noch nicht alle beherrsche. Z.B. gibt es die supertolle 8| Funktion "Fun". :cursing: Mit der kann ich herzallerliebste Täubchen in meine Fotos setzen, oder auch meinen Kopf als Comic :thumbup: und Sternenregen!!! Und zack mal mit dem Finger auf dem falschen Knopf und schon habe ich auf fast allen Warnemündefotos Sternchen drauf. Past doch zur Jahreszeit. :evil:

    Die ohne sind dann von Peters Kamera. ;)

    Hübsch, oder?

    Zum Baden wars zu kalt, aber wir sind barfuß am herrlichen breiten Sandstrand entlanggelaufen und haben in einer der Strandbars sehr leckere knusprige Pommes frittes gegessen und ein kaltes Bier getrunken.

    Zurück sind wir dann über die Strandpromenade, vorbei am hässlichen Hotel Neptun und hübschen Pensionen im Bäderhausstil bis zum 100 jahre alten Leuchtturm.

    Von oben hat man einen herrlichen Ausblick über Stadt und Meer. 8)

    Unser Bummel ging weiter am Alten Strom, vorbei an Souvenirläden, urigen Kneipen, kleinen Fischerhäuschen und vielen Fischkuttern. Hier war es unglaublich voll. Die Menschen saßen dicht an dicht, als wäre nie was gewesen. Einkehren wollten wir so lieber nicht. :rolleyes: Aber ein Krabbenbrötchen auf einer leeren Parkbank geht natürlich immer und muss am Meer auch sein.

    Gerne wären wir noch einmal mit dem Riesenrad gefahren, aber auch hier waren wieder Menschenmassen und der Himmel sah mittlerweile auch bedrohlich schwarz aus.

    Also schnell noch ein letztes Foto vom Schiff und nix wie auf die Kabine, wo uns diese Gesellen erwarteten.

    Dienstag, 10.8.201 - Warnemünde, Rostocks schöne Tochter

    Vor einigen Jahren haben wir schon einmal eine Ostseekreuzfahrt gemacht, deshalb kennen wir alle Häfen dieser Reise und jeder Besichtigungsstress fällt weg. Somit ist diese Reise herrlich entspannt. Außerdem liegen wir hier bis 22.00 Uhr, also keinerlei Eile. :)

    Wir bestaunen in aller Ruhe das Einlaufen.


    Als die ersten Ausflugsbusse weg sind, gehen wir ins Ankelmanns, um das Buffetfrühstück zu versuchen. Weit hinten beim Gosch sind fast alle Tische leer und die Kaffeemaschinen ums Eck haben auch noch die wenigsten entdeckt, so dass hier nur selten jemand ansteht. So macht das Frühstück *spaß*Und entgegen der Wettervorhersage scheint sogar die Sonne und wir bleiben erst mal bis Mittag faul am Pool. Ach wie herrlich leer es hier ist :!:

    Das Fiebermessen geht heute ganz fix, kaum einer da.

    Als die ersten Passagiere zum Mittagessen wieder an Bord kommen, verlassen wir das Schiff und starten zu unserem Bummel durch das hübsche Städtchen.

    Direkt hinter dem Terminal kommen wir an der Sandwelt vorbei. Beeindruckend, dass das hält. 8|


    Auf den Rat des Lektors hin fahren wir zuerst mit der Fähre rüber, von wo man tolle Fotos von "Unserem Schiff" machen kann.

    Da aber immer mehr dunkle Wolken aufziehen verwerfen wir unseren Plan auf dieser Seite noch zum Strand zu spazieren und fahren gleich wieder zurück und laufen in Richtung Stadt.

    (geht gleich weiter)