Beiträge von katrinUlm

    Aktuell liegen noch keine Meldungen auf den Azoren vor. Da sie laut Le Havre von Terceira kommt, gehe ich davon aus, dass beide Inseln angelaufen werden. Die Route würde dann wie folgt aussehen:

    Leixoes - See - See - Sao Miguel - Terceira - See - See - See - Le Havre - Zeebrugge - See - Hamburg

    Am 22.8. gab es hier dazu mal diese Vermutung.

    Zuerst dachte ich auch toll Azoren im August. Aber so wären es schon viele Seetage, wenige Ziele außer Azoren und die auch "nur" 2 Tage. Aber auf jeden Fall mal was neues.

    Tag 8

    Tatsächlich regnete es heute leicht vor sich hin. Dank des Late check out, Könnten wir nach einem kleinen Frühstück ganz in Ruhe zusammen packen und das Auto beladen. Dann ab zur Rezeption, woraufhin ein Mitarbeiter kam, um die Abnahme zu machen und die Motorstunden abzulesen.

    Diesel wird nämlich nach Motorstunden abgerechnet. Ca. 15 € pro gefahrene Stunde. Ob das nun realen Preisen entspricht kann ich nicht sagen. Der checkout verlief reibungslos und war schnell erledigt.

    Da es heute sonst nix zu sehen gibt für euch, hier mal ein paar Fotos vom Inneren des Boots.

    Wir hatten vorne und hinten eine Tür. Hier der Blick vom vorderen Eingang in den Wohn/Küchenbereich. Oben gab's ein Dachfenster, das man aufschieben könnte, das entschädigte für den fehlenden Ausenessplatz.

    Selber Bereich von hinten:

    Das Schlafzimmer liegt hinten und ist mit einer Tür vom Wohnbereich getrennt. Und besteht bis auf schrank und Durchgang, hauptsächlich aus Bett.

    Und hier noch ein Blick ins Bad

    Zum Duschen gab es einen duschvirhang vors Klo und fertig.

    Der Stauraum war etwas dürftig, in der Küche waren die Schränke bereits mit Geschirr etc gefüllt, sodass ich in einen Großteil des Schrank im Schlafzimmer unsere Vorräte packte und die Kleidung eher in der Reisetasche blieb. Aber alles in allem haben wir ein System gefunden wie es für uns passt. Ansonsten war die Boots Größe für zwei auf alle Fälle ausreichend. Das Bett bequem, alles sauber und gut instand gehalten.

    Nun auch gleich mein Fazit:

    Wir hatten eine wirklich schöne, abwechslungsreiche Woche in Frankreich auf unserem Boot. Ich hab 1-2 Tage gebraucht um wirklich anzukommen und der erste Fahrtag war schon auch aufregend.

    Man sieht viel Natur und erlebt die eher kleinen Dörfchen, was zur Entschleunigung beiträgt. Wir haben aber auch unsere Ausflüge in die Stadt genossen. Alles in Allem hatte ich (wegen Hochsaison) mit mehr Verkehr gerechnet. Klar an den beliebten Anlegespots hat man vielleicht auch mal kein Plätzchen gefunden, aber man konnte ja einfach paar Meter weiter dann anlegen. Wobei wir lieber direkt an den Pollern festgemacht haben, statt Pflöcke einzuhauen.

    Machen wir wieder Hausbooturlaub?

    Nicht direkt im nächsten Jahr, aber prinzipiell ja. Ich würde nur darauf achten auch Abschnitte mit wenig/keinen Schleusen zu haben und/oder mit mehreren Personen unterwegs sein. Das muss man auf diesem engen Raum aber auch mögen/abkönnen. Belgien könnte mir von den Städten und der Nähe zum Meer her gefallen zb.

    Ich hoffe euch hat unsere kleine Tour gefallen, danke fürs Mitfahren und die zahlreichen Reaktionen.

    Tag 7

    Xouaxange - - > Gondrexange - - > Hesse

    Aufwachen in der Natur mit dieser schönen Morgenstimmung (inkl. Graureiher vor dem Boot).

    Nach einem gemütlichen Frühstück tuckerten wir noch etwas weiter.

    Hier kamen wir dann auch einmal an einer Zementfabrik vorbei.

    Aber auch durch wilde Natur

    In Gondrexange beginnt ein größeres Seengebiet, es gibt ein Restaurant vor Ort und einen kleinen Laden.

    In den Seen darf man prinzipiell baden, allerdings sind die Ufer nicht gut zugänglich (was wir gesehen haben) bzw viele Algen vorhanden, so dass wir davon ansahen. Auf der schönen Terrasse des Restaurants war ohne Reservierung leider auch mittags nix zu haben, sodass wir nach einem kleinen Einkauf doch wieder selbst gekocht haben. Sonst kann man sagen, auch hier ein kleiner, schöner Ort.

    Der Anlegeplatz

    Im Ort

    Hier wurde es weiter gehen, da verläuft der Kanal zwischen zwei Seen

    Und hier fährt man im Kanal über eine Straße. Stell ich mir besonders lustig vor, wenn man als Autofahrer plötzlich Boote über eine Brücke fahren sieht 8o

    Wir haben den Nachmittag ruhig angehen lassen, gelesen, gedöst etc. und sind dann gegen halb 5 Richtung Hesse (unserer Basis) aufgebrochen. Auch wenn wir das Boot Dank late Check out erst um 12 am nächsten Tag abgeben mussten, wollten wir direkt dort übernachten und nicht mehr fahren. Für den nächsten Tag war nämlich Regen vorher gesagt. Also fuhren wir die 1,5 - 2 h nach Hesse und legten dort ein letztes Mal an.

    Am Crêpes stand in der Nähe bekamen wir noch was zu essen und einen Cider, dann ein letztes Mal essen an Bord und mit dem obligatorischen Weinchen den Abend ausklingen lassen.

    Tag 6

    Nach diesen schönen Tagen in Loutzelbourg mit tollen Städtetrip freuten wir uns jetzt wieder aufs shippern. Unsere Startbasis Hesse liegt ja sozusagen auf einem Plateau. Die Wasserscheide läuft dort entlang und so gibt es nach dem Schiffshebewerk eine relativ lange Strecke ohne Schleusen. Genaue Länge weiss ich nicht mehr, aber man kann 1-2 Tage einfach mal das Fahren genießen und tatsächlich entschleunigen. Das war jetzt unser Ziel.

    Dazu aber erstmal Kanal aufwärts wieder durch die 4 Schleusen.

    Dann machten wir Stopp am Schiffshebewerk, dort kann man unterhalb schön anlegen.

    Mittagspause und mal das Hebewerk etwas genauer anschauen.

    Der Trog auf dem Weg nach unten:

    Der Trog unten bereit zur Einfahrt der Boote (immer 2).

    Hier mit Booten auf dem Weg nach oben. Oben sieht man die beiden Gegengewichte.

    Wir waren dann sogar allein im Trog und sicherlich auf vielen Videos der Besucher des Hebewerk verewigt.

    Das alles lief heute schon viel entspannter (man wußte ja ungefähr was einen erwartet) und auch durch die Tunnel lief es gut.

    Dann haben wir gemütlich noch etwas Strecke gemacht, bevor wir im beschaulichen Xouangxage angelegt haben.

    Eine Schwanenfamilie war auch unterwegs.

    Hier hört man nur die Schafe blöken, die Grillen zirpen und den Hahn krähen. Das Restaurant im Ort hatte Ruhetag, wussten wir aber und haben selbst schön gekocht.

    Noch ein kleiner Spaziergang durchs Dorf..

    .. Zur Ruine eines alten Wachturms

    Dann haben wir uns schlafen gelegt.

    Metz

    In 40 min ging es dann weiter Metz.

    Bahnhof

    Zuerst ging es natürlich zur Kathedrale

    Dort verbrachten wir einige Zeit mit der Innenbesichtigung. Besonders sind die vielen Glasfenster, einige davon von Marc Chagall gestaltet.

    Weiter gingen wir dann Richtung Mosel und verbrachten dort einen gemütlichen Nachmittag.

    Um kurz vor 7 ging dann der Zug zurück.

    Und Überreschung fur alle, die uns bis hier begleitet haben, am Tag 6 wird endlich auch wieder Boot gefahren. ;)

    Tag 5 Nancy und Metz

    Im Zuge der Recherche zu unserem Ausflug nach Saverne haben wir gesehen, dass man von Loutzelbourg auch nach Nancy und Metz fahren kann (jeweils in knapp einer Stunde). Zwar nicht so oft am Tag, aber wir konnten eine schöne Tour zusammenstellen: Loutzelbourg - - > Nancy - - > Metz - - > Loutzelbourg (kleine Anmerkung: Die Züge waren klimatisiert und durchweg sehr pünktlich). Karten haben wir jeweils am Automaten am Bahnhof geholt.

    Nancy

    Nach Ankunft gegen 10 Uhr machten wir uns zunächst auf den Weg zum Place Stanislav, dem Weltkulturerbe.

    Dann spazieren wir durch den nahegelegenen Park, tranken dort einen Kaffee, bevor es durch die Altstadt wieder zum Bahnhof ging.

    Tag 4 Loutzelbourg und Umgebung

    Heute wollten wir erstmal die kleine Wanderung zur Burgruine machen und später evtl noch etwas am Kanal entlang radeln.

    Der Weg führt durch den Wald, ist also schön schattig. Nach einem kurzen, knackigen Anstieg erreicht man recht schnell die Burgruine. Mit sehr schönen Ausblicken.

    Da liegt unser Boot (das Kleine).

    Dann geht der Rundweg noch ein gutes Stück weiter durch den Wald zu einem weiteren Aussichtspunkt.

    Hier an den Felsen wird auch fleißig geklettert und man kann verschiedene Gesteinsschichten sehen. Nach einem langgezogenem Abstieg kamen wir wieder im Dorf an und bereiteten uns ein spätes Mittagessen zu.

    Gegen später drehten wir dann tatsächlich noch eine Runde mit dem Rad am Kanal entlang und gönnten uns dann ein Abendessen in der Pizzeria des Orts.

    Fortsetzung Tag 3 Saverne

    Vom Bahnhof aus schlenderten wir zunächst Richtung Schloss. Dort konnten wir auch einen Blick auf die Liegeplätze werfen, schön, aber zwischen Kanal und Schloss war ein riesen Zelt aufgebaut, also nix mit tollem Blick aufs Schloss vom Boot aus.

    Das Schloss:

    Und von der anderen Seite

    Nach einem kühlen Drink und einem Flammkuchen auf dem Platz vor dem Schloss spazieren wir weiter durch die Gassen. Aufgrund des Feiertags waren die meisten Geschäfte geschlossen und auch insgesamt nicht zuviel los.

    Wir zogen von Kirche zu Kirche, landeten so einmal in einer Ausstellung über Kamishibai (japanische Papiertheater) und die Erzählung biblischer Geschichten. Dann wiederum im Kreuzgang eines ehemaligen Klosters, indem nun Künstler ihre Ateliers haben und ein kleines Café für die Abend Veranstaltung aufgebaut war.

    Auf dem Rückweg zum Bahnhof sind wir dann noch zum Rosengarten. Auch hier gab es eine Veranstaltung mit Alleinunterhalter und wir wurden von den Veranstaltern herzlich begrüßt. Wir genehmigten uns ein Glas Wein, bekamen Kuchen dazu spendiert und trennten uns nur so schnell wieder, weil wir zum Zug mussten.

    Zurück in Loutzelbourg gab es noch ein kleines Abendessen an Bord, dann machten wir uns auf zum Sportplatz, wo eine Partyband spielte und die Vereine Getränke und Essen anboten. Anlass war wohl der 15. August.

    Hier in Lothringen sind auch nach wie vor die Kulturen (Deutsch und französisch) durchmischt. So hörten wir an diesem Abend französische Hits, aber auch Helene Fischer u. a. und natürlich englisch sprachige Hits. Wir hatten viel Spaß und die Füße glühten vom Tanzen (und Laufen am Tag).

    Tag 3 Fr 15.8.

    Inzwischen Hatten wir uns langsam auf dem Boot eingelebt, Dinge haben ihren Platz gefunden etc. Na gut die Dusche an Bord hat etwas wenig Wasserdruck, bei der Toilette muss man schauen, dass nicht zuviel Klopapier drin landet, sonst läuft alles prima.

    Aber warm ist es (naja Regen wär blöder) und die Entschleunigung hat noch nicht so recht eingesetzt.

    Straßburg haben wir schon gestrichen, lieber nur bis Saverne und dann evtl noch in die andere Richtung, dort gibt es wohl ein paar Seen, in denen man vielleicht baden könnte. Denn das ist schade, dass man zwar dauernd auf dem Wasser ist, aber im Kanal nicht schwimmen kann (zu gefährlich und zu schmutzig).

    Nach dem Aufwachen habe ich aber zuerst noch eine Runde durch Lutzelbourg gedreht und beim Bäcker Frühstück geholt.

    Ein schöner gepflegter kleiner Ort.

    Schleuse in Lutzelbourg von der Brücke aus

    Heute sollte es also weiter nach Saverne gehen, hatte ich doch gelesen, dass dort der Anlegeplatz direkt vor dem Schloss ist.

    Während wir warten, dass die Schleuse uns einlässt gehen uns ziemlich Gedanken durch den Kopf:

    "hoffentlich bekommen wir dort noch einen schönen Liegeplatz" "Da ist dann wohl wieder rückwärts einparken angesagt" "und auf dem Weg wieder eine Schleuse an der anderen" "hat Lützelburg eigentlich auch einen Bahnhof?"

    Ja hat es und es fahren Züge in 7 min nach Saverne..... "Und dann wollen wir eh noch in die andere Richtung fahren, außerdem ist es wirklich schön hier" .

    Und gerade rechtzeitig, bevor die Schleuse auf grün springt entscheiden wir einfach hier zu bleiben. Drehen um, suchen uns einen schönen Liegeplatz aus und machen fest.

    Züge nach saverne Un zurück sind schnell ausgesucht und nach einem kleinen Mittagssnack machen wir uns gegen halb eins mit den Rädern auf dem Weg zum Bahnhof.

    Wie funktioniert das eigentlich in den Hafen? Fährt man einfach an einen freien Platz und löst ein Parkticket? :/ Könnte man auch irgendwo am Ufer/unterweg ankern? Fragen über Fragen

    Also in diesem Gebiet ist es so, dass man einfach parkt wo frei ist. Es gibt Häfen mit Häfen Meister, dort meldet man sich dann wenn man da ist, oft gibt es aber auch Automaten für Strom und Wasser, wie zb in Lutzelbourg, da zahlt man nur wenn man was braucht (oder 1 Woche oder länger bleibt glaube ich). Ansonsten gibt es immer wieder Anlegestelle mit Pollern und auch Picknickplatzen etc. Da zahlt man aber nix oder man schlägt zwei Pflöcke in die Erde und bleibt irgendwo (ausgenommen wenige Bereiche wo es eng wird oder nahe der Schleusen etc.)

    Tag 2 (Do)

    Heute sollte es nun weiter bis Lutzelbourg gehen, gar kein so großes Pensum, aber es stehen uns zwei Tunnel, das Schiffshebewerk und 4 Schleusen bevor, also alles ganz schön aufregend.

    Erstmal geht es Richtung Tunnel, der längere davon ist über 2 km lang und mit einer maximal erlaubten Geschwindigkeit von 4 km/h im Tunnel, ist man also locker mal ne halbe Stunde da drin unterwegs. Das ganze ist einspurig und über Ampeln gesteuert. Wir hatten Glück und konnten quasi direkt einfahren. Nun heisst es Spur halten, was gar nicht so einfach ist wie es sich anhört.

    Wenn man mal in den ersten Tunnel eingefahren ist, heisst es auch durchziehen bis einschließlich dem Schiffshebewerk Arzviller. Ein großer Trog, indem zwei Schiffe jeweils über ein paar Schienen mittels zwei Gegengewichten nach oben/unten befördert werden. Es ersetzt 17 Schleusen und die Fahrt ist schon was besonderes. Und auch gar nicht so schwer, man fährt ein, macht seitlich fest und das wars dann eigentlich auch schon.

    Nach diesen zwei Abenteuern (war ja alles neu für uns), haben wir erstmal am Rande des Kanals festgemacht und ein Mittagessen zubereitet. Das ist wirklich das schöne, dass man im Prinzip überall halten kann.

    Nach dem Essen haben wir dann das erste Mal unsere mit gemieteten Räder von Bord geschafft und sind in Richtung der ersten Schleuse gefahren. Der Plan war nämlich erstmal anschauen wie das so läuft. Glücklicherweise kamen ein paar Boote und wir konnten das mal beobachten und dann etwas sicherer unserer ersten Schleuse entgegenfahren.

    Ja das Schleusen, an sich gar keine so große Sache, aber man ist halt gefordert. Zu dritt ginge es auch schon noch entspannter, aber es klappt auch zu zweit. Und ich kann nur sagen, der Job am Steuer ist da sicher der entspanntere. Mit den Seilen zum Sichern hat man schon auch körperlich mehr zu tun. Am Ende ist es aber so, dass die Boote auf allen Seiten gut mit Fender ausgestattet sind und es kein Problem ist mal an die Wand zu dozen. Die 4 Schleusen zwischen Arzviller und Lutzelbourg sind maximal 2,55m tief und auch von daher überschaubar. Gesteuert werden diese Schleusen bequem über eine Fernbedienung, was (meist) gut geklappt hat. Es ist halt so, dass die Schleusen in dieser Gegend sehr schnell aufeinander folgen, sodass kein gemütliches Fahrgefühl aufkommt. Aber nach der 3. Schleuse kam bald schon Lutzelbourg in Sicht.

    Hier geht es zunächst vorbei an der Charterstation des Anbieters Locaboat und etwas weiter (nach einer weiteren Schleuse) dann eine schöne Anlegestelle im Ort. Hier fanden wir auch noch ein schönes Plätzchen und machten fest für die Nacht.

    Man kann Strom und Wasser zapfen, wenn man braucht, es gibt etwas weiter kanalabwärts eine Toilette und (kalte) Duschen und man liegt direkt im Ort. Dort waren wir dann mal wieder zum Essen aus und genossen anschließend die schöne Abendstimmung von Bord aus.

    So, nun sind wir seit gestern nach einer schönen Woche in Frankreich wieder wohlbehalten zurück.

    Die Muse für einen Livebericht hatte ich nicht, dafür ist das ja jetzt eine tolle Gelegenheit alles Revue passieren zu lassen.

    Gleich mal vorweg, in Straßburg waren wir nicht. Schon im Vorfeld bei einer etwas genauen Routenplanung dacht euch mir, dass das recht sportlich scheint für die paar Tage. Da wir Straßburg auch schon kennen undes von uns ja auch mit dem Zug gut erreichbar ist, war das aber auch gar nicht schlimm.

    Aber ich beginne mal mit Tag 1: Anreise und entern des Boots.

    Unsere Eincheckzeit war uns mit 16 Uhr mitgeteilt worden (man wird gestaffelt zw. 15 und 17 Uhr einbestellt, Early Check In um 11 Uhr für 140€ möglich). So sind wir gemütlich gegen 10 in Ulm mit voll gepackten Auto los gefahren. Die Fahrt lief recht problemlos, mit nur wenig Stau/stockendem Verkehr auf der A8. Für einen längeren Stopp zum Mittagessen hatte ich das Schürzenhaus Iffezheim ausgespäht. Es liegt quasi auf dem Weg,wenn man bei Iffezheim die Grenze überquert (oder auch wenn man auf der A5 unterwegs ist und eine schöne Pause im Wald mit gutem Essen machen will).


    Nach einem kleinen Spaziergang ging es dann weiter. Nächster Stopp dann noch ein Supermarkt in Frankreich, wer bringt schon Wein und Käse aus D mit nach F? Und ziemlich genau gegen 16 Uhr erreichten wir die Hausbootbasis in Hesse.

    Beim Check In wurde schon viel erklärt (auf deutsch), man bekommt Karten- und Infomaterial und eine Fernbedienung für einen Teil der Schleusen. Zum Einladen kann man direkt ans Boot fahren. Die Einweisung ins Boot und die Fahrübung war nach gut einer halbe Stunde erledigt. Und dann sitzt man da, von vielen Infos etc. erschlagen und doch irgendwie noch unsicher. Hier mal das Boot noch in der Basis:

    Im Vergleich zu vielen anderen Booten wirkte es recht klein, aber für 2 Personen vom Platz wirklich ausreichenden. Zum Boot schreib ich dann später noch was.

    Klar hätte man jetzt auch erstmal vor Ort übernachten können, aber ein bissel Fahren hatten wir uns schon vorgenommen.

    Also hieß es zum ersten Mal Leinen los mit Kurs auf Niederviller. Dort gibt es einen kleinen Hafen und ein Restaurant. Die Fahrt dauerte wie angegeben ca. 45 min und beinhaltet keine Schleusen o. ä.. Das Anlegen war dann ein kleines Abenteuer, da nur noch Rückwärtsanlegeplätze frei waren, aber irgendwie haben wir es gemeistert.

    Wie an vielen Anlegeplätzen gibt es auch hier ein paar Picknick Bänke und einen Grillplatz. Und in diesem Hafen auch Toilette, Dusche, Strom und Wasser (wenn benötigt).

    Abendstimmung:

    Am Morgen:

    Wir waren dann noch im Restaurant um die Ecke lecker Flammkuchen essen und sind nach einem kleinen Schlummertrunk draußen am Bug des Boots ins Bett geschlüpft.

    Danke für deinen schönen Bericht.

    Auf so einem Bungalow Boot hat man natürlich noch etwas mehr Platz, als wir es auf dem "Yacht"Hausboot haben werden. Allerdings ist es wohl auch weniger wendig, aber auf den schönen Seen ist das ja meist auch nicht nötig.

    Besonders interessant finde ich dort, dass man mit dem BungalowBoot auf dem See übernachten kann.

    Liebe Grüße

    Katrin

    Schön, dass so viele mitreisen, müssen wir halt etwas zusammen rücken an Bord.

    Tina28 Ja, wir werden mit dem Auto anreisen und können also genügend Gepäck mitbringen. Danke für deine Packtipps.

    Wir haben über den Vermieter auch zwei Fahrräder mit reserviert und den Parklplatz.

    Anke66 Gerade in Frankreich gibt es viele Regionen indenen man ohne Führerschein fahren kann (aber auch in Belgien, Niederlande, Italien, Deutschland gibt es führerscheinfreie Gebiete). In der Region Elsass ist es so, dass man, wenn man über die Grenze nach Luxemburg oder Deutschland (Saarbrücken) fährt einen Führerschein bräuchte. Das haben wir aber ja zunächst mal nicht vor.

    Im Vorfeld sollte man schonmal einen Sicherheitsfilm anschauen und vor Ort gibt es dann eine kurze Einweisung.

    PetraCampo Auf die ganzen Schleusen und das An- und Ablegen, wenn mal etwas mehr im Hafen los sein sollte bin ich auch sehr gespannt. Aber das haben schon so viele vor uns geschafft, dann schaffen wir das auch. ;)

    Da wir nur zu zweit unterwegs sind fangen wir auch mal mit einem kleinen Boot an, einer Cirrus B (wer das googelt weiss dann wohl auch welchen Anbieter wir gewählt haben). 8,80 m lang und 3,60 m breit. Einziges Manco, es gibt keinen Essplatz an Deck, aber ok, für ein Gläschen Wein am Abend werden wir an Deck schon ein Plätzchen finden.

    Hallo zusammen,

    wenn ihr Lust habt nehme ich euch mit auf unser Hausboot zur Fahrt durchs Elsass.

    Alles begann Anfang des Jahres auf der CMT in Stuttgart, als wir an einen Stand für Hausboot Ferien hängen blieben. Schnell war klar, das probieren wir mal. Wegen der nicht zu weiten Anreise wurde es dann für unsere Testwoche Hausboot das Elsass.

    Am Mittwoch ist es also soweit und wir übernehmen in Hesse unser Boot. Wir planen bis Straßburg und zurück zu fahren. Viele, viele Schleusen, zwei Tunnel und das Schiffshebewerk Arzviller liegen auf unserem Weg.

    Jetzt heisst es erstmal noch packen (besser in Reisetaschen als Koffer, da die schlecht verstaut werden können), eine Grundausstattung an Nahrungsmitteln einkaufen und die eingestaubten französisch Kenntnisse hervorkramen ;)

    Ob ich tatsächlich live berichte oder dann hinterher wird sich allerdings noch zeigen.

    Somerliche Grüße

    Katrin