Beiträge von Paudi

    Montag, 14.3.16 Guadeloupe (die "nette" Insel)

    Heute haben wir uns als erstes einen Stadtbummel vorgenommen. Also früh vom Schiff und los. Denn später hatte ich mich noch verabredet und wollte mit dem Linienbus zum Strand fahren.

    Für meinen Mann, selbst in Frankreich geboren, war es merkwürdig so weit weg mal wieder französischen Boden zu betreten. So war das praktisch ein halbes Heimspiel. Wenn auch eben so ganz anders. Wir fanden schnell viele Geschäfte. Aber halt ganz anders als in Frankreich und auch nicht günstiger als bei uns. Jedenfalls was uns interssierte. Schön war aber, dass wir normales Netz nutzen konnten. So war das Telefongespräch mit Zuhause lang und günstig und ja, hier kann man mit Euro zahlen. Wenn man denn was findet. Nach knapp 2 Stunden reichte es dann. Mein Mann zurück aufs Schiff und ich zum Beach!

    Susanne, ihre Tochter und ich waren schon ein gutes Team und trafen uns am Ausgang vom Hafen.

    Die Guadelouper (hoffe so richtig) waren sehr nett und hilfsbereit, was wir auch später noch erleben durften. Auch das hatte ich im europäischen Frankreich schon anders erlebt.

    Nach einem Fussmarsch links raus vom Hafen, dann an der Ampel wieder links fanden wir den ersten Busbahnhof. Allerdings mussten wir noch ein Stück weiter zum zweiten laufen denn wir wollten in den Norden nach Port-Louis im Teil Grande-Terre. Eine junge Frau nahm uns dann mit zum Bus als der richtige vorfuhr. Was gut war, denn Buspläne gibt es nirgendwo.

    Los ging die Fahrt, das heißt so richtig los nicht. Denn erst wurde oft angehalten, geplaudert, zugestiegen, ausgestiegen und gepinkelt. Was soll der Busfahrt auch machen? Toiletten gab's für ihn nicht. Also kurz hintern Bus und gut. Dann dauerte es eine halbe Ewigkeit bis wir aus der Stadt raus waren. Aber danach wurde es schöner. Viele bunte Häuser und schöne Landschaften. Vorsorglich hatten wir den Busfahrer gebeten uns Bescheid zu geben wenn wir am Ziel waren. Es dauerte gute 1 1/5 Stunden bis wir da waren. Zuvor hat uns aber eine einheimische Mitreisende mit dem Busfahrer geholfen. Er konnte nur französisch, die Dame auch bisschen englisch. Sie hat angeboten dem Busfahrer alles zu erklären und zeigte uns dann auch wann und wo wir für die Rückfahrt stehen sollten. Wieder sehr nett!

    Bushaltestelle für die Rückfahrt war die Poststation. Das konnte man sich merken.

    Der Bus hat uns dann direkt am Strand rausgelassen. Wie wir sehen konnten, hat sich die Anfahrt wirklich gelohnt. Ein sehr schöner langer Strand. Oft besucht von Einheimischen. Aber natürlich auch vom Schiff. Nur im Wasser musste man etwas aufpassen denn es gab auch Seeigel.
    Im Nachhinein fällt mir dazu die Serie "Death in Paradise" ein.
    Später suchten wir einen kleinen Bäcker auf und kauften Getränke und ein Teilchen. Bei Nachfrage wo man hier am Strand zur Toilette gehen kann, wurde uns spontan angeboten direkt dort zu gehen. Wieder nett! Langsam mussten wir dann auch wieder zurück, denn das Schiff wartet nicht. Die Rückfahrt ging aber viel schneller. Nur das konnte man nicht wissen.

    Ein weiterer Tag ging zu Ende. Nun duschen und etwas essen. Also erstmal in die Speisekarte gucken. Was auf jedem Deck und auch der Kabine machbar war. Oftmals landeten wir im Atlantik Klassik. Je nach Speisekarte. Anschließend gefiel uns die Tui Bar ausgesprochen gut und was uns am ersten Tag und immer wieder auffiel, alle waren gut gelaunt. Einfach nur schöööön und ansteckend.

    Hab schon Meerweh....

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    Sonntag,13.3.16 Domenica, Roseau

    Die Insel lag früh am Morgen in dunklen Wolken. Eben typisch, da die Insel übersät ist mit üppiger Vegetation und viel Regenwald. Eigentlich hatte ich für heute auch einen Ausflug in den Regenwald inkl. Wasserfall geplant. Diesen habe ich aber abgesagt, denn ehrlich gesagt zwei Wasserfälle mit Regenwald war mir erstmal genug. Also ließ ich alle Ausflügler erst von Bord gehn und konnte selbst die Ruhe auf dem Schiff geniessen.

    Später bin ich dann mal wieder mit meinem Mann an Land gegangen. Wir bummelten entlang der Souvenirstände weiter rein in das Städtchen. Dort hörte man überall laute Musik aber eine Kneipe viel dabei besonders auf. Sie war gefüllt mit jeder Menge Touristen, die am Punsch o. ä. nippten, laute Reggae Musik lauschten und besonders gut gelaunt waren. Dabei viel uns ein heller Qualm auf, der aus Leitungen von der Decke wehte. Hm, bin mir bis heute nicht sicher was das genau war...... :-)

    Überall in den Cafés und Restaurants gab es freies Wlan. Weshalb diese auch alle gut besucht waren.

    Der Ort ansonsten hat uns nicht so sehr gefallen. Daher ging es zurück aufs Schiff.


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    Samstag, 12.3.16 Seetag

    An dem heutigen Seetag hatten wir mal wieder Gelegenheit das Schiff zu geniessen. Eben einfach nur wohlfühlen :-) schließlich machten wir auch einen Abstecher in die Café Lounge. Zum Kaffee gab es dort je 2 kleine, handgemachte Pralinen. Sehr lecker und erst die Aussicht am Diamanten.. Schade nur, dass man hier ausschließlich exklusive Leckereien bekommt. Denn dort konnte man auch herrlich in Ruhe frühstücken. Ausserdem befindet sich hier eine kleine, gut sortierte Büchersammlung. Sehr praktisch. Die anderen exkl. Restaurants haben wir dieses Mal nicht besucht, vielleicht bei der nächsten Reise.

    Habe mir später einen Platz an Deck gesucht. Den man übrigens auch an Seetagen immer finden kann. Ganz toll fand ich auch die Hängematten auf Deck 15. Allerdings ohne Sonnenschutz.

    Unbedingt probieren müsst ihr auch das Eis an Bord. Es ist sooooo lecker. Habe noch nie besseres Eis gegessen!

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    Donnerstag, 10.3.16 Barbados (sehr schöne Insel)

    Wieder früh auf den Beinen steuerten wir die Backstube an. Hier gab es das beste Brot welches ständig frisch gebacken wurde. Überhaupt eine tolle Auswahl an Gebäck und nicht zu vergessen die individuellen Paninis, die man sich dort nach belieben belegen lassen konnte!

    Für heute hatten wir auch keinen Ausflug gebucht. Also kurz am Vortag verabredet und raus ins Getümmel.

    Die Taxi und Bussfahrer liefen wieder überall rum. Wir aber ab zum Taxistand. Denn wir wollten etwas von der Insel sehen und auch an den Strand. Also etwas individueller. Die gesamte Insel zu umfahren war teuer und vor allem zeitraubend und man kann ja nicht alles an einem Tag sehen. So entschieden wir uns für die kleinere Tour von der linken auf die rechte Seite der Insel plus Badestopp so lange wir wollten :-)

    Wir haben an der Westküste schöne Gegenden gesehen mit prominenten Häusern, nur anhalten konnte der Fahrer dort nicht. Wahrscheinlich passte das den Anwohnern nicht?! Hier stehen wohl auch die teuersten Hotels der Insel und sehr teure Privathäuser, die in erster Strandlage viele Millionen kosten können. Auch wilde Affen, eine alte Kirche aus Kalkstein und wunderschöne Küstenabschnitte sahen wir. Das Inselinnere ist geprägt durch endlose Zuckerrohrfelder. Schließlich kamen wir an dem Strand an, den wir aber noch nicht sehen konnten. Der Taxifahrer bot uns allerdings einen anderen an mit dem Namen Enterprise Beach/Miami Beach, der auf dem Weg lag. Dieser habe mehr typisches Karibikfeeling. Gesagt getan. Dort angekommen machten wir eine Zeit aus wann er uns abholen sollte. Der Strand war so recht schön, das Wasser super. Allerdings flogen alle paar Minuten die Flugzeuge über uns weg. War nicht ganz so schlimm aber auch nicht so schön. So konnten wir dann schon die neuen Passagiere mit AB und Co. landen sehen....

    Wie der andere Strand aussieht schaue ich mir vielleicht nächstes Mal an :-)


    Auf unserer Rückfahrt standen wir anschließend tatsächlich im Stau. So wurde es eine längere Fahrt zurück zum Schiff. Dort angekommen regnete es wie aus Kübeln. Also rein in den Transferbus rauf aufs Schiff. Da war der Regen auch schon vorbei. Für den Abend hatten wir eigentlich alle einen Ausflug nach Oistins im Süden der Insel zum Fischmarkt inkl. Fest geplant. Da wir aber so spät zurück waren und ich fälschlicherweise angenommen habe, dass man nur bis 22 Uhr in den Hafen kommt, haben wir die Tour für uns gestrichen. Leider ein Fehler, wie ich später erfahren sollte. Denn das Fest war wohl sehr sehenswert.

    So haben wir es uns am Abend auf dem Schiff gemütlich gemacht. Dort gab es immer etwas zu gucken. Aber schließlich sind mir dann schon früh die Augen zugefallen. Eine Theateraufführung haben wir, bis auf die Verabschiedung z. B. nie gesehen. Nur das Klanghaus haben wir besucht als dort ein Streichquartett auftrat. Welches übrigens wirklich sehr schön war.

    Oftmals sind wir auch durch den neuen Wall gebummelt und fanden dort das ein oder andere schöne Teil.

    Mein Mann hat ausserdem das Fitnesscenter für sich entdeckt und sich gleich nach dem Urlaub hier neu angemeldet.


    Freitag, 11.3.16 Barbados Abfahrt 11 Uhr

    Schon hieß es wieder "Leinen los". Schade eigentlich!

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    @maischo
    das hast du richtig verstanden. Die Tour haben wir an dem Stand vorne links, wenn man vom Schiff kommt, im Hafen gebucht. War dort auch der Einzige mit Wassertaxi. Pro Person haben wir 60 $ gezahlt. Der Pier lag in Sichtweite. Essen gab es nicht aber der Einstieg war immer an einem Pier. Man musste nur bissel aufpassen weil das Boot wackelt. Aber durch Hilfestellung der Crew war es einfach.

    @Susch weißt du noch den Namen der Veranstalter?
    LG
    Claudia

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    Donnerstag, 10. 3.16 St. Lucia Castries

    Diese Insel hätten wir doch fast gar nicht angelaufen, denn ursprünglich sollte mal Grenada im Programm sein. Ist das zu fassen ;-) Glaube, wir hätten dann eine schöne Insel verpasst!

    So, und da wir bei dieser Insel nix geplant hatten, habe ich mich kurz mit Susanne und ihrer Tochter zusammengetan. Wir also los, den Wunsch im Kopf einen schönen Tag zu verbringen, die Pitons zu sehen und ein Strandaufenthalt sollte auch dabei sein.

    Nach langem hin und her (die vielen Ausflugsstände im Hafen mit ihren Mitarbeitern überfallen einen regelrecht) hatten wir uns für einen Trip per Wassertaxi entschieden. Denn diese Anfahrt war mit ca. 30-40 Minuten durchaus kürzer als 1,5 bis 2 Std. mit dem Bus. Dafür aber auch teurer. Nach kurzem Fußweg an den Pier ging es los. Rein ins Boot, welches den Eindruck machte sehr schnell zu sein (3 Aussenbordmotoren). Etwas mulmig war uns da schon aber nicht lang. Denn die Fahrt machte riesig Spass. Natürlich gab es auch den bekannten Rumpunsch. Nur Rückenprobleme sollte man besser nicht haben und ordentlich nass wurden wir auch! Die Insel zeigte sich dabei aber von einer wunderschönen Seite und da ich sehr gern Boot fahre war es herlich. Viele kleine Hügel und Buchten mit Stränden passierten wir.

    Ein kurzer Stop führte uns an eine Felsspalte über dem Wasser, in der viele Fledermäuse wohnten. Leider konnte man die Kleinen nicht aufs Foto bannen. Ich jedenfalls nicht da kleine Kamera.

    Plötzlich tauchten sie auf, die Vulkankegel. Ehrlich gesagt, vom Wasser aus sahen sie nicht so spektakulär aus. Aber Foto machen und gut.

    Schließlich steuerten wir einen kleinen Strand mit Steg an. Dort stiegen wir in einen kleinen Bus um. Die Fahrt führte uns nun zu den Schwefelquellen. Zuvor gab es einen Stopp bei den Schlammbädern. Das Verlangen darauf konnten wir uns aber alle verkneifen ;-) Die Schwefelquellen waren dagegen sehenswert und auch nicht zu verfehlen. Es stank fürchterlich. Wir standen dort praktisch im Vulkan bzw. auf und es blubberte überall.

    Die nächste Sehenswürdigkeit war der Toraille Wasserfall. Er war über einen kurzen Weg gut erreichbar und wurde von einer sehr schönen Vegetation umrandet. Bilder entstanden dort wie für eine Fototapete. Auch hier konnte man bei Bedarf baden, was auch wirklich sehr schön aussah, denn die spitzen Steine wie zuvor auf Tobago, fehlten hier. Man konnte also bequem ins Wasser steigen und es gab eine Umkleidekabine direkt am Fall.

    Weiter führte uns die Fahrt durch die üppige Vegetation zu einem wirklich schönen Aussichtspunkt bevor es dann zurück zum Boot ging.

    Nun sollte ja noch ein Strand angesteuert werden und so langsam konnten wir es auch nicht mehr abwarten. Allerdings wurde nicht wie angenommen der nächst Schöne angesteuert, sondern erstmal wurde wieder Gas gegeben. Immer wenn es Rumpunsch gab, drosselte der Kapitän das Tempo. Aber nur um kurz danach wieder Gas zu geben was zu Folge hatte, dass mein Punsch schon im Becher ein Eigenleben entwickelte. Also nix wie runter damit ;-)

    Dann kam eine Bucht in Sicht. Namen weiß ich nicht. Aber auch nicht soooo schlimm, denn das Baden war begleitet von vielen Algen u. ä. Also kein Baden für uns. Der Strand war auch nicht gross und befand sich auf einer kleinen vorgelagerten Insel, welche nur mit Boot erreichbar war. Die Liegenvermieter ließen es sich gut gehen und rauchten erstmal einen Joint :-) klar warum dort alles so gelassen zugeht leider auch was die Sauberkeit angeht.

    Aber St. Lucia ist ja auch nicht gerade für seine tollen Strände bekannt. Denn die sollten wir morgen erleben dürfen........Barbados wartet schon!


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    Mittwoch, 9.3.16 Tobago

    Wieder sind wir früh auf und nehmen die ersten Bilder vom Balkon aus auf. Ich bin gespannt und neugierig auf diese Insel. Schließlich habe ich zuvor noch keinen Regenwald erlebt. Für heute habe ich einen Ausflug über Tui gebucht.
    "Die Argyle-Wasserfälle & Richmond Great House"
    Kurzes Treffen auf dem Schiff und schon ging es los. Direkt am Hafen gab es wieder freies Wlan, was wieder viele bereits nutzen.
    Die Reiseleitung hat unsere Ausflugsgruppe an Land direkt auf kleine Busse verteilt. Jeder Bus bekam einen einheimischen Reiseleiter. Ich hatte Glück, denn obwohl unser Bus eine Katastrophe war (mehrfache Entschuldigungen folgten) bekamen wir aber eine Deutsche, sehr nette Reiseleiterin, die bereits vor vielen Jahren nach Tobago ausgewandert war. Ihr war es ein grosses Anliegen uns die Insel und ihre Bewohner näher zu bringen. Sie erzählte uns auch viel von ihrer Person und hat nichts beschönigt. Denn das erste Jahr auf der Insel, war mit nur einem Gehalt von ihrem Mann sehr hart. Denn eine Arbeitserlaubnis bekam sie erst nach einigen Jahren. Man muss sich also nichts vormachen, auswandern ist meist kein Zuckerschlecken! Da kommt man schnell in die Realität zurück, hatte ich selbst doch vor Jahren diese Idee.
    Wie konnte es dann anders sein, ihr Name war ebenfalls Claudia :-)
    Wie wir weiter erfahren konnten, gibt es auf Tobago eine wiklich gute Krankenversorgung. Der Staat kommt für die Kosten bei medizinischen Fällen auf bis hin zu Flügen auf die Hauptinsel Trinidad. Sozial schwachen Familien werden Häuser gestellt, damit sie nicht auf der Straße leben müssen. Es gibt ebenfalls Sozialhilfe von ca. 400,-$ im Monat. Für diese die Empfänger allerdings soziale Arbeiten leisten müssen, wie z. B. Straßen reinigen. Allerdings sind die Grundnahrungsmittel sehr teuer. So übersteigt der Preis für ein Brot locker den Stundenlohn einer Kassiererin.
    Unsere Fahrt führte uns zuerst ins Richmond Great House. Wo wir die Frucht der Cashewnüsse und Kakaobohne sehen konnten und wie in einem alten Ofen, dessen Deckel teilweise aus Kuhmist besteht, Brot gebacken wird. Ausserdem die alten Kostüme zum Karneval welcher auf den Inseln gross gefeiert wird.
    Anschließend ging es nun in den Regenwald. Die Fahrt führte uns hoch über die Insel. Aus Angst vor den Moskitos hatte ich mich vorsorglich eingesprüht und sogar meine Kleidung behandelt. Claudia erzählte uns allerdings, sie hätte noch nie von einen Fall gehört und war auch in 18 Jahren noch nie krank durch einen Stich. Tja, aber egal dachte ich besser geschützt sein.

    Im Regenwald angekommen führte uns ein Pfad weiter. Später ging es über Stock und Stein und man musste schon aufpassen. Sehr empfehlenswert wären hier Badeschuhe gewesen! Am Ende folgte dann die Entschädigung und wir standen vor einen mehrstöckigen Wasserfall. Einmal über den Bach geklettert zog ich meine Schuhe aus. Wenigsten die Füße wollte ich doch mal reinstecken. Einige andere haben auch gebadet. Wobei mir schon der Untergrund mit den vielen Steinen weh tat. Also Schuhe wieder an und Bilder machen. Ach ja, schön warm war es dort natürlich auch. Wie Claudia uns weiter erzählte, gibt es auf der Insel einen Vogel, der so klein wie ein Fingerglied ist und beim fliegen wie eine Hummel aussieht. Ausserdem eine Spinne mit Eingangstür am Netz. Leider haben wir beides nicht gesehen.
    Trotz schlechtem Bus war es ein schöner Ausflug mit netter Führung obwohl ich mich schon über den teilweise eingezäunten Regenwald gewundert habe. Aber das geht wohl nicht anders sonst würden wahrscheinlich so einige vom Weg abkommen....

    Wieder zurück an Bord, kurz essen und frisch machen dann wieder runter. Leider war es schon Nachmittag doch ich versuchte trotzdem mein Glück. Wollte zum Strand. Wie mir Claudia erzählte, kostet die einfache Fahrt 5 $. Man sollte auf jeden Fall nicht mehr bezahlen. Trotzdem haben einige weit aus mehr bezahlt und auch ich sollte pro Fahrt 15$ bezahlen. Deshalb und weil es schon immer später wurde hab ich meinen Abstecher an den Strand verworfen und bin an den Pool auf dem Schiff. Wobei ich hier nicht so gern gebadet habe (nur 1x) denn wie jeder sehen konnte, gibt es doch einige verschwitzte Gäste, die es nicht für nötig halten, sich vor dem Bad abzuduschen. Igitt! Wofür wohl die Duschen am Pool gedacht sind??


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    Hier nun erstmal die Bilder zu dem Seetag. Später folgt Tobago. Wo ich eine nette Bekanntschaft machen


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    Dienstag, 8.3.16 2. Seetag

    Nach längerem Sonnenbad am Vortag heute mal leichtes Geplänkel in der Himmel & Meer Lounge. Hier schmeckt der Karotten Ingwer Saft fantastisch! Pssst.......ausserdem der schönste Ort an Bord. Was sich gleich bestätigen sollte.

    Denn kaum schaut man verträumt auf die Wellen, tauchten von links Delfine auf. Gleich eine ganze Schule springt da vor dem Schiff vorbei. Einfach toll diese Tiere in Freiheit so spontan erleben zu dürfen! Alle waren aus dem Häuschen. Eins der schönsten Erlebnisse für uns.

    Ausserdem gab es auf der gesamten Fahrt viele fliegende Fische (klein silbrig glänzend) und sogar zwei Haie (nein, keine Delfine!) (schnappten aus dem Wasser nach Fische) zu bestaunen. Es lohnt sich also immer mal das Meer im Auge zu behalten. Einmal glaubte ich sogar, vom Balkon dicht am Schiff einen Wal gesehen zu haben. Das heißt nicht ganz sondern die Fontäne beim Luftholen und anschließend zwei sehr grosse Luftblasen auf der Wasseroberfläche. Zwei Crew Mitglieder im Overall waren auf Deck 5 gerade am arbeiten und zeigten ebenfalls in die Richtung. Das hat mich bestärkt, dass ich mich wohl nicht getäuscht hatte.

    Nirgendwo stimmt die Aussage mehr als auf einer Kreuzfahrt: "Wenn einer eine Reise macht, da kann er was erleben"


    15 Uhr, 2. Forentreffen. Die Gruppe hat sich deutlich verkleinert. Aber war dafür sehr nett und gleiche Interessen verbinden bekanntlich :-)

    Am Abend beim Essen im Atlantik Klassik (für mich schönste und netteste Restaurant mit 6 Gänge Menü) sahen wir noch einen Delfin. Leider nur kurz.


    Bilder vom 2. Forentreffen u. a. folgen später.....Laptop defekt :-(

    Montag, 7.3.16 Curacao
    Heute erwartet uns wieder eine bunte niederländisch geprägte Stadt. In Willemstad gehe ich auf eigene Faust vom Schiff.
    Gleich am Hafen hat man freies Wlan, welches auch unverkennbar von vielen genutzt wird.
    Die Stadt ist sehenswert. Da ich früh unterwegs bin, ist auch noch nicht so viel los. Nach kurzem Spaziergang erreiche ich die
    schöne Zugbrücke. Diese muss für Fussgänger vor Durchfahren der Schiffe gesperrt und anschließend geöffnet werden.
    Wenn man Pech hat, dauert es eine Stunde und man sitzt auf der anderen Seite fest. Alternativ gibt es dort aber dann auch eine kostenlose Fähre. Das alles habe ich aber erst nach meiner Rückkehr auf dem Schiff erfahren. Was ein Glück...die Brücke blieb bei mir geöffnet!


    Anderes Schiff welches die Brücke passiert hat

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    der Schöne Palm Beach

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    Nature Bridge

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    Blick vom Aussichtspunkt am Leuchtturm

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    Bewohner Felsformationen

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    Aruba

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    Samstag, 5.3.16 Seetag
    Wie erwartet sind wir früh wach. Geschlafen haben wir herlich. Mit der offenen Balkontür haben uns die Wellen in den Schlaf geplätschert... das vermisse ich jetzt sehr!

    Für heute steht am Mittag das Fußballspiel Schalke/Köln auf dem Programm. Mein Mann war ganz aus dem Häuschen. Ich froh, dass er dort auch schauen konnte. So versammelten sich so einige Fans auf der grossen Treppe in der Arena auf Deck 14. Das war ein Erlebnis. Erst recht als wir die frierenden und eingepackten Fußballfans in Deutschland auf dem Monitor sahen. Was haben wir geschwitzt ;-)
    Leider hat mein Mann sich direkt einen heftigen Sonnenbrand an den Beinen geholt. Ab da war Sonne ohne lange Hose für ihn vorbei....

    Um 15 Uhr stand das kleine Forentreffen in der Aussenalsterbar an. Nach kurzem "Beschnüffeln" haben wir die Truppe ein Deck tiefer auf die Aussenveranda vom Restaurant Gosch verlegt. Dort fanden wir alle Platz im Schatten und es wurde noch ein sehr interessanter Nachmittag.
    Leider hat keiner daran gedacht Fotos davon zu machen. Das nächste Treffen haben wir für den 2. Seetag verabredet.
    Denn wie wir noch feststellen sollten, läuft man sich lange nicht jeden Tag über den Weg.


    Sonntag, 6.3.16 Aruba
    Wieder früh auf den Beinen konnten wir das Einlaufen in den Hafen der schönen Insel Aruba erleben.
    Für heute stand der erste Ausflug mit Tui an. "Aruba zu Land und unter Wasser". Zuerst wurden wir mit einem grossen Bus abgeholt. Hier waren bereits einige Passagiere am Husten und Niesen. Denn wie auf dem Schiff, so waren auch die Busse leider fast immer etwas zu kühl dank der Klimaanlage. So ist die Mitnahme einer leichten Strickjacke, Halstuch o. ä. ein guter Rat.
    Die Fahrt führte uns entlang der Küste. Vorbei an dem bekannten Eagle und Palm Beach, welchen wir noch später näher sehen konnten. Weiter führte die Fahrt zum California Lighthouse. Einem Leuchtturm mit schönem Ausblick über die Küste.
    Weiter zur Natural Bridge und zu den Felsformationen.
    Dann ging es zurück zum Palm Beach. Ein sehr sehr schöner Strand! Dort aufs Transferboot entlang der Küste und umsteigen auf das Panoramaboot. Hierzu sei gesagt, dass die Sicht aus den Fenstern unter Wasser nicht so klar war wie erhofft. Auch die Fische waren nicht so toll. Lediglich das riesige Schiffswrack beeindruckte.

    Anschließend zurück aufs Schiff, frisch machen und nochmal runter in die Stadt. Denn die war wirklich nett. Leider war Sonntag und so hatten viele Geschäfte zu. Aber eine Aloe Vera Lotion konnte ich noch ergattern.
    Wer in der Stadt freies WLAN sucht, findet es z. B. bei Starbucks in der Passage, kurz vor der Brücke auf der linken Straßenseite.

    Palm Beach

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    Aruba

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