Montag, 14.3.16 Guadeloupe (die "nette" Insel)
Heute haben wir uns als erstes einen Stadtbummel vorgenommen. Also früh vom Schiff und los. Denn später hatte ich mich noch verabredet und wollte mit dem Linienbus zum Strand fahren.
Für meinen Mann, selbst in Frankreich geboren, war es merkwürdig so weit weg mal wieder französischen Boden zu betreten. So war das praktisch ein halbes Heimspiel. Wenn auch eben so ganz anders. Wir fanden schnell viele Geschäfte. Aber halt ganz anders als in Frankreich und auch nicht günstiger als bei uns. Jedenfalls was uns interssierte. Schön war aber, dass wir normales Netz nutzen konnten. So war das Telefongespräch mit Zuhause lang und günstig und ja, hier kann man mit Euro zahlen. Wenn man denn was findet. Nach knapp 2 Stunden reichte es dann. Mein Mann zurück aufs Schiff und ich zum Beach!
Susanne, ihre Tochter und ich waren schon ein gutes Team und trafen uns am Ausgang vom Hafen.
Die Guadelouper (hoffe so richtig) waren sehr nett und hilfsbereit, was wir auch später noch erleben durften. Auch das hatte ich im europäischen Frankreich schon anders erlebt.
Nach einem Fussmarsch links raus vom Hafen, dann an der Ampel wieder links fanden wir den ersten Busbahnhof. Allerdings mussten wir noch ein Stück weiter zum zweiten laufen denn wir wollten in den Norden nach Port-Louis im Teil Grande-Terre. Eine junge Frau nahm uns dann mit zum Bus als der richtige vorfuhr. Was gut war, denn Buspläne gibt es nirgendwo.
Los ging die Fahrt, das heißt so richtig los nicht. Denn erst wurde oft angehalten, geplaudert, zugestiegen, ausgestiegen und gepinkelt. Was soll der Busfahrt auch machen? Toiletten gab's für ihn nicht. Also kurz hintern Bus und gut. Dann dauerte es eine halbe Ewigkeit bis wir aus der Stadt raus waren. Aber danach wurde es schöner. Viele bunte Häuser und schöne Landschaften. Vorsorglich hatten wir den Busfahrer gebeten uns Bescheid zu geben wenn wir am Ziel waren. Es dauerte gute 1 1/5 Stunden bis wir da waren. Zuvor hat uns aber eine einheimische Mitreisende mit dem Busfahrer geholfen. Er konnte nur französisch, die Dame auch bisschen englisch. Sie hat angeboten dem Busfahrer alles zu erklären und zeigte uns dann auch wann und wo wir für die Rückfahrt stehen sollten. Wieder sehr nett!
Bushaltestelle für die Rückfahrt war die Poststation. Das konnte man sich merken.
Der Bus hat uns dann direkt am Strand rausgelassen. Wie wir sehen konnten, hat sich die Anfahrt wirklich gelohnt. Ein sehr schöner langer Strand. Oft besucht von Einheimischen. Aber natürlich auch vom Schiff. Nur im Wasser musste man etwas aufpassen denn es gab auch Seeigel.
Im Nachhinein fällt mir dazu die Serie "Death in Paradise" ein.
Später suchten wir einen kleinen Bäcker auf und kauften Getränke und ein Teilchen. Bei Nachfrage wo man hier am Strand zur Toilette gehen kann, wurde uns spontan angeboten direkt dort zu gehen. Wieder nett! Langsam mussten wir dann auch wieder zurück, denn das Schiff wartet nicht. Die Rückfahrt ging aber viel schneller. Nur das konnte man nicht wissen.
Ein weiterer Tag ging zu Ende. Nun duschen und etwas essen. Also erstmal in die Speisekarte gucken. Was auf jedem Deck und auch der Kabine machbar war. Oftmals landeten wir im Atlantik Klassik. Je nach Speisekarte. Anschließend gefiel uns die Tui Bar ausgesprochen gut und was uns am ersten Tag und immer wieder auffiel, alle waren gut gelaunt. Einfach nur schöööön und ansteckend.
Hab schon Meerweh....