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Nach den sonnenverwöhnten Tagen zuvor traute ich meinen Augen morgens nicht. Man sah vom Balkon nicht viel und die Farbe sah auch eher nach Nordsee aus.
Nach dem Frühstück hatten wir mal wieder einen neuen Mitbewohner.
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Meine Freundin wollte mal im Spa vorbei schauen. Aus Vorbeischauen wurde etwas länger. Zwischenzeitlich hatte ich ja schon Angst, dass unser neuer Mitbewohner vielleicht etwas mit ihrem Verbleib zu tun hätte.
Aber sie kam wohlbehalten nach einer guten Anwendung wieder zu mir an Deck.
Später am Tag hatte auch alles wieder seine gewohnte Farbe.
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Und als wir auf das Pooldeck kamen, bekamen wir große Augen. Es hatte keine Ankündigung im Programm gegeben, aber es gab endlich wieder ein Schoko-Früchte-Buffet (quasi wie früher )
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Der DJ legte richtig gute Musik auf und es wurde lange getanzt.
Bisher habe ich nur auf der letzten Reise vor dem Stillstand so lange eine volle Tanzfläche auf einem Mein Schiff erlebt. Aber es machte richtig Spaß und endlich mal nicht nur Schlager.
So gingen wir dann auch erst kurz nach Mitternacht runter zu unserer Kabine.
Bei meiner Reise vor 2 Wochen war der Plus Preis 50 € unter dem Preis einer günstigsten Balkon Kabine.
Für unsere Reise im Februar ist der seit letzte Woche bekannte Plus Preis 30,00 € unter dem Preis für die günstigste Balkonkabine mit Frühbucher II. Hätte man den ersten Frühbucher Tarif genommen, wäre der Plus Preis sogar teurer.
Die Zeiten wunderbar günstiger Angebote sind wohl vorbei. Klar, man kann bestimmt immer mal ein kurzfristigen Schnapper machen, aber generell sind die tollen Angebote wie zu C.-Zeiten und auch davor momentan wohl eher nicht drin.
Ist das schön mit euch in den Erinnerungen zu schwelgen Jutta Emmalotta und Brigitte klassikfan
Sind wir doch fast parallel mit euch unterwegs gewesen. Unsere Fotomotive sind auch sehr ähnlich. Da wird manch ein Berichtleser bestimmt denken, dass er das doch gerade erst hatte.
Zumindest in Santiago de Compostela sind wir fast komplett auf euren Spuren gewandelt. Obwohl wir mit einer Agentur vor Ort unterwegs waren.
Genauso ging es mir auch. Wir wollten erst die Tour Hamburg - Mallorca fahren. Terminlich passte es aber dann doch nicht. So sind wir auf dieser Tour gelandet. Ich war erst nicht so wirklich begeistert. Aber je mehr ich mich mit den Häfen beschäftigt habe, umso schöner fand ich die Route.
Und bei unserem Wetter auf der Reise genau das richtige vor der dunklen Jahreszeit.
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Abends war dann die erste Veranstaltung dieser Reise auf dem Pooldeck.
Ab 20.30 Uhr wurde eine Pool-Lounge mit den DJ angeboten. Schade, dass genau parallel die Show Spooktakel im Theater gezeigt wurde. Bei so schönem Wetter bin ich dann doch lieber draußen und schaue mir das Lichtermeer mit chilliger Musik an.
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Kurz hinter Belem waren wir dann auch echt gar. Der lange Tag mit den vielen Eindrücken und auch die hohen Temperaturen haben uns geschafft und wir sind schnell auf der Kabine verschwunden.
Wieder auf der "richtigen" Seite in Lissabon angekommen, fiel uns auf, dass die Zeit doch schon weiter fortgeschritten war. Ein Besuch des Time Out Marktes passte leider nicht mehr in den Plan. Stattdessen wollten wir uns unterwegs Pasteis de Natas kaufen. Das ist ja auch nicht die schlechteste Alternative.
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Hier wurden wir natürlich auch bei den leckeren Pasteis de Nata fündig. Nur gibt es dieses Mal kein Foto von ihnen. Zu schnell sind sie verspeist worden. Ein Stückchen mussten wir noch laufen.
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Heute war uns nämlich nicht mehr danach alle Hügel von Lissabon zu erklimmen um schöne Aussichtspunkte zu erreichen. Das haben wir die letzten Tage schon zur Genüge getan.
Erst ging es ein bisschen kreuz und quer durch die Alfama. Vorbei an der Kathedrale und dann die Hügel hoch.
Unser erster Stop war am Miradouro das Portas do Sol.
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Danach stauten wir uns weiter durch die Stadt. So übervoll mit Tuktuks und E-"Old"timern habe ich Lissabon noch nie gesehen! Unglaublich! Und das kann nicht an den Kreuzfahrern liegen. Waren wir doch das einzige Schiff. Es war aber einfach überall nur total überlaufen. Auch in den Gassen staute sich der Verkehr.
Irgendwann kamen wir am Miradouro da Graca an. Diesen kannten wir beide noch nicht. Liegt er doch etwas weiter in der Stadt.
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In der Nähe des Schiffs hielten wir an einem kleinen Platz und probierten an einem Stand Ginjinha. Hmmm, sehr lecker in Kombination mit dem Pinnchen aus Schokolade.
Nach einer Runde durch das Bairro Alto waren wir dann pünktlich wieder an unserem Ausgangspunkt am Hardrock-Cafe.
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Eilig hatten wir es an dem Tag nicht so sehr. Lissabon war uns beiden schon recht gut bekannt. Somit hatten wir keine wirklichen Punkte, die wir noch unbedingt sehen wollten. So machten wir halt einen nicht ganz so typischen Tag in Lissabon.
Nach Verlassen des Schiffs liefen wir am Tejo entlang.
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Wir fuhren noch mit dem Aufzug hoch zur Statue selbst. Hier sollte man echt Zeit einplanen. Der Aufzug ist recht klein und das Prozedere des Ein- und Aussteigens langwierig.
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Aufgrund unserer tollen Liegezeit in Lissabon durften wir die Einfahrt bei Sonnenaufgang erleben! Schon 2019 durfte ich das Erleben. Damals Ende November und es war doch empfindlich kühl. Für den heutigen Tag war ja wieder Traumwetter angesagt und so waren wir (wie viele andere) gegen halb 8 oben auf Deck 14.
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So langsam taucht die Brücke des 24. April im Dunst auf. Ein mystischer Anblick. Leider wird recht laut Fado-Musik gespielt. Die absolut stille Einfahrt 2019 fand ich viel stimmungsvoller. Da konnte man nur genießen.
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Dann kommt langsam auch unser Liegeplatz vor der Alfama in Sicht. Die Vasco da Gama liegt schon dort. Muss sie uns doch unterwegs irgendwo überholt haben. Bei unserer Abreise in Bremerhaven lag sie dort noch in der Werft. Aber ohne Gäste ist man auf der Strecke auch schneller unterwegs. In Lissabon nahm sie ihre Gäste für die anstehende Weltreise auf.
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Sehr glücklich aber nach knapp 1,5 Stunden auch recht durchgefroren geht es zurück zur Kabine.
Für mich ist eine Einfahrt nach Lissabon eine der schönsten überhaupt, die man mit dem Schiff machen kann. Und wenn man dann noch so ein Wetter und gleichzeitig Sonnenaufgang hat, Einfach perfekt!
ja, Porto war definitiv eins der Highlights dieser Tour. Und umso mehr habe ich mich über dieses tolle Wetter dort gefreut. Sonnenschein macht viele Orte einfach noch viel hübscher.
Joni leider eins der Hauptprobleme eines Kreuzfahrers: man schafft leider nicht alles...
Und auch mit Santiago de Compostela kann ich dir Recht geben. Man kam sich schon etwas seltsam vor.
Sehr emotional war es, wenn man die Ankunft von Pilgern (egal ob zu Fuß oder mit dem Rad) miterlebte und wenn diese dann von Familie oder Freunden dort in Empfang genommen wurden. Ich habe mich dann immer gefragt was für Geschichten für diesen Weg dahinter stehen.
Ich bin aber mittlerweile so weit, dass ich mir meine Schwerpunkte lege und einfach glücklich bin über das, was ich sehen darf und nicht mehr dem Rest hinterher trauere. Zur Not muss ich halt nochmal wiederkommen.
So überlege ich mir halt auch unsere Stadtbesichtigungen und versuche möglichst viel zu kombinieren. Aber immer im Augenmerk, dass es auch nicht zu viel werden soll. Ich möchte trotzdem noch den/die Orte selbst genießen und nicht nur eine Liste abhaken. Und es ist auch kein Plan in Stein gemeißelt. Oft wird spontan noch etwas über den Haufen geworfen oder optimiert. Es bedarf dann zwar etwas Vorbereitung aber die Vorfreude ist doch die schönste Freude!
Schön, wenn ich einigen hier Inspiration geben konnte!
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Dann waren wir auch echt platt. Gut 7 km bei knapp 30 Grad fordern irgendwann ihren Tribut. Wir hatten die Strecke zwar ohne die ganz großen Anstiege ausgesucht, aber es geht dort ständig ein bisschen rauf und runter.
Wir bestellten uns einen Uber und ließen uns für kanppe 11 Euro wieder bis zum Schiff kutschieren.
Hier genossen wir ein wenig den Pool und das faule Nichtstun.
Zum Auslaufen hatten wir uns mit unseren Reisebekanntschaften verabredet.
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Schade, dass bei diesem schönen Wetter keine Aktionen/Partys auf dem Pooldeck angeboten wurden. So gab es wieder einen Absacker in einer der Innenbars bevor wir irgendwann ziemlich müde ins Bett fielen.
Entschuldigt bitte diese Fotoflut. Ich fand Porto so schön und konnte mich daher kaum entscheiden, was ich nicht zeigen möchte.
Erst flanierten wir ein bisschen über die Prachtstraße Av. dos Aliados und schauten uns die beeindruckenden Fassaden an. Aber es war in der prallen Sonne schon so warm, dass wir recht schnell wieder in eine der Gassen einbogen.
Unser nächster Stop war an den beiden aneinander gebauten Kirchen Igreja do Carmo und Igreja dos Carmelitas.
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Leider ist über die Kacheln der Igreja do Carmo ein Netz gespannt und man kann die Fliesen nicht so schön sehen und erst recht nicht fotografieren.
Die Igreja dos Carmelitas haben wir uns auch von innen angeschaut und sie hat uns gut gefallen.
Ganz in der Nähe ist auch die Buchhandlung Livraria Lello, die zu den schönsten Buchhandlungen weltweit zählen soll und J.K. Rowlings zu Harry Potter inspiriert haben soll. Das Ende der Schlange der potentiellen Besucher war nicht zu sehen. Wer dahin möchte sollte Zeit mitbringen.
Wir schlenderten weiter durch einen schönen kleinen Park.
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Wir waren ja nun schon eine Weile unterwegs. Da kam eine kleine Bäckerei gerade recht. Zwischen vielen Einheimischen saßen wir an einem klitzekleinen Tisch und ließen es uns schmecken. Das war ganz nach unserem Geschmack.
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Heute Nacht hatten wir eine Stunde geschenkt bekommen!
Wir frühstückten erst gemütlich und liefen dann durch das schöne Terminal zum Shuttle Bus, der uns kostenlos zum Hafenausgang brachte. Wir mussten auch nur ein paar Minuten warten und dann fuhr er auch schon los. Am Hafenausgang entschieden wir uns spontan für den Bus um nach Porto zu fahren. Die Bushaltestelle ist keine 500 Meter vom Hafenausgang entfernt. Auch die Metro nach Porto fährt ganz in der Nähe ab. Ich meine, dass wir 2,50 € bis nach Porto rein bezahlt haben.
Der Bus fährt erst am Meer entlang und dann entlang des Duoro.
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In Porto stiegen wir an der Endhaltestelle aus. Diese ist direkt am Sao Bento Bahnhof. Man kann also direkt mitten in Porto zu seinen Erkundungen starten.
Wir sahen uns erstmal den Bahnhof mit seinen vielen tollen Azulejos an.
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Für unser nächsten Ziel liefen wir durch eine kleine Gasse hinter dem Bahnhof. Am Ende mussten wir eine steile Treppe hoch. Alles in allem nicht die schönste Ecke von Porto.
Aber die Igreja de Santo Ildefonso machte den Weg wieder wett.
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Danach schlenderten wir die Rua de Santa Catarina runter. Eine sehenswerte Einkaufsstraße. Beim Majestic Cafe war ein großer Auflauf von Touristen. Überhaupt fielen uns in Porto die vielen geführten Gruppen - hauptsächlich von Viking - auf. Wenn man in so eine geriet, war es erstmal mit Fotos und auch dem Vorwärtskommen vorbei.
Wir folgten der Straße bis zur Kapelle das Almas (Kapelle der Tränen).
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Genau, der Herkulesturm. Der älteste noch funktionsfähige Leuchtturm.
Ob unser Abendessen mit Tischdecke oder ohne Tischdecke serviert wurde, kann ich gar nicht mehr sagen.
Aber danach waren wir im Theater zum Konzert der "Station Band". Wir hatten sie schon an den Abenden davor häufiger in der Schaubar gehört und wollten uns ihr Konzert nicht entgehen lassen.
Und ein bisschen Abwechslung im Abendprogramm schadet ja auch nicht.
Schließlich bekamen wir in der Nacht auch eine Stunde geschenkt.