Während wir noch in Koblenz lagen, parkte MS Anesha im Paket neben uns ein. Wir sahen aber keine Gäste auf dem Schiff und es war auch innen kaum erleuchtet.
Nachts um 3 war es mit dem erholsamen Schlaf erstmal vorbei. Das Ablegen fühlte sich wie ein Erdbeben an. Und dabei hatten wir eine Kabine oben in der Mitte.
Während des Frühstücks, dass es nur von 7.00 bis 9.00 Uhr gab, fuhren wir die letzten Kilometer nach Köln. Gegen 8.00 Uhr machten wir wieder am Anleger 5 direkt an der Hohenzollernbrücke fest.
Die Kabine konnte man bis 9.00 Uhr nutzen. Danach konnte man sich noch bis 10.00 Uhr in der Lounge aufhalten.
Service oder ähnliches gibt es aber nicht mehr. Auch waren die letzten Tische vom Vorabend noch nicht abgeräumt.
Da in der Innenstadt vor 10 Uhr kaum etwas öffnet, wollten wir eigentlich geschmeidig frühstücken und nicht etwas Zeit an Bord vertrödeln. Nun ja, da hatten wir die Überlegungen leider ohne Phoenix gemacht. Somit verließen wir das Schiff doch schon kurz nach 9 und begaben uns wieder zur Gepäckaufbewahrung am Hauptbahnhof. So schnell wollten wir dann doch nicht nach Hause.
Vorbei am Dom ging es durch Schildergasse und Hohe Straße Richtung Neumarkt.
Anschließend besuchten wir den sehr schönen Weihnachtsmarkt auf dem Heumarkt.
Auch eine sehr schöne Eislaufbahn gibt es hier.
Der sehr stimmungsvolle Markt zieht sich weiter Richtung Alter Markt.
Und danach am Rhein entlang zum Schokoladenmuseum. Auch hier ist ein kleiner Weihnachtsmarkt aufgebaut.
Aber hier stoppten wir nur kurz für einen kleinen Snack. Hatten wir doch zur Mittagszeit eine Führung im Schokoladenmuseum gebucht. Interessant und kurzweilig wurden uns die verschiedenen Schritte von der Kakaobohne bis zur Tafel Schokolade inkl der Geschichte dazu näher gebracht.
Im Anschluss ein kurzer Spaziergang entlang des Rheins zum Hauptbahnhof, das Gepäck wieder abgeholt und dann saßen wir auch schon wieder im Zug Richtung Münsterland.
Insgesamt eine schöne Kurzreise.
Der Weihnachtsmarkt am Heumarkt in Köln hat mir von allen besuchten am besten gefallen. Die Märkte in Koblenz haben mir gar nicht gefallen.
Und Rüdesheim war die Überraschung dieser Fahrt.
Ein kurzes Fazit zum Schiff und meiner ersten Flusskreuzfahrt kommt noch.
Vielleicht schwimmt nicht jeder Cruiser hier so im Geld, dass er/sie froh ist, mit der Einzelkabine eine kostengünstigere Möglichkeit zu haben alleine zu reisen.
Gebe ich hier zu der - in meinen Augen - Dekadenz einiger Foris auch ständig meinen Senf dazu?
18.30 Uhr haben wir unser Schiff am Anleger in Koblenz verlassen.
Dieses Mal hatten wir einen Steiger dicht an der Stadt.
Als erstes erreichten wir den Sternenmarkt.
Leider sprach uns der Markt nicht wirklich an. Außerdem waren wir quasi alleine dort. Das Internet hatte aber noch von diversen anderen Weihnachtsmärkten in der Stadt berichtet.
Wir arbeiteten uns somit quer durch die Stadt. Leider waren aber alle von uns gefundenen Märkte sehr klein und auch der Funke wollte nicht überspringen.
Größer und ansprechender war der Markt auf dem Münzplatz. Leider mundete der Glühwein hier gar nicht.
Also wieder zurück zum so schön beleuchteten Schaengelmarkt.
Hier mundeten die Getränke auch ganz ausgezeichnet.
Punkt 21 Uhr wurden die Lichter gedimmt und die Zapfhähne hochgedreht.
Für uns der Startschuss um zum Schiff zurückzukehren.
Die Liegezeit war zwar bis 3.00 Uhr, aber was nützt es, wenn die Verkaufsstände um 20.00 Uhr schließen und die Getränkebuden um 21.00 Uhr.
Von den Weihnachtsmärkten in Koblenz waren wir alle sehr enttäuscht.
Da wir noch auf unser morgiges Geburtstagskind warten "mussten", plünderten wir noch die Vorräte des Schiffs.
Auf der Alina sind Softdrinks, Wasser, Hauswein und Bier bis 24 Uhr inklusive. Cocktails z.b. können für moderate 5,90 bzw 6,90 erworben werden.
Nicht nur draußen ging es Schlag auf Schlag, auch beim Bordprogramm jagte ein Punkt ähh Essen das nächste.
Bereits um 17 Uhr wurde zum Abendessen gebeten. Puh...
Aber da wir ja noch etwas von den Weihnachtsmärkten in Koblenz haben wollten, folgten wir dem Ruf so 17.20 Uhr.
Hier das heutige Menü
Und es hielt was es versprach!
Ich sage nur Wow!
Mein Essen war wirklich vorzüglich! Und auch die anderen schwärmten von den ihren Hauptgängen. Hier hat Phoenix wirklich volle Punktzahl verdient!
Nach dem Essen packten wir uns wieder warm ein. Auf der Kabine waren unsere Pyjamas wieder zur Bettdeko verwandelt worden.
Ich kenne nun ja Handtuch- und Bettdeckentierchen. Aber dass mein Schlafanzug dazu "verbaut" wird, finde ich schon etwas schräg. Eigentlich lege ich ihn bewusst zusammengefaltet aufs Bett und bin jetzt nicht vollauf begeistert, dass da jemand Tierchen draus gebaut hat.
Memo für die ggf nächste Flussfahrt: Schlafanzug sicher verstauen.
Da wir auch komplett im Schatten fuhren, war es echt kalt auf dem Sonnendeck.
Einige andere Passagiere hatten sich in Decken eingemummelt. Wenn man aber rechts und links fotografieren wollte, war das auch nicht die optimale Lösung.
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Zwischendurch kam ein Kellner hoch aufs Außendeck und verteilte kleine Gläser Glühwein an die Gäste. Eine Wohltat für die an der Kamera festgefrorenen Hände.
Linksseitig folgte Oberwesel mit der Burg Schönburg.
14.45 Uhr war alle Mann an Bord und das Schiff legte auch pünktlich ab.
Morgens hatte der Kreuzfahrtdirektor angekündigt, dass man auch früher ablegen würde, wenn alle Gäste früher an Bord seien. Nach den Brettern mit den Landgangskarten hätte ich gesagt, dass alle früher wieder da gewesen sind. Aber gut, ich kann mich auch getäuscht haben.
Wir verabschiedeten uns von Rüdesheim, dass zumindest mich sehr positiv überrascht hatte.
Rüdesheim hat uns positiv überrascht. Das muss ich wirklich gestehen.
Bonn war ja leider geschlossen. Aber die Bilder, die ich gesehen habe, waren soweit auch nett.
Die Märkte waren schon unterschiedlich.
Bei dem einen gab es recht viel Handwerkskunst, bei einem anderen mehr "Tinneff", andere haben sehr enttäuscht.
Dazu noch mehr im weiteren Bericht.
Natürlich ähneln sich die Märkte indem es überall Glühwein, das übliche Fressprogramm und weihnachtliche Sachen gibt.
Aber der eine ist sehr einheitlich schon in der Budenauswahl gestaltet, der andere sieht mehr zusammengewürfelt aus oder halt alles dazwischen.
In Rüdesheim gab es einen internationalen Touch. Er heißt auch Weihnachtsmarkt der Nationen. Es gab z.B. Stände mit Spezialitäten aus diversen Nationen oder auch Handwerkskunst aus anderen Ländern.
Auf die anderen Weihnachtsmärkte gehe ich dann in den entsprechenden Teilen noch ein.
U.a. durch die bekannte Drosselgasse ging es weiter über den Weihnachtsmarkt.
Und natürlich durfte auch der Klassiker auf einem Weihnachtsmarkt nicht fehlen.
Gegen 13.30 Uhr waren wir wieder an Bord. Etwas knapp für das Mittagessen. Aber am Nachmittag sollte es ja schon wieder Kaffee und Kuchen geben. Ich spekulierte wieder auf die leckeren Sandwiches.
Pünktlich legten wir ab, fuhren rückwärts das Stück neben den Inseln her und drehten dann vor Bingen um uns auf den Weg durchs Mittelrheintal zu machen.
Hier muss ich erstmal meine Bilder zusortieren. So auf die Schnelle bekomme ich sie auf dem Handy nicht sortiert bzw zusortiert.
Man sah den Schiffen schon von außen an, dass das Ama-Schiff deutlich höherwertig war. Es gab z.T. richtige (innenliegende) Balkone und auch das Mobiliar, was man sehen konnte, sprach für sich.
Das Arosa-Schiff fiel da leider deutlich neben ab.
Vom Ausgang der Seilbahn aus kommt man zuerst zum Niederwaldtempel.
Auch hier wieder ein beeindruckender Ausblick.
Ein Stückchen weiter steht das Niederwalddenkmal.
Da unsere Liegezeit ja nicht bis abends war und wir natürlich noch auf dem Weihnachtsmarkt schauen wollten, ging es zügig wieder mit der Seilbahn nach unten. Ansonsten kann man auch schön durch die Weinberge bergab wandern.
Die Fahrt in den offenen Gondeln war ganz schön zugig. Da kam ein Rüdesheimer Kaffee bzw Kakao zum aufwärmen gerade recht.
Ui... Nicht wirklich mein Fall. Aber Geschmäcker sind ja zum Glück verschieden.
Am Heck ging es wieder eine Etage tiefer. Hier ist noch ein kleiner Außenbereich
Im Heck gibt es auch noch ein kleines Restaurant. Hier wurde abends ein kleines Buffet aufgebaut. Im Hauptrestaurant vorne gab es jeweils ein 4-Gänge-Menü.
Dann wurde es Zeit mal an Land zu gehen.
Wir lagen an Anleger 1. Dieser ist am weitesten von der Innenstadt entfernt. Aber im Vergleich zu etlichen Hochseehäfen lagen wir trotzdem mittendrin.
Vorbei an einem Schiff von Ama und einer Arosa erreichten wir die Innenstadt.
Man sah hier schon deutliche Unterschiede in der Qualität der verschiedenen Reedereien.
Und dann waren wir am ersten wirklichen Ziel dieser Weihnachtsmarkt Tour.
Aber die Rüdesheimer Innenstadt wusste auch ohne Weihnachtsmarkt zu gefallen.