Kein Problem, das läuft ja nicht weg.
Erhol dich erstmal, sonst macht das Schreiben auch keinen Spaß.
Liebe Grüße
Anette
Kein Problem, das läuft ja nicht weg.
Erhol dich erstmal, sonst macht das Schreiben auch keinen Spaß.
Liebe Grüße
Anette
Nein, nur für Tansania ist das nicht notwendig. Wer danach noch weiter nach Sansibar möchte, muss sich aber gegen Gelbfieber impfen lassen.
Für alle, die ernsthaft über so eine Reise nachdenken, ist vielleicht noch interessant, dass wir jetzt im Oktober überhaupt keine Mücken hatten. Es ist jetzt das Ende der Trockenzeit, die große Regenzeit ist im November/Dezember. War also sehr angenehm im Oktober.
Liebe Grüße
Anette
Ich stöbere hier grade mal so durch Reiseberichte und habe deinen Gardaseebericht gefunden.
Wirklich schöne Orte hast du da gezeigt. Wir sind im Frühling leider nicht bis zum See gekommen. Waren zwar mit dem Womobil in Südtirol, aber hatten nur acht Tage...
und wenn man dann noch zurück nach Nordfriesland muss...
Aber mit mehr Zeit, werden wir uns da einmal umsehen, genug Ideen hab ich ja nun ![]()
Liebe Grüße und einen schönen Sonntag
Anette
Der Ausflug war ja wirklich traumhaft...und dann für das Geld...![]()
Wandern geh ich gerne ![]()
Liebe Grüße
Anette
Hach schön, genießt es
und eine schöne Weiterreise.
Liebe Grüße
Anette
Oh, ich komme sehr gerne mit. Im Sommer sind wir mit dem Wohnmobil nicht soweit gekommen, aber auf dem Plan haben wir es auch.
Liebe Grüße
Anette
Ja, das war unsere Safari.
Während ich hier den Reisebericht geschrieben habe, war ich auch wirklich wieder etwas dort.
Man konnte wohl unschwer erkennen, dass wir vollkommen begeistert waren. Und das trotz der Panne mit dem Gepäck, trotz der Hütte im Ikoma Camp anstelle des Zelts und trotz des Essens.
Es war schön, dass das Gepäck noch kam, keine Frage. Aber wenn es anders gewesen wäre, hätten wir es auch überlebt.
Nachdem die Enttäuschung über die Hütte verflogen war, fand ich sie schon schön und die Tiere hörte man ebenso gut.
Und das Essen hatte ich mir einfach im Vorwege exotisch ausgemalt. Ich hatte schon gedacht, dass ich zum einen etwas wirklich Fremdes auf dem Teller finden würde, zum anderen hatte ich erwartet, dass es würzig ist. Man konnte alles essen, nichts war ungenießbar, es war bloß eigentlich immer das Gleiche - zusammengekochtes Gemüse, Maisbrei, Reis, eine Art Goulasch und Hähnchen in Stücken mit Knochen in Sauce, vorweg immer eine Suppe, die immer exakt gleich aussah
und alles war so gut wie nicht gewürzt. Mit etwas Salz wurde es besser, aber ich esse doch so gerne...….
Frühstück war für mich noch etwas schlimmer....es gab zwar Eierspeisen, aber die dauerten ewig. Dann gab es getoastetes Weißbrot, Honig, sehr künstlich schmeckende Marmelade, Erdnussbutter und Pancakes. Fertig....Das war nix für mich. Aber der Weißwein war super und das Bier schmeckte meinem Mann auch ![]()
Trotzdem würden wir nochmal bei diesem Veranstalter buchen, denn das, was wir zu bemängeln haben, ist für uns verschwindend gering und bei dem kompletten Rest haben wir uns absolut wohl und gut aufgehoben gefühlt. Auch jetzt kümmern die sich um die Begleichung unserer wenigen Ausgaben wegen der Kofferpanne.
Unsere Mitfahrer haben im Anschluss noch eine Woche Sansibar gebucht. Wir haben uns da ganz bewusst gegen entschieden und waren auch wirklich froh drüber. Zum einen ist der Kopf so voll von dem Erlebten, dass wollte bei uns erstmal verarbeitet werden und da kam mir der Rest der Ferien gerade recht. Anders hätte ich sofort nach unserer Rückkehr wieder arbeiten müssen.
Zum anderen wussten wir ja nun, was uns essenstechnisch so erwarten könnte....musste es ja nicht, aber auch auf unser Essen freuten wir uns. Natürlich ist es ein weiter Flug für so ein Paar Tage/Nächte, aber das war es uns wert.
Schön, dass hier so viele mitgelesen haben. Vielen Dank für die lieben Kommentare ![]()
Wenn ihr Fragen habt, gerne.
Liebe Grüße
Anette
Diese Elefanten waren wieder völlig entspannt und ließen sich von uns knipsen.
Leider mussten wir uns schon nach zwei Stunden in diesem schönen Park wieder auf den Weg machen. Unsere vier Jeepmitfahrer mussten nach Arusha gebracht werden, wir alle sollten dort noch essen und dann sollte es für uns weiter nach Kilimanjaro gehen.
Auch die letzte Mahlzeit dieser Reise war kein Knaller... Dann wurde es Zeit, die anderen zu verabschieden. Auch Elia blieb in Arusha, da er in der Nähe wohnte und weiter zu seiner Familie wollte.
So fuhren wir mit Loui und einem Paar aus einem anderen Jeep nach Kilimanjaro zum Flughafen. Dort kamen wir um 16.00 an. Um 21.00 ging unser Flieger erst, es galt also ziemlich viel zeit totzuschlagen. Irgendwann war es dann soweit. Wir hoben pünktlich ab, allerdings gab es einen Zwischenstopp in Dar es Salaam. Bei dem sollten wir sitzen bleiben, das Flugzeug wurde gereinigt und dann flogen wir endlich gen Heimat....in echt engen Sitzen ![]()
Auch der Flug von Amsterdam nach Hamburg ging Pünktlich los, wir landeten pünktlich und unser Gepäck war dort....alles so, wie wir es uns für die Hinreise schon gewünscht hätten. Wagen aus dem Parkhaus geholt und dann waren wir ohne Stau um 14.30 nach einem unglaublichen, spannenden und berührendem Urlaub wieder zuhause.
und zum Schluss ein Elefantenschädel...
Ich schreib euch noch ein Fazit.
Liebe Grüße
Anette
die sind so schön, die hätte ich auch gerne gesehen ebenezer
Sonntag 14.10.
Nach der kurzen Nacht war es dann morgens doch arg früh, ich konnte sogar noch den Mond fotografieren....
Später war dann der Himmel toll gestreift.
Frühstück war so, wie auf der ganzen Reise, warum hätte es heute auch anders sein sollen. Nach dem Frühstück in der "Schmökerecke" hörte ich dann, was gestern gesucht wurde. Eine Hyäne, die sich wohl schon tagsüber im Camp versteckt hatte, die aber erst nachts gefunden und verjagt worden ist.... Da wird einem dann kurz nochmal rückwirkend mulmig ![]()
Schweren Herzens sind wir dann von diesem wunderschönen Camp weggefahren. Am Kraterrand gab es wieder Regen, das Auto und die Scheiben wurden wieder dreckig. Unterwegs musste Loui für Paviane und Büffel bremsen, die wollten wohl auch lieber auf dem Weg laufen.![]()
Beim Tor zum Kraterrand saßen die Paviane auf dem Dach und spielten. Denen zuzugucken macht auch Spaß.
Als wir an Höhe verloren (wir waren 2500m hoch), hörte es auf zu regnen. Es blieb aber den ganzen Tag bedeckt.
Am Eingang zum Lake Manyara Park gings dann nochmal aufs Örtchen, wir tranken noch nen Kaffee, die Scheiben wurden geputzt und dann ging es in den Park.
Der Lake Manyara Park war der kleinste der vier Nationalparks, die wir auf dieser Reise besucht haben und er war wunderschön und vollkommen anders, als die anderen drei. Viel Wasser, viele Bäume, eine ganz andere Natur. Leider sahen wir nicht die Löwen, für die der Park berühmt ist - sie klettern wohl gerne auf Bäume.
Dafür trafen wir ziemlich am Anfang auf einen großen Elefantenbullen. Er stand etwas versteckt ca. drei Meter im Wald. Wir hielten an um zu knipsen und da hatte er offensichtlich gar keine Lust drauf. Er kam raus, knickte im Vorübergehen einen Baum um
und kam hinter uns her. Loui fuhr dann langsam weg, aber der Bulle war echt schlecht gelaunt und lief hinterher. Dabei stampfte er immer wieder mit dem Fuss und schleuderte den Kopf. Mich hatte er definitiv beeindruckt und ich wollte gerne weg
Loui vergrößerte den Abstand, aber der Bulle kam uns wirklich lange hinterher, bis er irgendwann dann doch wieder im Wald verschwand. Ich hoffte bloß, dass er nicht gleich VOR einem anderen Jeep stehen würde. Leider haben wir diesen Bullen nur gefilmt...
Jetzt mal ein paar Bilder aus diesem Park.
Ich schick mal ab, sonst sind es zu viele Bilder....
Zurück im Camp bestellten wir erst Kaffee, später Wein und Bier und dann saßen wir einfach nur auf der Terrasse, lauschten den Vögeln, genossen die Aussicht und all das Schöne um uns rum. Es war ja auch der letzte Tag, die letzte Nacht lag vor uns...wir waren schon etwas wehmütig.
Die ganze Zeit konnten wir beobachten, wie die Massai etwas suchten. Mit Stöcken und Taschenlampen gingen sie im ganzen Camp umher, sahen in die Büsche, leuchteten unter die Zelte. Auf unsere Frage, was sie suchten wurde nur sehr wage geantwortet...nix bestimmtes....sie gucken nur mal...mhh, gestern hatten sie nicht so geguckt....
Gegen 18.00 begann es etwas zu regnen. Da wir aber einen großen Dachüberstand hatten und kein Wind ging, konnte uns der Regen nicht stören.
Gegen 19.00 wurden wir dann wieder von einem Massai zum Essen gebracht. Wir saßen nachher noch mit unseren Guides zusammen und schnackten und guckten Bilder von ihren Kindern, es war ein schöner Abend. Aber auch der war wieder pünktlich zuende. Morgen sollte der Wecker um 5.15 klingeln. Der Weg würde wieder weit sein, einen kurzen Abstecher in einen Nationalpark hatten wir noch und danach sollten wir zu den Flughäfen gebracht werden.
In der Nacht wurde ich von einem merkwürdigen gedämpften Knallen geweckt. Ich guckte durch die Moskitonetzseite unseres Zeltes und sah zu dem knallen ein Leuchten, wie ein niedriges Feuerwerk. Allerdings höchstens zwei Meter hoch. Es entfernte sich Stück für Stück vom Zelt und ich schlief wieder ein. Später hörte ich auch wieder Giraffen und Zebras, so wie in jeder Nacht, weiter weg auch Hyänen....
Ein Tier fehlte uns ja noch zu den Big Five - das Nashorn - und natürlich hofften wir, es heute noch im Krater zu sehen. Nachdem wir den Vormittag im Flachland verbracht hatten, fuhren wir nun erstmal zu einem Picknickplatz, der näher am Kraterrand lag. Am Rand des Kraters war es etwas hügeliger und durchzogen von Akazien und Büschen.
Der Picknickplatz
Nach dem Essen fuhren wir im Schritttempo umher und hielten alle Ausschau nach einem Nashorn. Loui wollte nicht aufgeben und fuhr alle Wege ab. Es nutzte nix, irgendwann mussten wir aufgeben. Die Nashörner waren 1A versteckt und wir würden auf dieser Reise keins sehen. Schade!
Unser Weg führte dann aus dem Krater raus zurück zum Camp.
Eigentlich hätten wir noch eine Schule besuchen sollen, aber Elia hatte vergessen, dass die Schule Samstags geschlossen war. Das war etwas doof, denn ich hatte von zuhause aus Schulmaterialien für die Schule mitgenommen. Elia meinte dann, im Camp würde auch ein Lehrer der Schule arbeiten und ich sollte die Sachen dann ihm geben. Der Lehrer war dann aber nicht da. Ich hab die Sachen dann jemandem gegeben, der sie weiterreichen wollte und hoffe mal, dass das auch passiert ist.
So waren wir jedenfalls schon um 15.00 zurück im Camp, wir hatten alle sechs darum gebeten heute mal etwas früher zurück zu sein um das Camp zu genießen.
Geht gleich weiter...