Beiträge von Tizian

    Der Marlinger Waalweg ist schon über 250 Jahre alt. Wir fuhren mit dem Bus bis zum Start des Weges. Hier kommt die Etsch mit tosender Macht. Die Gischt zu spüren war bei der Hitze sehr erfrischend.

    Man ging durch Wiesen, durch Wald, durch Apfelplantagen, den Waal entlang, der das milchige

    Wasser der Etsch führte. Immer wieder boten sich wunderbare Ausblicke auf die Etsch und auf Meran.

    Unterwegs musste man nicht dursten, es gab Getränke zur Selbstbedienung und auch andere

    selbstgemachte Produkte.

    Die Verkaufsstände standen direkt am Weg, auf Vertrauensbasis.

    Der Weg führte mitten durch ein Lokal, lud zur Pause ein! Herrlich!

    Wir sind dann weiter einen steilen Steig nach oben, bis zum Höhenweg, der zur Bergstation der Taser -Seilbahn führt.

    An der Taser-Seilbahn hätte man auch die Möglichkeit der Einkehr gehabt, aber diese gefiel uns nicht.

    Deshalb sind wir noch 10 Minuten, bis zum nächsten Hof, weitergelaufen und genossen unseren Snack bei traumhafter Aussicht. Der Wirt war dann noch so nett, und hat uns erklärt, was wir da alles in der Ferne sehen.

    Danach ging es zurück zur Seilbahn, mit der wir nach unten fuhren, und von da wieder mit dem Bus nach Schenna. Da wir die SchennaApp hatten, bekamen wir auf den Gondelpreis 10%.

    Wir haben 18 Euro für die Talfahrt bezahlt, natürlich hätte man auch laufen können.

    Der Bus hielt in Schenna direkt vor einer Vinothek. Wenn das mal kein Omen war….

    Dann ging es zurück zum Hotel, Abendessen und chillen….., nach 13 gewanderten KM.

    Morgen wollen wir den längsten Waalweg Südtirols laufen.

    Tag 6…

    Gestern waren es ca. 12 km. Mal sehen, wie viele es heute werden. Wir wandern wiederholt an der Kirche steil nach oben und dann in einen kurzen Treppensteig, bis wir wieder auf dem Meraner Waalweg sind. Diesmal geht es in die andere Richtung, wir wollen zur Waalerhütte laufen. Es geht wieder durch saftige Wiesen, am Waal entlang, durch Wälder und das stetig bergauf. Zwischenzeitlich musste sich GöGa leider mein Gezetere ob der Steigung anhören. Aber es klappt bei mir besser, wenn ich schimpf und zetere :saint: :saint: :*  :*.

    Die Waalerschelle hörten wir schon, so wussten wir, jetzt kann es zur Waalerhütte nicht mehr sein. Ich hoffte sehr, daß der Waaler daheim ist, denn ich hatte jegliche Flüssigkeit aus mir bereits herausgeschwitzt, das innere Reservoir musste aufgefüllt werden.

    Dann kam sie in Sicht, mitten im dusteren Wald und sie war wunderschön, die Waalerhütte!

    Sowas liebevolles sieht man selten, man war richtig, aber so richtig willkommen. Und wir waren während der Flüssigkeitszufuhr die einzigen Gäste. Erst als wir weitergingen kamen noch welche.

    Tag 5…heute wird mal gscheit gewandert! Direkt ab Hotel!

    Gleich hinter der Kirche ging es sehr steil nach oben. Wir wollten zum Schennaer Waalweg. Es bot sich schon hier eine schöne Aussicht auf die wenigen Häuser Verdins.

    Der Weg ist wunderbar zu laufen, es geht durch Wiesen, Wald, an wilden Wassern vorbei, durch Apfelplantagen und das mit grandiosen Aussichten!

    Es gab auch Einkehrmöglichkeiten:

    Wir liefern den Weg bis zur Talstation Meran 2000. Von dort fuhren wir mit dem Bus zurück nach Schenna. Die wunderbaren Eindrücke wollten bei einem kleinen Snack verarbeitet werden. Direkt in der Dorfmitte gibt es ein hervorragendes Delikatessen-Geschäft mit Südtiroler Spezialitäten. Das muss man gesehen und man muss hier mal probiert haben, einfach alles köstlich! Bei etwas Schinken und einem Weinchen konnten unsere müden Beine sich wieder erholen.

    Schließlich wird morgen wieder gewandert, bis dann…

    Wir sind also in Oberbozen angekommen und haben Glück, die Rittner-Schmalspurbahn steht gerade im Bahnhof. Diese fährt seit ca. 1900 auf dem Rittner-Hochplateau von Oberbozen nach Klobenstein. Auf der Fahrt kann man traumhafte Aussichten genießen. Wir haben diese Fahrt früher schon mal in umgekehrter Richtung gemacht. Aber diesmal war uns die Zeit zu knapp, wir machten nur einen Spaziergang und fuhren mit der Seilbahn wieder nach unten.

    Direkt am Bahnhof angekommen, wollten wir direkt mit dem Zug nach Meran. Dieser fuhr aber nicht, dafür aber ein Bus. Der fuhr direkt nach Meran und wir waren eine halbe Stunde später wieder im Zentrum.

    Die Zeit reichte noch für einen kleinen Snack an der Promenade, bei dem man auch wunderbar

    die Vorbei-Flanierenden beobachten konnte. Ich sag dazu ja immer „Menschengucken“. Das ist so spannend wie ein Krimi :saint:.

    Auf dem Weg zum Bus zurück nach Verdins:

    Upps! Das gesparte Eintrittsgeld ist ja noch im Geldbeutel…..

    dann schlendern wir doch mal zur bekanntesten Vinothek in Bozen und gönnen uns ein Päuschen! Es gibt hier sämtliche Südtiroler Weine, von sämtlichen Weingütern! Und die Beratung und der Service sind supernett! Herr und Frau Besitzer stehen selbst parat…

    Kleines Anekdötchen gefällig?

    Frau Besitzer zu mir: „Sie kommen doch aus Franken!“

    Ich: „Ach ne, wie kommen Sie denn dadRRauf? HöRRt man das etwa?“

    Frau B.: „ Ja fRRReilich! Ich hör das gleich, bin Franken-Fan! Geh da gerne auf kulinarischen Urlaub hin! Fränkische Cucina molto bene!“. (Dazu küsst sie sich die Finger).

    Ich: bringe nur grinsen bis zu den Ohren zu Stande.

    Frau B.: „Wir hatten jetzt erst drei Tage geschlossen, nur um nach Bamberg zu fahren und Schäufele zu essen und auf dem Rückweg Nürnberger Broatwürschtla in Nürnberg.“

    Ich: „und wir fahren extra zu Ihnen nach Bozen um euren Wein zu trinken, obwohl wir den besten Frankenwein vor der Haustüre haben!“

    Ach was war das nett…., die Fränkin und die Italienerin - ein Dreamteam ;)

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    Gestärkt ging es dann Richtung Bahnhof, da fährt nämlich die Ritten-Seilbahn nach Oberbozen.

    Das ist ein öffentliches Verkehrsmittel und deshalb in der Gästekarte inkludiert. In der Bahn hat man einen schönen Blick auf Bozen und kaum zu glauben, auf den Schlern.

    Da taucht er in den Wolken auf, der Schlern

    Man entdeckt so allerhand


    In Bozen war Markt, ein richtiger Nasch-Markt. Die leckersten italienischen Leckereien konnte man erwerben. Wenn man wollte, kann man sich von Stand zu Stand schnabulieren.

    Kunst gab es auch sehr viel zu entdecken und natürlich Mode! Die schönsten und edelsten und stylischten Sachen, ehrlich!!

    Aber wenn ich in unserem Mini-Dörfle in der Provinz mit italienischem Fummel rumlaufen würde, ich weiß nicht was da passieren würde….. :/  8o

    Tag 4….

    Ach du liebes Bisschen =O =O,

    wo sind die Berge hin….



    Etwa zum PROPHETEN ??

    Nööö, haben mich nur veräppelt, tauchen aus der Versenkung wieder auf….

    Das Wolkenspiel war wunderschön anzusehen. Ein Spiel für die Seele, ich glaube selbst der gestressteste wird dann ganz tiefenentspannt. Ist wie Wassergucken auf der Main Schiff :P .

    Das Wetter verspricht heute ab und zu ein paar Tröpfchen, deshalb gibt es heute keine große Wanderung. Wir fuhren mit dem Bus nach Bozen. Erst nach Meran bis zum Theaterplatz, dann Umstieg in den Bozen-Bus. Es fährt auch ein Zug in ca. 30 Minuten von Meran nach Bozen. Wir entschieden uns aber für die Überlandfahrt mit über 12 Haltestellen. Ist doch ganz interessant, etwas von der Gegend zu sehen ohne selbst fahren zu müssen. In Bozens Zentrum stiegen wir aus und ließen uns treiben.

    So ganz langsam hin…….zum Herrn Ötzi. Was soll ich Euch sagen? Er wollte keinen Kontakt zu uns || ||.

    Wir haben zwei Tage lang versucht, ein Online-Zeitfenster zu buchen, leider war nie was frei.

    Also entschieden wir uns, ihn spontan zu besuchen, Überraschungsbesuch ist doch manchmal der Beste 8o. Als wir aber die Riesen-Menschen-Schlange sahen, die ebenfalls ohne Zeitfenster ein Blick auf Herrn Ötzi werden wollte, entschieden wir uns davon abzusehen. Aus meinen früheren Berichten wisst ihr: Ich bin Schnäppchenjäger und denke gern pink, bedeutet: Schnapper mit rosaroter Brille gemacht 8o 8o Voll den Eintritt für zwei Personen in das naturkundliche Museum gespart!!

    Hier ist Herr Ötzi nun Zuhause:

    Jetzt ist mehr Zeit zum Bummeln und Sightseeing:


    Mit dem Bus fuhren wir noch mal ins Zentrum Merans. Wir wollten der größten und bekanntesten Kellerei Merans einen Besuch abstatten. Sie haben etwas versteckt in einer Gasse eine schöne Vinothek.

    Die Gasse war sehr schön, die Vinothek schnell gefunden.

    Wir durften sämtliche Sorten kostenlos probieren! Was für ein Service!

    Natürlich haben wir was für daheim mitgenommen. Hoffentlich schmeckt der Wein dann auch :/ , ist schließlich nicht die gleiche Stimmung….

    Auf dem Weg zum Bus liefen wir noch über die Passerpromenade.

    Nach 9,9 gelaufenen KM waren wir wieder im Hotel und genossen unser Abendessen.

    Den Abend ließen wir auf dem Balkon ausklingen. Die Ruhe hier in Verdins ist klasse! Man hört nur die Vögel, sonst nichts!

    Tag 3 ist leider vorbei. Morgen geht’s nach Bozen und zur Ritten-Seilbahn!

    Tag 3 kann beginnen…., der frühe Vogel fängt ….

    Um 9 Uhr öffnet die Gartenanlage, wir fuhren also mit dem Bus nach Meran bis zur entsprechenden Haltestelle, dann noch 10 Minute den Sissi-Weg entlang und schon waren wir kurz nach Öffnung, am wunderschönen Eingangsbereich. 2 Reisebusse spukten bereits ihren Inhalt aus. Aber wir hatten keinerlei Wartezeit.


    Der Garten ist in verschiedene Themenwege gegliedert. Wir gingen zuerst durch den asiatischen Teil und dann durch den Waldweg.

    Dann kamen wir am Palmenhaus vorbei, indem sich auch Terrarien befinden.

    Wusstet ihr, dass es gelbe Pfeilgiftfrösche gibt?

    Das Gift von einem Frosch kann 10 Menschen töten.

    Weiter ging es zur „Zeit“. Hier haben wir uns eine sehr interessante mehrdimensionale Vorführung über die Erde angesehen. Da es stockfinster war, gibt es kein Foto davon.

    Ich gehe jetzt mal in die Heja, sonst wird das morgen nix mit dem Wandern. Und wenn ich Zeit habe, geht es mit den Gärten weiter……Guats Nächtle

    Da wir Schenna noch nicht kannten, stiegen wir am Dorfplatz aus und drehten noch eine Runde.

    Das Dorf ist touristisch sehr belebt, möchte nicht wissen, wie es während den Sommerferien hier voll wird.

    Was wir sahen, gefiel uns sehr gut. Schenna ist auch Ausgangspunkt für unendlich viele Wandermöglichkeiten. Wohin man auch schaut, die Berge sind immer im Blick. :love:

    Nach gelaufenen 10 km waren wir am Abend wieder im Hotel und ließen den Tag bei einem leckeren Essen und anschließendem Ruhen auf dem Balkon ausklingen.

    Wollt ihr morgen mit in die Gärten von Schloß Trautmannsdorf??

    Wir bestiegen den Pulverturm und genossen die grandiose Aussicht. Danach liefen wir den Tappeiner bis zum Ende. Unterwegs gab es Möglichkeiten für ein Päuschen.


    Im Hintergrund seht ihr den Pulverturm:

    Am Ende der Promenade gönnten wir uns im Café Unterweger bei schöner Aussicht ein Päuschen, ehe wir mit dem Bus wieder in die Stadt fuhren: