Die Gischt hing wie Nieselregen in der Luft, nahe am Dettifoss zu fotografieren war unmöglich . Hier hätte ich gerne mehr Zeit gehabt, man musste vorsichtig gehen, das hat Zeit gekostet. Erstaunlich, wie unterschiedlich die jeweiligen Wasserfälle sind.
Nächste Station war die Asbyrgi-Schlucht, ein hufeisenförmiges Tal, das von senkrechten Felsen umgeben ist.
Die Schlucht entstand durch wiederholte Gletscherfluten, das Wasser schnitt über Jahrtausende die Form aus Felsen.
Lt. der isländischen Mythologie soll Odins Pferd Sleipnir seine Hufe in die Erde gebohrt haben, daher die Hufeisenform. Außerdem ist die Schlucht ein sehr großes Zentrum für Elfen.
Botanische Besonderheiten lassen dem Glauben schenken. Es gibt z. B. einen Birkenhain, in welchem die Birken eine silbergraue Rinde haben, entgegen der üblichen weiß-schwarzen. Der kleine See am tiefsten Punkt schimmert in leuchtenden Grüntönen, und es gibt Vogelarten, die nur hier heimisch sind.
Eine Besonderheit in der Schlucht ist die Felseninsel Eyjan, auf die man auch wandern kann.