Bisher habe ich erst einen Reisebericht geschrieben.
Es ist mühselig, ja. Daher habe ich auch extrem lange gebraucht, um ihn jetzt tatsächlich endlich mal zu Ende zu bringen.
Hauptsächlich habe ich diesen für mich selbst geschrieben.
Es ist doch so schön, wenn man die Reise auf diese Art noch mal Revue passieren lassen kann
Ich habe hier schon so viele tolle Reiseberichte gelesen und habe daraus auch viele Informationen für uns selber ziehen können. Daher hatte ich mich damals auch entschlossen, den RB hier zu schreiben und nicht einfach nur in ein Tagebuch zu schreiben.
Wäre sicherlich einfacher gewesen.
Aber quasi als "Dankeschön" für die vielen Informationen und Tipps die wir bekommen haben, wollte ich auch meine eigenen Erfahrungen, Informationen und Tipps zur Verfügung stellen.
Wie viele User diesen Reisebericht nun tatsächlich gelesen haben, ist mir eigentlich egal.
Ich habe mich aber über jede einzelne Reaktion gefreut und wenn ich nun auch mal mit Rat und Tat zur Seite stehen kann, beantworte ich gerne die Fragen, die als Kommentare in den RB eingeflossen sind.
Für mich werten die Kommentare einen RB noch zusätzlich enorm auf, da man beim schreiben evtl. auch vieles als selbstverständlich hin nimmt und es daher gar nicht erwähnt.
Auf Nachfragen kommen dann vielleicht noch ganz andere Dinge ans Licht, die vielleicht für jemand anderen, der vielleicht die selbe Tour vor sich hat, sehr wertvoll sein können.
Ich wurde am Ende meines RB gefragt, ob ich für unsere nächste Reise auch wieder einen RB schreiben werde.
Erst war ich hin- und her gerissen, eben wegen der mühevollen Arbeit. Aber inzwischen bin ich an dem Punkt wo ich "ja" zum nächsten RB sage.
Ich bekomme hier so viel Input Da möchte ich gerne wenigstens ein ganz klein wenig zurück geben
Alle RBs lese ich allerdings auch nicht. Muss ich auch zugeben. Das ist wie bei Büchern. Was mich nicht wirklich interessiert, das lese ich halt nicht.
Es tut mir zwar leid für die User, die sich die Mühe machen, aber es gibt mit Sicherheit einige die das halten wie ich. Und ich bin überzeugt, jeder Reisebericht bekommt die Aufmerksamkeit die er verdient, da es z. B. mit Sicherheit genug User/Leser gibt, die sich nicht fürs Nordland, aber dafür z. B. für die Karibik interessieren
Ich habe schon als Kind das "Traumschiff" und das "Love-Boat" geliebt. Damals war schon der Wunsch geboren "irgendwann möchte ich auch einmal eine Kreuzfahrt machen" Aber das sollte lange ein Traum bleiben, denn von bezahlbar war diese Reiseart damals für uns meilenweit entfernt.
Irgendwann begrub ich den Traum und träumte eben nur noch auf der Mattscheibe mit.
Dann sah ich mal einen Reisebericht von einer Nordland-Kreuzfahrt. Unter anderem war da auch der Magdalenen-Fjord zu sehen Da war der Traum wieder total präsent.
Inzwischen verdiente ich zwar mein Geld selber und hätte einfach drauf sparen können, doch mein Ex machte mir damals einen Strich durch die Rechnung, weil er das für öde hielt und der Meinung war, das auf Schiffen nur eine "alte Spießer-Gesellschaft" unterwegs sei.
Doof wie ich war, habe ich nachgegeben
Als ich nun meinen Mann kennen lernte und wir im Laufe unseres Kennenlernens immer mehr Gemeinsamkeiten entdeckten, keimte der Traum langsam wieder auf
Chris hatte tatsächlich den gleichen Traum von einer Nordland-Kreuzfahrt und so begann tatsächlich endlich die konkrete Planung unseres ganz persönlichen Traumurlaubs. Was wäre da besser geeignet, als die Flitterwochen auf dem Meer zu verbringen?
Vom ersten Moment an waren wir im völlig im Bann der Kreuzfahrt gefangen und freuen uns jetzt schon riesig darauf, weitere Kreuzfahrten zu unternehmen.
Uns beide zieht es eher Richtung ganz nach Norden oder ganz nach Süden.
So werden Kreuzfahrten für uns zwar immer purer Luxus bleiben und auch nicht so reichlich werden, aber dafür um so außergewöhnlicher für uns
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Wir haben übrigens einen kleinen Tick was Fremdwährungen angeht.
Auch wenn man heutzutage fast überall auf der Welt mit Karte zahlen kann, heben wir doch immer einen Kleinbetrag ab, weil wir die unterschiedlichen Währungen auch gerne als Souvenirs aufbewahren.
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Wir bummelten noch ein wenig durch die Fußgängerzone, wo Christian dann übrigens auch noch mal „Land-Krank“ wurde und erstmal ein wenig pausieren musste.
Ich weiß ja nicht, ob ich so gefährlich aussehe, aber ich wurde in einem kleinen Einkaufszentrum zweimal von älteren Damen angesprochen, das es auf den Inseln sehr friedlich sei und es kaum Kriminalität gäbe.
Sollte das ein Wink mit dem Scheunentor sein, weil mal wieder jemand gebraucht wurde, der das Gras auf dem Gefängnisdach kürzt
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Christian ist ja ein kleiner Bier-Genießer.
Nachdem wir ein schönes Fleckchen für unsere Pause gefunden hatten, wollte er sich nochmal auf die Suche nach einem Supermarkt machen um sich etwas Bier (für ein Bier-Tasting mit Freunden) mit heim zu nehmen.
Wir mussten dann lernen, das man Alkohol ab einem bestimmten Prozentgehalt, hier nicht so einfach kaufen kann.
Es gibt nur wenige Geschäfte die, dank einer Sondergenehmigung, überhaupt Alkohol verkaufen dürfen.
In Torshavn hätten wir nun ein Auto gebraucht, um diesen einen Laden in der „näheren“ Umgebung überhaupt zu erreichen.
Dann sprach Christian noch mal mit der jungem Dame hinter der Bar und konnte so wenigstens eines der Biergläser als Andenken mit nehmen.
Ein bisschen skeptisch geschaut hat sie aber doch.
Möchte nicht wissen, was die von uns gedacht hat *grins*
Und wieder mal ging ein toller Ausflug zu Ende.
Zurück auf dem Schiff suchten wir uns wieder eine schöne Ecke um das Auslaufen zu genießen.
Hier konnten wir dann auch nochmal die Rudermannschaft in Action erleben.
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Nach dem kleinen Bummel durch den alten Ortsteil machten wir noch eine kleine Rundfahrt durch die traumhafte Landschaft in der näheren Umgebung.(Zwischendurch habe ich auch wieder viel aus dem fahrenden Bus raus fotografiert, daher sind die Aufnahmen nicht immer ganz scharf).
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Diese Bilder zeigen eine Fischtreppe, die es den Fischen ermöglichen soll, wieder zu ihren Laichplätzen im oberen Teil des Bachlaufes zurück zu kommen.