Beiträge von dollbohrer

    Ich kenne Condor nur als sehr, sehr gute Fluggesellschaft, allerdings hauptsächlich noch als LH Tochter vor den Verkauf an Thompson. 2010 flog ich mit ihr nach Marokko und der Service war gut. Eure Berichte erschrecken mich. Im September fliege ich wieder mit ihr, da bin ich mal gespannt.

    LG Tibby

    Dem kann ich nur zustimmen. Meine Erfahrungen mit Condor als LH-Tochter waren durchweg positiv. Umso enttäuschter war ich, als ich nach längerer Zeit den derzeitigen Service erleben durfte. Es ist ja lobenswert, dass die Flugzeuge modernisiert werden und man ein individuelles Entertainmentsystem am Vordersitz vorfindet. Aber dass auf einem zehnstündigen Flug nur ein einziger Film inbegriffen ist und alles weitere zu bezahlen ist... naja ich finde das schäbig. Auch war nur eine Mahlzeit inbegriffen, aber immerhin konnte man bei Bedarf noch eine 5-Minuten-Terrine käuflich erwerben. War übrigens ein Aida-Vollcharterflug. D.h. ich habe etliches MEHR bezahlt, als bei einer Direktbuchung bei Condor und ein Meilenupgrade war auch nicht möglich (ebenfalls ein Grund, warum die Kußmundflotte an mir nichts mehr verdienen wird).

    Es ist sicherlich unlogisch, wenn der Flug 50 Euro mehr gekostet hätte, ich dafür aber nicht die Kopfhörer hätte kaufen und für das Entertainmentprogramm und eine gescheite Verpflegung hätte extra bezahlen müssen, dann würde ich kein Wort darüber verlieren, obwohl die Zusatzkosten deutlich niedriger als 50 Euro gewesen wären. So fühlte ich mich schon bei Urlaubsbeginn geneppt (Condor und Aida würden wohl eher den Begriff "ertragsoptimiert" verwenden) und dieser Eindruck hat sich dann bei der Aidamanmussfürallesextrabezahlenpreisgestaltung leider soweit vertieft, dass ich jetzt überzeugter MS-Passagier bin. Das ist keine Frage der Logik, sondern der Emotionen. Die aber immerhin so stark sind, dass ich nach drei Jahren immer noch sauer bin.

    VG
    D.

    Ja, die Aida-Flieger nach Sangster Intl. kenne ich (leider) schon. Hatte auch das Vergnügen mit Condor und fand es nicht so toll. Aber was soll's, am Ende des Flugs wartet die MS und der Rückflug PMI bis FRA ist auch egal. Das ist das Schöne an Transatlantik nach Osten. Kurzer Rückflug und kein Jetlag.

    VG
    D.

    Erstmal vielen Dank für den Bericht. Ich finde es toll, wenn engagierte Forumsmitglieder sich die Mühe machen, Infos aus erster Hand zu geben und damit den anderen potentiellen (Mit-)Reisenden vorab einen Einblick zu verschaffen.

    Es ist ohne Zweifel Geschmackssache, aber "alpenländische Tapas" klingt für mich voll daneben. Mit Tapas verbinde ich spanische und eventuell noch portugisische Küche. Wenn man das Restaurant schon "Schmankerl" nennt, dann kennt man ja auch die korrekte Bezeichnung für diese Gerichte. Da sollte die Marketingabteilung noch mal drüber nachdenken.

    Was mich aber vollends irritiert: Ist das Schmankerl eine Neuerung auf der 5? Auf der 3 gab es das jedenfalls nicht. Wenn ich mir die Speisekarte anschaue, ist es jedenfalls nicht Bestandteil des premium-all-in, oder? Finde ich auch ein wenig daneben. Dass man Premium-Küche extra bepreist, lasse ich ja noch gelten. Aber welchen Grund gibt es, z.B. Eier mit Speck zum Frühstück auf einer MS extra zu bezahlen???? Werden auf dem Vordeck freilaufende Hühner extra für das Schmankerl gehalten? Und der Rest der Speisekarte ist jetzt auch nicht so, dass ich deswegen auf das "gewöhnliche" Essen verzichten müsste. Oder den Eindruck bekäme, etwas zu verpassen. Ich muss zugeben, dass ich das Konzept nicht verstehe. Bin offensichtlich kein "Kenner, Schweiger und Genießer, Erleber, Entdecker und Botschafter".

    VG
    D.

    Kommt mir vertraut vor. Die geschulten Fachkräfte von Condor (die Gesellschaft ist bei mir eh unten durch) mit den qualifizierten Erklärungen der Immigration Cards haben bei mir, neben den anderen "bemerkenswerten" Leistungsbemühungsversuchen, einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen.

    Bei der Abreise aus Montego Bay fühlte ich mich glatt 40Jahre jünger. So war die Abfertigung in Frankfurt in den Siebzigern. Schlangen ohne Ende, damit eine freundliche Dame am Schalter, beaufsichtigt von zwei weiteren Mitarbeitern, mir den vorab online reservierten Platz zuweisen durfte.

    Von der von Dir beschriebenen Gelassenheit der Jamaicaner habe ich leider nichts bemerkt, Ich fand die bei Ein- und Ausreise eher unentspannt. Jedenfalls die Wichtiguniformträger. Auch der Transfer zum Schiff (auch Aida) erinnerte mich ein bisschen an Herleshausen/Eisenach (ok, in der Lightversion). Die etwas lebenserfahrernen unter uns wissen noch, was ich damit sagen will.

    VG
    D.

    Wir denken dann an euch wenn wir übernächtigt in la romana ankommen freut euch auf den Flughafen in mo bay der ist wirklich total kultig

    Also total kultig war nicht unbedingt mein erster Gedanke, als ich das letzte mal dort war ;(.
    Das ist ungefähr so, als würde man BER als "flexibel in der Endabnahme" bezeichnen.

    Die Abfertigung war schon etwas "speziell" und ich bin sehr glücklich, nicht von dort aus wieder zurückreisen zu müssen.

    VG
    D.

    Also wenn ich in einer deutschen Stadt, nehmen wir mal Frankfurt/Main, mit der U-Bahn fahren möchte, gestaltet sich der Fahrkartenkauf schwieriger wie hier in Singapur. Also warum nicht mal ganz einfach.

    Hier braucht man vier Schritte bis zum Ticket.
    1. Die Taste für Adult, also Erwachsener, drücken
    2. es erscheint die Routenkarte für Singapur (MRT Plan) - dort mit dem Finger auf das Ziel drücken, wohin man möchte (für uns Chinatown)
    3. Taste drücken, wie viele Tickets man braucht
    4. es erscheint der zu zahlende Betrag in Singapur Dollars

    Das kann ich nur bestätigen, die Automaten des RMV sind eine Realsatire.

    Und wer Probleme mit den Automaten in Singapur haben sollte: Bei uns stand direkt neben dem Automaten eine nette uniformierte Dame, die auf Wunsch nach Nennung des Fahrziels den Automaten bedient hat.

    Wer Chinatown besucht: Dort gibt es ein öffentliches WLAN, dessen Tempo m.E. besser ist, als das am Terminal. Man muss sich registrieren und bekommt eine PIN per SMS zugesandt, die man bei der Vervollständigung der Anmeldung eingeben muss. Die Anmeldung war auch in der Folgewoche noch gültig. Wir haben auch keinerlei Werbung oder ähnliches aufgrund der Anmeldung bekommen. Dies als Tip für alle Ehemänner, deren Frauen in den Souvenierläden stöbern. Umgekehrt natürlich auch ;-)

    VG
    D.


    Wenn ich mich hätte zwischen beiden entscheiden hätte müssen, hätte ich das Mekong Delta gewählt. Aber warum nimmst Du nicht beides?
    LG Michael (Enix)

    Falls es Mekong-Delta-Tour mit TUI sein sollte, die haben wir gemacht. Ich würde es mal so ausdrücken: Enix hat die bessere Wahl getroffen. Es war nicht wirklich schlecht, aber es war auch nicht begeisternd. Lange Busfahrt (ok, das hat man in Vietnam wohl immer), teilweise den Anflug einer Kaffeefahrt (wegen den diversen Vorführ- und Verkaufsmöglichkeiten), aber durchaus auch das ein oder andere Highlight. Die angepriesene Fahrt mit dem Sampan über Seitenkanäle des Mekong dauerte ca. 20 Minuten und hatte den Charme einer Fahrattraktion im Phantasialand. Die Fahrt über den Mekong war durchaus beeindruckend. Das Mittagessen wurde in einem Resort eingenommen, dessen Reniovierungsstau etwa 15 Jahre betrug. Unser Fazit war: Kann man, muss man aber nicht. Wenn ich mir die Bilder von Enix anschaue, scheint die privat organisierte Tour die bessere Wahl zu sein.

    VG
    D.

    Sorry, ich bin erst jetzt auf diesen Thread gestoßen und würde zu dem Thema auch gerne noch ein paar Details hinzufügen.

    Erstmal, das, was Enix erzählt hat, kann ich nur voll und ganz bestätigen. Auch uns wurde mitgeteilt, dass eine Reservierung erst am 18.02. ab 12:00 Uhr möglich sei. Auch wir standen pünktlich an der Rezeption und habend dumm durch die Wäche geschaut. Es geht aber noch weiter, ich zitiere mal auszugsweise aus meinem Bericht dazu, den ich in einem anderen Thread geschrieben habe:

    Am ersten Seetag erfolgte zur Frühstückszeit eine Durchsage, dass es einen zusätzlichen Termin mit Herrn Lafer gäbe. Wir haben uns sofort zur Rezeption begeben um eine Reservierung zu tätigen. Bei der Konversation in der Warteschlange erfuhren wir dann, dass bereits am 17.02. Reservierungen angenommen worden seien. Ob dies den Tatsachen entspricht, kann ich nicht beurteilen. Dass die offizielle Reservierungszeit ohne irgendeine Information geändert wurde ist jedoch ein Fakt. Der Ersatztermin wurde auf den 23.02. festgelegt. Zum gleiche Termin wurde im Restaurant Atlantik ein Menü von den drei vorgenannten Köchen kreiert. Wir durften also auf das (im Preis eingeschlossene Menü) verzichten, um das (aufpreispflichtige) Menü von Herrn Lafer im Richards geniesen zu dürfen.

    Das ursprüngliche Menü im Richards war für einen Preis von € 49,-- buchbar. Optional war ein Weinpaket für € 40,--. Beim Ersatztermin war das Weinpaket nicht mehr optional, sondern obligatorisch. Meine Frau ist nicht so der Weintrinker, daher hätten wir den Wein eigentlich eher nicht gebucht. Auf unsere Frage, ob eine Buchung ohne Weinpaket möglich sei, wurde dies verneint und meiner Frau angeboten, dass sie auch gerne stattdessen Wasser trinken dürfe. Wir haben mit den Zähnen geknirscht und trotzdem gebucht. An dieser Stelle sei angemerkt, dass das Menü (und auch aus meiner Sicht (zum Teil) der Wein) überirdisch waren.

    Das Menü selbst war ein Traum. Eigentlich müssten wir ja Herrn Lafer böse sein, dass er das Standardessen auf der MS deklassiert hat, aber da dieses ja nicht wirklich schlecht ist, haben wir ihm vergeben. Was uns im Richards aber aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass die Servicequalität, abhängig von der Servicekraft, nicht homogen war. In Teilen des Restaurants gingen die Servicekräfte herum, und fragten, ob sie bei den Getränken nachschenken dürften. In anderen Teilen musste man sich bemühen, die Servicekräfte auf sich aufmerksam zu machen, wenn das Glas leer war. Ihr dürft raten, in welchem Bereich wir plaziert waren. Nicht dass es ein Problem gewesen wäre, nachgeschenkt zu bekommen. Wenn man erstmal gegenüber jemandem diesen Wunsch hätten äußern können.

    Dies war auch anderweitig gelegentlich ein Problem. Am ersten Seetag saßen wir in der Ausenalterbar. Wir haben einen Platz an der Reeling ergattert, etwas abseits der Bar. Nach einer Viertelstunde hatte es immer noch nicht eine der Servicekräfte geschafft, bis zu uns vorzudringen. Die Tische runherum wurden bedient, aber irgendwie schaffte es niemand, bis zu unserem Tisch vorzustoßen und unsere Bestellung aufzunehmen. Handzeichen und Zurufe blieben ungesehen und/oder unbeachtet. OK, das war nach den Erlebnissen aus den vorherigen Abschnitten und ich war schon ein wenig geladen und normalerweise bin ich eher der Typ, der ein Lokal eher verlässt, wenn sich der Kellner nicht blicken lässt, als dass er sich beschwert. Das war diesmal nicht möglich und ich bin zur Bar gegangen, habe den Kellner abgefangen und ihn gefragt, ob ich unsichtbar sei. Naja, nachdem ich ihm klar gemacht habe, was mein Problem ist, hat er mir zugestimmt und zugegeben, dass aus seiner Sicht die Einteilung der Servicekräfte nicht optimal sei, er jedoch keinen Einfluss darauf hätte. Danach lief der Service übrigens tiptop, ich hoffe allerdings, dass es nicht ein anderer Tisch ausbaden musste.

    Am gleichen Tag fand im Theater um 21:30 Uhr eine Kochshow der o.g. Köche statt, an der wir unbedingt teilnehmen wollten. Wir begaben uns daher frühzeitig um 18:00 Uhr ins Atlantik, damit wir stressfrei uns einen guten Platz im Theater sichern könnten. Um 19:30 wurde immerhin schon das Zwischengericht serviert. Um 21:00 Uhr haben wir beschlossen, nicht mehr auf das Dessert zu warten und uns ins Theater zu begeben. Ja, ich schätze die Mein Schiff Flotte auch deswegen, weil man in einem Bedienrestaurant entspannt seine Mahlzeit zu sich nehmen kann. Das bedeutet jedoch nicht, dass ich es schätze, wenn man nicht in der Lage ist, ein Abendessen innerhalb von 3 Stunden zu servieren.

    Bei unserer letzten Reise mit der MS 3 im Mitttelmeer waren wir mit dem Service uneingeschränkt zufrieden, was zur Folge hatte, dass wir im Anschluß gleich zwei weitere Reisen gebucht haben. Bei der Asienreise mit der MS 1 haben wir jedoch durchaus Schwankungen in der Servicequalität wahrgenommen. Je nachdem, wo man plaziert wurde, gab es einfach Unterschiede. Wir haben herausragende Servicekräfte erlebt, die einem (und das ist keine Metapher) die Bestellung serviert haben, bevor man sie aufgegeben hat. Die haben sich die Getränkebestellung vom Vortag gemerkt und am Folgetag das vortags bestellte Getränk noch! vor! der! Bestellung! serviert. Wir haben auch leider solche erlebt, denen man erst einmal klar machen musste, dass es angemessen ist, gelegentlich am Tisch vorbei zu schauen. Oder die es als angemessen empfanden, mal vertraulich die Schulter zu tätscheln (bei mir, der das einfach ignoriert hat, wenn er dass bei meiner Frau gemacht hätte, hätte dies zu einer spontanen Rüge geführt).

    Ich finde es auf jeden Fall tröstlich, dass nicht nur ich Mängel warhgenommen habe, denn ich habe schon befürchtet, ein unverbesserlicher Nörgler zu sein, der sich über Nichtigkeiten aufregt. Schön zu sehen, dass auch andere diese Leistung nicht als ok empfinden.

    VG
    D.


    Moin, das stimmt so nicht! Um 11 Uhr stand ich an der Rezi und bekam keine Plätze mehr, es waren auch keine Schlangen mehr vorhamdem. Ablauf bei uns ähnlich wie bei Dir. Kannst ja mal meinen RB dazu lesen.
    LG Enix

    Ich kann nur berichten, was uns gesagt wurde. Aber das, was Du hier schreibst, scheint ja zu bestätigen, dass die Platzvergabe bereits viel früher begonnen hat.

    VG
    D.

    Hallo D. @dollbohrer

    ich kann aus Deinen Beiträgen zwar herauslesen, dass Deine Erwartungen nicht zu 100% erfüllt wurden aber was konkret vorgefallen ist, ergibt sich aus Deinem Geschrieben für mich nicht.
    Kannst Du vielleicht mal ein paar Beispiele nennen? Das wäre super.

    Danke schon mal und viele Grüße

    Nic


    OK, gerne.

    Aber erstmal, es war eine schöne Reise und ich bereue nicht, sie gebucht zu haben. Jedenfalls in der Gesamtbetrachtung. Für die ersten drei Tage gilt diese Aussage nur eingeschränkt.

    Die Reise wurde seitens TUI als Gourmetreise mit Johann Lafer, Léa Linster und Hans Peter Fink beworben. Wir hatten die Reise zwar schon bevor dies bekannt gegeben wurde gebucht, aber habe es durchaus wohlwollend zur Kenntnis genommen. Wir haben am 17.02. eingechecked und uns gleich erkundigt, wann denn eine Reservierung im Richards für Johan Lafer möglich sei. Uns wurde mitgeteilt, dass dies am Folgetag, dem 18.02., ab 12:00 Uhr möglich sei. Das war bereits das erste Problem, denn der Folgetag war ein Landtag. Damit wurden alle, die für gutes Geld bei TUI einen Ganztagesausflug gebucht hatten, aussortiert. Das ist ein schwerer Fehler des Mangements.

    Wir hatten einen solchen Ausflug gebucht, jedoch das Glück, dass der Ausflug vorsah, dass das Mittagessen an Bord eingenommen werden sollte. Wir haben daher, anstatt das Mittagessen einzunehmen, uns direkt pünktlich um 12:00 Uhr zur Rezeption begeben, um einen Tisch im Richards bei Herrn Lafer zu buchen. Wir waren sehr erstaunt, dass dort keine Schlangen vorzufinden waren. Bis wir von der freundlichen Dame an der Rezeption erfuhren, dass die Reservierung schon um 11:00 Uhr begonnen hätte und leider keine Plätze mehr frei wären. Die Dame stimmte mir freundlich zu, dass dies ein unterirdisches Geschäftgebaren sei, was mir aber nicht wirklich weiter half.

    Am ersten Seetag erfolgte dann zur Frühstückszeit eine Durchsage, dass es einen zusätzlichen Termin mit Herrn Lafers gäbe. Wir haben uns sofort zur Rezeption begeben um eine Reservierung zu tätigen. Bei der Konversation in der Warteschlange erfuhren wir dann, dass bereits am 17.02. Reservierungen angenommen worden seien. Ob dies den Tatsachen entspricht, kann ich nicht beurteilen. Dass die offizielle Reservierungszeit ohne irgendeine Information geändert wurde ist jedoch ein Fakt. Der Ersatztermin wurde auf den 23.02. festgelegt. Zum gleiche Termin wurde im Restaurant Atlantik ein Menü von den drei vorgenannten Köchen kreiert. Wir durften also auf das (im Preis eingeschlossene Menü) verzichten, um das (aufpreispflichtige) Menü von Herrn Lafer im Richards geniesen zu dürfen. Das ist eine Verar....ung zahlender Gäste. Insbesondere frage ich mich, wie man sich dafür qualifiziert, eine Reservierung vor dem offiziellen Termin vornehmen zu dürfen. Drei Reisen mit TUI reichen offensichtlich nicht aus. Ich hätte keinen Gedanken daran verschwendet, wenn vor mir der letzte Platz vergeben worden wäre. Aber hinterher zu erfahren, dass die vorher gültigen Regeln, aus welchen Gründen auch immer, nicht gelten, zeigen eine inakzeptable Inkompetenz des Managements oder ein ebenso inakzeptables Desintresse an den zahlenden Kunden. Wir haben uns an dieser Stelle schon gefragt, ob es Kunden erster, zweiter, dritter,.... Klasse gibt und welcher dieser Klassen wir angehören.

    Das ursprüngliche Menü im Richards war für einen Aufpreis von € 49,-- buchbar. Optional war ein Weinpaket für € 40,--. Beim Ersatztermin war das Weinpaket nicht mehr optional, sondern obligatorisch. Meine Frau ist nicht so der Weintrinker, daher hätten wir den Wein eigentlich eher nicht gebucht. Auf unsere Frage, ob eine Buchung ohne Weinpaket möglich sei, wurde dies verneint und meiner Frau angeboten, dass sie auch gerne stattdessen Wasser trinken dürfe. Wir haben mit den Zähnen geknirscht und trotzdem gebucht. An dieser Stelle sei angemerkt, dass das Menü (und auch aus meiner Sicht (zum Teil) der Wein) überirdisch waren.

    Um es einmal zusammenzufassen, wir wurden vera....t, durften dafür mehr Geld bezahlen und auf bereits bezahlte Leisstungen verzichten.

    Da Menü selbst war ein Traum. Eigentlich müssten wir ja Herrn Lafer böse sein, dass er das Standardessen auf der MS deklassiert hat, aber da dieses ja nicht wirklich schlecht ist, haben wir ihm vergeben. Was uns im Richards aber aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass die Servicequalität, abhängig von der Servicekraft, nicht homogen war. In Teilen des Restaurants gingen die Servicekräfte herum, und fragten, ob sie bei den Getränken nachschenken dürften. In anderen Teilen musste man sich bemühen, die Servicekräfte auf sich aufmerksam zu machen. Ihr dürft raten, in welchem Bereich wir plaziert waren. Nicht dass es ein Problem gewesen wäre, nachgeschenkt zu bekommen. Wenn man erstmal gegenüber jemandem diesen Wunsch hätten äußern können.

    Dies war auch anderweitig gelegentlich ein Problem. Am ersten Seetag saßen wir in der Ausenalterbar. Wir haben einen Platz an der Reeling ergattert, etwas abseits der Bar. Nach einer Viertelstunde hatte es immer noch nicht eine der Servicekräfte geschafft, bis zu uns vorzudringen. Die Tische runherum wurden bedient, aber irgendwie schaffte es niemand, bis zu unserem Tisch vorzustoßen und unsere Bestellung aufzunehmen. Handzeichen und Zurufe blieben ungesehen und/oder unbeachtet. OK, das war nach den Erlebnissen aus den vorherigen Abschnitten und ich war schon ein wenig geladen, aber normalerweise bin ich eher der Typ, der ein Lokal eher verlässt, wenn sich der Kellner nicht blicken lässt, als dass er sich beschwert. Das war diesmal nicht möglich und ich bin zur Bar gegangen, habe den Kellner abgefangen und ihn gefragt, ob ich unsichtbar sei. Naja, nachdem ich ihm klar gemacht habe, was mein Problem ist, hat er mir zugestimmt und zugegeben, dass aus seiner Sicht die Einteilung der Servicekräfte nicht optimal sei, er jedoch keinen Einfluss darauf hätte.

    Am gleichen Tag fand im Theater um 21:30 Uhr eine Kochshow der o.g. Köche statt, an der wir unbedingt teilnehmen wollten. Wir begaben uns daher frühzeitig um 18:00 Uhr ins Atlantik, damit wir stressfrei uns einen guten Platz im Theater sichern könnten. Um 19:30 wurde immerhin schon das Zwischengericht serviert. Um 21:00 Uhr haben wir beschlossen, nicht mehr auf das Dessert zu warten und uns ins Theater zu begeben. Ja, ich schätze die Mein Schiff Flotte auch deswegen, weil man in einem Bedienrestaurant entspannt seine Mahlzeit zu sich nehmen kann. Das bedeutet jedoch nicht, dass ich es schätze, wenn man nicht in der Lage ist, ein Abendessen innerhalb von 3 Stunden zu servieren.

    Das waren die Highlights der ersten Tage, danach wurde es grundsätzlich besser.

    Abgesehen davon: Wir sind generell keine Freunde des Buffetrestaurants und nehmen unsere Mahlzeiten daher immer im Atlantik ein. Daher schätzen wir TUI auch so. Bei unserer letzten Reise mit der MS 3 im Mitttelmeer waren wir uneingeschränkt zufrieden, was zur Folge hatte, dass wir im Anschluß gleich zwei weitere Reisen gebucht haben. Bei der Asienreise mit der MS 1 haben wir jedoch durchaus Schwankungen in der Servicequalität wahrgenommen. Je nachdem, wo man plaziert wurde, gab es einfach Unterschiede. Wir haben herausragende Servicekräfte erlebt, die einem (und das ist keine Metapher) die Bestellung serviert haben, bevor man sie aufgegeben hat. Die haben sich die Bestellung vom Vortag gemerkt und am Folgetag das vortags bestellte Getränk noch! vor! der! Bestellung! serviert. Wir haben auch leider solche erlebt, denen man erst einmal klar machen musste, dass es angemessen ist, gelegentlich am Tisch vorbei zu schauen. Oder die es als angemessen empfanden, mal vertraulich die Schulter zu tätscheln (bei mir, der das einfach ignoriert hat, wenn er dass bei meiner Frau gemacht hätte, hätte dies zu einer spontanen Rüge geführt).

    Da sich diese Erlebnisse im Wesentlichen auf die ersten drei Tage verdichtet haben und der Rest der Reise voll OK war, bin ich, wie eingangs gesagt, immer noch der Ansicht, dass es eine tolle Reise war. Ohne meine Erfahrungen auf der MS 3 wäre ich allerdings nicht sicher, dass ich weiterhin mit MS fahren würde. Ärgern kann ich mich auch auf einer A..a.

    Ich möchte an dieser Stelle klarstellen, dass es sich um meine persönlichen Eindrücke handelt. Und dass ich mit der Reise insgesamt zufrieden bin. Aber ich möchte auch klarstellen, dass ich bis Tag 3 unserer Reise ohne die zuvor gemachten positiven Erfahrungen mit MS 3 eine weitere Reise mit TUI Cruises auch nicht ansatzweise in Erwägung ziehen würde.

    VG
    D. (der MS immer noch gut findet und schon den Countdown für die nächste Reise eingerichtet hat)

    aber ich finde auch im speziellen die Landausflüge waren nicht so gut organisiert und koordiniert


    Da gab es m. E. Höhen und Tiefen. Würde ich persönlich jedoch unter dem Gesichtspunkt erste Saison TUI eher nicht ankreiden bzw. hat mich persönlich nicht so gestört. Aber die (auch das wieder aus meiner Sicht) unangenehmen Erfahrungen auf dem Schiff könnten auf ein Anzeichen für ein Problem (oder nennen wir es einmal Verbesserungspotential) im Management hindeuten. Klar, bei den Landausflügen war zum Teil recht viel "Fahrzeit" zu ertragen, andererseits muss man natürlich akzeptieren, dass die Anlegestellen nicht immer im touristischen Zentrum liegen (können). Das ist bei einer Mittelmeertour nicht anders. Es ist halt etwas schwierig, im Zentrum von Rom mit einem Kreuzfahrtschiff anzulegen. Das ist in Saigon (ich bin alt genug, um nicht HCMC zu schreiben) und Kuala Lumpur genau so. Aber das, was auf dem Schiff passiert, sollte TUI unabhängig vom Fahrtziel im Griff haben. Und in dieser Beziehung fand ich die Reise eher als ok, jedoch nicht als boah ei, wie geil ist das denn. Das war übrigens meine Einstellung nach meiner ersten MS-Reise, insbesondere nach der vorangegangenen Erfahrung mit der Kussmundflotte. Ich würde es echt als schade empfinden, wenn sich TUI deren Leistungsniveau annähern würde.

    Da ich meinen Reisepreis zu 100% entrichtet habe, gehe ich auch davon aus, dass ich zu 100 % zufrieden aus meinem Urlaub zurück kehre. Diese Quote wurden dieses mal nicht zu jedem Zeitpunkt erreicht. Ein schöner Urlaub war es trotzdem, aber halt mit Steigerungspotential und -bedarf. Bei der letzten Tour mt der MS 3 war ich halt rundum zufrieden, jetzt nur zum größten Teil.

    Naja, ich habe noch die Chance (und auch die feste Erwartung), dass sich mein persönlicher Eindruck eines leichten Abwärtstrends in das krasse Gegenteil entwickelt. Und die Hoffnung, dass mein Meckern auf hohem Niveau zu einer Verbesserung auf noch höherem Niveau führt ;-)

    VG
    D.

    Hallo an alle Mitrückkehrer

    und gute Besserung an die Klimaanlagengeschädigten.

    Mich würde mal interessieren, ob Ihr mit der Reise zu 100% zufrieden wart. Ich muss gestehen, dass, auch im Vergleich zur letztjährigen Reise mit der MS 3, doch einige Abstriche zu machen waren.Insbesondere in der ersten Woche hatte ich den Eindruck, dass das Verhältnis Servicekräfte / Gäste gelegentlich unzureichend war. Von der Organisation der Reservierungen für die Kochevents im Richards gar nicht erst zu reden. Hattet Ihr auch diesen Eindruck oder bin ich nur überkritisch? Nicht missverstehen, die Reise war toll. Aber ich finde, es gab doch einige organisatorische Schwächen.

    VG
    D.

    Sag mal @Tigger Brigitte (stellvertretend für ALLE mit TA-Erfahrung),

    du hast doch schon (mind.) eine TA hinter dir. Was würdest du einem alten Kreuzfahrthasen ;) wie mir OHNE TA Erfahrung raten, was es hier so alles zu bedenken gibt?

    a) Brennend würde mich interessieren, wie das Wetter wird insb. der Wellengang und die Sonneneinstrahlung auf steuerbord.
    b) Weiterhin interessant könnte sein, ob sich TC etwas Besonderes für die Bordunterhaltung an den unzähligen Seetagen einfallen lässt, damit sich die Gäste vor lauter Langeweile weder ins Koma saufen noch die Köppe einhauen (hier könnte ich mir ein Eisschnitzkurs für Anfänger vorstellen. Auch wäre ein Platzreifeschein für Shufflebord nett. Am abenteuerlichsten wäre aber sicher eine Seenotrettungsübung ohne dass die Gäste wissen, dass es eine Übung ist)
    c) sollte man sich evtl. am letzten Landtag noch ein paar Butterbrote schmieren, falls auf See das Essen ausgeht?
    d) an was denkt man NACH der Reise, an was man besser VOR der Reise gedacht hätte?

    Bitte schön im abc-Format antworten, sonst komme ich durcheinander.... habe nämlich jetzt eine Gleitsichtbrille und habe gehört, da muss man sich erst dran gewöhnen :-)

    LG - Schraube -
    Armin


    Hoffe ich bin noch nicht off-topic, aber da ich heute erst von der letzten Fahrt zurück gekommen bin:

    a) Bei schönem Wetter steuerbord Sonneneinstrahlung morgens bis früher Vormittag (Balkon, Innenkabine eher weniger), bei schlechtem Wetter, naja, dass kannst Du Dir selbst denken. Der Seegang ist steuerbords vergleichbar mit backbord. Nur zeitversetzt ;-) Allerdings ist die Dühnung auf dem Atlantik schon i.d.R. ein bischen kräftiger als in geschützten Küstengewässern. Das gilt natürlich nur für Normalwetter, Sturm sorgt überall für freie Plätze im Restaurant und am Buffet.
    b) Keine Ahnung, da ich mit TC noch keine Transreise gemacht habe. Bin auch mal gespannt. Andererseits hat man zwischen den Mahlzeiten eh immer so wenig Zeit.
    c) Habe bisher noach auf keiner Kreuzfahrt Hunger gelitten. Aber bisher habe ich schon erlebt, dass der Weisswein (AIDA, Karibik) und das Weizenbier (TUI, Asien, zumindest im Atantik) vor Ende der Reise alle war. Also eher 'nen Kasten Bier ins Handgepäck ;-)
    d) Diät!

    VG
    D.

    Packen? Sind ja noch 13 Tage und 2 Minuten bis zum Abflug.Wenn ich jetz blos nicht das Problem mit der besten aller möglichen Ehefrauen (Ironiefrei) hätte, dass sie Dengue gegoogelt hat und ich mir jetzt noch auf die Schnelle insektenabweisende Tropenbekleidung beschaffen müsste. Nicht, dass ich eigendlich lieber Island, Spitzbergen und Norwegen bereist hätte. Aber da war es ihr ja zu kalt. So hab ich halt Asien gebucht und habe nun die Chance, mich im Beschaffen tropentauglicher und insektenabweisender Bekleidung zu beweissen. Dazu genügend Insektenabwehrspray um vermutlich die Insektenpopulation einer Karibikinsel zur Flucht in die Arktis zu bewegen. Sie ist aber trotzdem noch die beste aller möglichen.....

    Falls uns der Jetlag nicht daran hindert, werden wir auch mal am ersten Seetag um 11.00 Uhr in der AAB vorbeischauen.

    VG
    D.

    Mir kamen sie ausführlicher vor als von unserer Kanaren-Tour an Weihnachten - aber vielleicht erinnere ich mich nur nicht mehr richtig?

    Die Unterlagen sind sehr informativ mit vielen Informationen zum An- und Abreisetag, Transfers, Liegeplatz!

    Wobei ich die Info, ab wann man auf das Schiff kann, noch nicht gefunden habe. Ist aber auch egal, denn wir werden nicht beim Einlaufen am Pier stehen werden ;)

    VG
    D.