Beiträge von Muesi

    In der Nacht waren wirklich schwere Gewitter und ich schreckte mehrmals auf, weil die Donnerschläge auf einer Insel direkt an der See doch ganz schön gewaltig klingen. Da es am Morgen unseres letzten Urlaubstages auf Borkum (14.08.) immer noch bedeckt und leicht regnerisch war, frühstückten wir ganz gemütlich auf unserem Balkon und beobachten dabei einen Paddler vom DLRG, der von einem Seehund begleitet wurde.

    Von unserem wunderschönen Aussichtsplatz haben wir übrigens an einem anderen Tag gesehen, dass zwei Schwimmer die Sandbank betreten haben und sich den Seehunden näherten. Der DLRG war mit dem Paddelboot ganz schnell an der Sandbank und hat die beiden Personen sozusagen abgeführt. Hoffentlich mussten sie ein saftiges Bußgeld bezahlen. Unfassbar, überall stehen Hinweisschilder, Abstand zu halten und die Tiere nicht zu stören. Aber manche Menschen meinen einfach, sich über alles hinwegsetzen zu müssen =O.

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    Die Wetterlage wurde schnell wieder besser. Also statteten wir den Seehunden erstmal einen Besuch ab (natürlich von der Strandpromenade aus).

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    Anschließend stand Shoppen auf dem Programm. Schließlich musste der leckere Sanddorn-Eierlikör für die selbst gebackenen Windbeutel mit nach Hause. Außerdem hatte ich in einem Schaufenster eines Deko-Artikel-Geschäftes schöne maritime „Stehrumchen“ für unsere neue Küche entdeckt. Während der Shopping-Tour gab es aber auch noch Kulturprogramm. In der Wilhelm-Bakker-Straße kann man noch erkennen, wie früher die Zäune auf Borkum ausgesehen haben. Die Grundstücksumrandung besteht aus Knochen und Kinnladen der Wale.

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    Zu Mittag gönnten wir uns statt einem Fischbrötchen einen leckeren Windbeutel in Omas Teestübchen. In dem nostalgischen Café sitzt man auf alten Sofas und die Möbel sind verschnörkelt. Teeliebhaber haben hier eine große Auswahl an Teesorten. Die Windbeutel waren wirklich köstlich :love:!

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    Frisch gestärkt lud uns die Sonne zu einem letzten ausgiebigen Spaziergang an den Nordstrand ein.

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    Nach einem letzten Abendessen in unserer Lieblingspizzeria mussten wir natürlich noch den Seehunden Tschüss sagen. Und beim letzten Sonnenuntergang für uns auf Borkum experimentierte ich ein bisschen mit der Kamera und meiner Fotokugel.

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    Am nächsten Tag (15.08.) hieß es dann Abschied nehmen. Unsere Koffer wurden am frühen Morgen aus dem Gepäckraum unserer Appartementanlage abgeholt und wir machten uns mit unseren Fahrrädern auf den Weg zur Fähre, für die wir für 10.30 Uhr Plätze für uns und unsere Räder reserviert hatten. Nach einem kurzen Stopp am Nationalpark-Schiff Borkumriff erreichten wir überpünktlich den Hafen und konnten bereits die um 10.00 Uhr eingesetzte Fähre nutzen. Der Nachteil war, dass wir diese Fähre kurz vor dem Ablegen betraten und die Plätze auf dem Außendeck voll belegt waren. Wir suchten uns also Plätze im Innenbereich, wo wir während der dreistündigen Überfahrt zwar die ganze Zeit die Maske tragen mussten, aber einen Sitzbereich ganz für uns alleine hatten.

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    Auf unsere Koffer brauchten wir im Emder Hafen nicht lange warten. Also stellten wir unsere Fahrräder erst wieder am Bahnhof ab und rollten mit den Koffern zum Parkplatz. Unsere Koffer waren schnell verpackt und das Parkticket konnte am Automaten oder am Ticketschalter an der Ausfahrt bezahlt werden. Am Bahnhof luden wir unsere Fahrräder auf den Träger und schon konnten wir unseren Urlaub fortsetzen. Auf dem Weg zu unserem nächsten Ziel in Ostfriesland stoppten wir noch in Emden für einen kurzen Spaziergang zur De Vrouw Johanna Windmühle. Wir hatten das Glück, dass jemand vom Emder Mühlenverein den unteren Raum der Mühle für eine Feier herrichtete. So durften wir uns die Mühle auch von innen ansehen und sogar die Leiter nach oben klettern :).

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    Auf unserer Fahrt nach Greetsiel passierten wir noch eine weitere Mühle in Hinte, wo wir an der Straße jedoch nur einen kurzen Fotostopp einlegten.

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    Das war die erste Hälfte unseres Urlaubs in Ostfriesland 8). Nach dieser tollen Sonnenwoche an der Nordsee können wir auf jeden Fall schon einmal bestätigen: Borkum ist der schönste Sandhaufen der Welt <3. Wir verbringen bestimmt irgendwann einmal erneut dort unseren Urlaub.

    Über unsere zweite Urlaubshälfte in Greetsiel werde ich in nächster Zeit noch berichten, wenn ihr denn tatsächlich noch Fotos aus Ostfriesland sehen wollt.

    Liebe Grüße

    Silke

    Irgendwann geht es für uns auch wieder nach Borkum! Ich könnte sofort los……

    Wir könnten auch sofort wieder zum schönsten Sandhaufen der Welt durchstarten. Aber erst haben wir uns vorgenommen, die ein oder andere Nordseeinsel zu entdecken, die wir noch nicht kennen. Deshalb stand letztes Jahr Langeoog und dieses Jahr steht Spiekeroog als Neuland und Sylt als Wiederholung auf unserem Programm ;).

    :love: Scholle mit Speck und Bratkartoffeln, jetzt habe ich hunger :rolleyes:^^

    Ich finde es total klasse, dass es noch die Milchbuden am Strand gibt, die gab es schon vor 40 Jahren. Wenn es damals nach mir gegangen wäre, hätte es jeden Mittag Milchreis gegeben ^^. Leider sind die einfachen Fischbuden verschwunden, hier gab es jeden Tag frischen Fisch mit z.B. selbstgemachtem Kartoffelsalat und das für ein paar Mark.

    Milchreis ist nicht so unser Ding, aber frischer Fisch geht immer. Da freuen wir uns bei einem Seeurlaub schon immer richtig drauf :love:.

    Und ich sag’s ja immer, Reiseberichte wecken Erinnerungen an längst vergessene Reisen …..und dann sind sie wieder da! Meine Abschlussfahrt ging nach Borkum, und ist geschätzte 40Jahre her, aber nach deinem Bericht habe ich gleich in den alten Bildern rumgekramt :love: und es war soooo schön!

    Wir waren jung, hatten viele Splinis im Kopf und es gab noch kein Corona! Das waren noch Zeiten!

    Danke, für die schönen Erinnerungen durch deinen Bericht :)

    Sonja

    Es ist schon lustig, wie viele die deutsche See mit eigenen Kindheits- und Jugenderinnerungen verbinden. Wir haben die deutsche Seeküste eigentlich erst für uns entdeckt, als unsere Tochter noch klein war. Es waren immer wunderschöne Familienurlaube, insbesondere auf den Inseln Föhr, Sylt, Usedom und Rügen :love:. Als unser Kind nicht mehr mit uns reisen wollte, standen dann vorrangig Auslandsreisen auf dem Programm. Corona hat uns sozusagen zur deutschen See zurückgeführt ;) und jetzt versuchen wir einfach einen ausgewogenen Urlaubs-Mix :D.

    Am nächsten Tag (13.08.) fuhren wir mit unseren Rädern auf der Strandpromenade Richtung Südstrand, durch die Greune Stee und Woldedünen bis zum Seedeich und unterhalb des Seedeiches am Tüskendörsee vorbei bis zum Naturpunkt Steerenk-Klipp-Düne.

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    An der Aussichtsdüne stellten wir unsere Räder auf dem Fahrradparkplatz ab. Von dort ging es zu Fuß weiter. Ein schöner Wanderweg führt durch das Naturschutzgebiet und nach ca. 2,5 bis 3 km erblickten wir die Dünen am Strand von Hoge Hörn, der Ostspitze der Insel. Die Natur und die Ruhe um uns herum konnten wieder leider nicht unbeschwert genießen, da uns auf dem ganzen Weg Bremsen geärgert haben. Leider hatten wir nicht daran gedacht, unser Mückenspray einzupacken ||.

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    Als wir an den tollen Dünen und den dahinter liegenden Traumstrand ankamen, war der Stress mit den blinden Fliegen schnell vergessen. Wir waren total beeindruckt und konnten es gar nicht glauben, diesen grandiosen breiten Strand ganz für uns alleine zu haben :love:. Gut, dass wir unsere Badesachen im Rucksack hatten. Auf diesem schönen Fleckchen Erde wollten wir auf jeden Fall länger verweilen.

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    Den ganzen Nachmittag genossen wir die Ruhe, die nur vom Rauschen der Wellen und Gekreische der Möwen unterbrochen wurde. Ab und zu erblickten wir auch vereinzelte Spaziergänger und einen Sandradfahrer, von denen sich einige wenige in großer Entfernung zu uns ebenfalls im Sand niederließen. Neben Faulenzen, Baden in der wirklich angenehme Nordsee und Muscheln sammeln stand noch ein längerer Strandspaziergang auf dem Programm. Es war wirklich traumhaft. Ich hätte nie gedacht, dass es in Deutschland einen Strand gibt, der mir besser gefällt als die Strände, die wir in der Karibik schon erleben durften <3.

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    Die Zeit verging leider viel zu schnell. Auf dem gleichen Weg ging es wieder durch das Naturschutzgebiet zurück zu unseren Fahrrädern. Die Angriffe der Bremsen waren zum Glück nicht so heftig wie auf dem Hinweg. Wir fuhren dieses Mal nicht am Seedeich entlang sondern Richtung Café Ostland. Dort legten wir einen Stopp ein. Ich musste schließlich noch auf Borkum die berühmte Ostfriesentorte probieren, ein Genuss für jeden, der Rosinen liebt und sie nicht wie mein GöGa als faule Weintrauben bezeichnet ^^.

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    Nach einer ausgiebigen Pause im schönen Café-Strandkorb radelten wir Richtung Seeblick und Sturmeck am Strand entlang zurück zu unserer Ferienwohnung. Da für den Abend Gewitter angesagt waren, stand nur noch ein leckeres Fischessen auf unserem Programm.

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    Was macht man bei tollem Wetter auf einer Insel mit Traumstränden? Wir genießen auf jeden Fall die Sonne, den Strand und das Meer 8). Und so ging es auch an unserem fünften Urlaubstag (12.08.) an den Strand, zur Abwechslung mal wieder an den Südstrand. Dieses Mal bauten wir unseren Windschutz auch gleich auf dem richtigen Abschnitt auf. Bis Mittag faulenzten wir in der Sonne und ließen uns ein leckeres Backfischbrötchen vom dortigen Budje schmecken.

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    Am Nachmittag statteten wir dem neuen Leuchtturm einen Besuch ab. Leider war eine Turmbesteigung aufgrund der Corona-Bestimmungen nicht möglich :rolleyes:.

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    Anschließend radelten wir am Strand entlang bis zum Café Sturmeck. Ich wollte dort unbedingt noch einen Windbeutel probieren. Der Sturmbeutel mit Vanilleeis, Schlagsahne und Kirschen war ausgezeichnet. Die positiven Empfehlungen für dieses Café können wir wirklich bestätigen. Wir hätten dort auch gern noch ein Abendessen ausprobiert, aber irgendwie haben wir das leider nicht mehr geschafft ;(.

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    Abends pünktlich zum Sonnenuntergang holten wir uns aus dem italienischen Restaurant „Das Meeresblick“ Pizza und setzten uns damit direkt an die Strandpromenade. Das italienische Restaurant unter unserer Appartementanlage können wir übrigens sehr empfehlen. Getränke gab es direkt vom Strand-Budje. So hatten wir neben einem leckeren Abendessen auch noch den besten Blick auf den Sonnenuntergang :love:.

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    Hach , in deinen Bildern könnte ich glatt eintauchen und mich wieder an die Orte zurückbeamen :S

    Schön, dass meine Tipps Dir so gut gut gefallen haben 8)

    Die Sonnenuntergänge und der Sanddornaperol sind einfach ein Teil vom Borkumblues, wenn unsere Borkumgruppe sich an die gemeinsame REHA erinnert .

    Mir geht's beim Reisebericht schreiben genauso! Ich möchte zurück auf die Insel :love: ! Und die Sanddorn-Getränke waren wirklich lecker. Uns hat es ganz besonders der Sanddorn-Eierlikör auf den Windbeuteln angetan. Davon reiste dann eine Flasche mit nach Hause ;) .

    Hallo, was für schöne Bilder :love:

    Dankeschön :)!

    Meeensch du machst mir da so Lust auf Borkum. Wie bring ich das meinem Mann wieder bei, dass wir dorthin müssen. Das braucht immer viel Überzeugungsarbeit :( , weil es von uns ja soweit bis in den hohen Norden ist.

    Das kenne ich mit der Überzeugungsarbeit beim GöGa, aber eher bei langen Flügen. Aber von Österreich aus würden wir wohl auch eher Richtung Italien fahren, das kann ich wohl verstehen ;) .

    Und wenn ihr von der Aussichtsdüne weiter nach Osten durch die Salzwiesen gelaufen wärt, wärt ihr ans östliche Ende der Insel gelangt. Sehr schön und empfehlenswert mit grandiosem Blick bis nach Juist!

    Den Traumstrand haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen ;). Ich werde von diesem tollen Tag noch berichten!

    An unserem vierten Urlaubstag (11.08.) erkundeten wir die Insel mit unseren Fahrrädern. Wir fuhren zunächst die Strandpromenade entlang, am Café Sturmeck vorbei bis zum Café Seeblick, wo wir einen kurzen Fotostopp einlegten.

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    Am Seeblick verließen wir den Strandbereich und fuhren durch den Bereich Waterdelle/Muschelfeld, passierten den Abzweig FKK-Strand/Dünenbudje und erreichten schließlich das Ostland. Am Naturpunkt „Olde Düne“ stoppten wir und genossen auf Borkums höchster Aussichtsdüne den Rundblick weit über die Insel.

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    Von hier aus radelten wir die Straße weiter zum Café-Restaurant Ostland. Die Strandkörbe im Außenbereich sahen sehr einladend aus. Also ließen wir uns in der letzten Gaststätte vor Juist ein kühles Getränk schmecken.

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    Nach einer ausgiebigen Pause ging unsere Fahrradtour weiter quer durch das Ostland bis zur Aussichtsdüne Steerenk-Klipp. Am Fahrradparkplatz stellten wir unsere Räder ab und stiegen die Treppenstufen zum von Heckenrosen bewachsenen Aussichtspunkt hinauf. Auch diese Düne bietet schöne Blicke über die Insel und zum Meer.

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    Vom Naturpunkt „Steerenk-Klipp-Düne“ fuhren wir auf dem Seedeich zurück Richtung Westland. Dabei passierten wir den Tüskendörsee und den Flugplatz.

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    Nach Fotostopps am Wasserturm und am alten Leuchtturm erreichten wir Mittags unsere Ferienwohnung und gönnten uns auf unserem Balkon ein leckeres Fischbrötchen, das wir uns vom „Knurrhahn“ aus der Fußgängerzone mitgebracht hatten. Das hatten wir uns nach der 21 km-Runde auch verdient.

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    Da die Sonne auch am Nachmittag immer noch vom Himmel strahlte, packten wir unsere Badesachen und wanderten über den breiten Nordstrand. Es war überhaupt kein Problem, ein schönes Plätzchen am Wasser zu finden. Wir waren an dem Strandabschnitt fast alleine und haben so noch einige Zeit die Sonne, die Nordsee und vor allem die Ruhe genossen.

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    Abends gab es dann das übliche Programm mit Essen gehen und Abendspaziergang. Auf den beiden Fotos kann man erkennen, dass doch ganz schön viele Urlauber auf der Insel verweilten. Gut, dass die Strände so breit sind und sich tagsüber alles gut verteilt hat.

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    Hallo Eva Biber95 !

    Super, dass du bei meinem Reisebericht dabei bist! Ich habe noch nie so viele Sonnenuntergänge fotografiert wie auf Borkum :love: , da hast du Recht. Auf dem Schiff verpasst man oft die schönen Sonnenuntergänge durch die Shows im Theater ;(. Wir denken übrigens oft an unsere tolle gemeinsame Transatlantik-Cruise zurück. Stephanie und Jens steph1410 haben wir letztes Jahr auf der Mein Schiff 1 wiedergesehen, d.h. über den Weg gelaufen sind wir uns tatsächlich erst bei einer gemeinsamen TUI-Wanderung auf den Preikestolen :D!

    Am dritten Urlaubstag (10.08.) machten wir uns mit unseren Rädern auf den Weg zum Südstrand. Am Südstrand befindet sich ebenfalls ein bewachter Badestrand. Von der DLRG wurden wir beim Aufbau unseres Windschutzes gleich mit dem Borkumlied beschallt =O. Wir befürchteten schon, dass wir den ganzen Tag mit lauter Musik berieselt werden. Aber das war zum Glück nicht der Fall. Mit der DLRG machten wir dann noch persönlich Bekanntschaft. Wir hatten unser Strandzelt versehentlich am falschen Strandabschnitt aufgestellt. Also zogen wir ein bisschen weiter nach rechts um. Es waren ja noch genug freie Plätze vorhanden. Insgesamt hat uns der Südstrand sehr gut gefallen. Eigentlich ist mir die Nordsee zum Baden immer zu kalt. Aber wir hatten so traumhaftes Wetter, dass selbst ich immer wieder ins Wasser gesprungen bin.

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    Mittags probierten wir dann den nächsten Borkum-Tipp von meiner To-Do-Liste aus und statteten der „Heimlichen Liebe“ einen Besuch ab. Wir ergatterten draußen einen freien Tisch und ich bestellte mir natürlich einen Windbeutel. Der Windbeutel „Heimliche Liebe“ mit Vanilleeis, Schlagsahne, Sanddorncreme und Eierlikör war grandios :love:.

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    Wir faulenzten den ganzen Tag am Strand und radelten erst am späten Nachmittag an der Strandpromenade zurück zu unserer Ferienwohnung. An den Seehunden konnte ich mal wieder nicht einfach so vorbeifahren. Also gab es dort noch einen kurzen Fotostopp. Ich hätte den niedlichen Tieren stundenlang zusehen können <3. Das ist eindeutig der Vorteil vom Nordstrand. Man kann ganz gemütlich von seinem Platz aus, die Seehunde beim Sonnenbaden beobachten. Die Frage ist nur, wer beobachtet wen, die Menschen die Seehunde oder doch eher die Seehunde die Menschen :/? Ich habe es noch nirgendwo erlebt, dass man den Tieren in der Natur so nah ist.

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    Auf der Wiese hinter unserer Appartement-Anlage entdeckten wir dann noch diese niedlichen Häschen:

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    Insgesamt gab es auf der Insel ziemlich viele Kaninchen, insbesondere am Abend auf der Wiese am neuen Leuchtturm hüpften immer viele herum.

    Nach dem Abendessen gehörte der Sonnenuntergang am Nordstrand natürlich wieder zu unserem Pflichtprogramm.

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    Der nächste Tag (09.08.) begann mit einem gemütlichen Frühstück auf dem Balkon. Nachdem mein GöGa beim Bäcker in einer langen Schlange für unsere Brötchen angestanden hatte, beschlossen wir, unser Frühstück die nächsten Tage auf Brot und Toast zu beschränken. Bei dem sonnigen und warmen Wetter stand natürlich Strand auf dem Programm und zwar der Nordstrand. Vom Balkon aus sichteten wir schon einen schönen Platz und dort bauten wir auch etwas später unseren Windschutz auf. Am Strand war viel Platz, sodass es kein Problem war, Corona-Abstandsregeln einzuhalten. Lediglich am DLRG-Familienstrand standen die Strandkörbe ziemlich dicht. Gut, dass wir unser eigenes Strandzelt dabei hatten und so flexibel waren.

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    Eigentlich wollte ich an diesem Tag nur Relaxen und mich auf meinen neuen Krimi (natürlich ein Borkum-Krimi) konzentrieren, aber es gab einfach zu viel zu sehen. Insbesondere die Seehunde :love: lenkten mich immer wieder von meinem Buch ab.

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    Nachmittags haben wir einen längeren Strandspaziergang gemacht. Diese unendliche Weite hinter dem vom DLRG bewachten Strand bis zum Wasser hat uns unwahrscheinlich fasziniert. Die Brandung war richtig toll, sodass wir dort gleich in die Wellen gesprungen sind.

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    Nach diesem herrlichen Badetag gönnten wir uns in einem der Restaurants in der Bismarckstraße ein leckeres Abendessen und radelten anschließend zum Café Sturmeck. Auf der schönen Außenterrasse ließen wir uns gesunde Sanddorngetränke schmecken und konnten nebenbei einen wunderschönen Sonnenuntergang genießen. Danke nordwind:thumbup:! Aufgrund deiner genialen Tipps in deinem tollen Borkum-Reisebericht haben wir u.a. diese schönen Stelle auf der Insel live erlebt.

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    @Isuledda99

    Das freut mich sehr, dass ich dich mit Neuland im schönen Deutschland erfreuen kann. Du begeisterst mich in deinen Reiseberichten immer mit neuen fernen Sehnsuchtszielen. Und meine To-Do-Liste wird täglich länger ;)!

    Maulwurf

    Schade, dass das mit dem Kauf der Wohnung auf Borkum wegen deines kniepigen Opas nicht geklappt hat :D. Sonst hätte ich glatt eine Buchungsanfrage für einen neuen Urlaub auf der schönen Insel bei dir gestartet. Dank deiner Reiseankündigung nach Ostfriesland habe ich mich übrigens jetzt endlich aufgerafft, hier mal weiter zu schreiben ;).

    Tuffi65

    Toll, dass ich bei dir Erinnerungen wach rufe :). Auch wir haben unsere Familienurlaube vorrangig an der deutschen See verbracht. Ein Lieblingsziel war dabei die Insel Föhr. Als unsere Tochter dann nicht mehr mit uns reisen wollte, fingen bei uns die Auslandsreisen an und uns erwischte natürlich das Kreuzfahrtvirus ;). Mein Göga fragte zwischendurch schon mehrmals: "Wann fahren wir endlich mal wieder nach Föhr?" "Dank" 8| Corona haben wir die deutsche See wieder für uns entdeckt, suchen uns dann vorrangig aber erstmal Ziele aus, wo wir früher noch nicht waren. Uns gefällt es insbesondere an der Nordsee so gut, dass wir nun versuchen, jedes Jahr Seeurlaube mit in die Reiseplanung einzubauen.

    Sofern Corona uns reisen lässt, werde ich also demnächst hier weiter von unserem nächsten Urlaub an der Nordsee berichten 8)!

    Das „demnächst“ hat dann doch ein bisschen gedauert. Aber da ich bis zu unserer nächsten Kreuzfahrt noch ein bisschen warten muss, geht es jetzt endlich - wie versprochen - weiter mit dem Nordseebericht! Vielleicht habt ihr ja Lust, uns ins schöne Ostfriesland zu begleiten?

    Da wir unsere für August 2020 geplante Island-Kreuzfahrt um ein paar Urlaubstage an der Nordsee verlängern wollten, hatten wir einen fünftägigen Hotelaufenthalt in Greetsiel gebucht. Die Cruise fiel leider aus bekannten Gründen aus. Also überlegten wir uns, wie wir das bereits gebuchte Hotel am besten in einen vierzehntägigen Urlaub verpacken. Das Hotel buchte uns auf ein anderes Appartement um, sodass wir den Aufenthalt um weitere drei Tage verlängern konnten. Vorweg buchten wir für eine Woche eine Ferienwohnung auf dem angeblich schönsten Sandhaufen der Welt :love: .

    Am 08.08. machten wir uns mit einer guten Wettervorhersage im Gepäck auf den Weg nach Emden. Die Fährüberfahrt hatten wir für 14.00 Uhr reserviert. Falls es die Zeit zuließ, wollten wir vorher auf jeden Fall noch ein bisschen die Hafenstadt erkunden. In Emden fuhren wir zunächst zum Hafen und besorgten die Unterlagen für die Fährüberfahrt. Unsere Koffer konnten wir direkt abgeben. Wir hatten einen Koffertransport bis zur Ferienwohnung bei der Ems AG gebucht. Da kam fast Kreuzfahrt-Feeling auf ;). Unsere Fahrräder stellten wir am Bahnhof ab und brachten unser Auto zum Parkplatz. Wir gönnten uns einen überdachten Parkplatz in der Hoffnung, dass unser Auto so ein bisschen sicherer - vor allem vor Möwenschissen geschützt - stand. Zum Glück hatten wir unsere Fahrräder dabei. Das Zentrum von Emden wäre zu Fuß vom Fährhafen aus zu weit gewesen. So konnten wir gleich unsere erste Fahrradtour starten. Wir radelten zunächst in die Dollartstraße, in der man zwei küssende Ottifanten als Statue bewundern kann. Emden ist nämlich die Geburtsstadt von Otto Waalkes.

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    Weiter ging es ins Stadtzentrum. Unsere Fahrräder stellten wir in der Nähe des Otto-Museums (Dat Otto Huus) ab, wo bereits eine lange Schlange von Personen auf den Einlass wartete. Schade, dieser Programmpunkt hatte sich dann schon mal erledigt. Wir gönnten uns bei dem warmen Wetter zunächst ein kühles Getränk und machten anschließend einen Stadtrundgang. Unser Spaziergang führte uns zum Rathausplatz, durch das alte Hafenzentrum, der Ratsdelft, durch das Hafentor bis zum alten Binnenhafen, entlang der Pelzerhäuser und durch die Fußgängerzone wieder zurück zum Otto-Museum.

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    Da es ganz schön warm war, beendeten wir unsere Sightseeingtour durch die schöne Stadt und radelten zurück Richtung Fährhafen. Wir legten einen kurzen Stopp an unserem Auto ein und holten dort unser restliches Handgepäck ab. Eigentlich hatten wir bis zu unserer gebuchten Abfahrt noch eine Stunde Zeit. Wir konnten jedoch mit unseren Tickets gleich die bereits im Hafen liegende zusätzlich eingesetzte Fähre nutzen, da diese wohl noch Kapazitäten frei hatte. Unsere Fahrräder wurden uns abgenommen und auf dem Autodeck abgestellt. Wir ergatterten auf dem oberen Außendeck schöne Sitzplätze an der frischen Luft und konnten die Überfahrt in der Sonne ohne Mundschutz genießen. Die Fähre war nicht überfüllt und nur im Innenbereich herrschte Maskenpflicht.

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    Nach drei Stunden erreichen wir den Hafen von Borkum. Die Inselbahn stand startbereit am Fähranleger um die neu angereisten Gäste zum Bahnhof von Borkum zu bringen. Wir wollten jedoch mit unseren Rädern ins Inselzentrum radeln. Unsere Koffer befanden sich hoffentlich in einem der von der Fähre abgeladenen Containern und wurden direkt bis zu unserer Ferienwohnung transportiert. Also befestigten wir unser Handgepäck auf den Gepäckträger und fuhren hinter einigen vor uns gestarteten Radfahrern her, die sich hoffentlich auskannten. Unterwegs überholte uns die Inselbahn. Wir waren aber froh, nicht mit Maske in der vollen Bahn sitzen zu müssen und fanden ohne Probleme die Vermietungsagentur, die sich direkt in unserem Appartement-Haus in der Fußgängerzone (Bismarckstraße) von Borkum befand.

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    Das Einchecken verlief schnell und ohne Probleme. Wir hatten eine Ferienwohnung im Haus Seeblick in der obersten Etage (auf dem Foto der Balkon mit dem blauen Sonnenschirm). Für unsere Fahrräder befanden sich draußen hinter dem Haus Fahrradständer. Da hätten wir uns schon lieber einen Fahrradraum im Haus gewünscht. Von außen wirkt das Gebäude nicht unbedingt ansprechend, aber die Lage direkt am Nordstrand in der 6. Etage (mit dem Aufzug zu erreichen) und einem Balkon mit Blick auf die Nordsee und die Seehundsbank war traumhaft :love:. Wir würden in dem Haus jederzeit wieder eine Wohnung buchen jedoch nicht dieselbe, da die Einrichtung und Ausstattung schon ein wenig in die Jahre gekommen ist und mal renoviert werden könnte.

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    Unsere Koffer wurden gegen Abend in den Gepäckraum im Erdgeschoss geliefert. Für den Rest des Tages stand also nur noch Koffer auspacken, einkaufen, essen gehen und ein erster kleiner Orientierungsspaziergang auf dem Programm. Den ersten schönen Sonnenuntergang durften wir auch schon genießen.

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    Der nächste Urlaub für März ist auch gebucht :saint: 2 Nächte Caroliniensiel, 7 Nächte Wangerooge und 6 Nächte Langeroog ... freu mich schon.

    Mal sehen ob sich ein RB lohnt.

    Ein Reisebericht lohnt sich garantiert ;) . Ich freue mich drauf, vor allem weil wir letztes Jahr auch eine Woche auf Langeoog verbracht haben und uns die Insel sehr gut gefallen hat.

    Weiterhin gute Besserung und viel Vorfreude auf die Nordsee!

    LG Silke