Beiträge von Muesi

    Eure Reiseroute hört sich super an, deshalb bin ich schon gespannt auf deinen Bericht Urlaubsgirl ! Aber so einen Start braucht kein Mensch ;(. Uns ist das vor zwei Jahren in Hamburg beim Abflug passiert! Unsere 13-Personen-Anreisegruppe war anschließend auf der Reise auch unzertrennlich und wir hatten viel Spaß zusammen :D!

    Oben angekommen haben wir erst einmal den Blick auf die Brücke genossen und sind dann eine kleine Runde durch den Jardim do Morro gelaufen. Ich wäre auch noch gern weiter hoch zum Mosteiro da Serra do Pilar, dem Kloster auf dem Hügel oberhalb der Brücke, gelaufen. Aber da hat mein lieber GöGa dann gestreikt. Man muss ja schließlich noch Programmpunkte für einen erneuten Besuch von Porto haben ;). Unser Plan war dann, über die obere Etage der Brücke zurück nach Porto zu laufen und von dort ein Taxi zurück zum Schiff zu nehmen. Also spazierten wir über die Brücke und genossen noch einmal die sagenhaften Aussichten.

    Als wir schon fast das Ende der Ponte de Dom Luis I erreichten und auf den Fluss Richtung Kloster schauten, überlegten wir, dass unser Schiff von den nächsten erkennbaren Brücken doch gar nicht so weit entfernt war. Also drehten wir um und liefen zurück nach Vila Nova de Gaia und unterhalb des Klosters über die Straße hinunter zum Flussufer, wo wir immer am Fluss entlang bis zu unserem Schiff spazierten. Ich hatte unsere Sightseeing-Tour mit Komoot aufgezeichnet. Die gesamte Runde hatte eine Länge von 5,6 km und der letzte Abschnitt auf der Vila Nova de Gaia Seite ab der Brücke bis zum Schiff eine Länge von 1,3 km. So weit lag das Schiff dann also doch nicht außerhalb ^^.


    Für den Rest des Nachmittages bis zum Abend stand nur noch Entspannen auf dem Sonnendeck auf dem Programm 8). Es war schön ruhig auf dem Schiff, da die Phoenix-Ausflügler erst gegen 18.30 Uhr zurückkamen. Eigentlich wäre ich an diesem Abend noch gerne der Empfehlung von Anke66 gefolgt und zur Igreja dos Clérios gefahren. Dort finden ab 18.00 Uhr zu unterschiedlichen Uhrzeiten 30 Minuten lange Spiritus Light Shows statt. Da unser Abendessen jedoch bereits um 19.30 Uhr startete, war es uns dann doch ein bisschen zu stressig. Jetzt ärgere ich mich jedoch ein bisschen :rolleyes:, dass wir uns die Veranstaltung entgehen lassen haben. Letztes Jahr durften wir in der Basilique Notre-Dame in Montréal eine Musik-, Licht- und Lasershow erleben und waren begeistert :love:. Aber dort lag die Amera so zentral in der Stadt, dass wir in 10 Minuten zu Fuß die Kathedrale erreichten. Na ja, jetzt ist es nicht mehr zu ändern. Dann müssen wir halt noch einmal Porto (mit Overnight) besuchen ;).

    Unser zweiter Porto-Tag endete somit mit einem leckeren Abendessen und anschließenden Getränken im Salon. Eigentlich sollte noch die Panoramafahrt vom Vortag nachgeholt werden. Aber sie musste leider wieder wegen Nebel abgesagt werden. Dieser Nebel wurde auf der Reise übrigens zu einer „Never Ending Story“!

    Von der Brücke hat man tolle Blicke auf die beiden Städte und den Douro. So erreichten wir schnell Vila Nova de Gaia, die trotz der Nähe zu Porto eine eigenständige Stadt und mit ca. 50 Kellereien das Zentrum für Portwein ist. Wir spazierten am Ufer entlang und schließlich durch Nebenstraßen bis zum berühmten „Half Rabbit House“.


    Unser Ziel für die Mittagspause war der Mercado Beira-Rio, ein Food-Court, in dem viele leckere Gerichte, Kleinigkeiten und Getränke angeboten werden. Wir legten hier erstmal eine längere Pause ein und ließen es uns schmecken.

    Von der Igreja de São Francisco spazierten wir hinunter zum Flussufer und befanden uns jetzt im wunderschönen Stadtteil Ribeira. Am Ufer und in den Nebenstraßen befinden sich viele Lokale und Restaurants. Wir liefen weiter am Fluss entlang und hatten hierbei schöne Blicke auf die Ponte de Dom Luis I und die auf der anderen Flussseite liegende Stadt Vila Nova de Gaia.

    Hierzu fällt mir gerade noch ein, was wir vor sieben Jahren an dieser Stelle erlebt haben. Auf unserer Reise mit der alten Mein Schiff 1 von Palma de Mallorca nach Hamburg war ich von Porto so beeindruckt und habe am Ribeira-Ufer so viel fotografiert, dass ich dabei meinen GöGa verloren habe =O. Ich habe halt fotografiert und er ist weitergelaufen. Als ich ihn nicht mehr sah, habe ich blöderweise den falschen Weg durch eine Nebenstraße genommen und so sind wir ca. eine halbe Stunde dauerhaft aneinander vorbeigelaufen 8|. Irgendwann bin ich einfach am Ufer sitzen geblieben und dann sind wir uns auch wieder begegnet. Ihr könnt euch bestimmt vorstellen, wie die Stimmung die nächste Stunde war X(: Mein GöGa war sauer, weil ich einfach mal wieder zum Fotografieren stehen geblieben bin und nicht Bescheid gesagt habe und ich war angefressen, weil er mal wieder sein Handy nicht dabei hatte. Diese Story kommt in der Regel jeden Urlaub wieder auf den Tisch ^^ und dieses Mal standen wir dann noch genau an der Stelle, wo es passiert ist. Die letzten sieben Jahre ist uns das nicht noch einmal passiert. Ich achte darauf, dass jeder sein Handy in der Tasche hat und gebe mir Mühe, rechtzeitig zu rufen, wenn ich ein zeitintensives Fotomotiv entdecke ;).

    Unser Ziel war dann die andere Seite des Douros. Wir überquerten den Fluss auf der unteren Ebene der Ponte de Dom Luis I. Die Brücke wurde 1886 von Théophile Sayrig, einem Geschäftspartner von Gustave Eiffel, entworfen und gebaut und war früher mit einer Spannweite von 172 Metern die längste Metallbogenbrücke der Welt.

    Von der Kathedrale aus sind wir dann durch den Stadtteil Barredo spaziert. Das Viertel zwischen der Sé und dem Flussufer ist ein Labyrinth aus steilen Gassen mit balkonverzierten Häusern. Hier gönnten wir uns draußen vor einer kleinen Bar eine kurze Getränkepause.

    Wir passierten die Börse (Palácio da Bolsa) und die Igreja de São Francisco. Allerdings besichtigten wir die Gebäude nicht von innen. Einige Mitreisende, die den Phoenix-Ausflug mitgemacht hatten, erzählten uns von der prächtigen Igreja de São Francisco und waren von der Besichtigung sehr begeistert. Das merke ich mir auf jeden Fall als Programmpunkt für einen erneuten Besuch von Porto.






    Porto am 31.08.2024

    „Guten Morgen Porto! Wie sieht denn wohl das Wetter aus?“ :/

    Wie ihr seht, konnten wir an diesem Morgen durch unser Kabinenfenster keinen Blick auf den Himmel werfen. Stattdessen wurde aus unserer Außenkabine eine Innenkabine mit Fenster :D. Gut, dass die Kabine im neben uns liegenden Schiff anscheinend nicht bewohnt war. Da ging bei mir gleich das Kopfkino an, was wir sonst vielleicht gesehen hätten =O.

    Die Flasche Sekt, die auf der Lüftung am Fenster stand, haben wir übrigens von Phoenix zusammen mit einem Ausflugsgutschein über 200,00 € erhalten, weil wir Ende Januar diesen Jahres aufgrund eines Streiks des Sicherheitspersonals an einigen deutschen Flughäfen die Amadea erst einen Tag später erreicht haben. Herzlichen Dank an Phoenix für diese schöne Überraschung :thumbup:. Der Sekt hat unserer Restaurant-Tischrunde sehr gut geschmeckt. Wir hatten ihn im Restaurant zum Kühlen abgegeben und er wurde uns dann am nächsten Morgen zum Frühstück gekühlt in Sektgläsern serviert. Der Ausflugsgutschein war bereits auf unserer Ausflugsrechnung gutgeschrieben. Die Phoenix-Ausflüge hatten wir vor Reisebeginn online im Reiseportal gebucht. Insgesamt wurden während der gesamten Reise sechs Ausflüge angeboten, d.h. in jedem Hafen eine Tour. Die Auswahl bestand somit nur zwischen Teilnahme oder Nichtteilnahme ^^. Die Einteilung der Gäste auf die zwei Ausflugsbusse erfolgte nach den Tischeinteilungen im Restaurant. Wir haben also immer mit unserer netten Restaurant-Tisch-Gruppe im selben Bus gesessen.

    Für den ersten Tag in Porto hätten wir eine 3 ½-stündige Tour durch Porto mit Besichtigung des Börsenpalastes und der Kirche São Francisco und den Besuch einer Portweinkellerei mit Weinprobe buchen können. Dieses war der einzige Ausflug, den wir nicht reserviert hatten. Er startete auch erst um 14.30 Uhr, damit alle Ausflügler noch das Mittagessen an Bord wahrnehmen konnten ;). Wir haben uns stattdessen vom Mittagessen abgemeldet und wollten zu Fuß in Eigenregie durch die Stadt.

    Nach dem Frühstück checkten wir erst einmal die Wetterlage auf dem Sonnendeck. Es war noch sehr nebelig. Deshalb beschlossen wir, nicht sofort von Bord zu gehen, sondern nahmen zunächst um 9.15 Uhr im Salon an der Präsentation der Ausflüge durch den Kreuzfahrtleiter Christian Wunderer teil. Den anschließenden Willkommenscocktail ließen wir uns bei der offiziellen Begrüßung des Kapitäns, der Hotelmanagerin, des Küchenchefs und des Kreuzfahrtleiters auch noch schmecken. Nach der Veranstaltung gegen 10.15 Uhr sah das Wetter dann schon besser aus.

    Da unser Liegeplatz ein bisschen außerhalb von Porto war, bestellte uns Anabela an der Rezeption ein Taxi, das uns in ca. 15 Minuten zur Kathedrale (Sé do Porto) fuhr, die auf einem Hügel (Pena Ventos) in der Altstadt liegt. In Portugal kann man übrigens noch sehr preiswert mit dem Taxi fahren.

    Auf unserer Mein-Schiff-Kreuzfahrt vor sieben Jahren hatten wir uns die Kathedrale nur von außen angesehen und von dort den Blick auf die Stadt genossen. Mit der Außenbesichtigung begannen wir auch an diesem Tag unsere Tour. Die Sé do Porto wirkt mit dem Palast des Bischofs und der Festungsanlage wie eine Burganlage. Dieses kann man gut auf dem Foto sehen, das ich vom Torre dos Clérigos von oben gemacht habe.

    Aber dieses Mal statteten wir der Bischofskirche des Bistums Porto, die zusammen mit der Altstadt Weltkulturerbe ist, einen Innenbesuch ab. Vor dem Eingang hatte sich bereits eine längere Schlange gebildet. Es ging jedoch zügig voran und nach Zahlung des Eintrittspreises von 3,00 € pro Person konnten wir unseren Rundgang starten. Leider darf ich euch keine Fotos von innen zeigen. Außerdem fand gerade eine Messe statt. Besonders gefallen hat uns der gotische Kreuzgang mit seinen schönen blau-weißen Azulejos (Fliesen).

    Porto - immer wieder super schön. Und im kommenden Frühjahr auch wieder auf unserer Kreuzfahrtroute enthalten. :)

    Da könnt ihr euch wirklich drauf freuen. Wir kommen dann hoffentlich nächstes Jahr im Herbst mit der Artania erneut nach Porto :love: und ich habe schon einen Plan für diesen Tag ;)!

    Auch von mir danke dafür. Macht wieder viel Freude zu folgen und erst die Fotos :love: :love:

    Vielen Dank! Es freut mich, dass du weiterhin dabei bist und dir meine Fotos gefallen.

    Also mich hat der Beginn deines Reiseberichts Muesi schon gleich 2x überrascht :

    Zum einen, weil ich finde, dass die KellerKabine wirklich nett und großzügig aussieht und auch das Fenster eine ordentliche Größe hat !

    Wir konnten uns über die Kellerkabine auch nicht beschweren. Lediglich das Bad war ein bisschen klein und die Dusche hatte leider nur einen Vorhang. Gegenüber den Boat-Bike-Touren und unserer Reise mit der Amadea gab es in der Kabine wenigstens ein Doppelbett ;). Durch das große Fenster war die Kabine immer schön hell. Einen Balkon bzw. französischen Balkon hätten wir auf dieser Reise nicht benötigt. Der Kleiderschrank war zwar ein bisschen klein, jedoch passten unsere Koffer gut unter das Bett und konnten somit für die Kleidung weiter mit genutzt werden.

    Das mit den Chips ist doch eine gute Idee. :thumbup:

    Das fanden wir auch. Es hat immer super geklappt. Die Hotelmanagerin Anabela kam zu Beginn des Mittag-/Abendessens an den Tisch und hat sich die Farben der Chips notiert und dann landeten auch immer die richtigen Hauptgerichte am Tisch.

    Da erkenne ich doch sehr viel von unserem wunderbarem Tag in Porto wieder.

    Vielen Dank nochmal für die tollen Tipps in deinen Reiseberichten:thumbup:. Da konnte ich bei dieser und auch bei unserer nächsten Reise im Frühjahr wieder von profitieren. Die Planung für Mittelamerika war dadurch ganz einfach und ist schon erledigt :love: .

    Wir haben ja letztes Jahr die Viva Two besichtigt und da waren im Unterdeck nur so schmale Fenster aus denen man nur im Stehen raus sehen konnte und auch nur wenn man etwas größer war. Die Kabine jetzt bei euch gefällt mir schon richtig gut.

    Mit den Viva-Reisen liebäugele ich auch schon länger und es überrascht mich jetzt doch, dass unsere Kabine dann im Vergleich wohl gar nicht so schlecht war. Für uns ist die Kabine immer nur Nebensache, außer bei einer Trans-Reise mit vielen Seetagen auf einem größerem Schiff. Dann muss es schon nach Möglichkeit eine Balkonkabine sein.

    Das sind ja tolle Fotos von Porto :love: im nächsten Jahr sind wir auch einen Tag auf unserer Kreuzfahrt Westeuropa dort.

    Auf den Tag in Porto könnt ihr euch wirklich freuen. Vor allem muss man keinen Ausflug buchen und kann sich den ganzen Tag durch die wunderschöne Stadt treiben lassen :love:!

    Wow! Dein erster Reisebericht ist dir wirklich gelungen sabische73 :thumbup:! Vielen Dank für deinen tollen Bericht und die wunderschönen Fotos! Übrigens gehört Traumschiff schauen im Frotteeschlafanzug auch zu meinen Kindheitserinnerungen :D . Wir durften schon zweimal diese tolle Transatlantik-Kreuzfahrt erleben und auch uns haben die vielen Seetage sehr gefallen. Die Jakobsweg-Tour mit TUI fanden wir vor 7 Jahren ebenfalls super, nur war bei uns leider die Kathedrale eingerüstet. Selbst beim Mittagssnack waren wir im selben Lokal ^^. Dein Bericht hat auf jeden Fall wunderschöne Erinnerungen geweckt :love:! Wird Zeit, endlich mal wieder eine Transatlantik-Cruise zu buchen ;)!

    LG Silke

    Der Bus startete pünktlich und brachte uns in ca. 15 Minuten zum Liegeplatz der MS Fernao de Magalhaes (MS Magellan) in Vila Nova de Gaia, die Stadt die gegenüber von Porto auf der andere Douro-Seite liegt.

    Der Check-in erfolgte bei der Hotelmanagerin Anabela Baptista an der Rezeption. Wir bekamen zwei Türschlüssel und einen Safeschlüssel ausgehändigt und wurden zu unserer Kabine Nr. 111 gebracht, wo schon unsere Koffer auf uns warteten.

    Die MS Magellan gehört zur französischen Reederei CroisiEurope. Es gibt 4 Passagierdecks mit 71 Kabinen für bis zu 138 Passagiere, einen Salon mit Bar, ein Restaurant, einen Lift und ein Sonnendeck mit Liegen und einem kleinen Pool. Die Außenkabinen haben eine Größe von 12-13 m². Es gibt lediglich zwei Balkonkabinen. Wir hatten aber mal wieder eine Kellerkabine ;), also eine Zweibettkabine auf dem Dourodeck (unterstes Deck). Jetzt zeige ich euch mal ein paar Fotos von unserer Kabine und vom Schiff, das wir nach dem Auspacken unserer Koffer gleich mal erkundet haben.



    Es ist nicht gerade ein Luxusschiff, was man insbesondere an der Kabine und an dem Pool =O erkennen kann. Aber wir haben uns in unserer Kabine nur zum schlafen und duschen aufgehalten. In den öffentlichen Bereichen haben wir uns wirklich wohl gefühlt. Beim Foto vom Pool habt ihr bestimmt gelacht :D. So ist es uns auf jeden Fall bei der Besichtigung des Sonnendecks ergangen. Getestet haben wir das große Planschbecken nicht, da die Lufttemperaturen an Flusstagen einfach zu kühl waren.

    Um 18.00 Uhr erfolgen die Tischreservierungen für die Plätze im Restaurant und um 19.30 Uhr lernten wir dann auch gleich unsere 6 Tischnachbarn kennen, mit denen wir die gesamte Reise an einem großen runden Tisch am Fenster zusammen saßen. Wir hatten richtig Glück und eine tolle Tischrunde erwischt, mit der wir auf der gesamten Kreuzfahrt viel Spaß hatten. Das erste Abendessen hat uns übrigens sehr gut geschmeckt.

    Jeden Tag durften wir auf einem Zettel unser Mittag- und Abendessen auswählen. Es gab immer ein Fleisch-, ein Fisch- und ein vegetarisches Hauptgericht. Die Vor- und Nachspeise war für alle gleich. Zum Essen mussten wir dann einen zu unserer Auswahl farblich passenden Chip an unseren Platz legen (rot = Fleisch, blau = Fisch, grün = vegetarisch). So wusste das Servicepersonal gleich, an welchem Platz, welches Hauptgericht kam.

    Auf dieser Flusskreuzfahrt waren die Getränke nicht inclusive (auch nicht zum Essen) und es konnten auch keine Getränkepakete gebucht werden. Die Getränkepreise wurden auf Gutscheinkarten abgestrichen, die man an der Bar im Wert von 30 € oder 50 € kaufen musste. Am Ende der Reise erfolgte dann die Erstattung der Restguthaben. Man musste also am letzten Tag nicht unbedingt das ganze Guthaben noch vertrinken ^^. Die Preise könnt ihr euch auf der Internetseite zu dieser Reise ansehen. Dort sind die Getränkekarten hinterlegt.

    Eigentlich sollte nach dem Abendessen noch eine Panoramafahrt auf dem Douro mit Blick auf das beleuchtete Porto und ein Wechsel des Liegeplatzes stattfinden. Leider hat unser Kapitän Joaquim Graca diese Fahrt wegen Nebel abgesagt ;( und wir blieben an unserem Liegeplatz Cais de Quebrantoes in Vila Nova de Gaia.

    Wir ließen den Abend im Salon bei einem letzten Getränk ausklingen und fielen anschließend müde in unsere Betten. Die Nacht zuvor war schließlich sehr kurz.

    Schließlich landeten wir vor der riesigen abgesperrten Baustelle vor dem Bahnhof. Auch die schöne Igreja de Santo António dos Congregados konnten wir durch die Baustelle nur aus der Ferne ansehen. Aber dem Bahnhof São Bento statteten wir dann doch noch einen erneuten Besuch ab. In der Vorhalle des Bahnhofes befinden sich an den Wänden zahlreiche Azulejos (Bilder aus Keramikfliesen). Da es sich hier nicht um ein Museum sondern einen frei zugänglichen Bahnhof handelt, gehe ich davon aus, dass ich euch ein paar Fotos von der wunderschönen Halle zeigen darf.

    Leider ging unsere Freizeit bis zur Einschiffung langsam dem Ende entgegen und wir spazierten zu unserem Treffpunkt zurück. Hierbei mussten wir dann noch ein paar Höhenmeter zurücklegen.



    Anschließend statteten wir der Confeitaria do Bolhao - gegenüber dem Haupteingang der Markthalle - einen Besuch ab. In der traditionellen Bäckerei gab es viele süße Köstlichkeiten und wir ließen uns zwei Pasteis de Nata einpacken und verspeisten diese auf einer Bank in der Sonne.


    Gut gesättigt spazierten wir weiter zur Igreja da Trindade (Dreifaltigkeitskirche) und dem Rathaus an der Avenida dos Aliados.




    Eigentlich wollten wir uns als nächstes das schönste McDonald‘s Restaurant der Welt ansehen. Aber leider versperrte eine riesige Baustelle den Blick auf das Gebäude und auch auf den Bahnhof. Also gingen wir weiter zum Hard Rock Café. Während einer kurzen Getränkepause in der Sonne, kaufte ich mir natürlich noch das heiß begehrte T-Shirt ;). Unser nächstes Ziel war dann der Torre dos Clérigos. Der 75 Meter hohe Glockenturm der Igreja dos Clérigos gehört zu den höchsten Gebäuden von Portugal und ist ein Wahrzeichen der Stadt. Ich war schon vor 7 Jahren auf der Aussichtsplattform des Turmes. Aber bei dem sonnigen Wetter wollte ich erneut den tollen Ausblick über Porto und den Douro genießen. Also kaufte ich mir für 8,00 € ein Ticket und durfte 20 Minuten später die 240 Stufen der Innentreppe bis zur Plattform hinaufsteigen. Man durchläuft automatisch ein paar Museumsräume, die ich jedoch nicht intensiver betrachtete. Der steile und enge Aufstieg hat sich auf jeden Fall gelohnt.

    Unsere wunderschöne Portugal-Reise ist zwar schon wieder Geschichte ;(, aber ich hatte euch ja noch einen ausführlichen Bericht versprochen. Deshalb beginne ich jetzt endlich mal mit unserem Anreisetag:

    Porto am 30.08.2024:

    Von unserer Vorübernachtung im Maritim Hotel am Flughafen in Düsseldorf hatte ich euch ja schon ein bisschen ausführlicher erzählt und auch Fotos gezeigt. Geschlafen haben wir nicht so gut, aber das lag nicht am Hotel oder Zimmer, sondern war einfach der kurzen Nacht geschuldet. Eigentlich hat sich bei der frühen Flugzeit um 6.20 Uhr ein Zimmer gar nicht gelohnt. Leider liegt für uns kein Flughafen mal eben so um die Ecke (außer vielleicht Paderborn mit mindestens einer Stunde Anfahrtszeit). Deshalb müssen wir bei Flugreisen in der Regel immer An- und Abreisetage mit Hotelübernachtungen einplanen. Das Park, Sleep & Fly-Paket vom Maritim Hotel können wir auf jeden Fall empfehlen. Unser Auto stand während des Urlaubs in der Parkgarage des Hotels und der Weg zum Flughafen ist kurz und überdacht. Der Nieselregen am frühen Morgen störte uns somit nicht und wir erreichten überpünktlich den Check-in. Bei Eurowings läuft in Düsseldorf alles über Automaten =O. Gut, dass wir die Boarding Pässe schon auf den Handys hatten. So blieb uns der Check-in-Automat erspart. Das Ausdrucken der Gepäcklabel und die Gepäckaufgabe an den Automaten war dann doch ganz unkompliziert und schnell. Und auch die Sicherheitskontrolle verlief relativ zügig, sodass wir überpünktlich am Terminal saßen. Zu dieser frühen Stunde reichte uns zum Frühstück ein trockenes Croissant und ein Kaffee. Unser Flug startete pünktlich und wir erreichten zur vorgegebenen Zeit unser Ziel, d.h. wir durften lediglich pünktlich von oben einen Blick auf Porto werfen bzw. auf das, was von oben von der Stadt zu erkennen war. Es war nämlich sehr nebelig. Somit wurde unsere Landung erst einmal verschoben. Nach einigen Flugrunden versuchte unser Kapitän ein Nebelloch für die Landung zu nutzen, was jedoch nicht gelang. Also startete er erneut durch und wir wurden in unsere Sitze gepresst und statt nach unten wieder in die Höhe gebracht <X. Spätestens ab diesem Zeitpunkt war eine Totenstille im Flieger. Die Dame hinter mir erhielt aufgrund ihrer Flugangst schon persönliche Betreuung durch einen Flugbegleiter. Ich hatte blöderweise zwei Tage zuvor noch „Stirb langsam 2“ geschaut || und ich dachte nur: „Wie lange reicht wohl noch unser Treibstoff?“ Wir kreisten also erstmal noch ein bisschen weiter über Porto. Irgendwann startete der Kapitän einen erneuten Landeanflug und wir suchten beim Blick durch das Fenster verzweifelt das Nebelloch. Aber vielleicht sah der Kapitän ja mehr als wir? Auf jeden Fall gelang dieses Mal die Landung und wir kamen glücklich mit einer Stunde Verspätung in Porto an :). Die Anspannung bei den Fluggästen war so hoch, dass der Kapitän nach der erfolgreichen Landung einen kräftigen Applaus bekam.

    Wir erhielten schnell unsere Koffer und wurden von einem Phoenix-Mitarbeiter herzlich begrüßt. Offiziell war die Einschiffung erst für 17.00 Uhr vorgesehen. Daher fuhren wir mit dem Bus zunächst ins Stadtzentrum und stiegen gegen 10.30 Uhr in der Nähe des Nationaltheaters und der Kirche Santo Ildefonso aus. Hier empfing uns unser Kreuzfahrtleiter Christian Wunderer. Wir erhielten einen Stadtplan und Tipps für erste Unternehmungen in der Stadt, für die wir nun bis 15.30 Uhr Zeit hatten. Unsere Koffer wurden zwischenzeitlich zum Schiff gefahren.

    Unser ersten Stadtrundgang in Porto konnte also starten 8). Bereits vor 7 Jahren durften wir die schöne Stadt auf einer Kreuzfahrt mit der alten Mein Schiff 1 kennenlernen. Dieses Mal wollten wir vorrangig uns unbekannte Ecken von Porto erkunden. Also liefen wir vom Nationaltheater über einen kleinen Markt zur Kirche Santo Ildefonso, weiter durch die Fußgängerzone Rua Santa Catarina mit der Capela das Almas de Santa Catarina, vielen Geschäften und dem berühmten Majestic Café, wo Joanne K. Rowling die ersten Kapitel des ersten Harry-Potter-Buches geschrieben haben soll.

    Da ein ziemlicher Andrang am Caféeingang war, schlenderten wir gleich weiter durch die Fußgängerzone und erreichten unser erstes Ziel, den Mercado do Bolhao. In der zweistöckigen Markthalle gibt es zahlreiche Stände mit Obst, Gemüse, Käse, Brot und Kuchen, Fleisch und frischem Fisch und allem, was das kulinarische Herz begehrt :love:. Hier ließen wir uns durch die Gänge treiben und holten mit ein paar Snacks erst einmal das verpasste Frühstück nach.