Beiträge von Muesi

    Wir verweilten noch ein bisschen auf dem Sonnendeck 8) und dann riefen auch schon die Dusche und das Abendessen. Passend zu unserem Ausflug wurde uns eine spanische Paella serviert.







    Nach dem Abendessen fand im Salon von der Tanzgruppe SoleArte aus Salamanca eine tolle Flamenco-Show statt :thumbup:. Bei traditionellem spanischen Tanz und leckerem Sangria hatten wir noch einen wunderschönen Abend und mit einem Foto von der beleuchteten Brücke sage ich dann mal „Gute Nacht!“






    Anschließend verweilten wir noch ein bisschen in dem Café. Zum Abschluss schauten wir uns auf dem Universitätsgelände noch den Innenhof der Escuelas de Menores an. Dort befindet sich der Cielo de Salamanca (Himmel von Salamanca), eine unter die Decke gemalte astrologische Karte. Danach ging es dann zum Bus zurück, der pünktlich um 17.00 Uhr (spanische Zeit) startete.






    Wir hatten diesen Ausflug erst ein paar Tage vor unserer Anreise gebucht, da wir zunächst nicht sicher waren, ob wir uns einen Ganztagesausflug mit relativ langen An- und Abfahrtszeiten und einem Mittagessen antun wollten. Aber jetzt sind wir sicher, dass wir alles richtig gemacht haben. Salamanca ist eine tolle Stadt, die man auf dieser Reise nicht verpassen sollte :love:. Außerdem hätte der Liegeplatz Barca d’Alva keine Alternative für einen schönen Ausflug in Eigenregie geboten. Selbst Komoot hat mir keine attraktive Wanderung für dieses Gebiet vorgeschlagen :rolleyes:. Wir hatten Glück mit dem Wetter. Es war sonnig und nicht zu warm, also ideal für eine Stadtbesichtigung. Im Sommer kann es in Salamanca ganz schön heiß werden. Selbst das Mittagessen, das wir auf Ganztagesausflügen immer als überflüssig und zeitraubend empfinden, war richtig lecker und dauerte nur eine gute Stunde. Nach dem Mittagessen hatten wir noch ausreichend Freizeit zur Verfügung und mussten nicht hetzen.

    Nach einer etwa 2-stündigen Rückfahrt erreichten wir gegen 18.00 Uhr (portugiesische Zeit) unser Schiff im Barca d’Alva.


    Die Markthalle hatte leider am Nachmittag geschlossen. Ich wollte mir dann bei dem schönen Wetter unbedingt die Stadt einmal von oben ansehen. Also parkte ich meinen lieben GöGa in einem Café ;) in der Nähe des Muschelhauses. Gegenüber der Casa de las Conchas befindet sich als Teil des Baukomplexes der Universität die Iglesia del Espiritu Santo (Clerecia Kirche). Für 3,75 € durfte ich die 198 Stufen hinauf steigen und einen tollen Blick auf die Stadt genießen :love:.









    Besuche der romanischen alten Kathedrale aus dem 12. Jahrhundert und der neuen Kathedrale aus dem 16. Jahrhundert standen natürlich auch auf dem Programm. Beide Kathedralen bilden einen gemeinsamen Gebäudekomplex. Fotos von innen darf ich euch leider nicht zeigen.







    Die zweistündige Stadtführung war sehr interessant und verging viel zu schnell. Die örtliche Reiseleiterin begleitete uns dann noch zum Restaurant Casa de la Pizarra, das in der Nähe der Kathedralen lag. Dort wurde uns ein sehr leckeres Mittagessen serviert.




    Salamanca zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist bekannt durch die Universität mit ihrem berühmten Maskottchen, einem Frosch. Eine alte Legende besagt, dass der Student, der auf der Fassade der Universität den Frosch entdeckt, der auf einem Totenschädel sitzt, alle seine Prüfungen bestehen wird. Die Universität wurde im Jahr 1218 gegründet und ist die älteste bis heute bestehende Universität Spaniens. Obwohl wir keine Studenten sind, haben wir natürlich die beeindruckende Fassade intensiver betrachtet und den Frosch gesucht. Vielleicht seht ihr ihn ja auch 8o. Wir durften uns dann innen einige alte Hörsäle, die beeindruckende Bibliothek und die Kapelle San Jerónimo ansehen.








    Barca d'Alva am 04.09.2024

    Eigentlich wären wir ja am Vortag bis nach Vega de Terrón gefahren. Das spanische Städtchen, das an der Grenze zu Portugal liegt, ist der ideale Ausgangspunkt, das in ca. 1 ½ Stunden Entfernung liegende Salamanca zu besuchen. Das Schiff wäre dann an diesem Morgen erst nach der Abfahrt der Ausflügler nach Barca d’Alva gefahren. Da wir aber bereits in Barca d’Alva die Nacht verbracht hatten, startete natürlich auch ab hier unser Ausflug. Schon um 7.30 Uhr stand unser Bus parat. Deshalb hieß es früh aufstehen und es gab für uns nur ein schnelles Frühstück. Unser Kreuzfahrtleiter Christian Wunderer begleitete den Bustransfer, der von Barca d’Alva aus dann ca. 2 ½ Stunden dauerte (mit Toilettenpause an einer Tankstelle kurz vor der Ankunft in Salamanca). Da wir in Spanien die Uhr wieder eine Stunde vorstellen mussten, wurden wir gegen 11.00 Uhr von der örtlichen Reiseleiterin begrüßt, die uns dann zwei Stunden lang durch die beeindruckende Stadt führte. Im mittelalterlichen Stadtkern von Salamaca befinden sich großartige Bauwerke aus der Zeit des 12. bis 18. Jahrhunderts. Zunächst liefen wir bis zum Plaza Mayor, von dem es heißt, er sei der schönste Platz Spaniens und auf dem früher u.a. Stierkämpfe abgehalten wurden. Der Platz ist umgeben von einheitlichen dreistöckigen Häusern mit Arkaden und an der Nordseite befindet sich das Rathaus.

    Du hast es gut, wir müssen über Silvester nach Holland. 8o

    Ok, ich habe es doch nicht so gut. Vor der nächsten Kreuzfahrt muss ich Anfang Februar noch zwei Nächte Urlaub in Oberhausen (Musical :love:) machen :D.

    So viele schöne Fotos:thumbup:due Schleusen sehen ja zum Teil gigantisch aus. Eine herrliche Landschaft ist da an euch vorbei gezogen, da muss man fotografieren :)

    Vielen Dank Bettina Eulenrufrot ! Die Landschaften am Douro sind wirklich traumhaft. Wir haben es richtig genossen :love:.

    Von hier aus hatten wir bis zu unseren Endziel noch eine Strecke von 30 km zurückzulegen. Da unser Liegeplatz in Vega de Terrón nicht frei war, sollten wir auf portugiesischer Seite in Barca d’Alva anlegen. Wie ihr an den Fotos seht, hatte sich das Wetter gebessert und wir konnten die letzten Kilometer auf dem Douro bei strahlendem Sonnenschein genießen 8).






    Während des Abendessens um 19.00 Uhr erreichten wir Barca d’Alva, den Liegeplatz für die nächsten zwei Nächte. Den Abend ließen wir dann bei ein paar Getränken auf dem Außendeck und im Salon ausklingen.




    Um 12.30 Uhr musste ich mich dann von den tollen Blicken verabschieden, denn Anabela rief uns ins Restaurant zum Mittagessen. Das Handy musste sowieso mal ans Ladekabel ;). Daher gibt es wieder keine Fotos vom Essen, dafür aber von der nächsten Schleuse, die wir gegen 14.00 Uhr erreichten. Der Valeira Staudamm wurde zwischen 1971 und 1977 gebaut. Die Schleuse hat einen Höhenunterschied von 32 m und ist nach dem Carrapatelo Staudamm der zweithöchste auf dem Douro.







    Die Landschaften wechselten zwischen felsigen Steilhängen und Weinbaugebieten und wir passierten mehrmals Brücken, bei denen wir uns hinsetzen mussten und das Sonnendeck abgesenkt wurde.