Madeira am 01.11.2025
Unser zweiter Tag in Funchal ähnelt sehr dem von Verena beschriebenen Vormittag. Trotzdem will auch ich euch noch ein bisschen erzählen und ein paar Fotos zeigen. Da die letzte Einschiffung bereits um 12.30 Uhr war, hieß es früh aufstehen. Wenn man eh früh aufstehen muss, kann man (natürlich nur Frau
) auch mal schauen, ob es sich lohnt, den Sonnenaufgang zu fotografieren. Es war um kurz nach 7.00 Uhr noch sehr ruhig auf den Außendecks. Nur einer hatte dieselbe Idee wie ich. Unser Bordpianist Sbiggi war schon eifrig dabei, zu filmen. Als er mich entdeckte, bekam ich gleich einen neuen Job und musste ihn einmal mit seinem Handy und einmal mit seiner Kamera filmen. Ich bekam natürlich genaue Drehanweisungen und ein Film (Geburtstagsglückwünsche an einen Freund) wurde in Deutsch und einer in Polnisch (sorry, den Text habe ich nicht verstanden
) abgedreht. Wir hatten sehr viel Spaß und ich vergaß fast selbst zu fotografieren
! Aber ein paar Fotos kann ich euch dann doch noch zeigen.
Nach meiner ersten Runde über die Außendecks holte ich meinen GöGa zum Frühstück ab und wir ließen es uns im Restaurant Artania schmecken. Bereits um 8.45 Uhr verließen wir das Schiff für einen Rundgang durch die Hauptstadt der Insel mit ihren gut 110.000 Einwohnern. Funchal bedeutet übrigens übersetzt „viel Fenchel“, da die portugiesischen Entdecker hier ein großes Fenchelvorkommen vorfanden. Ich hatte mir natürlich wieder eine Runde mit Komoot ausgearbeitet, die uns zunächst an der Strandpromenade entlang bis zur Seilbahn führte. Wir hätten doch nicht so früh starten sollen, denn es wurde immer dunkler am Himmel und fing heftig an zu regnen. Gut, dass ich einen Schirm dabei hatte. Auf dem nassen Boden spiegelte sich dann der Madeira-Schriftzug richtig gut.