Beiträge von Muesi

    Mittwoch, 14.09.2016: Korfu Stadt/Korfu, Ankunft 8.00 Uhr, Abfahrt 19.00 Uhr

    Da wir für Korfu einen Nachmittagsausflug gebucht hatten, konnten wir den Vormittag ganz entspannt angehen. Für mich bedeutete das, Zeit zum Joggen. Der Kampf gegen die Fettpölsterchen wurde an diesem Morgen aber stetig unterbrochen. Es boten sich einfach zu viele schöne Fotomotive. Gut, dass ich mir vor Verlassen der Kabine noch schnell meinen Fotoapparat geschnappt hatte! So konnte ich immer mal wieder eine Zwangspause einlegen, um das Einlaufen in den Hafen, den schönen Sonnenaufgang und das Anlegen der Costa Mediterranea, die uns nach Korfu gefolgt war, auf Bildern festzuhalten. Ich habe es aber trotzdem noch geschafft, einige Runden auf Deck 12 zu drehen. Das fiel mir bei der traumhaften Kulisse auch leichter als an so manchem Seetag.

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    Nachdem wir dann den Vormittag auf dem Pooldeck in der Sonne gefaulenzt haben, ging es um 13.15 Uhr auf die Tour "Die Küste von Paleokastritsa und Bootsfahrt". Zunächst wurden wir ca. eine halbe Stunde über die landschaftlich sehr grüne Insel kutschiert und hielten schließlich in dem kleinen Küstenort Paleokastritsa. Dort enterten wir unsere Ausflugsboote und schipperten ca. 45 Minuten entlang der Paleokastritsa-Höhlen. Das Wasser in den Höhlen war blau-grün, sehr klar und voller Fische. An diesem Tag hatten wir ja auch im Gegensatz zur Blauen Grotte auf Malta einen strahlend blauen Himmel. Dieses Mal hatte sich die Höhlen-Bootstour richtig gelohnt.

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    Weiter ging es mit dem Bus hinauf zum orthodoxen Kloster. Dort hatten wir eine kleine Führung durch die Kirche und den Klostergarten und noch ein bisschen Zeit, uns selbst umzuschauen. Das Kloster liegt auf einem Felsen oberhalb von Paleokastritsa und von der Terrasse des daneben liegenden Restaurants boten sich sehr schöne Blicke hinunter aufs Meer und die Küste. Das Kloster selbst war aber durch die vielen Ausflügler extrem überlaufen. Es war ein reines Geschiebe. In der kleinen Kirche war es so voll, dass die Gläubigen, die hierhin zum Beten kamen, extrem gestört wurden.

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    Auf der Rückfahrt nach Korfu-Stadt wurde noch ein 15 Minuten-Fotostopp am Aussichtspunkt Bella Vista eingelegt, an dem man noch einmal einen schönen Blick auf die Küstenlandschaft hatte.

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    Nach einer halbstündigen Busfahrt erreichten wir wieder Korfu-Stadt, wo wir noch 45 Minuten zur freien Verfügung hatten. Wir schlenderten ein wenig durch die Fußgängerzonen der jetzt nicht mehr so überfüllten Stadt. Vormittags soll dort nämlich ein ziemliches Geschiebe gewesen sein. Aber das war ja auch kein Wunder. Wenn 4 Kreuzfahrtschiffe, von denen wir das kleinste waren, in einem Hafen liegen, kann es schon mal voll werden. Wir haben es am Kloster auch zu spüren bekommen. Zeit für ausgiebiges Sightseeing war leider nicht mehr. Als wir zum Bus zurück kamen, eröffnete uns die Reiseleiterin von TUI, dass sie einen Anruf vom Schiff erhalten hätte, dass der Kapitän eine halbe Stunde früher ablegen will und wir die einzige Gruppe wären, die noch fehlt. Also hieß es schnell zurück zum Schiff. Am Terminal wurden wir von Leuten der TUI-Crew empfangen, die aufpassten, dass bloß keiner auf dem Weg zum Schiff einen Zwischenhalt in einem der Shops einlegte und alle auf direktem Weg zurück zum Schiff gehen. Ich wollte ja schon immer einmal als letzte an Bord gehen. An diesem Tag war mir das auch fast gelungen.

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    Wir waren grad am Pooldeck angekommen, da startete auch schon das Auslaufen und wir verließen kurz vor der Queen Victoria den Hafen von Korfu-Stadt. War das eine Winkerei und Tuterei auf beiden Schiffen und dazu noch der Auslaufsong vom Grafen, einfach Gänsehaut-Feeling pur und ein gelungener Abschluss eines tollen Tages auf der schönen Insel Korfu! :love:

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    @andreaO
    Wir sind ja anscheinend wirklich immer aneinander vorbei gelaufen! :wacko:

    @marielaurin
    Das freut mich, dass ich dir etwas von Marsaxlokk zeigen konnte. Der kleine Hafenort ist auch wirklich wunderschön. Die Aktion mit eurem Ausflug ist ja echt der Hammer! ;( Wir waren vor drei Jahren in Mdina. Dort hat es uns auch sehr gut gefallen. Aber der Ausflugsveranstalter kann doch nicht einfach beliebig die Orte austauschen. Ich hätte mich da auch geärgert. Vielleicht legt ihr ja auf irgendeiner neuen Kreuzfahrt mal wieder in Valletta an. Dann kann ich euch den HoHo auf jeden Fall empfehlen!

    LG Silke

    andreaO
    @Regina
    @Hundefreundin

    Herzlichen Dank für eure Komplimente. Das freut mich, dass euch die Foto-Collagen gefallen. Dann werde ich jetzt kräftig weiterbasteln! :)

    Dienstag, 13.09.2016: Katakolon/Griechenland, Ankunft 8.00 Uhr, Abfahrt 18.00 Uhr

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    Bei Katakolon war uns schon im Vorfeld klar, dass wir für diesen Tag einen Ausflug buchen. Freunde von uns, die die Route im Mai gefahren sind, haben uns nämlich empfohlen, nicht nur durch den Ort zu spazieren, da dieser nicht wirklich spannend zum Sightseeing wäre. Außerdem wäre meine bessere Hälfte auch nicht begeistert gewesen, Shoppen zu gehen. :/ Also entschieden wir uns für den Ganztagesausflug von TUI "Sport damals und Baden heute". Das hörte sich doch ganz interessant an. Wir packten unsere Badesachen ein und pünktlich um 9.15 Uhr ging es los. Zuerst fuhren wir ins 37 km entfernte Olympia (Fahrtzeit ca. 30 Minuten), um uns das erste Olympiastadion der Welt anzusehen. Unsere Reiseleiterin führte uns ca. eine Stunde über das große beeindruckende Gelände mit vielen alten Steinen und erzählte uns eine Menge Interessantes zu den Überresten des Stadions, des Zeus-Tempels und der vielen anderen antiken Gebäude. Anschließend hatten wir noch 45 Minuten zur freien Verfügung und konnten in Ruhe durch die Parkanlage schlendern und natürlich auch einmal einen Kurzsprint auf der antiken Startlinie starten. Gut, dass ich Turnschuhe an hatte.

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    Es liefen viele Reisegruppen, hauptsächlich von Kreuzfahrtschiffen, über das Gelände. Trotzdem hatte man nie das Gefühl, dass es total voll war, da sich auf dem Gelände alles gut verlief. Unsere Rucksäcke mit den Schwimmsachen konnten wir übrigens im Bus lassen und mussten sie in der Hitze nicht mitschleppen. Das war schon sehr praktisch. Nachdem wir uns geschichtlich ausreichend weitergebildet hatten, war für den Rest des Tages nur noch Relaxen angesagt. Nach einer Stunde Busfahrt erreichten wir einen Sandstrand, an dem schon Sonnenliegen und Schirme für uns reserviert waren. Wir hatten das Gefühl, dass hier hauptsächlich Kreuzfahrt-Touristen hingekarrt wurden, da um uns herum TUI- und MSC-Gäste lagen. Die Liegen standen ziemlich dicht nebeneinander und das angekündigte Willkommensgetränk haben wir nicht erhalten. Außerdem waren die Restaurants oberhalb des Strandes mit den Bestellungen von Getränken und Essen völlig überfordert. Wir haben bestimmt 45 Minuten auf unsere Getränke und einen Snack gewartet. Der Nachmittag am Strand war okay, aber nicht unbedingt das Highlight an diesem Tag. Für einen kompletten Badeurlaub wäre dieser Ort nicht grad unser Favorit. Es war auf jeden Fall herrlich, im Meer zu schwimmen.

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    Nach ca. 3 1/2 Stunden wurden wir zum Schiff zurück gebracht. Der Transfer dauerte ca. 45 Minuten. Wir tenderten dann auch gleich zu unserem Schiff zurück. Über den Hafenort Katakolon kann ich daher leider nichts berichten. Übrigens lag die Mein Schiff 2 an diesem Tag bis ca. 11.30 Uhr an der Pier und anschließend auf Reede. Wir blieben noch ein wenig auf dem Pooldeck, beobachteten das Auslaufen der MSC Orchestra und gönnten uns zum Auslaufen einen Hugo bzw. einen Sekt. Den Abend ließen wir dann mit einem leckeren Abendessen im Atlantik, der wirklich gelungenen Show "Comedian Harmonists" und dem grandiosen Solokonzert "Liebe auf Umwegen" *herz* in der Blauen Welt Bar - Apero ausklingen.

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    Hallo @silvanna
    Das finde ich toll, dass du mitreist. Dann fahren wir doch jetzt mal weiter:
    :huhu:

    Samstag, 10.09.2016: Catania/Sizilien, Ankunft 8.00 Uhr, Abfahrt 19.00 Uhr

    Was für ein Glück! Auf dem Weg nach Catania bekamen wir die gestohlene Stunde zurück. Also konnten wir eine Stunde länger schlafen. :sleeping: Das passte gut, denn wir wollten zeitig von Bord. Im Hafen wurden wir schon vom gewaltigen Ätna empfangen, der bei dem sonnigen Wetter zwischen einem leichten Wolkenschleier gut zu erkennen war.

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    Dieser Hafen stand schon bei unserer ersten Kreuzfahrt vor drei Jahren auf dem Programm. Da wir damals einen Vormittagsausflug gebucht und dadurch den Fischmarkt verpasst hatten, war der Markt erst einmal unser vorrangiges Ziel. Also machten wir uns zu Fuß auf den Weg. In ca. 20 Minuten erreichten wir das Altstadtzentrum mit dem Domplatz, der barocken Kathedrale, den Elefantenbrunnen, das Rathaus und schließlich den Fischmarkt.

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    Der Fischmarkt ist wirklich sehenswert. Neben den Fischhändlern vertreiben dort auch Gemüse-, Fleisch- und Käsehändler ihre Waren. Man sollte aber wasserfeste Schuhe anziehen. Der ganze Markt ist ein wenig mit Wasser überschwemmt und es ist etwas rutschig.

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    Nachdem wir das Markttreiben ausreichend genossen hatten, machten wir uns auf den Weg zum Park Villa Bellini, von dem ich hier im Forum schon so viele schöne Fotos gesehen hatte. Vielen Dank noch einmal an alle Berichterstatter für den tollen Tipp. Der wunderschöne Park liegt an der Haupteinkaufsstraße Via Etnea.

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    Auf dem Rückweg liefen wir durch ein paar Seitenstraßen der Via Etnea und landeten zufällig auf einem riesigen Wochenmarkt. Hier wurde alles mögliche angeboten, von Fisch, Obst und Gemüse über Käse und Klamotten, für Marktliebhaber also ein echtes Highlight. Uns war es ein wenig zu viel Menschenaufkommen und Geschiebe, also traten wir den direkten Rückweg zum Schiff an. Wir hatten für den Nachmittag ja noch den Ausflug über TUI "Bezauberndes Taormina" gebucht.

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    Nach einer ausgiebigen Mittagspause auf dem Schiff startete unsere Bustour um 13.15 Uhr ins eine Stunde entfernte Taormina. Leider hatte sich zu diesem Zeitpunkt der bisher sonnige Himmel ein wenig zugezogen und es fielen sogar ein paar Regentropfen. Der Ätna, den man vormittags vom Hafen aus noch gut sehen konnte, hatte sich mittlerweile komplett in den Wolken versteckt. Trotzdem war es ein gelungener Ausflug mit einer guten Führung durch die zauberhafte Altstadt und das tolle griechische Theater (ca. 1 1/2 Stunden). Anschließend hatten wir noch 1 1/2 Stunden Zeit für einen individuellen Stadtbummel.

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    Pünktlich um 18.30 Uhr zur "Alle Mann an Bord"-Zeit erreichten wir das Schiff. Bei einem selbst organisierten Ausflug wäre ich jetzt nervös geworden. Aber wenn man einen TUI-Tourguide mit im Bus hat, kann man da ganz entspannt sein. :whistling:
    Hier in Catania erlebten wir dann das schönste Auslaufen dieser Reise. Eigentlich ist für mich die Auslaufhymne "Große Freiheit" schon Gänsehautfeeling pur. In diesem Hafen wurden wir zusätzlich vom Hafenpersonal verabschiedet, das sich bei uns mit schwenkenden Fahnen, Trillerpfeifen und Zurufen verabschiedete. Das trieb bei so manchen Kreuzfahrer an Bord Tränen in die Augen, zumal es ja auch bei vielen das letzte Auslaufen war. Es war einfach nur toll!
    :love:

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    Am Abend standen viele Koffer auf den Fluren vor den Kabinen. Aber wir hatten Glück. Wir durften noch eine weitere Woche auf der Mein Schiff 2 bleiben und konnten den Abend in vollen Zügen genießen.

    Sonntag, 11.09.2016: Valletta/Malta, Ankunft 4.30 Uhr, Abfahrt 22.00 Uhr

    Nach einem entspannten Frühstück in der Außenalster Bar mit herrlichem Blick auf die Waterfront von Valletta wollten wir dem Ab- und Anreiseverkehr auf dem Schiff schnellstmöglich entkommen.

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    Für heute stand eine Tour mit dem Hop On - Hop Off - Bus auf dem Programm. Tickets bekam man direkt an einem Stand an der Waterfront (10,00 € pro Person) bzw. auf dem Weg zur Haltestelle (ein Stück vom Cruise-Terminal entfernt Richtung Aufzug Upper Barakka Garden) verkauften Mitarbeiter von Citysightseeing diese auch an der Straße. Mit diesen Tickets kann man unterschiedliche Routen fahren und beliebig ein- und aussteigen. Wir hatten uns für die South Route entschieden, da unsere beiden Ziele für diesen Tag Marsaxlokk und Blue Grotto waren. Also machten wir uns auf den Weg zur Haltestelle Valletta Waterfront, um dort den ersten Bus um 9.30 Uhr zu nehmen. Wir waren pünktlich da, der Bus ließ jedoch auf sich warten. Als dieser dann endlich kam, ging es aber noch immer nicht los. ?( Der Fahrer ließ uns erst nach einer weiteren gefühlten Ewigkeit einsteigen. Wir freuten uns richtig, als er endlich losfuhr, aber wir hatten uns zu früh gefreut. Statt Richtung Vittoriosa zu fahren, drehte er erst eine kleine Runde durch Valletta, um dann erneut an der Waterfront zu stoppen. Dort stiegen nochmals Personen zu, obwohl bereits ein zweiter Bus von Citysightseeing an der Haltestelle stand. Die eigentliche Tour startete jetzt also erst planmäßig zur zweiten Abfahrtszeit. Wir kamen uns echt ein wenig veräppelt vor. Dann hätten wir auch gleich auf 10.15 Uhr zur Haltestelle gehen können. Na ja, wir hatten ja Urlaub und somit Zeit. Geärgert haben wir uns trotzdem ein bisschen. ;(

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    Um 11.05 Uhr ließ uns der Busfahrer an der Hauptdurchfahrtsstraße von Marsaxlokk aussteigen und wir liefen mit dem nicht ganz so kleinen Menschenstrom Richtung Hafen. Hier ist nämlich Sonntags immer Markt. Der schöne kleine Fischerort Marsaxlokk mit seinen bunten Holzbooten (Luzzus mit Osiris-Augen, die ein Glücksamulett darstellen) im Hafen hat uns sehr gefallen. Wir sind in Ruhe über den Markt im Hafen geschlendert und haben zum Schluss in einem der vielen Lokale am Wasser einfach nur das Treiben beobachtet.

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    Um 12.35 Uhr (dieses Mal planmäßige Abfahrt) ging es dann mit dem Bus weiter zur Blauen Grotte, wo wir nach einer Fahrtzeit von ca. 25 Minuten ankamen. Leider hatte es sich zwischenzeitlich ganz schön bewölkt. Aber egal, wir kauften uns trotzdem Tickets für die Bootstour zu den Höhlen (8,00 € pro Person). Auf der ca. 25-minütigen Rundfahrt passierten wir Felsklippen und fuhren in Höhlen hinein, u.a. in die Blaue Grotte. Das Tiefblau, das der Höhle ihren Namen gab, entsteht, wenn der weiße Sandgrund das Blau des Himmels reflektiert. Dumm, dass bei uns der Himmel aufgrund der Bewölkung weiß war. Die Farben waren somit nicht ganz so spektakulär. Die Tour in dem kleinen Boot war trotzdem ganz spannend und amüsant.

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    Wir bummelten noch ein bisschen durch die Souvenirläden, wo ich mir dann noch einen Sonnenhut gönnte. Anschließend nahmen wir den nächsten Bus zurück nach Valletta. Die Fahrt dauerte ca. 50 Minuten. Das reichte an Programmpunkten an diesem Tag. Wir verbrachten den Rest des Nachmittags auf dem Pooldeck und ich ging zwischendurch noch einmal von Bord, um die Geschäfte an der Waterfront ein bisschen näher zu begutachten, vorrangig natürlich das Hard Rock Café. Ich kam dann - wie immer - mit einem neuen T-Shirt zurück an Bord. Das Hard Rock Café-Entschädigungsbier für meinen Mann fiel dieses Mal aus. Er war ja auf dem Schiff geblieben. :DAnsonsten besteht die Waterfront neben einem großen Souvenir-Shop und dem Hard Rock Café hauptsächlich aus Restaurants. Es ist somit kein Shopping-Paradies.

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    Um 21.15 Uhr fand dann erneut die Seenotrettungsübung statt, ähnlich schweißtreibend und schleppend wie die Woche zuvor, da mal wieder Personen nicht pünktlich anwesend waren. Ich kann es einfach nicht verstehen. Immer das gleiche Elend. X(

    Das Auslaufen aus dem wunderschönen Hafen von Valletta war wieder grandios. :love:

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    Montag, 12.09.2016: 3. Seetag

    Heute wurde uns wieder eine Stunde gestohlen, aber egal, es war ja ein Seetag!

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    @andreaO
    vielen Dank! Wir fragen uns auch schon die ganze Zeit, ob wir uns vielleicht irgendwo begegnet sind. Aber wir können uns nicht so wirklich erinnern. Man unterhält sich an Bord eigentlich immer mit so vielen Leuten und einige trifft man auch immer wieder. Wir haben in unserer ersten Reisewoche zufällig ein Paar aus unserem Wohnort getroffen und ohne uns zu verabreden sind wir uns eigentlich täglich zufällig über den Weg gelaufen. An einem Tag saßen wir in zwei unterschiedlichen nebeneinder parkenden Ausflugsbussen, aber an den nebeneinander liegenden Fensterseiten. Das war vielleicht eine Klopferei und Winkerei an den Fenstern.
    Tja, das hat bei uns dann wohl leider nicht geklappt. Schade :wacko: !

    Das freut mich uschisiggi! Deshalb geht's auch gleich weiter!

    Mittwoch, 07.09.2016: Mykonos Stadt/Mykonos, Ankunft 7.00 Uhr, Abfahrt 18.00 Uhr

    Nach den Großstadtstrapazen des Vortages wollten wir den heutigen Tag ganz entspannt angehen. Ab 8.30 Uhr sollte das Tendern für die Individualausflügler, die keinen Ausflug über TUI gebucht hatten, starten. Normalerweise muss man sich hierfür am Concierge Schalter neben der Rezeption Tendertickets holen. Um 8.45 Uhr gab die Kreuzfahrtdirektorin jedoch schon bekannt, dass Tenderkarten nicht mehr benötigt werden. Also konnten wir direkt ins Tenderboot einsteigen und wurden ganz zentral in Mykonos Stadt abgesetzt. Wir schlenderten zu den Windmühlen, durch Klein Venedig und durch die Altstadt und setzten uns zum Schluss in ein hübsches Lokal am Meer mit direktem Blick auf die Mein Schiff 2.

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    Uns hat Mykonos sehr gefallen, eine Insel, auf der man auf jeden Fall mal einen kompletten Urlaub verbringen könnte. Die fussläufigen Strände in Mykonos Stadt sind sehr winzig und nicht besonders ansprechend. Wir hatten zwar Schwimmsachen dabei, waren dann aber doch nur mit den Füßen ein bisschen im Meer. Wer unbedingt an einen schönen Strand möchte, sollte daher am besten einen Transfer buchen oder sich erkundigen, wie man mit öffentlichen Verkehrsmitteln dort hin kommt.
    Mittags sind wir dann zurück zum Schiff getendert und haben das relativ leere Pooldeck genossen. Man konnte im Pool sogar richtig Bahnen schwimmen. Vom Pooldeck hatte man einen schönen Blick auf die Küste von Mykonos und das schöne Motorsegelschiff Club Med 2. Eine Kreuzfahrt mit einem solchem Segelschiff wäre mal eine echte Alternative zur Mein Schiff-Kreuzfahrt.

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    Vor dem Abendessen um 17.30 Uhr gab es noch eine besondere Vorspeise auf dem Pooldeck, das Meeresfrüchte-Buffet, auf dem aber die angekündigten frischen Austern fehlten. Na ja, uns hat es nicht gestört.

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    Da die meisten nach dem Auslaufen in ihre Kabinen und zum Abendessen verschwanden, war das die Gelegenheit, einen freien Platz im Außenbereich der Schaubar zu ergattern. Ich liebe es, bei einem Cappuccino oder einem Cocktail am Heck in einem der schönen Korbsessel den Blick auf das Meer zu genießen. Auf dieser Reise hat man dort leider selten einen freien Platz bekommen. Aber an diesem Abend hatten wir Glück und wurden auch noch mit einem schönen Sonnenuntergang belohnt, der krönende Abschluss eines tollen Tages!

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    Donnerstag, 08.09.2016: Bodrum/Türkei, Ankunft 8.00 Uhr, Abfahrt 18.00 Uhr

    Schon der erste Blick auf Bodrum vom Schiff aus war sehr beeindruckend, ein schöner Hafen mit vielen Segelbooten und Yachten und einer tollen Landschaft.

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    Auch für diesen Tag hatten wir keinen organisierten Ausflug gebucht. Mit Schwimmsachen im Rucksack starteten wir also Richtung Stadt. Man kann vom Schiff aus direkt am Meer zu Fuß in die Stadt gehen (ca. 20 Minuten bis ins Zentrum). Wir liefen ein wenig durch die Geschäftsstraßen, sahen uns das Kastell von außen an und bestaunten im Hafen die vielen tollen Yachten. Bodrum hat einen zwar langen, aber sehr schmalen Strand, an vielen Stellen mit Liegen und Sonnenschirmen ausgestattet. Also suchten wir uns ein schönes Plätzchen und verbrachten den Rest des Tages mit Faulenzen und Schwimmen. Die Liegen und Sonnenschirme gehören wohl immer zu den dahinter liegenden Lokalen. Wenn man dort etwas verzehrt, kann man diese kostenlos nutzen. Das Meer war einfach traumhaft, warm und sehr klar. Wegen des Kiesstrandes ist es empfehlenswert, Schwimmschuhe mitzunehmen. Dann kommt man leichter ins Wasser.

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    Insgesamt waren wir sehr positiv überrascht von Bodrum. In den Geschäften und Lokalen war keiner aufdringlich. Man konnte sich in Ruhe umsehen. Das hatten wir nämlich an der türkischen Riviera schon ganz anders erlebt. Wir hatten ja erst erhebliche Bedenken wegen der politischen Situation in der Türkei, haben uns aber zu keinem Zeitpunkt unseres Aufenthaltes dort unsicher gefühlt. Bodrum gehört jetzt für uns mit zu den schönsten Zielen dieser Reise!

    Bevor es zum Abendessen ins Gosch ging, haben wir erst noch das Auslaufen und die Vorbeifahrt an der naheliegenden griechischen Insel Kos genossen und wieder einen wunderschönen Sonnenuntergang erlebt.

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    An diesem Abend fand auch noch die Poolparty mit dem Schokoladenfrüchte-Buffet statt. Nach dem reichhaltigen Essen im Gosch war bei uns leider kein Platz mehr für Schokofrüchte. Die Fotos gibt's daher erst in der zweiten Woche.

    Freitag, 09.09.2016: 2. Seetag

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    Vielen Dank Kaline! Das motiviert mich doch, gleich weiterzuschreiben.

    Dienstag, 06.09.2016: Piräus (Athen)/Griechenland, Ankunft 5.30 Uhr, Abfahrt 19.00 Uhr

    Für heute hatten wir über TUI den Halbtagesausflug "Athen mit Besuch der Akropolis" gebucht. Um 8.15 Uhr starteten wir mit dem Bus vom Hafen in Piräus ins ca. 10 km entfernte Athen. Zunächst erfolgte eine Panoramafahrt durch Athen mit einem 15minütigen Fotostopp am Panathinaikon-Stadion. Das Wetter war zunächst noch sehr bedeckt, aber trocken. Trotzdem zeigte das Thermometer im Bus schon 34 Grad an.

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    Da wir heute das einzige Kreuzfahrtschiff im Hafen waren, lief an der Akropolis alles ganz entspannt ab. Wir bekamen unsere Tickets ausgehändigt und konnten sofort den Eingang passieren. Zu dieser frühen Uhrzeit waren aber sowieso noch keine Schlangen am Eingang. Die Führung über das beeindruckende Akropolis-Gelände war sehr informativ und dauerte ca. 1 1/2 Stunden. Wir wurden bereits im Bus mit Tourguides und Kopfhörern ausgestattet, sodass man die Reiseleiterin immer sehr gut verstehen konnte. Zum Abschluss standen noch 1 1/2 Stunden Freizeit zur Verfügung, die man entweder noch an der Akropolis oder in der ca. 10 Fußminuten entfernten Plaka verbringen konnte. Als Treffpunkt für die Rückfahrt um 12.30 Uhr war das Ende der Fußgängerzone in der Plaka vorgesehen. Wir entschieden uns jedoch nicht mit dem Bus sondern später mit der Metro zurückzufahren, da wir noch ein bisschen länger in Athen verweilen wollten. Das war auch kein Problem. Wir meldeten uns bei der Reiseführerin ab, machten noch die letzten Fotos an der Akropolis und marschierten dann Richtung Plaka.

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    Nach einer kurzen Getränkepause ging es erst einmal zum Parlament. Dort findet immer zur vollen Uhrzeit der Wachwechsel statt, sehr interessant anzusehen.

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    Da in der Plaka wirklich ansprechende nette Lokale sind, entschlossen wir uns in der Mittagspause echtes griechisches Gyros mit ordentlich Tzatziki zu genießen. Es war auch wirklich sehr lecker. Gestärkt machten wir uns auf den Weg zum Turm der Winde. Irgendwie verpassten wir dabei aber den richtigen Abzweig, sodass wir unfreiwillig den gesamten Akropolis-Hügel umrundeten. Das merkten wir leider erst richtig, als wir wieder vor dem Akropolis-Museum standen :wacko: . Na egal, nach der vielen Lauferei durch die Hitze gönnten wir uns ein Taxi bis zum Monastiraki-Platz. Das Taxifahren ist übrigens gegenüber deutschen Verhältnissen recht günstig. Vom Monastiraki-Platz aus fanden wir dann ohne Probleme den Turm der Winde. Und ich entdeckte dort zum Leidwesen meines GöGa auch noch das Hard Rock Café ;) . Mein Mann bekam ein Bier und wartete ganz geduldig bis ich mir ein passendes T-Shirt ausgesucht hatte.

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    Da wir zwischenzeitlich ganz schön erschöpft waren, entschlossen wir uns von der Monastiraki-Station die Metro (Linie 1/grüne Linie) zurück nach Piräus zu nehmen. Tickets kann man am Automaten (1,40 € pro Person) lösen. Nach 15 Minuten (7 Stationen) erreichten wir Piräus. Von der Metro-Station waren es dann noch ca. 20 Minuten Fußweg immer am Hafenbecken entlang bis zum Schiff. Um 16.30 Uhr waren wir wieder zurück. Das war ein anstrengender, aber wirklich schöner Tag mit vielen neuen Eindrücken!

    Über ein Jahr im Voraus haben wir diese Route, über die hier im Forum schon so viel berichtet wurde und von der wir schon so viele schöne Fotos gesehen haben, gebucht. Und dann war es bald so weit. Der Urlaubs-Countdown zeigte nur noch 20 Tage an und pünktlich zu dieser magischen Zahl lag unser türkis-farbiges Mäppchen mit den Reiseunterlagen im Briefkasten.

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    Die Vorfreude auf unsere vierte Kreuzfahrt wurde immer größer, vor allem weil wir in Valletta starteten, der Hafen, in dem wir vor drei Jahren auf unserer 7-tägigen Tour mit der Mein Schiff 2 durchs westliche Mittelmeer vom Kreuzfahrtvirus infiziert wurden. Nur dieses Mal begingen wir nicht den großen Fehler, die Adria-Runde auszulassen. Wir freuten uns schon riesig auf Kotor und Dubrovnik! Mit diesem Bastelprojekt hatte ich dann u.a. die Wartezeit bis zur Reise noch ein bisschen verkürzt:

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    Wir waren nämlich direkt nach unserem Urlaub zu einer Hochzeit eingeladen. Und das Brautpaar ist genauso Kreuzfahrt-begeistert wie wir. Wie ihr seht ist nur die Reederei eine andere als bei uns. Deshalb hatten meine Freundin und ich aus den Geldscheinen fleißig kleine Aida-Schiffchen gefaltet.

    Die Sitzplätze reservierte unser Reisebüro für uns. Um dieses Mal beim Kofferpacken nicht so ins Schwitzen zu kommen, gönnte ich mir per Buchung über das Internet bei Tuifly für meinen Koffer neben den 20 kg Freigepäck 5 kg Zusatzgewicht (15,00 € pro Flug und Koffer). Mein GöGa meinte, er kommt mit 20 kg klar. Hat auch geklappt. Aber auch nur, weil TUI-Cruises wieder nach knapp einer Woche das tolle Waschservice-Angebot im Programm hatte (ein ganzer Beutel Wäsche für 20,00 €).Wir hatten dieses Mal nur vier Ausflüge über TUI-Cruises gebucht und zwar für Athen, Catania, Katakolon und Korfu. Alles andere erkundeten wir in Eigeninitiative. Und so sah unsere Route genau aus:

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    Samstag, 03.09.2016: Anreise zum Flughafen nach Hannover

    Der Vorfreude-Newsletter von TUI-Cruises versprach für heute: "Nur noch einmal schlafen :sleeping: - und der Alltag ist ganz weit weg!" Da unser Flug für 4.45 Uhr ab Hannover vorgesehen war, klappte das mit dem Schlafen nicht mehr so ganz. Bereits um 23.40 Uhr stiegen wir in den letztmöglichen Zug Richtung Hannover Flughafen und kamen dort nach einer knapp 2-stündigen stressfreien Fahrt an. Es kam uns so vor, als hätten wir nicht nur einen Charterflug sondern auch eine Charterbahnfahrt von TUI :) . Überall im Zug verteilt saßen Reisende mit türkisen Anhängern an ihren Koffern. Am Flughafen waren die TUI-Schalter schon geöffnet, sodass wir unsere Koffer gleich abgeben konnten. So fängt Wohlfühlurlaub an!

    Sonntag, 04.09.2016: Ankunft in Valletta/Malta, Abfahrt 22.00 Uhr

    Unser Flieger startete pünktlich und TUIfly gönnte uns während des Fluges ein Getränk und eine Laugenstange. Anlässlich der frühen Uhrzeit war das auch völlig ausreichend. Wir wollten ja schließlich ausgiebig auf dem Schiff frühstücken! Das gelang uns auch. Nach einem knapp dreistündigen ruhigen Flug landeten wir pünktlich in Valletta. Der Transfer (ca. 15 Minuten) und das Einchecken verlief alles zügig sodass wir nach einer guten Stunde unser erstes Frühstück im Atlantik genießen konnten. Da die Kabinen erst ab 15.00 Uhr bereitstehen sollten, stellten wir unser Handgepäck im Theater ab. Wir hatten zum Glück kurze Hosen im Handgepäck, denn bei unserer Ankunft gegen 7.30 Uhr zeigte das Thermometer schon sonnige 24 Grad an.

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    Und dann stand erstmal Sightseeing in Valletta auf dem Programm. Wir kannten die schöne Stadt ja schon von unserer ersten Kreuzfahrt, sodass wir unsere Tour ganz entspannt angingen. Zunächst ging es mit dem Aufzug hinauf zum Upper Barakka Garden (1,00 € pro Person) und wir verweilten dort ziemlich lange in der wunderschönen Parkanlage, insbesondere oberhalb der Saluting Battery. Pünktlich um 12.00 Uhr wurde dort von einem salutierendem Soldaten die Mittagskanone gezündet. Von den Upper Barakka Garden hat man einen herrlichen Ausblick auf den tollen Hafen, die gegenüberliegenden "Three Cities" und die Mein Schiff 2. Außerdem gibt es dort einen schönen Bereich zum Sitzen mit einer Art Kiosk, wo man wirklich günstig etwas trinken kann.

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    Anschließend schlenderten wir noch durch die Stadt Richtung Lower Barakka Garden. Diese Parkanlage war leider wegen einer Feierlichkeit geschlossen. Wir traten daher den Rückweg am Meer entlang an mit einem kurzem Zwischenstopp an der Siegesbell. Das Thermometer kletterte zwischenzeitlich auf über 30 Grad. Also entschlossen wir uns spontan zu einer Grand Harbour Tour mit einem kleinen traditionellen Holzboot. Die 20-minütige Bootstour (8 € pro Person) war sehr spaßig und erfrischend bei dem heißen Wetter. Nicht ganz so spaßig war, dass der Bootsführer uns gegenüber von Valletta in Vittoriosa ablud. Irgendetwas hatte er da nicht so richtig verstanden oder haben wir vielleicht nicht richtig zugehört ;(:?: Bei dem heißen Wetter und unserem Schlafmangel hatten wir nicht mehr so wirklich Lust, uns Vittoriosa ausgiebig anzusehen. Obwohl der Stadtteil sehr schön ist.

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    Der Weg von dort zurück zum Schiff war zu Fuß zu weit. Gut, dass es Wassertaxis gab. Also stiegen wir zur Überfahrt nach Valletta wieder in ein kleines Holzboot (2 € pro Person). Das war ein bisschen dumm gelaufen, aber egal. Die Bootstouren durch den Hafen sind trotzdem wirklich toll. Dann ging es auf direkten Weg zu Fuß zurück zum Schiff, wir aßen eine Kleinigkeit im Anckelmannsplatz und warteten auf die Kabinenfreigabe, die dann auch pünktlich um kurz vor 15.00 Uhr erfolgte.
    Den Rest des Tages verbrachten wir mit Koffer auspacken, Entspannen am Pool, einem leckeren Abendessen im Gosch und einer etwas chaoshaften Seenotrettungsübung in einem stickigen, heißen und überfüllten "Meerleben". Muss halt sein, aber den Ablauf sollte TUI noch einmal überdenken.

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    Das Auslaufen aus dem tollen Hafen von Valletta mit der Auslaufhymne von Unheilig war dann Gänsehautfeeling pur! Wie hatte ich doch diesen Song auf unseren letzten zwei Kreuzfahrten vermisst. Statt auf der Poolparty beendeten wir den Tag bei Live-Musik in der Außenalsterbar. Diese Nacht wurde uns dann auch noch zum Dank, dass wir durch die Anreise schon die Nacht zuvor so gut wie keinen Schlaf bekommen haben, eine Stunde geklaut. Aber egal! Schlafen können wir wieder zu Hause. Trotzdem war es nicht schlecht, dass jetzt erst einmal ein Seetag kam.

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    Montag, 05.09.2016: 1.Seetag

    Tja, was macht man so an einem Seetag? Natürlich Faulenzen in der Sonne, Schlaf nachholen, Schwimmübungen im meistens überfüllten Pool, essen, trinken, Reisebericht schreiben, lesen, vielleicht mal ein bisschen Sport, ...Unterbrochen wird solch ein Tag der Entspannung höchstens mal durch irgendwelche Borddemonstrationen, wie z.B. das Filetieren von Fischen, Gemüseschnitzen, Eisblockschnitzen, Show-Kochen ... Alle Kreuzfahrt-Infizierten kennen das ja. Deshalb mache ich dazu auch keine weiteren Ausführungen und lasse an den nachfolgenden Seetagen nur ein paar Fotos sprechen.

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    Hallo @senne,
    vielen Dank fürs Mitnehmen auf diese tolle Reise. Da werden wirklich sehr schöne Erinnerungen an unsere Kreuzfahrt durch Norwegen im letzten Jahr wach. Die Fahrt durch den Geirangerfjord und die Aussichten von der Adlerkehre, an der Flydalschlucht und vom Dalsnibba sind bei solchem grandiosen Wetter ein Traum und werden immer die Höhepunkte unserer sämtlichen Reisen bleiben. Das kann nicht so schnell getoppt werden :love: . Die bei euch etwas geänderte Route hat mir auch sehr gefallen. Bei uns wurden statt Olden und Kristiansund Alta und Alesund angelaufen. Auf Alta hätte ich getrost verzichten können. Alesund war natürlich ein echtes Highlight!
    LG Silke

    Hallo @RuM ,

    vielen Dank für deinen schönen Reisebericht mit den tollen Fotos :thumbsup: . Jetzt freue ich mich noch mehr auf unsere Reiseziele Korfu und Mykonos mit der Mein Schiff 2 im September diesen Jahres. Ein Traum wäre es auch für mich, einmal eine Kreuzfahrt in Venedig zu starten. Aber dazu müssten wir es doch mal wagen, bei einer anderen Kreuzfahrtgesellschaft zu buchen. Bisher gefällt es uns bei TUI-Cruises einfach zu gut. Auch Santorini steht auf meiner Wunschliste ganz oben. Aber jetzt genießen wir erst einmal unser Reise im September mit der Mein Schiff 2 und hoffen auf genauso schönes Wetter wie ihr es hattet.

    LG
    Silke

    Hallo @Joean,
    herzlichen Glückwunsch zu diesem genialen Reisebericht :thumbsup: . Du hast mir damit den verregneten Samstagvormittag versüßt, nicht nur aufgrund der sonnigen Reiseziele sondern vor allem wegen deiner witzigen Schreibweise. Ich habe Tränen gelacht. Gut, dass ich das IPad benutzt habe. So konnte keine Tastatur geflutet werden. Ich bin durch Zufall auf deinen Reisebericht gestoßen, da mich die Kanarenkreuzfahrt bisher noch nicht so gereizt hat. Das hat sich jetzt aber schlagartig geändert. So konnte ich deinen Bericht wenigstens gleich komplett genießen! Zu Madeira muss ich eurem Reiseleiter Recht geben. Die Insel ist so schööön. Wir haben dort 2011 einen 14-tägigen Wander- und Badeurlaub verbracht. Wäre uns das Kreuzfahrtvirus nicht dazwischen gekommen, hätte uns die Insel bestimmt schon wiedergesehen.Ich freue mich auf deinen nächsten Bericht.
    Silke

    Unsere anschließende Cruise-Woche mit Muscat startete am nächsten Morgen um 10.15 Uhr (Seenotrettungsübung: 9.30 Uhr). Auch nach dieser Woche konnten wir noch einmal einen ganzen Tag in Dubai verbringen, da wir dort bereits um 7.00 Uhr anlegten. Für diesen Tag stand eine Speedbootfahrt mit "The Yellow Boats" auf dem Programm. Auch hier noch einmal ein herzliches Dankeschön an @arizona für den Tipp! Diese Tour war wirklich der krönende Abschluss unserer Reise. Wir hatten die Bootsfahrt bereits eine Woche zuvor an der Station "The Yellow Boats" in der Marina gebucht und hatten somit für 12.15 Uhr reservierte Plätze für die 90-Minuten-Runde. Es ist aber auch eine Buchung im Internet möglich.

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    Die Tour führte uns zunächst durch die Marina und dann mit hoher Geschwindigkeit ins offene Meer um die Palm Jumeirah herum. Es war wirklich eine Speedbootfahrt, wodurch das Boot im Wasser ganz schön sprang. Personen mit Rückenbeschwerden sollten also vorsichtig sein, solch eine Tour zu buchen. Wir hatten auf jeden Fall viel Spaß. Zwischendurch gab es immer mal wieder einen Stopp zum Fotografieren und der Tour Guide gab viele Infos (in Englisch) über Dubai und die Nobelhotels. Am Atlantis und Burj Al Arab hat der Guide Einzelfotos von allen Teilnehmern (mit unseren Fotoapparaten und Handys) gemacht. Es war wirklich eine geniale Tour und ein absoluter Höhepunkt unserer Reise. Der Preis von 280 AED pro Person ist zwar nicht günstig, aber im Vergleich zu den Preisen der TUI-Ausflüge absolut akzeptabel, zumal es sich hierbei nur um eine Gruppengröße von max. 11 Personen + Guide handelt. Wir würden diese Tour jederzeit wieder buchen.

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    Den Weg zur Marina und zurück haben wir übrigens mit der Metro (Tagesticket) zurückgelegt. Das Metro-System ist sehr übersichtlich und es ist kein Problem, ein Ticket am Automaten zu ziehen. Außerdem sind die Stationen und Züge sehr sauber. Beim Einsteigen sollten Männer darauf achten, nicht in einem Frauenabteil zu landen. Meinem GöGa ist das natürlich passiert und wir mussten ganz schnell an der nächsten Haltestation umsteigen :S . Vom Hafen bis zur Metro-Station kommt man am besten mit einem Taxi.
    Das Taxifahren in Dubai ist generell kein Problem und auch nicht teuer. Es sollte nur darauf geachtet werden, dass der Fahrer das Taxameter anstellt, da Festpreise in der Regel oft teurer sind. Fährt man im Hafen los, wird für die Strecke auf dem Hafengelände zunächst eine höhere Grundgebühr (ich meine, es wären 20 AED gewesen) genommen und das Taxameter erst nach der Hafenausfahrt eingeschaltet. Die Taxifahrer übernehmen generell nicht gerne kurze Strecken und verweigern dann auch schon einmal eine Fahrt. Wir würden wahrscheinlich bei einem erneuten Besuch von Dubai immer erst ein Taxi bis zur Dubai Mall nehmen und von dort mit der Metro weiterfahren und auf dem Rückweg dort an der Metro-Station auch wieder aussteigen, da es an der Mall einen Taxi Pick Up gibt. An der zum Hafen sehr nahe gelegenen Station hatten wir nämlich das Problem, ein Taxi zu bekommen und der Fahrer, der endlich anhielt, war dann ein wenig knurrig wegen der kurzen Strecke.

    Wir würden Dubai auf jeden Fall wieder in Eigeninitiative planen und wünschen allen Orient-Urlaubern viel Spaß beim Erkunden dieser außergewöhnlichen Stadt!

    Vom Madinat Jumeirah aus fuhren wir mit dem Taxi unser nächstes Ziel an, den Dubai Creek. Zu Fuß ging es durch das historische Viertel Al Fahidi und ein Stück am Creek entlang. Wir überquerten den Creek mit einem Abra (1 AED pro Person) und schlenderten durch die Souks. Wer es übrigens nicht mag, dauerhaft von Händlern angequatscht zu werden, sollte die Souks meiden. Ein entspanntes Bummeln wie in den Malls ist hier nicht möglich. Aber man muss halt auch einmal den traditionellen Orient erlebt haben. Für den Rückweg zum Schiff nutzten wir wieder ein Abra und ein Taxi.

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    Zum Glück hatten wir eine 2-wöchige Orient-Kreuzfahrt gebucht. Nachdem wir die Route mit Bahrain beendet hatten (Ankunft in Dubai um 17.00 Uhr), konnten wir am nächsten Tag erneut die grandiose Stadt erkunden. Für diesen Tag buchten wir an einem Stand an der Rezeption der Mein Schiff 2 Tickets für die Big Bus Tour. Die Busse starten direkt am Hafen. Der Transfer vom Hafen über die WAFI Mall bis zur Dubai Mall dauerte ca. eine Stunde. Dort stiegen wir in den Bus der Beach Tour um mit Stopps an der Jumeirah-Moschee, am Hotel Atlantis und der Mall of Emirates. Als begeisterte Skifahrerin musste ich schließlich einen Blick die Skihalle werfen! Außerdem mussten wir hier auf die Marina Tour wechseln um die Dubai Marina zu erreichen.

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    Von der Dubai Marina waren wir total begeistert. Hier kann man herrlich spazieren gehen oder auf einer der vielen Bänke bzw. Terrassen der Restaurants einfach nur die schönen Ausblicke auf den Yachthafen genießen.

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    Wir entschieden uns aber für eine Pause im Restaurant "The Observatory" des Marriott Harbour Hotels. Mit dem Fahrstuhl ging es in die 52. Etage. Man benötigt keine Tisch-Reservierung und wir bekamen einen tollen Fensterplatz. Von dort bot sich uns ein fantastischer Blick auf die Palm Jumeirah und die Marina. Viele Dank an @arizona für den genialen Tipp!

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    Von der Marina ging es dann mit dem Big Bus zurück zur Dubai Mall. Da der Shuttlebus zum Hafen gerade davon gefahren war, überbrückten wir die Stunde Wartezeit bis zum nächsten Stuttle in der Mall.

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    Es war schon dunkel als wir im Port Rashid wieder ankamen. Die Tour mit dem Big Bus hat sich wirklich gelohnt. Die teilweise langen Fahrtzeiten dürfen jedoch nicht unterschätzt werden, zumal die Marina nicht gleich um die Ecke herum liegt. An einem Tag kann man unmöglich sämtliche angebotenen Routen abfahren, vor allem, wenn man an einigen Haltepunkten noch etwas Zeit verbringen möchte. Und noch eine gute Nachricht für alle Internet-Süchtigen (Nach Aussage meines GöGa gehöre ich da übrigens auch zu): Im Big Bus gibt es kostenloses WLAN 8o !

    Um kurz nach 16.00 Uhr ging es dann mit dem Aufzug auf die Aussichtsplattform mit Außenterrasse in das 124. Stockwerk auf eine Höhe von 452 m. Bei klarer Sicht genossen wir die geniale Aussicht auf Dubai und blieben bis zum Sonnenuntergang auf der Plattform.

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    Um 18.00 Uhr schauten wir uns die Wasserfontänen von oben an.

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    Die gigantische Wassershow haben wir natürlich auch noch einmal von unten genossen und aus dieser Sicht war sie auch wesentlich spektakulärer als von oben.

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    Für die anschließende Rückfahrt zum Schiff standen am Taxi Pick Up der Dubai Mall wieder ausreichend Taxis zur Verfügung.

    Da das Ablegen am nächsten Tag erst für 22.00 Uhr (Seenotrettungsübung: 21.15 Uhr) vorgesehen war, ging es erneut mit dem Taxi auf Erkundungstour durch Dubai. Zunächst stiegen wir am Madinat Jumeirah aus, einer wunderschönen Anlage mit sandfarbenen Windtürmen, Treppen, Bogen, Terrassen und Wasserwegen mit Abras. Dort kann man durch einen schönen Souk bummeln und in einem der vielen Restaurants bei einem kühlen Getränk das Treiben auf den Wasserwegen beobachten.

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    Vom Madinat Jumeirah ist es nicht weit bis zum Nobelhotel Burj Al Arab und bis zum öffentlichen Strand. Die Wege lassen sich ohne Probleme an der Straße entlang zu Fuß zurücklegen. Da wir für das Burj Al Arab keine Restaurant- bzw. Bar-Reservierung hatten, bewunderten wir das interessante Gebäude nur von der Schranke zur Zufahrt und vom Public Beach aus. Falls wir irgendwann vielleicht erneut in Dubai Urlaub machen, gönnen wir uns bestimmt einmal den berühmten Nachmittagstee in der Skyview Bar.

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    Da hier im Forum schon so viele schöne Reiseberichte über den Orient veröffentlicht wurden und unser Reiseablauf und die Fotos fast identisch sind mit denen der Berichterstatter, möchte ich euch von unserer 14-tägigen Kreuzfahrt durch den Orient (25.01.-08.02.2016) lediglich ein paar Tipps für Dubai geben.

    Für den Anreisetag hatten wir für 16.00 Uhr über das Internet xxxAdminxxx (Bitte keine externen Links)Tickets (At the Top L124, General Admission, 200 AED pro Person) für den Burj Khalifa gebucht. Am Hafenterminal standen ausreichend Taxis zur Verfügung. Also ging es ca. 2 Stunden vorher mit dem Taxi zur Dubai Mall, in der sich der Eingang zum Burj Khalifa befindet. Wir versuchten unsere Tickets am Automaten vor dem Eingang zu ziehen. Eigentlich musste hierzu nur der Name und die Buchungsnummer eingegeben werden. Aber irgendwie wollte der Automat unsere Tickets nicht ausspucken. Am Ticket-Schalter bekamen wir dann die Eintrittskarten gegen Vorlage des Buchungsbeleges ausgehändigt. Mit den Tickets in der Hand haben wir die verbleibende Zeit bis zum Einlass noch ein wenig genutzt, uns das riesige Aquarium in der Dubai Mall und den Burj Khalifa von außen anzusehen.

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