Beiträge von CosmoST

    08.12.19 – Inselrundfahrt im Taxi auf La Palma (Teil 3):

    Von diesem Platz war es dann nicht mehr weit zur Bodega Tamanca. Die Bodego ist komplett in den vulkanischen Felsen eingelassen und mit Picon ausgekleidet. Hier wird Wein hergestellt, den man natürlich auch trinken kann. Zusätzlich gibt es kleine Snacks.

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    Wir genehmigten uns eine Flasche Weißwein, dazu Manchego-Käse und Pata Negra. Alles sehr lecker, würde ich mal sagen! :)

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    Ab hier befanden wir uns dann mehr oder weniger auf dem Rückweg.

    Auf der LP-2 ging es nach Süden. Am Mirador Las Indias ein weiterer kurzer Halt.

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    Von hier ist eines der wenigen großen Hotels auf der Insel sehen.

    Davon gibt es nicht so viele auf der Insel, man setzt (zumindest aktuell) nicht auf Massentourismus wie auf den großen Kanaren-Inseln.

    Etwas später hielt Nestor in einem kleinen Ort an und kaufte ein paar einheimische Kekse als Wegzehrung. Und die waren durchaus lecker.

    In Höhe des Flughafens von La Palma erfolgte ein weiterer Halt.

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    U.a. konnten wir einige startende Maschinen ausmachen.

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    Von hier war es nicht mehr weit bis Santa Cruz de La Palma. Kurz vor dem Hafen ein letzter Halt. Mit Blick auf das Schiff.

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    Im Stadtzentrum verabschiedeten wir uns von Nestor. Der Ausflug hat uns sehr gut gefallen. Mit ca. 7 Stunden ging er auch entsprechend lange (Nestor hat allerdings nur für 6 Stunden kassiert). Wir haben auf jeden Fall einen schönen Überblick über diese – in unseren Augen - schöne Kanaren-Insel erlangt und auch einige neue Sachen gegenüber unserem ersten Besuch in 2014 gesehen.

    Im Anschluss gingen wir zusammen mit Petra & Uwe ( uwepetra und Ewupetra ) noch durch die Haupt-Einkaufsstraße von Santa Cruz.

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    Mehr oder weniger immer geradeaus, man kann sich eigentlich nicht verlaufen. Vorbei an der Kirche Santo Domingo und dem Rathaus.

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    Und zahlreichen der kleinen netten Häuschen. Außerdem ein bisschen vorweihnachtliche Stimmung aufnehmen.

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    Wir gingen bis zum Nachbau der Santa Maria, welches wir heute Morgen schon vom ersten Aussichtspunkt gesehen hatten. Ganz schön klein waren die Schiffe damals. Und damit ging es dann bei Wind & Wetter über den Atlantik, Respekt würde ich mal sagen.

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    Dann die Einkaufsstraße zurück und einen kleinen Abstecher zur Hauptstraße gemacht. Dort befinden sich nämlich einige der berühmten kanarischen Balkone mit ihren Blumen.

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    Leider aufgrund von Baumaßnahmen etwas eingeschränkt. Es gab nicht ganz so viele Blumen wie vor 5 Jahren zu sehen. Von hier aus gingen wir an der Hauptstraße mehr oder weniger direkt zurück zum Hafen und damit zurück zum Schiff.

    Ein sehr schöner Tag auf La Palma ging zu Ende. Aufgrund der Dauer aber auch recht anstrengend. Da das Wetter noch sehr gut war, nutzen wir die letzten Sonnenstrahlen des Tages auf der Veranda oder im Pool zum Ausruhen (Schwimmen ist ja wie ausruhen ^^ ).

    Um 19:00 liefen wir dann aus. Im Dunkeln ertönte die Große Freiheit und wir verließen La Palma in Richtung Lanzarote, eine Insel, die wir von diversen Kreuzfahrten und auch einem Landurlaub bereits näher kennenlernten.

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    Nach dem Abendessen stand heute auf dem Pooldeck wieder der Weihnachtsmarkt an – passend zum 2. Advent. Aber wie beim ersten Mal haben wir mehr oder weniger nur geschaut. Essen ging nach dem Abendessen nicht mehr und für Glühwein war’s zu warm. Dann lieber noch ein Kaltgetränk an der Bar …

    VG Sven

    08.12.19 – Inselrundfahrt im Taxi auf La Palma (Teil 2):

    Durch den langen Tunnel erreichten wir das Besucherzentrum des Nationalparks Taburiente. Gleich dahinter ging es auf schmalen Straßen in den Nationalpark und nach oben. Auch hier hatten wir strahlend blauen Himmel mit Sonne. Die paar Wolken befanden sich noch etwas höher, somit hatten wir freie Sicht.

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    Dieses Mal gab es hier nur einen kurzen Fotostopp. 2014 sind wir von hier noch ein wenig im Nationalpark gewandert.

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    Auf demselben Weg ging es wieder nach unten – hier hinauf führt ja nur die eine schmale Straße. Interessant war übrigens ein Radfahrer, der sich auf einem Mini-Rad den Berg hinauf quälte. Und das ganz ohne Motor! Ob und wann der oben angekommen sein mag :/

    Weiter ging es durch kleine Orte mit schmalen Gassen, die sich am Fuße des Taburiente befinden. Unser nächstes Ziel war Los Llanos, die heimliche Inselhauptstadt und größte Stadt der Insel (Anmerkung: Santa Cruz ist dagegen die tatsächliche Hauptstadt). Hier hatten wir Zeit, einen Teil der Stadt und vor allem die schöne Weihnachtsdekoration bei einem kurzen Spaziergang zu betrachten.

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    Ausschnitt aus der großen Krippe …

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    Rudolph mal anders ...


    Die Fahrt führte von hier weiter durch den westlichen Teil der Insel. Vor allem Bananen findet man hier zuhauf. Felder mit Folie (für die schnelle Reifung) und Felder ohne. Jede Menge davon, eigentlich fast nur.

    Ich glaube, wir haben noch nie so oft das Wort „Bananas“ an einem Tag gehört ^^

    In Deutschland findet man die kanarischen Bananen übrigens nicht im Supermarkt, hier wird eher auf die Importware aus Kuba oder Mittelamerika gesetzt. Für mich persönlich allerdings egal, gehöre ich doch zur seltenen Spezies, die keine Bananen mag ;) (weder in der einen, noch der anderen Form).

    Imposant sehen die vielen Plantagen jedoch schon aus und sind hier auf La Palma die größte Einnahmequelle. Im Gegensatz zu anderen großen Kanareninseln ist der Massentourismus hier ja noch nicht besonders verbreitet …

    Das Ziel war die Westküste, genauer der Ort Puerto de Tazacorte.

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    Hier befindet sich ein kleiner, aber feiner Sandstrand. Wenn auch mit dem ungewohnten schwarzen Sand. Aber in der Sonne glitzert der sehr schön!!!

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    Hier kann man es auch ein wenig länger aushalten, würde ich mal meinen. Für uns reichte es immerhin zu einer kurzen Pause, in der wir die Sonne, das Meer und die Gegend genossen 8)

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    Denn leider konnten wir hier nicht ewig bleiben, schließlich hatten wir noch ein paar Kilometer vor uns. Es ging wieder von der Küste weg, Richtung Landesinnere. Vorbei an den zahlreichen Bananenplantagen und durch kleine Dörfer. Unser Ziel war der Ort Las Manchas. Und dort im Speziellen der Plaza La Glorieta.

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    In mehreren Jahren Arbeit wurde hier vom Künstler Luis Morera unter Mithilfe von Einwohnern ein schöner Platz mit vielen Mosaiken & Skulpturen geschaffen. Hier wurden einige Tausend Steinchen verbaut. So etwas würde man ehrlich gesagt nicht in so einem relativ abgeschiedenen Ort erwarten, sondern eher in den großen Städten Santa Cruz oder Los Llanos.

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    VG Sven

    08.12.19 – Inselrundfahrt im Taxi auf La Palma (Teil 1):

    Im Gegensatz zu La Gomera waren wir bereits einmal auf La Palma gewesen, allerdings auch nur für einen Tag im Rahmen einer Kreuzfahrt. Damals waren wir hauptsächlich im Nationalpark Taburiente gewesen und hatten u.a. eine Wanderung am Vulkankrater unternommen.

    Für dieses Mal hatten wir uns Petra und Uwe ( uwepetra und Ewupetra ) angeschlossen, die eine Tour bei Nestor gebucht hatten. Dieser bringt mit seinem Taxi die Insel den Besuchern näher. Im Taxi waren noch 2 Plätze frei, also schlossen wir uns per Kontakt über das Forum einfach mal an. Nachteil: Naja, im Taxi saßen dann halt 4 Mitfahrer, war dann hinten etwas kuschelig. Davon habe ich persönlich nichts mitbekommen – saß ja vorne – aber es wollte ja auch niemand tauschen ;)

    Auch heute erwartete uns schönes Wetter, wie ein Blick nach draußen zeigte.

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    Nach dem Frühstück ging es auch schon los, Nestor erwartete uns mit seinem Taxi. Die Fahrt konnte beginnen …

    Der erste Halt lies nicht lange auf sich warten. Bereits nach kurzer Fahrt durch Santa Cruz erreichten wir das Castillo de La Virgin.

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    Dort gibt es nicht nur alte Kanonen, sondern auch einen schönen Ausblick auf den Original-Nachbau der Santa Maria, mit der Columbus letztendlich Amerika entdeckt hat.

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    Sowie auf die Stadt und den Hafen, in dem sich eines der moderneren Schiffe befindet ;)

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    Weiter ging die Fahrt. Ab hier ging es die nächste Zeit immer stetig bergauf.

    Nächster Halt war der kleine Ort Las Nieves mit der dort befindlichen und bekannten Kirche.

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    Von dieser Kirche startet einmal im Jahr eine feierliche Prozession den Berg hinab bis nach Santa Cruz. Auch hier waren wir bereits bei unserem ersten Aufenthalt auf La Palma, aber während des Tages sollte noch genügend Neues kommen. In die Kirche gingen wir übrigens nicht, der Gottesdienst war bereits in vollem Gange, schließlich war ja Sonntag! Also gab es nur die Außenansichten und einen Kaffee im Restaurant, welches sich im Hof befindet.

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    Nach dieser kurzen Pause ging es weiter, weiterhin immer bergauf. Bis zum nächsten Aussichtspunkt, dem Mirador de La Concepcion.

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    Von hier kann man die Stadt Santa Cruz nebst Hafen (und damit unserem Schiff) erkennen. Außerdem sieht man einen der erloschenen Vulkane auf La Palma, in dessen Krater inzwischen eine Siedlung eingebettet ist.

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    Auf den Fotos ist ebenfalls zu erkennen, dass La Palma ebenso wie La Gomera recht grün ist. Aber durchaus anders.

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    Auch an diesem Aussichtspunkt waren wir 2014 schon gewesen. War allerdings auch dieses Mal schön :)

    Wir fuhren weiter durch die kleinen, teilweise sehr schönen Dörfer, durch zahlreiche Serpentinen bergan, vorbei an Avocado-Bäumen, Mango-Bäumen und anderen Nutzpflanzen. Die Landschaft bzw. die Flora änderte sich mit zunehmender Höhe und Lage. Laubbäume wichen Nadelbäumen. Und es wurde mit zunehmender Höhe natürlich auch zunehmend kälter. Wie wir an unserem nächsten Stopp - dem Mirador de la Cumbre - erfahren mussten.

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    Ziemlich frisch da oben – aber trotzdem ein schöner Ausblick.

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    VG Sven

    Moin Wupperschiff ,

    ich wollte mich dann auch mal zu Wort melden, schließlich war Deine Meldung ja an mich adressiert. Ich versuche das übrigens mal wertfrei ...

    Natürlich hast Du recht. An der Situation, dass Madeira ausfallen musste, kann man nichts ändern (es gibt auch keine Forderungen nach Regress o.ä., das wäre vermessen). Die Kreuzfahrt ging ja weiter und es gab Ersatz. Aber ärgern darf man sich schon darüber. Man bucht eine Reise mit einer bestimmten Intention (Fokus auf Azoren & Madeira). Und das eine fällt größtenteils weg, da kann man schon mal ein wenig verstimmt sein. Da sei doch gestattet, wie ich denke!

    Und in meinem RB - der laut Deiner Meldung ja durchaus authentisch geschildert wurde - kam halt in den Tagen, wo wir auf Gran Canaria waren bei uns oftmals der Gedanke oder das Gespräch auf "Warum sind wir hier und nicht im schöneren Madeira" o.ä. Man vergleicht halt, was man hätte machen können (und wir hatten ja durchaus Pläne) und was wir jetzt machen. Warum sollte man das denn nicht schreiben?

    Zu allem Überfluss war das Wetter auch noch bescheiden. Es war in Las Palmas wahrscheinlich sogar schlechter als die Tage in Funchal. Die Umroutung war ja wegen des geschlossenen Flughafens (der durchaus nicht nur bei heftigem Sturm schließt, sondern technisch bedingt auch eher), im Hafen auf einer normalen Route (ohne Funchal als Wechselhafen) wäre ja alles i.O. gewesen (andere Schiffe legten in den Tagen ja in Funchal an).

    Ich sage mal: wäre das Wetter auf Gran Canaria besser gewesen, hätte man sich noch einen schönen Tag am Pool oder Stadtstrand machen können. Und der Ärger wäre wahrscheinlich nicht so groß gewesen.

    Zu dem anderen Thema:

    Ja, Kapitän & Kreuzfahrt-Direktor müssen sich natürlich für die Umroutung und die Umstände nicht entschuldigen (ist dann zwar auch nicht die feine Art, wäre aber noch ok). Haben sie aber gemacht! Allerdings nur bei einem Teil der Hälfte der Passagiere. Und das wiederholt, sonst hätte man ja von einem Versehen sprechen können. Das war das, was uns (und anderen Durchfahrern) aufgestoßen ist. Auch die Durchfahrer haben durch die Umroutung Einschränkungen hinnehmen müssen, nicht nur die Ab-/Anreisepassagiere. Nur die wurden nicht bedacht - waren also scheinbar egal ... OK, die Kreuzfahrt ging auch für uns weiter - nicht das jetzt gedacht wird, wir wären völlig "vergessen" worden.

    Alles Sachen, die kann man einfach so hinnehmen. Oder man kann diese Gedanken in einem Bericht halt mit unterbringen. Weil sie halt so erlebt worden sind.

    --

    OK, damit sollte das Thema dann aber auch ERLEDIGT sein!

    Und ich kann dann auch irgendwann mit dem RB normal fortfahren. Ich kann allerdings nicht versprechen, dass die Punkte nicht vielleicht doch im Fazit nochmal kurz auftauchen. Aber wer sich daran stört, kann die ja auch überlesen ...

    VG Sven

    Hallo zusammen,

    klar, auch Gran Canaria wird schöne Plätze haben, die wir halt nicht auf unserer Fahrt besucht haben. Aber wir waren ja nun mal recht überraschend dort und man konnte sich nicht so richtig vorbereiten. Dann kam natürlich auch der Frust über Madeira hinzu. Und das Wetter tat noch sein übriges.

    Da ist man etwas voreingenommen.

    Aber Las Palmas ist nun mal wirklich nicht das Gelbe vom Ei.

    Und ich glaube, so schön wie Madeira sind auch die schönen Plätze auf Gran Canaria nicht ;)

    Alles jedoch nur unsere persönliche Meinung.

    Wir haben halt ein bisschen was gesehen und das war - bis auf Puerto de Mogan - nicht so schön. Und ich glaube einen Strandurlaub würde ich auch lieber auf Fuerte als in Maspalomas verbringen - auch wenn Fuerte jetzt zum Erkunden auch nicht so viel her gibt ...

    Von allen Häfen während der Tour war dieser halt am uninteressantesten - dummerweise der mit dem längsten Aufenthalt und dem schlechtesten Wetter. Da fällt das Mögen sehr schwer ;)

    VG Sven

    07.12.19 – La Gomera (Teil 3):

    Danach ging es im Prinzip zurück in Richtung San Sebastian. Den einen oder anderen Halt gab es noch unterwegs an diversen Aussichtspunkten.

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    An einem davon ist der berühmte King Kong-Felsen zu sehen. Man musste jedoch schnell am Abzugsfinger sein. Die Wolken waren dicht und zogen mit hoher Geschwindigkeit vorbei. Aber ich habe einen kurzen, hellen Moment erwischt.

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    Von dort ging es dann mehr oder weniger direkt nach San Sebastian zurück. Der Ausflug hat uns sehr gut gefallen. Wir haben viel von dieser schönen – aber im Vergleich zu den weiteren Kanaren-Inseln doch ganz anderen Insel – gesehen. Und Ricardo hat mit viel Engagement seine Heimat toll herübergebracht. :thumbup:

    Man konnte am Ende entscheiden, ob man sich im Ort oder im Hafen am Schiff absetzen lässt. Wir entschieden uns für Ersteres ...

    Zuerst kamen wir an der Iglesia De La Asuncion vorbei.

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    Im Inneren – davon hier keine Fotos – werden u.a. die Figuren für die großen Prozessionen auf der Insel aufbewahrt.

    Dann weiter durch die kleine Stadt.

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    Bis zum Park, in dem sich der Torre del Conde befindet.

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    Gleich daneben befindet sich die Columbus-Statue. Auf dem Weg nach Westindien, der wie wir ja wissen, in der Entdeckung Amerikas endete, hatte Columbus mit seinen Schiffen hier den letzten Halt vorgenommen. Man munkelt, dass eine Geliebte auf La Gomera der Grund für diesen Halt war …

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    Am dortigen Platz befindet sich ebenfalls der Sitz der Inselregierung.

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    Danach waren wir dann auch durch mit unserem kleinen Rundgang und begaben uns zurück zum Hafen und damit zurück zum Schiff.

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    Den Rest des Nachmittages genossen wir in der Sonne auf der Veranda. Außerdem war noch Zeit und Gelegenheit für ein paar Bahnen im ansonsten leeren Pool. Ich war ja (scheinbar) wieder komplett hergestellt, so dass es am Abend dann auch das volle Abendessen im Atlantik wurde – nicht wieder nur die Schonkost :)

    Der Tag endete mit dem abendlichen Auslaufen (wir blieben ja planmäßig bis 22:00) und einem Absacker. La Gomera hat uns nach dem Ungemach mit Gran Canaria sehr gut gefallen. Es war der erste Besuch auf dieser Insel. Morgen wartete eine Insel, auf der wir bereits einmal waren …


    VG Sven

    07.12.19 – Rundfahrt auf La Gomera (Teil 2):

    Nächster – und dieses Mal etwas längerer – Halt am Mirador de Abrante. Hier befindet sich ein Cafe mit gläserner Aussichtsplattform.

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    Dort genossen wir eine kleine Kaffeepause – Ricardo hatte zuvor im Bus bereits unsere Bestellungen aufgegeben und wir mussten nur noch trinken. Zur Sicherheit für mich nur einen Cafe Cortado und keinen Barraquito mit Alkohol.

    Neben dem Kaffee wurde uns auch eine Kostprobe der Pfeifsprache „El Silbo“, die es nur auf La Gomera gibt, geboten. Zwei Kellner unterhielten sich nur per Pfeifen und fanden u.a. von uns versteckte Dinge. Toll, wie man nur mit Pfeifen kommunizieren kann! Daneben genossen wir die Sonne und den Ausblick.

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    U.a. kann man von hier auch noch mal schön den Teide im Hintergrund sehen.

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    Genau hingeschaut, da ist er tatsächlich auf der linken Seite zwischen den Wolken zu sehen …


    Über schmale Straßen führte der Weg weiter ins Zentrum der Insel, in den Nationalpark Garajonay hinein. Unterwegs mussten Fahrzeuge (und manchmal auch unser Bus) immer wieder zurücksetzen, um dem Gegenverkehr die Weiterfahrt zu ermöglichen. Teilweise echt schmal und nah am Abgrund – Höhenangst darf man da nicht haben. Irgendwann wurden die Straßen aber auch wieder breiter. Und wir erreichten unseren nächsten Stopp.

    Eine kleine Wanderung – ich würde es eher als Spaziergang bezeichnen – im Nebelwald stand an. Für diesen ist der Nationalpark berühmt. Dichte Lorbeerwälder mit moosbedeckten Bäumen, die mystisch in der Sonne oder in den tiefhängenden Wolken erscheinen. Genauso hatte ich es mir vorab vorgestellt :)

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    Wir hatten übrigens keine Sonne. Dafür Nebel bzw. tiefe Wolken mit sehr hoher Luftfeuchtigkeit – ohne das es regnet. Ich finde ja bezüglich der Bäume dieses Wetter sogar besser als bei Sonne, ein richtig mystischer Märchenwald. Die Wege waren übrigens recht feucht und rutschig. Und es war recht kalt. Aber schön!

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    Nach diesem kurzen Fußmarsch ging es im Bus weiter, Richtung Westen. Unterwegs noch ein Halt am Mirador Cesar Manrique, den der große Inselkünstler von Lanzarote auch auf dieser Insel erschaffen hat.

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    Der Ausflug führte weiter in den Ort Arure, Hier hatte man die Möglichkeit entweder einen kleinen Tapas-Snack zu sich zu nehmen oder sich ein wenig im Ort umzuschauen. Wir entschieden uns für letzteres.

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    Da es aber recht kalt war und der Ort sehr klein ist, wurde es dann doch noch ein Cafe Cortado in der Casa Conchita ...


    VG Sven

    07.12.19 – Ein schöner Tag auf La Gomera (Teil 1):

    Am Morgen der Check: ok, 100% ging es mir noch nicht. Aber so ca. 90%. Versuchen wir einfach es mal. Ein abgespecktes Frühstück (nein, es gab dabei keinen Speck ^^ für mich), dann konnte es schon fast losgehen.

    Man konnte übrigens heute sogar den Teide auf der benachbarten Insel Teneriffa sehen. Ging ja direkt von Teneriffa nicht. Auf dem Berggipfel war übrigens frischer Schnee zu sehen.

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    Gebucht hatten wir eine Inselrundfahrt bei Ricardo Tours. Wir fuhren dabei im Bus mit dem Chef, es gab außerdem noch einen zweiten, kleineren Bus. Und ja, es war ein großer Bus, aber trotzdem hatte jeder Gast mind. einen kompletten 2er Sitz, es war also nicht zu voll. Kosten pro Person waren 35,00 EUR, der Ausflug ist in Deutsch.

    Wir fuhren zunächst durch die Inselhauptstadt San Sebastian. Kurz darauf der erste Halt an einem Aussichtspunkt, wo wir zum einen die Stadt, zum anderen den Hafen überblicken konnten.

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    Wettertechnisch lässt sich sagen, dass es heute einen Mix aus Sonne und Wolken gab. Sonnig in den unteren Bereichen (am Meer und in den Tälern), in den Bergen aber tiefhängende Wolken und Nebel. Die Temperatur lag so ca. bei 20 Grad, oben natürlich etwas kühler.

    Weiter ging die Fahrt bergauf, immer auf der Haupt-Inselstraße entlang. Neben der Straße befindet sich übrigens die alte Straße, die aber heute von modernen Fahrzeugen nur schwerlich befahren werden könnte. Der nächste Halt folgte bald am Mirador de Manaderos.

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    La Gomera ist sehr grün. Es gibt viele Pflanzen, je nach Gegend variieren die auch sehr stark. Mal Palmen und Kakteen, mal Lorbeerbäume. Angebaut werden v.a. Bananen und Avocados. Die eine oder andere Blume ist auch dabei. Von der Landschaft konnten wir uns während der Fahrt, die in vielen Serpentinen die Berge hinauf und hinab Richtung Norden der Insel führte, überzeugen.

    Nächster kurzer Halt war im Ort Hermigua, in dem auch Ricardo wohnt. Ricardo besorgte landestypische Kekse, die dann später während der Fahrt verteilt wurden. Wir sahen uns derweil im kleinen Ort um, in dem es v.a. viele Obst- und Gemüsefelder gibt.

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    Frisch geerntete Avocados …


    Weiter ging es durch den langgezogenen Ort, bis wir wieder auf die Küste trafen. Dort ein Halt am Mirador de La Punta.

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    Hier sieht man u.a. auch die Anlegestelle der Schiffe für den Transport von Bananen und anderen landwirtschaftlichen Erzeugnissen nach San Sebastian. Früher war aufgrund der schmalen und schlechten Straßen und Wege der Transport per Schiff innerhalb der Insel schneller und sicherer als per Karren oder Fahrzeug. OK, inzwischen sind diese Zeiten natürlich vorbei.

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    Unsere Fahrt wurde fortgesetzt. Zunächst ein technischer Halt, d.h. Besuch der Toiletten und des angrenzenden Mini-Botanischen Gartens im Besucherzentrum des Nationalparks.

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    VG Sven

    06.12.19 – Exkursion auf Gran Canaria (Teil 2):

    Weiter mit dem Bus Richtung Nordwesten. Unser letzter Halt, das ehemalige Fischerdorf Puerto de Mogan stand auf dem Zettel. Inzwischen natürlich nicht mehr nur Fischerdorf, auch hier hat der Tourismus Einzug gehalten. Außerdem war heute noch Markt, daher war der Ort leider auch noch besonders voll!

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    Wir begaben uns direkt zur Marina, ließen den Markt mal Markt sein. Unten am Yachthafen warten tatsächlich einige schmucke Gässchen mit kleinen weißen Häuschen.

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    Und vielen schönen Blumen zwischen den Häusern.

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    Wir schlenderten durch die Gassen bei schönstem Sonnenschein. So ca. 25 Grad waren es hier und in Maspalomas. So lässt sich selbst Gran Canaria aushalten :)

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    Hier am Hafen befinden sich jede Menge Restaurants. Wir fanden tatsächlich auch eines, wo es Tapas und Tinto de Verano gab.

    Nach dieser kleinen Pause ging es dann langsam zurück durch den Ort zum Bus.

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    Auf dem Rückweg fuhren wir bis Maspalomas an der Küstenstraße entlang. Später dann wieder über die Autobahn nach Las Palmas. Dort war es wettermäßig nicht viel besser als am Morgen.

    Wir hatten also zumindest mal schönes Wetter gehabt. Die Insel Gran Canaria gibt für unseren Geschmack wirklich nicht viel her. Maspalomas und seine Hotels ist auf jeden Fall nicht unser Fall! Besser man hat Gran Canaria wirklich nur als Start-/Endpunkt einer Kreuzfahrt. Mehr bzw. einen ganzen Urlaub auf der Insel müssen wir nicht unbedingt haben. OK, das ist natürlich nur unsere persönliche Meinung, anderen kann das ja durchaus hier gefallen.

    Für das Gebotene und das Erwartete war der Ausflug schon ok gewesen.

    Danach blieben wir auch auf dem Schiff, wir gingen heute nicht nochmal in die Stadt. Irgendwie ging es mir am Abend auch nicht so gut – ich habe noch nie so lange am Abend an einer Tasse Brühe im Buffetrestaurant gelöffelt. Scheinbar hatte ich mir mit irgendwas den Magen verdorben – oder mich schlicht und ergreifend in den vorherigen Tagen überfressen.

    Deshalb ging es auch zeitnah in die Koje. Hoffentlich mit besserem Befinden am morgigen Tag, wenn es dann nach La Gomera geht, wo wir auch einen Ausflug gebucht hatten …


    VG Sven

    06.12.19 – Leider wieder Gran Canaria – heute aber sogar mit Sonne und warm … (Teil 1):

    Ein Blick auf dem Balkon zeigte, dass das Wetter in Las Palmas erneut nicht das Gelbe vom Ei sein würde – zumindest, wenn man die Kanaren als Maßstab nimmt. Aber egal, vielleicht ist es am anderen Ende der Insel ja besser. Wir hatten heute nämlich den TUI-Ausflug „Der malerische Süden Gran Canarias“ auf dem Programm. Gebucht hatten wir den eigentlich für den vorletzten Tag der Kreuzfahrt, nachdem unser eigentlich gebuchter Ausflug bei einem externen Anbieter mangels Teilnehmer storniert worden war. Und da der Gran Canaria-Aufenthalt nun vorgezogen und verlängert worden war, hatten wir halt heute diesen Ausflug. Na, mal schauen …

    Kurz nach dem Frühstück ging es dann auch schon los. Zunächst stand eine längere Busfahrt an, die uns vom Nordosten der Insel – größtenteils über die Autobahn – in den Süden führte. Während der Fahrt gab es von unserem Reiseleiter allerlei Informationen zur Insel, zum Tourismus, zur Landwirtschaft und zum Wetter. Demnach ist es gar nicht so ungewöhnlich, dass es in Las Palmas nass und auch etwas kälter ist. Die Wolken bleiben im Norden nämlich an den Bergen hängen. Im Süden – so versicherte man uns – würde das Wetter viel besser werden.

    Bezüglich des Tourismus gab es auch einige Informationen. In den 60er/70er Jahren entschied man sich, große Hotelburgen im Süden zu errichten und den Tourismus zu fördern. Durch diese großen Hotels war es dann auch möglich, für relativ kleines Geld Urlaub zu machen. Und man schuf natürlich viele Arbeitsplätze, die es ohne den Tourismus so wohl nicht gegeben hätte. Macht wirtschaftlich durchaus Sinn, besonders schön ist es allerdings nicht, wie wir erfahren mussten, als wir uns Maspalomas / Playa de Ingles näherten.

    Ich muss schon sagen, so hätte ich mir diese Hotelstadt nicht vorgestellt! Wir waren ja noch nie auf Gran Canaria zum Badeurlaub. Wenn ich das jetzt so gesehen habe, werden wir das wohl so schnell auch nicht tun. Riesen Betonklötze in der Landschaft – architektonisch alles kein Highlight. Schön ist anders. Hotel reiht sich an Hotel. Es dürften wohl ca. 500.000 Betten (oder mehr) hier insgesamt vorhanden sein. Wahnsinn! Da passt das Wort Massentourismus. Es gibt natürlich auch ein paar bessere – und damit auch schönere – Hotels. Die Mehrzahl hat sich aber tatsächlich dem preiswerteren Massentourismus verschrieben. Auf der anderen Seite wurde durch diese Touristenstadt die Wirtschaft angekurbelt und Gran Canaria wäre heute nicht das, was es ist. Alles hat halt 2 Seiten …

    Unser erster Halt war an den Dünen von Maspalomas. Durch das RIU Palace Hotel ging es zum Strand. Und ja, unser Guide hat recht gehabt, die Sonne stand am Himmel, kein Vergleich mit dem Wetter in Las Palmas!

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    Jede Menge Sand, fast wie in der Wüste. Wenn man hier vom Hotel zum Strand möchte, ist man eine Weile unterwegs. Hauptsache man hat dann nichts vergessen ;)

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    Wir erklommen natürlich auch eine der Dünen, was tut man nicht für einen besseren Überblick!

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    Einige der Urlaubsgäste, die man unterwegs so traf, erfüllten übrigens zu 100% das Klischee. Große Gruppe, alle mit Weihnachtsmütze bekleidet (zum Glück nicht nur !!!), einen Bollerwagen mit Bierfass und lauter Musik. Jepp, das passt …

    Nach diesem ersten Stopp ging es mit dem Bus weiter. Durch die Hotelstadt – unterwegs kam auch das eine oder andere bessere Hotel in Sicht. Es ging in den „Stadtteil“ Meloneras, ganz am Südzipfel gelegen. Ein kurzer Spaziergang nach links. Dann hat man bald den Salzwassersee La Charca erreicht.

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    Dieser liegt in einer natürlichen Oase innerhalb der Sanddünen von Maspalomas. Wieder zurück und dann vom Ausgangspunkt in die andere Richtung. Vorbei an allerlei Restaurants, Bars und Souvenirshops. Zum Leuchtturm Faro de Maspalomas.

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    Leider durch Bauarbeiten etwas eingeschränkt. Also zurück zum Bus, die Zeit für den Stopp war auch nicht allzu lang. So richtig viel gibt es aber hier abseits vom Massentourismus auch nicht zu sehen ...


    VG Sven

    Hallo Silke Muesi ,

    wir hatten am Abend, wo wir Madeira verlassen haben, noch schnell eine Mail an Lido Tours geschrieben und unser Problem/Leid mit der überstürzten Abfahrt geklagt. Und auch mal vorsichtig gefragt, ob wir die Anzahlung erstattet bekämen. Ich hätte jetzt nicht unbedingt damit gerechnet, hatte vorher bei Buchung auch nicht nachgefragt - hätte ja nicht gedacht, dass Madeira ein Problem wäre.

    Aber sie haben das Geld tatsächlich zurück überwiesen. :thumbup:Ob das jetzt generell geschieht oder weil ich nett gefragt habe, weiß ich nicht.

    Es wäre übrigens unser erster Ausflug mit Lido Tours gewesen. Vorher waren wir immer mit Madeira HappyTours unterwegs. Von den Touren und Preisen ähnlich, die Nordtour hatten wir aber bei Lido gebucht, da die Wahrscheinlichkeit, dass sie dort stattfindet (Stichwort: Mindestteilnehmer) dort höher schien ...

    Beide bieten aber günstige Möglichkeiten, Teile der Insel auf ausführlichen Touren zu erkunden.

    VG Sven

    05.12.19 – Ein weiterer herrlicher Tag in Funchal … STOP: Wir sind ja leider auf Gran Canaria …

    Tja, anstatt uns den Norden von Funchal anzuschauen pflügte das Schiff mit Vollgas durch die Wellen. Der in Aussicht gestellte harte Seegang blieb allerdings auch irgendwie aus, so doll war es dann doch nicht.

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    Immerhin einen Regenbogen gab es heute auch wieder.


    Wir konnten also wieder etwas länger ausschlafen, ein spätes Frühstück. Dann schauten wir uns mal wieder ein Einlaufen in den Hafen an. Dieses Mal ins malerische Las Palmas!

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    Naja, also so richtig schön ist anders. Es war schon gut – von dieser Perspektive aus gesehen – Gran Canaria nur als Start-/Endhafen zu haben. Würden wir hier wirklich 3 Tage sein? Die beiden Tage jetzt als Ersatz von Funchal und am vorletzten Tag noch mal regulär?

    Zu allem Überfluss war auch noch das Wetter äußerst bescheiden. Viel Wind – fast schon als Sturm zu bezeichnen. Zwischendrin immer wieder Regen und auch recht kalt. Da konnte man sich nicht mal auf der Liege auf der Veranda oder dem Pool-/Sonnendeck aufhalten.

    Mit uns im Hafen war die Mein Schiff 4 – diese aber regulär im Rahmen ihrer Mittelmeer & Kanaren-Tour.

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    Kaum festgemacht, wurden auch bereits die Passagiere ausgeschifft. Personal von der Mein Schiff 4 half dabei. Das Ganze ging auch recht zügig von statten. Wir hätten da mit mehr Chaos gerechnet. Zwischendurch kamen auch bereits die ersten neuen Gäste an.

    Über den ganzen Tag kamen natürlich auch weiterhin viele Durchsagen, man entschuldigte sich bei den ab- und anreisenden Gästen. Für die Durchreisenden – wie uns – kein einziges Wort des Bedauerns. Ok, scheinbar sind wir nicht im Fokus. Ja, die Umroutung mit allem, was dazu gehört war eine logistische Meisterleistung seitens TUI und der Crew. Nur die anderen Passagiere sind nun mal auch betroffen – statt 3 Tage Madeira gibt’s nun 2 Tage Gran Canaria. Also auch da ist man bedauernswert, wie ich finde. Aber ok, Chance vertan. Und wir eigentlich immer noch ein bisschen sauer …

    Das Wetter wurde aber auch gar nicht besser. Am Nachmittag entschieden wir uns dann, trotz des Windes und immer wieder auftretenden Regens, kurz vom Schiff zu gehen. Durch den Hafen ging es direkt zum Stadtstrand.

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    So richtig prickelnd war es hier auch nicht. Der starke Wind, die Kälte, gemütlich ist anders. Ein paar Meter gingen wir aber doch am Strand entlang. Ab und an kam sogar etwas wie Sonne durch.

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    Aber nur ganz, ganz kurz – so ca. 2 Sekunden. Bevor wir gänzlich erfroren ging es alsbald zurück. In die Restaurants/Bars wollten wir auch nicht – wenn man hier ist, will man sich auch draußen hinsetzen. Drinsitzen geht auch bei uns in Deutschland.

    Unterwegs fing es dann auch wieder mal heftiger an zu regnen, zum Glück hatten wir so was wie einen Unterstand. Kurz durch das Einkaufszentrum am Hafen, dann zurück zum Schiff. Aufwärmen in der X-Lounge.

    Immerhin, es gab ein paar Nachrichten: Morgen ist das Wetter in Las Palmas ähnlich toll wie heute. Toll! Der Ausflug, den wir für den vorletzten regulären Tag in Gran Canaria gebucht hatten, findet bereits morgen statt. Am vorletzten Tag sind wir nicht nochmal auf Gran Canaria, sondern auf Fuerteventura. Ok, schauen wir mal …

    Worte des Bedauerns übrigens weiterhin Fehlanzeige – wir rechneten auch nicht mehr damit!

    In der AAB gab es am frühen Abend noch ein kleines, nettes Forumstreffen. Zusammen mit Petra, Uwe und Knut ( uwepetra und Ewupetra ), die wie wir die auch die 2. Woche mitfuhren, trafen wir noch Jutta & Takis ( tigerdisco ) , die heute zugestiegen waren und nur die Kanaren-Woche mitfahren würden. Ein paar Drinks und viele nette Gespräche. Dann war es Zeit fürs Abendessen.

    Dazu wurde der letzte Teil des Gourmet-Paketes eingelöst. Es ging in die Sushi-Bar. Und wir lieben ja Sushi. Leider ist auf dem alten Schiff die Auswahl etwas eingeschränkt – kein Vergleich mit dem Hanami. Aber es gibt Sushi und nur das zählt :)

    Im Anschluss noch ein bisschen Programm an der Bar.

    Morgen dann der letzte Tag auf Madeira … ach nein, wir sind ja leider auf Gran Canaria …


    VG Sven

    04.12.19 – Abendlicher Spaziergang durch das beleuchtete Funchal und das dicke Ende eines bis dahin sehr schönen Tages (Teil 3):

    Pünktlich um 18:00 war es dann soweit: die Lichter gingen an. Da es dann auch recht schnell dunkel wurde, konnten wir den zweiten Teil unseres Spazierganges in Angriff nehmen.

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    Mehr oder weniger auf gleichem Wege ging es durch die Altstadt zurück. Auffällig ist, dass wirklich jede Straße und Gasse erleuchtet ist. Und nicht etwa alle gleich, es gibt eine Vielfalt von Farben und Lichter-Formen. An der Hauptstraße ist wirklich jede Palme mit Lichterketten umwickelt. Die Fotos können das nur begrenzt wiedergeben, das muss man schon live gesehen haben. Da wir auch ohne Stativ fotografiert haben, sind dem Ganzen natürlich Grenzen gesetzt. Hier mal ein paar Beispiele …

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    Es ging zurück zur Kathedrale. Auch hier leuchteten inzwischen die Engel mit ihren Instrumenten.

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    Wirklich jede Straße war schön erleuchtet, ohne dass es too much wirkte.

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    Im Hafenbereich befindet sich ein großer Weihnachtsbaum. Natürlich kein echter, sondern ein Kunstobjekt. So große Nadelbäume dürfte man hier auch nicht finden.

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    Diesen Baum kann man auch begehen.

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    Danach zog es uns wieder auf den Weihnachtsmarkt. Nun schön erleuchtet und damit weihnachtlicher als noch am frühen Nachmittag.

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    Der Poncha schmeckte aber genauso gut wie am Nachmittag. Dieses Mal hatten wir Orange (am Nachmittag war es Maracuja). Lecker :):thumbup:

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    Prost!!!


    Die beiden fehlenden Sorten (Mandarine und Limette) – zumindest an diesem Poncha-Stand – wollten wir dann morgen nach unser Inseltour probieren. Da es von der Zeit her schon recht fortgeschritten war und man auch was anderes als Poncha im Magen haben sollte, gingen wir langsam zurück zum Schiff, das Abendessen winkte.

    OK, der Weihnachtsmarkt an sich, ist schon recht klein. Aber die ganze Beleuchtung ist der Hammer. Zur Weihnachtszeit und an Silvester ist Funchal schon eine Reise wert!

    Aber kurz danach meldete Steffies Armbanduhr mit einer Nachricht (das zugehehörige Handy lag im Rucksack): „Kommen Sie sofort zurück zum Schiff! Der Flughafen Funchal ist morgen gesperrt! Wir verlassen noch heute den Hafen Richtung Gran Canaria. …“ (o.ä.)

    Das kann doch nicht wahr sein, oder? :cursing:

    Die Stimmung war sofort auf Null. Oder noch niedriger – sprich im negativen Bereich. Und was heißt sofort! Jetzt gleich, also in 5 Minuten? Oder in einer Stunde? Ich meine, man kann ja durchaus auf Ausflug sein und weiter vom Hafen entfernt. Oder man hat sein Handy nicht dabei oder schaut andauernd drauf. Bleibt man dann hier? OK, wir waren ja eh auf dem Weg zurück zum Schiff. Eigentlich hätte man noch mal zurück zum Weihnachtsmerkt gehen müssen und sich noch einen Poncha reinziehen müssen. Aber dann ist man vielleicht später als sofort?

    Daher ging es durch den Park Santa Catarina – wir standen ja quasi schon davor – zurück. Ein letzter Blick auf die Lichter der Stadt. Morgen würden wir ja nun leider nicht mehr hier sein!

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    Im Park hörten wir dann schon die lauten Durchsagen vom Schiff. Wie, geht’s jetzt schon los? Nein, das waren nur die Durchsagen analog zu unserer SMS. Wir kamen noch pünktlich an.

    Mehr als frustriert ging es dann zum Abendessen. Wenn man schon einen Hals hat, kommen dann auch andere Sachen hinzu. Anstatt uns zu bedienen, waren die Kellner eher damit beschäftigt sich von allerlei anderen Leuten zu verabschieden bzw. diese zu bemitleiden, weil die ja nun über Gran Canaria nach Hause fahren müssen. Hallo, ich würde auch gerne mein Essen haben! Und zwar warm! Aber ich hatte vorher auch keine Scheine rüberwachsen lassen …

    In den Durchsagen durch den Kapitän und den Kreuzfahrtdirektor wurden dann auch die Änderungen für den weiteren Ablauf bekannt gegeben. Es wurde sich bei den abreisenden Gästen für die Unannehmlichkeiten diverse Male entschuldigt. Für uns Durchreisende – kein Wort! Hallo!!! Ich wäre auch lieber in Funchal geblieben und muss dafür Gran Canaria in Kauf nehmen. Tolle Alternative! Ja, die Umroutung musste sein, keine Frage. Funchal ist ja Wechselhafen. wie immer TUI darauf gekommen ist, weil dieser Flughafen doch schon sehr windanfällig ist. Unsere Tour ist vermutlich nicht die letzte, die dem zum Opfer fällt. Aber wenigstens ein paar Worte des Bedauerns auch in unsere Richtung wären schön gewesen. Zu allem Überfluss wurde auch noch ordentlich Seegang in Aussicht gestellt. Und das bei Vollgas …

    Daher blieb dann erstmal nur eines: Frust-Saufen!!! Da alle von uns bevorzugten Bars gefüllt waren, ging es dieses Mal in die Schaubar. Irgendwie waren wir hier noch nie, aber ein Plätzchen war noch frei. Zusammen mit anderen Betroffenen ging dann der eine oder andere Drink über die Theke. Das Auslaufen schauten wir uns jedenfalls nicht an, lieber noch ein Getränk. Frust pur <X


    VG Sven

    P.S.: Zum Glück war unser Ausflug storniert worden. Sonst hätten wir gar nichts vom abendlichen Funchal gehabt, um 19:30 wären wir jedenfalls nicht mehr gestartet …

    04.12.19 – Nachmittäglicher Spaziergang durch Funchal (Teil 2):

    Zunächst durch das Hafengelände. Dann versuchten wir eine Abkürzung, die sich – natürlich!!!! – als Umweg herausstellte und am Ende auch noch recht steil bergauf führte. Unser Weg führte in den Parque de Santa Catarina. Der bessere Weg führt unten an der Hauptstraße und dann die Stufen hinauf, wir kamen von der anderen Seite über unsere „Abkürzung“.

    Aber immerhin, wir erreichten auch so den Park. In der Mitte befindet sich ein kleiner Teich. Außerdem hat man einen schönen Ausblick auf die Stadt und die dahinterliegenden Berge sowie auf den Hafenbereich. Außerdem gibt es jede Menge Pflanzen & Blumen.

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    Entdeckt hatten wir den schönen Park bereits auf unserer Silvesterfahrt – hier im Reisebericht nachzulesen. Daher fungierte dieses Mal der Park nur als Durchgangs- bzw. Startstation unseres Spazierganges. Im Park befindet sich auch eine kleine Kapelle, die Capela de Santa Catarina.

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    Wir verließen den Park über den oberen Eingang am Kreisverkehr und gingen die Av. Arriaga entlang. Schon nach einem recht kurzen Weg trifft man einen weiteren, kleinen Park, den Jardim Municipal do Funchal. Zur Weihnachtszeit ist dieser Park immer sehr schön geschmückt.

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    Man findet dort Zuckerstangen, an denen man sich aber die Zähne ausbeißt. Kleine Wichtel, kleine und große Nussknacker, kleine Häuser, Rentierschlitten, usw. Vor allem für Kinder schön, aber nicht nur für die …

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    Daneben natürlich auch viele Blumen, die allerdings zu dieser Zeit und mit dem Weihnachtsschmuck nicht so sehr zur Geltung kommen. Wieder zurück auf die Hauptstraße ist bald der Weihnachtsmarkt erreicht. Wie man an diesem Gesellen hier erkennen kann:

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    Wir lieben Madeira!


    Wir schauten uns kurz um. Wobei einen Poncha probierten wir schon mal ;) Anstatt der Glühwein-Buden auf den hiesigen Märkten gibt es hier in Funchal einige Poncha-Hütten mit verschiedenen Sorten. Auf jeden Fall süffig – wenn auch stark. Am Abend wollten wir auf jeden Fall nochmal wiederkommen.

    Kurz danach trifft man auf die Kathedrale von Funchal.

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    Auch diese mit entsprechender Weihnachtsdeko.

    Durch die Straßen der Altstadt führte uns der Weg zur Markthalle. Und hier für einen kleinen Rundgang hinein. Am Tor befinden sich schöne Mosaike, u.a. dieses hier:

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    Und innen drin viele Markstände. Es gibt welche mit Blumen, mit Obst, mit Gemüse, mit Gewürzen, mit Kleidung, mit Souvenirs, eigentlich alles. Die Fischhalle hatte leider bereits geschlossen, es war ja bereits der späte Nachmittag.

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    Bunte Blumen …

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    Buntes Obst, schön angerichtet …

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    Scharfes Gemüse …


    Wir verließen die Halle und bogen in die kleine Gasse Rua de Santa Maria ein, unweit der Markthalle. Bekannt ist diese Gasse für die Malereien an den Haustüren sowie den kleinen Restaurants. Außerdem gelangt man hier zur Monte-Seilbahnstation.

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    Wir haben natürlich jede Menge Fotos geschossen – wie eigentlich überall in Funchal. Im Bericht ist davon aber nur ein ganz kleiner Auszug zu sehen, das würde sonst den Rahmen sprengen.

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    Bananen-Blüte und -Früchte


    Wir verzichteten auch darauf, in eines der netten Restaurants oder in eine der Bars zu gehen. Abendessen sollte es später auf dem Schiff geben und wir hatten ja noch etwas vor uns.

    In der Nähe des Wassers ließen wir uns dann für eine kleine Pause nieder. Der späte Nachmittag war recht schön vom Wetter.

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    Reflektierten den bisherigen Tag und den bisherigen Urlaub. Und warteten in der Sonne sitzend darauf, dass es dunkel und die Weihnachtsbeleuchtung in Funchal eingeschaltet wird. Und wir in die vorweihnachtliche Atmosphäre eintauchen würden können …


    VG Sven

    04.12.19 – Auf dem Weg nach Madeira (Teil 1):

    Seetag am Vormittag. Also mal schön ausschlafen. Frühstück gab es heute wieder in der X-Lounge. So langsam kam auch die Insel Madeira bereits in Sichtweite. Doch was war das? Regentropfen auf den Scheiben? Was erlauben Struuuunz? Und das nach dem schönen Wetter der letzten Tage.

    Naja, es kann ja nicht immer die Sonne scheinen. Und bis Funchal war es auch noch ein bisschen hin. Vielleicht wird es ja doch etwas besser …

    Wir saßen derweil in der X-Lounge, bewaffnet mit unserem Madeira-Reiseführer und versuchten Pläne für die nächsten Tage zu vervollkommnen. Morgen, das war klar, würde es einen Ganztagesausflug mit Lido Tours in den Norden der Insel geben – bei unseren bisherigen Besuchen auf der wunderschönen Insel (immer im Rahmen einer Kreuzfahrt) hatten wir Touren im Westen & Osten unternommen. Für den heutigen Tag wollten wir ein wenig durch die Stadt bummeln und dann den Weihnachtsmarkt besuchen und für den letzten Tag sollte es dann nochmal ein kleiner Spaziergang werden. Den für heute gebuchten Ausflug „Poncha-Bar-Hopping“ konnten wir leider nicht wahrnehmen. Mangels erreichter Teilnehmerzahl wurde der von TUI storniert – alles keine Trinker an Bord oder wie? Ach so, klar: Die Getränke hätte man ja bezahlen müssen, während an Bord alles all-in ist ;)

    So waren jedenfalls unsere Pläne …

    Außerdem versuchten wir, die vorbeiziehende Insel mit der Karte in Übereinstimmung zu bringen. Sprich, wir versuchten herauszufinden, wo wir uns denn gerade so befanden.

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    So langsam kam Funchal in Sicht. Es wurde Zeit, sich aus der X-Lounge nach draußen aufs Sonnendeck zu begeben, um das Einlaufen zu beobachten. Und tatsächlich, der Regen war verschwunden und machte der Sonne Platz! 8)

    Wo Regen war und jetzt Sonne ist, ist auch ein Regenbogen nicht so weit. Auf dieser Tour gab es ja schon den einen oder anderen zu bestaunen.

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    Im Hafen von Funchal befand sich aktuell noch die Mein Schiff 3. Die konnten wir auch von größerer Entfernung bereits ausmachen.

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    Bereits zuvor wurde vom Kapitän und dem Kreuzfahrtdirektor mitgeteilt, dass diese gegen 13:00 Uhr den Hafen verlassen würde. Bei der Ausfahrt würde unser Schiff ihre Nachfolgerin – die Mein Schiff 3 war ja der erste Neubau, der auf die gute alte Mein Schiff 2 (jetzt halt Herz) folgte – begrüßen. Die Passagiere beider Schiffe wurden dazu angehalten sich auf den Pool- und Sonnendecks zu versammeln und ordentlich Lärm zu machen und mit Handtüchern o.ä. zu winken. Außerdem kann so ein Typhon natürlich auch recht laut sein.

    Wir näherten uns langsam der äußeren Kaimauer und gingen dort in Warteposition.

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    Und recht pünktlich ging es dann auch los. Die Mein Schiff 3 verließ ihren Liegeplatz.

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    Fuhr knapp an unserem Bug entlang.

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    Und vorbei.

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    Begleitet wurde die ganze Fahrt von lauten Typhonen und dem Lärm der Passagiere. Immer wieder schön, so ein Flottentreffen. In dieser Form von uns persönlich das erste Mal so erlebt.

    Während wir mit der Mein Schiff Herz in den Hafen einliefen und den alten Liegeplatz der Mein Schiff 3 einnahmen, verschwand diese am Horizont und setzte ihre Kanaren-Tour fort.

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    Tschüss! Winke, winke …


    Mit uns im Hafen war noch die MS Berlin. Ist unser Schiff im Vergleich schon viel kleiner als die Neubauten, so ist dieses Schiff ein richtiger Zwerg. Es ist auch erstaunlich, wenn man die Mein Schiff Herz mit der Mein Schiff 3 vergleicht. Auf beiden Schiffen waren die Passagiere auf Deck 12. Auf dem einen ist dieses aber viel höher. Müssen also auch die Decks an sich höher sein …

    Irgendwie verzögerte sich unser Anlegemanöver. Bzw. die Freigabe durch die Behörden. Daher gingen wir – bevor wir uns dann nach Funchal aufmachen wollten – noch kurz was zu Mittag essen. Nach dem Essen im Anckelmannsplatz war die Freigabe dann auch endlich erteilt worden und wir konnten mit kleiner Verspätung die Stadt Funchal zu Fuß entern …


    VG Sven

    03.12.19 – Ein erneut sehr schöner Seetag:

    Nach den doch insgesamt recht langen Ausflügen auf den Azoren kam jetzt ein Seetag gerade recht. Und damit natürlich auch verbunden, das bisher Erlebte zu reflektieren.

    Auf dieser Fahrt gestalteten wir die Seetage am Vormittag übrigens etwas anders als üblich. Sonst immer gemütlich im Atlantik frühstückend, probierten wir dieses Mal andere Varianten aus. Entweder verzichteten wir ganz auf das Frühstück und starteten den Tag mit einem Mittagessen im Atlantik – auch dort gibt es ja die Lafer-Menüs. Oder es stand Frühstück in der X-Lounge auf dem Zettel. Auf der alten Mein Schiff Herz gibt es dort natürlich nicht das volle Programm, aber Wurst, Käse, Brötchen, Marmelade (und Kaviar) usw. liegt aus und warme Eier-Speisen bestellt man sich.

    Ansonsten hatten wir wieder Top-Wetter.

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    Später lag in der Hängematte natürlich jemand drin :D


    So genossen wir den Tag mit relativem Nichtstun auf unsere Veranda oder dem Pooldeck.

    Außerdem hatten wir 2 Termine an diesem Tag. Zum ersten das Ahoi & Hallo mit den Offizieren, welches in der Himmel & Meer-Lounge am späten Vormittag stattfand – da gab es neben der Unterhaltung auch noch ein paar Häppchen. Schließlich ist das letzte Essen ja schon etwas her.

    Zum anderen waren wir am Nachmittag zur Brückenführung eingeladen – und zwar aufgrund unserer 12. Kreuzfahrt. Am 2. Seetag durften wir ja bereits den Maschinenkontrollraum besichtigen. Heute dann die Brücke. Die Führung wurde vom Ersten Offizier durchgeführt, unser Kapitän Panagiotis Varotsos war allerdings auch anwesend.

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    Der Kompass ist eigentlich nur noch zu Backup-Zwecken vorhanden …

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    Kein Vergleich mit den großen Steuerrädern, die man von Piratenschiffen kennt, aber trotzdem noch größer als der Joystick auf den neueren Schiffen …


    Die vermittelten Informationen waren recht ausführlich und interessant. Im Vergleich zur Brücke auf den neuen Schiffen (wir waren vor Jahren auch schon mal auf der Mein Schiff 4 bei einer Führung dabei gewesen) sind die Instrumente natürlich etwas altbackener und grobschlächtiger ;) Aber das Schiff fährt so ja schon viele Jahre, warum also was ändern …

    Den späten Nachmittag nutzte ich für einen Sprung in die kühlen Fluten.

    Nein, ich bin natürlich nicht über Bord gegangen. Sondern in den größeren der beiden Pools. Da dieser für die meisten (inkl. Steffie) recht kalt war, hielten sich am heutigen Tag und auch an den folgenden nicht so viele Menschen drin auf. Somit konnte ich – auch wenn es halt nicht der 25m Pool der größeren Schiffe ist – einige Bahnen schwimmen. Auch mit teilweise erschwerten Bedingungen, sprich Seegang/Wellen im Pool ^^. Es macht so aber auch mehr Spaß!

    Am frühen Abend gab es wieder mal einen schönen Sonnenuntergang zu bestaunen.

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    Danach zum Aperitif in die X-Lounge und etwas später ins La Spezia. Heute war der 2. Teil unseres Gourmet-Paketes dran. Wir persönlich waren vorher natürlich schon traurig, dass es das Richards nicht mehr gibt – wir mochten das Fine Dining Konzept sehr. Aber ok, es ist nun mal weg und letztendlich war es im La Spezia auch sehr gut. Im Rahmen des Paketes kommt man in den Genuss eines 5-Gänge-Menüs. Die Gerichte kann man sich frei aus der Karte wählen, die Portionen sind im Menü dann aber – zum Glück möchte ich sagen – kleiner, als wenn man normal a la carte speist!

    Es gab: Focaccia und Kartoffel-Brot vorab und dann unser Menü aus Pizza-, Antipasta-, Pasta-, Hauptgericht- (Fleisch) und Nachtisch-Gang (inkl. Espresso & Sambuca). Pappen-satt, aber zufrieden verließen wir das Restaurant. Ein Absacker, dann war auch dieser Tag Geschichte.

    Morgen folgt dann noch ein halber Seetag, bevor wir gegen Mittag auf Madeira ankommen sollten. Ein weiteres Highlight nach den Azoren auf dieser Reise …


    VG Sven